Ich bin Circe

Roman. Originaltitel: Circe. 5. Auflage.
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Unsterblich. Unvollkommen. Unbezähmbar.

Circe ist Tochter des mächtigen Sonnengotts Helios und der Nymphe Perse, doch sie ist ganz anders als ihre göttlichen Geschwister. Ihre Stimme klingt w

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Produktdetails

Titel: Ich bin Circe
Autor/en: Madeline Miller

ISBN: 3961610681
EAN: 9783961610686
Roman.
Originaltitel: Circe.
5. Auflage.
Übersetzt von Frauke Brodd
Julia Eisele Verlag GmbH

1. September 2019 - gebunden - 528 Seiten

Beschreibung

Unsterblich. Unvollkommen. Unbezähmbar.

Circe ist Tochter des mächtigen Sonnengotts Helios und der Nymphe Perse, doch sie ist ganz anders als ihre göttlichen Geschwister. Ihre Stimme klingt wie die einer Sterblichen, sie hat einen schwierigen Charakter und ein unabhängiges Temperament; sie ist empfänglich für das Leid der Menschen und fühlt sich in deren Gesellschaft wohler als bei den Göttern. Als sie wegen dieser Eigenschaften auf eine einsame Insel verbannt wird, kämpft sie alleine weiter. Sie studiert die Magie der Pflanzen, lernt wilde Tiere zu zähmen und wird zu einer mächtigen Zauberin. Vor allem aber ist Circe eine leidenschaftliche Frau: Liebe, Freundschaft, Rivalität, Angst, Zorn und Sehnsucht begleiten sie, als sie Daidalos, dem Minotauros, dem Ungeheuer Scylla, der tragischen Medea, dem klugen Odysseus und schließlich auch der geheimnisvollen Penelope begegnet. Am Ende muss sie sich als Magierin, liebende Frau und Mutter ein für alle Mal entscheiden, ob sie zu den Göttern gehören will, von denen sie abstammt, oder zu den Menschen - die sie lieben gelernt hat.

"Eine mutige und rebellische Neuerzahlung der Gottinnengeschichte" New York Times

Der Welt-Bestseller endlich auf Deutsch

New-York-Times-Bestseller #1


"Dieses Buch ist göttlich. Ich war ganz traurig, als es zu Ende war. Große Leseempfehlung!" Gwyneth Paltrow

Portrait

Madeline Miller, 1978 in Boston geboren, wuchs in New York und Philadelphia auf, studierte Altphilologie und unterrichtete in Cambridge Latein und Griechisch. Für ihren Debütroman Das Lied des Achill wurde sie 2012 mit dem Orange Prize for Fiction ausgezeichnet; er wurde in 25 Sprachen übersetzt.  In Ich bin Circe - ihr zweiter Roman und ebenso wie Das Lied des Achill ein internationaler Bestseller - erzählt sie Circes Geschichte aus der Odyssee noch einmal neu - als die einer weiblichen Selbstermächtigung. Madeline Miller lebt in der Nähe von Philadelphia, Pennsylvania.

Pressestimmen

Circe ist eine unwiderstehliche Frau: Tochter des Helios, Liebhaberin von Hermes und Odysseus, Hexe, Heilerin und leidenschaftliche Kämpferin gegen den Mutwillen der Götter. Großartig! ZEIT Hamburg

Göttlich-antiker Feminismus: ein fabelhafter Bestseller! Brigitte

Ein erfrischend aktueller und feministischer Blick auf die griechische Sagenwelt. FAZ

Madeline Miller hat einen märchenhaft-feministischen Bestseller gezaubert.  Brigitte Woman

Ein großes Lesevergnügen! Leser*innen tauchen auf den über 500 Seiten voll und ganz in die griechische göttliche Welt ein und erleben Liebe, Eifersucht, Abenteuer und Rache. Ich bin Circe gibt den uralten Sagen einen modernen, feministischen Touch und erfüllt ausgewählte Protagonist*innen sowie Nebencharaktere aus Homers Odyssee mit neuem Leben. aviva

Miller entsorgt das Aberwitzige, sucht nach seelischer Plausibilität und serviert uns psychologisch berührend ausbuchstabiert die Geschichte einer Kirke, wie wir sie heute gern hätten: feministisch und humanistisch mit christlichem Touch und modernem Gewissen. Die Presse

Kann das gutgehen, aus einem Mythos einen Roman zu machen? ( ) Erstaunlicherweise lautet die Antwort, die man nach der Lektüre von Madeline Millers Buch geben muss: ja, es kann gutgehen. ( ) Miller hat sich genau überlegt, was sie tut. ( ) Sie hat die Lösung gefunden, die göttlich-mythische Welt hinüberzuspiegeln in etwas, das hinter uns liegt, aber eben nur so weit, dass wir es noch zu erkennen und zu begreifen vermögen. Burkhard Müller, SZ

Ebenso spannend wie auf hohem historischem Niveau! Vergessen Sie Ken Follett, lesen Sie bitte ab jetzt Madeline Miller! Karla Paul

In dem Buch geht es um Circe, die nicht nur Männer in Schweine verwandelt, sondern im Laufe der Geschichte auch sich in eine komplexe, vielschichtige Persönlichkeit, der wir was abgewinnen können und die wir verstehen. 3sat

Ein Buch mit echtem Suchtpotential.  hr2 Kultur

Vielleicht sind hier Musenküsse im Spiel. Oder göttliche Funken. Denn wie die New Yorker Altphilologin Madeline Miller der griechischen Mythologie neues Leben einhaucht, ist magisch. Emotion
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Carmen R.
von Carmen R. - Hugendubel Buchhandlung Neubrandenburg Stargarder Str. - 10.04.2020
Ein toller Titel! Nicht nur für Liebhaber klassischer Sagen. Fesselnd geschrieben und wunderbar erzählt. Unbedingt zu empfehlen!
Social Media Team
Eine mutige, selbstbewusste und rebellische Neuerzählung der Göttinnengeschichte
von Social Media Team - Hugendubel Buchhandlung München Karlsplatz - 25.11.2019
Madeline Millers Ich bin Circe - New York Times-Bestseller und bis in die höchsten olympischen Himmel gelobt von jedem, der jemals etwas über Bücher gesagt hat. Und dabei ist es in gewisser Weise nur eine Neuauflage der Odyssee, die manche von uns in der Schule lesen mussten. Sonnengötter. Meeresungeheuer. Starke Helden. Was Madeline Miller daraus gemacht hat ist aber himmlisch - denn es ist eine mutige und selbstbewusste und rebellische Neuerzählung der Göttinnengeschichte mit der berühmt-berüchtigtsten weibliche Figur der ganzen Sage als Hauptfigur. Also Epos UND epische Liebesgeschichte! Wer braucht schon den alten Odysseus, wenn man stattdessen eine göttliche Hexe haben kann?
Bewertungen unserer Kunden
Griechische Mythologie auf moderne Weise näher gebracht...
von Susanne Probst - 09.12.2020
Mit ¿Circe¿ lernt der Leser, der in der Schule seinen Fokus auf andere Gebiete gelegt hat, die griechische Mythologie auf eine ganz andere, äußerst moderne und sehr unterhaltsame Weise kennen. Der mächtige Sonnengott Helios und die Nymphe Perse haben einige Kinder. Eines davon ist Circe, die sich von ihren Geschwistern schon durch Äußerlichkeiten wie Stimme und Haare unterscheidet. Aber nicht nur dadurch hebt sie sich ab. Circe fühlt sich, im Gegensatz zu ihren göttlichen Geschwistern, den sterblichen Menschen nahe. Sie fühlt sich bei ihnen wohl, kann sich in sie einfühlen und verliebt sich letztlich sogar in eines dieser nicht-göttlichen Wesen. All das hat Konsequenzen! Von ihrer Familie aufgrund ihrer Andersartigkeit gering geschätzt und eher geduldet als geliebt, wird Circe auf die einsame Insel Aiaia verbannt, wo sie sich in der Natur und unter Tieren zu einer mächtigen Zauberin entwickelt und schon bald den Ruf einer Hexe und Heilerin erwirbt. Als solche wird sie nicht selten um Hilfe gebeten. Circe findet zu sich selbst und entwickelt sich von einer unerfahrenen, unsicheren und unbedarften Heranwachsenden zu einer imposanten Magiern und starken, leidenschaftlichen und selbstbestimmten Frau. Der Götterbote Hermes besucht sie regelmäßig auf der Insel und hält sie auf dem Laufenden. Über ihn erfährt Circe auch von der Not ihrer Schwester Pasiphaë, was eine Reise nach Kreta nach sich zieht. Und dort geht es dann weiter mit fesselnden Geschichten über Theseuss und Minotauros, das Meeresungeheuer Scylla und Jason und das goldene Vlies. Wir erfahren, dass die Hexe von Aiaia gestrandete Seemänner in Schweine verwandelt und dass sie schließlich die Geliebte des listigen Götterboten Hermes und des schlauen und gerissenen Kriegers Odysseus und von letzterem sogar schwanger wird. Bald ist Circe die alleinerziehende Mutter ihres Sohnes Telegonos, die trotz Ängsten und Sorgen kämpferisch auftritt und die sich sogar mit den mächtigen Göttern des Olymps anlegt. Die zunächst schüchterne, später selbstbewusste Halbgottheit Circe erzählt ihre Geschichte selbst. Im Verlauf lernen wir nicht nur ihren Alltag, sondern auch ihre Innenwelt kennen. Die Gefühle und Gedanken, Sorgen, Sehnsüchte und Wünsche dieses sympathischen und gleichermaßen menschlichen wie göttlichen Geschöpfs sind dabei gut nachvollziehbar. Auch wer bisher wenig Ahnung von der griechischen Mythologie hatte oder sich nicht besonders für dieses Metier inter
Eine starke und unabhängige Göttin
von Thala - 14.06.2020
Dieses Buch habe ich schon unzählige Male auf Instagram gesehen und war angesichts der positiven Bewertungen schwer beeindruckt. Und soviel mag vorweg verraten werden: Ich wurde nicht enttäuscht! Das Buch widmet sich dem Leben der Göttin Circe, Tochter des mächtigen Sonnengottes Helios. Schon zu Beginn bin ich gut in das Buch hineingekommen und langsam habe ich mich wieder an die Zusammenhänge der Götterstrukturen des antiken Griechenlands erinnert. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Circe erzählt wird. Circe, die weder bildschön ist noch Liebling der Götter. Stattdessen wird die blitzgescheite Frau auf die verlassene Insel Aiaia verbannt. Anstatt an Einsamkeit zugrunde zu gehen widmet sich Circe der Magie, lernt die Kraft der verschiedenen Heilpflanzen kennen und die Sprache der Tiere. Sogar Löwen sind in ihrer Gegenwart ganz zahm. Die Stärke dieser Frau in Zusammenhang mit ihrer Unabhängigkeit hat mich schwer beeindruckt. Circe ist eine Frau, die ihren eigenen Weg geht. Was man jedoch sagen muss: Es ist kein Buch für zwischendurch. Um die Verbindungen zwischen den vielen Göttergeschichten zu verstehen, muss man dieses Buch konzentriert lesen. Von daher habe ich persönlich etwas länger zum Lesen gebraucht, was aber völlig in Ordnung war. Mein Fazit: Ein wunderbares Buch über eine starke und unabhängige Heldin. Mehr davon!
Emanzipation
von Kaffeeelse - 21.02.2020
Schon in jüngeren Jahren haben mich die griechischen Sagen begeistert, Gustav Schwab und die Sagen des klassischen griechischen Altertums flackerten durch meinen Kopf. Die griechische Götterwelt um Zeus auf dem Olymp interessierte mich, nur eines störte mich schon als Kind. Ich fand alles sehr männlich dominiert, die Rolle der weiblichen Göttinnen etwas unterbesetzt und auch etwas unglaubwürdig, denn wer mit offenen Augen durch die Welt schreitet, findet da ein etwas anderes Bild. Schon als Kind wunderte ich mich hier. Später dann, mit fortschreitendem Wissen, erschloss sich mir die Geschichte und ein erweiterter Blick erschien. Begriffe wie Patriarchat und Matriarchat ergaben einen Sinn und die griechische/römische Welt erschien als ein Beispiel für den ersteren Begriff und die kretische/minoische Welt als ein Beispiel für letzteren Begriff. Was so ein blöder Vulkanausbruch anrichten kann. Wäre dieser Ausbruch des Vulkans Thera/Santorin damals nicht gewesen und hätte der minoischen Kultur kein Ende bereitet, die Entwicklung Europas wäre eine andere gewesen. Eine bessere? Vielleicht. Aber weil die Entwicklung Europas eben lief, wie sie lief, konnte eine patriarchale Ordnung greifen und ihr Werk tun. Auch deshalb konnte oder musste Madeline Miller heute ein Werk verfassen, welches einen weiblicheren Blick auf die griechische Sagenwelt ermöglicht. Ein Blick, der mir richtig gefallen hat und Emanzipation zeigt. Die Emanzipation des Hauptcharakters Circe, aber auch eine Emanzipation der etwas verstaubten griechischen Sagenwelt. Eine Emanzipation, die in meinen Augen dringend nötig war. Das Buch ist eine Geschichte, die mir sehr gefallen hat, die einen recht großen Sog aufweist und die eine recht interessante Entwicklung des Hauptcharakters aufzeigt. Und in mir wieder Bilder aus vergangenen Zeiten aufleben lässt. Hat mir sehr gefallen dieses Buch!
Ich bin bezirzt
von Buecherseele79 - 13.01.2020
Griechische Mythologie, ich liebe sie einfach und war hier gespannt was es mit Circe und den ganzen Göttern auf sich hat. Schon das Cover fällt ins Auge, passt in meinen Augen auch perfekt zu dieser Geschichte und der Klappentext gibt nicht viel her was die pure Neugier noch mehr anstachelt. Vorweg - mir hat das Buch unheimlich gut gefallen, ich war gefangen zwischen den Intrigen und Machenschaften der Götter und Titanen mit ihren Spielfiguren, ich wollte und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und Circe hat mich im wahrsten Sinne des Wortes bezirzt. Der Schreibstil ist spannend, interessant, einnehmen, bildgewaltig und packend, der Beginn etwas ruhiger, aber nicht weniger interessant. Die Autorin baut einen sehr guten Bogen auf, überfrachtet ihre Geschichte nicht und lässt den Leser nicht im Regen stehen. Wenn man doch mal durcheinander kommen sollte dann dient das Register "Handelnde Personen" am Ende des Buches für ein bisschen Aufklärung und Sicherheit. Ich hatte zu Beginn etwas Bedenken ob ich in diesem Buch nun irgendeine Geschichte präsentiert bekomme mit zig Namen die mir gar nichts sagen oder gibt es einen roten Faden der Handlung. Ja, es gibt den roten Faden und vor allem - die Autorin wirft nicht nur mit zig Göttern um sich, sie erklärt auch wie sie zueinander stehen, was ihre Stärke ist (denn wenn es nach Göttern und Titanen geht haben sie ja nur Stärken und keine Schwächen) und ihre Aufgaben im Himmelsreich. Circe ist die Tochter von Helios, Gott der Sonne und Perse - eine Nymphe. Circe selbst ist weder mit Schönheit gesegnet, noch mit einer schönen Stimme, auch so findet sie nur Spott und Verachtung bei Eltern und Geschwistern wieder. Doch wir ihre Schwester und Brüder Pasiphae, Perses und Aietes ist Circe eine Pharmakis, eine Hexe. Diese wird gerade von den Göttern im Olymp gefürchtet, denn ihre Kräfte können Schönes wie auch Grausames bewirken und werden als Gefahr gesehen. Während die Geschwister heiraten, Königreiche übernehmen bleibt Circe daheim bei ihren Eltern, langweilt sich und erst mit dem Fischer Glaukos ändert sich alles, vor allem als Circe ihn göttlich macht und ihre Widersacherin, die Nymphe Scylla in ein schreckliches Monster verwandelt. Mit ihrer Macht bei ihrem Vater angebend ist klar - hier muss ein Exempel statuiert werden, Circe wird von Zeus auf eine einsame Insel verbannt. Ab da ist man mit Circe auf ihrer Insel unterwegs, erlebt die Einsamkeit der Verbannung, die Wunder der Insel und wie sie erwacht und ihre Bestimmung findet. Circe hat mir anfangs immer sehr leid getan, sie wurde nicht beachtet und war das Gespött ihrer Geschwister. Gleichzeitig hat die Autorin hier wohl ein sehr realistisches, soweit man das bei der Thematik sagen kann, Bild der Götter gezeichnet. Es ist ein Buch dass die Götter nicht als Wohltäter und in sich ruhend zeigt, nein, es ist fast wie bei einer Daily Soap und es geht um Intrigen, Macht, Streit, Liebe, Inzucht, Liebe, Tod und Freiheit. Die Götter lassen nichts aus um ihre Macht und Stärke zu demonstrieren, ihre Überheblichkeit schmerzt manchmal regelrecht und sie zertreten alles was ihnen unwichtig erscheint. Sie genießen die Opferdarbietungen der Menschen und wenn es ihnen nicht passt treiben sie ihre Späße mit den Erdenbürgern. Circe ihre Verwandlung, ihr Eigensinn und aber auch die neue Eigenständigkeit, dass sie nicht mehr nach der Pfeife der Götter und Titanen tanzen möchte hat mir sehr gut gefallen, war jederzeit nachvollziehbar und überzeugend. Zusammen mit Circe lernt man ihre Fähigkeiten und die Macht der Zauberei kennen, auch hier spannend zu lesen, interessant zu erleben und neugierig was mit welcher Pflanze und Spruch erwirkt werden kann. Man erkennt auch sehr deutlich die Unterschiede zwischen Circe und ihren Geschwistern, wie sie und wie Circe die Macht der Pharmakis nutzen und dieser Vergleich erfüllt einen öfter mit Unbehagen und Gänsehaut. Neben Circe erhält ein anderer Held die Aufmerksamkeit des Lesers - Daidalos und sein Sohn Ikarus, wer sich mit der griechischen Mythologie ein bisschen beschäftigt hat weiß wer diese zwei Menschen waren. Der Hauptakt geht aber an Odysseus und seine Heldentaten, seine Familie die er daheim hat, der Krieg zwischen den Griechen und Troja. Die verschiedenen Facetten, die Ereignisse, diese ganze Stimmung des Buches, der Protagonisten, alles unter dem Dach der griechischen Mythologie vereint hat mich sehr begeistert zurückgelassen. Für alle Fans von der griechischen Mythologie, von Liebe und Verrat, Macht und Besessenheit die kommen hier voll auf ihre Kosten. Ich persönlich kann dieses Buch wirklich begeistert empfehlen.
Auch als Göttin ist das Leben nicht einfach
von Bücher in meiner Hand - 21.11.2019
Lange ist es her, seit ich in der Schule eine Prüfung über die griechischen Götter schreiben musste. Der Lehrer hat meine Note auf 7.6 (in der Schweiz ist die beste Note eine 6) angehoben, damit der Rest der Klasse eine zwar immer noch ungenügende, aber nicht mehr ganz so vernichtende Note bekam. Wie gesagt, lange ist es her und höchste Zeit mein Wissen über die griechischen Götter wieder aufzufrischen. Das kann man perfekt, indem man Ich bin Circe von Madeline Miller liest. Die griechische Mythologie ist reich an Geschichten und Sagen über die Götter und Helden des antiken Griechenlands. Viele davon nimmt die Autorin in ihren Roman mit auf und erzählt sie neu. Auf 528 Seiten wird aus Sicht von Circe ihr abenteuerliches Leben geschildert. Angefangen im Palast von Okeanos bis zu ihrer Verbannung auf die Insel Aiaia, erzählt der Roman von Circes Begegnung mit Prometheus, dem Zauber gegen Scylla, ihrer Geburtshilfe für Minotaurus auf Knossos, ihren Gefühlen gegenüber Daidalos, das Aufeinandertreffen mit Odysseus und später seinem Sohn Telemachos und vielem mehr. Auch als Göttin ist das Leben nicht einfach. Circe, die Ausgestossene, muss einiges erleiden. Sie ist unsterblich - lebt also über die Zeit und überlebt so manchen Menschen, der ihr ans Herz gewachsen ist. Mit 528 Seiten ist das Buch schon sehr lang. Es ist wahrscheinlich auch nicht gedacht, es in einem Schnurz durch zu lesen und taugt besser als parallel zu lesendes Buch, aus dem man immer mal wieder einige Kapitel liest. Nach der Mitte hatte ich langsam genug, aber Circes Erlebnisse mit anderen Göttern, Halbgöttern und Sterblichen war noch lange nicht vorbei. Circe selbst als Erzählerin bleibt, obwohl sie die Hauptfigur ist, irgendwie halt doch immer nur die Erzählerin und kann ihre eigenen Emotionen oft nicht zum Leser transportieren. Ich bin Circe war aber auf jeden Fall interessant. Sich auf diese Weise das Leben der griechischen Götter vorzustellen, auch wenn es oft nüchtern daher kommt, macht Spass. Man merkt der Autorin an, dass sie Lehrerin ist, denn sie erzählt sehr viel lebendiger als die trockenen Sagen, die man aus der Schulzeit kennt. Madeline Miller hätte ich gerne als Geschichtslehrerin gehabt. Fazit: Ein etwas anderer Streifzug durch die griechische Mythologie - interessant, doch viel zu lang. 4 Punkte.
Vorsicht! Circe verfällt man wie aus Zauberhand
von JosefineS - 10.09.2019
Die Tochter des mächtigen Sonnengottes Helios und der Okeanide Perse, ist anders als ihre Geschwister. Nicht nur ihr Charakter ist eigenwillig und ihr Denken ist unbändig, auch ihr Strahlen ist bei Weitem nicht so göttlich und ihre Stimme kommt der einer Sterblichen gleich. Doch als wäre das alles nicht genug, empfindet sie auch noch Zuneigung für die Menschen und ist nicht bereit diese, wie es ihr als Halbgöttin vorbestimmt ist, zu peinigen und leiden zu lassen, nur um von eben jenen, Huldigung zu erfahren. Jedoch erzürnen ihr Denken und Handeln die Titanen und Götter gleichermaßen und erfordern Bestrafung. Circe wird auf eine Insel verbannt, um ihr unsterbliches Dasein in Einsamkeit zu fristen. Es wäre aber nicht Circe, wenn sie nicht gerade daraus Kraft und Mut schöpfen würde um sich ganz auf das Studium der Pflanzen und der Entfaltung ihrer Kräfte zu konzentrieren. Sie zähmt wilde Tiere, wirkt Zauber, erschafft Tränke und Sinnestäuschungen und wird über die Meere hinaus eine mächtige Hexe genannt. Einzig ihre Emotionen sind leidenschaftlicher und Intensiver als Ihr Zauberhandwerk. Im Taumel zwischen Liebe, Freundschaft, Rivalität, Angst, Zorn und Sehnsucht wandert sie durch die Zeit ohne je völlig in einer Emotion zu zergehen. Sie ist klug, kühn und distanziert genug um aus jeder Lage einen Ausweg zu finden oder gar einen nutzen, aus ihr zu ziehen. Am Ende eines, trotz Verbannung, ereignisreiches Lebens und der metaphorischen Verwandlung ihrer Persönlichkeit, muss sie sich die Frage stellen: ist die göttliche Unsterblichkeit wirklich das, was sie bis in alle Ewigkeit erfüllen wird oder träumt sich schon lange von einem anderen Leben? "Ich bin Circe" ist, neben "Das Lied des Achill", das zweite Buch aus Madeline Millers Feder. Die US-amerikanische Schriftstellerin lehrt, nach ihrem Master in Altphilologie Latein und Griechisch an Gymnasien und widmet sich nebenbei dem Schreiben. Auch für ihr zweites Buch stand wieder ein Stück von Homer Pate. Madeline Miller lässt Circe ihr Leben aus der Ich-Perspektive erzählen und bringt dem Leser ihre menschliche Emotionalität näher, wegen derer ihre Familie sie so verachtet hat. Gleich zu Beginn wird deutlich, dass Circe anders ist. Anders als alle Titanen, Götter, Halbgötter und auch Nymphen vor ihr. Dies bekommt sie deutlich zu spüren. Doch ist es genau diese Einzigartigkeit, die ihren Willen beständiger und unzerbrechlicher macht. Ein Wille mit dessen sie im Stande ist, sich der Willkür der Götter entgegenzustellen und sich letzten Endes auch gegen diese zu behaupten. Madeline Miller vereint hier mehrere Sagen die sich um Circe ranken und webt so gekonnt Faden für Faden von Circes Leben, für den Leser als ein großes Ganzes zusammen. Man erlebt vor allem emotional, hautnah und ungeschönt ihren Widerstand, ihr Aufbegehren, ihre Liebe, ihren Fall, ihre Verbannung, ihr Erwachen, ihre Tragödien und die daraus resultierende Stärke. Auf dieser Reise begegnet man bekannten Sagen, Helden, Prinzen, Bauherren, Göttern und sogar Ungeheuern und kann alldem sehr gut, auch ohne tieferes Wissen über griechische Mythologie, folgen. Mich hat das Buch von Anfang an in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil hat mich richtiggehend abgeholt und mich in diesen Mythos und seine Zeit hineinversetzt. Es war durchweg interessant und spannend Circes Geschichte und ihrer Entwicklung beizuwohnen. Leider fiel das Ende sehr kurz und knapp aus. Es war schade, dass die Geschichte so abrupt endete. Hier hätten es gern noch mal 100 Seiten sein dürfen. Fazit: Für mich ein wirklich sehr gelungenes Buch über griechische Mythologie und der Weg einer Frau, die sich selbst befreite, weil sogar der göttliche Horizont zu klein für sie war.
Die Hexe Circe
von begine - 29.08.2019
Die Autorin Madeline Miller schreibt die Mythologie mit Raffinesse neu. Ich habe schon in meiner Jugend gerne Geschichten über die Götter gelesen. Der Roman "Ich bin Circe" wird vom Eisele Verlag verlegt. Er zeigt uns Circes Gefühlswelt und ihren Kampf um Anerkennung. Circe ist die Tochter von Helios, dem Sonnegott. Sie ist aus der Art geschlagen, sie hat keine goldblonden Haare, ihre Augen sind dunkel und ihre Stimme hört sich an, wie von Sterblichen. Ihre Geschwister passen alle in die Familie, dadurch wird sie nicht beachtet. Circe bemerkt das sie hexen kann und rächt sich. Sie wird auf die Insel Aiaia verbannt. Das ist alles besonders gut konstruiert. Es kommen noch viele bekannte Götter ins Spiel, über die man sich wundern muss, wie grausam sie sein können. Aber auch berühmte Sterbliche begleiten Circe, so wie Odysseus und seine Frau Helena. Die Autorin hat dies Geschichte mit Circe spannend und fesselnd geschrieben. Von den Göttern ist schon alles bekannt. Aber so hat es Spaß gemacht den Roman gerne zu lesen.
Eine ungewöhnliche Götter-Geschichte
von Anonym - 08.07.2019
Um dieses Buch zu bewerten, muss ich kurz erzählen, welche Erwartungen ich daran hatte: Ich hatte mir eher ein Jugendbuch à la Percy Jackson vorgestellt, mit leichtem Erzählstil und starken Charakteren. Was ich bekommen habe, war... nun ja: anders. In dem Fall meint anders aber nicht schlecht, denn Ich bin Circe ist in jedem Fall ein besonderes Buch. Bis jetzt kann ich zum Beispiel nicht erklären, wie das Buch mich trotz Fehlen von Cliffhangern, krassen Höhepunkten und atemraubender Spannung trotzdem so fesseln konnte. Das ist dann wohl die höhere Kunst der Unterhaltung. Doch fangen wir nochmal von vorn an: Ich bin Circe ist im Grunde die wahre Geschichte des Olymps und der Götter verpackt in einer unterhaltsamen Story mit der Hexe Circe als Protagonistin. Wer - wie ich - schon immer mal dieses komplizierte Götter-Konstrukt in ihrer wahren Form entwirrt haben wollte, der bekommt in Ich bin Circe zumindest schon mal einen guten ersten Eindruck davon, denn Ich bin Circe ist wie die unterhaltsame Geschichtsstunde, die man nie hatte. Das ist einerseits toll, weil man so viel an Wissen daraus mitnehmen kann, ohne dass es einen Lehrbuch-Charakter hat, doch dafür zahlt es den Preis, dass sich der Leser (oder vielleicht auch nur ich) nicht richtig mit der Protagonistin identifizieren konnte. Der Schreibstil ist so distanziert gehalten, dass ein richtiges Mitfühlen und Mitfiebern nicht stattfindet - vielleicht aber auch gar nicht gewünscht ist. Wie bereits gesagt hat mich Ich bin Circe trotz allem sehr gut unterhalten und war lehrreich noch dazu, doch so richtig gepackt hat mich die Geschichte nicht, weshalb ich sie allen empfehlen möchte, die sich für die wahre Geschichte der Götter und etwas gehobenere Literatur interessieren.
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