Hemingway und ich

Martha Gellhorns Grosse Liebe. Originaltitel: Love and Ruin. 1. Auflage.
Buch (gebunden)
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"Paula McLain hat eine unglaubliche Gabe, Figuren zum Leben zu erwecken." Jojo Moyes.

Eine große Liebe vor der bedrohlichen Kulisse des Zweiten Weltkriegs: Meisterhaft inszeniert Paula McLain die außergewöhnliche Geschichte von Ernest Hemingway und se … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Hemingway und ich
Autor/en: Paula McLain

ISBN: 3351037457
EAN: 9783351037451
Martha Gellhorns Grosse Liebe.
Originaltitel: Love and Ruin.
1. Auflage.
Übersetzt von Yasemin Dinçer
Aufbau Verlag GmbH

5. Oktober 2018 - gebunden - 480 Seiten

Beschreibung

"Paula McLain hat eine unglaubliche Gabe, Figuren zum Leben zu erwecken." Jojo Moyes.

Eine große Liebe vor der bedrohlichen Kulisse des Zweiten Weltkriegs: Meisterhaft inszeniert Paula McLain die außergewöhnliche Geschichte von Ernest Hemingway und seiner dritten Frau, der berühmten Kriegsreporterin Martha Gellhorn.
Als Martha sich haltlos in den zehn Jahre älteren Ernest verliebt, ist sie gerade achtundzwanzig Jahre alt. An seiner Seite legt sie den Grundstein für ihre Karriere als Autorin. Doch als Ernest immer größere Erfolge feiert, muss Martha sich entscheiden: Möchte sie die Frau eines weltberühmten Mannes sein oder ihren eigenen Weg gehen?

"Hemingway und ich" ist ein faszinierendes literarisches Panorama, mitreißend und einfühlsam erzählt.

"Ein bezauberndes Buch über eine Frau, die den Mut hat, ihre Träume zu verwirklichen." New York Times Book Review


Portrait

Paula McLain studierte an der University of Michigan Kreatives Schreiben und lebte in den Künstlerkolonien Yaddo und MacDowell. Nach zwei Gedichtsammlungen und einem ersten Roman gelang ihr mit dem in 35 Sprachen übersetzten Roman „Madame Hemingway" ein internationaler Bestseller. Paula McLain lebt mit ihrer Familie in Cleveland.

Im Aufbau Verlag sind ebenfalls ihre Romane "Lady Africa" und "Hemingway und ich" lieferbar.

Pressestimmen

» Ein faszinierendes Psychogramm einer Frau, die sich für die Freiheit entscheidet und somit als einzige von Hemmingways Frauen aus seinem Schatten tritt. «
Bewertungen unserer Kunden
Zwei starke Charaktere
von leseratte1310 - 06.11.2018
Die Schriftstellerin Martha Gellhorn ist dabei, ihren zweiten Roman zu veröffentlichen, da begegnet sie dem charismatischen Ernest Hemingway, der als Schriftsteller schon sehr bekannt ist. Sie ist fasziniert von diesem Mann, der aber noch verheiratet ist. Mit ihm reist sie nach Spanien, um sich als Kriegsreporterin einen Namen zu machen. Sie wird dann auch seine dritte Ehefrau. An seiner Seite wird der Grundstein für ihre Karriere gelegt, aber es ist Hemingway, der immer erfolgreicher wird. Martha ist ein Freigeist, sie ehrgeizig und sie muss eine Entscheidung treffen. Will sie nur als Ehefrau eines erfolgreichen Schriftstellers wahrgenommen werden? Was als große Liebe begonnen hat, wird zunehmen zu einem zermürbenden Kampf. Dieser Roman beschreibt aus der Ich-Perspektive die Lebensgeschichte von Martha Gellhorn. Hemingway hat mir immer als Schriftsteller imponiert, als Person weniger, denn er ging egoistisch seinen Weg und hatte eine Menge Fehler. Die wesentlich jüngere Martha ist von diesem Mann fasziniert, aber mit der Zeit musss sie feststellen, dass sie neben ihm keine berufliche Zukunft haben kann. Sie will sich nicht einengen lassen, aber die damalige Zeit macht es Frauen nicht einfach, sich selbst zu verwirklichen. Es kommt zu ständigen Streitereien und Machtkämpfen. Beide sind starke und ehrgeizige, wenn auch nicht unbedingt sympathische, Personen, die ihren Weg gehen wollen, ohne Rücksicht und ohen Kompromisse zu schließen. Obwohl Martha Ernest eine Zeitlangentgegenkam, machte er es ihr nicht leicht mit seiner fordernden Art. Es konnte auf Dauer nicht gutgehen und so scheitert die Ehe auch nach einigen Jahren. Martha Gellhorn ist eine mutige Frau, die sich als Kriegsreporterin einen Namen gemacht hat, aber ich glaube, dass sie den Kick der Gefahr auch brauchte, denn sie geht viele Risiken ein. Die Autorin verbindet in diesem Roman geschickt Fakten und Fiktion. Der Schreibstil ist lebendig und gut zu lesen. Mir hat das Buch über eine ungewöhnliche Liebesbeziehung gut gefallen.
Eine starke Frau
von Anonym - 01.11.2018
Klappentext: Eine große Liebe vor der bedrohlichen Kulisse des Zweiten Weltkriegs: Meisterhaft inszeniert Paula McLain die außergewöhnliche Geschichte von Ernest Hemingway und seiner dritten Frau, der berühmten Kriegsreporterin Martha Gellhorn. Als Martha sich haltlos in den zehn Jahre älteren Ernest verliebt, ist sie gerade achtundzwanzig Jahre alt. An seiner Seite legt sie den Grundstein für ihre Karriere als Autorin. Doch als Ernest immer größere Erfolge feiert, muss Martha sich entscheiden: Möchte sie die Frau eines weltberühmten Mannes sein oder ihren eigenen Weg gehen? Cover: Ich finde das Cover sehr schön und es passt sehr gut zum Buch, es passt aber auch gut zu einigen Szenen im Buch. Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr gut, flüssig und leicht zu folgen. Sie erzählt sehr angenehm die Fakten aber ist damit auch sehr gefühlvoll, ich konnte mich gut in die Welt hineinverstetzen. Inhalt: Es geht um Martha Gellhorn, eine der größsten Kriegsreporterin. Sie war ein Freigeist und Welteneroberin, ich weiß es war eine Geschichte aus Wahrheit und Fiktion aber sie war so gut. Ich fand es toll, so in diese Zeit eintauchen zu können. Es hat alles gestimmt bei dem Teil der Fiktion ist und es hätte durchaus so sein können. Es hat mir auch Spaß gemacht wie sie Ernest kennen gelernt hat und wie ihre Ehe war. Das Ende fand ich traurig und ich konnte ihn da leider etwas weniger leiden, es ist toll das sich Martha trotzdem nicht hat runterziehen lassen. Sie ist für mich eine Art Heldin weil sie ihrer Zeit voraus war. Sie war so selbstständig und war an Ort wo Frauen damals nicht so einfach hinkamen. Fazit: Für mich ein tolles Buch, welches eine gute Mischung aus Fakten und Geschichte ist. Es war für mich es eine interessante und lehrreiche Zeitreise, die noch lange in mir nachhallen wird. Für mich auf jeden Fall ein Jahreshighlight und ich bin froh, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte.
Eindrucksvolle Charakterbilder
von EOS - 31.10.2018
Hemingway lernt seine 3. Frau, Martha Gellhorn, in Florida kennen, als sie dort mit Mutter und Bruder Urlaub macht. Martha erkennt ihn sofort, denn sie schwärmt schon lange für diesen herausragenden Schriftsteller. Martha selbst möchte auch schreiben, aber große Erfolge lassen auf sich warten. Sie ist hocherfreut, als sie auf Hemingways Sympathie trifft, die sich schnell in eine Beziehung verwandelt. Dabei ist er 10 Jahre älter als Martha und verheiratet, er hat auch Kinder. Ohne Rücksicht darauf beginnen die beiden eine sehr intensive Liebesbeziehung, die zunächst beiden Flügel verleiht, und das nicht nur im übertragenen Sinne. Sie reisen in Kriegsgebiete, wohnen mal hier und mal dort, schreiben beide und genießen das Leben mit vielen Freunden und reichlich Alkohol. Schließlich heiraten sie sogar, und es sieht nach einem Happy End aus. Das sind die realen Grundlagen, aus denen Paula McLain einen fesselnden Roman zaubert, den sie mit fiktiven Elementen vermischt. Sehr authentisch sind in meinen Augen die Charaktere der Protagonisten beschrieben: Hemingway ist souverän, erfolgsgewohnt, egozentrisch, launisch und fordernd, immer auf Abenteuer aus, sei es in privater oder beruflicher Mission. Martha ist selbstbewusst, reiselustig und auch auf Abenteuer aus, aber irgendwo in ihrem Inneren sehnt sie sich nach einem beständigen Zufluchtsort. Als sie den jedoch gefunden hat, hält sie es nicht lange aus und sucht wieder das Abenteuer und die Freiheit. Sie muss aber immer wieder Kompromisse eingehen, um Hemingway als Lebenspartner zu halten. Und dieser hat seine Methoden, um sie unter Druck zu setzen... Schließlich erreicht Martha den Punkt, wo sie erkennt, dass ihre schriftstellerischen Erfolge und ihre Beliebtheit in hohem Maße von Hemingway abhängig sind, und nun sieht sie sich zu einer Entscheidung genötigt. Soll sie ihre eigenständige Karriere weiterverfolgen, oder soll sie als Frau Hemingway im Schatten des berühmten Mannes stehen? Dies ist keine leichte Entscheidung, aber Hemingways zunehmend drangsalierendes Verhalten ihr gegenüber hilft bei der Wahl. Paula McLain hat hervorragende Recherchen durchgeführt, denn sie vermittelt hinter der eigentlichen Handlung ein authentisches Bild dieser Zeit. Der eingegliederte historische Hintergrund ist gut verständlich und war für mich sehr hilfreich .Etwas langwierig fand ich nur die detaillierten Kriegsberichte von der jeweiligen Front. Ansonsten hat mich das Buch überzeugt, ich habe es sehr gern und mit Spannung gelesen, konnte es teilweise nicht weglegen, ohne noch ein weiteres Kapitel zu lesen.....deshalb kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen!
Martha Gellhorn und ihr Lebensabschnitt mit Hemingway
von Gartenkobold - 28.10.2018
Ernest Hemingway ist einer der bekanntesten und berühmtesten Schriftsteller des 20.Jahrhunderts und Paula McLain erzählt in ihrem Roman die Geschichte von Martha Gellhorn und Ernest Hemingway. Die Autorin schreibt aus ihrer Sichtweise, verbindet in dem Roman Fiktion und Realität wunderbar zu einem Roman, der den Leser fesselt, der so spannend geschrieben ist, dass man den Roman fast nicht aus der Hand legen kann. Als sich Ernest Hemingway und Martha Gellhorn zum ersten Mal begegnen, ist Hemingway bereits ein bekannter Schriftsteller. Martha ist 10 Jahren jünger als Hemingway, eine anziehende, ehrgeizige und vor allen Dingen freiheitsliebende Frau, beide verbindet die Liebe zum Schreiben, zu Spanien, beide möchten helfen, Spanien vor der Eroberung zu retten und so beginnt eine Liebesgeschichte mit ungewissem Ausgang.denn er möchte eine Frau zu Hause und nicht in den Krisengebieten der Welt Was auf den ersten Blick so aussieht, wie der Beginn einer großen Liebe, ist in Wahrheit der Beginn einer ambivalenten Liebe. Hemingway, so scheint es, liebt Martha auf seine Art und Weise, möchte sie aber immer in seiner Nähe wissen, doch Martha ist schon seit frühster Jugend ein Freigeist, möchte sich entfalten und nicht eingeengt werden. Beide sind starke Charaktere, doch Martha ist auch außergewöhnlich, zu einer Zeit als die Rolle der Frau sich eher auf das Hausfrauen und Mutterdasein beschränkt, durchbricht sie die Schranken, schreibt schon als knapp 20jährige in Paris für die United Press, reist in den 30iger Jahren durch Amerika, um über Arbeitslosigkeit zu berichten und reist später zusammen mit Hemingway nach Spanien aber auch allein in Kriegsgebiete. Sie hat Risiken in Kauf genommen, außerordentlichen Mut bewiesen und der Welt gezeigt, was Frauen zu leisten imstande sind. Der Roman von Paula Mc Lain ist eine Hommage an das Leben und Wirken von Martha Gellhorn, einer Frau mit Mut, Stärke und Verwegenheit, ergänzt um die Anmerkungen der Autorin, die die realen Fakten dazu erläutert. Von mir eine klare Leseempfehlung für einen außergewöhnlich spannenden und fesselnden Roman um eine starke, unabhängige Frau.
Krieg und Liebe Rücken an Rücken
von Alina - 27.10.2018
*Die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben selber.* Paula McLains Roman Heminway und Ich handelt von Hemingways dritter Frau Martha Gellhorn. Einer Schriftstellerin und Kriegsreporterin, die Hemingway auf vielen Ebenen verehrte. Martha ist gerade mal Mitte zwanzig, als sie bereits vor der ersten kleinen Lebenskrise steht. Lange wollte sie schreiben und lange hat sie geschrieben. Aber das Buch, das ihr schon lange vorschwebt will sich einfach nicht so schreiben lassen, wie sie es will. Sie vergräbt sich, liebt ältere Männer, doch ist immer auf der Suche. Das Leben erscheint ihr einfach zu fad. Als dann der viel ältere Ernest Hemingway ihren Weg kreuzt beginnt sich ihr Leben zu wenden. Im Licht dieses Mannes möchte sie dahin, wo die Action ist in einer Zeit des Krieges dort hin, wo Menschen leiden, Krieg herrscht und das Leben gerade zu pulsiert. Allen Widrigkeiten zum Trotz findet sie eine Zeitschrift, die ihre Texte veröffentlichen möchte, wenn sie in Kriegsgebiete reist, was ihr den Status als Kriegsreporterin einbringt und ihre Tür und Tor in fernen Ländern öffnet. An Hemingways Seite sieht sie was er sieht, fühlt was er fühlt und auch der dreifache Vater und Ehemann ist Martha und ihrem Wissensdurst immer mehr zugetan. Als es kommt, wie es kommen muss finden die beiden zu einander. Erst geheim, denn Ernest liebt dennoch seine Familie, dann doch irgendwann öffentlich und die beiden beginnen ein Leben miteinander. Während Hemingway schreibt und schreibt und für seine Werke gefeiert wird, beginnt Martha zu merken, dass mit dem steigenden Ruhm ihres Geliebten, ihr eigenes Können immer mehr in den Schatten rücken wird. Die Frage die sich stellt ist, kann eine Liebe diesen Kampf überstehen? Mein Fazit: Ich bin hin und weg von dieser Geschichte, denn sie ist unglaublich intelligent geschrieben. Die Autorin hat sehr viel geforscht und gleichzeitig einen Hauch Fiktion eingebracht, um Lücken zu schließen. Das ist ihr unglaublich gut gelungen. Beide Charaktere sind unglaublich konsistent und wahrhaftig gestaltet und die Liebe, die die Autorin für Martha empfindet, wird von Seite zu Seite, durch die detaillierte Beschreibung des Charakters deutlich und nachvollziehbar. Martha ist eine unglaubliche Frau! Mutig, stark und dickköpfig. Sie behauptet sich gegen den Mann, den sie liebt, den sie verehrt, um ihren Traum dennoch zu leben. Versucht beides unter einen Hut zu bekommen. Doch wie soll sich eine Frau zu der Zeit gegen eine Legende behaupten? Hemingway wird gefeiert, gelobt und gepriesen, so dass er zum Helden wird und zum Egomanen mutiert. Diesen Übergang hat die Autorin so dezent begonnen und so unglaublich eskalieren lassen, dass ich nur den Hut vor dieser künstlerischen Leistung ziehen kann! *Es war ein großes Lesevergnügen und eine klare Leseempfehlung von mir!*
Bewegende Romanbiografie, die es wert ist gelesen zu werden
von Elke Seifried - 26.10.2018
Ernest Hemingway, wer hat den Namen des charismatischen, erfolgreichen Autors nicht schon einmal gehört? Klar sicher auch ich, aber über sein Leben wusste ich bisher nur wenig, der Name seiner dritten Ehefrau Martha Gellhorn war mir bisher sogar gänzlich unbekannt. Paula McLain hat es mit einem bewegenden, mitreißenden Roman, der sich zwar immer wieder der Fiktion bedient, aber auf wahren Begebenheiten beruht, geschafft diese Wissenslücke auf äußerst unterhaltsame Art und Weise zu schließen. Ich bin dankbar, dass ich diese starke Martha Gellhorn und auch den bekannten Schriftsteller ein bisschen besser kennenlernen durfte. "Am 21. November wurde ich im leicht antiquierten Speisesaal der Union Pacific Railroad in Cheyenne, Wyoming, die dritte Mrs Hemingway". Damit hätte Martha Gellhorn sicher nicht gerechnet, als sie ihm bei einer Kurztrip mit ihrem Bruder und ihrer Mutter in Miami in einer Kaschemme einer Seitenstraße zum ersten Mal über den Weg läuft. Man bekommt hier ein beeindruckendes Porträt der unheimlich starken, mutigen und couragierten Martha Gellhorn geboten. Sie träumt schon als kleines Kind vom Reisen und Schreiben, hat aber nach der vernichtenden Kritik ihres Vaters "Er hatte mein erstes Buch, einen Roman nicht fertiglesen können, hatte mir das auch gesagt und als vulgär beschrieben.", nur wenig Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Hemingway ist nicht nur lange Zeit ihr großes Vorbild, er glaubt an sie und stärkt ihr den Rücken. Die gemeinsamen Erlebnisse im Bürgerkriegsspanien als Kriegsreporterin direkt an der Front unter Einsatz ihres Lebens geben ihr Aufwind, bis weitere vernichtende Kritiken kommen, vor denen sie Ernest abschirmen kann. Ein Problem wird ihre inzwischen Liebesbeziehung erst als sie ans Tageslicht kommt und nach der Heirat steht sie nur noch im Schatten ihres so erfolgreichen Ehemanns. Martha belastet es zunehmend mehr mit ihm konkurrieren, sich mit ihm vergleichen lassen zu müssen und nur mit Not gelingt es ihr noch ein "Ich lächelte und gab meine glaubwürdigste Nachahmung von Mrs Hemingway". Liebe oder Erfolg, wie wird sie sich entscheiden? Angefangen bei Du fürchtest dich davor, etwas zwischen uns geschehen zu lassen" über "Eine Hu.. in Kriegszeiten ist schließlich immer noch eine Hu..."oder "Ohne dich, bitte begreife das, gibt es für mich keine Daseinsform mehr." bis hin zu "Nirgends in ihm sah ich Liebe zu mir, und das ließ mich verzweifeln." Als Leser bekommt man hier eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle und einen tiefen, authentischen Blick in die Seele Marthas, teils auch Hemingways geboten. Obwohl Liebesgeschichten eigentlich gar nicht so mein Ding sind, bin ich absolut begeistert. Gleich verliebt, sich lange gegen die Gefühle gewehrt, diese dann zwar ohne Illusionen, aber doch zugelassen, immer wieder enttäuscht und getrennte Wege gegangen, aber wie Magnete auch stets wieder zueinander gefunden und am Ende schließlich an der Liebe erstickt. Zwei starke Persönlichkeiten die nicht nur in ihrem Leben als Schriftsteller, sondern auch in ihrer Liebe um die Führungsrolle rangeln, machen diese Geschichte unheimlich spannend. Als Leser darf man mit Martha viel auf Reisen gehen, beim Bürgerkriegsspanien angefangen, über Kuba, wo sie sich eine Art Zuhause schaffen kann, durch das Weiße Haus, Paris, Hollywood bis hin zu Pearl Habour, Finnland, Paris und London. Martha Gellhorn war eine der bedeutendsten Kriegsberichtskorrespondentinnen des 20. Jahrhunderts. Als Leser erhält man einen authentisch, aufwühlenden Eindruck von ihrer schwierigen Arbeit. Die Schrecken der Kriegsgebiete, die nicht nur unmittelbare Lebensgefahr bedeuten, sondern auch emotional sehr an die Grenzen gehen, werden grandios transportiert. Ich habe jetzt noch das Bild des Jungen und seiner Mutter vor Augen, die durch eine Granate vor ihren Augen getötet wurden, was sie so lange nicht loslässt. "Come Ahead Adolf!" "Doch überall schien ein unerträgliches Ausmaß an Verleugnung und Bequemlichkeit. Im Hintergrund bekommt man zusätzlich einen Abriss der politischen Lage und des Kriegsgeschehens geboten, was mir gut gefallen hat. Durch Martha Gellhorns Augen darf man auf die Entwicklungen, die Stimmungen und Schrecken schauen, was einem auch nach dem Lesen noch im Kopf bleibt. Der lockere, einnehmende Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang ein- und mit auf die Reise genommen. Es gelingt ihr ganz hervorragend Atmosphäre zu schaffen und den Leser damit unmittelbar ins Geschehen zu katapultieren. Sie lässt ihre Heldin aus der Ich-Perspektive berichten, was sie einem emotional sehr nahe bringt. Gut gefallen haben mir auch die kursiven Einschübe, in denen man Ernest Hemingway in die Seele blicken darf. Martha konnte mich von Anfang an für sich einnehmen. Ich habe mit ihr gelitten, mit ihr mit den Zähnen geklappert vor Furcht, mit ihr die Stiche im Herz gespürt, habe mit ihr aber auch Aufwind bekommen und habe ihr Leben so wirklich ein Stück weit miterleben dürfen. Ich ziehe meinen Hut vor dieser unheimlich couragierten Frau, die sich durch ihr Leben gekämpft hat. Ernest Hemingway, der charismatische Mann, der so liebesbedürftig, gleichzeitig aber auch so egoistisch sein kann, erwacht hier richtig zum Leben. Aber auch alle anderen Darsteller sind gelungen gezeichnet, bei ihrer Mutter angefangen, die ihr zum Glück den Rücken stärkt und die ihre Tochter und deren Gefühlswelt zu gut kennt, über Hemingways Sohn Bum, zu dem Martha ein tolles Verhältnis hat, bis hin zur kleinen Nebenrolle der Ingrid Bergmann, die ihre Ohren präsentieren muss, damit entschieden werden kann, ob sie die Verfilmung spielen darf. Alles in allem hatte ich mit "Hemingway & ich" wirklich bewegend, mitreißende Unterhaltung. Ich hätte wirklich etwas verpasst, hätte ich nicht zu diesem Buch gegriffen. Fünf Sterne sind hier wahrlich verdient und das war mein erstes Buch der Autorin Paula McLain, wird mit Sicherheit aber nicht mein letztes bleiben.
ein interessantes und atmosphärisches Gesamtbild, das zum Teil Realität, zum Tei
von Gudrun - 22.10.2018
Das Cover macht so richtig Lust auf den Inhalt. Die Farben, die Kleidung, die Frisuren zeigen sofort, in welcher Zeitenspanne es sich abspielt. Außerdem finde ich die Darstellung des Paares super gelungen, denn es zeigt deren gemeinsamen Blick...ich schließe daraus deren gemeinsamen Lebensweg. Der Schreibstil von Paula McLain ist sehr einnehmend und sie schafft Atmosphäre. Sie lässt einen die Vorkommnisse miterleben und macht die intensiven Begebenheiten authentisch nachvollziehbar. Es ist hervorragend gelungen, die realen Fakten mit der Fiktion zu verweben. Dabei finde ich es klasse, dass am Ende noch die Realitäten vorgestellt werden. Die Charaktere werden vortrefflich dargestellt und so konnte ich die Protagonisten aus einer anderen, bisher von mir unbekannten, Sichtweise erleben und kennenlernen. Dazu ist es eben auch wichtig, wie ich vorab auch schon erwähnt habe, dass zum Ende des Buches die realen Fakten bezeichnet wurden, damit man sich auch kein falsches Bild davon macht. Die Darstellungen der unterschiedlichsten Kriegsschauplätze und die Hintergründe waren ebenfalls sehr eindringlich und intensiv geschildert. Genauso verhält es sich mit den Erläuterungen zu den Verhaltensweisen und Beweggründen der Mitwirkenden. Mein Fazit: ein interessantes und atmosphärisches Gesamtbild, das zum Teil Realität, zum Teil Fiktion darstellt
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