Im Wald

Kriminalroman. 3. Auflage.
Buch (gebunden)
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Ein Unbekannter stirbt im Feuer. Eine alte Frau wird ermordet. Ein Dorf schweigt. Bodensteins persönlichster Fall.
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Im Wald als Buch (gebunden)

Produktdetails

Titel: Im Wald
Autor/en: Nele Neuhaus

ISBN: 3550080557
EAN: 9783550080555
Kriminalroman.
3. Auflage.
Blank

12. Oktober 2016 - gebunden - 560 Seiten

Beschreibung

Mitten in der Nacht geht im Wald bei Ruppertshain ein Wohnwagen in Flammen auf. Aus den Trümmern wird eine Leiche geborgen.
Oliver von Bodenstein und Pia Sander vom K11 in Hofheim ermitteln zunächst wegen Brandstiftung, doch bald auch wegen Mordes.
Kurz darauf wird eine todkranke alte Frau in einem Hospiz ermordet. Bodenstein ist erschüttert, er kannte die Frau seit seiner Kindheit.
Die Ermittlungen führen Pia und ihn vierzig Jahre in die Vergangenheit, in den Sommer 1972, als Bodensteins bester Freund Artur spurlos verschwand.
Ein Kindheitstrauma, das er nie überwand - und für viele Ruppertshainer eine alte Geschichte, an die man besser nicht rührt.
Es bleibt nicht bei zwei Toten. Liegt ein Fluch über dem Dorf?

Nele Neuhaus fängt die trügerische Dorfidylle Rupperthains ein, in der das Ermittlerduo in ihrem achten Fall ermittelt.
Der neue Bücher Bestseller der bekannten Krimi-Autorin schafft durch die Beschreibung von Originalschauplätzen und der Skizzierung des Dorflebens eine dichte Atmosphäre.
Die Verbrechen erschüttern diese Idylle und werden in diesem Buch zu Bodensteins persönlichstem Fall.
Mit dem Taunus-Krimi landet die deutsche Schriftstellerin erneut auf den vorderen Plätzen der Bestsellerlisten.

Portrait

Nele Neuhaus, geboren in Münster / Westfalen, lebt seit ihrer Kindheit im Taunus und schreibt bereits ebenso lange. Ihr 2010 erschienener Kriminalroman Schneewittchen muss sterben brachte ihr den großen Durchbruch, seitdem gehört sie zu den erfolgreichsten Krimiautorinnen Deutschlands. Außerdem schreibt die passionierte Reiterin Pferde-Jugendbücher und, unter ihrem Mädchennamen Nele Löwenberg, Unterhaltungsliteratur. Ihre Bücher erscheinen in über 30 Ländern. Vom Polizeipräsidenten Westhessens wurde Nele Neuhaus zur Kriminalhauptkommissarin ehrenhalber ernannt.
Bewertungen unserer Kunden
Nicht ihr bester Krimi, dennoch spannend
von Natalie - 11.01.2017
Im Wald brennt ein Wohnwagen nieder. Zuerst scheint es sich nur um Brandstiftung zu handeln, doch dann wird eine Leiche in den Überresten gefunden. Und es bleibt nicht bei diesem Totem. Kurz darauf wird eine totkranke, alte Frau erwürgt. Besonders für den Ermittler Bodenstein geht dieser Fall nahe, denn er kannte die Tote gut. Zusammen mit Pia Kirchhoff führen die Ermittlungen zu einem Fall, der vierzig Jahre in der Vergangenheit liegt. Das ganze Dorf ist irgendwie in die vergangenen Ereignisse verwickelt, doch alle schweigen. Oliver Bodenstein und Pia Kirchhoff ermitteln wieder in gewohnter Manier. Wie auch im letzten Teil wird eine eher düstere und beklemmende Atmosphäre aufgebaut und nur wenig Humor, den man zweiweise von der Autorin kennt, eingebaut. Trotzdem halten sich auch die blutigen und brutalen Szenen in Grenzen und es wird viel auf die ermittlerischen und atmosphärischen Aspekte gesetzt. Neben den festen Charakteren - dem Ermittlerteam, Freunde und Familie der Hauptcharaktere - gibt es natürlich auch diverse Nebencharaktere, die den Fall gestalten. Hier liegt auch der große negative Punkt des Buches. Es sind einfach zu viele Charaktere, die in kurzer Zeit vorgestellt werden. Im Verlauf werden auch immer wieder die einzelnen Beziehungen und Verwandtschaften der Personen untereinander aufgegriffen, was sehr schnell unübersichtlich wird. Auch das Personenregister im Buch hilft hier nur bedingt weiter, da man sich so viele Namen und deren Verhältnisse zueinander einfach nicht merken kann. Das Buch fängt relativ gemächlich an und es braucht seine Zeit bis es wirklich in Fahrt kommt. Dadurch wirkt das Ende dann gestaucht und hektisch. Dieses Problem kommt bei vielen Krimis vor, dass am Anfang nichts voran kommt und zum Schluss plötzlich alles sehr schnell geht und sich die Ereignisse überschlagen. Der Fall an sich ist sehr spannend und mitreißend. Es handelt sich um ein sehr emotionales Thema und so mancher Leser wird sicher ein bisschen in die Irre geführt. Nicht der beste Krimi von Nele Neuhaus, dennoch ein solider Fall, der Spaß macht und gut unterhält.
Bodensteins persönlichster Fall
von yesterday - 10.01.2017
Hier haben wir einen sehr kurzen, prägnanten Titel, der aber einfach wunderbar zum Buch passt. Mit zwei Worten sind fast alle für Verbrechen wichtigen Orte in diesem Krimi zusammengefasst und noch so einiges mehr passiert im Wald, der das Örtchen Ruppertshain umgibt. Dort lebt mit Oliver von Bodenstein jener liebenswert-grummelige Kommissar, der schon an den Vorgängerbänden an Pia Kirchhoffs (nun Sander) Seite war. Er hat hier in mehrfacher Hinsicht eine besondere Rolle bekommen. Zum einen finden die Taten in und um Ruppertshain statt und stehen mit dem Großteil der Gemeinschaft eng in Verbindung. Bodenstein kennt fast alle Beteiligten sehr gut, ging mit ihnen zur Schule oder war sogar mit einer liiert. Doch nicht nur das zieht ihn tief in den Fall hinein und er überlegt mehr als einmal, wegen Befangenheit nicht weiter zu ermitteln. Aber gerade deshalb, auch weil er durch seine Ortskenntnis unverzichtbar ist, bleibt er im Team und arbeitet interimistisch unter Pia. Dass Pia früher oder später selbst Ermittlungen leiten wird, konnte sich ja jeder Fan dieser Reihe schon denken. Nun hat das alles noch einen interessanten Beigeschmack, denn es könnte vorerst der letzte gemeinsame Fall mit Bodenstein sein. Nele Neuhaus entfaltet neben der tief in der Vergangenheit verwurzelten Krimigeschichte ganz sacht einen anderen Plot - die Geschichte und das freundschaftliche Verhältnis zwischen Oliver und Pia wird spürbar und die Unsicherheit beider, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Zwischen den schwierigen Ermittlungen gibt es dadurch immer wieder beinahe melancholische Momente. Hervorheben muss man auch die Übersichtskarten und das Personenregister am Anfang des Buches, welche vor allem zu Beginn der Geschichte "überlebensnotwendig" sind und dem Leser das Gefühl, den Überblick zu verlieren, ein wenig nehmen können. Gerade die große Anzahl an - in irgendeiner Weise - involvierten Personen ist nicht einfach zu bewältigen, bringt aber einen sehr authentischen Touch in die Geschichte, die von der Ortsgemeinschaft und der Verschwiegenheit der Leute lebt. Dennoch erscheinen die Charaktere nicht oder nur sehr selten klischeehaft und auch die eine oder andere Wendung hält das Buch parat und den Leser wachsam.
Im Wald
von Anonym - 10.01.2017
Im Wald ist bereits der 8.Fall von Oliver Bodenstein und Pia Kirchhoff/Sander und wie wir es von Nele Neuhaus gewohnt sind, spannend bis zur letzten Seite. Auch wenn das Buch dieses mal über 500Seiten hat. Dieses Mal trifft es Oliver Bodenstein ganz persönlich, denn der Mörder treibt in seinem Heimatort Ruppertshain sein Unwesen. Auf einem Campingplatz geht ein Wohnwagen in Flammen auf und ein Mensch kommt dabei ums Leben. Doch ist diese Person wirklich verbrannt oder war er vielleicht schon vorher tot? Noch während sich Oliver und Pia diese Frage stellen, kommt es zum nächsten Todesfall. Was für ein schreckliches Geheimnis aus Olivers Kindheit nach und nach zum Vorschein kommt, erfahren wir Seite für Seite. Bis jedoch der Mörder enttarnt wird, haben beide noch viele schlaflose Stunden. Wieder einmal ein gelungenes Buch aus der Feder von Nele Neuhaus.
Hochspannung in gewohnter Qualität
von La novelera - 10.01.2017
Es ist der nunmehr achte Fall für das Ermittlerduo Oliver von Bodenstein und Pia Sander (vormals Kirchhoff, was sich am Ende des vorhergehenden Bandes änderte). In einem Wald im Main Taunus Kreis geht ein Wohnwagen in Flammen auf, es gibt eine Leiche. Nach und nach wird während der Ermittlung klar, dass Oliver sich inmitten einem Netz von alten Bekannten und Freunden befindet. Außerdem hat der Fall offensichtlich mit einem für ihn sehr persönlichen Ereignis zu tun, das schon viele Jahre zurückliegt. Keine Mordermittlung ging ihm so nah wie diese hier, die letzte, bevor er sein Sabbatjahr antreten wird. Nicht ganz nebenbei muss deshalb seine Nachfolge als Leiter des K11 geklärt werden. Nele Neuhaus ist es in meinen Augen mal wieder gelungen, einen hochspannenden Krimi zu schreiben, der seinen Vorgängern in nichts nachsteht. Kennt man die vorhergehenden Bücher, freut man sich neben der Mordermittlung auch auf das Wiedersehen mit den sympathischen Ermittlern und ist gespannt, was in deren Leben so nebenbei passiert. Doch auch der Fall an sich ist wieder einmal komplex, enthält viele Handlungsstränge, wie gewohnt, und doch fällt es nicht schwer, den Überblick über die vielen Personen zu behalten. Gelangweilt ist man beim Lesen des Krimis auf gar keinen Fall, von Seite zu Seite wird es spannender und das Ende erscheint mir nicht vorhersehbar, ich fiebere jedes Mal mit und bin dann überrascht, wenn aufgelöst wird, wer der Mörder ist. Die Verbindung mit der Vergangenheit macht den Fall komplexer, weitreichender und ist in meinen Augen wieder einmal richtig gut gelungen. Ich vergebe voll verdiente fünf Sterne und freue mich schon jetzt auf den nächsten Fall!
Den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen ¿
von goat - 06.01.2017
Der achte Band aus der Bodenstein / Sander (Kirchhoff)-Reihe ist der wohl persönlichste Fall für Oliver von Bodenstein. Im Wald von Ruppertshain geht ein Wohnwagen in Flammen auf und ein Mann kommt darin um. Die Ermittler vom K11 in Hofheim finden schnell heraus, dass hier jemand vorsätzlich gemordet hat. Kurz darauf geschieht ein weiterer Mord in einem Hospiz. Warum tötet jemand eine Frau, die sowieso nicht mehr lange zu Leben gehabt hätte? Für Oliver von Bodenstein war die Frau keine Unbekannte, denn sie war die Mutter eines ehemaligen Schulkameraden von ihm. Die Ermittlungen führen Pia und Oliver ins Jahr 1972 zurück - zu einem Fall, der nie aufgeklärt werden konnte - das Verschwinden des kleinen Arturs. Ein ganzes Dorf hüllte sich damals wie auch jetzt in Schweigen. Oliver von Bodenstein trifft dieser Fall ganz besonders hart, denn Artur war sein bester Freund Das in blau-grau gehaltene Cover mit dem Fuchs auf dem umgestürzten Baumstamm ist ein echter Hingucker und passt wieder sehr gut zur Thematik. Im Innenteil befindet sich dieses Mal eine Karte mit den örtlichen Gegebenheiten sowie ein Personenregister, welches sich - wie sich schnell herausstellt - als sehr hilfreich erweist. Durch die große Anzahl an Figuren, die Nele Neuhaus in ihrem Roman ins Rennen schickt, sieht man den Wald vor lauter Bäumen oder den Mörder vor lauter Charakteren nicht. Ich habe nun alle Bände aus dieser Reihe gelesen und war jedes Mal ganz begeistert. "Im Wald" hat meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Spannend ist der Fall - ohne Frage. Doch die vielen Charaktere haben den Lesefluss ganz massiv gestört. Jeder ist mit jedem irgendwie verwandt, verschwägert, befreundet oder befeindet. Permanent musste ich wieder zum Personenverzeichnis zurückblättern - wenn nicht sofort, dann spätestens am nächsten Tag, weil ich da den Überblick bei den ganzen Namen wieder verloren hatte. Natürlich gerät auch so irgendwie jeder mal in Verdacht. Ich mag es eigentlich, wenn man bei Krimis in die Irre geführt wird oder die eigenen Ermittlungen in einer Sackgasse enden. In diesen Fall war das Ganze allerdings ein bisschen übertrieben. Über das Wiedersehen mit allen alten Bekannten aus den Vorgängerbänden habe ich mich natürlich gefreut. Henning Kirchhoff, Cem Altunay und Nicola Engel zum Beispiel. Aber auch der neue Kollege Tariq Omari ist schon jetzt ein Sympathieträger. Der Syrer mit dem fotografischen Gedächtnis sorgt für so manchen Schmunzler und lockert den Krimi ganz gewaltig auf. Das ist als Gegengewicht zu Oliver von Bodenstein auch notwendig. Dieser kommt gerade in diesem für ihn so persönlichen Fall sehr depressiv rüber. Auch die Tatsache, dass seine Exfrau Cosima ihn mit der jüngsten Tochter mal wieder ganz allein lässt, sorgt nicht gerade für eine Besserung seines Zustandes. Oliver scheint den Glauben an die Menschheit verloren zu haben und ich kann gut verstehen, dass er beruflich erst einmal ein Sabbatjahr einlegen möchte. Bücher mit über 500 Seiten sind für mich immer ein Genuss. In diesem Fall hätten die 560 Seiten gerne 100 Seiten weniger haben dürfen, denn die ausführlichen Beschreibungen waren stellenweise sehr langatmig. An diesen Band habe ich für meine Verhältnisse ungewöhnlich lange gelesen. Trotz der spannenden Handlung ist "Im Wald" für mich der schwächste Band aus der Reihe. Ich hoffe sehr, dass der nächste Roman wieder mit der brillanten Schreibweise der Autorin überzeugen kann, und vergebe drei Sterne.
Der 8. Taunus Krimi - spannend wie seine Vorgänger
von büchernarr - 01.01.2017
Ich habe bisher die meisten Fälle von Pia Sander und Oliver von Bodenstein gelesen und alle sowie der achte Band der reihe, haben mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil von Frau Neuhaus ist erstklassig, sie versteht es den Leser zu fesseln und der Handlung überraschende Wendungen zu geben, dass der Leser sich immerzu fragt, wer nun jetzt der Täter sein kann. Und als man glaubt der Lösung etwas näher gekommen zu sein nimmt die Story eine überraschende Wendung und das Ganze beginnt von vorn! Im Heimatort von Oliver von Bodenstein geschehen in letzter Zeit einige Morde, die anfangs nichts miteinander zu tun haben. Doch Oliver kennt alle Mordopfer aus seinen Kindertagen und muss weit in die Vergangenheit zurückgehen um der Lösung näher zu kommen. Und das alles kurz vor seiner geplanten Auszeit zu seinem Sabbatical. Das Personenverzeichnis am Anfang des Buches ist sehr hilfreich, da das Buch sehr viele Personennamen enthält und man somit nachschlagen kann wenn man mal etwas vergessen hat. Das Buch sollte aber zeitnah gelesen werden, da man sonst durch das leichte Gewirr überfordert sein könnte.
Bodensteins vorerst letzter Fall
von KerstinT - 28.12.2016
Ein Campingplatz zwischen Königstein und Glashütten. Ein junger Mann, der gerade drei Monate Jugendknast hinter sich hat bricht in einen Wohnwagen ein, um dort seinen Drogenentzug durchzuziehen. Er möchte für seine Freundin und seinen ungeborenen Sohn clean werden. Felicitas Molin wohnt in einem Waldhaus, nicht weit vom Campingplatz entfernt. Eines Nachts wird sie durch eine Explosion geweckt. Die Explosion kam vom Campingplatz. Ein Wohnwagen steht in Flammen. Kriminalhauptkommissar Oliver von Bodenstein wird zum Tatort gerufen. Im Schlepptau hat er seine mittlerweile siebenjährige Tochter Sophia, die seine Exfrau Cosima bei ihm abgeliefert hat, da diese mal wieder beruflich durch die Welt reist. Zurzeit geht in Kelkheim ein Feuerteufel um, zunächst geht Bodenstein davon aus, dass es sich auch hier um eine Tat des Feuerteufels handelt. Doch dann entdecken die Leute der Spurensicherung eine verkohlte Leiche im Wohnwagen. Und das Verdächtige: die Tür des Wohnwagens war von außen abgeschlossen! Die Ermittlungen wegen Mordes beginnen. Schnell stellt sich heraus, dass der verbrannte Wohnwagen Rosemarie Herold gehört. Der Mutter eines Schulfreundes von Bodenstein. Aber wer ist die bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche? Es steht Bodenstein und Pia Sander einiges an Ermittlungsarbeit bevor. Im Laufe der Ermittlungen wird von Bodenstein noch auf einige weitere alte Bekannte treffen. Bodensteins vorerst letzter Fall wird persönlicher, als er sich das wünschen würde. Und was hat der aktuelle Fall mit Geschehnissen aus dem Jahre 1972, die im Prolog erwähnt werden, zu tun? Wieder mal ein super Fall für Pia Kirchhoff, jetzt Sander, und Oliver von Bodenstein. Der Schreibstil von Nele Neuhaus ist sehr angenehm und die Handlung gut aufgebaut. Auch wenn es mir bei diesem Fall etwas zu viel Handlung und es sehr viele Charaktere gab, die man sich alle mitsamt ihren Verbindungen merken musste. Dennoch war es nicht langweilig, sondern spannend. Wie es sich für einen anständigen Krimi gehört, blieb der Täter bis zum Schluss unbekannt und man hatte die Möglichkeit sich selbst ein Bild zu machen und zu ermitteln. Dieser Fall war für Bodenstein ein sehr persönlicher Fall, da es ihn in seine Kindheit zurückversetzt hat. Für den Leser gab es deshalb auch eher Informationen zu Bodensteins Vergangenheit, als zu seiner derzeitigen Situation. Ich hoffe sehr, dass von Bodenstein nach seiner einjährigen Auszeit wieder zurück zum K11 kommt!! Es wäre sehr schade, wenn nicht. Das Cover dieses Kriminalromans gefällt mir sehr gut, während dem Lesen erkennt man auch die Bedeutung des Fuchses und des Titels. Ich kann diesen Krimi jedem Kirchhoff-Boden
Überzeugend
von AKRD - 23.12.2016
Nele Neuhaus gilt nicht umsonst als eine der größten deutschen Krimi-Schrifttellerinnen... Auch mit "Im Wald" legt sie wieder einen grandiosen Krimi "aufs Tapet", der mit 560 Seiten zwar kein Leichtgewicht ist, aber in meinem Fall dennoch sehr rasch ausgelesen war, weil er einfach so durchgängig geschrieben ist und das auch noch wirklich spannend und wendungsreich. Somit hat mich auch Teil 8 der Reihe um Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein absolut überzeugt. Kurz zur Geschichte: Mitten in der Nacht geht im Wald bei Ruppertshain ein Wohnwagen in Flammen auf. Aus den Trümmern wird eine Leiche geborgen. Oliver von Bodenstein und Pia Sander vom K11 in Hofheim ermitteln zunächst wegen Brandstiftung, doch bald auch wegen Mordes. Kurz darauf wird eine todkranke alte Frau in einem Hospiz ermordet. Bodenstein ist erschüttert, er kannte die Frau seit seiner Kindheit. Die Ermittlungen führen Pia und ihn vierzig Jahre in die Vergangenheit, in den Sommer 1972, als Bodensteins bester Freund Artur spurlos verschwand. Ein Kindheitstrauma, das er nie überwand - und für viele Ruppertshainer eine alte Geschichte, an die man besser nicht rührt. Es bleibt nicht bei zwei Toten. Liegt ein Fluch über dem Dorf? Für mich sind die beiden Ermittler und die "Nebencharakter", die immer wieder auftauchen, schon fast wie alte Freunde: man erkennt sie wieder, auch wenn man sie länger nicht gesehen hat und freut sich, dass man sie wieder um sich hat. Beide haben auch einfach Charakter, sind besonders und nicht alltäglich ~ all das mag ich bei Protagonisten immer besonders gern, weil es das Bild um die Geschichte herum noch schön "abrundet". Alles in allem kann man(n) hier echt nur 5 Sterne vergeben und hoffen, dass Frau Neuhaus bald nachlegt..!
Die Wahrheit kommt immer ans Licht
von Selda - 21.12.2016
"Im Wald" ist mein erster Krimi von Nele Neuhaus. Bisher kannte ich nur ihre Romane, die sie unter Nele Löwenberg veröffentlicht hat. Mich hat verblüfft, wie unterschiedlich sie schreiben kann. Dieser Krimi ist so viel kühler als ihre Romane, aber nicht weniger spannend oder dramatisch. Mir ist aufgefallen, wie gut dieser Roman konstruiert ist: ausgehend von einem Verbrechen rollt Nele Neuhaus eine hochkomplexe Geschichte auf. Ein Geflecht von vielen Personen, verbunden durch Vergangenes, Geheimnisse und Familienbande ist in diesen Fall verwickelt. Jeder scheint etwas zu verbergen und doch bleibt bis zum Schluss unklar, wer der Täter ist. Ich fand es beindruckend, wie elegant die Spannung aufgebaut wird. Jede Szene ist genau so lang, wie sie sein muss, ohne zu viel preiszugeben. Ich hatte nicht eine Sekunde den Impuls vorzublättern, sondern konnte jede Seite voller Genuss lesen. Ihre Charaktere, die Beschreibungen der Umgebung sind so natürlich und wirken sehr authentisch, das alles könnte sich im Nachbarort abgespielt haben. Mir hat "Im Wald" spannende Lesestunden bereitet.
Dörfliche Intrigen
von anyways - 21.12.2016
Vor fünfundvierzig Jahren verschwanden im kleinen Örtchen Ruppertshain, das zahme Füchschen von Oliver von Bodenstein und auch sein bester Freund. Der elfjährige Arthur und seine Familie hatten es in dem kleinen Örtchen nicht leicht, nicht nur das sie Zugewanderte waren, sondern erschwerend kam hinzu, dass sie aus der Sowjetunion hierher in den Taunus zogen. Die eingeschworene Dorfgemeinschaft kannte keine Gastfreundschaft, und nur Oliver und ein weiterer Junge freundeten sich mit Arthur an. Da auch die Kinderclique, zu der einst Oliver gehörte, Arthur bei jeder Gelegenheit mobbte und verprügelte, hat sich Oliver zu Aufgabe gemacht immer auf ihn aufzupassen. Bis zu diesem einen verhängnisvollen Abend. Ein Tag an dem er Arthur nicht nach Hause begleitete. Arthur blieb verschwunden und auch die zögerliche und viel zu spät eingeleitete Suche nach dem Verschwundenen brachten keine Gewissheit. Oliver von Bodenstein muss sofort an sein junges Ich denken, als im Wald bei Ruppertshain ein Wohnwagen zur Explosion gebracht wird. Die damaligen Ereignisse sind sofort wieder präsent als sich dann noch herausstellt das es ein Opfer gibt und dieses ein ehemaliger Schulkamerad von Oliver ist. Kann er sowohl das heutige als auch das damalige Verbrechen aufklären? Seine Kollegin Pia ist davon jedenfalls nicht sehr überzeugt, denn sie hält Oliver für zu befangen. Ich ahnte schon das dieser Fall sehr verzwickt sein würde, denn schon auf den ersten Seiten präsentiert uns Nele Neuhaus sowohl ein Landkarte vom kleinen Örtchen mit allen aufgezeichneten Wohnorten der jeweiligen Beteiligten als auch eine Legende über die wichtigsten Personen. Und diese ist nicht kurz. Erschwerend kommt hinzu, dass ein Großteil der damaligen Schulkameraden untereinander in der Zwischenzeit verheiratet oder zu mindestens verschwägert ist. Ich muss zugeben, dadurch habe ich mehrmals den Faden verloren und konnte der Geschichte nicht ganz so aufmerksam folgen. Gefallen hat mir aber die Beschreibung der dörflichen Gemeinschaft die wirklich alles bietet von Liebe, Verrat, Intrigen und sonstige menschliche Abgründe. Ein psychologisch ausgereiftes Ränkespiel hat die Autorin da entworfen. Die Aufklärung schlussendlich fand ich jetzt nicht ganz so spektakulär, vielleicht, weil ich mich mehrmals revidieren musste, bezüglich meiner Täteridentifizierung. Die Banalität, weswegen gemordet wurde ist verstörend und erschreckend. Fazit: Ein sehr spannender Krimi der aber sehr viel Aufmerksamkeit erfordert.
Solide
von trucks - 19.12.2016
Nele Neuhaus schafft das, was wahrlich nicht wirklich viele Autoren schaffen: mich so an ihre Worte/ihre Geschichte zu fesseln, dass ich nicht mehr aufhören kann zu lesen, bis das Buch beendet ist... Mitten in der Nacht geht im Wald bei Ruppertshain ein Wohnwagen in Flammen auf. Aus den Trümmern wird eine Leiche geborgen. Oliver von Bodenstein und Pia Sander vom K11 in Hofheim ermitteln zunächst wegen Brandstiftung, doch bald auch wegen Mordes. Kurz darauf wird eine todkranke alte Frau in einem Hospiz ermordet. Bodenstein ist erschüttert, er kannte die Frau seit seiner Kindheit. Die Ermittlungen führen Pia und ihn vierzig Jahre in die Vergangenheit, in den Sommer 1972, als Bodensteins bester Freund Artur spurlos verschwand. Ein Kindheitstrauma, das er nie überwand - und für viele Ruppertshainer eine alte Geschichte, an die man besser nicht rührt. Es bleibt nicht bei zwei Toten. Liegt ein Fluch über dem Dorf? Und doch hat mich dieses Buch von ihr nicht ganz so gefesselt wie die Vorgänger-Bände... Ich kann auch gar nicht genau verifizieren, woran es nun im Einzelnen lag, doch es hatte für mich leider ein paar Längen, die meinen Lesefluss unterbrochen haben und so legte ich das Buch immer mal wieder auf die Seite, was mir mit ihren anderen Büchern so nicht passiert war... Dennoch ein wirklich sehr solider Kriminalroman, der sich wirklich spannend liest.
Wieder einmal ganz großes Kino...
von Thomas Jessen - 14.12.2016
Der bislang persönlichste Fall für Oliver von Bodenstein und Pia Sander vom K11, denn Oliver von Bodenstein kennt eines der Opfer und das Umfeld des/der Tatorte. Der wieder sehr schöne Schreibstil zusammen mit dem mir persönlich recht bekannten Umfeld macht das Buch wieder zu einem Genuss. Denn viele der Schauplätze habe ich irgendwann einmal schon besucht und so geht bei fast jeder Zeile ein Fenster auf wo ich dann die Schauplätze und ebenfalls sehr bildhaft beschriebenen Figuren vor meinem inneren Auge sehen kann. Die eine oder andere Szene erscheint vielleicht ein wenig zu lang geraten, jedoch finde ich dies gar nicht mal so schlimm, denn ich mag es insbesondere bei Kriminalromanen gerne etwas detaillierter. Die Spannung ist von Beginn an recht hoch gehalten um dann lange gleichbleibend hoch zu bleiben um aber dann zum Finale hin nochmals stark anzusteigen. Der Roman ist kein Buch bei welchem man so einfach mal mitermittelt, denn dank geschickter Wendungen führt Nele Neuhaus den Leser immer wieder aufs Neue aufs Glatteis und man darf sich dann einen neuen Verdächtigen herauspicken. Ich fühlte mich auch dieses Mal wirklich sehr gut unterhalten, und seit die ersten Romane der beiden Ermittler im TV gelaufen sind, habe ich jedes Mal das Kopfkino am Rattern und das Buch läuft wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Ich bin überzeugt dass Fans von deutschen Kriminalromanen hier aufs Beste unterhalten werden und kann für das Buch auf jeden Fall auch wieder eine Empfehlung aussprechen. Für mich sind das 5 Sterne.
Spannend
von tigerbea - 12.12.2016
Oliver von Bodenstein wird Nachts zu einem Brand auf einem Campingplatz gerufen. Er denkt zunächst an den Brandstifter, der momentan sein Unwesen treibt. Doch es kommt schlimmet: er findet eine Leiche. Als auch noch die totkranke Besitzerin ermordet aufgefunden wird, wird der Fall für Oliver von Bodenstein und seine Partnerin Pia Sander, bisher Kirchhoff, immer brisanter. Und es soll ein sehr persönlicher Fall für sie werden, denn die Ermittlungen reichen in die Vergangenheit von Oliver. In seiner Kindheit verschwand ein Freund von ihm spurlos. Mit diesem nun schon achten Fall für das Team der Kripo Taunus beweist Nele Neuhaus, daß sie zu Recht DIE Krimiautorin in Deutschland ist. Diese Serie hat einfach keine Ermüdungserscheinungen. Die Fälle bleiben spannend und man freut sich immer wieder auf die Bücher. Im Wald ist spannend von Beginn an und schwächelt bis zum Schluß nicht. Man kann das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die Handlung ist so aufgebaut, daß man auch als Serienneuling sofort hinein findet, denn auch die Charaktere sind so dargestellt, daß jeder klar kommt. Sofern man die Serie kennt, trifft man auf viele bekannte Gesichter und kann wunderbar verfolgen, wie sich die Charaktere privat verändern. So hat Pia es endlich geschafft zu heiraten. Aber hier steht Oliver im Vordergrund, denn seine Geschichte hat sehr viel mit diesem Fall zu tun und man spürt die Emotionen, die bei ihm im Spiel sind. Das hat die Autorin mit ihrem sensiblen Schreibstil wunderbar geschafft zu vermitteln. Überhaupt ist der Schreibstil von Nele Neuhaus toll. Leicht verständlich, unterhaltsam und auf eine geniale Art spannend. Sie schafft es bis zum Schluß, daß man als Leser im Dunklen tappt und keinen blassen Schimmer hat, wie sich der Fall auflöst.
Spannung bis zur letzten Seite!
von KiMi - 12.12.2016
Schon das Buchcover finde ich, wie meist bei Büchern von Nele Neuhaus, sehr ansprechend und der Klappentext macht dann direkt Lust auf Lesen. Diese Buch hat mich mal wieder nicht enttäuscht. Die Charaktere sind sehr detailliert ausgearbeitet und der Spannungsbogen der Story bleibt über weite Strecken des Buches ganz weit oben. Das einzige Problem, wofür das Buch aber nichts kann war, dass ich diesmal über mehrere Wochen mit Unterbrechungen lesen musste, da es die Zeit nicht anders zuließ. Das war grade bei diesem Buch mit den vielen verschiedenen Personen und Verstrickungen untereinander und das auch noch in der Vergangenheit und Gegenwart, ziemlich schwierig. Aber das hat dem Lesevergnügen trotzdem nicht geschadet. Von mir daher eine absolute Leseempfehlung!
Mord verjährt nicht- Schuldgefühle auch nicht
von Miss Marple - 11.12.2016
Ein brennender Wohnwagen ruft Hauptkommissar Oliver von Bodenstein und seine Kollegin Pia Sander in den nahegelegenen Wald von Ruppertshain. Noch glauben sie an die Tat eines Feuerteufels, der leerstehende Gebäude in der Gegend anzündet. Jedoch ist diesmal ein Mensch ums Leben gekommen. Als bald weitere Morde folgen, steht schnell fest, dass hier mehr dahintersteckt, zumal sich auch eine Spur zu einem Vermisstenfall auftut, der mehr als vierzig Jahre zurückliegt. Dieser Fall, der Bodensteins vorerst letzter sein soll- er nimmt ein sogenanntes Sabbatjahr- führt ihn von der Gegenwart tief in seine eigene Vergangenheit, zurück in seine Kindheit, als sein bester Freund Artur plötzlich verschwindet. Artur, Sohn einer russischen Aussiedlerfamilie, wird im Dorf von den Gleichaltrigen schikaniert und Bodenstein hat versprochen, gut auf ihn aufzupassen. Arturs Verschwinden und der gleichzeitige Verlust des zahmen Fuchses, den Bodenstein über alles vermisst, stürzt den Jungen in eine tiefe Krise, die durch die Ereignisse in der Gegenwart wieder an die Oberfläche seiner Gefühlswelt gedrängt wird. Der Autorin gelingt es, den Leser hier tief in die Psyche Bodenstein schauen zu lassen, gemeinsam mit ihm Gefühle zu erleben, die er vorher an sich nicht kannte, wie Hass oder Rachsucht. Da Bodenstein durch die gemeinsame Kindheit zu nahe an den Verdächtigen steht, übernimmt Pia Sanders die Ermittlungen. Bodenstein selbst versucht die schon erkaltete Spur in die Vergangenheit wieder aufzunehmen. Seine eigenen Schuldgefühle treiben ihn an. Der Roman benötigt diesmal in meinen Augen erst eine gewissen "Anlaufzeit". Nicht ganz einfach ist es am Anfang, der Vielzahl von aufgeführten Namen zu folgen. Aber da hilft ein vorangestelltes Personenregister sehr gut. Bald nimmt die Handlung aber Fahrt auf und führt den Leser auf alten und neuen Spuren durch den Taunus ohne an Spannung zu verlieren, manchmal glaubt man, die Ermittler sind so nah dran, dann tut sich ein neuer Weg auf. Natürlich fragt sich Leser der Reihe am Ende, wie es mit Bodenstein weitergehen wird. Da werden wir uns in Geduld fassen müssen und abwarten, was die Autorin vorhat.
Die Vergangenheit holt dich ein...
von Jasmin - 10.12.2016
Der Einstieg in das Buch fiel mir wider Erwarten ziemlich schwer. Eigentlich dachte ich, ich komme sofort in der Welt von Bodenstein und Sander an, aber wahrscheinlich lag ein zu großer Zeitraum zwischen dem Lesen des letzten und diesen Bandes. So habe ich doch eine Weile gebraucht, um mich zu orientieren. Man begegnet vielen Personen, die man bereits aus den anderen Büchern kennt. Das fand ich super, denn so gibt es zwischen den einzelnen Fällen einen schönen roten Faden. Deswegen empfehle ich auch wirklich, die anderen Bände bereits gelesen zu haben - sonst fällt es glaube ich noch schwerer. Dieser Fall ist wohl der persönlichste von Bodenstein. Denn die Mordfälle scheinen mit Ereignissen aus seiner Vergangenheit zusammenzuhängen, die bereits über 40 Jahre zurückliegen. Ich fand es schön, diese Seite des Ermittlers kennenzulernen, auch wenn ich lange keinen Zusammenhang erkennen konnte. Leider kam ich dadurch aber auch ein bisschen durcheinander. Es kommen unheimlich viele Personen vor, manchmal auf beiden Zeitebenen . Das führte dann dazu, dass ich manche Zusammenhänge nicht nachvollziehen oder erkennen konnte und manchmal auch einfach gar nicht wusste, von wem jetzt die Rede ist. Das hat den Lesegenuss etwas beeinflusst, aber es hat nicht dabei gestört, die Geschichte zu verstehen und die Aufklärung nachzuvollziehen. Der Schreibstil war gewohnt super schön zu lesen. Ich mag die teilweise sehr nüchterne Sprache und den Aufbau anhand von Ermittlungstagen. Dadurch sind die Kapitel sehr unterschiedlich lang, aber es zeigt auch, wie viel an einem einzigen Tag passieren kann. Schrecklich fand ich, dass Oliver von Bodenstein eine Auszeit nehmen möchte. Bedeutet das, dass wir Fans erstmal mit keinem neuen Fall rechnen dürfen? Ich hoffe nicht! Die Auflösung an sich war in Ordnung, aber nicht so spektakulär, wie ich es nach der gesamten Story erwartet hatte. Insgesamt hat mir der Krimi aber sehr gut gefallen. Es ist nicht Neuhaus bester geworden, aber ich vergebe trotzdem 4 Sterne.
Die Vergangeheit ist nicht vergessen
von Marita Robker-Rahe - 29.11.2016
Der neue Fall von Pia Sander und Oliver Bodenstein Im Wald ist vorerst der letzten Fall für Oliver Bodenstein und ich hoffe inständig, dass er wieder einsteigt, denn auch dieses Buch ist einfach wieder klasse. Ein Fall, der Oliver Bodenstein sehr trifft, da er persönlich betroffen ist. Pia und Oliver Bodenstein bekommen es hier mit einem sehr verzwickten und schwer zu lösenden Fall zu tun, der alle an seine Grenzen bringt, vor allem aber Oliver Bodenstein. Im Wald bei Ruppershain wird eine verkohlte Leiche in einem abgefackelten Wohnwagen entdeckt und es bleibt nicht bei diesem einen Toten.Kurz darauf wird eine schon dem Tod geweihte Frau in einem Hospiz erdrosselt. Was treibt diesen Mörder um, dass er sogar eine schon fast tote Frau ermordet. Wusste sie von einem Geheimnis, das unter keinen Umständen ans Tageslicht kommen durfte ? Oliver Bodenstein und Pia Sander versuchen dem Motiv des Mörders auf die Spur zu kommen und werden dadurch mit einem Fall aus den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts konfrontiert, der Bodenstein persönlich betrifft. Doch die Einwohner von Ruppershein schweigen wie ein Grab und so wird es für das K 11 aus Hofheim ein Fall , der durch immer neue Wendungen dafür sorgt, dass das Team an seine Grenze kommt und der Mörder erst in der letzten Minute erkannt wird. Wie bei Nele Neuhaus bekannt, präsentiert die Autorin auch hier wieder ein gut konstruierten Kriminalfall, der in ihrem nahen Umfeld spielt, denn die Autorin lebt im Taunus und kennt diese Wälder durch Sparziergänge mit ihren Hunden und Ausritten mit ihrem Pferd.Der Plot wartet schon mit einer großen Spannung auf, als ein Wohnwagen mitten im Wald explodiert und nach den Löscharbeiten ein Toter geborgen wird. Sehr spannend , aber auch atmosphärisch wird dieser Fall beschrieben. Wieder ist eine eingeschworene Dorfgemeinschaft , die ein Mauer des Schweigens bildet, eine Schwierigkeit, auf die die Ermittler stoßen. Dieses Mal hat der Fall aber einen sehr persönlichen Anstrich, da eine Begebenheit aus Bodensteins Kindheit eine Rolle spielt. Diese persönliche Begebenheit macht auch die Spannung dieser Geschichte mit aus , denn Bodenstein wird hier als jemand beschrieben, der nicht der sachliche Ermittler ist, sondern er zeigt Nerven, weil er persönlich betroffen ist. Auch Pia, die später die Leitung dieses Falles übernimmt, muss sich beweisen,. denn sie steht unter enormem Druck , nicht nur , weil sie keine eindeutigen Beweise vorlegen kann, sondern weil sie sich mit der Tatsache auseinandersetzen muss, dass dies der vorerst letzten Fall ist, den sie mit ihrem Chef löst. Oliver Bodenstein hat um ein Jahr Auszeit gebeten und keiner weiß, ob er wiederkommt. Der Leser hat hier schon ein bisschen was zu tun, um sich alle Namen der Dörfler zu merken und dies sind nicht wenige. Trotzdem ist es der Autorin wieder gut gelungen ihre Figuren gut zu zeichnen, ohne dem Leser einen Hinweis auf den Täter zu geben. Man tappt schon ganz schön im Dubkeln und muss wirklich fast bis zur letzten Minuten warten, um die Auflösung zu lesen. Leider ist dieses Buch trotz seiner 552 Seiten wieder viel zu schnell durchgelesen und es heißt jetzt wieder warten auf den nächsten Fall und diesmal ohne Bodenstein.
Olivers vorerst letzter Fall
von dartmaus - 26.11.2016
Das Cover des Buches ist schonmal sehr ansprechend. Und zum Titel absolut passend. Zum Inhalt: Diesmal haben es Oliver von Bodenstein und Pia Sander mit einem Fall zu tun, der Oliver an seine Grenzen bringt. Bei einem Brand in Ruppertshain kommt Olivers Schulkollege Clemens Herold ums Leben. Auch dessen Mutter wird im Hospiz ermordet, obwohl sie aufgrund ihrer schweren Krankheit nur noch wenige Tage zu Leben hat. Durch diesen Mord wird Oliver in die Vergangenheit zurück gebracht. Vor über 40 Jahren verschwand sein bester Freund und mit ihm Bodensteins treuer zahmer Fuchs Maxi. Oliver ist noch immer von Schuldgefühlen geplagt, da er ausgerechnet am Tag des Verschwindens Arthur nicht nach Hause begleitet hat, wie er es sonst immer tat, um ihn vor den Anfeindungen seiner Schulkameraden zu schützen. Auch Privat läuft es für Oliver nicht wirklich rund. Nachdem sich seine Ex Frau nur noch auf Reisen befindet, muß er sich jetzt auch noch um seine Jüngste Tochter kümmern, die es ihm nicht immer leicht machst. Während der Ermittlungen setzt er dann auch noch den Familienfrieden mit seinen Eltern aufs Spiel, denn schon bald wird klar, das der Tod der Herolds mit dem Verschwinden von Maxi und Arthur vor über vierzig Jahren zusammenhängt. Meine Meinung: Ein wieder mal gelungener Krimi von Nele Neuhaus. Nachdem mit "Böser Wolf" weniger gefallen hat und zeitweise sehr langatmig war, hat mich "Im Wald" wieder vom ersten Moment an gefesselt. Diesmal ist das ganze deutlich besser strukturiert, mit weniger Abschweifungen. Auch die Thematik ist wieder einmal sehr gut ausgewählt. Besonders gefallen hat mit, wie gut es Nele Neuhaus gelingt, das Gefühlschaos in Oliver zu verdeutlichen. Er muß gegen seine "Freunde" ermitteln und merkt, das irgendwie jeder inclusive seiner Eltern wohl mehr wissen als er. Und Pias Ermittlungsansätze sind wie immer sehr strukturiert und durchdacht. Aus ihrem Privatleben erfährt man diesmal allerdings relativ wenig. Der Fokus liegt in diesem Buch eindeutig bei Oliver, denn es "wird" sein vorerst letzter Fall sein. Ob dem wirklich so ist, bleibt abzuwarten. Denn so wirklich kann ich mir das K11 ohne Bodenstein noch nicht vorstellen. Pia als Chefin allerdings schon, obwohl es für sie äußerst schwer wird, denn auch ihr wieder Oliver fehlen. Da bin ich echt gespannt, ob es im nächsten Taunuskrimi ohne Oliver weitergeht. Wäre echt Schade. Mein Fazit: Wieder mal ein absolut lesenswerter Taunuskrimi, der Lust auf mehr macht.
Wenn ein ganzes Dorf schweigt
von Wortschätzchen - 23.11.2016
Im Wald bei Ruppertshain brennt ein Wohnwagen. Bodenstein und Sander ermitteln nun wegen Brandstiftung und Mord. Als dann noch eine alte, sterbenskranke Frau ermordet wird, die Bodenstein persönlich kannte, wird er ins Jahr 1972 geführt, das Jahr, in dem sein bester Freund Artur verschwand und auch sein zahmer Fuchs Maxi. Dass nach mehr als 40 Jahren dieses und andere Geheimnisse wieder hochgeholt werden, scheint jemanden im Ort zu stören und es kommt zu immer weiteren Vorfällen, die Bodenstein an den Rand seiner Kräfte führen An manchen Stellen zog sich das Buch ein wenig, obwohl - oder gerade weil - sehr viel mehr als nur ein Krimi in diesen vielen Seiten steckt. Die Protagonisten haben sich weiterentwickelt in den acht Fällen und auch der private Bereich wird angesprochen. So ist dies wohl Bodensteins (vorerst?) letzter Fall und es darf gespannt darauf gewartet werden, wie sich Pia schlagen wird. Im aktuellen Fall jedoch kommt sehr viel Persönliches aus der Kindheit von Bodenstein vor, das mir doch sehr naheging. Die Zeit der 1970er Jahre war im Vergleich zu heute deutlich anders und man kann nur staunen, was eine Dorfgemeinschaft zu verschweigen weiß. Auch wenn dies nur ein Roman ist - er ist gar nicht so weit von der Wahrheit weg. Da ist man froh, dass gewisse Dinge heute zum Glück nicht mehr so geschehen könnten. Dennoch fragt man sich, wieso jeder alles weiß und nur Bodenstein von all den Vorgängen nichts mitbekommen hatte. Nele Neuhaus hat es geschafft, in großen Bögen Zusammenhänge herzustellen, die so nicht vom Leser geahnt werden können. Dennoch sind sie plausibel und stimmig in sich. Es fällt nicht schwer, sich die Ruppertshainer vorzustellen. Allerdings wird der Leser mit extrem vielen Personen konfrontiert, wodurch man doch leicht den Überblick verlieren kann, trotz des Personenregisters am Anfang des Buches. Davon abgesehen liest sich der Stil von Nele Neuhaus sehr gut. Keine zu detaillierten Fachreden, kein extremer Jugendslang, kein überheblicher Erzähler - einfach ein Buch, das dem Leser das Gefühl gibt, am Rande zu stehen und alles selbst mit ansehen zu können. Man darf gespannt sein, wie die Serie weitergeht. Von mir für "Im Wald" vier Sterne!
Enttäuschender Band 8
von Lesemama - 22.11.2016
Nele Neuhaus: Im Wald, Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 8 Festgebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen, 560 Seiten. Zum Inhalt: Mitten in der Nacht brennt auf einem Campingplatz ein scheinbar verlassener Wohnwagen. In dem Feuer kommt ein Mann zu Tode. Bodenstein und Kirchhoff gehen zunächst von Brandstiftung aus. Als dann noch eine alte Frau im Pflegeheim erdrosselt wird kommen bei Bodenstein Kindheitserinnerungen hoch. Meine Meinung: Normalerweise mag ich die Krimis von Nele Neuhaus unglaublich gerne, ich mag es auch wenn ein wenig vom Privatleben der Ermittler erzählt wird, aber hier war es mit eindeutig zuviel. Natürlich hat man die ein oder andere Information gebraucht um dem Fall folgen zu können, aber mir waren das viel zuviele Namen. Schade drum. Über den Schreibstil brauche ich nicht viel zu sagen, da es schon der achte Teil der Krimireihe ist. Ich mag den Stil von Nele Neuhaus ganz gerne, wobei mir in diesem Buch die Kapitel, wenn man sie überhaupt so nennen darf, entschieden zu lange waren. Es ist ermüdent wenn ein Kapitel mal über hundert Seiten geht, da ich eher selten so lange am Stück Zeit finde um zu lesen. Ich finde es sehr schade, das mich dieses Buch so enttäuscht hat. Es gibt bestimmt viele Fans von Nele Neuhaus, die dieses Buch mehr zu schätzen wissen.
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