Auf Napoleons Spuren

Eine Reise durch Europa. mit 32 Abbildungen und 11 Karten. Leinen.
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Wenige historische Persönlichkeiten üben eine so starke Faszination aus wie Napoleon Bonaparte. Wer aber glaubt, dass die Erinnerung an die großen Kriege und Eroberungen des einstigen Feldherrn allmählich verblassen, sollte sich zusammen mit Thomas S … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Auf Napoleons Spuren
Autor/en: Thomas Schuler

ISBN: 3406735290
EAN: 9783406735295
Eine Reise durch Europa.
mit 32 Abbildungen und 11 Karten.
Leinen.
Beck C. H.

28. August 2019 - gebunden - 408 Seiten

Beschreibung

Wenige historische Persönlichkeiten üben eine so starke Faszination aus wie Napoleon Bonaparte. Wer aber glaubt, dass die Erinnerung an die großen Kriege und Eroberungen des einstigen Feldherrn allmählich verblassen, sollte sich zusammen mit Thomas Schuler auf eine einzigartige Entdeckungsreise durch Europa und die Zeit begeben. Denn unterwegs auf Napoleons Spuren sehen wir, dass sein Geist uns heute noch überall umgibt - auch dort, wo man ihn gar nicht erwartet hätte.

Wenn man nur genau genug hinsieht, tun sich in unserer Gegenwart immer noch viele Türen auf, durch die sich ein Blick zurück erhaschen lässt in die Napoleonische Zeit. Wer hätte etwa gedacht, dass Napoleons bevorzugter Chocolatier in Paris heute noch nach damaligen Rezepten seine Süßwaren fertigt? Der Historiker und Journalist Thomas Schuler hat sich an Orte begeben, die eng mit der Geschichte Napoleons verwoben sind, er ist über den Großen St. Bernhard gewandert, hat Moskau, Paris, Berlin, London, Kaub und Venedig besucht, und er hat große Schlachtfelder inspiziert wie Waterloo, die Beresina oder Regensburg - sein Buch ist eine historische Spurensuche, gespickt mit überraschenden Beobachtungen und unterhaltsamen Geschichten.

Portrait

Thomas Schuler ist einer der führenden Napoleon-Experten Deutschlands. Neben einer umfangreichen publizistischen Tätigkeit zum Thema und europaweiten Vorträgen organisiert er historische Führungen an Originalschauplätzen der Epoche.

Pressestimmen

"Für jeden Napoleon-Kenner ist es ein Muss zur Überprüfung seines Urteils, für jeden Neugierigen ein reicher Quell der Kenntnis rund um einen Mann, ohne den Europa heute ganz anders aussehen würde."
Abendzeitung, Nino Maly-Motta

"Schuler hat Archive und Bibliotheken, darüber hinaus orts- und geschichtskundige Führerinnen und Führer konsultiert, hat mit Nachfahren damaliger Akteure gesprochen, hat Museen besucht, Schlachtfelder bewandert und anschaulich beschrieben. Die Bilder, die auf diese Weise evoziert werden, sind farbig und wohlproportioniert, die Erläuterungen und Kommentare, die dazu gegeben werden, regen zu weiterem Nachdenken an.
literaturkritik.de, Jens Flemming

"Der Napoleon-Experte Thomas Schuler ist über die Pracht- wie die Passstraßen Europas gezogen, hat Schlachtfelder, Paläste, ganze Hauptstädte bereist und hat, Napoleon im Sinn, allerhand gefunden."
Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Eine unterhaltsame, zuweilen verblüffende Entdeckungsreise."
Hessische Allgemeine

"Ein herausragender Napoleon-Spezialist."
Südwest Presse, Jürgen Kanold

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 05.12.2019

Von Pferdehuf und Morgenmantel

Wie war das gleich mit Marengo, Napoleons Pferd? Aus dessen Vorderhufen hat sein letzter Besitzer Schnupftabaksdosen fertigen lassen, und das restliche Gerippe ließ es durch Chirurgen auferstehen. Die ein wenig degoutanten Memorabilien sind heute noch als Dokumente großer Zeit in zwei verschiedenen Museen ausgestellt. Freunde solcher episodischen Geschichtsbetrachtung führen für ihr Sammeln denn auch an, dass London nicht nur den Trafalgar Square besitzt, sondern rund sechzig weitere Souvenirs - vom roten Morgenmantel, der jüngst beim siebzigsten Geburtstag des Thronfolgers die Rolle des Mantels der Geschichte spielte, bis zum Namen einer Straße, die sich leicht aufsuchen lässt. Durchaus mit Gewinn: Der Napoleon-Experte Thomas Schuler ist über die Pracht- wie die Passstraßen Europas gezogen, hat Schlachtfelder, Paläste, ganze Hauptstädte bereist und hat, Napoleon im Sinn, allerhand gefunden. In Waterloo zum Beispiel einen Totenkopf! Nicht Yorricks, nicht Napoleons, leider anonym, doch wie bestellt. Und wo ihm statt des Kaisers Nelson vorkam, war auch der ihm recht - solange sich davon geschichtenprächtig plaudern lässt. Von Nelsons Heimkehr nach der Schlacht, aufbewahrt in einem Fass voll Weingeist, von der Ohnmacht Lady Hamiltons. Von Venedig über Moskau, von Paris bis nach Berlin und von Kaub zuletzt nach Waterloo führt die Anekdotensammlung durch Europa, die sich am Ende nicht festlegen mag, ob Napoleon nicht doch "der Große", gar der "Friedensbringer" war oder wirklich nur der "Schlächter von Venedig". Welcher Methodik gemäß Schuler statt Napoleons "Théâtre", das es ganz einfach nicht mehr gibt, Napoleons III. "Opéra Garnier" aufsucht, wird nicht weiter problematisiert. Dafür empfindet er das Bordellkonglomerat "Palais Royal" des achtzehnten Jahrhunderts auch heute noch als "anrüchig"! Wes Historikerherz voll ist, des geht der Mund zuweilen über. Ein wenig vom "si tacuisses" des Kirchenvaters Boethius hätte nicht geschadet. Doch ist der Autor Thomas Schuler Napoleon gewiss nicht deshalb überallhin nachgestiegen, um als Philosoph und Grübler Lorbeer zu erlangen.

mbe

"Auf Napoleons Spuren. Eine Reise durch Europa" von Thomas Schuler. C. H. Beck Verlag, München 2019. 408 Seiten, 32 Abbildungen, elf Karten. Gebunden

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.
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Wichtige Orte fehlen
von Bellis-Perennis - 19.01.2020
Historiker und Journalist Thomas Schuler begibt sich mit seinen Lesern auf eine Reise durch Europa und wandelt auf den Spuren Napoleons. Seine Stationen dabei sind: Sankt-Bernhard-Pass London Regensburg Venedig Paris Berlin Moskau Kaub Waterloo Zu jeder dieser Station weiß der Autor einiges zu berichten. Die Weltgeschichte wäre eine andere geworden, hätte der Maultierführer Napoleon und sein Maultier nicht vor dem Absturz auf dem St. Bernhard-Pass bewahrt. Doch Napoleon in London? Dort war er doch nie, werden die Kenner von Napoleons Geschichte aufschreien. Dennoch finden sich Spuren des "Petite Caporal" an vielen Orten. Apropos "petite": Gebetsmühlenartig muss daraufhin gewiesen werden, dass Napoleon mit 1,68m eine durchschnittliche Körpergröße aufzuweisen hatte. Die unterschiedlichen Größenangaben basieren zum Teil auf den verschiedenen Einheiten der Längenmaße ich Europa. Jeder Herrschaftsbereich hatte andere Angabe zu "Fuß". Und das berühmte "Petite Caporal" hat nichts mit der Körpergröße zu tun, sondern damit, dass sich Napoleon zu Propagandazwecken als "einfaches" Mitglied der Truppe bezeichnet hat. Regensburg, Venedig, Paris, Berlin, Moskau, Waterloo - alle diese Stationen sind den meisten Lesern wohlbekannt, aber Kaub? Wo zur Hölle liegt dieser Ort und warum ist er hier in diese Liste aufgenommen? Also, Kaub (damals noch Caub geschrieben) liegt am rechten Rheinufer zwischen Mainz und Koblenz. In der Silvesternacht 1813/1814 überquert General "Vorwärts" Blücher mit seiner Armee den Rhein, um gemeinsam mit seinen, in der 6. Koalition gegen Napoleon, Verbündeten Richtung Frankreich zu ziehen. Der Düsseldorfer Maler Wilhelm Camphausen hat dieses Ereignis 45 Jahre später in einem Monumentalbild festgehalten. In jedem der genannten Ort begibt sich der Autor in Museen, die oft ein Napoleon gewidmetes Zimmer oder Devotionalien aufbewahren. Er besichtigt Gedenkstätten, die den Gegnern gewidmet sind und zieht Querverbindung zu einem anderen Despoten, der sich als neuer Napoleon wähnt. Schuler verknüpft historische Zahlen, Daten Fakten mit seinen eigenen Gedanken und nimmt manchmal die Hilfe von Nachfahren von Mitstreitern (Nicolaus von Leuchtenberg, Nachfahre von Josephine de Beauharnais) in Anspruch. Er beleuchtet die historische Gestalt Napoleon in Zusammenhang mit dem genannten Ort. Es gäbe vermutlich noch eine Reihe anderer Orte an denen Napoleon seine Spuren hinterlassen hat, die in diesem Buch keine Erwähnung findet. Ein großes Manko ist allerdings, dass Thomas Schuler Wien auslässt. Immerhin hat er die Hauptstadt der Donaumonarchie gleich zweimal belagert, nämlich 1805 und 1809. 1805 hat man die Tore der Stadt kampflos geöffnet. 1809 hat es die erste Niederlage für Napoleon als Feldherr gesetzt, als sich Österreichs Erzherzog Karl in Aspern erfolgreich gegen die französischen Truppen zur Wehr gesetzt. Die vernichtende Niederlage Österreichs bei Wagram hat Napoleon ein zweites Mal ins Schloss Schönbrunn geführt. Wien hat für Napoleon auch noch eine private Komponente: Er erhält (quasi als Friedenspfand) Erzherzogin Marie Louise zur Frau. Sein Sohn Napoleon Franz Joseph Karl, König von Rom, später Herzog von Reichstadt, wird hier am Wiener Hof, nach Napoleons Sturz 1815, leben und 1832 sterben. Auch die Überführung des Sarkophages mit den sterblichen Überreste auf Befehl Adolf Hitlers 1940 ist dem Autor, der sonst gerne auf Hitler & Co. Bezug nimmt, keine Zeile wert. Aber, vielleicht liegt es daran, dass in Wien sehr wenig an Napoleon erinnert. Es gibt zwar in der Lobau einen Rundgang, der an die ehemalige Stellungen erinnert sowie eine Lannesstraße (benannt nach Jean Lannes, jenem (einzigen?) Freund Napoleons, der hier von einer Kartätsche schwer verletzt wurde und der wenig später an Wundbrand verstorben ist). Im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien findet Napoleon Platz im "Saal der Revolutionen". Auf dem Wiener Heldenplatz befindet sich an prominenter Stelle das Denkmal für Erzherzog Karl. In der kleinen Kapelle neben der Kirche in Aspern ist ein Museum eingerichtet und im ehemaligen Getreidespeicher von Essling, der 1809 heiß umkämpft war, findet man ein Diorama mit der Schlacht von Aspern und Essling. Weder Fürst Metternich noch der "Wiener Kongress", der sich zwischen September 1814 und Juni 1815, um die Neuordnung Europas nach Napoleons Niederlage, bemüht, ist dem Autor ebenfalls eine Erwähnung wert. Auch Warschau kommt in diesem Buch nicht vor. Immerhin hat er dort mit der Gräfin Walewska, seiner langjährigen Geliebten, einen Sohn gezeugt. Nach welchen Kriterien Thomas Schuler die Reise zu den hier beschriebenen Orten ausgewählt hat, ist leider nicht vermerkt. Das Buch ist leicht zu lesen, enthält es doch jede Menge Histörchen in Zusammenhang mit Napoleon. Daher ist es auch für Leser interessant, die wenig mit Geschichte am Hut haben. Apropos Hut" Dem Zweispitz Napoleons wird natürlich eine Menge Platz eingeräumt. Beim katastrophalen Rückzug aus Moskau scheint der Autor ein wenig der Napoleonischen Propaganda von "General Winter" Glauben zu schenken: Nicht die taktischen Fehler Napoleons (eine wenig motivierte Armee, schlecht ausgebildet und ausgerüstet, fehlende Versorgung etc.) seien für den Tod von zig-Tausenden Soldaten verantwortlich, sondern Eis und Schnee. 150 Jahre wird sich die Katastrophe wiederholen, weil wieder einmal ein Befehlshaber, seine Fähigkeiten überschätzt. Positiv zu vermerken ist, dass es im Anhang zahlreiche Anmerkungen und weitere Literatur zu finden sind. Fazit: Das Buch ist leicht zu lesen, enthält Historie und Histörchen. Das Fehlen von Wien als Station "Auf Napoleons Spuren" kostet einen Stern. 3 Sterne
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