Ich hatte nicht immer, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte

Erkenntnisse aus meinem Leben als buddhistischer Mönch. Originaltitel: Jag kan ha fel. Großformatiges…
Buch (kartoniert)
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Von einem, der auszog, sich selbst zu finden




Was hilft uns, ein freieres Leben zu führen? Auf der Suche nach einer Antwort gibt Björn Lindeblad seine Karriere in der Wirtschaft auf und entscheidet sich für ein Leben als Waldmönch im Dschungel Thailand

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Produktdetails

Titel: Ich hatte nicht immer, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte
Autor/en: Björn Natthiko Lindeblad, Caroline Bankler, Navid Modiri

ISBN: 3423263113
EAN: 9783423263115
Erkenntnisse aus meinem Leben als buddhistischer Mönch.
Originaltitel: Jag kan ha fel.
Großformatiges Paperback. Klappenbroschur.
Übersetzt von Sigrid C. Engeler
dtv Verlagsgesellschaft

20. August 2021 - kartoniert - 223 Seiten

Beschreibung

Von einem, der auszog, sich selbst zu finden


Was hilft uns, ein freieres Leben zu führen? Auf der Suche nach einer Antwort gibt Björn Lindeblad seine Karriere in der Wirtschaft auf und entscheidet sich für ein Leben als Waldmönch im Dschungel Thailands. Dort wird er zu »Natthiko, zu dem, »der an Weisheit zunimmt«. 17 Jahre später geht er zurück nach Schweden und fällt in eine tiefe Depression. Bis er sich auf die Lehren aus seiner Zeit als Mönch besinnt und beschließt, das, was er gelernt hat, weiterzugeben. Doch als er sein Glück und seine innere Ruhe wiedergefunden hat, erfährt er, dass er unheilbar an ALS erkrankt ist.


Lindeblad weiß, was zählt, wenn die Tage begrenzt sind, und wie wir trotz aller Widrigkeiten Hoffnung, Schönheit und inneren Frieden finden können.


Portrait

Björn Natthiko Lindeblad, geboren 1961, interessiert sich für Meditation und Buddhismus, seit er ›Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten‹ gelesen hat. »An Weisheit zuzunehmen«, wie sein buddhistischer Name Natthiko es besagt, ist noch immer sein Ideal. Heute lebt er als Vortragsredner und Meditationslehrer in Schweden. Sein Buch hat er in Zusammenarbeit mit seinen Freunden Carolin Bankler und Navid Modiri verfasst.


Bewertungen unserer Kunden
Von einem der auszog ein Mönch zu werden
von Stefan Michaelis - 18.10.2021
In dem Buch wird in der ICH Form die Geschichte des Schweden Björn geschildert, welcher alles hinter sich gelassen hat um in einem buddhistischen Kloster in Thailand Mönch zu werden. Der oft recht holprige Weg dahin und die 17 Jahre in verschiedenen Klöstern werden gut verständlich und oft humorvoll beschrieben. Die Probleme nach seiner Rückkehr in die Gesellschaftswelt, der Umgang mit der Diagnose einer schweren Erkrankung und sein Denken über dasSterben und den Tod schließen das Buch ab. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war flüssig zu lesen ohne irgendwelche Fremdwörter oder buddhistischen Handlungsweisen, die nicht erklärt wurden.
Lesenswert, ansprechend und berührend
von Mengna - 25.09.2021
Diese Art von Büchern lese ich ehrlichgesagt eher selten, aber dieses Buch hat mich von Anfang an angesprochen, der Mut, diesen ungewöhnlichen Weg zu gehen, sehr fasziniert und zum Teil auch sehr berührt und zum Nachdenken angeregt. Eine besonders schöne Stelle finde ich die, wo er in Bezug auf Meditation schreibt, dass man in ruhigen Zeiten übt, um sich auf stürmische Zeiten vorzubereiten. Man konnte sich als Leser sehr gut in die Gefühle und Erlebnisse des Autors einfühlen und daher hat mich das Buch wirklich gefesselt. Auch die Passage am Ende über Enttäuschungen, schlechte Erfahrungen, Verbitterung, Vergebung als Schlüssel zur Freiheit fand ich sehr gelungen und inspirierend. Wirklich traurig und harte Kost war das Ende, wo der Autor schwer bzw. unheilbar erkrankt und der Vater sich entschliess seinem Leben ein Ende zu setzen. Aber auch das ist das Leben, wir haben einander nur als Leihgabe und dürfen daher keine Zeit verschwenden. Eines Tages kommt der Abschied unweigerlich. Ich habe nur die Passagen rausgesucht, die mir besonders gefallen haben, aber davon gibt es noch viel mehr. Ich kann jedem dieses Buch nur ans Herz legen.
Inspirierend
von Leseliebling - 19.09.2021
Ein Buch zum nachdenken und inspirierend für das eigene Leben. Zum Inhalt: Björn Natthiko Lindeblad erzählt in diesem Buch wie er zum Buddhismus gefunden hat und im weiteren seinen Weg als Mönch. Er berichtet davon wie unglücklich er in seinem alten Leben war und wie er sich davon gelöst hat. Außerdem beschreibt er die Erkenntnisse, die er in dieser Zeit erlangt hat. Meine Meinung: Ich habe schon viele Buddhistische Bücher gelesen und auch von diesem bin ich wieder mal hin und weg! Es macht Mut diese Geschichte zu lesen, da man sich sehr leicht mit dem Autoren identifizieren kann. Vieles kann man auch aus diesem Buch lernen und auf das eigene Lebe übertragen. So habe ich zum Beispiel richtig Lust bekommen zu meditieren. Der Schreibstiel ist sehr flüssig, doch trotzdem konnte ich das Buch nicht in einem Rutsch lesen. Manchmal musste ich es zur Seite legen und länger über das gelesene nachdenken. Mein Fazit: Für alle, die sich für Buddhismus oder die Lebensweise eines Mönches interessieren, ist es das perfekte Buch. Es ist auch besonders gut geeignet für Leute, die bislang noch kein Berührungspunkt mit diesem Thema hatten.
Bereichernd
von Verswand - 19.09.2021
Inhalt: Björn Lindeblad erzählt in diesem Buch von seinem Lebensweg. Er übt einen wirtschaftlichen Beruf aus, entscheidet sich dann aber für das Leben als buddhistischer Mönch. Doch ihn trifft ein Schicksalsschlag und Björn muss seine Zeit als Mönch abschließen. Meine Meinung: Björn Lindeblads Autobiographie ist sehr authentisch erzählt. Er ist ein normaler Mensch mit allen Begierden und Bedürfnissen und zu seinem Mönch- Dasein ist es ein langer, steiniger Weg, von dem er mit Anekdoten berichtet. Er macht den Buddhismus erlebbar, vermittelt ihn den Lesern empathisch. Einiges aus dieser Philosophie war mir bereits bekannt, wie dass der Umgang mit Geld komplett wegfällt, doch wie funktioniert das? Björn Lindeblad teilt seine Gefühle und Gedanken schonungslos und offen. Auch er ist nicht unfehlbar. Er beantwortet zahlreiche Fragen durch seine Erfahrungen. Ist ein Mönch wirklich sexuell enthaltsam? Hat man gar keine Begierden? Das Buch verändert den Leser, sensibilisiert ihn. In seiner schweren Zeit, die er durchleben musste, musste ich schlucken. Auch ein Mann, der viel Gutes wirkt, bleibt nicht von der Natur verschont. Fazit: Ein Buch, welches sehr viele Erkenntnisse über das buddhistische Leben als Mönch bietet. Es ist sehr bereichernd und ein empathisches Leseerlebnis.
Lehrreich, lesenswert und beeindruckend
von DrAmaya - 12.09.2021
Björn Lindeblad erzählt uns in Ich hatte nicht immer, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte - Erkenntnisse aus meinem Leben als buddhistischer Mönch von seiner Suche ein freieres Leben zu führen. Dafür gibt der Autor nicht nur seine Karriere auf, sondern zieht zudem in den Dschungel Thailands, um Waldmönch zu werden. Auch 17 Jahre später, als er wieder zurück in seine Heimat geht, ist er wieder auf der Suche nach sich selbst; doch seine Lehren aus der Zeit als Mönch helfen ihm, sich auf sein Glück und die innere Ruhe zu beziehen. Den ersten positiven Eindruck hat bereits das Cover des Buches bei mir hinterlassen. Es ist erfrischend anders und passt enorm gut zu den Waldmönchen, aber auch der Suche nach innerer Ruhe und Freiheit. Genauso beeindruckt hat mich der Inhalt aber auch die reflektierte Schreibweise des Buches. Das Buch wurde allerdings nicht von Lindeblad selbst, sondern von Caroline Bankler und Navid Modiri verfasst - gerade aber auch wegen dem gesundheitlichen Zustand des Autors ist das absolut authentisch. Trotzdem ruht in den Zeilen des Buches viel Weisheit, ein reicher Schatz an Erfahrungen, Humor, Trauer und wieder Weisheit. Das Buch hat mich gerade auch durch dessen Authentizität sehr berührt und zum Nachdenken gebracht. Gerade die Schwächen des Autors machen es sehr glaubhaft. Z.B. seine Erfahrungen mit der Meditation - das kennen vermutlich viele von uns, das ständige Abschweifen, die wiederholten Fragen, ob man es denn jetzt richtig macht... Trotzdem wirkt es an keiner Stelle belehrend. Vermutlich gibt es auch noch so viel mehr zu entdecken. Also es wird nicht meine letzte Lektüre des Buches bleiben. Man sollte allerdings nicht mit der Erwartung rangehen, mit diesem Buch ein Sachbuch vor sich zu haben. Das ist es definitiv nicht; aber gerade das, macht es umso großartiger.
Ein Geschenk für jeden!
von Anonym - 10.09.2021
Das Cover wirkt sehr ansprechend und einladend, ohne überfrachtet zu sein. Autobiographisch erzählt Autor Björn Lindeblad von seinem Lebensweg, auf dem er, nach einem 4wöchigem Aufenthalt in einem buddhistischem Kloster beschloß, weiter zu meditieren und sein Leben nach den Lehren Buddhas zu verändern/ gestalten. Als er sich entschließt, all seine materiellen Besitztümer zu veräußern und Waldmönch zu werden, stehen seine Eltern voll zu ihm. Was für ein familiärer Zusammenhalt! Ich konnte mir bis dato nicht vorstellen, daß jemand, der nach außen hin so erfolgreich ist, alles aufgibt, um im Buddhismus die Erfüllung zu finden. Björn beschreibt seinen steinigen, langen Weg dorthin jedoch sehr authentisch und nachvollziehbar. Auch geht er sehr offen mit seinen Schwächen und Zweifeln um. Beeindruckend die schonungslose Darstellung seiner Schwierigkeiten, nach dem Kloster wieder in ein "normales" Leben zurückzufinden. Mit viel Humor, Ironie berichtet Björn von seinen Erfahrungen, Gefühlen und Einsichten, jedoch ohne jemals zu belehren. Auch wenn man keiner Religion besonders zugetan ist, kann man aus diesem kleinen Wunderwerk einige Lehren für sich ziehen. Wünschen wir dem Autor noch einen langen, erfüllten Lebensweg- und danken ihm für dieses Geschenk!
Von der Faust zur offenen Hand
von Edith Schmitt - 01.09.2021
Was bewegt einen Mann in den besten Jahren, mit vielversprechenden Karriere, alles zu verschenken und als buddhistischer Waldmönch in Thailand zu leben? Unzufriedenheit und innere Unruhe. Mit viel Ehrlichkeit beschreibt Björn Nattiko Lindeblad über seine anfänglichen Schwierigkeiten. Vor allem mit der inneren Ruhe, die schwer auszuhalten war, oder mit dem inneren Gedanken-Karussell. Ein Mönch lebt enthaltsam, isst nur einmal am Tag und meditiert sehr viel. Das ist für die westliche Welt nur schwer vorstellbar. Meine Hochachtung vor dem Autoren, wie er dies durchgehalten hat und seine innere Schönheit und Frieden gefunden hat. Das Buch liest sich sehr schön, nicht zu trocken und obwohl das Ende klar und nicht schön ist, beneidet man Björn/Natthiko um seine erreichten Ziele. In der Hoffnung auch bei mir etwas bewirkt zu haben (ich denke an die Achtsamkeit und den inneren Frieden) empfehle ich das Buch, an alle die dieses Thema interessiert, wärmstens weiter.
Autobiographisches
von Siriamaria - 29.08.2021
Unter der Diagnose einer unheilbaren Krankheit entstand dieses Buch mit Hilfe seiner Projektmanagerin Caroline Bankler und seinem Freund Navid Modiri, beide Jahrgang 1983. Buddhismus kenne ich eher als ein Nicht-Anhaften und jeden Tag ein bisschen Sterben. Ich vergleiche Björn Natthiko Lindeblads Buch mit Hermann Hesses Gedicht Stufen . Er lebt ein Leben der Extreme bis an die Grenzen. Dann folgt die nächste Stufe aus seinem Innersten, ohne dass ich als Leserin nachvollziehen kann, warum, aber das ist die Freiheit seiner persönlichen Wahl. Er ist Jahrgang 1961 und mit ca. 26 Jahren verlässt er eine vielversprechende und erfolgreiche Karriere in der Finanzwelt. Ich habe oft Angst, wenn ich an die Arbeit denke ... und so tue, als interessierte ich mich für Finanzfragen. Sein Weg führt ihn über Reisen nach Thailand zu einem Leben als Wald-Mönch. Er macht die Erfahrung eines einfachen, kargen Lebens in Gemeinschaft ohne Geld. Und eine Zeit lang macht es ihn glücklich. Er lernt das Gedanken-Karussell zu stoppen und mit seinen Emotionen umzugehen. Dann spürt er, dass was zu Ende geht und nach Aufenthalten in England und der Schweiz ist er bereit für die nächste Stufe: die Rückkehr nach Schweden und Integration und Weitergabe seiner Erfahrungen und Auseinandersetzen mit der Endlichkeit des Lebens. Es sind kurze Kapitel, die sich leicht lesen, illustriert mit Anekdoten und Allegorien. Eine Lese-Empfehlung für Menschen, die an einer Weggabelung stehen.
Ein Buch voller Denkanstöße
von Me.Kristin - 27.08.2021
Björn Lindeblad entschließt sich kurz vor einem großen Karrieresprung, dass er aussteigen möchte. Er lebt nun ganze 17 Jahre als Mönch in verschiedenen Ländern, bis er sich wieder verändert. Diese Lebensreise wird in kurzen Kapiteln beschrieben, die weniger einer klassischen Biografie ähneln, als man vielleicht durch den ersten Blick auf den Klappentext glauben mag. Das gesamte Buch ist eine Mischung aus den Lebensausschnitt von Lindeblad, Ratschläge, die er dem Leser mitgibt und Weisheiten aus der buddhistischen Lehre. Dabei geht das Buch trotz der kurzen Kapitel durchaus in die Tiefe und kann den Leser selbst ganz schön zum nachdenken anregen. Trotzdem hat das Buch insgesamt einen eher lockeren und leichten Schreibstil, der auch die tiefgehenden Passagen leicht lesbar macht. Auch wenn man als Leser sein Lebensmodell vielleicht nicht um 180 Grad drehen möchte, so sorgt dieses Buch doch für einige Denkanstöße.
Irritierend
von Marianna T. - 25.08.2021
Björn Lindeblad gab sein erfolgreiches Berufsleben in Schweden auf, um buddhistischer Mönch in Thailand zu werden. Das Buch beschreibt seine Etappen in verschiedenen Klöstern und vermittelt buddhistische Lehren. Ein bedeutender Teil des Buches umfasst den Weg aus dem Klosterleben und die Konfrontation mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung. Das Buch liest sich zum größten Teil sehr zügig, ist an den richtigen Stellen spannend und trägt gleichzeitig nicht auf. Es gewährt realistische und verständliche Einsichten in die buddhistische Tradition, ist dabei aber unaufdringlich. Spannend und besonders lehrreich sind die Beschreibungen seiner Selbstzweifel und Schwierigkeiten mit den unterschiedlichen Herausforderungen des Lebens als Mönch. Da ist zum Beispiel seine Sehnsucht nach einer Partnerin. Die Kapitel sind recht kurzweilig, enthalten teils praktische Übungen und Lehren anderer Mönche. In der Erzählung gibt es jedoch einen Bruch. Das Leben nach dem Mönchsdasein. Es geht vermehrt um seine Gegenwart, den Umgang mit seiner tödlichen Erkrankung. Dieser Teil wirkt auf mich stellenweise langatmig und etwas abgehoben. Es geht weniger um die buddhistischen Anteile, als um seine Auffassung vom Leben. Irritierend finde ich vorallem den Hinweis, fast schon ein Bekenntnis seinerseits, zur Autorenschaft am Ende. Ich kann wenig damit anfangen, dass diese tiefen Einsichten, die er gewonnen hat, ausschließlich von seinen Mitautoren beschrieben wurden. Das Buch suggeriert den größten Teil über etwas anderes. Das ist besonders enttäuschend vor dem Hintergrund der moralischen Inhalte. Am Ende bin ich irritiert über den Ich-Erzähler, der keiner ist. Der spannende erste Teil über das Leben als Mönch wird davon überschattet.
Memoir eines Mönchs
von Nevena Banov - 24.08.2021
Kurz bevor er Finanzchef wird, entscheidet sich Björn, alles zu verschenken und Waldmönch zu werden. 17 Jahre lebt er so, in Thailand, England und der Schweiz, bis seine innere Stimme ihm sagt, dass es Zeit für eine weitere Veränderung ist. Er fängt ein neues Leben an, doch kaum fühlt er sich angekommen, erfährt er, dass er schwer krank ist. Über diese abenteuerliche Lebensreise berichtet Björn in diesem Buch. Man darf sich das Buch nicht wie eine typische Biographie vorstellen. Die kurzen Kapitel sind eher wie Erinnerungen, vermischt mit buddhistischen Weisheiten und simplen Ratschlägen. Anfangs war ich nicht besonders überzeugt, denn viel Spannendes oder Neues erhielt ich nicht. Doch nach cirka einem Drittel der Lektüre wurde es interessanter und es gab einige praktische Achtsamkeitstipps, die man ganz einfach in den Alltag integrieren kann. Zum Ende hin wurde es immer besser, bis ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Schade finde ich, dass Lindeblatt das Buch eigentlich gar nicht geschrieben hat, sondern Caroline Bankler. Dieser ist das Hineinversetzen in ein fremdes Leben aber wirklich gut gelungen.
Ein echter Schatz
von Cassandra - 24.08.2021
Ich habe schon einige Bücher von Menschen gelesen, die der Erleuchtung nachstreben. Auch Buddhisten, Mönchen und Nonnen waren dabei. Und ich hoffe natürlich immer auf Weisheit, Inspiration und Anleitung. Björn Natthiko Lindeblad hat dieses Buch zwar nicht selbst geschrieben, das haben zwei wesentlich jüngere Personen getan. Aber dafür mit Bravour. Ein schönes, wahres und sehr liebevolles Werk ist entstanden, das echte Essenz in sich trägt, ohne zu belehren oder bekehren zu wollen. Wirklich wundervoll. Es sind nicht viele Worte und keine ausführlichen Beschreibungen eines aussergewöhnlichen Lebens, aber sie erreichten mich tief im Herzen. Hier kann man wirklich etwas lernen. Oder eher, sich erinnern an das, was man schon wusste, aber vergessen hatte. Ein absoluter Lesetipp für alle, die sich für den Sinn des Lebens interessieren.
Absolut authentisch und sehr bewegend!
von SabrinaSaskia - 23.08.2021
Völlig beseelt schloss ich das Buch "Ich hatte nicht immer was ich wollte, aber alles, was ich brauchte" und wusste sofort - dieses Buch werde ich wieder lesen! Der Autor Björn Natthiko Lindeblad erzählt auf berührende Weise seine Erlebnisse als Waldmönch und die bewegende Zeit danach. Er suggeriert keine schöne heile Welt, ganz im Gegenteil erzählt er auf ehrliche Art und Weise seine Erlebnisse und schenkt dem Leser Weisheiten, die sich einfach in den Alltag der westlichen Gesellschaft integrieren lassen. Zu jedem Zeitpunkt wirken die Erlebnisse des Autors völlig authentisch und es fällt dem Leser schwer das Buch nach einem Kapitel wegzulegen. Es ist lange her, dass ich ein Buch in so kurzer Zeit verschlungen habe und es nich abwarten konnte welche Geschichten mich auf den nächsten Seiten erwarten würden. Jetzt schon habe ich das unveröffentlichte Buch an Freunde und Familie weiterempfohlen und werde es mit Sicherheit weiterhin von Herzen gerne tun!
Die wunderbare Reise eines sehr weisen Mannes!
von Anne112 - 21.08.2021
Der Schwede Björn Lindeblad studiert an der Handelshochschule und klettert nach dem Studium in beachtlichem Tempo die Karriereleiter hinauf. Und doch, etwas fehlt ihm im Leben und er versucht seine Unausgeglichenheit erstmals mit Meditation zu verbessern. Und plötzlich ist da diese innere Stimme, die Björn, wie ein Kompass den Weg in ein thailändischen Waldkloster weist, er wird tatsächlich Mönch. In seinem Leben als Mönch, lange in Thailand, später in Europa erreicht er nach und nach innere Ruhe, Weisheit und eben die Ausgeglichenheit, nach der er sich als junger Mensch sehnte. Doch auch er ist nur ein Mensch und so fand ich es besonders spannend, von seinem Leben und auch seinen Herausforderungen zurück in Schweden zu lesen. Dieser Teil des Buches hat mir am besten gefallen, denn er zeigt wie nahbar Björn bzw. Natthiko doch ist und mich begeistert, mit welcher Ehrlichkeit er seine Erlebnisse und Schwierigkeiten schildert. Der Leser kann so ganz intensiv mitfühlen. Welche Herausforderungen es genau sind, lass ich jetzt einmal aus, um nicht zu spoilern. Das ganze Buch ist herrlich erfrischend geschrieben. Man kann es sich etwa so vorstellen: Du sitzt am Feuer, ganz gemütlich und ein sehr weiser Mann mit reichlich Humor erzählt seine Lebensgeschichte ohne dabei auch nur ein bisschen belehrend zu wirken. Dabei möchtest du einfach nicht, dass er aufhört zu erzählen. Bei einigen Tipps hätte ich mir vielleicht noch etwas mehr Tiefe gewünscht, wie die Weisheiten denn nun umgesetzt werden können. Vielleicht kann ich das bei einem weiteren Lesedurchgang für mich noch besser ergründen. Volle Empfehlung, nicht nur für Fans des Buddhismus.
Beeindruckende Lebensweisheiten
von Alexander Bittner - 21.08.2021
Björn Natthiko Lindeblad erzählt it diesem Buch seine Geschichte, wie er die Zeit als Waldmönch erlebt hat, welche Eindrücke er gewonnen hat und wie sich seine Weltsicht geändert hat. Als leitender Angestellter eines Wirtschaftsunternehmens findet er sein leben unvollendet und beschließt sein Hab und Gut zu verschenken und nach Thailand in ein Kloster den Sinn des Lebens zu suchen. Der Leser bekommt beim Lesen des Buches viele Lebensweisheiten mit auf dem Weg, die einem helfen können die Lebenseinstellung zum positiveren zu ändern. Der Schreibstil ist dabei harmonisch, so dass der Leser all diese Emotionen gut verarbeiten kann, auch wenn man diese Art von Buch nicht in einem Rutsch durchlesen kann oder sollte. Man kann dann im Nachhinein das Gelesene je nach Art und Weise in den eigenen Lebensalltag integrieren. Wie sich die Umstellung des Schriftstellers von karrierebetriebenen Workaholiker zum Mönch realisiert hat, lässt mich immer noch staunend zurück. Für mich ist dieses Buch eine kleine Lebenshilfe Ratgeber auf den man immer wieder zurückgreifen und Energie laden kann um die sonnige Seite des Lebens zu beachten und zu erkennen, dass wir uns alle auf dieser Erde nur für kurze Zeit befinden..
Auf der Flucht oder auf der Suche ?
von xyz - 21.08.2021
Das biographische Buch Ich hatte nicht immer, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte" handelt von der Entwicklung des schwedischen Diplom-Kaufmannes Björn Lindeblad zu einem buddhistischen Mönch namens Natthiko . Wir erfahren viel über sein Leben als Waldmönch in Thailand, als Mönch in England und in anderen Regionen der Welt, bis er beschließt, sein Mönchdasein zu beenden und wieder nach Hause in Schweden zurechtzukommen. Mir gefällt die Offenheit und Ehrlichkeit des Ich-Erzählers Natthiko, dennoch konnte ich die Beweggründe nie richtig nachvollziehen, wenn er mal wieder beschlossen hatte, den Ort zu wechseln. So kam er mir vor wie ein ewig Suchender, der erst am Ende seines Lebens das findet, wonach er sich gesehnt, sich aber lange selbst verwehrt hat. Das Buch ist zwar gespickt mit buddhistischen Weisheiten, aber ich hatte das Gefühl, es sind nicht wirklich seine eigenen Gedanken. Erst im Nachwort des Buches wird mir bewußt, daß der Ich-Erzähler Natthiko gar nicht der Autor des Buches ist, sondern Caroline Bankler, ihres Zeichens Autorin, Produzentin und Projektmanagerin, das Werk verfaßt hat. Vielleicht rührt meine Unzufriedenheit daher.
Ehrlich und realistisch inspirierend!
von Jana - 16.08.2021
Björn Natthiko Lindeblad verlässt seine Heimat Schweden und gibt seine sehr privilegierte Jobposition auf für ein Leben als buddhistischer Mönch. In diesem Buch berichtet er (mithilfe der eigentlichen Autor*innen) über diese Entscheidung, seine 17 Jahre in verschiedenen Klöstern in verschiedenen Ländern, seine Rückkehr in ein normal westliches Leben und einen schweren Schicksalsschlag. Schon visuell hat mich das Buch sofort angesprochen. Das knallige orange, für mich auch eine immer mit Mönchskutten verbundene Farbe, sticht sofort ins Auge. Ebenso der lange, aber passende und schöne Titel des Buchs. Im Innenumschlag sind außerdem ein par Bilder aus Björns Leben abgebildet, was mir sehr gut gefiel. Das Buch ist in viele kurze Kapitel aufgeteilt. Das ist finde ich bei einem solchen, zum Reflektieren anregenden, Buch wirklich toll, da man immer mal wieder Zwischendurch ein Kapitel lesen und sich anschließend Zeit nehmen kann darüber nachzudenken. Ich hatte das Buch so ständig in Bus und Bahn dabei. Auch ist es durch den flüssigen, unkomplizierten Schreibstil sehr einfach und schnell zu lesen. Inhaltlich kann ich ebenfalls nur schwärmen: Björns Leben wird wunderbar ehrlich, immer mal wieder selbstironisch dargestellt. Ebenfalls werden den Leser*innen tolle Weisheiten mitgegeben, die aber immer auch auf den Alltag bezogen und daher sehr greifbar beschrieben werden. Das macht dieses Buch gleichsam interessant und inspirierend ohne übertrieben spirituell zu sein. Ich habe auf jeden Fall die ein oder andere kleine Geschichte/Situation/Weisheit im Gedächtnis behalten. Das Buch hat mich zum lachen, trauern und grübeln gebracht und hinterlässt mich mit einem wunderbaren Gefühl der Leichtigkeit. Ich kann es daher sehr sehr gerne und uneingeschränkt empfehlen!!
Inspirierend
von Limericks - 15.08.2021
Das Buch hat mich von Anfang an begeistert. Der Autor erzählt von seinem Bestreben und den Bemühungen ein buddhistischer Mönch zu werden und beschönigt nichts. Reaktionen aus seinem Umfeld beschreibt er genauso wie seine Gedanken und Gefühle, die am Anfang nicht gerade nur positiv waren. Der Leser bekommt auch viele Lebensweisheiten mit auf den Weg, weswegen ich das Buch bestimmt nicht zu letzten Mal gelesen habe. Mein momentanes Lieblingszitat aus dem Buch stammt von Albert Einstein: Der rationale Verstand ist ein Diener. Die Intuition ist ein Geschenk. Unsere Kultur hat den Diener zum Meister gemacht und das Geschenk vergessen. Dieses Zitat hat mich sehr zum Nachdenken angeregt, denn noch nie hat es so gut in die Zeit gepasst wie momentan. In unserer schnelllebigen Zeit wird die Intuition sehr oft beiseite geschoben, weil sie als nicht gesellschaftsfähig angesehen wird. Man erwartet heutzutage rationale Entscheidungen, keine aus dem Bauch heraus . Das Buch ist wahrhaftig keine leichte Kost, allerdings in einem lockeren Stil geschrieben und von daher gut lesbar und nachvollziehbar. Es ist nicht als seichte Urlaubslektüre geeignet, aber für alle die bereit sind etwas in ihrem Leben zu verändern. Es ist schon beachtlich, was der Autor alles aufgegeben hat und mit wie wenig man glücklich sein kann. Der Titel zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch...
Inspirierend
von Hornita - 12.08.2021
Das Cover gefällt mir gut und der Klappentext gibt den Inhalt passend wieder. Der Titel ist eine der vielen Weisheiten, die im Buch vorkommen. Mir hätte als Buchtitel etwas Kürzeres besser gefallen. Björn beschreibt seinen Lebensweg, u.a. die Stationen als buddhistischer Mönch und den Schwierigkeiten, danach wieder in ein normales Leben zurückzugehen. Ich finde den Schreibstil sehr angenehm und flüssig. Mir gefällt besonders, dass Björn sehr alltagsverbunden von Weisheiten und Erfahrungen der Mönche berichtet, ohne belehrend zu sein. Vielmehr geht es ihm darum, die Haltung für ein offenes Herz und einen offenen Geist zu vermitteln. Aber er will nicht missionieren, sondern ehrlich und empathisch seine Erlebnisse berichten. Das Ganze ist dann mit veranschaulichenden Weisheiten und Mantras ergänzt. Mir hat das Buch gefallen, da man sich auch als neutraler Leser abgeholt fühlt und in keine Glaubensdinge reingedrängt wird. Man kann sich selber ein Bild machen und die Inspirationen rausnehmen, die man selber für richtig und wichtig hält. Leseempfehlung!
Spannende Autobiografie
von hulahairbabe - 11.08.2021
Ich hatte nicht immer, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte ist eine spannende Autobiografie von Björn Natthiko Lindeblad. Trotz einer steilen Karriere in der Wirtschaft mit viel Geld, entscheidet sich der Autor für ein spirituelles Leben als Waldmönch in Thailand. Auf interessante und echt humorvolle Weise schildert Natthiko ( Der an Weisheit gewinnt ) seine Erlebnisse. Insbesondere die unterschiedlichen Sichtweisen von ihm als Westeuropäer gegenüber den asiatischen Mönchen fand ich spannend. Beeindruckt hat mich auch, wie der Autor so viel Willenskraft aufbringen konnte sich von vielem weltlichen zu trennen. Inspirierend waren aber die vielen nützlichen Tipps und Denkanstöße. Ich habe mich beim Lesen des Buches öfter mal gefragt, was ich daraus für mich ziehen kann und ich muss sagen: VIEL! Zum einen hat es mir wieder vor Augen geführt, was ich eh schon immer wusste, aber immer wieder vergesse: Sein Glück findet man nicht in Geld. Besonders toll fand ich, dass sich eine gewisse Ruhe und Gelassenheit durch das Buch zieht. Egal ob der Tod des Vaters oder eine eigene Erkrankung: Natthiko vermittelt das was er gelernt hat. Durch die Erzählung als Ich-Erzähler war das Buch überaus authentisch. Für mich eine Leseempfehlung für alle, die sich für spirituelle Themen und Autobiografien interessieren.
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