Falling Skye (Bd. 1)

Kannst du deinem Verstand trauen?. Empfohlen ab 14 Jahre. Hardcover mit Schutzumschlag; mit Hologrammfolie.…
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Fünf Jahre nach Trump sind die USA zu den Gläsernen Nationen geworden: Die Bürger hatten genug von impulsiven Entscheidungen, die Amerika an den Rand einer Katastrophe gebracht haben. Seither werden die Menschen endlich nicht mehr nach Hautfarbe, Ges … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Falling Skye (Bd. 1)
Autor/en: Lina Frisch

ISBN: 3649633442
EAN: 9783649633440
Kannst du deinem Verstand trauen?.
Empfohlen ab 14 Jahre.
Hardcover mit Schutzumschlag; mit Hologrammfolie.
Jugendliche. Erwachsene.
Coppenrath F

1. Januar 2020 - gebunden - 464 Seiten

Beschreibung

Fünf Jahre nach Trump sind die USA zu den Gläsernen Nationen geworden: Die Bürger hatten genug von impulsiven Entscheidungen, die Amerika an den Rand einer Katastrophe gebracht haben. Seither werden die Menschen endlich nicht mehr nach Hautfarbe, Geschlecht oder Religion unterschieden, sondern nach rational oder emotional. Die 16-jährige Skye ist überzeugt, eine Rationale zu sein, der eine glänzende Zukunft bevorsteht.
Aber dann wird sie zu ihrer "Kristallisierung" einberufen, die entscheiden soll, ob Ske eine R oder eine E ist - eine Entscheidung, die ihr ganzes weiteres Leben bestimmen wird. Die Prüfungen sind verstörend, und der mysteriöse Testleiter, der ihr gegen alle Regeln immer wieder aus brenzligen Situationen hilft, bringt sie noch um den Verstand. Als ein tödlicher Unfall geschieht, kommen Skye Zweifel: Wohin verschwinden die Mädchen, die im täglichen Ranking abfallen? Warum gibt es unter den Jungen scheinbar keine Emotionalen? Zu ihrem Entsetzen muss Skye erkennen, wer in den Gläsernen Nationen den Preis für die neue Ordnung zahlen soll: sie selbst ...

Portrait

Lina Frisch ist 22 Jahre alt und kommt aus Flensburg an der Ostsee. Sie studiert Psychologie in Osnabrück. Inspiriert durch ihr Studium widmet sich ihr Jugendbuch-Debut hochaktuellen Themen wie Feminismus und Gleichberechtigung, Populismus und Fanatismus. Vor allem ist FALLING SKYE jedoch eine Liebesgeschichte und ein spannender Roman um ein mutiges Mädchen, das sich trotz seiner Ängste gegen eine bedrohliche Welt stellt - weil es wichtig ist.
Bewertungen unserer Kunden
Systemsprenger
von Anonym - 22.02.2020
¿Ich glaube nicht daran, dass es Menschen gibt, die bedingungslos überlegt handeln, und andere, die ihre Emotionen niemals kontrollieren können. Ich glaube, dass es Menschen gibt, die die Welt in ein Muster zwängen wollen ¿ und solche, die nicht hineinpassen.¿ (S. 144/145) Hach, ich lese unglaublich gerne Bücher, bei denen ein Kampf gegen das System herrscht. Falling Skye fällt damit also genau in mein Beuteschema und konnte mich mit seinem Setting und seiner Grundidee wirklich begeistern. Nach einer Katastrophe (die leider nicht weiter ausgeführt wird) hat sich die USA entschieden, eine neue Linie zu fahren und diese nach Möglichkeit auch als neue Weltordnung zu verbreiten. Dabei werden Menschen klassifiziert um Ungerechtigkeiten auszuräumen. Dieses Paradoxon ist natürlich nicht Fehlerfrei und somit verfolgen wir ein Mädchen aus der Oberschicht in der Entdeckung und dem Kampf um wahre statt systematischer Menschlichkeit. Die 16 ¿ jährige Skye ist eine nette Protagonistin. Ich mochte ihre naive Art und als Leser ist man ihr ziemlich nah, weil man prinzipiell so unwissend wie sie ist. Zusammen mit ihr findet man nach und nach heraus, was das neue System für Vorstellungen und Visionen hat. Leider, und das finde ich unglaublich Schade, ist ihre neue Freundin und Nebenfigur Luce so viel Liebenswerter. Sie als Protagonistin hätte das Buch zu einem 5 Sterne Buch gemacht! Luce ist all das, was Skye noch werden muss. Zwar geht Skye in diesem Teil schon in die richtige Richtung aber trotz der 460 Seiten bleibt noch jede Menge Entwicklungspotenzial. Auch die Story an sich könnte etwas straffer sein. Die Autorin hat einen hübschen dicken Wälzer hervorgebracht, aber der Verlauf plätschert leider des öfteren einfach mal so vor sich hin. Potenzial für jede Menge Action ist durchaus da gewesen, wurde aber leider nicht richtig ausgespielt. Jedoch steigert sich die Autorin von Kapitel zu Kapitel und deswegen habe ich freudige und hohe Erwartungen an den 2ten Teil. Der Schreibstil gefällt mir, obwohl er ziemlich einfach und schlicht ist. Mir ist während des Lesens gar nicht aufgefallen, wie schnell ich die Seiten weggeatmet habe. Auch die Grundidee gefällt mir sehr gut, wobei ich hoffe,was ich aus Spoilergründen leider gar nicht weiter ausführen kann, dass sich die Autorin darin nicht verliert.
Unglaublich spannend!
von Magischer Bücherwald - 22.02.2020
Cover: Ich finde das Cover ist einfach unglaublich gut gelungen! Besonders gut gefällt mir der schimmer des Kristalls wenn man das Buch gegen das Licht hält. Ich finde das musste bei diesem Buch einfach sein und bin froh das der Verlag dieses tolle Cover gemacht hat. Warum genau dieser Kristall so perfekt ist das erfahrt ihr in der Geschichte. Charaktere: Die Protagonistin Skye ist eine sehr starke eigenständige Person, sie ist sehr schlau und lässt sich nicht so leicht an der Nase herum führen. Mir hat es sehr gefallen das Skye nicht die typische Protagonistin ist die gerettet werden muss. Wenn es drauf ankommt, hat sie es faustdick hinter den Ohren. Auch wenn ihr handeln manchmal schlimme Konsequenzen mit sich bringen kann ;). Ihr bester Freund Elias war mir nicht ganz so sympatisch wie Skye, es gab so einige Punkte im Buch wo ich echt sehr genervt von ihm war und ihn hätte Ohrfeigen können für seine Art. Im laufe der Geschichte gibt es noch weitere tolle interessante Charaktere die sehr gut ausgearbeitet sind, die ich jetzt aber in meiner Rezension nicht nennen möchte, da ich immer ungerne viel Spoilere. Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr flüssig und vor allem schreibt die Autorin sehr spannend. Es kommen immer wieder weitere Fragen auf und man will unbedingt mehr erfahren und hat schon so seine Vermutungen, aber dann wird man doch wieder völlig von den Socken gerissen. Ich empfand es sehr angenehm dieses Buch zu lesen aber musste es auch ab und zu zur Seite legen und darüber nachdenken. Ich mag es echt sehr wenn in Geschichten wichtige Themen mit einfließen und diese kamen hier extrem gut rüber bei mir. Meine Meinung: Dieses Buch zieht schon so einen kleinen Gänsehauteffekt bei mir mit. Im ganzen ist die Geschichte mega gut durchdacht und die Autorin kann locker bei großen Berühmtheiten mit halten, dafür das es ihr erstes veröffentlichtes Buch ist! Es ist einfach extrem gut geschrieben und die Geschichte von Skye regt auch sehr zum nachdenken an. Das Thema Unterdrückung und Gleichberichtigung sind auch bei uns in der Gesellschaft nicht oft selbstverständlich. Skye ist Anfangs auch sehr geblendet was die Gläserne Nation angeht, da sie durch ihre Erziehung und ihrer Schule so aufgewachsen, erst als sie zur Testung kommt, merkt sie eigentlich erst was genau hinter den Kulissen der Nation abgeht. Wie auf kosten andere Menschen sich andere das Leben schön machen, wohl doch einige sehr drunter leiden. Wir begleitet während des Lesens Skyes Gedanken und auch die von Hunter, dass uns einen perfekten Einblick in alle Geschehnisse und Gefühle der Charaktere gibt. Die Art der Testung ist echt hart und was sich die Autorin da alles für Syke ausgedacht hat, da möchte man echt nicht mit Skye tauschen! Aber ich möchte euch echt nicht zu viel über den Inhalt verraten ;). Dystopien lese ich sonst ungern da sie oft den selben stumpfen Verlauf haben mit einer düsteren Atomsphäre. Aber als ich dieses schöne Cover sah, musste ich einfach die Leseprobe lesen. Die ersten Seiten des Buches sind schon sehr interessant und ich hatte nie das Gefühl beim lesen nicht voran zu kommen, im Gegenteil ich wollte immer mehr und bin so froh das ich diesem tollen Buch eine Chance gegen habe. Fazit: Ich habe lange überlegt ob ich eine lange Rezension schreibe oder mich lieber kurz fasse da ich niemanden Spoilern möchte, dieses Buch ist einfach unglaublich spannend und ich habe mich nicht einmal beim lesen gelangweilt. Ich bin manchmal echt ganz verrückt geworden, weil ich bestimmte dinge unbedingt wissen wollte! Im ganzen ein Lesehighlight für dieses Jahr und ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen.
In was für eine Welt entwickeln wir uns...
von sireaelia - 19.02.2020
"Falling Syke - Kannst Du Deinem Verstand trauen" ist der erste Teil einer Dilogie und dabei das gelungene Debüt von Lina Frisch. Die USA hat sein Regierungssystem nach einem dramatischen Zwischenfall komplett umgestellt. Ziel ist es nun, "gläsern" zu sein um somit alle Emotionen aus Entscheidungen zu eliminieren. Dafür wird die Bevölkerung in zwei Lager, auch Traits genannt kategorisiert. In "R", die Rationalen und "E", die Emotionalen. Nur rational denkende Menschen können wichtige Berufe wie Politiker, Lehrer aber auch Ärzte, Anwälte, etc. ausüben. Die Emotionalen sind für Jobs in Pflege, Betreuung und niedere Tätigkeiten vorgesehen. Um herauszufinden, zu welchem Trait man gehört gibt es sogenannte Prüfungscamps in denen die junge Generation getestet wird. Der Leser begleitet die Protagonistin Skye, deren Vater ein Regierungsmitglied ist und die Aussichten auf eine erfolgreiche Laufbahn als Rationale hat, die, wenn sie sich bei den Prüfungen behaupten kann, an einer der besten Universitäten des Landes studieren wird. Doch wird sie es schaffen und will sie es dann überhaupt noch? Nicht nur Skye begleiten wir, sondern auch noch einen anfangs unbekannten zweiten Protagonisten, den man im Laufe der Geschichte noch besser kennenlernen wird. Doch insgesamt ist sehr vieles undurchsichtig in dieser Geschichte, man erhält nach und nach einige Informationen und kann sich eine Meinung bilden, bzw. diese überdenken und anpassen. So bleibt der Plot konstant auf einem hohen Spannungsniveau und viele Dinge sind nicht so wie sie scheinen. Zum Ende hin nimmt die Geschichte nochmals sehr an Fahrt auf und zeigt eine völlig neue Perspektive. Allerdings fand ich den Love Interest nicht wirklich notwendig. Meinetwegen hätte dieser nicht sein müssen, bzw. hätte dieser anders gelöst werden können. Zum Glück nimmt er nicht einen zu großen Bestandteil ein und überschattet auch nicht den Charakter der Geschichte. Denn diese empfinde ich als zu wichtig, um sie davon überschatten zu lassen. So sind die Ideen der Autorin wirklich sehr gut und zeigen auf, wie schnell eine Gesellschaft beeinflusst werden kann und wie schwer es sein kann, für seine Rechte einzugestehen. Sei es Klimaschutz oder ein demokratisches Grundverständnis. Dazu kommt ein fesselnder Schreibstil, vielschichtige Protagonisten, die mehrdimensional dargestellt werden und überraschende Twists, die der Geschichte die besondere Tiefe verleihen, die ich mit 4 von 5 Sternen bewerte.
Gläserne Welt
von Lesehörnchen99 - 19.02.2020
Nach einer großen Katastrophe sind die USA zu den Gläsernen Nationen geworden. Endlich ist Schluss mit Diskriminierung, Populismus und impulsiven Entscheidungen! Die Menschen werden in Ratio oder Senso eingeteilt ¿ und zu ihrem eigenen Schutz unterliegen die Emotionalen strengen Auflagen. Als die 16-jährige Skye zu ihrer Testung einberufen wird, ist sie überzeugt, als mustergültige Rationale erkannt zu werden, der eine glänzende Zukunft bevorsteht. Doch die Prüfungen sind verstörend, und Skye fragt sich immer häufiger, welchem Zweck sie in Wahrheit dienen. Wer ist der mysteriöse Testleiter, der ihr auf Schritt und Tritt folgt? Und wohin verschwinden die Mädchen, die im täglichen Ranking abfallen? Zu ihrem Entsetzen muss Skye erkennen, wer in den Gläsernen Nationen den Preis für die neue Ordnung zahlen soll: sie selbst ¿ Einfach nur Wow. Die Geschichte ist furchteinflößend und fast authentisch. Sollten wir alle Angst vor der Zukunft gaben? Ich meine noch mehr Zukunftsangst als eh schon vorhanden ist. Das Cover ist ein Traum, es macht richtig Eindruck und stach mir schon in der Verlagsvorschau ins Auge. Die Geschichte ist toll geschrieben, Ein absolut fesselnder Schreibstil, ein Pageturner. Die Einteilung in Rational und Emotional ist erschreckend, aber durchaus vorstellbar. Moralisch ist es eine Herausforderung die Menschen in verschiedenen Kategorien einzuteilen. Mich hat die Geschichte sehr gut unterhalten, es ist ein absolut empfehlenswertes Buch. Ich bin schon gespannt, wie das weitergesponnen wird.
Gläserne Welt
von Lesehörnchen99 - 19.02.2020
Nach einer großen Katastrophe sind die USA zu den Gläsernen Nationen geworden. Endlich ist Schluss mit Diskriminierung, Populismus und impulsiven Entscheidungen! Die Menschen werden in Ratio oder Senso eingeteilt ¿ und zu ihrem eigenen Schutz unterliegen die Emotionalen strengen Auflagen. Als die 16-jährige Skye zu ihrer Testung einberufen wird, ist sie überzeugt, als mustergültige Rationale erkannt zu werden, der eine glänzende Zukunft bevorsteht. Doch die Prüfungen sind verstörend, und Skye fragt sich immer häufiger, welchem Zweck sie in Wahrheit dienen. Wer ist der mysteriöse Testleiter, der ihr auf Schritt und Tritt folgt? Und wohin verschwinden die Mädchen, die im täglichen Ranking abfallen? Zu ihrem Entsetzen muss Skye erkennen, wer in den Gläsernen Nationen den Preis für die neue Ordnung zahlen soll: sie selbst ¿ Einfach nur Wow. Die Geschichte ist furchteinflößend und fast authentisch. Sollten wir alle Angst vor der Zukunft gaben? Ich meine noch mehr Zukunftsangst als eh schon vorhanden ist. Das Cover ist ein Traum, es macht richtig Eindruck und stach mir schon in der Verlagsvorschau ins Auge. Die Geschichte ist toll geschrieben, Ein absolut fesselnder Schreibstil, ein Pageturner. Die Einteilung in Rational und Emotional ist erschreckend, aber durchaus vorstellbar. Moralisch ist es eine Herausforderung die Menschen in verschiedenen Kategorien einzuteilen. Mich hat die Geschichte sehr gut unterhalten, es ist ein absolut empfehlenswertes Buch. Ich bin schon gespannt, wie das weitergesponnen wird.
Rückschritte
von Miaslesezeilen - 19.02.2020
In Falling Sky begegnen wir einer dystopischen Zukunftswelt, die den Frieden durch eine auf Genetik basierende Klassenteilung zwischen Rationalen und Emotionalen Menschen zu wahren versucht. Das R oder E am Handgelenk nach der Testung bestimmt das Leben und die Möglichkeiten, und so ist es kaum verwunderlich, dass Sky für die Freiheit eines Rs alles tun würde. Wirklich alles? Diese Frage muss sich die 16jährige bald stellen. Was wünscht sie sich wirklich für ihr Leben? Wer sind ihre Freunde? Und was ist ihr wirklich wichtig? Denn in dem Zentrum erwartet sie die ein oder andere Überraschung. Und so auch uns Leser. Ein verwirrendes Spiel beginnt. Besonders reizvoll fand ich dabei die zweite Sicht auf die Dinge, durch die Augen eines uns anfangs Unbekannten. Reizvoll und mystisch. Geschickt werden Schicksale verknüpft, Vergangenheitsgeschehnisse der Landesgeschichte und aus Skys Familie geben Sinn, und nicht jeder ist das, was er zu sein vorgibt. Auch die Auflösung, die eigentlich erst den Auftakt zu weiteren Entwicklungen dieses Mehrteilers gibt, ist spannend und mit aktuellen Fragen gespickt gelöst. Teils wird mir die Zeit in dem Zentrum etwas zu lang erzählt, hätte mir stattdessen etwas mehr prickelnden Romantik erhofft. Ich muss aber sagen, dass die Geschichte dennoch sehr rund war, auch wenn ich nicht erwartet hätte (und mir den ein oder anderen Hinweis im Klappentext gewünscht hätte) dass es in DIESE Richtung gehen soll. Jetzt wäre ich natürlich gespannt darauf, wie die Entwicklungen weitergehen, denn Skys Schicksal und das ihrer Freunde, unter denen man wirklich mega sympathische Charaktere findet, haben mich gepackt. Fazit: Ein Lesenswerter Romantasy- New Adult- Dystopia Roman, der uns vielleicht gar nicht so fern ist, wie man glaubt.
Nicht alles ist so, wie es scheint
von World of books and dreams - 18.02.2020
Eine Katastrophe hat dazu geführt, dass es die USA, so wie man sie kannte, nicht mehr gibt. Um Diskreminierungen jeglicher Art zu verhindern, sind sie zu einer gläsernen Nation geworden. Um all dem gerecht zu werden, werden die Menschen in Rationale und Emotionale eingeteilt. Nur rationalen Menschen steht es zu, Berufe, in denen wichtige Entscheidungen getroffen werden müssen, zu ergreifen. Skye ist die Tochter eines wichtigen Parteimitglieds, doch auch sie wird zur Testung einberufen. Sie muss an unterschiedlichen Prüfungen teilnehmen und nach jedem Test findet ein Ranking statt. Doch wozu soll das alles wirklich führen? Während den Prüfungen beginnt Skye zu zweifeln. Meine Meinung Das Cover ist wirklich großartig und passt hier auch richtig gut zum Inhalt. Auch der Einstieg in Falling Skye fällt sehr leicht, denn wir befinden uns gleich mitten in der Geschichte und begleiten Protagonistin Skye zunächst in ihrer Highschool und bekommt einen ersten Blick auf ihr Leben. Lina Frisch schreibt sehr leicht und gut verständlich, dabei so modern, dass es sowohl jünger, als auch ältere Leser anspricht. Hier fällt es nicht schwer, am Ball zu bleiben. Wir lernen zu Beginn Skye mit all ihren Gefühlen und Gedanken kennen, wobei hier schon deutlich spürbar ist, mit welcher Macht Skye eine Rationale sein möchte. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Elias, für den sie tiefere Gefühle hegt, plant sie bereits die Zukunft. Doch in diesem Jahr ist alles anders, denn bereits sechzehnjährige werden zur Einstufung angeschrieben und müssen dafür in ein Zentrum. Hier werden sie auch getrennt, denn Jungen und Mädchen sollen die Tests voneinander unabhängig ausführen. Die Tests werden immer verstörender und auch schwieriger und je mehr sich dieses steigert, desto mehr steigert sich die Spannung. Letzten Endes konnte mich Lina Frisch dann noch überraschen, denn hier steckt noch sehr viel mehr hinter, als man auf den ersten Blick noch glaubt. Interessant ist der Gedanken hinter dieser gläsernen Nation, die ja angeblich gegen Diskreminierung sein soll. Doch schon allein der Gedanke, dass man als Emotionale nun doch nicht alles machen darf, ist doch genau das, diskriminierend. Lina Frisch gibt hier auf jeden Fall von Beginn an einige Denkanstösse, die sie im Laufe der Geschichte immer mehr intensiviert. Wieder ein Aspekt, der mir richtig gut gefallen hat. Aus zwei unterschiedlichen Perspektiven erlebt der Leser die Geschichte. Zum einen steht Protagonistin Skye als Ich-Erzählerin im Vordergrund, doch schon bald kommt eine zweite Ich-Perspektive hinzu, bei der man dann erst später erfährt, wer sich dahinter verbirgt. Skye lernt man hier intensiv kennen und man fühlt sich recht schnell in ihrer Rolle ein. Ihre Handlungen und auch ihre Gefühle und Gedanken konnte ich richtig gut nachvollziehen und je mehr man mit ihr gemeinsam erlebte, desto mehr hat man auch mit ihr mitgezittert. Skye ist eine sehr interessante Persönlichkeit, hinter der sich noch viel mehr verbirgt, als es zunächst den Anschein macht. Neben Skye gibt es noch einige Nebencharaktere, von denen z. B. Testleiter Alexander eine sehr wichtige Rolle spielt. Doch gerade zu den Charakteren möchte ich nicht zu viel im einzelnen verraten. Auf jeden Fall ist es Lina Frisch gelungen, ihre Figuren sehr authentisch und intensiv zu schildern. Hier spürt man die Psychologiestudentin in der Autorin. Mein Fazit Ein überzeugender und spannender erster Band, der sich so ganz anders und viel intensiver entwickelt hat, als ich zu Beginn noch vermutet hätte. Lina Frisch konnte mich mit ihrem Schreibstil fesseln und von ihrer Geschichte und auch mit ihren facettenreichen Charakteren überzeugen. Hier ist nichts wirklich so, wie man vermutet und alles in allem lässt die Autorin auch viel Raum zum Nachdenken. Ab wo beginnt eine Diskreminierung? Beginnt diese nicht schon damit, Menschen in ihren Entscheidungen einzuschränken? Das Buch ist absolut lesenswert und ich freue mich auf die Fortsetzung.
Big Brother is watching you
von April1985 - 16.02.2020
Die Welt wird nicht bedroht von Menschen, die böse sind, sondern von denen, die Böses zulassen. (Albert Einstein)Mit diesem Satz endet nicht nur der Debütroman von Lina Frisch, sondern er beschreibt auch perfekt das Buch bzw., wie die Autorin uns in ihrem Nachwort wissen lässt, die Botschaft von Falling Skye . Die 16-jährige Skye ist die Protagonistin dieses dystopischen Romans. Sie wächst in einer gläsernen Nation auf, in der die Menschen in zwei Gruppierungen eingeteilt werden - den Ratio und den Senso. Diese Einteilung soll vor Diskriminierung, Bürgerkriegen und Fehlentscheidungen in Politik und Wirtschaft schützen. Die zielstrebige Skye ist sich sicher bei ihrer Testung als Rationale hervorzugehen, zumal sie später auch an der Cremonte Universität studieren will, die jedoch den Ratios vorbehalten ist. Während der Testverfahren keimen jedoch erste Zweifel in Skye auf und sie ist sich selbst nicht mehr sicher, ob sie ihrer eigenen Einschätzung und auch den Gläsernen Nationen noch trauen kann. Lina Frisch hat mich mit ihrem Debüt gleichermaßen überrascht wie überzeugt. Die Autorin greift Themen auf, die erschreckend und nicht weit hergeholt sind. In vielen Bereichen des täglichen Lebens befinden wir uns jetzt schon in einer Zwei-Klassen-Gesellschaft. Lina Frisch geht noch einen Schritt weiter drückt jedem Menschen im wahrsten Sinne des Wortes einen Stempel auf. Alle Ratios bekommen ein R , alle Sensos ein S am Handgelenk tätowiert, damit für alle ersichtlich welcher Klasse man angehört; an welchem Ende der Gesellschaftspyramide man steht. Auch das Thema der Geschlechterrollen wird aufgegriffen. Frauen mussten sich ihre Rechte in der Geschichte hart erkämpfen. Was wäre, wenn ihnen alle erkämpften Rechte plötzlich wieder aberkannt werden würden? Ist die Rolle der Frau in einer perfekten Welt wirklich am Herd? Gefährden Frauen durch ihr emotionales Denken die Menschheit? Ich finde die Theorien, die in diesem Buch angesprochen werden wahnsinnig interessant. Die Charaktere, die sich mit den ganzen Themen befassen müssen, machen auf mich einen sehr glaubhaften Eindruck. Vorallem bei Skye sieht man eine enorme Entwicklung in ihrer Denkweise und ihrem Verhalten. Andere Charaktere, wie beispielsweise Elisas und Collin, haben mich auch sehr überrascht. Auch diese zwei machen Veränderungen durch und das nicht nur zum Positiven. Insgesamt fand ich die Figuren alle sehr gut ausgearbeitet. Den Schreibstil von Lina Frisch würde ich als genretypisch bezeichnen. Der Roman hat einen sehr jugendlichen und frischen Stil, der sich leicht lesen lässt. Natürlich werden auch manche Begriffe eingeführt, bei denen nicht gleich klar ist, was damit gemeint ist. Es wird aber irgendwann alles erklärt, sodass der Lesespaß in keinster Weise getrübt wird. Mich hat das Erstlingswerk von Lina Frisch voll und ganz überzeugt und nach diesem Ende möchte ich natürlich unbedingt wissen wohin es Skye & Co. als nächstes verschlägt.
interessanter Auftakt mit kleinen Schwächen
von Dana - 13.02.2020
Bist du emotional oder entscheidest du rational? Eine Frage, die auch Skye sich nun stellen muss und obwohl sie denkt, die Antwort darauf zu wissen, bringt die Testung sie ganz schön durcheinander. Doch ihr Ziel ist ganz klar, denn wenn sie nicht mit dem richtigen Buchstaben aus dem Zentrum geht, kann das ihr gesamtes Leben und alle ihre Wünsche auf einen Schlag verändern. Ein Kampf um die vorderen Plätze beginnt und gleichzeitig ein Kampf gegen sich selbst. Das Buch spielt ein paar Jahre in der Zukunft und doch hat sich recht viel verändert. Die USA sind zu den Gläsernen Nationen geworden, irgendwie schon aus heutiger Sicht recht passend, wenn man sich überlegt, was alles überwacht und ausspioniert wird. Um das Land wieder zu stabilisieren und jedem das zu ermöglichen, was zu ihm passt, wurde ein System aus Rationalität und Emotionalität eingeführt. Je nachdem zu welcher Gruppe man gehört, muss man Auflagen einhalten oder kann sich relativ frei entwickeln. Doch kann dieses System wirklich zum Erfolg führen und vor allem macht es die Bevölkerung glücklich? Nach und nach kommen immer mehr Hintergründe und Zusammenhänge ans Licht, so dass man besser versteht, wieso es zu diesem Wandel kam und was die Regierung nun mit den Kategorien erreichen möchte. Ein interessanter Weltenaufbau, der gleichzeitig zum Nachdenken anregt, aufrüttelt und dennoch gar nicht so abwegig erscheint. Die Geschichte wird aus zwei unterschiedlichen Ich-Perspektiven geschildert. Die meiste Zeit ist man mit Skye unterwegs und erlebt mit ihr hautnah, was im Zentrum los ist, was die Tests beinhalten, wie sich die Situation zwischen den Mädchen entwickelt und welche Dinge sie immer wieder zum Zweifeln bringen. Wer hinter der zweiten Perspektive steckt, ist zunächst nicht bekannt, man weiß nur, dass es jemand ist, der in irgendeiner Form auch mit Skye zu tun hat. Später im Verlauf lüftet sich dieses Geheimnis dann aber und man erlebt aus Alexanders Sicht die andere Seite im Zentrum gut mit. Es ist interessant die beiden Protagonisten zu begleiten, die immer wieder Berührungspunkte haben, gleiche Situationen unterschiedlich erleben und verschieden bewerten. Und obwohl sie auf unterschiedlichen Seiten stehen, wird ihre Zusammenarbeit immer wichtiger. Skye ist 16 und hat ein klares Ziel, als sie ins Testzentrum reist. Sie weiß, welcher Buchstabe auf ihrem Handgelenk stehen soll, wenn sie wieder nach Hause geht, denn sie will an einer bestimmten Uni studieren. Sie ist intelligent, kombiniert clever, handelt sowohl egoistisch, als auch auf ihr Team bedacht. Teilweise ist sie selbst erschrocken über ihre Reaktionen oder darüber, was das heißen könnte, obwohl sich ihre Entscheidungen gar nicht immer so falsch anfühlen, wie sie es doch eigentlich sollten. Umso mehr Skye im Zentrum erlebt, umso mehr beginnt sie zu hinterfragen, zu zweifeln, mit sich und all dem, was sie erlebt, zu hadern. Gleichzeitig ist sie bemüht, nicht negativ aufzufallen, damit es ihr nicht so ergeht, wie einigen anderen Mädchen. Ein schwieriges Unterfangen für Skye. Mir hat ihre Entwicklung im Verlauf des Buches gut gefallen, auch wenn nicht jede ihrer Entscheidungen durchdacht war, sie manchmal überstürzt und naiv handelt und ich an der einen oder anderen Stelle über sie den Kopf geschüttelt habe. Die Mischung der Charaktere ist sehr vielfältig. Am intensivsten lernt man natürlich die Protagonisten kennen, aber um sie herum sind viele andere Figuren, die in verschiedenen Positionen tätig sind, den Protagonisten mal wohlgesonnen, mal eher feindselig gegenüber treten oder einfach ihre ganz eigenen Ziele verfolgen. Nicht alle von ihnen lernt man so gut kennen, dass man sie wirklich gut einschätzen kann. Die Kombination der Personen macht es aber noch interessanter und abwechslungsreicher, jeder trägt seinen Teil zu den Entwicklungen bei und von einigen wird man in der Fortsetzung bestimmt auch noch mehr erfahren. Man taucht in eine sehr technische und überwachte Welt ein, da ist es manchmal kaum vorstellbar, dass nicht wirklich alle Mittel ausgeschöpft werden, um zu überprüfen, was in den Testzentren vor sich geht und es immer wieder möglich ist, die Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen. Andererseits machen diese Schwachstellen im System es erst möglich, dass Unstimmigkeiten aufgedeckt werden und man noch tiefer in die Handlung eintauchen kann. Die Zweifel, ob da wirklich logisch ist, bleiben allerdings. Der Schreibstil ist flüssig und ich habe mich schnell im Buch eingefunden. Es ist nicht durchweg rasant und temporeich, es gibt aber immer wieder Passagen, in denen es turbulent und spannend wird. Zwischendurch ist es etwas ruhiger, aber auch in den Szenen entwickeln sich die Figuren oder man erfährt mehr über die Hintergründe und Zusammenhänge. Nicht alle Handlungsverläufe waren unvorhersehbar, einiges hat sich recht früh abgezeichnet, anderes kam dann nicht ganz so erwartet. Nicht jeden Handlungsstrang hätte ich mir so gewünscht, wie es sich entwickelt hat, insgesamt hat mich die Geschichte aber gut unterhalten und ich bin neugierig geworden auf die Fortsetzung. Fazit Mir hat der Auftakt der Reihe gut gefallen. Die Welt ist interessant und erschreckend zugleich und man darf da wohl gespannt sein, in welche Richtung es sich noch weiter entwickeln wird. Skye ist mir nicht übermäßig ans Herz gewachsen beim Lesen, aber ich habe sie gern begleitet und ihre Entwicklung verfolgt. Nach und nach erfährt man mehr Zusammenhänge und Hintergründe, so dass der Grund für einige Ereignisse noch greifbarer wird. Auch wenn nicht jedes Detail komplett überzeugend ist und ich mich zwischendurch gefragt habe, ob das wirklich so möglich ist, wie es dort passiert, wurde ich mit dem Buch gut unterhalten und freue mich auf die Fortsetzung.
Nichts neues...
von Tanja - 12.02.2020
Der Klappentext von Falling Skye und auch die Leseprobe haben mich sehr angesprochen. Nicht nur, dass der Schreibstil super flüssig ist, auch das Thema ist toll. Die Bezüge zum aktuellen Geschehen in Amerika zeigen, wie nahe unsere Gesellschaft an einer dystopischen Zukunft ist. Außerdem mag ich, dass die Protagonistin nicht klassisch vom Rande der Gesellschaft kommt, sondern ein gut integriertes und überzeugtes Mitglied ist. Anderseits war das aber schon der erste Punkt, der mich an eine andere Dystopie erinnert hat und es blieb leider nicht der einzige. Immer wieder dachte ich, das habe ich doch schon Mal gelesen. Ich hatte zwischendurch den Eindruck, dass aus allen bekannten Dystopien Anteile verwendet wurden. An die Bestimmung war vor allem eine Testsequenz so nah dran, dass ich dachte, es müssten nur noch die Namen in Tris und Four geändert werden. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nur so durch die Seiten flog. Das lag aber leider nicht daran, dass die Geschichte so fesselnd war, sondern eher an deren Oberflächlichkeit. Sie ließ sich mit wenig Konzentration lesen. Die Spannung fehlte mir komplett. Bis die Protagonisten ein Rätsel gelöst hatten, war es mir bereits drei Kapitel vorher klar. Ich fühlte mich eher, wie bei den Geschichten, die ich meinem Sohn vorlese, denn bei einem Jugendbuch ab 14 Jahren. Und zu allem Übel kommen immer wieder schlimme Logikpatzer vor. Achtung Spoiler: Zum Beispiel tragen alle Tracking-Bänder, die Vitalwerte und Ton aufzeichnen. GPS haben die Technikfreaks in der gläsernen Nation allerdings zufällig nicht eingebaut, was den Protagonisten immer wieder zu gute kommt. Für mich einfach nur unrealistisch. Spoiler Ende Ich bin echt traurig, dass die Autorin so eine gute Idee hatte und schreiben kann und dann nur aus anderen Büchern ein neues macht. Dieses Buch verfügt über keinerlei Alleinstellungsmerkmal. Es sollte höchstens jemand lesen, der noch nie eine Dystopie gelesen hat und gerne wissen möchte, ob ihm das Genre zusagt. Lesende, die das Genre schon kennen wird das Buch eher langweilen.
Ist das die ferne Zukunft oder ist sie schon näher als wir ahnen?
von Isabell - 12.02.2020
Die Hauptfigur ist die 16jährige Skye, die zur Schule geht und bei ihrem alleinerziehenden Vater lebt. Sie ist verliebt in den gleichaltrigen Nachbarsjungen Elias und gemeinsam mit ihm möchte sie das R in ihre Hand eintätowiert bekommen. Sobald die Kinder volljährigen werden, werden sie getestet, ob sie zu den Emotionalen oder zu den Rationalen gehören. Skye gesteht Elias ihre Gefühle nicht ein, denn das wäre ja emotional und dies möchte sie auf keinen Fall sein, denn sie möchte als Rationale später auf eine spezielle Uni gehen, die Cremante-Uni zu der man nur einen Zugang als Rationale hat. Der Test findet unerwartet nun schon zwei Jahre früher statt und ich tauche ganz tief ab in eine Zukunftsgeschichte. Ich bin völlig fasziniert von der Story und ihrer Protagonistin Skye. Ich überlege, was wäre wenn es bei uns in der Gegenwart so wäre und stelle fest, dass einiges in gewisser Weise schon so weit ist. Ich habe die ganze Zeit mit Skye gefiebert und auch anderen Protagonisten. Wer ist gut und wer ist böse? Ich kann nicht mehr von der Story verraten ohne zu spoilern, jedoch lest selber. Das Einzige, was ich noch erwähnen möchte, dass mir das Ende nicht gefallen hat, da es ein Cliffhanger ist und ich nun unbedingt - am liebsten sofort - den zweiten Band lesen möchte. I
Spannende Unterhaltung
von Arya - 11.02.2020
Inhalt Die Vereinigsten Staaten von Amerika haben sich in die Gläsernen Nationen verwandelt, Diskriminierung ist angeblich Schnee von Gestern und das aufgrund des Systems der sogenannten Traits . Die Bevölkerung wird in Rational oder Emotional eingeteilt, was die optimale Eingliederung in die Gesellschaft gewährleisten soll. Für die 16-Jährige Skye ist klar, dass sie bei den Tests, die ihren Trait bestimmen sollen, ein Rational erreichen muss. Unerwartet werden sämtliche SchülerInnen ihres Alters statt mit der Volljährigkeit schon zwei Jahre früher zur Testung einberufen - also jetzt. Skye, voller Vertrauen in das System der Kristallisierung , klammert sich an ihren Prinzipien fest. So sehr sie die Augen auch verschließt, nach und nach fallen ihr bei den Testungen seltsame Gegebenheiten auf, die das makellose Kristall-System in einem anderen Licht erscheinen lassen. Meinung Ich fand das Buch recht spannend und es fiel mir schwer, es aus der Hand zu legen. Das System der Kristallisierung ist auf der einen Seite natürlich typisch für Dystopien, im Sinne von dass es eine Spaltung zwischen zwei Klassen gibt, in der eine als Schwächere und eine als Stärkere angesehen wird. Trotzdem fand ich das Prinzip Emotional - Rational mal etwas Neues und war gespannt über die Auswirkungen und Hintergründe. Skye ist ja eine starke Verfechterin der Kristallisierung und sieht die Diskriminierung anfangs nicht, die den Emotionalen dadurch zuteil wird. Ich mochte ihre Entwicklung im Laufe des Buches, als sie beginnt, Fragen zu stellen und die Risse in der perfekten Fassade der Kristallisierung erkennt. Für mich ist nie so überzeugend rüber gekommen, warum wirklich so viele Menschen meinen, dass es schlimm ist, emotional zu sein, und dass man dadurch nicht in der Lage wäre, Führungspositionen o.Ä. inne zu haben. Aber es gab ja auch Figuren, die schon zu Beginn dieses System nicht einfach so hinnehmen. Den Schreibstil fand ich angenehm, er hätte vielleicht manchmal etwas bildlicher sein können, andererseits spielt sich ein Hauptteil der Geschichte ja im Testzentrum ab und da gibt es nun mal nicht so viel Neues zum Beschreiben. An sich konnte ich mir aber immer alles gut vorstellen und fand es flüssig zum Lesen. Die Gespräche wirkten auf mich dynamisch und ungezwungen. Die Figuren fand ich im Großen und Ganzen interessant. Vor allem, wenn sich manche stereotypen Charaktere im Laufe des Buches als vielschichtig erwiesen haben. Sympathisch waren mir hautpsächlich die weniger rationalen Personen, manchmal hatte ich das Gefühl, dass ein Großteil der Rationalen als kaltherzig beschrieben wird. Aber es gab auf jeden Fall auch Ausnahmen. Als unnötig habe ich die sich entwickelnde Liebesgeschichte empfunden. Ich finde es wirklich schade, dass in sämtlichen Büchern immer eine Liebeshandlung mitverknüpft sein muss. Vor allem, wenn sich der Handlungszeitraum des Buches nur innerhalb einer Woche bewegt, kann ich diese Entwicklung nicht ganz ernst nehmen, vor allem, wenn es genug andere Themen gibt, die die Hauptfigur eigentlich gerade in Atem halten. Aber das ist wohl ein genereller Trend bei Jugendbüchern und Dystopien usw. Zum Schluss muss ich noch die vereinzelten Logiklöcher ansprechen, die mich manchmal etwas irritiert haben. Teilweise gab es Situationen, in denen die Hauptfigur wirklich sehr viel Glück oder sehr viel Zufall hatte, und ich empfand es als wirklich unrealistisch, dass sie nicht aufgeflogen oder erwischt wurde. Im Großen und Ganzen kann ich aber gut darüber hinwegsehen und das Buch war dennoch glaubwürdig. Fazit Ein spannendes Buch, das mich gut unterhalten hat und dass ich teilweise gar nicht aus der Hand legen wollte. Die Idee finde ich interessant und auch gut umgesetzt. Den Stern ziehe ich ab für die vereinzelten Logiklöcher und die in meinen Augen unnötige und nicht ganz nachvollziehbare Liebesbeziehung. Ich bin gespannt auf Band 2!
Hat mir gut gefallen
von fuddelknuddel - 09.02.2020
Skye lebt in einem zukünftigen Amerika, in dem die Menschheit streng unterteilt wird in Rationale und Emotionale. Als Jugendlicher wird man dafür einem Test unterzogen, der zeigen soll, zu welcher Gruppe man gehört. Skye ist überzeugt davon, rational zu sein, doch nach und nach offenbaren sich ihr verstörende Geheimnisse, mit denen sie nie im Leben gerechnet hätte. Mir ist eine Gesellschaft wie diese noch nicht in einem Buch begegnet. Ich fand die Idee, dass man die Menschen nach ihrer Emotionalität unterteilt wirklich faszinierend und hab mich mehr als nur einmal gefragt, wozu ich denn gehören würde, wobei ich jedes Mal zu dem Schluss gekommen bin, dass ich nicht ansatzweise rational genug wäre, um tatsächlich in diese Kategorie zu fallen. Durch den jugendlichen Schreibstil und die Erzählperspektive hauptsächlich aus Skyes Sicht bin ich beim Lesen sehr gut vorangekommen und habe mich immer gut in der Welt zurechtgefunden. Alles wurde leserfreundlich beschrieben und so bin ich nur durch die Seiten geflogen und war trotz der gefühlt echt vielen Seiten relativ fix fertig. Mir hat Skye als Figur wirklich gut gefallen. Sie ist clever, einfallsreich, denkt wirklich scharfsinnig und hat mir ziemlich imponiert trotz ihrer gerade mal 16 Jahre. Manchmal hat man ihr ihr Alter zwar negativ angemerkt, aber das war wirklich nicht oft meiner Meinung nach. Mein Fazit: Tolle Figuren, super Grundidee, solide Umsetzung gestützt durch den unglaublich angenehmen Schreibstil. Ein wirklich lesenswertes Buch!
Fesselnder Reihenauftakt
von Anonym - 09.02.2020
Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mir durch ihre Beschreibungen alles sehr gut vorstellen und auch die Kapitel waren flüssig und leicht zu lesen. Zudem hat mir auch gut gefallen, dass das Buch aus der Perspektive der Protagonistin geschrieben wurde. Ab und an gab es auch einige Kapitel aus einer anderen Perspektive. Meinung: Die Idee, die hinter dem Buch steckt, finde ich sehr ansprechend. Ich war unglaublich gespannt, das Buch zu beginnen, da ich schon unzählige gute Meinungen darüber gehört habe. In die Handlung bin ich sehr gut reingekommen. Mir war die Protagonistin von Anfang an sympathisch und ich konnte mich mit ihrer Art sehr gut anfreunden. Von Dystopien bin ich normalerweise etwas mehr Spannung gewöhnt, was bei diesem Buch nicht allzu sehr der Fall war. Die Spannung war zwar da, hätte aber auch etwas mehr sein können. Das Buch hat mich zudem sehr zum Nachdenken angeregt, da man auch sehr viele Parallelen zu der heutigen bzw. unseren Welt erkennen kann. Fazit: Ein tolles Buch und ich bin gespannt, wie die Fortsetzung sein wird.
Guter Rahmen, schlechte Füllung
von Julia Lindner - 09.02.2020
Selten hat mich ein Buch so zwiegespalten zurück gelassen! Die Geschichte um Skye, die in den Gläsernen Nationen aufwächst, in denen jeder Jugendliche während seiner Kristallisation als Rationaler oder Emotionaler eingestuft wird, basiert auf einer grundsätzlich interessanten Idee. Demnach stehen den beiden Gruppen natürlich unterschiedliche Rechte zu, doch Skye findet während ihrer eigenen Zeremonie bald heraus wie groß die Unterschiede wirklich sind. Wie gesagt, die Grundidee ist gut, auch wenn das Konzept nihct sonderlihc neu ist, ist es doch gut beschrieben und jagt mir damit regelmäßig Schauer über den Rücken. Insofern ist es eine handwerklich gut gemachte Dystopie. Allerdings hat man beim Lesen zu oft das Gefühl, die Geschichte so oder so ähnlich schon in anderen Büchern gelesen oder in Filmen und Serien gesehen zu haben. Nun könnte man das noch mit einer grundsätzlichen Ähnlichkeit des Genres entschuldigen. Vollkommen unentschuldbar sind für mich allerdings die durchweg nervigen Figuren, die sich trotz ihrer angeblichen Rationalität furchtbar naiv und emotional verhalten. Ja, es sind Jugendliche, aber ihr Verhalten ist oft so unpassend und der Situation unangemessen und gerade in brenzligen Situationen unbedacht, dass ich darüber nicht hinweg sehen kann. Davon einmal abgesehen haben sie oft auch einfach ernvierend unmögliches Glück und würden mit ihrem angeblich heimlichen Verhalten im normalen Leben auffallen wie eine rote Warnleuchte. Ich könnte jetzt noch mehr Dinge nennen, die mich gestört haben, mehr ins Detail gehen, würde aber jedem unbedarften Leser damit aber wahrscheinlich schon zu viel verraten. Fazit: Insgesamt hat mir die Idee des Buches gefallen und der dystopische Charakter kam gut zum Tragen, aber das Füllmaterial war für meinen Geschmack einfach unpassend.
Alles, wie schon einmal gelesen
von Claudias Bücherhöhle - 09.02.2020
Zum Buch Das Cover dieses Buches ist ein echter Hingucker,da es etwas schimmert. Die Story wird in der ersten Person geschildert, aus zwei verschiedenen Perspektiven. Zu Protagonisten Skye fand ich leider keinerlei Zugang. Sie blieb die ganzen Seiten über unscheinbar, nichts an ihr war herausragend. Ihre Handlungsweisen konnte ich oft nicht nachvollziehen und ich habe verzweifelt nach wirklichen Emotionen bei dem Mädchen gesucht. Die andere Perspektive gehört einer ominösen Person, die ich ebenfalls nicht richtig einschätzen konnte. Auch hier fiel es mir schwer, die Intention hinter dem Handeln zu erkennen. Ziemlich schnell kam ich mir beim Lesen vor, als wenn ich verschiedene bereits veröffentlichte Werke von anderen Jugendbuch-Autoren vor mir hätte. Ganz stark erinnerte mich die Geschichte an Die Bestimmung, teilweise an Die Tribute von Panem. Den Film Die Insel hat Lina Frisch hier auch nicht ausgelassen. Natürlich kann nicht alles komplett neu erfunden werden, das ist mir klar, und es kommt auch immer darauf an, was ein Autor aus der Geschichte macht. Aber hier hatte ich zu 95% Tris aus Die Bestimmung vor Augen, was nicht Sinn der Sache sein kann ¿ Leider konnte mich Lina Frisch mit ihrem Debüt nicht überzeugen. Ich konnte der Protagonistin kein Gesicht geben, fühlte mich ständig wie im falschen Buch und fand die Geschichte leider auch nicht spannend. Wenn die Idee hinter der Story schon nicht neu ist, erwarte ich aber etwas Individuelles von der Autorin. Der Schreibstil war ja in Ordnung, aber mir fehlten Spannung und auch so mancher Cliffhanger am Ende eines Kapitels. Die Story plätschert vor sich hin und war für mich völlig emotionslos - was gerade zu dem Thema der Geschichte wohl nicht passt ¿ Worum es außerdem geht, wird leider erst kurz vor Ende klar. Guter Ansatz, aber im Gesamtkontext reicht es für mich nicht aus, um die Fortsetzung zu lesen.
Eine lesenswerte Kombination aus Gesellschaftskritik, Spannung und Zukunftsvisio
von Selection Books - 30.01.2020
"Kannst du deinen Gefühlen trauen" ist der erste Band der Reihe "Falling Sky" und stammt aus der Feder von Lina Frisch. Dieser Jugendroman bietet eine lesenswerte Kombination aus Gesellschaftskritik, Spannung und Zukunftsvision. Es ist ein eigenartiges Gefühl, wenn man genau weiß, was gleich passieren wird - und man das Unausweichliche trotzdem nicht ändern kann. Der Boden fliegt auf mich zu und ich schließe die Augen. Zitat aus Falling Sky - Kannst du deinem Verstand trauen von Lina Frisch, Seite 5. So beginnt Skys Geschichte - eine Dystopie im Bereich Jugendliteratur, die politische Themen aufgreift und den Leser zum Nachdenken anregt. Lina Frisch bedient sich auf den ersten Blick an typischen Elementen aus dem Bereich Jugenddystopie, punktet aber mit einer soliden, lesenswerten Umsetzung. Die Autorin zeichnet in ihrer Reihe eine Welt, die dem klassischen Aufbau einer Dystopie im Jugendbuchsektor gleicht. Die USA existieren nicht mehr - im Zuge des Umbruchs wurde aus den Vereinigten Staaten die Gläserne Nation. Die Kombination aus Überwachung und einem Zwei-Klassen-System sorgt vermeintlich für Ruhe und Frieden. Es herrscht eine allgemeine Gleichheit, unabhängig von Hautfarbe, Religion oder Geschlecht. Die Gesellschaft wird in zwei Traits geteilt: Ratio (Rational) und Senso (Emotional). Jeder Bürger muss der Bestimmung seines Traits nachkommen und dementsprechend rationale Berufe, wie z.B. Arzt, oder emotionale Berufe, wie z.B. Erzieherin, ergreifen. Bis zum Tag ihrer Testung hatte Sky nie einen Grund, am System zu zweifeln. Doch schon bald gerät ihre Systemtreue ins Wanken. Ich öffne meine Hand und finde ein schlankes Etui aus Silber darin. Der Druck meines Zeigefingers lässt eine kleine Messerlinge hervorschießen. Mit klopfendem Herzen starre ich auf die Waffe in meiner Hand. Was wird das Konsilium in der nächsten Aufgabe von uns verlangen? Zitat aus Falling Sky - Kannst du deinem Verstand trauen von Lina Frisch, Seite 311. Zu Beginn erkennt der erfahrende Vielleser einige bekannte dystopische Elemente. Doch entgegen der typischen Jugenddystopien setzt Lina Frisch weniger auf nervenzehrende Spannung und actionreiche Szenen. Der Fokus des Buches liegt eher auf der psychologischen Ebene, die der Zielgruppe entsprechend gut ausgearbeitet wurde. Die Testung verlangt Sky und ihren Mitstreiterinnen alles ab. Schnell stellt sich die Frage, wie der Leser sich an Skys Stelle entscheiden würde. Für Freunde, die Familie, die Gesellschaft oder den Trait, der über die gesamte Zukunft entscheidet? Die Autorin erschafft einen interessanten Gewissenskonflikt beim Leser. Verpackt in eine Geschichte über den gesellschaftlichen Umbruch eines Landes, Machtmissbrauch, repressive Kontrolle und Verrat wird der Leser immer wieder mit der Frage konfrontiert, wie weit man gehen würde, um in der Testung dem gewünschten Trait zugeordnet zu werden. Einziger Wermutstropfen bei der Erschaffung dieser fiktiven Zukunft ist das Fehlen von Details zum Umbruch und der Maßnahmen, die eine komplette Bevölkerung in kurzer Zeit ruhigstellen konnten. Lina Frisch erzählt Skys Geschichte locker und unterhaltsam, gibt der Geschichte gleichzeitig aber viel Raum für Teenagerprobleme, Streit und Zickenkriege. Da es sich um ein Jugendbuch handelt, sollte der erwachsene Leser an dieser Stelle jedoch ein Auge zudrücken. Der Plot rund um die Testung ist stimmig und mitreißend, lastet aber so schwer, dass die Liebesgeschichte im Hintergrund verblasst. Der männliche Protagonist wird zwar kontinuierlich in die Handlung eingebaut, die plötzliche Verliebtheit von Sky erschließt sich dem Leser dadurch aber leider nicht. Abgesehen von diesen kleinen Schwächen versteht die junge Autorin es ausgezeichnet, den Leser auch ohne viele actionreiche Szenen zu fesseln. Mit "Falling Sky - Kannst du deinen Gefühlen trauen" hat Lina Frisch ein lesenswertes Debüt erschaffen, das vor allem durch den Fokus auf der psychologischen Ebene und dem daraus entstehenden Gewissenskonflikt zu gefallen weiß. Den Leser erwartet eine interessante Dystopie für Jugendliche, die nicht nur gut zu unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt. Die Geschichte wurde sowohl sprachlich als auch inhaltlich gut ausgearbeitet und lässt sich flüssig und spannend lesen. Von mir gibt es für diesen gelungenen Reihenauftakt 4 Sterne.
Gläsern
von Gavroche - 27.01.2020
Amerika in der Zukunft. Das Land ist nach schwerwiegenden Ereignissen fünf Jahre zuvor zur gläsernen Nation geworden. Die Menschen werden eingeteilt in zwei Kategorien. Auf der einen Seite die Emotionalen, die Senso, und auf der anderen die Ratio, sprich die Rationalen, Vernunftbegabten. Skye ist sechzehn Jahre alt, als sie zu ihrer Prüfung bestellt wird. Jedoch sind die Prüfungen nicht so, wie sie es erwartet hätte. Ohne die Hilfe eines der Testleiters sähe es für sie ganz anders aus. Doch welches Spiel wird hier hinter den Kulissen wirklich betrieben? Wie gläsern ist der Staat nun wirklich? Denn schnell merkt Skye, dass sich viel hinter dem schönen, äußeren Mantel der Transparenz verbirgt - und sie steht vor einer schwierigen Entscheidung, in welche Richtung sie sich wenden soll. Erzählt wird die Geschichte zum einen aus der Sicht von Skye und die zweite Perspektive ist die ihres Testleiters. So erfährt der Leser einiges mehr als Skye und kann die Ereignisse ganz anders einordnen.
von Happymountain - 27.01.2020
"Falling Skye - Kannst du deinem Verstand trauen?" ist der Debütroman von Lina Frisch und ich bin jetzt schon sehr gespannt, was sich die junge Autorin für uns im zweiten Teil der Reihe ausdenken wird. Wer realistische Dystopien mit jugendlichen Charakteren und einer angespannten Atmosphäre mag, sollte unbedingt weiterlesen. Nach einer katastrophalen Fehlentscheidung hat sich in den Vereinigten Staaten von Amerika viel geändert. Die Kristallisierung hat begonnen und so sind die USA zu den "Gläsernen Nationen" geworden. Hier werden die Menschen nun in zwei verschiedene Traits unterteilt. Es gibt die Emotionalen und die Rationalen. Diese Klassifizierung soll als Schutz vor weiteren Fehlentscheidungen dienen. Emotionale dürfen fortan nur gewisse Berufsfelder ergreifen, die beispielsweise im Sozialwesen liegen. Ärzte, Anwälte und Politiker sind nur noch für Rationale ergreifbare Berufe. Selbst bereits praktizierende Ärzte, bei denen festgestellt wird, dass sie emotional sind, müssen ihren Beruf aufgeben. Hierfür wurde sogar eine eigene Art Arbeitslosengeld geschaffen, das sich E-Care nennt. Die Regierung der Gläsernen Nationen macht den Menschen glaubhaft deutlich, dass es nur durch die Unterscheidung in Traits möglich sei, die Stärken und Schwächen eines jeden Bürgers für das Gemeinwohl zu nutzen. Mit 18 Jahren erfolgt die Testung der Jugendlichen und somit auch die Bestimmung über ihr weiteres Leben. Doch plötzlich werden auch alle 16-Jährigen zur Testung einberufen. Mitten unter ihnen Skye, die sich nichts sehnlicher wünscht als mit ihrem besten Freund Elias an der Cremonte Universität zu studieren - eine Universität, die nur für Rationale zugelassen ist. Sie ist vor der vorgezogenen Testung besonders aufgeregt. Will sie doch ihren Vater, der bei der Regierung arbeitet, auf keinen Fall enttäuschen und als Rationale eingestuft werden. Immerhin ist ihr Vater auch der einzige Elternteil, der ihr geblieben ist. Ihre Mutter hat die Familie vor vier Jahren ohne ein Wort des Abschieds verlassen und kam nicht mehr zurück. Mehr zum Inhalt, möchte ich erst einmal nicht verraten, denn schon befindet man sich als Leser/in mitten in diesem dystopischen Roman und begleitet Skye auf ihrem Weg zum Athene-Zentrum, in dem die Testung stattfinden wird. Trotz der angespannten Stimmung Skyes kommt man sich vor als säße man im Zug auf dem Weg nach Hogwarts und wird gleich unter den sprechenden Hut gesetzt. Ich war sofort Feuer und Flamme und auf den Fortgang der Geschichte, auf das Athene-Zentrum und auf die Tests gespannt. Ein mysteriöser Unbekannter, der den Auftrag hat, Skye auf jeden Fall zum rationalen Trait zu verhelfen, bringt ebenfalls direkt zu Beginn Spannung in die Ereignisse. Er schafft es sich als Testleiter Alexander auszugeben und gibt sich fortan größte Mühe Skye¿s emotionale Fehltritte zu vertuschen. Man erfährt nicht viel über ihn und seine Beweggründe und doch war er mir von Anfang an sympathisch. Zum Großteil erlebt man die Geschichte aus Sicht von Skye, es gibt jedoch auch immer kurze Einblicke aus der Sicht des Unbekannten. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir dabei sehr gut, er passte hervorragend zum Buch und transportierte die Gefühle der Charaktere jederzeit. Im Athene-Zentrum angekommen, häufen sich direkt Neuerungen und Ungereimtheiten, die Skye, einige andere Expektanten und Alexander verunsichern. Wieso wurde der Ablauf der Testung verändert? Wieso gibt es plötzlich ein Ranking? Die immer wieder neu auftauchenden Fragen ließen mich neugierig weiterlesen. Besonders gut gefiel mir an diesem Roman, wie die dystopische Welt der Gläsernen Nationen beschrieben und gestaltet wurde. Es waren viele Kleinigkeiten, die dazu führten, dass ich mir die Umgebung sehr gut vorstellen konnte. Für mich ist die richtige Atmosphäre beim Lesen immer einer der wichtigsten Punkte und bei "Falling Skye" stimmt sie zu jeder Zeit! Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Charaktere und ihre Authenizität. Die Figuren fand ich interessant gestaltet. Neben Alexander gefiel mir Luce am besten. Sie wirkte sehr authentisch und selbstbewusst. Skye hat mich hin und wieder etwas angestrengt, weil sie manchmal etwas naiv handelte. Für mich ist das jedoch kein Kritikpunkt - Teenies dürfen sich in Büchern wie Teenies benehmen. Dass mich dieses Verhalten irgendwann etwas strapaziert, passiert mir aber in Jugendbüchern (und in der Realtiät) öfter. Ich werde halt alt. ;-) Der Plot brachte immer wieder kleine Wendungen oder auch Schockmomente hervor, die mich überrascht haben und zum zügigen Weiterlesen animierten. Ganz besonders spannend und wendungsreich empfand ich die letzten 100 Seiten. Auch das Ende gefiel mir ausgesprochen gut und macht unheimlich neugierig auf die Fortsetzung. Ein kleiner Kritikpunkt hat sich aber beim Lesen doch eingeschlichen. Ich fand es etwas unglaubwürdig, dass es dem mysteriösen Unbekannten so einfach gelungen ist, sich als Testleiter in das Athene-Zentrum zu schmuggeln, wo doch die Testungen großer Geheimhaltung unterliegen. Es muss doch Fotos des richtigen Testleiters gegeben haben oder Vorstellungsgespräche? Auch dass der falsche Alexander es regelmäßig schafft, Systemdaten zu löschen oder -abstürze herbeizuführen um Skye zu helfen oder unbeobachtet mit ihr sprechen zu können, bemerkt niemand. Das kann ich mir beim Stand der Technik einfach nicht vorstellen. Insgesamt handelt es sich bei "Falling Skye" jedoch um einen gelungenen dystopischen Roman, der mich wirklich fesseln konnte. Es ist für jeden etwas dabei - Science Fiction, Action, Drama, Emotion! Ein tolles Debüt! Für Fans des Genre absolut eine Investition wert.
Tolles Jugendbuch mit politischen und psychologischen Aspekten
von Michelle Janiszewski - 26.01.2020
Klappentext: Nach einer großen Katastrophe sind die USA zu den Gläsernen Nationen geworden. Endlich ist Schluss mit Diskriminierung, Populismus und impulsiven Entscheidungen! Die Menschen werden in Ratio oder Senso eingeteilt ¿ und zu ihrem eigenen Schutz unterliegen die Emotionalen strengen Auflagen. Als die 16-jährige Skye zu ihrer Testung einberufen wird, ist sie überzeugt, als mustergültige Rationale erkannt zu werden, der eine glänzende Zukunft bevorsteht. Doch die Prüfungen sind verstörend, und Skye fragt sich immer häufiger, welchem Zweck sie in Wahrheit dienen. Wer ist der mysteriöse Testleiter, der ihr auf Schritt und Tritt folgt? Und wohin verschwinden die Mädchen, die im täglichen Ranking abfallen? Zu ihrem Entsetzen muss Skye erkennen, wer in den Gläsernen Nationen den Preis für die neue Ordnung zahlen soll: sie selbst Nach dem der Einstieg in diese Dystopie mir sehr schwer gefallen ist, konnte mich das Buch nach und nach immer mehr überzeugen. Die Idee der Story fand ich nicht unbedingt originell, aber dennoch sehr ausgefeilt. Die präzise Beschreibung, hat das lesen sehr angenehm und spannend gemacht. Mit Schrecken musste ich feststellen, dass die beschriebene 'Gläserne Nation' unserer Welt sehr ähnlich ist. Die politische Message ist also klar erkennbar und könnte dem ein oder anderen Menschen die Augen öffnen. Skye, die Protagonistin, die mir von Anfang an recht sympathisch war, ist willensstark, mutig und aufopferungsvoll. Sie macht eine tolle Entwicklung durch, die nicht zu rasant voranschreitet, was das Ganze wirklich authentisch macht. Immer wieder muss Skye ihren Standpunkt überdenken, sodass ich ihre Gedanken und Gefühle absolut nachvollziehen konnte. Alexander, ein intelligenter junger Mann, der mir ebenfalls sehr sympathisch war, wirkte anfangs recht kalt und undurchsichtig auf mich. Dies besserte sich aber mit der Zeit, sodass auch er am Ende ein Charakter mit einer tollen Entwicklung war. Während die Handlung zu Anfang wirklich langweilig war, gab es nach und nach immer mehr Plottwists, die Geheimnisse enthüllten und wirklich super spannend waren. Einige Wendungen musste ich für ein paar Minuten verarbeiten und sacken lassen. Alles in allem ist 'Falling Skye' ein tolles Jugendbuch mit psychologischen und politischen Aspekten. Es lohnt sich und ich freue mich auf Teil 2. Insgesamt bekommt das Buch von mir 4/5
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