Wenn Schmetterlinge fliegen lernen als Buch (kartoniert)
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Wenn Schmetterlinge fliegen lernen

Buch (kartoniert)
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Ein Roman über den Mut, die Flügel auszubreiten, um fliegen zu lernen.

"Wozu brauchst du den Schmetterling überhaupt?"

"Um den Kokon aufzubrechen."

Olivias Kindheit ist geprägt vom tragischen Unfalltod ihrer Eltern. Früh verlässt sie Zürich und reist se … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Wenn Schmetterlinge fliegen lernen
Autor/en: Astrid Töpfner

ISBN: 2496701241
EAN: 9782496701241
Amazon Publishing

5. September 2019 - kartoniert - 288 Seiten

Beschreibung

Ein Roman über den Mut, die Flügel auszubreiten, um fliegen zu lernen.

"Wozu brauchst du den Schmetterling überhaupt?"

"Um den Kokon aufzubrechen."

Olivias Kindheit ist geprägt vom tragischen Unfalltod ihrer Eltern. Früh verlässt sie Zürich und reist seitdem rastlos um die Welt. Erst als ihre Großmutter an Alzheimer erkrankt, kehrt die junge Frau zurück in die Heimat.

Unerwartet erhält sie einen Anruf des früheren Assistenten ihres Vaters, eines angesehenen Schmetterlingsforschers. Er fordert sie auf, Antworten auf die Fragen zu suchen, die Olivia seit zehn Jahren verdrängt: Was ist damals beim Tod der Eltern wirklich geschehen und was hat es mit diesem seltenen Schmetterling auf sich, nach dem sie gesucht hatten?

Ihr Jugendfreund Tom steht ihr dabei zur Seite und aus Freundschaft könnte Liebe werden. Aber dafür müssen erst Olivias Narben heilen: Sie muss den Mut finden, loszulassen - und fliegen zu lernen.

Portrait

Astrid Töpfner wurde 1978 in der Schweiz geboren, als Tochter eines Österreichers und einer Dänin. Kaum konnte sie lesen, verfiel sie der Magie des geschriebenen Wortes und begann wenig später, ihre eigene Fantasie aufs Papier zu bringen.Nach ihrer Ausbildung zur Tourismusfachfrau zog es sie in die weite Welt; sie lebte auf den Kanaren, in Mexiko und Los Angeles, bevor die Liebe sie nach Spanien zog. Dort wohnt sie seit 2005 mit ihrem Mann und zwei Söhnen. Bei Tinte & Feder erschienen ihre Romane »Wie Nebel in der Sonne« und »Wenn Schmetterlinge fliegen lernen«.
Bewertungen unserer Kunden
Traust du dich die Flügel auszubreiten und dich dem zu stellen, das noch kommen
von Nikola - 09.06.2020
Wenn nicht nur Schmetterlinge sondern auch die Protagonistin beginnt mutig zu sein und die Autorin dir diesen Weg gekonnt zu schildern weiß, erhältst du ein außergewöhnliches Buch. Olivia reist zurück nach Zürich. Ein Ort, den sie gerne gemieden hätte, wäre ihre Großmutter nicht an Alzheimer erkrankt. Ein Ort, der sie mit der Vergangenheit konfrontieren könnte, die sie bis heute verdrängt. Plötzlich taucht auch noch André Edelmann auf und scheint seinem Namen alle Ehre zu machen, denn er drängt sie nicht, sondern versucht ihr zu helfen, zu erfahren, was damals passiert ist und was es mit dem Schmetterling auf sich hat. Zudem ist da noch Tom, ihre Jugendliebe, mit dem sie immer noch etwas zu verbinden scheint, das andere nicht unbedingt verstehen können. Damit nicht genug, wird manches komplizierter als gedacht, anderes entpuppt sich als Trugschluss, denn nur eins scheint die Wahrheit offenbaren zu können, die Erinnerung an das Ereignis vor zehn Jahren. Olivia wirkt von Anfang an etwas unnahbar und verdeutlicht bereits auf den ersten Seiten, dass sie ein schweres Päckchen zu tragen hat. Ihr Verhältnis zu anderen Menschen ist schwierig. Lediglich mit Tom und irgendwie auch André Edelmann scheint sie auskommen zu können und ersterer hilft ihr dabei, aufzutauen. Es hat wirklich Spaß gemacht, Olivia zu begleiten, denn neben ihrer Trauer, ihrer ungewissen Vergangenheit und den für sie oft unangenehmen Situationen wirkt sie keineswegs weinerlich, sondern eher verschlossen, zutiefst verletzt. Auch ihre sich anbahnenden Gefühle zu Tom entdeckt sie auf ganz eigene Weise. Ihre Großmutter wirkt auf den Leser sehr unsympathisch, was einen Olivia nur noch mehr verstehen lässt. So manchmal fragt man sich, wohin diese Geschichte noch führen wird, was passieren soll. Erst so nach und nach entdeckt man, was wirklich los ist und das manches eben doch anders ist als gedacht. Ein-zwei schrullige Charaktere, wie beispielsweise Toms Schwester, und auch die Großmutter, die im Laufe der Geschichte anders wahrgenommen werden kann und deren Erkrankung auf bedachte und sehr nachvollziehbare Weise geschildert wird, gehören dazu. Viele Fragezeichen werden so am Ende des Buches ausradiert werden können und ein Ende entsteht, mit dem man so nicht rechnet. Der Klappentext führt mehrere Ereignisse und so erlebt der Leser immer wieder neues zu den verschiedenen Handlungssträngen, nur um am Ende einen, den einzig wahren, verfolgen zu können. Die Autorin liefert dies alles mit einem atmosphärischen Schreibstil, der eine ganz eigene Stimmung entstehen lässt. Romantik, Spannung, Drama, aber auch Witz vereinen sich und beflügeln diese Geschichte. Da liegt es nur noch an Olivia, diese Flügel auch auszubreiten. Olivias Entwicklung war etwas ganz besonderes für mich, wie der Schmetterling auch. Für diese vielschichtige Geschichte vergebe ich so nichts anderes als 5/5 Sternen, oder gar Schmetterlingen? ;)
Vergangenheitsbewältigung
von leseHuhn - 09.02.2020
Wenn Schmetterlinge fliegen lernen Astrid Töpfner Verlag Tinte & Feder, 10.September 2019 Klappentext Ein Roman über den Mut, die Flügel auszubreiten, um fliegen zu lernen. »Wozu brauchst du den Schmetterling überhaupt?« »Um den Kokon aufzubrechen.« Olivias Kindheit ist geprägt vom tragischen Unfalltod ihrer Eltern. Früh verlässt sie Zürich und reist seitdem rastlos um die Welt. Erst als ihre Großmutter an Alzheimer erkrankt, kehrt die junge Frau zurück in die Heimat. Unerwartet erhält sie einen Anruf des früheren Assistenten ihres Vaters, eines angesehenen Schmetterlingsforschers. Er fordert sie auf, Antworten auf die Fragen zu suchen, die Olivia seit zehn Jahren verdrängt: Was ist damals beim Tod der Eltern wirklich geschehen und was hat es mit diesem seltenen Schmetterling auf sich, nach dem sie gesucht hatten? Ihr Jugendfreund Tom steht ihr dabei zur Seite und aus Freundschaft könnte Liebe werden. Aber dafür müssen erst Olivias Narben heilen: Sie muss den Mut finden, loszulassen - und fliegen zu lernen. Meine Meinung Astrid Töpfner ist es in ihrem Buch sehr gut gelungen, die Zerrissenheit von Olivia aufs Papier zu bringen. Olivias Geschichte ist spannend und traurig. Und auch den Geheimnissen auf der Spur zu kommen ist schon mit kriminalistischer Tücke geschrieben. Die Protagonisten sind alle sehr gut beschrieben, ich hatte von jedem bzw. jeder ein Bild im Kopf. Und ich habe mit Olivia mitgefiebert und auch ich fühlte mich zerrissen zwischen Wut und Trauer und Liebe. Sehr gerne gebe ich ***** und eine Leseempfehlung für das Buch.
eine besondere Liebesgeschichte
von labelloprincess - 01.12.2019
Das Cover ist so wunderschön, dass ein Schmetterling eine große Rolle spielt ist natürlich klar. Durch die zarten Herzchen nimmt man auch an, dass die Schmetterlinge im Bauch auch wichtig werden. Ich mag den Erzählstil der Autorin sehr, ich kann die Gefühle und die Stimmung im Buch beim Lesen gut spüren. Mir gefällt es auch sehr gut, dass die Geschichte über den Vorfall des Unfalls vor 15 Jahren erst mit der Zeit bzw. ganz zum Schluss gelüftet wird. So bleibt es bis zum Schluss spannend. Für mich ist dieses Buch eine ganz besondere Liebesgeschichte, auf keinen Fall gewöhnlich. Die Gedanken, Gefühle und auch Ängste von Olivia werden sehr ausführlich aber nicht langatmig beschrieben. Man kann der Geschichte wirklich sehr gut folgen. Das Happy End war für mich wirklich besonders schön. Für diese schöne, gefühlvolle Liebesgeschichte vergebe ich 5 von 5 Sternen.
Schmetterling, flieg!
von Simone - 14.10.2019
Ich brauchte ein bisschen, bis ich in der Geschichte drin war. Jedoch hat sie mich dann komplett gefesselt gehabt. Warum die Protagonistin so schroff und abweisend zu allen ist, erklärt sich im Verlauf des Buches. Zum Ende hin kam sogar richtig Spannung auf und es wurde regelrecht dramatisch. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen gehabt, da Olivia eine schöne Entwicklung durchlebte und der Vergleich mit der Metamorphose eines Schmetterlings sehr passend dargestellt wurde. Die Charaktere waren für mich sehr stimmig und nachdem man weiß, was sie erlebt haben, sind die Handlungen auch nachvollziehbar und verständlich. Dieses Buch vereint sowohl eine schöne Liebesgeschichte, als auch spannende Einblicke in die Welt von Olivia, ihren Eltern und ihrer Oma, die der Schlüssel zu all dem Erlebten sind.
Wenn Schmetterlinge fliegen lernen
von Anika Franke - 09.10.2019
Das Cover ist mir sofort ins Auge gefallen. Die Farben, sowie die Hand mit dem Schmetterling finde ich echt hübsch. Ausserdem wird ein toller Bezug zum Titel hergestellt. Das Schreibstil der Autorin liest sich sehr angenehm, auch wenn mir die Handlung etwas zu distanziert blieb. Irgendwie konnte ich keinen guten Draht zu den Personen herstellen. Olivia hat einiges erlebt in ihrer Vergangenheit. Mit 10 Jahren verlor sie ihre Eltern bei einem Unfall und auch das Verhältnis zu ihrer Oma scheint zerrüttet zu sein. Sie versucht eine Heimat zu finden und reist um die Welt. Leider läuft sie vor ihrem Problem und ihrer Vergangenheit davon. Selbst ihre demenzkranke Grossmutter kann sie lange nicht für eine Heimkehr begeistern. Leider geschieht etwas und dann erklärt sich Olivia bereit nach Zürich zurück zu kehren. Nun muss sich sich dank des früheren Assistenten ihres Vaters öffnen und sich allen stellen, was sie zu verdrängen versuchte. Ihr ehemaliger Freund Tom, den sie wieder getroffen hat steht ihr zur Seite und ermutigt sie zu einigen Sachen. Die Charkatere sind sehr interessant gewählt und haben Ecken und Kanten. Dennoch bleibt mir alles zu sehr auf Distanz. Ich hätte mir gewünscht etwas mehr in die Story eintauchen zu können, da es auch ein sehr emotionales Thema ist und es eine tolle Entwicklung nimmt. Dennoch finde ich es bewundernswert, wie Olivia den Mut findet nach vorn zu schauen und sich zu entfalten. Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sterne.
Lerne loszulassen
von Buecherseele79 - 08.10.2019
Olivia erhält einen Anruf indem sie die Haushälterin Maria bittet, in die Schweiz Heimzukehren, denn der Großmutter geht es immer schlechter, die Demenz nimmt immer mehr Raum ein. Für Olivia der pure Albtraum, nach dem Tod ihrer Eltern musste sie bei ihren Großeltern aufwachsen und weder ihre Großmutter noch ihr Großvater waren liebevolle und verständnisvolle Großeltern. Doch dann trifft Olivia ihren Freund aus Kindheitstagen, Tom, wieder, und auch ein Professor der mit ihrem Vater zusammengearbeitet hat, möchte ihr helfen ihre Erinnerungen an das Unglück wieder aufzubauen, und um zu erfahren wo der seltene Schmetterling geblieben ist... Was für ein schöner und durchaus spannender Roman der mich nicht mehr losgelassen hat. Der Schreibstil ist von Beginn an interessant, für sich einnehmend und man ist mit der Weltenbummlerin Olivia unterwegs. Es geschieht einiges, aber die Autorin ist gekonnt mit der Wahrheit und wirft nicht alles gleich dem Leser vor die Füsse sondern man erfährt nach und nach was mit Olivia alles passiert ist, warum sie so ist wie sie ist und warum sie von gewissen Ängsten geplagt wird. Die Autorin kann die Umgebungen sehr bildhaft und lebendig beschreiben, egal ob man mit Olivia in Ägypten am tauchen ist, mit ihr durch Zürich läuft, im Urwald nach einem Schmetterling sucht oder andere Länder erlebt die sie besucht hat. Olivia ist die Hauptprotagonistin in diesem Buch und sie schließt man sehr schnell ins Herz. Ein rothaarige Wirbelwind der sich doch nicht mehr sicher ist, immer auf der Suche, möchte sich nicht binden, hat zu viele Verluste aber auch menschliche Enttäuschungen erleben müssen. Sie hat niemanden mehr an den sie sich wenden kann und versucht einfach alle Gedanken auszuschalten um leben zu können. Bis der Anruf aus der Schweiz sie erreicht.. Auch die Großmutter ist interessant dargestellt, denn nicht nur dass man ihre Geheimnisse erfährt oder mit welchen Geistern der Vergangenheit sie sich plagt, sondern auch was Demenz mit einem Menschen anstellt, wie man einen Tag alles noch weiß, die Gesichter erkennt und dann gibt es die dunklen, die trüben Tage wo man nichts mehr erkennt, alles verwechselt und durch einen Nebel wandert. Ich fand die Idee von Olivia und ihrer Großmutter super umgesetzt denn beide haben eigentlich viel erlebt was sie verbinden sollte, ja fast müsste, aber die äußeren Umstände und die eigenen Ängste, Sorgen und Ansichten hat sie voneinander entfernt. Mit Tom tritt ein smarter junger Mann in diesem Buch auf, sehr sympathisch, aber auch er hat, wie Olivia, mit gewissen Fesseln und Sorgen zu kämpfen und man merkt in diesem Buch - eigentlich leben alle Protagonisten mit den Fesseln und trauen sich nicht ihren Weg zu gehen. Dies fand ich ebenso gekonnt umgesetzt und man hinterfragt sich selbst wie man die Situationen einschätzt und sieht, wo man die eigenen Fesseln hat, ob man sich nicht daraus ein Stück oder gar komplett befreien kann. Lobenswert hier dass die beginnende Liebe zwischen Tom und Olivia nicht den ganzen Raum in diesem Buch einnimmt und viele andere, wichtige Dinge schluckt, sondern sich sehr schön und genügsam in die Geschichte einfügt. Mit dem Professor Edelmann taucht hier ein düsterer Genosse auf, den man nicht so recht greifen kann, aber seine Ansichten und seine Wut und extremen Besitzansprüche lassen den spannenden Teil dieses Romans aufkommen, alles hängt zusammen, alles hat seine Gründe und man ist als Leser gefordert aber möchte natürlich auch wissen was es mit dem Unfall von Olivia¿s Eltern auf sich hat, was ist so besonders an dem Schmetterling, was ist den Eltern noch gelungen, woher kommen die Ängste und gewisse Macken von Olivia. Mich hat der Roman sehr gut unterhalten, begeistert und fesseln können und ich denke dass hier für jeden etwas dabei ist - Spannung, Liebe und der eigene Weg der einen glücklich macht. Ich spreche eine ganz klare Leseempfehlung aus!
Mutig sein
von PetziPetra - 05.10.2019
Olivia kehrt nach längerer Zeit wieder in ihre Heimat zurück. Hat sie doch den Tod ihres Opas schon versäumt. Ebenfalls ein tragischer Tod, der ihrer Freundin Rash und ihre Schuldgefühle bewegten sie dazu.  War das so eine gute Idee? Zu Hause angekommen muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen. Den größten Verlust, den Tod ihrer geliebten Eltern. Die sie als 10 jährige verloren hat. Der Oma die mittlerweile an Alzheimer erkrankt ist. Was hat sie von damals verdrängt? Doch Olivia hat auch Glück. Sie trifft auf Tom ihren Jugendfreund, der ihr zur Seite steht. Die Autorin hat einen Schreibstil der tief bewegt, einen fesselt. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Sehr bewegend erlebt man Liebe, Eifersucht, Hass, Hoffnungslosigkeit und viel mehr. Eine klare Leseempfehlung von mir.
Ein wunderbarer Roman, der berührt und nachdenklich macht
von alex.gedankenwelt - 29.09.2019
Zürich, Schweiz. Seit dem frühen Tod ihrer Eltern wächst Olivia bei ihren Großeltern auf. Olivia war zwar dabei als ihre Eltern verunglückten, kann sie aber an nichts mehr erinnern. Vom Ereignis traumatisiert, hat sie alle Erinnerungen an das Erlebnis verdrängt. Alles, was bleibt, sind Trauer und Selbstzweifel. Ihre Bemühungen Liebe und Zuneigung von den Großeltern zu bekommen, schlagen fehl. Zu groß ist deren Trauer um den Verlust der Tochter, Olivias Mutter. So früh wie möglich verlässt sie ihre Großeltern und reist in der Welt umher. Wahllos treibt es sie von Land zu Land, immer auf der Suche nach einem Ort voll Liebe und Geborgenheit. 4 Jahre später kehrt sie zurück in die Schweiz. Ihre Großvater ist mittlerweile verstorben und ihre Großmutter Erika an Alzheimer erkrankt. Viel Zeit bleibt Olivia nicht mehr, um sich mit ihrer Großmutter zu versöhnen. Doch die Verletzungen auf beiden Seiten sind groß und die Differenzen scheinen unüberbrückbar. Unterstützung erhält Olivia von der langjährigen Haushälterin Maria und Tom, ihrem Freund aus Kindertagen. Zufällig ist sie ihm auf der Straße begegnet. Gemeinsam mit seiner Schwester Valerie betreibt er das Cafe` Mokkart und bietet Olivia einen Job an, den sie so dringend benötigt. Zum Unmut seiner Schwester Valerie, werden die beiden immer vertrauter miteinander. Olivia genießt jeden Augenblick, obwohl sie spürt, dass auch Tom von einem Geheimnis umgeben zu sein scheint. Und dann ist da ja auch noch Prof. Dr. Edelmann, der zum 15-jährigen Todestag ihrer Eltern ein Interview mit ihr führen möchte. Olivias Vater war ein berühmter Schmetterlingsforscher und Prof. Dr. Edelmann sein Assistent. Ein seltener Schmetterling scheint damals - kurz vor dem Tode ihres Vaters- verschwunden zu sein. Kann er Olivia helfen, sich an die Ereignisse von früher zu erinnern und können sie gemeinsam den Schmetterling wiederfinden? Zitat: "Es waren nicht die Erinnerungen, die schmerzten. Es war das Verdrängen." Astrid Töpfner ist ihrem eigenen Anspruch, den Roman so realistisch wie möglich zu schreiben, absolut gerecht geworden. Als gelernte Tourismusfachfrau lässt sie den Leser an ihrer Liebe für fremde Länder teilhaben. Detailverliebt und lebensnah beschreibt sie dem Leser die Orte , an denen die Hauptprotagonistin Olivia ihre Zeit im Ausland verbracht hat. Zürich ist nicht nur Olivias Heimatstadt, sondern auch die der Autorin. Jeder Winkel, jede Ecke, jede Gasse. Wundervoll in Szene gesetzt. Mit einem unglaublichen warmen und flüssigen Schreibstil erzählt sie die Geschichte von Olivia und ihrer Familie. Viele verschiedene Charaktere, die der Leser am Anfang des Buches kennenlernt und die sich unterschiedlich weiterentwickeln. Nicht immer zwingend sympathisch, doch im Laufe der Geschichte durchaus nachvollziehbar, verfolgt jede Charaktere ihr eigenes Ziel. Mein persönliches Fazit: "Wenn Schmetterlinge fliegen lernen" ist ein unglaublich liebevoll geschriebener Roman. Der Titel, der Klappentext und das Cover bilden eine wunderbare Einheit und verschmelzen mit dem Inhalt des Buches. Viel mehr kann ein Leser sich nicht wünschen. Eine Buch, das Menschen mit ähnlichen Erfahrungen triggern kann. Das Buch steht für Eigenreflexion, Aufbruchstimmung und Aufarbeitung. Vertrauen und sich fallen lassen. Wertschätzung sich selbst und seinen Mitmenschen gegenüber. Hierzu gehört aber auch, verzeihen zu können! Ein Roman, der mich sehr berührt hat. Gewünscht hätte ich mir lediglich, eine langsamere Entwicklung der Charaktere. Es hätten meiner Meinung nach gerne noch ein paar Seiten mehr sein dürfen. Für diesen Roman gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung!
um fliegen zu können, muss man vorher loslassen
von Anonym - 17.09.2019
Klappentext: [[Wozu brauchst du den Schmetterling überhaupt?[[ [[ Um den Kokon aufzubrechen.[[ Olivias Kindheit ist geprägt vom tragischen Unfalltod der Eltern. Früh verlässt sie sie Zürich und reist seitdem rastlos um die Welt. Erst als ihre Großmutter an Alzheimer erkrankt, kehrt die junge Frau zurück in die Heimat. Unerwartet erhält sie einen Anruf des frühsten Assistenten ihres Vaters, eines angesehenen Schmetterlingsforschers. Er fordert sie auf, Antworten auf die Frage zu suchen, die Olivia seit zehn Jahren vrdrängt: Was ist damals beim Tod der Eltern wirklich geschehen und was hat es mit diesem seltenen Schmetterling auf sich, nach dem sie gesucht hatten? Ihr Jugendfreund Tom steht ihr dabei zur Seite und aus Freundschaft könnte Liebe werden. Aber dafür müssen erst Olivias Narben heilen: Sie muss den Mut finden, loszulassen - und fliegen zu lernen. Das Buch: Olivia ist eine der Hauptprotagonisten, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Eine Kindheit, geprägt durch den frühen Verlust der Eltern, bricht sie Jung aus und bereist die Welt. Aber auch da kann sie auf Dauer ihrem Schicksal nicht entgehen. Durch einen erneutem herben Verlust und letztendlich die Alzheimer Erkrankung zwingen Olivia wieder in die Heimat. Die Zeit der Aussprache ist gekommen. In der Heimat gestrandet, begegnet ihr ihr alter Jugendfreund, der sich im Laufe des Buches, als unerschütterlicher Freund herausstellt. Er schafft es Olivia begreiflich zu machen, das weglaufen keine Option auf Dauer ist. So versucht sich Olivia ihrer Vergangenheit zu stellen. Jedoch muss sie dazu ihre Großmutter aufsuchen, was ihr alles andere als leicht fällt und die Erkrankung Alzheimer, macht dieses Vorhaben nicht einfacher. Doch nicht nur ihr Jugendfreund versucht Olivia zur Aussprache zu überreden. Da betritt auch plötzlich noch der alte Assistent ihres Vaters die Bühne, der sie regelrecht dazu drängt, herauszufinden was am Unfalltag passiert ist. Zusätzlich ist er an einem ganz bestimmten Schmetterling mehr als nur interessiert..... Das Fazit: Habe ich zu Beginn des Buches noch gedacht, ein netter leichter Sommerroman , wurde ich ganz schnell eines besseren belehrt.., aber der Reihe nach. Wirkt die Hauptprotagonistin Olivia zu Beginn des Buches noch ein wenig bockig und selbstbezogen, ändert sich dieser Eindruck sehr schnell. Man merkt, das eine Menge mehr hinter diesem Verhalten steckt. Auch recht zu Beginn des Buches, wird man Zeuge eines Erlebnisse, bei dem der ein oder andere Leser froh sein wird, das diese Szene nicht noch bildhafter beschrieben wurde, zumal dies leider ein immer noch sehr aktuelles Thema ist. Die Autorin zeigt auf, das Ereignisse, die in der Vergangenheit passieren, bis in die Gegenwart Auswirkungen haben können, durchaus auch negative, es aber diese Ereignisse sind, die einen Menschen prägen und ausmacht, was er heute ist, es jedoch nie zu spät ist, den Wegen seines Lebens eine neue Richtung zu geben. Trotz aller Irrungen und Wirrungen, kommt auch die Liebe in diesem Buch nicht zu kurz. Aber auch hier zeigt sich, die Vergangenheit kann man nicht einfach wie eine alte Haut abstreifen. Astrid Töpfner hat einen flüssigen , sehr bildhaften und farbenfrohen Schreibstil. Meint man als Leser, auf dem Tauchgang im Meer dabei zu sein oder den Schnee riechen zu können. Dabei nimmt die Geschichte immer wieder unerwartete Wendungen und der Spannungsbogen wird bis zum Ende des Buches aufrecht gehalten. Und läßt den Leser durchaus nachdenklich zurück, ob man selbst auch Dinge hat, die noch zu klären sind. Hätte mein Schlafbedürfnis mich nicht davon abgehalten, hätte ich das Buch an einem Stück durchgelesen. So reichte das Buch für 2 Abende als Lesestoff.
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