So schöne Lügen

Roman. Originaltitel: >Social Creature<. Gold- und Silberprägung und mit Lesebändchen, Vorsatz Surbalin…
Buch (gebunden)
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Auch in einer Stadt, in der scheinbar alles möglich ist, muss man sich sein Glück leisten können: Louise ist Ende zwanzig und versucht, sich in New York durchzuschlagen. Eigentlich wollte sie Schriftstellerin werden - jetzt lebt sie in Brooklyn, hat … weiterlesen
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So schöne Lügen als Buch (gebunden)

Produktdetails

Titel: So schöne Lügen
Autor/en: Tara Isabella Burton

ISBN: 3832183701
EAN: 9783832183707
Roman.
Originaltitel: >Social Creature<.
Gold- und Silberprägung und mit Lesebändchen, Vorsatz Surbalin schwarz.
Übersetzt von Clara Drechsler, Harald Hellmann
DuMont Buchverlag GmbH

5. Juni 2019 - gebunden - 336 Seiten

Beschreibung

Auch in einer Stadt, in der scheinbar alles möglich ist, muss man sich sein Glück leisten können: Louise ist Ende zwanzig und versucht, sich in New York durchzuschlagen. Eigentlich wollte sie Schriftstellerin werden - jetzt lebt sie in Brooklyn, hat mehrere miserabel bezahlte Jobs und wird von Selbstzweifeln geplagt.
Eines Tages begegnet sie Lavinia. Und die hat wirklich alles: Sie wohnt auf der Upper East Side, ist wild, frei und wunderschön. Doch vor allem ist sie reich. Ihr glamouröses Leben teilt sie gern - auf sämtlichen sozialen Netzwerken, aber auch mit Louise. Die beiden ungleichen Frauen werden Freundinnen. Louise wird auf Partys herumgereicht, lässt sich von Lavinia einkleiden, zieht bei ihr ein - sie verfällt Lavinia und ihrer Welt. Auch wenn sie nicht das Geld hat, um in ihr zu bestehen. Irgendwann beginnt sie, die Freundin zu bestehlen. Und um sich aus ihrer Ohnmacht zu befreien, wird sie noch viel weiter gehen. Muss Lavinia sterben, damit Louise leben kann?
Tara Isabella Burton erzählt von einer toxischen Freundschaft und von der Macht sozialer Abgründe: ein so intensiver wie spannender Roman über eine Welt der Eitel- und Oberflächlichkeiten, schnell, klug und unverwechselbar.

Auch als Hörbuch bei DAV (ungekürzte Lesung mit Britta Steffenhagen)

Portrait

Tara Isabella Burton lebt als Journalistin in New York. Sie wurde für ihre Reportagen mit dem >Shiva Naipaul Award for Travel Writing< ausgezeichnet und hat in Oxford in Theologie promoviert.



Clara Drechsler und Harald Hellmann übersetzen gemeinsam aus dem Englischen, u. a. Werke von Bret Easton Ellis, Nick Hornby, Adam Thirlwell und Irvine Welsh.



Clara Drechsler und Harald Hellmann übersetzen gemeinsam aus dem Englischen, u.a. Werke von Bret Easton Ellis, Nick Hornby, Adam Thirlwell und Irvine Welsh.

Pressestimmen

»Ist das Buch den Hype wert? Absolut! Beim Lesen fühlt man sich, als wäre man auf den großen Partys mit dabei. Die 'Gossip Girl'-Fans unter uns werden diesen Roman verschlingen.«
Franziska Kurz, JOY

»Isabella Burton hat einen faszinierenden, überaus spannenden Erstling vorgelegt, der in eine schöne, neue digitale Welt führt.«
Katja Lückert, NDR KULTUR

»'So schöne Lügen' ist ein halluzinatorischer Thriller über Menschen, die permanent die 'Oberfläche der Dinge' hinabgleiten, wie es in Bret Easton Ellis' 'Glamourama' heißt. Und insgeheim befürchten sie alle, dass es unter dieser Oberfläche nichts gibt.«
Marcus Müntefering, SPIEGEL ONLINE

»'So schöne Lügen' entwickelt sich zu einem atemberaubenden, perfiden Thriller, inklusive Mord, Todschlag, Gier, Manipulation und Wahnsinn. [...] Ein krass gutes Buch, unbedingt Lesen!«
Florian Valerius, RTL.DE

»Über die Problematik Erzählen im Handy-Zeitalter wurde schon in der New York Times reflektiert [...] So gesehen kommt Tara Isabell Burtons 'So schöne Lügen' zur rechten Zeit. Im Romandebüt der 29-jährigen New Yorker Journalistin entpuppt sich das Handy als literarische Spannungsmaschine von beklemmender Dämonie.«
Oliver Pfohlmann, DER TAGESSPEIGEL

»Ebenso knalliger wie anrührender Hochstapler-Roman, der böse endet.«
Jochen Overbeck, MUSIKEXPRESS

»Mit ihrem modernen, von Social Media gestützten Sittengemälde über New Yorks Glitzerwelt schließt sie an den 'Großen Gatsby' und das 'Tal der Puppen' an. Sehr zu empfehlen.«
Karin Blank, BUCHMAGAZIN

»Das Psychogramm einer Fake-Freundschaft? Ein Krimi über weibliche Waffen und wasserdichte Alibi dank Social Media? Eine Millieustudie der New Yorker Betuchten, Bohémiens und Möchtegerns? Alles! Brillant erzählt - mit unverwechselbarer Handschrift!«
BÜCHER MENSCHEN

»Tara Isabella Burton erzählt in ihrem Roman 'So schöne Lügen' von einer Freundschaft, bei der dem Leser schnell klar wird, dass sie ungesund ist - und schlimm enden muss. Schnell und fesselnd erzählt.«
Jessica Will, RUHR NACHRICHTEN

»Spannend, rasant und überraschend«
Frederike Kipar, DIE BUCHBLOGGERIN

»'So schöne Lügen' ist diese rare Mischung von Milieustudie, Thriller und lebensphilosophischen Überlegungen. [...] Ein höchst überzeugendes Werk!«
Hans Durrer, BUCHKRITIK.AT
Bewertungen unserer Kunden
Schillernd, toxisch, faszinierend
von BiblioJess - 05.06.2020
Louise wollte eigentlich Schriftstellerin werden, jetzt hält sie sich in New York mit schlecht bezahlten Jobs gerade so über Wasser. Bis sie Lavinia trifft, die alles hat - Geld, ein teures Apartement, Geld, luxuriöse Freunde ... achja, und Geld. Louise wird in das Luxusleben mit reingezogen - und wird süchtig danach. Aber wie weit würde sie gehen, um sich in dieser Welt zu halten? Bei diesem Buch musste ich erstmal überlegen, da ich teilweise recht widersprüchlich zu ihm stand. Auch jetzt fällt mir die Rezension noch etwas schwer. Erstmal gefällt es mir gut, wie die Autorin diese luxuriöse Welt dargestellt hat. Die für uns Normalsterbliche völlig fremde Gesellschaft der Reichen & Schönen. Von außen wirkt sie wundervoll und verführerisch und man (hier Louise) denkt, wenn man dazugehört, dann ist alles gut. Aber die Autorin zeigt auch auf, dass das alles nur Schein ist und in Wahrheit gar nicht so wünschenswert. Mit der Zeit hab ich das alles ziemlich verabscheut, was da abgeht. Dieser Kontrast ist sehr gelungen, auch wenn es dazu geführt hat, dass ich mit wenig warm werden konnte. Denn die Charaktere waren mir alle irgendwie nicht sonderlich sympathisch. Die oberflächlichen Reichen nicht - Lavinia hatte etwas sehr faszinierendes an sich, aber gemocht hab ich sie auch nicht - und auch nicht Louise. Die hat mich teilweise ziemlich genervt, weil sie so passiv, so planlos, so manipulierbar war. Gesunden Menschenverstand konnte ich bei ihr nicht finden. Eigentlich bei niemandem da. Und auch war irgendwie alles sehr überspitzt dargestellt, dass mir das schon etwas befremdlich vorkam. Aber diese ganze Welt, wie Louise sich immer weiter darin verstrickt, wie alles langsam eine andere Wendung nimmt, wie man merkt, dass es langsam kippt und sich fragt, wie die Charaktere damit umgehen und wie es weitergeht - das alles fand ich doch sehr faszinierend, sehr interessant mitzuerleben und es hat mich in seinen Bann gezogen. Auch die wahnsinnig toxische Freundschaft zwischen Louise und Lavinia fand ich sehr toll dargestellt. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Nicht gerade literarisch, sondern sehr abgehackt und minimalistisch. Mit vielen gleichen Satzkonstruktionen. Aber es hat mich hier irgendwie nicht so gestört, weil es meiner Meinung nach sehr gut zu dieser Welt passte. Für mich waren Sprache und Handlung/Plot sehr im Einklang. Ich war mir nicht sicher, ob ich 3 oder 4 Sterne vergeben soll. Aber trotz der nervigen Charaktere und dem teilweise sehr überspitzten Plot war ich fasziniert von dem ganzen und nachdem ich das Buch zugeschlagen hatte, war ich doch froh, es gelesen zu haben. Eigentlich würd ich gern 3,5 Sterne vergeben. Da das hier nicht geht, runde ich auf.
Behind the glamour
von Julia Lindner - 16.08.2019
Diese Covergestaltung ist einfach nur perfekt- glitzernd, glänzend, eyecatchy weckt es den unbedingten Wunsch im Leser, dieses Buch besitzen zu wollen- und steht damit sinnbildlich für dessen Inhalt. Denn bei So schöne Lügen geht es um zwei junge Frauen, die unetrschiedlicher nicht sein könnten. Lavinia ist das strahlend schöne, leichtlebige Gör reicher Eltern, dass nie gelernt hat, sich sorgen um Lebensunterhalt oder ähnlich triviale Dinge zu machen. Als sie Louise trifft, die sich mühsam mit drei Jobs über Wasser hält und versucht, so ihre heruntergekommene Hinterhofbude zu finanzieren, ist es Faszination auf den ersten blick. Louise bringt Abwechslung in den fast schon langweilig aufregenden Alltag Lavinias und so entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden, die sich schnell in unschöne Extreme steigert. Die Autorin lässt uns in ihrem Buch schnell hinter die glänzende Fassade der rich kids New Yorks blicken und zeigt die Abgründe auf, die sich im Leben gelangweilter Mittzwanziger auftun, die über zu viel Geld und Einfluss verfügen. Die Beziehung zwischen den beiden Frauen als Freundschaft zu bezeichnen, ist für meinen Geschmack ein schlechter Witz, scheint es für mich doch eher eine ungesunde Abhängigkeit, die für Louise schon beinahe in Leibeigenschaft endet. Die Figuren der Geschichte bleiben zum Glück alle durch die Bank weg unsympathisch, unnahbar und wirken übersättigt. Schlimmer wäre es für mcih gewesen, ich hätte zu einer davon auch nur irgendwelche Verbindungen aufbauen können. Es ist so schon schwer genug zu ertragen, als unbeteiligter Beobachter die Abwärtsspirale zu betrachten. So wie Lavinia Louise vereinnahmt, so nötigt mir aber auch der Schreibstil ungeteilte Aufmarksamkeit ab. Das Buch lässt sich wirklich nicht leicht lesen; ist nichts, was man zwischendurch für ein paar Seiten in die Hand nimmt. Am besten, man widmet ihm ein Wochenende, um die Intensität der Geschichte voll auskosten zu können. Fazit: So anziehend das Buch von außen wirkt, so abstoßend scheint die Geschichte auf den Leser zu wirken.
Nur mäßig spannend
von libro-chica - 12.08.2019
Zwei junge Frauen begegnen sich in New York. Louise, die kaum Geld hat und die schöne reiche Lavinia freunden sich an. Louise wohnt auf der Upper East Side und hat ein glamouröses Leben. Die beiden unternehmen viel zusammen und Lavinia lässt Louise bei sich wohnen. Irgendwann fängt Louise an ihre Freundin zu bestehlen. Die Handlung hat mir anfangs ganz gut gefallen, danach plätscherte die Story so dahin. Einige Kapitel fand ich sehr zäh zu lesen. Das Ende fand ich wieder spannender. Doch wirklich begeistern konnten mich die Protagonisten und auch die Handlung nicht so. Teilweise langweilig und zäh zu lesen. Ich hatte mir irgendwie mehr erhofft von diesem Roman. Insgesamt fand ich diesen Roman nur mäßig spannend.
Ziemlich ausgefallen
von Gisel - 07.08.2019
Louise ist Ende 20 und hat sich das Leben in New York ganz anders vorgestellt. Mit Mühe und Not und mehreren Jobs kann sie sich halbwegs über Wasser halten. Als sie Lavinia kennenlernt, ist sie von deren Leben völlig fasziniert: Sie ist wild, frei, wunderschön und vor allem unglaublich reich. Ihre Unternehmungen postet sie auf allen nur möglichen sozialen Netzwerken. Die beiden Frauen freunden sich an, ja Louise ist fasziniert von Lavinias Welt und hält sich nur zu gerne dort mit ihr auf. Doch wie kann diese ungleiche Freundschaft überhaupt bestehen bleiben? Die Autorin Tara Isabella Burton lässt den Leser sehr genau die gegensätzlichen Lebenswelten von Louise und Lavinia kennenlernen. Kein Wunder wird Louise von dieser faszinierenden Welt geschluckt, um dann irgendwann zu merken, dass nicht alles so einfach ist, wie sie es sich vorgestellt hat. Doch einen simplen Weg zurück in ihre alte Welt gibt es nicht mehr, und an diesem Punkt der Erkenntnis steigt die Spannung gewaltig: Hier stellt sich die Frage, wohin kann das Ganze gehen und wie lange hält es sich noch? Andeutungen lässt die Autorin bereits ziemlich am Anfang fallen, doch die Erklärungen dazu kommen erst später und ziehen sich bis zum Schluss hin, der zu dieser Geschichte einfach nur passend ist. Allerdings fiel mir das Lesen nicht immer so einfach, weil die Protagonisten nicht wirklich sympathisch herüberkommen, sie sind als Antihelden konzipiert. Die teilweise sehr verschachtelten Sätze machten das Lesen zusätzlich schwer. Ich finde es gar nicht so einfach, etwas über dieses Buch zu schreiben ohne zu spoilern. Es ist ziemlich ausgefallen geraten und hat mich dadurch etwas überrascht. Leider war mir der Spannungsbogen anfangs zu flach geraten, doch wer dies durchhält, wird mit einer recht unüblichen Geschichte belohnt. Dafür vergebe vier von fünf Sternen.
Alles Lügen
von Ecinev - 03.08.2019
Von ecinev Die fast 30-jährige Louise kämpft in New York um ihren Plan Schriftstellerin zu werden. Mit 3 Jobs hält sie sich eher mühsam über Wasser. Eines Tages lernt sie Lavinia kennen die alles zu haben scheint, Geld im Überfluss und eine Wohnung auf der Upper Eastside. Schon nach kurzer Zeit zieht Louise zu Lavinia in die große Wohnung und geht mit ihr auf angesagte Partys. Louise verfällt Lavinia, sie putzt, flickt die kaputte Kleidung und erledigt die Einkäufe. Dabei landet schon einmal der eine oder andere Betrag in ihrer Tasche. Nach einem tragischen Unfall übernimmt sie ihr Leben. Dank Social Media gelingt ihr das Täuschungsmanöver recht gut bis sie letztendlich auffliegt. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, wenn die beiden Frauen nicht schon Ende 20 wären, würde man einen Roman für Jugendliche erwarten. Die Sätze sind kurz und abgehackt. Das Ende bleibt unbefriedigend. Das Thema an sich ist interessant, die Umsetzung hapert allerdings etwas.
Der Lügen schöner Schein
von Lesemama - 14.07.2019
Zum Buch: Louisa lebt in New York, möchte Schriftstellerin werden, hält sich aber mit einigen mies bezahlten Jobs über Wasser. Bis sie die undurchsichtige Lavinia kennen lernt. Lavinia lebt auf der Sonnenseite, sie lebt im Luxus, muss ich um Geld keine Gedanken machen und lässt Louisa an ihrem Leben teilhaben. Louisa und Lavinia werden beste Freundinnen, wo die eine ist ist auch die andere. Aber der schöne Schein ... Meine Meinung: Zuerst fiel mir natürlich das zauberhafte Cover auf. Ich bin ein weibliches Wesen, ich steh auf Glitzer (; Aber auch die Geschichte konnte mich faszinieren. Zwei völlig ungleiche Mädchen, gut, junge Frauen, aus völlig unterschiedlichen Elternhäusern, die verschieden nicht sein könnten, Freunden sich an. Da war ja quasi von Beginn an klar, das es irgendwann nicht mehr gut geht. Der Schreibstil der Autorin ist eher ungewöhnlich, aber durchaus lesenswert. Die Geschichte entwickelt sich erst nach und nach und wird dadurch immer spannender. Mich konnte es jedenfalls gut unterhalten.
Interessant
von Leseratte83 - 13.07.2019
Auch in einer Stadt, in der scheinbar alles möglich ist, muss man sich sein Glück leisten können: Louise ist Ende zwanzig und versucht, sich in New York durchzuschlagen. Eigentlich wollte sie Schriftstellerin werden - jetzt lebt sie in Brooklyn, hat mehrere miserabel bezahlte Jobs und wird von Selbstzweifeln geplagt. Eines Tages begegnet sie Lavinia. Und die hat wirklich alles: Sie wohnt auf der Upper East Side, ist wild, frei und wunderschön. Doch vor allem ist sie reich. Ihr glamouröses Leben teilt sie gern - auf sämtlichen sozialen Netzwerken, aber auch mit Louise. Die beiden ungleichen Frauen werden Freundinnen. Louise wird auf Partys herumgereicht, lässt sich von Lavinia einkleiden, zieht bei ihr ein - sie verfällt Lavinia und ihrer Welt. Auch wenn sie nicht das Geld hat, um in ihr zu bestehen. Irgendwann beginnt sie, die Freundin zu bestehlen. Und um sich aus ihrer Ohnmacht zu befreien, wird sie noch viel weiter gehen. Muss Lavinia sterben, damit Louise leben kann? Tara Isabella Burton erzählt von einer toxischen Freundschaft und von der Macht sozialer Abgründe: ein so intensiver wie spannender Roman über eine Welt der Eitel- und Oberflächlichkeiten, schnell, klug und unverwechselbar. (Kurzbeschreibung vom Buchrücken) Dies war für mich mal ein ganz anderes Buch. Das mir von meiner Tochter empfhlen wurde. Der Text war am Anfang nicht so leicht zu lesen, aber als ich einmal in der Geschichte war. Ging alle dann nur noch flüssig weiter. Die Personen sind wunderbar dargestellt und man kann sich toll in sie hineinversetzten. Besonder Louise und Lavinia finde ich gut dargestellt. Ich finde die Idee mit dem reichen und armen Mädchen einfach nur gut. Auch die Ideen wie im Buch damit verarbeitet wurden, sind sehr passend beschrieben und dargestellt. So macht es Spaß ein Buch zu lesen. Es ist ein schones Sommerbuch, dass man gut an heißen Tagen lesen kann. Deshalb vergebe ich dem Buch 4 Sterne.
Ein wenig zu überzogen
von cabotcove - 07.07.2019
Ein wenig zu überzogen "Ein talentierter Mr. Ripley im digitalen Zeitalter" - puh, ich finde, da sollte die New York Post mal die Kirche ein wenig mehr im Dorf lassen... Reichlich hoch gegriffener Vergleich... Zugegeben: "So schöne Lügen" ist kein schlechter Roman, aber für mich hinkt dieser Vergleich dennoch ein wenig, sorry. "Auch in einer Stadt, in der scheinbar alles möglich ist, muss man sich sein Glück leisten können: Louise ist Ende zwanzig und versucht, sich in New York durchzuschlagen. Eigentlich wollte sie Schriftstellerin werden - jetzt lebt sie in Brooklyn, hat mehrere miserabel bezahlte Jobs und wird von Selbstzweifeln geplagt. Eines Tages begegnet sie Lavinia. Und die hat wirklich alles: Sie wohnt auf der Upper East Side, ist wild, frei und wunderschön. Doch vor allem ist sie reich. Ihr glamouröses Leben teilt sie gern - auf sämtlichen sozialen Netzwerken, aber auch mit Louise. Die beiden ungleichen Frauen werden Freundinnen. Louise wird auf Partys herumgereicht, lässt sich von Lavinia einkleiden, zieht bei ihr ein - sie verfällt Lavinia und ihrer Welt. Auch wenn sie nicht das Geld hat, um in ihr zu bestehen. Irgendwann beginnt sie, die Freundin zu bestehlen. Und um sich aus ihrer Ohnmacht zu befreien, wird sie noch viel weiter gehen. Muss Lavinia sterben, damit Louise leben kann? Tara Isabella Burton erzählt von einer toxischen Freundschaft und von der Macht sozialer Abgründe: ein so intensiver wie spannender Roman über eine Welt der Eitel- und Oberflächlichkeiten, schnell, klug und unverwechselbar." Bücher des Genres Literatur lesen sich bisweilen für mich ein wenig "trockener" als der Rest und hier war das auch der Fall. Der Schreibstil war anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig und besonders mit Lavinia wurde ich so gar nicht "warm", aber gut, das ist ja auch nicht notwendig zwingenderweise. Aber es hat mich schon im Lesefluss ein wenig gehemmt. Die Geschichte war für mich einfach ein vor sich Hingeplänkel der Eitelkeiten, auch wenn die Figuren - so überspitzt sie sind - ganz gut passen so, ich empfand die Geschichte teilweise zu überzogen. Ich vergebe drei Sterne.
Geld und wahre Freundschaften
von S.Müller - 01.07.2019
Ich durfte das Buch so schöne Lügen von der Autorin Tara Isabella Burton im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks vorablesen. Vielen Dank schon mal dafür. In dem Buch geht es um Louise, Ende 20 und kommt eher aus einfachen Verhältnissen. Ihr Traum ist es Schriftstellerin in New York zu werden. Und um dem Traum etwas näher zu kommen, hat sie auch gleich 3 Jobs, denn leider wird einem heutzutage nichts geschenkt. Doch dann lernt sie Lavinia kenne, Anfang 20, reich und macht worauf sie gerade so Lust hat. Entspricht also dem kompletten Gegenteil von Louise. Beide freunden sich einander an, doch schon bald ist Louise die Cinderella der Story, denn sie nimmt sich alles, was sie in ihrem bisherigen Leben niemals bekommen hätte. Zumindest nicht, ohne noch mehr Jobs abzuarbeiten. Sie feiert ausgiebig, leiht sich Klamotten von Lavinia und zieht sogar kurz darauf bei ihr ein. Was zu Beginn als Freundschaft aussieht, entpuppt sich schon bald als Abhängigkeit und somit auch zu einem miesen Spiel. Meine Meinung zu dem Buch geht in zwei Richtungen. Zum einen hat mich die Geschichte zwar berührt und auch die Wendungen der Geschichte fand ich ziemlich unvorhersehbar und zum Schluss dann auch schon fast zu schlimm. Aber zum anderen fielen mir die kurzen aneinander gepackten Sätze ziemlich schwer zu lesen. Auch hatte ich Anfangs Schwierigkeiten, die ganzen Personen auseinander zu halten. Trotz alledem hat die Autorin ein sehr wichtiges Thema rüberbringen können und ich gebe dem Buch 3/5 Sterne.
Erst zum Ende spannend
von Nele33 - 20.06.2019
So schöne Lügen von Tara Isabella Burton hatte mich mit der Leseprobe und dem Klappentext sehr angesprochen und mir Lust auf mehr gemacht. Das Cover ist toll und ansprechend gestaltet, es wirkt richtig edel. Louise kommt mit Ende 20 nach New York um ihren Traum von einem besseren Leben und Schriftstellerinnen- Sein zu verwirklichen. Sie war nie wirklich passend-quasi ein graues Entlein.Von ihrer Mutter immer den Satz in den Ohren: Wer es bis 30 nicht geschafft hat-schafft es nie. Sie schlägt sich mehr schlecht als recht mit drei unterschiedlichen Jobs durch. Schlagartig ändert sich ihr Leben als sie auf die glamouröse und reiche Laviana trifft, deren Schwetser sie Nachhilfe geben soll. Lavinia besitzt eigentlich alles was sich Louise je erträumt hat.Sie nimmt Lousie mit in die Welt der Reichen und Schönen was für Beide nicht ohne Konsequenzen bleibt. Louise beginnt Lavinia zu bestehlen und hat nie eine richtige Beziehung zu dieser. Gleichzeitg ist dies auch der Beginn einer außerordentlich toxischen/tödlichen und perfiden Beziehung zweier sehr verwirrten Seelen. Hat mich der Schreibstil am Anfang noch fasziniert, so nervte er mich im Verlauf des Buches immer mehr und hat mir den Spass an dem Buch zunehmend genommen. Die Thematik über die Werte und die Abgründe der sogenannten Reichen und Schönen, diese Oberflächlichkeit war mir dann doch ein wenig too much. Für mich gab es zuviele langatmige Kapitel, die zum Ende hin spannender wurden und deren Verlauf meine Vorstellungen an einer Art von Grausamkeit noch übertroffen haben.
Ein Märchen in der heutigen Zeit!
von S.I. - 19.06.2019
Ein wunderschönes Cover, das glänzt und blendet - ebenso wie die vielen Selbstdarsteller, die sich heutzutage in den sozialen Medien tummeln... in diesem aktuellen Setting spielt diese Geschichte - armes Mädchen (Louise, 29) trifft auf reiches Mädchen (Lavinia, 23) und wird in ihr Leben in der Upper East Side in New York aufgenommen. Ein modernes Märchen; nicht nur, was den grundsätzlichen Ansatz der Geschichte angeht, sondern ebenso modern in der Sprache und den Aktionen der Protagonisten. Es werden immer wieder Selfies gemacht, gepostet und die "Likes" gezählt; mehr Schein als sein. Sehen und gesehen werden auf den richtigen Partys in (natürlich) wechselnden, auffallenden Outfits. Die Oberflächlichkeit der "Freundschaften", wie sie in den sozialen Netzwerken genannt werden, wird gut in die Handlungen eingebaut - die "Freunde" wissen oft sehr wenig voneinander und es entwickelt sich kaum Tiefgang. Auch die Sprache ist modern: oft kurze Sätze, mal auch Aneinanderreihungen von Beobachtungen auf einer Party. Mich persönlich hat dieses Buch gefesselt und ich konnte es kaum aus der Hand legen, um das Ende zu erfahren: kann so eine "Freundschaft" langfristig bestehen und wie sehr + lange lassen sich Menschen blenden? Wer Lust hat auf einen andersartigen Roman in vielerlei Hinsicht, der wird sich sicher gern auf dieses optisch schöne, inhaltlich so manches Mal böse Buch einlassen.
Das Leben der Anderen
von misery3103 - 18.06.2019
Louise ist Ende 20 und lebt mehr schlecht als recht in New York. Sie hat drei Jobs und träumt davon, Schriftstellerin zu sein. Als sie Lavinia kennenlernt, Tochter aus gutem Haus, die als It-Girl und Party-Mädchen bekannt ist, ändert sich alles. Und Louise lässt sich in dieses Leben hineinziehen, in dem es nur um die nächste Party und das richtige Foto im Internet geht, das von allen geliked wird. Als Louise Lavinias Leben komplett übernimmt, kann sie allen vormachen, dass die Freundin auf einem Selbstfindungstrip ist, während sie in Wirklichkeit tot ist. Doch die Wahrheit holt Louise ein und sie merkt - leider zu spät -, wie oberflächlich das Leben der Anderen ist. Obwohl der Schreibstil wirklich etwas gewöhnungsbedürftig ist, hat mich die Geschichte um Louise und Lavinia fasziniert. Der oberflächliche Lebensstil Lavinias und ihrer sogenannten Freunde war faszinierend und ich konnte mir wirklich gut vorstellen, dass es in den It-Girl-Kreisen wirklich so zugeht. Louise, dieses Mädchen aus einfachen Verhältnissen, passt so gar nicht zu den reichen Freunden, passt sich aber immer mehr an und wird Lavinia immer ähnlicher. So ähnlich, dass die Freunde nicht mal merken, dass die falsche Frau in Lavinias Namen Neuigkeiten postet. "So schöne Lügen" zeigt sehr schön, wie die Welt heute ist. Alles ist mehr Schein als Sein und wahre Gefühle sind nicht erwünscht. Alle müssen schön und strahlend sein und niemand sagt die Wahrheit, weil er sonst nicht mehr zur nächsten Party eingeladen wird. Mir hat die Geschichte gut gefallen, auch wenn ich - wie gesagt - mit dem Schreibstil ein bisschen gehadert habe.
Freundschaft auf Lügen gebaut
von Anonym - 18.06.2019
Ich Habe "So schöne Lügen" als Rezensionsexemplar gewonnen und war direkt vom Cover total begeistert und neugierig auf dieses meiner Meinung nach etwas andere Buch. Zum Inhalt, New York - Louise, Ende 20 versucht ihr Glück in der Stadt der tausend Möglichkeiten zu machen. Eigentlich ist sie Schriftstellerin, jetzt hält sie sich jedoch mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Dann begegnet sie Lavinia. Eine junge Frau, die einfach alles hat, sie ist reich, frei und wunderschön. Eine gefährliche Freundschaft aufgebaut auf Lügen entwickelt sich, Louise verstrickt sich in immer weitere Lügen und bestiehlt Lavinia sogar um in Ihrer Welt bestehen zu können.... Der Schreibstil ist einfach und flüssig geschrieben. Ich hab etwas überlegen müssen, weil ich mir nicht wirklich im Klaren darüber war, wie ich dieses Buch bewerten möchte. Im Grunde hat mich das Buch gefesselt, da ich immer wissen wollte wie es weitergeht, an manchen Stellen war es mir aber auch zu viel und ganz besonders das Ende fand ich too much. Trotzdem fand ich das Buch lesenswert und würde es als leichte Lektüre zwischendurch empfehlen.
Ein Buch, das polarisiert ¿leider nicht mein Fall!
von Furbaby_Mom - 16.06.2019
New York City - nicht erst seit Frank Sinatras Hit verkörpert diese Stadt wie kaum eine andere einen Ort der Hoffnungen, an dem Träume wahrwerden können. Zugleich ist es auch eine Stadt der Extreme, in der Reputation und Kapital scheinbar den Takt angeben. Als eingefleischter Fan von The Big Apple war Tara Isabella Burtons Werk ein Muss für mich, zumal ich in letzter Zeit viele zauberhaft-romantische Wohlfühlromane gelesen hatte und nun nach etwas Spannung und Großstadt-Flair durstete. Wäre ich mal lieber in meinem gewohnten Genre geblieben! Allein das wunderschöne Cover hat mich in seinen Bann gezogen und ich musste förmlich nach diesem edel aussehenden Buch greifen. Die Covergestaltung in den Farben Schwarz und Gold ist absolut passend zur Glitzer-und-Glamour-Society, in der die Figuren sich bewegen, gewählt worden. Leider bin ich mit keiner der beiden Hauptfiguren, Louise und Lavinia (- beide auf ihre eigene Art unsympathisch und durch eine zweifelhafte Hass-Freundschaft verbunden -), warmgeworden. Mehr noch: ich konnte sie nicht ausstehen. Abgesehen davon, dass man im Hinblick auf Eitelkeit, Geltungsbedürfnis, Neid und Oberflächlichkeit mit solchen Freunden keine Feinde mehr braucht, hat mich ihr Verhalten schockiert und einfach nur abgestoßen. Selten habe ich einen Roman gelesen, der in solchem Ausmaß von vulgären, plumpen und schlichtweg furchtbaren Ausdrücken gestrotzt hat. Mir kam es so vor, als wäre hinsichtlich der Wortwahl bewusst etwas übertrieben worden, um den Eindruck einer hippen, jugendlichen Sprache zu erwecken - was leider nicht nur unheimlich künstlich wirkte, sondern auch aufgrund des Fremdschäm-Potentials den gesamten Leseeindruck für mich geschmälert hat. Insgesamt würde ich den Schreibstil als eher ungewöhnlich beschreiben. Nach einem interessanten Start verlor die Geschichte zügig an Spannung und plätscherte fortan eher langweilig und langatmig vor sich hin. Die Dialoge waren teilweise peinlich hohl und nichtssagend, genauso oberflächlich wie die Bussi-Bussi-Gesellschaft der lokalen Partyszene, in der der wahre Wert eines Menschen scheinbar nicht mehr zählt. Gegen Ende des Werkes schaffte es die Autorin jedoch, mich hinsichtlich Louise nochmal zu überraschen - mehr möchte ich hier nicht verraten. Insgesamt regt die Thematik rund um das Social Media-Verhalten der Figuren zwar zum Nachdenken an, aber die ansonsten dermaßen realitätsfremde Handlung hinterließ bei mir einen eher schalen, ernüchterten Geschmack. Hier war das Cover wirklich das Einzige, was mich begeistern konnte; daher vergebe ich einen Stern für die optische Aufmachung und den zweiten Stern für die eigentlich interessante Grundidee, deren Potential leider überhaupt nicht ausgeschöpft worden ist. Fazit: Recht enttäuschend; dieses Buch war einfach überhaupt nicht mein Fall. Kann man mal gelesen haben, wenn man sehr viel Zeit und Langeweile hat - muss man aber nicht.
Durchweg ungewöhnlich
von World of books and dreams - 15.06.2019
Louise ist Ende zwanzig und versucht sich ihren Traum vom Leben in New York zu verwirklen. Doch dafür muss sie mehrere Jobs annehmen, die alle nicht gut bezahlt werden und ihren Traum eine Schriftstellerin zu sein, zurückstellen. Als die schüchterne, junge Frau bei einem ihrer Jobs die schöne, reiche dreiundzwanzigjährige Lavinia kennenlernt, scheint sich ihr Leben zu wenden. Lavinia lädt sie zu Partys ein, spendiert ihr Kleider und Make up und irgendwann sogar ein Zimmer in ihrer teuren Wohnung, die von Mama und Papa bezahlt wird. Lavinia bekommt immer mehr Einfluss auf Louise, doch Louise kann mit diesem Lebensstil nicht mithalten. Sie beginnt Lavinia zu bestehlen, zunächst im kleinen Rahmen, dann immer mehr. Doch was würde Lavinia machen, wenn sie das herausfände? Meine Meinung Zugegeben, bei diesem Buch sprang mich förmlich dieses wunderschöne Cover an. Das Glitzern und das Düstere, Glamour und Dunkelheit. Manchmal liegt dies sehr nah beieinander und das spiegelt auch das Cover sehr gut wieder und passt hier perfekt zum Inhalt. Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich zu Beginn des Romanes noch so meine Schwierigkeiten hatten. Tara Isabella Burton arbeitet hier sehr viel mit Sprache als Stilmittel. Das Buch beginnt mit einer abgehackt wirkenden Sprache, Worte wiederholen sich zu Beginn aufeinander folgender Sätze und es liest sich recht anstrengend. Doch je mehr man in die Welt der beiden Hauptcharaktere Lavinia und Louise abtaucht, desto flüssiger wird die Sprache. Es scheint beinahe so, als würde sich die Sprache hier parallel zu Louises Entwicklung ebenfalls entfalten. Auch die Perspektive in der die Autorin erzählt, ist etwas anders. Zwar beobachtet man hauptsächliche durch einen dritte Person-Erzähler aus Louises Sicht das Geschehen, wird aber immer mal wieder satzweise oder auch abschnittsweise direkt mit Du angesprochen und somit ins Geschehen integriert. Man bekommt dadurch auch einen Blick auf das, was geschehen wird, was man zu Beginn noch nicht einschätzen kann, es aber auch im Fortlauf der Geschichte immer klarer vor sich sieht. Die Geschichte selber ist absolut aktuell. Tara Isabella Burton spiegelt hier sehr gut das Leben der Glamourgirls, der Schönen und Reichen wieder. Alles wirkt ein wenig oberflächlich, Partys, teure Kleidung und Glamour stehen im Vordergrund, das Leben spielt auf Social Media Kanälen eine wichtige Rolle. Das alles findet sich hier auch sehr gut in der Sprache wieder, diese glatte, oberflächliche Art. Was diesen Roman aber richtig ausmacht, sind die ungewöhnlichen Charaktere. Zum einen Louise, ruhig, schüchtern, zurückhaltend. Sie wäre so gerne schön und reich, dünn und beliebt, doch der Weg dahin zu kommen ist alles andere als einfach. Dann lernt sie Lavinia kennen, die all das verkörpert, was sich Louise sehnsüchtig wünscht. Lavinia lebt für Partys, Alkohol, Glamour, Kleider und vielem mehr und das alles teilt sie für ihr Leben gerne auf all ihren Kanälen. Die beiden Frauen beginnen, gemeinsam auf Partys zu gehen, es entwickelt sich eine Freundschaft, die aber alles andere als gesund ist. Lavinia macht Louise abhängig von sich und Louise passt sich nur allzu gerne dem Leben Lavinias an. Beide Protagonistinnen sind alles andere als sympathisch und doch bringt die Autorin die Charaktere sehr gelungen näher. Die Nebencharaktere werden allesamt nur umrissen, bringen aber die Welt, in der die Frauen leben, sehr gut rüber. Auch da zeichnet die Autorin ein glasklares Bild der Gesellschaft wieder. Mein Fazit Das Buch spaltet seine Leser schon jetzt, denn es ist schon ein wenig ungewöhnlich erzählt. Doch meiner Meinung nach trifft genau diese Art der Erzählung hier mitten ins Schwarze, denn durch diese Oberflächlichkeit, diesen Abstand zu den Charakteren, bleibt man eher ein Beobachter, der aber doch nicht aufhören kann, diese toxische Freundschaft der Frauen zu verfolgen. Die Entwicklung des ganzen Geschehens konnte mich fesseln und lässt mich nachdenklich zurück. Ein absolut gelungener Roman, der erschreckend realistisch klingt und mich gleichzeitig schockiert und beeindruckt hat.
Eine fatale Freundschaft
von Lese-katze92 - 09.06.2019
Louise und Lavinia könnten unterschiedlicher nicht sein. Lavinia hat Geld, Louise nicht. Lavinia lebt unbeschwert und frei, wohnt an der Upper East Side und genießt das Leben. Louise hingegen kämpft sich durch den Alltag, sie lebt in Brooklyn und muss gleich mehrere miese Jobs übernehmen, um überhaupt über die Runden zu kommen. Eigentlich wollte sie Schriftstellerin werden, doch meistens kommt es anders als erhofft. Als sich beide eines Tages durch einen blöden Zufall begegnen, freunden sie sich schnell an. Lavinia entführt Louise auf rauschende Partys und zeigt ihr das unbeschwerte Leben. Doch statt Lavinia Dankbarkeit entgegenzubringen, beginnt Louise schon bald sie zu bestehlen. Doch wie weit ist sie bereits zu gehen, um endlich ein schönes Leben wie Lavinia zu haben? Tara Isabella Burton ist mit "So schöne Lügen" eine sehr packende und auch unterhaltsame Geschichte über die fatale Freundschaft zweier junger Frauen gelungen, welche mich insgesamt überzeugen konnte. Sie schildert eindringlich, wie hart das Leben für Geringverdiener wie Louise in einer Metropole wie New York sein kann, auch wie schnell aus einer vermeintlich harmlosen Freundschaft eine Obsession werden kann. Raffiniert zieht die Autorin den Leser immer tiefer in einen Strudel aus Lügen und Betrug, was perfekt den Buchtitel wiedergibt. Interessant war hierbei der doch eher ungewöhnliche Schreibstil, welcher mir jedoch einen schnellen Einstieg in die Geschichte ermöglicht hat. Die Ereignisse werden indirekt aus der Sicht von Louise wiedergegeben, weshalb es mir als Leserin deutlich schwerfiel, mir ein Bild von Louise und ihrer Persönlichkeit zu erstellen. Dennoch hat mich die Handlung rund um Lavinia und Louise, sowie deren toxisch-fatale Freundschaft gut unterhalten. Die Covergestaltung passt farblich nicht nur perfekt zur Geschichte, sie ist zugleich auch wunderschön. Das Gold könnte für die Glitzerwelt stehen, welcher Louise im Laufe der Geschichte verfällt. Der dunkle Untergund hingegen spiegelt perfekt den Betrug, die Lügen und den Verrat wider, welche wichtige Elemente der Handlung sind. Insgesamt ist es ein toller Hingucker im Bücherregal und inhaltlich ein sehr spezielles Buch, was sicherlich nicht jedermanns Geschmack treffen mag, mich dennoch aber gut unterhalten konnte.
Reich und arm
von Odenwaldwurm - 09.06.2019
Auch in einer Stadt, in der scheinbar alles möglich ist, muss man sich sein Glück leisten können: Louise ist Ende zwanzig und versucht, sich in New York durchzuschlagen. Eigentlich wollte sie Schriftstellerin werden - jetzt lebt sie in Brooklyn, hat mehrere miserabel bezahlte Jobs und wird von Selbstzweifeln geplagt. Eines Tages begegnet sie Lavinia. Und die hat wirklich alles: Sie wohnt auf der Upper East Side, ist wild, frei und wunderschön. Doch vor allem ist sie reich. Ihr glamouröses Leben teilt sie gern - auf sämtlichen sozialen Netzwerken, aber auch mit Louise. Die beiden ungleichen Frauen werden Freundinnen. Louise wird auf Partys herumgereicht, lässt sich von Lavinia einkleiden, zieht bei ihr ein - sie verfällt Lavinia und ihrer Welt. Auch wenn sie nicht das Geld hat, um in ihr zu bestehen. Irgendwann beginnt sie, die Freundin zu bestehlen. Und um sich aus ihrer Ohnmacht zu befreien, wird sie noch viel weiter gehen. Muss Lavinia sterben, damit Louise leben kann? Tara Isabella Burton erzählt von einer toxischen Freundschaft und von der Macht sozialer Abgründe: ein so intensiver wie spannender Roman über eine Welt der Eitel- und Oberflächlichkeiten, schnell, klug und unverwechselbar. (Klappcovertext vom Buch) Ich bin gut in die Geschichte gekommen. Die mir vom Inhalt auch sehr gut gefallen hat. Leider hatte ich etwas Probleme mit dem Schreibstil. Die Charaktere finde ich dagegen wieder gut durch ihre Distanz dargestellt. Das passt sehr gut zu der Story. Louise und Lavinia sind sehr interessant, nur hätte ich mit doch noch etwas mehr Lügen in der Story vorgestellt, bei diesem Titel. Irgendwie konnte mich das Buch nicht so ganz fesseln, obwohl die Grundidee sehr gut ist. Als leichtes Sommerbuch kann man es aber gut lesen. Für den Inhalt der Story 4 Sterne und für den Schreibstil 2,5 Sterne, das ergibt dann 3,25 Sterne für die Geschichte. Deshalb von mir eine eingeschränkte Leseempfehlung für das Buch.
Super mitreißender Plot, psychopathische Charaktere und menschliche Abgründe. ..
von Sandra8811 - 26.05.2019
... Einfach genial! Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich fand den Klappentext super spannend und das Cover ist einfach ein Blickfang. Cover: Ein absoluter Blickfang, ich liebe das gold-schimmernde Cover einfach! Obwohl es als Hauptfarbe schwarz ist, schillert und leuchtet es so toll. Das Gold verdeckt das düstere Schwarz und passt somit perfekt zum Inhalt des Buches. Inhalt: Louise hat so gut wie kein Geld und auch keine anderen besonderen Sachen, bis sie Lavinia begegnet. Sie hat zwar immer noch kein Geld, aber ihre neue beste Freundin lässt sie bei ihr leben und die tollsten Partys genießen. Sie führt nun ein schillerndes Glamour-Leben, jedoch muss sie sich bemühen, im Sinne von Lavinia zu handeln, da sie ansonsten vielleicht wieder ausziehen muss. Somit hüllt sie sich in Lügen um ihr glamouröses Leben zu behalten. Handlung und Thematik: Der Plot ist wirklich absolut spannend und mitreißend! Es ist echt schockierend, wie das Leben der reichen und schönen Kiddies laufen kann. Die Autorin hat es gut rübergebracht. Auch das Lügenkonstrukt war recht verstrickt und hat mich total gefesselt. Es gab einige unerwartete Wendungen und das Ende hat mich begeistert. Das gesamte Buch hat mich sehr an "Bad Girls" von E.Lockhart erinnert, es hat mir aber trotzdem sehr gefallen. Sehr gut gefiel mir auch die Darstellung der Abhängigkeitsbeziehung zwischen den Charakteren und deren psychische Abgründe. Charaktere: Louise fand ich am Anfang sehr schüchtern und sie tat mir sehr leid. So richtig sympathisch fand ich sie aber irgendwie nicht, da sie sich von Lavinia richtig rumschubsen hat lassen. Lavinia fand ich sehr manipulativ und sie wirkte sehr wie eine Psychopathin. Man merkt schnell, dass sie wohl schon öfter solche Freundschaften hatte. Auch wenn mir beiden nicht sympathisch waren, so war ich sehr von den beiden und vor allem von ihrer Beziehung zueinander sehr begeistert. Schreibstil: Auch wenn anfangs der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig war und ich manche Sätze zweimal lesen musste, weil ich nicht wusste wo sie hingehören und wer gemeint ist, so fand ich es einfach genial geschrieben. Die Autorin versuchte die Oberflächlichkeit und die Lügen objektiv darzustellen, was ihr sehr gut gelang. Besonders der Erzähler, der wohl das Ende der Geschichte schon kennt, hat mich begeistert. Es verlieh dem Buch etwas Besonderes. Die Geschehnisse waren echt krass und ich saß oft einfach nur kopfschüttelnd da. Ich fand gut, dass die Kapitel etwas länger waren, so wurde der Lesefluss nicht gestört. Ich konnte mir die Scheinwelt sehr gut vorstellen und fand es schade, als das Buch zu Ende war. Persönliche Gesamtbewertung: Super mitreißender Plot, psychopathische Charaktere und menschliche Abgründe. Erinnerte mich an "Bad Girls" von E.Lockhart, nur dieses Buch gefiel mir noch viel besser! Von mir gibts ne klare Leseempfehlung.
Spannend wirds erst zum Schluss
von Anonym - 26.05.2019
Louise ist 29 und hat drei mittelmäßige Jobs, damit sie sich das wenig luxuriöse Leben in New York leisten kann. Aus dem Traum, eine berühmte Schriftstellerin zu werden, ist noch keine Realität geworden. Und da man in NewYork nur bis zum 30. Lebensjahr jemand werden kann, tickt die Uhr gefährlich. Anders läuft es bei der 23-jährigen Lavinia, die reiche Eltern hat und sich leisten kann, wonach ihr ist. Dazu gehören Alkohol, Drogen, exklusive Partys und Designerklamotten. Louise lernt Lavinia durch ihren Nachhilfejob kennen und wird durch sie in das Luxusleben eingeführt. Ein Leben, das sie sich niemals leisten könnte, jedoch traumhaft findet und sich so sehr gewünscht hat. Doch schnell stellt sich heraus, dass die Freundschaft toxisch ist, es viel Arbeit bedeutet, nicht in Lavinias Ansehen zu sinken und dieser Glamour an Lavinias Seite seinen Preis hat. Dass Louise diesen Preis auf sehr makabere Weise zahlen muss, lässt der Erzähler den Leser schon zu Beginn wissen. Der Roman ist ständig durch die Voraussagen und Andeutungen des Erzählers gespickt. Bei der Lektüre ist also von vornherein klar, dass Lavinia stirbt. Die Frage ist nur, wie, wann, und was danach mit Louise passiert. Leider hat mir das absolut das Spannungsgefühl genommen, ich war gerade im mittleren Drittel eher gelangweilt von immergleichen Darstellungen der Partys, Alhokohlexzesse und den nichtssagenden Dialogen. Obwohl die Figuren zunächst klar gezeichnet erscheinen, verlieren sie sich ebenfalls in einer schwammigen Mischung und ihre Schärfen verblassen. Der Schreibstil war eher abgehackt und eintönig, was den Lesefluss nicht zusätlich beschwingt hat. Erst die letzten Kapitel haben mich dann wieder mit stärkerem Interesse lesen lassen. Ich habe mit einem früher einsetzenden Spannungsbogen gerechnet, mehr psychologischem Input und fesselnden Momenten.
Lug und Trug
von Martin Schult - 25.05.2019
Louise sucht ihr Glück als Schriftstellerin in New York, der Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten. Aber sie stellt schnell fest, dass die Bäume auch hier nicht nur in den Himmel wachsen. Sie schlägt sich mit einigen Jobs durch, um in der teuren Stadt ihr Leben zu finanzieren. Eines Tages trifft sie die junge Lavinia. Eine hippe junge Frau mit viel Geld und sozialen Kontakten. Die beiden freunden sich an und Louise erhält Eintritt in eine elitere Welt der Schönen und Reichen. Wie kann sie sich ihre lieb gewonnene Stellung erhalten, ohne sich in die völlige Abhängigkeit zu ihrer Freundin Lavinia zu begeben? Die Autorin Tara Isabella Burton beschreibt in ihrem Roman So schöne Lügen die kaum für möglich zu haltende Oberflächlichkeit der heutigen hippen Gesellschaft. Sie erzählt die Geschichte in einem eigenwilligen und direkten Schreibstil, an den ich mich anfangs ein wenig gewöhnen musste. Auch wirken ihre gezeichneten Protagonisten so austauschbar und nichtssagend, dass beim Lesen mein Durchhaltevermögen zunächst arg strapaziert wurde. Im Nachgang bin ich froh, das Buch bis zum Ende gelesen zu haben, da ich immer besser in die Geschichte hineinfand und den Schreibstil später als sehr passend für das Thema empfand. Tara Isabella Burton verteilt in ihrem Buch deutliche Seitenhiebe in Richtung der heutigen Gesellschaft und den sozialen Netzwerken. Es ist schon ein wenig befremdlich, wenn man einen Charakter über die sozialen Medien aktiv am Leben teilhaben lassen kann, obwohl er bereits seit Monaten nicht mehr lebt. Ich denke, dass die Autorin die Charaktere auch bewusst überzeichnet hat, um dieser modernen Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten und aufzuzeigen, dass das von vielen so angestrebte freizügige und sorgenfreie Party-Leben oft nur aus Lug und Trug besteht. Insgesamt wird So schöne Lügen nicht einen Platz unter meinen Lieblingsbüchern finden, aber es war für mich interessant, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und einen erfrischend anderen Schreibstil erleben zu dürfen. Aufgrund der aus meiner Sicht anfäng-lichen Längen bewerte ich das Buch mit drei von fünf Sternen.
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