Der Schattenmörder

Roman. Originaltitel: The Shadow Friend. Deutsche Erstausgabe.
Buch (kartoniert)
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In den Schatten lauert das Böse ... Der neue fesselnde Spannungsroman von Alex North nach dem internationalen Bestsellererfolg DER KINDERFLÜSTERER!

Niemals hat Paul den Tag vergessen, an dem er Charlie Crabtree in der Schule zum ersten Mal begegnete. … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Der Schattenmörder
Autor/en: Alex North

ISBN: 376450711X
EAN: 9783764507114
Roman.
Originaltitel: The Shadow Friend.
Deutsche Erstausgabe.
Übersetzt von Leena Flegler
Blanvalet Verlag

31. August 2020 - kartoniert - 412 Seiten

Beschreibung

In den Schatten lauert das Böse ... Der neue fesselnde Spannungsroman von Alex North nach dem internationalen Bestsellererfolg DER KINDERFLÜSTERER!

Niemals hat Paul den Tag vergessen, an dem er Charlie Crabtree in der Schule zum ersten Mal begegnete. Charlie mit seinem überlegenen Lächeln und den dunklen Fantasien, mit denen er Paul in seinen Bann zog. Sie waren Freunde. Bis zu dem Tag als Charlie den Mord beging und danach spurlos verschwand. Fünfundzwanzig Jahre später kehrt Paul erstmals in seine Heimatstadt zurück. Seine Mutter liegt im Sterben, die Pflegerin hat ihn alarmiert. Gleich nach seiner Ankunft passieren seltsame Dinge. Die Mutter behauptet, jemand sei im Haus gewesen, und als Paul den Dachboden betritt, findet er alles übersät mit blutig-roten Handabdrücken. In der Stadt bemerkt Paul, dass ihn jemand verfolgt, und er beginnt sich zu fragen: Was geschah damals mit Charlie Crabtree am Tag des Mordes? Unheimlich, beklemmend und nervenzerreißend spannend - der neue Roman von Alex North.


Interview

büchermenschen
EXKLUSIV INTERVIEW:
Albträume

MIT SEGEN UND FLUCH erfüllter Träume kennt sich Alex North bestens aus. Seine kühnsten Hoffnungen wurden übertroffen durch den internationalen Erfolg seines Debüts "Der Kinderflüsterer". Und was passieren kann, wenn böse Wünsche wahr werden, schildert der englische Autor in seinem neuen Thriller "Der Schattenmörder". Ein Meisterstück der Spannungsliteratur über die ebenso faszinierenden wie furchteinflößenden Möglichkeiten der Trauminkubation, über Manipulation und Mord unter Freunden!

Welche Idee oder Frage war der Auslöser für "Der Schattenmörder"?

Wie viele Schriftsteller war ich fasziniert von dem Phänomen des "Slender Man", einer fiktiven Schöpfung aus dem Internet, und von der Subkultur um diese Figur - nicht zuletzt, weil 2014 zwei Teenager in den USA ihm zu Ehren versuchten, Freunde umzubringen. Mich interessierte, was Menschen veranlasst, sich so auf eine Fantasiegestalt zu fixieren, dass es solche extremen Folgen hat. Das war der Ideenfunke für die Story, obwohl es in meinem Buch dann ganz anders ausging ...

Portrait

Alex North, geboren und aufgewachsen in Leeds, England, studierte Philosophie und arbeitete nach seinem Abschluss an der Fakultät für Soziologie und Sozialpolitik. Insgeheim hegte er aber immer den Wunsch zu schreiben. Mit seinem atmosphärischen Spannungsroman »Der Kinderflüsterer« gelang ihm 2019 der große Durchbruch. Der Roman wurde international gefeiert und stand auch in Deutschland wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Alex North lebt bis heute in seiner Heimatstadt Leeds, inzwischen mit seiner Frau, dem gemeinsamen Sohn und zwei Katzen.

Leseprobe

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Pressestimmen

»( ) wirklich fies fesselnd.« emotion

»Mit Der Schattenmörder beweist Alex North erneut, dass er derzeit zu den besten Autoren von Spannungsromanen überhaupt gehört.« Krimi-Couch.de

»[ ] Das ist sehr spannend und wie beim Vorgänger-Thriller atmosphärisch erzählt.« Luzerner Zeitung
Bewertungen unserer Kunden
Guter Thriller, aber das Ende war für mich leider nicht zufrieden stellend.
von bookish.yvonne - 23.09.2020
"Der Schattenmörder" von Alex North ist ein spannender Thriller, dessen Ende mich leider nicht zufrieden gestimmt hat. 3,5/5 Nach 25 Jahren kehrt Paul zum ersten Mal wieder in seine Heimatstadt Gritten Wood zurück. Er hat die Stadt den Rücken zugekehrt, weil Charlie einen Mord begann und danach spurlos verschwand. Doch nun liegt Pauls Mutter im Sterben und er möchte ihr beistehen. Die Mutter behauptet, jemand sei im Haus gewesen, und als Paul den Dachboden betritt, findet er alles übersät mit blutig-roten Handabdrücken. Obwohl er die vergangenen Ereignisse versuchte zu verdrängen, fragt er sich nun: Was geschah damals mit Charlie am Tag des Mordes? Amanda ermittelt in einem Mordfall, bei dem ein Teenager von zwei vermeintlichen Freunden ermordet wurde. Bei ihren Ermittlungen stößt sie auf eine Spur, die sie nach Gritten Wood führt. Der Prolog ist sehr gut gelungen, da er eine besorgniserregende Atmosphäre für mich geschaffen hat und neugierig auf mehr macht. Mir hat es auch sehr gut gefallen, dass es sofort losging und mich dadurch fesseln konnte. In dem Buch gibt es sowohl Zeitsprünge, als auch zwei unterschiedliche Perspektiven (Amandas und Pauls, wobei seine in Vergangenheit und Gegenwart aufgesplittet wird). Beide sind gut eingebettet, weil sie die Verbindung zwischen der heutigen Tat und der in der Vergangenheit aufzeigt. Das Thema" Luzides Träumen" gibt dem Buch seinen Rahmen und ich selbst finde das total spannend, weil ich mich früher damit beschäftigt habe. Allerdings habe mich da nie herangetraut, weil ich auch etwas über Traumparalyse gelesen habe und mir das etwas Angst einjagt. Im Großen und Ganzem ein guter Thriller, aber ich fand es sehr schade, dass Amanda viel zu kurz kam. Ich habe nicht das Gefühl, als würde sie sehr viel zu dem Fall beitragen, zumindest nicht so, sodass man als Leser*in das mitbekommt. Die meisten Infos erhält man von Paul. Dementsprechend frage ich mich, ob es notwendig war für sie eine eigene Perspektive zu schreiben. Hinzu kommt, dass es (zumindest für mich) noch einige offene Fragen gab, die nicht geklärt wurden.
Stephen King lässt müde grüßen
von Kassandra - 15.09.2020
Der Schattenmörder beginnt wie ein düsteres Fantasy-Epos. Träume, die sich mit der Realität vermischen, dunkle Wesen, blutige Handabdrücke. Anfangs dachte ich wirklich, ich sei im falschen Film. Stephen King lässt grüssen. Alex North scheint ein Fan zu sein. Das Thema luzides Träumen fand ich spannend. Seit meiner Castaneda-Lektüre vor vielen Jahren, fasziniert es mich, dass wir tatsächlich in der Lage sind, auf unsere Träume Einfluss zu nehmen und dass wir imstande sind, im Schlaf, Dinge zu tun und zu erleben, die im echten Leben nicht möglich wären. Damit spielt auch Alex North. Und soweit fand ich den Krimi auch wirklich interessant. Nicht gut gefallen hat mir der Schreibstil, was aber mit Sicherheit auch der wort-wörtlichen Übersetzung geschuldet ist. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, die englische Leseprobe mit der Übersetzung zu vergleichen. Wahrscheinlich hätte mir das Original mehr Freude gemacht. So habe ich den reichlich konstruiert wirkenden Thriller mit seinem etwas farblosen Personal zügig konsumiert. Ich fühlte mich mäßig unterhalten und kann die Begeisterung meiner MitleserInnen nicht nachvollziehen. Fazit: Muss frau nicht lesen.
Düstere, unheimliche Story mit einigen Schwachstellen 
von Hilal Türe - 07.09.2020
Zum Inhalt: Nach 25 Jahren kehrt Paul in seine Heimatstadt Gritten zurück, weil seine inzwischen demente Mutter im Sterben liegt. Dabei hatte er diesen Ort eigentlich gänzlich aus seiner Erinnerung gestrichen, da sich hier damals Grauenvolles ereignete. Sein Freund Charlie beging einen brutalen Mord und verschwand völlig von der Bildfläche. Bis heute wurde er nicht gefunden. Nach seiner Rückkehr fühlt sich Paul beobachtet und es geschehen seltsame Dinge um ihn herum. Unter Anderem wird im nahegelegenen Featherbank ein Teenager ermordet. Der aktuelle Mordfall weist zu viele Ähnlichkeiten mit dem von vor 25 Jahren. Paul fragt sich allmählich, was wirklich aus Charlie geworden ist... Meine Leseerfahrung: Von dem Debütroman des Autors war ich schwer beeindruckt. Denn aller Anfang ist im Thriller-Genre sicherlich schwer. Alex North hatte aber mit seinem ersten Roman eine Nische für sich gefunden. Sein Erzählstil ist völlig beklemmend und düster und kann mit einigen Mystery-Elementen glänzen. Auch bei seinem zweiten Roman greift der Autor zu diesem Mittel und schafft damit einen Thriller von ganz spezieller Art. Dabei dreht sich die Geschichte um das ominöse Thema Luzide Träume , womit der Leser in eine geheimnisvolle Sphäre katapultiert wird, wobei Traum und Realität sich vermischen. Stellenweise wurde es mir zu verwirrend, so dass ich immer wieder neu ansetzen musste. Die knisternde oder vibrierende Spannung, die so oft wiederholt zur Sprache kommt, habe ich diesmal jedoch nicht so stark wahrgenommen, wie es der Autor anscheinend sich gern gewünscht hätte. Eher wirkt die pulsierende Atmosphäre meist erzwungen und kaum existent, so dass der Autor immer wieder darauf hinweisen muss. Das ging ihm bei seinem ersten Roman leichter von der Hand, diesmal empfand ich diese wiederholende Beschreibung doch sehr störend im Lesefluss.  Die Protagonisten hätten zudem mehr Tiefe verdient. Insbesondere Paul, aus dessen Blickwinkel man zwar ein recht subjektives Bild zu der Geschichte erhält, seine Gefühlswelt allerdings kaum gänzlich offengelegt wird, wurde mir zu keinem Zeitpunkt richtig sympathisch. Auch Detective Amanda Beck bleibt völlig farblos, obwohl sie eigentlich gute Ermittlungsarbeit leistet. Dabei wären einige persönliche Dinge über sie durchaus erzählbar und auch wünschenswert gewesen. Schließlich ist sie die einzige Figur, die in beiden Büchern auftaucht. Als wiederkehrender Charakter hätte sie mehr Aufmerksamkeit verdient. Nach einem etwas langatmigen mittleren Teil nimmt die Story gegen Ende eine unvorhersehbare Wendung, womit Alex North noch mal die Spannung gehörig ankurbelt. Man könnte meinen, dass die Auflösung zum Schluss weit hergeholt ist, allerdings liefert North damit dennoch einen befriedigenden Abschluss und rettet die Story aus den verwirrenden Verstrickungen.  Fazit: Mit seinem zweiten Werk bleibt Alex North seinem düsteren Erzählstil treu und überzeugt wieder mit Mystery vom Feinsten. Spannungstechnisch kann dieses Buch allerdings nicht mit seinem Debütroman mithalten und schwächelt zudem auf Charakterebene. Auf Grund der überraschenden Wendung zum Schluss und der dominierenden gruselig-beklemmenden Atmosphäre durchaus noch lesenswert!
Charlie und die unheimlichen Schatten im Wald
von claudi-1963 - 25.08.2020
Luzide Träume - wenn man sich plötzlich bewusst ist, dass man träumt, noch während man sich in dem Traum befindet. Fast als würde man während des Traums aufwachen, dabei schläft man in Wahrheit tief und fest. (Buchauszug) 25 Jahre sind inzwischen vergangen, dass Paul seine Heimatstadt Gritten verlassen hat. Seit jener Zeit, die für Paul alles verändert hat, ist er nie wieder zurückgekehrt. Doch nun liegt seine Mutter im Hospiz im Sterben und ihre Pflegerin hat Paul informiert. Beim ersten Besuch bei ihr erzählt sie davon, dass jemand im Haus gewesen ist, doch Paul findet keine Anzeichen dafür. Erst als er auf den Dachboden steigt, entdeckt er die vielen roten Handabdrücke. Niemals wird Paul den Tag vergessen, als er das erste Mal Charlie Crabtree begegnet ist. Sein Lächeln und seine dunklen Fantasien haben nicht nur Paul in seinen Bann gezogen, den von da an sollte sich alles verändern. --- Meine Meinung: Ein Mord eines Jugendlichen und der Besuch seiner Mutter nach 25 Jahren soll Paul Adams Leben wieder einmal verändern. Der Schreibstil ist fesselnd, spannend und unterhaltsam und hat mich ab der ersten Seite in den Bann gezogen. Alex North nimmt mich mit in die Gegenwart und Vergangenheit des Städtchen Gritten, bei dem es mir schon durch die Beschreibung etwas unheimlich wird. Eigentlich ist es eine Stadt, bei der man sich nicht besonders wohlfühlt, vor allem der angrenzende Wald scheint etwas unheimlich Mystisches zu haben. Auch Paul merkt sofort wieder, dass er sich nicht sonderlich wohlfühlt. Dabei denkt er an seine damalige Zeit als Schüler zurück, als er Charlie das erste Mal sah. Zur selben Zeit wird in der Nähe in Featherbank eine Kinderleiche gefunden. Amanda Beck ermittelt in dem Fall, bei dem sich zwei seiner Mitschüler schuldig bekennen. Anscheinend wurden sie durch einen Chat dazu motiviert, diese Tat zu tun. Kann es sein, dass Charlie lebt, der seit dem Vorfall vor 25 Jahren spurlos verschwunden ist? Und was hat es mit diesem Rothand und den luziden Träumen auf sich? Wie schon in Alex North ersten Buch Der Kinderflüsterer geht es auch hier wieder etwas makaber, unheimlich und mystisch zu. Bis zum Ende lässt er den Leser unwissend, wer damals getötet wurde und was geschah, weshalb Paul seine Heimat verließ. Paul ist ein guter Junge und hat sich immer, für seinen Freund James einsetzt. Doch als Charlie auftaucht, ist James auf einmal ganz angetan von ihm und seinen Ideen, jedoch für Paul bleibt er immer ein wenig suspekt. Bis er irgendwann Charlie, Billy und James ganz aus dem Weg geht und sich lieber nur noch mit Jenny aus dem Creative-Writing Kurs trifft. Der Wald von Gritten hat ebenfalls etwas Geheimnisvolles, weshalb er auch Schatten genannt wird. Ein wenig scheint der Autor von Stephan Kings Büchern beeinflusst zu sein, der ebenfalls sehr gerne mit Geheimnissen und Mystik spielt. Das größte Rätsel in diesem Buch ist das Verschwinden von Charlie Crabtree, der selbst nach Jahren für einige Jugendliche noch immer ein Idol zu sein scheint. Dabei sind die Charaktere in diesem Buch sehr gut durchdacht. Der schüchterne James, der meist zum Mobbingopfer wird und allen voran Paul, ein sympathischer, hilfsbereiter Junge, der inzwischen als Lehrer am College arbeitet. Doch wenn seine Mutter Sätze wie Du hättest nicht kommen sollen. , sagt, dann habe ich das Gefühl, Paul ist wieder dieser Junge von damals. So baut sich durch das hin- und herspringen von Vergangenheit und Gegenwart nach und nach die Spannung immer mehr auf. Bis der Autor am Ende mit wirklich vielen Überraschungen aufwartet, die ich nicht erwartet hätte. Trotzdem war mir einiges zu abwegig und fantasiereich gewesen ist, gebe ich dem Buch 4 von 5 Sterne.
Bestialische Morde, blutrote Handabdrücke, luzide Träume - ein etwas unheimliche
von Daniela Anders - 24.08.2020
Paul und sein bester Freund James lernen auf der neuen Schule Charlie und Billy kennen. Charlie Crabtree ist ein düsterer, seltsamer Junge, der die Clique in das luzide Träumen einweist. Paul findet das alles zu seltsam und er kann Charlie auch nicht wirklich leiden. Sein Gefühl bestätigt sich, als eines Tages Charlie und Billy einen grausamen Mord begehen. Billy kommt in den Knast, Charlie ist spurlos verschwunden. Das war vor 25 Jahren. Heute kehrt Paul in seine Heimatstadt zurück, da seine Mutter im Sterben liegt. Sie erzählt scheinbar wirres Zeug: etwas wäre im Haus. Paul durchsucht das Haus und findet den Dachboden übersät mit roten Handabdrücken - genau solche, wie sie auch bei dem Mord damals und den aktuellen Morden, am Tatort waren. Was weiß seine Mutter? Was ist damals geschehen? Gibt es den unheimlichen "Rothand" aus den luziden Träumen wirklich? Das Buch springt zwischen "damals" und "heute" hin und her - allerdings so geschickt, dass ich kein Problem hatte, zu folgen. "Damals" erzählt von der Clique und Schulzeit und dem grausamen Mord, "heute" erzählt von Paul¿s Rückkehr in seine Heimat und von Detective Amanda Beck, die aktuell Morde aufklären muss, die dem damaligen Mord sehr ähneln. Im Laufe des Buchs kommt dann alles nach und nach zusammen und dem Leser wird unter verschiedensten Wendungen alles offenbart. Ich fand das Buch fesselnd und hatte es auch schnell durchgelesen. Dennoch fehlte mir das gewisse Etwas, das es zu einem Wow-Buch macht. Der Schreibstil ist ein bisschen düster und beklemmend und die dunkle Gefühlslage von Paul scheint sich auf mich als Leser zu übertragen. Was ich großartig finde, dass muss ein Autor erst mal schaffen. Ich fand es zum Ende hin jedoch recht verwirrend und durcheinander und auch nicht wirklich realistisch. Dennoch - eben weil es etwas Unheimliches hat und durchaus auch fesselt - gebe ich gerne 4 von 5 Punkten und empfehle es allen Thrillerfans, die auch gerne ein bisschen was Gruseliges in den Geschichten mögen.
Spannender Mittelteil rettet das Buch
von Elchi130 - 16.08.2020
Als seine Mutter im Sterben liegt, kommt Paul nach 25 Jahren in seinen Heimatort zurück. Nie wieder wollte er diesen Ort betreten, in dem während seiner Jugendzeit ein brutales Verbrechen verübt wurde, in dessen Mittelpunkt er sich befand. Kaum ist er wieder Zuhause, passieren erneut unheimliche Dinge¿ Zu Beginn habe ich kurz befürchtet, dass das Buch "Der Schattenmörder" von Alex North ein weiterer Thriller ist, in dessen Mittelpunkt eine Person steht, die entweder psychische Probleme hat oder mit der ein perfides Spiel getrieben wird. Zum Glück wurden diese Bedenken jedoch schnell zerstreut. Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen. Da sind in der Vergangenheit ein paar Teenager, in deren Mittelpunkt Paul steht. Wir erhalten Einblick in deren Probleme und Freundschaften zueinander. Wir erfahren, wie sich die Spirale in Gang gesetzt hat und weitergeführt wurde, bis es schließlich zur Katastrophe gekommen ist. Zudem erleben wir bei Paul, der nie wieder zurückblicken wollte und die Ereignisse aus seiner Jugend verdrängt hat, wie die Erinnerung Stück für Stück wiederkommt, nachdem er in sein Elternhaus zurückkehrt. Ergänzt werden diese Erzählstränge durch den einer Polizistin, die bei der Bearbeitung eines Falls auf ein altes Verbrechen gestoßen ist, das als Vorbild für die aktuelle Tat gedient hat. Nach meinem anfänglichen Zögern, fand ich alle drei Handlungsstränge spannend. Nach und nach erfährt man immer mehr über die Dynamik der Teenagerfreundschaften. Wir erleben, wie die Jugendlichen agieren, manipulieren, gegenlenken und sehen das Unglück nach und nach kommen. Des Weiteren begleiten wir Paul dabei, wie nach und nach seine Erinnerungen zurückkehren. Wie er nach anfänglicher Abwehr, mehr herausfinden will, Irrtümern erliegt und hierbei immer weiter zum Kern vordringt. Durch die Ermittlungen der Polizistin, die weitere Verbrechen aufdeckt und unermüdlich die Wahrheit hinter den heutigen, aber auch dem vergangenen Verbrechen herausfinden will, kommt ein weiterer Blickwinkel in das Buch, der zum einen die Handlung vorantreibt, aber auch meine Neugierde geweckt hat. Obwohl ich die Aufklärungen hinter den Taten, sowohl früher als auch heute, schlüssig fand, war ich trotzdem über die Auflösung enttäuscht und diese hat mich unzufrieden zurückgelassen. Das Buch hat für mich einen schwachen Anfang und ein schwaches Ende mit einem starken Mittelteil. Trotzdem bin ich auf den Vorgängerband des Autors gespannt und werde das Buch in nächster Zeit lesen.
Verhängnisvolle Träume
von Martin Schult - 30.07.2020
Ein traumatisches Erlebnis in seiner Schulzeit hat Paul seine Heimat verlassen lassen, in die er erst nach 25 Jahren zurückkehrt, um seiner im Sterben liegenden Mutter beizustehen. Mit seiner Rückkehr treten allerdings auch seine Erinnerungen wieder in den Vordergrund und konfrontieren ihn mit seinem ehemaligen Freund Charlie Crabtree, der seit damals als vermeintlicher Mörder gesucht wird und als spurlos vermisst gilt. Was ist damals wirklich geschehen? Paul sieht ein, dass er sich seiner Vergangenheit stellen muss... Der Autor Alex North hat mit seinem vorherigen Buch Der Kinderflüsterer einen großen Erfolg gefeiert und viele gute Bewertungen erhalten, was meine Neugier geweckt hat. Ich bin daher mit hohen Erwartungen in sein neues Werk gestartet und wurde auch nicht enttäuscht. Er erzählt die Geschichte in einem atmosphärischen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil, der mich in die Traumwelten von Paul und seinen Freunden entführte. Es gelingt Alex North dabei aus meiner Sicht in einigen Szenen hervorragend, eine beklemmende Spannung herbeizuführen, die mich ein wenig gruseln ließ. Zudem baut er um die geheimnisvolle Vergangenheit von Paul und seinen Freunden eine komplexe Geschichte auf, bei der sich im Verlauf immer mehr Fragezeichen auftun, die sich dann aber in einem fulminanten Finale nachvollziehbar auflösen. Mit geschickten Zeitsprüngen variiert Alex North zwischen zwei Handlungssträngen, die wiederkehrend ineinandergreifen und so der Handlung Tempo und Tiefe verleihen. Insgesamt ist dem Autor mit Der Schattenmörder ein aus meiner Sicht packender Spannungs-Roman gelungen, der sich in seiner Traumthematik von vielen anderen Büchern seines Genres abhebt und mir somit einige spannende Lesestunden bescherte. Ich empfehle das Buch gerne weiter und bewerte es mit guten vier von fünf Sternen.
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