Ludwig Thoma: Andreas Vö st. Ein Bauernroman
Lesefreundlicher Groß druck in 16-pt-Schrift
Groß format, 210 x 297 mm
Berliner Ausgabe, 2021
Durchgesehener Neusatz mit einer Biografie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken
Erstdruck: Mü nchen (Langen) 1906.
Textgrundlage ist die Ausgabe:
Ludwig Thoma: Gesammelte Werke in sechs Bä nden. Erweiterte Neuausgabe. Textredaktion: Albrecht Knaus, Mü nchen: Piper, 1968.
Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Vincent van Gogh, Kopf eines Bauern, 1885.
Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt.
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH
Ü ber den Autor:
1867 in Oberammergau als fü nftes Kind eines Fö rsters geboren, macht der schlechte, als aufsä ssig geltende Schü ler Ludwig Thoma verspä tet und nach mehreren Schulwechseln doch noch sein Abitur in Landshut. Das forstwirtschaftliche Studium in Aschaffenburg bricht er rasch ab und wechselt zur Rechtswissenschaft nach Mü nchen und Erlangen. 1890 reicht er eine Dissertation zum Thema Notwehr ein und grü ndet eine Anwaltskanzlei, zunä chst in Dachau, spä ter in Mü nchen, die er 1899 verkauft, um Redakteur des » Simplicissimus« zu werden. Dort wird er zu einem erfolgreichen Redakteur und Autor mit sehr gutem Einkommen, 1906 wird er zusammen mit Hermann Hesse Herausgeber der Zeitschrift » Mä rz« und sitzt wegen einer Beleidigung des Sittlichkeitsvereins sechs Wochen Haft in Stadelheim ab. Der einst liberale Linke schließ t sich der allgemeinen Kriegsbegeisterung an, meldet sich 48-jä hrig freiwillig als Sanitä ter an die Ostfront, wird schnell felddienstuntauglich und schreibt im » Miesbacher Anzeiger« Artikel mit Durchhalteparolen und Werbung fü r Kriegsanleihen. Nach der Niederlage zieht er sich verbittert in sein Haus in Tegernsee zurü ck. Am 26. August 1921 stirbt mit Ludwig Thoma ein zu Lebzeiten bereits ü beraus populä rer, sehr vermö gend gewordener bayerischer Heimatdichter an Magenkrebs.