»Yirgalem Fisseha Mebrahtu ist mit Ich bin am leben ein außergewöhnlich bedeutendes Buch gelungen, ein Fanal gegen Repression, Unfreiheit und willkürliche Staatsgewalt. « Matthias Ehlers, WDR 5 Literaturmagazin »Bücher«
»Die meisten der während und nach Mebrahtus Inhaftierung geschriebenen Gedichte handeln von ihrer Gefangenschaft, der eigenen Ohnmacht, der sie in bildstarker nüchterner Sprache Ausdruck verleiht. Mit Die Enge ist das kürzeste Gedicht des Bandes überschrieben. Es ist auch das lapidarste und sinnfälligste. Meine Zelle so gross wie ich. / Der Boden mein Bett. Das ginge nicht knapper und treffender. Hier drinnen die Hölle, die Tür das Maul der Bestie. Und dann der verzweifelte Traum: Wenn der Teufel mich nehmen wollte und davontragen, / ich würde nicht fragen, wohin. « Renate Wiggershaus, Neue Zürcher Zeitung