Rojin Demirel, geboren 2004 in Köln, kennt das Gefühl, zwischen Welten zu stehen zu deutsch für die eine Seite, zu kurdisch für die andere. Schon als Kind erlebte sie, wie Sprache, Herkunft und Name zu Fragen werden können, auf die man selbst noch keine Antworten hat.
Aus diesen Erfahrungen wuchs der Wunsch, Geschichten zu erzählen, die mehr sind als nur Fantasie: Geschichten, die Brücken schlagen, Fragen stellen und Kindern wie Erwachsenen Mut machen. Mit ihrem Debüt Ich heiße Lîla verwandelt sie eigene Erinnerungen und Empfindungen in eine poetische Reise zur Selbstfindung.
Heute studiert Rojin Demirel und verbindet in ihrem Schreiben persönliche Erfahrungen mit philosophischer Tiefe. Ihre Texte sind geprägt von Symbolen, Bildern und einem feinen Gespür für das Unsichtbare und sie laden Leser:innen ein, nicht nur Lîlas Weg zu begleiten, sondern auch den eigenen mit neuen Augen