In wilder Gesellschaft als Buch (gebunden)
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In wilder Gesellschaft

Roman. Originaltitel: En salvaxe compana.
Buch (gebunden)
"Gewaltig ist der Blitz in die Dorfkirche gefahren, hat Mauern gespalten und die alten Wandbilder freigelegt. Festliche Gestalten, gekleidet wie Königinnen, enthüllen sich dem Mädchen mit den Zöpfen, das dort Schutz gesucht hat. Aus dem Mädchen wird … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: In wilder Gesellschaft
Autor/en: Manuel Rivas

ISBN: 3518410059
EAN: 9783518410059
Roman.
Originaltitel: En salvaxe compana.
Übersetzt von Elke Wehr
Suhrkamp

21. September 1998 - gebunden - 200 Seiten

Beschreibung

"Gewaltig ist der Blitz in die Dorfkirche gefahren, hat Mauern gespalten und die alten Wandbilder freigelegt. Festliche Gestalten, gekleidet wie Königinnen, enthüllen sich dem Mädchen mit den Zöpfen, das dort Schutz gesucht hat. Aus dem Mädchen wird Rosa, von ihr erzählt das Buch. Von ihrem Mann Cholo, der nachts über sie steigt; von Spiderman, dem Verehrer, der aus New York zurückgekehrt ist; von ihrem einfältigen Bruder Simón, der auf dem von ihm gezähmten Wildpferd erst die drei sagenhaften Ringe durchqueren muß, bevor er bei der molligen Beatriz wieder vorsprechen darf. Und von Misia aus dem Herrenhaus und ihrer eigentümlichen Freundschaft mit Rosa. In den Alltag der Menschen dringen die bodenständigen Fabelwesen Galiciens mit Selbstverständlichkeit ein. Die Wände scheinen durchlässig für alte Geschichten, die Toten sind nicht tot hier, sie bilden eine nüchtern-phantastische Gesellschaft, eine quirlige Legenden- und Märchenfauna."

Portrait

Manuel Rivas (*1957, La Coruña, Spanien) hat Journalismus studiert und sammelte schon als 15jähriger erste Erfahrungen bei einer Tageszeitung. Er schreibt auch heute noch regelmäßig für El País und ist Herausgeber der Kulturzeitschrift Luzes de Galizia. Einen Teil seiner Reportagen publizierte er in zwei Essaybänden, die eine starke Verbundenheit mit seiner Heimatregion bezeugen (Galicia, bonsai atlántico, 1990 und Toxos e flores, 1993). Rivas begann seine literarische Laufbahn mit lyrischen Texten, doch überregional bekannt wurde er in den 90er Jahren mit Romanen und Erzählungen.
Der Erzählband Un millón de vacas (1990) wurde ein großer Erfolg. Ein Jahr später erschien sein erster Roman Os comedores de patacas, der zweite folgte 1994, En salvaxe compaña (dt. In wilder Gesellschaft, 1998). Die mehrfach ausgezeichnete Anthologie Qué me queres, amor? (1995) vereint Erzählungen, in denen Rivas Härte und Einsamkeit, aber auch Zärtlichkeit, Verständnis und Humor in zwischenmenschlichen Beziehungen nachzeichnet. Basierend auf drei Erzählungen aus diesem Band entstand der Film »Die Zunge der Schmetterlinge«, der auch in den USA großen Anklang fand. Einen internationalen Erfolg erzielte Rivas 1998 mit dem Roman O lapis do carpinteiro (dt. Der Bleistift des Zimmermanns, 2000) über die Geschichte einer Liebe in den ersten Tagen des Spanischen Bürgerkriegs, der gerade in Spanien verfilmt wird. 1999 erschien Ela, maldita alma, eine Sammlung von Erzählungen, die der Autor selbst als den Endpunkt einer Reise nach innen bezeichnet: vom Gesellschaftsportrait in Un millón de vacas (1990) zu den Abgründen der Seele in Ela, maldita alma. Eine von ihm selbst zusammengestellte Auswahl aus seinen Erzählbänden ist unter dem Titel Die Nacht, in der ich auf Brautschau ging erschienen. Manuel Rivas führt virtuos die Linie der jüngeren Generation spanischer Schriftsteller fort, die im Gefolge Eduardo Mendozas dem Erzählen wieder eine herausragende Stellung verliehen haben. Mit scharfer Beobachtungsgabe und großer Sprachgewandtheit ersinnt er suggestive Geschichten von Geheimnis und Magie, die sich gleichermaßen aus den Begebenheiten des alltäglichen Lebens wie aus der mündlichen Erzähltradition seiner Heimat speisen.
Rivas wurde mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet und erhielt u.a. 1990 und 1998 den Spanischen Kritikerpreis, 1996 den Torrente Ballester Preis und den Spanischen Nationalpreis der Literatur sowie 2001 den Literaturpreis von Amnesty International.
Manuel Rivas lebt mit seiner Familie in dem kleinen Dorf Urroa an der galicischen Costa da Morte.

Elke Wehr, geboren 1946 in Bautzen und verstorben 2008 in Berlin, studierte Romanistik in Paris und Heidelberg. Zunächst konzentrierte sie sich auf Italienisch und Französisch, später legte sie ihren Schwerpunkt auf das Spanische. Seit den 1970er Jahren übersetzte sie spanische und lateinamerikanische Prosa ins Deutsche. Elke Wehr lebte in Madrid und Berlin.
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