Belmonte

Eine deutsch-italienische Familiensaga. 7. Auflage. Großformatiges Paperback. Klappenbroschur.
Buch (kartoniert)
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In ihrer deutsch-italienischen Familiengeschichte Belmonte erzählt Antonia Riepp kraftvoll und zutiefst bewegend von einer jungen Frau auf der Suche nach ihren Wurzeln. Riepps ergreifender Roman um Liebe, Heimat und Identität erstreckt sich über vier

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Produktdetails

Titel: Belmonte
Autor/en: Antonia Riepp

ISBN: 3492062016
EAN: 9783492062015
Eine deutsch-italienische Familiensaga.
7. Auflage.
Großformatiges Paperback. Klappenbroschur.
Piper Verlag GmbH

2. Juni 2020 - kartoniert - 491 Seiten

Beschreibung

In ihrer deutsch-italienischen Familiengeschichte Belmonte erzählt Antonia Riepp kraftvoll und zutiefst bewegend von einer jungen Frau auf der Suche nach ihren Wurzeln. Riepps ergreifender Roman um Liebe, Heimat und Identität erstreckt sich über vier Generationen und führt seine Leser von Belmonte , einem malerischen Dorf in den italienischen Marken, bis ins idyllische Allgäu.  

Als ihre Großmutter Franca überraschend stirbt, erbt Simona, italienisch-deutsches Gastarbeiterkind in der dritten Generation, deren Elternhaus in den italienischen Marken, von dessen Existenz sie bis dahin nichts wusste. Die junge Landschaftsgärtnerin aus dem Allgäu macht sich auf in das ferne Belmonte, ein verträumtes, mittelalterliches Dorf auf einem Hügel, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Dort findet sie auf Kassetten Francas Lebensbeichte. Stück für Stück und Geschichte für Geschichte folgt Simona den Spuren ihrer Vorfahren in ein verlassenes Kloster, zu einem ehemals feudalen Gutshof und dessen menschenscheuem Besitzer, bis sie am Ende eine erschreckende Wahrheit enthüllt.  

Eine atmosphärische Familiengeschichte zwischen Italien und Deutschland stimmungsvoll erzählt, klug komponiert und zutiefst anrührend!

Portrait

Antonia Riepp ist das Pseudonym einer deutschen Bestsellerautorin, die seit über zwanzig Jahren Spannungsromane veröffentlicht. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, ihre Bücher wurden in fünf Sprachen übersetzt und zwei ihrer Bestseller verfilmt. »Herzland« ist ihr erster Roman in der gehobenen Frauenunterhaltung. Die Autorin lebt im Allgäu. Ihre Liebe zu Italien vertieft sie bei Schreibaufenthalten in den italienischen Marken.

Pressestimmen

»Antonia Riepp schreibt unaufgeregt und fließend leicht. Gleich ab der ersten Seite fühlt man mit den so unterschiedlichen Frauen mit und kann das Buch kaum noch zur Seite legen.« Freundin

»Ein perfekter Schmöker für den Sommer« WDR 4 Bücher

»Eine berührende Familiengeschichte mit erschreckendem Ende« Bild der Frau

»Was Antonia Riepp hier geleistet hat, ist großartig.( ) Aus kleinen feinen Mosaiksteinchen hat sie eine stimmige, klug aufgebaute Familiensaga entworfen, die von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Dieses berührende Buch ist für mich die Sommerlektüre des Jahres!« Hallo München

»Ein ergreifender Roman rund um Liebe, Heimat und Identität« Wochenblatt Lichtenfels

»Mitreißend und lebendig erzählt Antonia Riepp auf zwei verschiedenen Zeitebenen die spannende und emotionale deutsch-italienische Familiengeschichte.« Aachener Zeitung

»Berührend!« Sonntagsblatt 360° Evangelisch

»Ein überaus bewegender Roman, der Zeitgeschichte widerspiegelt. Längst nicht nur Fans von Titeln wie Bella Germania werden dieses Buch lieben.« Südhessen Wochenblatt

»Susanne Mischke weiß die diversen Zeitebenen geschickt miteinander zu verknüpfen. Es entsteht schnell ein Lesesog .« Allgäuer Zeitung

»Ein lesenswerter Roman« Ruhr Nachrichten

»Kraftvoll und zutiefst berührend erzählt die deutsch-italienische Familiengeschichte von einer jungen Frau auf der Suche nach ihren Wurzeln. Ein ergreifender Roman rund um Liebe, Heimat und Identität, der sich über vier Generationen erstreckt.« Neue Welt

»Eine bewegende deutsch-italienische Familiensaga« Freundin

»Freuen Sie sich auf eine atmosphärische Familiengeschichte zwischen Italien und Deutschland stimmungsvoll erzählt, klug komponiert und zutiefst anrührend!« Rätsel total

»Spannend bis zum Schluss« Schöne Freizeit

»Antonia Riepp, der Autorin, gelingt es, von Frauen aus verschiedenen Generationen zu erzählen und die Spannung zu halten.« hallo-muenchen.de

»Die Autorin ist eine wunderbare Erzählerin, die Geschichte und Lebensläufe geschickt zusammenbringt. Starke Frauen prägen diesen berührenden atmosphärisch dichten Roman, der viele Stunden bester, spannender Unterhaltung bietet.« Sempacher Woche

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von Kristall86 - 06.05.2021
Klappentext: "Als ihre Großmutter Franca überraschend stirbt, erbt Simona, italienisch-deutsches Gastarbeiterkind in der dritten Generation, deren Elternhaus in den italienischen Marken, von dessen Existenz sie bis dahin nichts wusste. Die junge Landschaftsgärtnerin aus dem Allgäu macht sich auf in das ferne Belmonte, ein verträumtes, mittelalterliches Dorf auf einem Hügel, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Dort findet sie auf Kassetten Francas Lebensbeichte. Stück für Stück und Geschichte für Geschichte folgt Simona den Spuren ihrer Vorfahren in ein verlassenes Kloster, zu einem ehemals feudalen Gutshof und dessen menschenscheuem Besitzer, bis sie am Ende eine erschreckende Wahrheit enthüllt." Antonia Riepp hat mich mit diesem Roman nach Italien und ins Allgäu entführt. In ihrem Roman "Belmonte" dürfen wir Simona unheimlich nah kennenlernen und mit ihr mitfühlen. Riepp benutz dabei klare und unverschnörkelte Worte und genau dieser Stil passt hervorragend zu Simona. Ihre Geschichte ist keine leichte und sie musste sich immer durchs Leben kämpfen, da ihr imaginärer Stempel als "Gastarbeiterkind" doch tief sitzt. Durch den Tot von Nonna Franca und dem damit verbunden Erbe erleben wir Leser den roten Faden der Geschichte. Aber generell ist hier anzumerken, dass das Leben der Damen einen sehr großen und festen Kern der Story bildet. Beide sind/waren extrem starke Frauen mit enormen Selbstbewusstsein, aber das ist in der spielenden Zeit auch nicht leicht zu vertreten. Dafür war die Zeit einfach noch nicht reif. Riepp erzeugt hier ein sehr authentisches und äußerst atmosphärisches Lesegefühl und wir Leser verwurzeln regelrecht mit den Damen. Riepp hat aber noch etwas ganz besonderes für den Leser vorbereitet: das Ende. Das Ende der Story war so unverhofft, so plötzlich und so überhaupt nicht typisch für die Protagonistin, das man wirklich erstaunt und geflasht zurück bleibt. Das deutsch-italienische Flair ist hier wirklich perfekt umgesetzt! 5 von 5 Sterne!
Famiglia
von Lesefee23.05 - 01.10.2020
"Ich finde aber trotzdem, dass man versuchen sollte, sich die Welt nach seinen Wünschen zu formen, und nicht, seine Wünsche den Gegebenheiten anzupassen." "Belmonte" ist eine Familiensaga von Antonia Riepp. Sie erschien im Juni 2020 im Piper Verlag und ist in sich abgeschlossen. Als Simonas "Nonna" stirbt, erfa¿hrt sie, dass sie ein Haus in den Marken Italiens erbt, von dessen Existenz sie bisher nichts wusste. Kurzentschlossen und dem letzten Willen ihrer Großmutter folgend begibt sie sich auf eine Reise dorthin. In Italien angekommen, beginnt dann die Suche nach Simonas eigenen Tra¿umen und ihrer Familiengeschichte... "Belmonte" - mal wieder eine Familiensaga ganz nach meinem Geschmack. Die Geschichte entführt den Leser ins wunderschöne Italien der Gegenwart und der Vergangenheit, in dem es zur damaligen Zeit wohl allerdings nicht immer allzu schön war. Trotzdem ist der Autorin eine großartige Kulisse für ihren Roman gelungen, der mich mit drei starken Frauen und einer insgesamt ein bisschen verrückten, aber liebenswerten Familie begeistert hat. Als Simonas Großmutter stirbt, hinterlässt sie der nichtsahnenden jungen Frau ein Haus in Italien. Kurzentschlossen reist Simona in den Süden und beginnt damit nicht nur die Suche zu ihren familiären Wurzeln, sondern auch eine Suche nach ihren eigenen Wünschen und Zielen im Leben. Hierbei hat mir sehr gut gefallen, dass nicht, wie meistens bei solchen Romanen, Briefe von Simonas Großmutter auftauchen, sondern aufgenommene Kassetten, in denen Franka ihrer Enkelin ihre Geschichte erzählt. Dies ist, wie ich finde, eine sehr originelle und schöne Idee. Zudem haben mir neben der Geschichte von Simonas Vorfahrinnen auch Simonas eigene Geschichte sowie ihre persönliche Entwicklung im Roman sehr gut gefallen. Sie selbst erkennt durch ihre Italienreise was für sie im Leben zählt und wofür sie kämpfen möchte, sie beginnt zu verstehen, dass sie selbst auch eine Stimme hat und dass sie ihre eigene Meinung aussprechen kann und darf. Das Ende des Romans hat mich dann auch überrascht, denn es geschieht etwas, das für dieses Buchgenre doch eher untypisch ist. Trotzdem hat es gut in die Gesamthandlung gepasst und gezeigt: "Heimat ist da, wo das Herz ist." Simona hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, imponiert haben mir aber auch oder gerade ihre Vorfahrinnen. Jede der drei Frauen ist für sich etwas Besonderes. Sie haben versucht ihr Leben zu leben und für ihre Wünsche zu kämpfen, scheiterten dabei jedoch leider zu häufig am traditionellen Gedankengut und der noch nicht so weit fortgeschrittenen Emanzipation. Das Schicksal dieser Frauen ist bewegend und zeigt, was für starke Frauen es gibt. Auch Simona selbst ist eine solche Frau, auch wenn sie ihren eigenen Weg erst noch finden muss. Insgesamt sind sie, ebenso wie die anderen Figuren, authentisch dargestellt. Gerade die italienische Großfamilie, die Simona bei ihrer Suche kennenlernt, habe ich sehr ins Herz geschlossen. Der Schreibstil des Romans ist flüssig und unkompliziert. Die personale Erzählperspektive, kombiniert mit den hauptsächlich durch die Kassetten dargestellten Rückblicke, ermöglicht dem Leser einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle von Simona und ihren Vorfahrinnen. Neben der fiktiven Geschichte werden zudem historische Aspekte, italienische Traditionen und die Emanzipation der Frau betrachtet und dargestellt. Dies rundet die Handlung ab und hat mir sehr gut gefallen. Mein Fazit: "Belmonte" ist eine gelungene und interessante Familiensaga vor italienischer Traumkulisse. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen für einen lockeren und leichten Roman der neben der Haupthandlung auch wichtige Themen wie den Nationalsozialismus und die Emanzipation anschneidet.
Famiglia
von Lesefee23.05 - 30.09.2020
"Ich finde aber trotzdem, dass man versuchen sollte, sich die Welt nach seinen Wünschen zu formen, und nicht, seine Wünsche den Gegebenheiten anzupassen." "Belmonte" ist eine Familiensaga von Antonia Riepp. Sie erschien im Juni 2020 im Piper Verlag und ist in sich abgeschlossen. Als Simonas "Nonna" stirbt, erfa¿hrt sie, dass sie ein Haus in den Marken Italiens erbt, von dessen Existenz sie bisher nichts wusste. Kurzentschlossen und dem letzten Willen ihrer Großmutter folgend begibt sie sich auf eine Reise dorthin. In Italien angekommen, beginnt dann die Suche nach Simonas eigenen Tra¿umen und ihrer Familiengeschichte... "Belmonte" - mal wieder eine Familiensaga ganz nach meinem Geschmack. Die Geschichte entführt den Leser ins wunderschöne Italien der Gegenwart und der Vergangenheit, in dem es zur damaligen Zeit wohl allerdings nicht immer allzu schön war. Trotzdem ist der Autorin eine großartige Kulisse für ihren Roman gelungen, der mich mit drei starken Frauen und einer insgesamt ein bisschen verrückten, aber liebenswerten Familie begeistert hat. Als Simonas Großmutter stirbt, hinterlässt sie der nichtsahnenden jungen Frau ein Haus in Italien. Kurzentschlossen reist Simona in den Süden und beginnt damit nicht nur die Suche zu ihren familiären Wurzeln, sondern auch eine Suche nach ihren eigenen Wünschen und Zielen im Leben. Hierbei hat mir sehr gut gefallen, dass nicht, wie meistens bei solchen Romanen, Briefe von Simonas Großmutter auftauchen, sondern aufgenommene Kassetten, in denen Franka ihrer Enkelin ihre Geschichte erzählt. Dies ist, wie ich finde, eine sehr originelle und schöne Idee. Zudem haben mir neben der Geschichte von Simonas Vorfahrinnen auch Simonas eigene Geschichte sowie ihre persönliche Entwicklung im Roman sehr gut gefallen. Sie selbst erkennt durch ihre Italienreise was für sie im Leben zählt und wofür sie kämpfen möchte, sie beginnt zu verstehen, dass sie selbst auch eine Stimme hat und dass sie ihre eigene Meinung aussprechen kann und darf. Das Ende des Romans hat mich dann auch überrascht, denn es geschieht etwas, das für dieses Buchgenre doch eher untypisch ist. Trotzdem hat es gut in die Gesamthandlung gepasst und gezeigt: "Heimat ist da, wo das Herz ist." Simona hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, imponiert haben mir aber auch oder gerade ihre Vorfahrinnen. Jede der drei Frauen ist für sich etwas Besonderes. Sie haben versucht ihr Leben zu leben und für ihre Wünsche zu kämpfen, scheiterten dabei jedoch leider zu häufig am traditionellen Gedankengut und der noch nicht so weit fortgeschrittenen Emanzipation. Das Schicksal dieser Frauen ist bewegend und zeigt, was für starke Frauen es gibt. Auch Simona selbst ist eine solche Frau, auch wenn sie ihren eigenen Weg erst noch finden muss. Insgesamt sind sie, ebenso wie die anderen Figuren, authentisch dargestellt. Gerade die italienische Großfamilie, die Simona bei ihrer Suche kennenlernt, habe ich sehr ins Herz geschlossen. Der Schreibstil des Romans ist flüssig und unkompliziert. Die personale Erzählperspektive, kombiniert mit den hauptsächlich durch die Kassetten dargestellten Rückblicke, ermöglicht dem Leser einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle von Simona und ihren Vorfahrinnen. Neben der fiktiven Geschichte werden zudem historische Aspekte, italienische Traditionen und die Emanzipation der Frau betrachtet und dargestellt. Dies rundet die Handlung ab und hat mir sehr gut gefallen. Mein Fazit: "Belmonte" ist eine gelungene und interessante Familiensaga vor italienischer Traumkulisse. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen für einen lockeren und leichten Roman der neben der Haupthandlung auch wichtige Themen wie den Nationalsozialismus und die Emanzipation anschneidet.
Entscheidungen für die Zukunft
von Sigrid - 31.07.2020
In diesem Buch lernen wir die junge Frau Simona kennen. Eigentlich liegt ihr Lebensweg schon vor ihr, aber so ganz zufrieden ist sie nicht. Und dann bekommt sie mit einem Erbe ein Haus in Italien und neue Informationen über ihre Familie. Das ändert alles. Sie legt ihre aktuellen Entscheidungen bezüglich Arbeit- und Privatleben zur Seite, sie wurde eh gerade gekündigt und macht sich auf nach Italien. Dort erlebt nicht nur sie einige Überraschungen, sondern auch der Leser wird auf eine lange Reise in die Vergangenheit der Familie von Simona geschickt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Protagonisten waren mir sehr sympathisch. Es gab auch sehr interessante Charaktere dabei und die aufgedeckten Geheimnisse und Familiengeschichten waren sehr spannend. Sie zeigen eine Zeit des Aufbruchs, nicht nur Örtlich sondern auch in der Denkweise der Menschen. Gerade die Frauen in diesem Buch sind immer wieder für Überraschungen gut. Die Handlung ist sehr detailreich beschrieben und man fühlt sich sofort an die Orte versetzt. Gerade die Schilderungen aus Italien sind eindrucksvoll. Ich fand die Einwohner des Dorfes und die ganzen Familienmitglieder sehr authenisch. Es hat Spaß gemacht sie kennenzulernen. Man verfolgt Simonas Entscheidungen gespannt und man hofft und bangt mit ihr. Es gab einige überraschende Wendungen, so das es immer interessant war und keine Langweile beim Lesen aufkam. Gerade der Schluß hat mir sehr gut gefallen. Obwohl ich damit so nicht gerechnet hatte, aber er passt gut zu Simona. Und daher bin ich damit gut klar gekommen. Es ist eine schöne Lektüre für eine sehr entspannende Lesezeit.
Eine prallgefüllte Wundertüte
von G. Schad (Hugendubel Landshut) - 16.06.2020
Diese Familiengeschichte ist wie eine prallgefüllte Wundertüte : Voller Geheimnisse und, manche zauberhaft, manche eher scheußlich. Und am Ende stellt sich wie immer die Frage : Was behält man und was ist verzichtbar? Zum Ein- und Wegtauchen hervorragend!
Deutsch-Italienische Familiengeschichte
von Bücherliebhaberin - 15.06.2020
Antonia Riepp erzählt in ihrem ersten Familienroman Belmonte die Geschichte von 3 Frauen einer Familie in Italien und Deutschland. In der Gegenwart erbt die junge Simona von ihrer verstorbenen Großmutter einen Hof in einem kleinen italienischen Dorf, von dessen Existenz bisher nicht gewusst hat. Dort angekommen, erfährt sie sehr viel von der Lebensgeschichte Ihrer Vorfahren, die ihr bisher unbekannt war. Auch lernt sie endlich ihren Vater kennen, der all die Jahre nichts von ihrer Existenz gewusst hat. Das Buch erzählt zunächst relativ kurz die Lebensgeschichte von Teressa, Simonas Urgroßmutter in den 40 ger Jahren. Später rückt allerdings das Leben von Franca, ihrer Tochter und Großmutter von Simona immer stärker in den Vordergrund. In abwechselnden Kapitel wird die Geschichte aus Sicht der Vergangenheit der beiden Frauen und der Gegenwart von Simona erzählt. Franca geht u.a. in jungen Jahren nach Deutschland, um dort ihr persönliches Glück zu finden. Doch der Bezug zu Italien bleibt ein Leben lang erhalten. Simona erfährt nach und nach von dem tragischen Schicksal der beiden Frauen und erkennt, dass sie für ihr eigenes Glück nur selber verantwortlich sein kann. Antonia Riepp hat eine spannende und faszinierende Familiensaga geschrieben, die eine Lebensspanne von über 60 Jahren umfasst. Sie zeigt deutlich, wie sich das Leben in Deutschland und in einem kleinem italienischen Dorf nach dem Krieg entwickelt. Ich konnte mich gut in die einzelnen Lebensabschnitte hineinversetzen und fühlte mich auch sehr gut unterhalten. Es gab einige Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte und kann eine klare Leseempfehlung geben.
Eine wunderbare Familien-Saga
von leseratte1310 - 14.06.2020
Simonas Großmutter Franca stirbt und hinterlässt ihr ein kleines Haus in Belmonte, von dem Simona nichts ahnte. Sie macht sich auf nach Italien und landet in einem kleinen verträumten Dorf. Hier findet sie Kassetten, auf denen Franca ihre Lebensgeschichte hinterlassen hat. Indem sie sich Simona das anhört, findet sie zu ihren eigenen Wurzeln. Antonia Riepp hat mich mit dieser Geschichte gleich gepackt. Ich mag es, wenn Protagonisten in die Vergangenheit ihrer Familien eindringen, die ihnen lange verborgen war. Erzählt wird die Geschichte auf unterschiedlichen Zeitebenen. So können wir Simona in der jetzigen Zeit begleiten und erfahren die Geschichte von Teresa und Franca in der Vergangenheit. Sehr schön und atmosphärisch ist auch die Gegend in Italien beschrieben. Die Charaktere sind lebendig und individuell gestaltet. Besonders die Frauen sind stark, obwohl ihnen das Leben nicht leicht gemacht wird. Simona ist ein deutsch-italienisches Gastarbeiterkind. Sie weiß immer noch nicht so recht, wohin sie gehört, bis sie nach Italien kommt. Hier erfährt sie ihre Familiengeschichte und muss Entscheidungen für ihr weiteres Leben treffen. Am meisten berührt hat mich das Schicksal von Teresa, die zwangsverheiratet wird und unter schrecklichen Bedingungen leben muss. Auch Franca hat es nicht leicht, aber sie kommt in eine Familie, die sie liebevoll aufnimmt und ihr die Grundlagen für das weitere Leben ermöglicht. Es ist eine wirklich tolle und mit viel Gefühl erzählte Familiengeschichte, in die ich wunderbar eintauchen konnte. Ich kann das Buch wirklich empfehlen.
eine besondere Familien-Saga
von Ullas Bücherseite - 11.06.2020
Meine Meinung: Eine Familiensaga zu schreiben, ist sehr beliebt. Für Autoren und natürlich auch für uns Leser. Denn so erfahren wir nebenbei sehr viele geschichtliche Begebenheiten. Diesmal geht es um eine deutsch-italienische Familiensaga. Mit dem ersten Kapitel begebe ich mich in das Jahr 1944 und erfahre, dass Teresa und Marta nachts die Partisanen in den Bergen versorgen. Die Ereignisse auf dem Rückweg sind sehr schicksalshaft und spielen für den Verlauf dieser Geschichte eine wichtige Rolle. Simona ist die Protagonistin der Gegenwart, sie erbt von ihrer Großmutter ein Haus in Italien und erfährt nach und nach deren Lebensgeschichte. Es beschäftigen sie dann nicht nur die Erlebnisse ihrer Nonna, sie muss sich außerdem überlegen, wie es privat und beruflich bei ihr weitergeht. Die Autorin hat uns mit diesem Buch nicht nur beschrieben, was viele Familien während des Krieges erlebt haben. Denn die nachfolgenden Jahre waren ebenfalls ereignisreich. Viele Italiener gingen als Gastarbeiter nach Deutschland, nicht wenige haben hier ihren Lebenspartner gefunden und sind geblieben. Simona stand nun vor der Entscheidung, in Italien zu bleiben oder sich in ihrer Heimat beruflich zu etablieren. Also genau andersherum, als vor einigen Jahrzehnten. Wie sie sich entschieden hat, werde ich hier natürlich nicht verraten, allerdings war ich doch etwas überrascht. Fazit: Dies ist nicht nur eine einfache Familien-Saga, es zeigt uns Lesern auch, wie wichtig und nachhaltend gegebene Versprechen sind. Es zeigt uns auch, dass jede Generation vor schwerwiegenden Entscheidungen steht. Ein sehr schönes unterhaltsames Buch, das ich gerne weiterempfehle.
Eine spannende Familiengeschichte
von Terminator - 10.06.2020
"Belmonte" von Antonia Riepp beschreibt die Lebensgeschichte dreier Frauen. Theresa ist eine junge, starke Frau die in den letzten Kriegstagen in Italien versucht ihr Liebesglück zu finden und große Träume hat. Franca kommt als Gastarbeiterin aus Italien nach Deutschland und muss dort lernen sich in einem fremden Land durchzuschlagen. Simona ist hin- und hergerissen zwischen ihren italienischen und ihren deutschen Wurzeln und versucht in ihrem geerbten Haus in Belmonte sich selbst zu finden. Der Roman erzählt von diesen 3 Frauen in wechselnden Zeitebenen. Es ist ein lesenswerter und durchweg spannender und bewegender Familienroman über mehrere Generationen einer italienisch-deutschen Familie. Die Autorin schafft es durchweg die Spannung zu halten. Dabei fängt sie wunderbar das italienische Lebensgefühl ein und verknüpft es mit deutschen Tugenden. Die Figuren sind alle authentisch, was diesen Roman auszeichnet. Das einzig negative ist, dass die eigentliche gute Idee einen Stammbaum der relevanten Figuren auf der Innenseite des Covers abzudrucken, einen Teil der Handlung des Buches spoilert.
Italienfeeling pur
von Philiene - 09.06.2020
Italienfeeling pur. Genauso habe ich mir immer das Leben n einer italienischen Großfamilie vorgestellt. Der kleine Ort Belmonte ist Schauplatz der Geschichte von vier Generationen von Frauen. Angefangen mit Teresa die in den 40 er Jahren ungewollt schwanger wird und von ihrem Vater und einen ungeliebten Mann verschachert wird. Über ihre Tochter Franca die ihr Glück in Deutschland sucht, bis zu Francas Enkelin Simona, die sn Belmonte auf dir Spuren ihrer Familie stößt und im eine italienische Familie aufgenommen wird. Ein Roman der mit viel Gefühl und sehr atmosphärisch die Geschichte der Frauen erzâhlt. Jede von ihnen hat ihren Platz in dem Buch und doch ist alles miteinander verwoben. Vor allem Franca entwickelt sich im Laufe der Geschichte immer mehr und zeigt Facetten die man am Anfang gar nicht erwartet hätte. Ich könnte wunderbar in das Buch abtauchen und es kaum aus der Hand legen
Familiengeheimnisse zwischen Vergangenheit und Gegenwart
von Circlestones Books Blog - 03.06.2020
"Ihren ersten Kaffee trank sie auf der Steinbank neben dem Kücheneingang im Schatten des Moro und beobachtete eine Eidechse, die sich auf dem Mäuerchen der Terrasse sonnte." (Zitat Pos. 952) Inhalt Simona, demnächst dreißig Jahre alt, hat Landschaftsgärtnerei studiert und ist in Kempten im Allgäu freiberuflich tätig. An dem Tag, an dem sie ihren Job verliert, stirbt auch ihre Großmutter, Nonna Franca, bei der sie aufgewachsen ist. Simona wusste nicht, dass Franca ein Haus in der Region Marche in Mittelitalien besaß. Dieses Haus in Belmonte ist das renovierte Elternhaus von Franca, mit einem wunderbaren Obst- und Gemüsegarten, das Simona nun erbt. Da sie ohnedies auch Abstand von ihrem Lebensgefährten Sebastian braucht, fährt sie nach Italien. Als sie mehrere Kuverts ohne Absender erhält, auf denen ihre Großmutter ihr Leben erzählt, beginnt sie nachzuforschen. Thema und Genre Im Mittelpunkt dieses deutsch-italienischen Familienromans stehen die Frauen. Themen sind Familie und ihr Zusammenhalt, die eigenen Wurzeln, Heimat und Auswanderer, eine noch ursprüngliche italienische Gegend und die Liebe. Es geht auch um schwierige Mutter-Tochter-Beziehungen, die sich durch vier Generationen ziehen. Charaktere Teresa und ihre Freundin Marta, Franca und ihre Freundin Irma, Marina und ihre Tochter Simona: unterschiedliche Frauen, deren Leben durch vergangene Ereignisse geprägt ist. Es sind einprägsame Figuren und die sympathisch gestalteten Charaktere stehen im Mittelpunkt dieser Geschichte. Handlung und Schreibstil Die Familiengeschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt, Simona in der Jetztzeit, unterbrochen immer wieder durch Teresas und Francas Geschichte in der Vergangenheit. Franca erzählt ihr Leben in der Ich-Form. Jedes Kapitel ist mit Zeit- und Namensangabe versehen, das macht die Handlung übersichtlich. Italienisches Flair erhält der Roman vor allem durch die Charaktere und die Schilderungen des Alltags in Belmonte. Denn obwohl auch Landschaft und Natur beschrieben werden, fehlte mir beim Lesen etwas von diesem lebendigen, typischen Italien der Marche, wie ich es kenne. Überraschende Wendungen sorgen für Spannung, allerdings trifft Simona im Laufe der Handlung eine Entscheidung, die für mich im Zusammenhang mit dem Charakter dieser Figur und Details der Ausgangssituation nicht stimmig und nicht nachvollziehbar ist. Fazit Ein Generationenroman mit starken Frauen, der von Ereignissen und Schicksalen erzählt, die ein Leben völlig verändern können. Ernste, traurige Erfahrungen wechseln mit humorvollen Episoden ab und Mut, Hoffnung und Liebe machen dieses Buch zu einer angenehmen Lektüre für entspannte Lesestunden.
Auf der Suche nach dem Ursprung und dem Glück
von Gwenni - 03.06.2020
Ich bin nicht der typische Italien-Fan, dennoch hat mich die Beschreibung des Buches angesprochen. Die Großmutter der Protagonistin Simona stirbt und hinterlässt ihr ein Haus in ihrer alten Heimat. Simona, die gerade ihren Job und darüber hinaus auch sonst den Halt in ihrem Leben verloren hat, begibt sich nach Italien und sucht dort nach ihren Wurzeln, ihrem Glück und ihrer Zukunft. Das gestaltet sich insofern spannend, dass wir hierbei Zeuge von 4 Generationen von Frauen werden und deren Lebensgeschichten in Rückblenden beiwohnen. Nach und nach setzen sich so unterschiedliche Puzzleteile zusammen, die immer mehr Licht in die verworrene und lückenhafte Verwandtschaftsgeschichte bringen. Durch die vielen unterschiedlichen Generationen und mehrere involvierte Familien fiel es mir nicht ganz so leicht, den Überblick über alle Namen und Verbindungen zu behalten. Ich musste mir immer wieder imaginär den Familienbaum vor Augen aufmalen, um nicht den Faden zwischen all den Personen und deren Geschichten zu verlieren. Das hat das Lesen teilweise etwas schwerfällig gemacht, man wächst aber nach und nach hinein. Was bleibt ist eine tolle Erzählung um starke, außergewöhnliche Frauen, die ihrer Zeit teilweise voraus waren, mit den Umständen des Krieges und der Nachkriegszeit zu kämpfen hatten und sich mit sonstigen Irrungen und Wirrungen des Lebens auseinander setzen mussten. Das alles vor der Kulisse eines kleinen Bergdorfes in Bella Italia, welches uns direkt ins italienische Leben katapultiert, die Unterschiede zum deutschen Gemüt aufzeigt und beide Länder teilweise in Vergleich setzt. Ich mochte das Buch, welches mich mit seinen knapp 500 Seiten doch eine Zeit lang beschäftigt hat.
von yellowdog - 02.06.2020
Endlich mal wieder ein herzhaft geschriebener Famlienroman über mehrere Generationen, der sowohl gut lesbar als auch geheimnisvoll und interessant ist. Es hat seine Anfänge in Italien in dem Dorf Belmonte während der Kriegsjahre bis hin zur Auswanderung als Gastarbeiter nach Deutschland. Die Erzählstränge wechseln sich den Zeiten und den Figuren und es sind ausschließlich weibliche Protagonistinnen. Niemand von ihnen hat es leicht! In der Gegenwart reist die in Deutschland geborene Simona in das geerbte Haus ihrer gerade verstorbenen Nona Franca. Francas Mutter war Teresa, die 1944 unfreiwillig schwanger wurde. Erst später trifft sie Cesare wieder, den sie liebt. Franca wandert in den sechziger jahren nach Deutschland aus, arbeitet in einer Fabrik, wurde Änderungsschneiderin und heiratete schließlich. Es fällt auf, dass eigentlich alle Figuren in jeweils ihrer Zeit stark gemachte Figuren sind und die Autorin ihnen ausreichend Raum gibt. Der Roman erfindet das Genre nicht neu, ist aber ein würdiger Vertreter!
Belmonte
von JD - 02.06.2020
Das ist einfach nicht Simonas Tag! Erst überwirft sie sich mit ihrem Chef und schmeißt ihren Job als Garten- und Landschaftsgärtnerin und dann stirbt auch noch völlig überraschend ihre Großmutter Franca, bei der sie aufgewachsen ist. Zu ihrer Mutter Marina hatte sie - wenn überhaupt - immer ein schwieriges Verhältnis, da diese immer sehr auf ihren Freiheitsdrang bedacht war und ihre Tochter immer wieder im Stich gelassen hat. Bei der Testamentseröffnung gibt es eine Überraschung: Marina erbt Omas Häuschen im Allgäu und Simona erbt ein Landhaus in den italienischen Marken, in Belmonte. Kurz entschlossen fährt sie dorthin, um abzuschalten und auch um ihre Beziehung zu dem rationalen Sebastian zu überdenken. In Belmonte angekommen, erwartet sie dort unter Anderem eine Kassette, besprochen von Franca. So erfährt Simona nach und nach mehr über ihre Familiengeschichte und viele Geheimnisse. Die Leser erhalten zu Beginn des Buches Einblick in die Geschichte von Teresa, der Mutter von Franca, die im Partisanenkrieg aktiv war und später dann lesen wir das, was Franca in den Aufnahmen erzählt. Simona ist auf einmal eingebunden in das trubelige Familienleben, der weit verzweigten Familie Ferri; Irma war einst Francas beste Freundin und sie sind beinahe wie Geschwister aufgewachsen. Und auch der Leser tritt ein in die turbulente italienische Welt und man würde am liebsten auch bei Giovanna einen Espresso trinken und leckeres Obst und Gemüse essen. Doch das Leben in Belmonte ist nicht einfach - und war es vor allem in der Vergangenheit nicht. Eine Geschichte, die mich mit sich gerissen hat mit interessanten Protagonistinnen, zum Teil überraschenden Entwicklungen und ein Ende, das mir gut gefallen hat. Ein toller Schreibstil, eine Geschichte zum Verreisen , gut für das Fernweh.
Spannende Schicksale
von Martina Ernst - 02.06.2020
Antonia Riepp ist das Pseudonym von Autorin Susanne Mischke. "Belmonte - Eine deutsch-italienische Familiensaga" ist ihr erster Familienroman. Simona stößt auf ein dunkles Geheimnis. Belmonte 1944, Teresas und Martas Leben nimmt eine schicksalhafte Wendung. Ihre Freundschaft wird auf eine große Belastungsprobe gestellt. Allgäu in der Gegenwart, Landschaftsgärtnerin Simona zweifelt an ihrer Beziehung zu Sebastian. Auch auf ihrer Arbeit gibt es Ärger. Eine Nachricht verändert alles. Der Rätsel um eine der Hauptfiguren wird zum roten Faden der Geschichte. Der Wechsel zwischen den Handlungssträngen gelingt flüssig und irritiert nur selten. Die Geschehnisse in Kriegs- und Nachkriegszeiten fesseln mehr. Teresas und Martas Freundschaft hat Auswirkungen auf die nachfolgenden Generationen. Der Plot und die Verstrickungen sind gut inszeniert. Im Mittelpunkt stehen die Frauen der vier Generationen, und zwei Handlungsorte, Belmonte in Italien und das Allgäu. Belmonte entwickelt gewichtigere Atmosphäre. Bald ist der Leser einer Hauptfigur voraus. Sie ahnt nichts von den damaligen Ereignissen und Beweggründen der Urgroßmutter. Es gibt Charaktere, die sich mehr ins Herz spielen und andere in den Hintergrund drängen. Simonas Oma Franca bildet einen besonderen Part. Sie ist auf sympathische Weise ein Motor der Geschichte. Simona erfährt, dass auch sie Geheimnisse hatte. Gelungen ist die Idee, wie Details aus der Vergangenheit ans Tageslicht kommen. Das Thema "Große Liebe" wird mit verschiedenen Schicksalen verflochten. Nicht immer sind Entwicklungen und Ausgang nachvollziehbar. Das Glück hängt stets am seidenen Faden. Im letzten Buchdrittel sorgen die Liebesirrungen und Wirrungen für weniger Atmosphäre. Eine ältere Hauptfigur überzeugt mit Eigenwilligkeit, Emotionen und Tatendrang. Puzzlestücke fügen sich zusammen. Die Auflösungen zum Schluss sind weniger spannend als erwartet. Ein bisschen Enttäuschung kommt auch mit einer letzten Entscheidung auf. Die Coverszene entführt in ein anderes Land und in eine andere Zeit. Gut gelungen ist die Kombination der Farben. Der Titel wäre mit einer anderen Platzierung noch besser ins Auge gefallen. "Belmonte - Eine deutsch-italienische Familiensaga" erzählt von starken Frauen und ihren berührenden Schicksalen. Wünsche, Ziele und das Glück stehen auf gläsernen Füßen. Mit Verstößen gegen die Regeln, dem Kampf um Freiheiten und eigene Entscheidungen entwickeln sich spannende Passagen. Trotz kleiner Mankos empfehlenswert.
Berührende Familien- und Generationengeschichte zwischen Deutschland und Italien
von Hermione - 02.06.2020
Simona leidet sehr unter dem Verlust ihrer geliebten Oma, bei der sie aufgewachsen ist. Von ihr erbt sie ein Haus in dem kleinen Ort Belmonte in den italienischen Marken. Da die gelernte Garten- und Landschaftsbauerin ohnehin gerade ihren Job verloren hat und auch mit ihrer Beziehung zu dem angehenden Professor Sebastian ein wenig hadert, bricht sie nach Italien auf. Dort erfährt sie vieles über ihre Familie, was sie noch nicht wusste, und muss auch mit der Lebensbeichte ihrer Großmutter umgehen. Meine Meinung: Der Roman kommt als schöner dicker Wälzer sehr vielversprechend daher mit einem wunderschönen Cover, das gleich an Italien erinnert. Auch die Geschichte überzeugt gleich durch verschiedene Perspektiven und Handlungsstränge auf unterschiedlichen zeitlichen Ebenen. Ich habe zwar ein wenig gebraucht, um mit den handelnden Personen wie Simona und ihrer Großmutter Franca warm zu werden, aber gegen Ende hin wird die Geschichte wirklich sehr berührend und ich habe dann sehr stark mit den Protagonistinnen mitgefühlt. Grundsätzlich hat mir das Setup als Familien- und Generationengeschichte mit italienischen Wurzeln sehr gefallen. Die Anfänge reichen bis in die Zeiten des Zweiten Weltkriegs und des Widerstands in Italien zurück und man bekommt ein gutes Bild vom Alltag der Menschen damals, insbesondere der Rolle der Frau. Auch die Beschreibungen des verträumten (fiktiven) Orts Belmonte zur heutigen Zeit sind sehr authentisch und glaubwürdig, so dass ich mich zeitweise wie nach Italien versetzt fühlte. Am Stärksten sind mir jedoch die Beziehungsthemen und berührenden Gefühle in Erinnerung geblieben. Fazit: Ein atmosphärisches und stimmungsvolles Buch, das mich gegen Ende hin richtiggehend mitgenommen hat.
Emotionale Familiensaga
von Baksi - 02.06.2020
"Belmonte" von Antonia Riepp ist eine emotionale Familiensaga, welche die Geschichten von Teresa, ihrer Tochter Franca und deren Enkelin Simona in verschiedenen Zeitebenen erzählt. Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefesselt und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen! Simona, eine junge Frau mit italienischen Wurzeln, wuchs in Kempten bei ihrer Großmutter Franca auf, die selbst als junge Frau auf der Suche nach Arbeit und einem besseren Leben aus dem kleinen italienischen Dorf Belmonte nach Kempten kam. Simonas Leben in Kempten ist eigentlich recht unkompliziert - wäre da nicht ihre impulsive Art die ihr sowohl in der Arbeit als auch in ihrer Beziehung häufiger Schwierigkeiten bereitet. Als ihre Großmutter überraschend stirbt erbt Simona Francas Elternhaus in Belmonte, von dem sie bis dahin nichts wusste. So wie auch, das wird ihr erst später bewusst, von einem Großteil des Lebens der "nonna". Den letzten Wunsch ihrer Großmutter, Simona solle einige Wochen in Belmonte verbringen, erfüllt Simona - auch um selber aus ihrem Alltag zu flüchten und sich "abzukapseln" von ihrer nervigen Mutter, aber auch von ihrem Freund. Als Simona in dem Haus ankommt erhält sie nacheinander mehrere Kassetten, auf welchen Franca ihre Lebensgeschichte aufgenommen hat. Eine Lebensgeschichte die Simona so nicht kannte und so auch nicht erwartet hat. Die ihr Leben aber vollkommen verändern wird. Der Roman spielt im Zeitraum von 1944 bis in das Jahr 2018 und spinnt die Familiengeschichte von Franca und Simona beginnend mit der Geschichte von Francas Mutter Teresa, die sich im Widerstand gegen die Deutschen engagierte. Die Kapitel wechseln - zunächst wird, als Rahmen für die weitere Handlung, ein Großteil von Teresas Geschichte erzählt, Francas Lebensgeschichte wechselt sich immer wieder mit Kapiteln aus der Gegenwart, die insbesondere Simonas Reaktionen auf das Gehörte zeigen, ab. Die Erzählung in den verschiedenen Zeitebenen ist aus meiner Sicht sehr harmonisch - man hat nicht das Gefühl, dass in der Zeit gesprungen wird - die Kapitel fügen sich nahtlos ineinander, sodass man parallel das Leben von Franca und Simona in Belmonte nachverfolgen kann. Dieses Bild find ich übrigens auch auf dem Cover des Buches sehr schön umgesetzt, das im Hintergrund, in sepia gehalten eine Frau am Brunnen zeigt - die Vergangenheit, und im Vordergrund eine junge Frau auf einem Motorroller - die Gegenwart. Der Schreibstil dieses Buches konnte mich absolut überzeugen - es ist flüssig zu lesen - verleiht der Geschichte durch die eingestreuten italienischen Worte (die man nicht zwingend verstehen muss -häufig ergeben sie sich aus dem Kontext oder werden nochmal übersetzt) aber eine enorme Authentizität, sodass ich teilweise das Gefühl hatte, wirklich am Tisch der Familie zu sitzen. Auch die, insbesondere in der Zeit von Teresa leider noch häufig vorherrschende Gewalt gegen Frauen, sei es von ihren Ehemännern oder Vätern, wird in diesem Buch thematisiert, wobei die Sprache aber niemals brutal wird, auch wenn es aufgrund der Taten an einzelnen Stellen durchaus notwendig wäre. Diese Sachlichkeit ist aus meiner Sicht Ausdruck der Ergebenheit mit der die Frauen ihr Schicksal hingenommen haben, was in dem Buch auch ganz klar zum Ausdruck kommt. Die Figuren in dem Buch lassen sich aus meiner Sicht mit einem Wort beschreiben "authentisch". Wie schon gesagt hatte ich bei den Familienszenen häufig das Gefühl direkt dabei zu sein - ich konnte mir genau vorstellen, wie trubelig es in dem Haus zugeht. Ich habe Franca vor mir gesessen wie sie in ihrem Sessel sitzt und die Kassetten aufnimmt und Simona wie sie versucht den Garten umzugraben. Hier hat es die Autorin aus meiner Sicht wirklich geschafft, den Leser in die Geschichte zu entführen. Durch den Stammbaum der auf der Innenseite des Einbands abgedruckt ist hat der Leser eine "allwissende" Rolle, d.h. er weiß bereits zu Beginn von Dingen, die die Figuren erst zum Ende des Buches herausfinden. Dies hat mich zu Beginn des Buches sehr gestört muss ich sagen. Insbesondere da ich sehr häufig in den Stammbaum geschaut habe, um die Verhältnisse zwischen den Figuren besser nachvollziehen zu können (dafür ist der Stammbaum nämlich wirklich hilfreich). Im weiteren Verlauf der Geschichte hatte ich die Infos zwar im Hinterkopf, sie waren mir aber nicht mehr so wirklich bewusst bzw. haben mein Leseerlebnis nicht negativ beeinflusst, daher ging es dann mit dem "Vorabwissen". Wenn es aber einen Kritikpunkt an dem Buch gibt dann definitiv der Stammbaum auf der Innenseite. Ich kann mir vorstellen, dass dies viele Leser stört, denn es nimmt dem Buch (auch wenn dies bei mir etwas weniger der Fall war, da ich es gut geschafft habe das Wissen auszublenden) doch einen Teil der Spannung. Warum man den Stammbaum nicht auf die letzte Seite gemacht hat - dies hätte sicher geholfen. In dem Zusammenhang fand ich auch etwas ärgerlich, dass bei den Jahreszahlen zwei Fehler enthalten sind. Unabhängig davon war Belmonte bisher aber ein absolutes Lesehighlight dieses Jahres für mich. Die Geschichte fesselt einen und nimmt einen mit auf eine Reise in die Vergangenheit - auf die Suche nach den Wurzeln von Simona und Franca. Ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen und kann es zu 100% weiterempfehlen.
Eine tolle Lektüre nicht nur für den Urlaub
von Leserin - 02.06.2020
In ihrer deutsch-italienischen Familiengeschichte "Belmonte" erzählt Antonia Riepp kraftvoll und zutiefst bewegend von einer jungen Frau auf der Suche nach ihren Wurzeln. Riepps ergreifender Roman um Liebe, Heimat und Identität erstreckt sich über vier Generationen und führt seine Leser von "Belmonte", einem malerischen Dorf in den italienischen Marken, bis ins idyllische Allgäu. Als ihre Großmutter Franca überraschend stirbt, erbt Simona, italienisch-deutsches Gastarbeiterkind in der dritten Generation, deren Elternhaus in den italienischen Marken, von dessen Existenz sie bis dahin nichts wusste. Die junge Landschaftsgärtnerin aus dem Allgäu macht sich auf in das ferne Belmonte, ein verträumtes, mittelalterliches Dorf auf einem Hügel, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Dort findet sie auf Kassetten Francas Lebensbeichte. Stück für Stück und Geschichte für Geschichte folgt Simona den Spuren ihrer Vorfahren in ein verlassenes Kloster, zu einem ehemals feudalen Gutshof und dessen menschenscheuem Besitzer, bis sie am Ende eine erschreckende Wahrheit enthüllt. Eine atmosphärische Familiengeschichte zwischen Italien und Deutschland - stimmungsvoll erzählt, klug komponiert und zutiefst anrührend! (Klappentext) Dieser tolle Roman in dem es um starke Frauen geht, sowie um eine Deutsch-Italienische Familiengeschichte, läßt sich sehr gut lesen. Ich wollte das Buch gleich gar nicht mehr aus der Hand legen, weil es sehr stimmungsvoll, einfühlsam, detailgenau und bildlich geschrieben ist. Ich war sehr schnell in der Geschichte, die in zwei Zeitebenen erzählt wird, gefangen und konnte mir auch sehr schnell vieles sehr gut vor meinem geistigen Auge vorstellen. Ich war mit im Allgäu und mit in Italien und habe viele Emotionen hautnah miterlebt. Die Spannung wird gut aufgebaut und gehalten und die Charaktere sind gut beschrieben und entwickeln sich auch logisch weiter. Eine tolle Lektüre, nicht nur für den Urlaub in Bella Italia
Gelungener Auftakt der Buchreihe
von kelo24 - 02.06.2020
Belmonte ist ein kleines, beschauliches Örtchen in den italienischen Marken. Dort hat Simona das Elternhaus ihrer italienischen Großmutter geerbt, von dessen Existenz sie bisher noch nichts ahnte, obwohl sie bei ihr aufgewachsen ist. Aber auch sonst hat Franca, ihre verstorbene Oma, noch einige Überraschungen parat. Im MIttelpunkt dieser deutsch-italienischen Familiengeschichte, die 1944 beginnt und sich bis in die Gegenwart hinzieht, stehen 4 Generationen von Frauen. Kämpferische Frauen, die kein Risiko scheuen, ein hartes Leben vor sich oder bereits hinter sich gebracht haben, Skandalen getrotzt und Schicksale gemeistert haben und bei allen Unwegbarkeiten, die ihr Leben mit sich brachte, trotzdem nie den Mut verloren haben - kurz gesagt 4 spannende Lebensgeschichten. Die Zeitebenen wechseln sich ab und sind immer der betreffenden Frau zugeordnet, was den Lesefluss erleichtert. Die Charaktere sind authentisch und man kann sich gut in die Personen hineinversetzen. Die lebendige und bildhafte Beschreibung von der Landschaft lässt das kleine verschlafene Dorf schnell zum Leben erwecken und mit ihm seine mitunter recht lauten Bewohner. In der Regel nimmt mich immer der vergangene Handlungsstrang eher gefangen, aber hier steht Simonas gegenwärtige Suche nach ihren Wurzeln diesem ebenbürtig gegenüber. Mich haben die doch so unterschiedlichen Lebenswege dieser Frauen beeindruckt, und ich habe Simona gerne auf ihrer Spurensuche begleitet. Allein der Stammbaum , den ich leider viel zu früh entdeckt habe, hat mir ein wenig die Lesefreude getrübt, da er viel zu viele Informationen preisgegeben hat, die ich lieber nicht erfahren hätte.
Zwischen Italien und dem Allgäu
von begine - 01.06.2020
Antonia Riepp ist das Pseudonym einer bekannten Krimiautorin. Belmonte ist ihr erster Familienroman. Es ist eine Deutsch Italienische Familiengeschichte über mehrere Generationen. Belmonte ist ein Dorf in den italienischen Marken. Das liegt an der Wade des Stiefels, wie die Gastarbeiterin Franca, ihre Heimat, den Deutschen erklärt. Sie hat ihr Leben im Allgäu eingerichtet. Ihre Enkelin Simona erbt von ihr den Familienhof in Belmonte. Jetzt erfahren wir das Schicksal von Francas Mutter Teresa, von Franca, von deren Tochter Marina und deren Tochter Simona. Die Autorin hat einen charmanten Erzählstil. Sie hat die die Erlebnisse der Gastarbeiter gut aufgegriffen. Die Atmosphäre in Italien kann ,an so richtig miterleben. Ihre Familiengeschichte hat sie erlesen komponiert. Ich war begeistert.
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