Das Dorf der toten Seelen als Buch (kartoniert)
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Das Dorf der toten Seelen

Psychothriller. Originaltitel: Staden. PB.
Buch (kartoniert)
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Stranger Things meets Scandinavian Crime


Alice Lindstedt hat gerade die Filmhochschule in Stockholm abgeschlossen und plant, ihren ersten Dokumentarfilm zu drehen: über Silvertjärn, einen abgelegenen Grubenort im Wald von Norrland. Vor 60 Jahren versc … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Das Dorf der toten Seelen
Autor/en: Camilla Sten

ISBN: 3959674236
EAN: 9783959674232
Psychothriller.
Originaltitel: Staden.
PB.
Übersetzt von Nina Hoyer
HarperCollins

5. Mai 2020 - kartoniert - 383 Seiten

Beschreibung


Stranger Things meets Scandinavian Crime


Alice Lindstedt hat gerade die Filmhochschule in Stockholm abgeschlossen und plant, ihren ersten Dokumentarfilm zu drehen: über Silvertjärn, einen abgelegenen Grubenort im Wald von Norrland. Vor 60 Jahren verschwanden unter ungeklärten Umständen alle Bewohner von einem Tag auf den anderen. Kurz zuvor zog ihre Großmutter von dort weg. Alice will herausfinden, was damals geschehen ist. Mit ihrem Team bricht sie zu dem einsamen Ort auf. Doch bald geschehen seltsame Dinge. Die Handys haben keinen Empfang, im Walkie-Talkie ist ein heiseres Lachen zu hören. Und kurz darauf ist der erste aus dem Team tot. Wer ist außer ihnen noch in Silvertjärn? Was ist damals passiert? Und vor allem: Werden Sie diesen grausamen Ort lebend verlassen?

Das erste Buch von der Tochter der Bestsellerautorin Viveca Sten!

Portrait

Camilla Sten wurde 1992 geboren und studiert an der Universität Uppsala Psychologie. Sie interessierte sich schon früh für Politik und schreibt Artikel über Feminismus, Rassismus und das aktuelle politische Klima für diverse schwedische Zeitungen. Gemeinsam mit ihrer Mutter, der Bestseller-Autorin Viveca Sten, schrieb sie bereits mehrere Bücher. »Das Dorf der toten Seelen« ist ihr Thrillerdebüt.
Bewertungen unserer Kunden
Verschenktes Potential
von eine Kundin - 01.07.2020
Nach Beenden des Buches bin ich doch ziemlich zwiegespalten. Einerseits war das Setting vielversprechend und auch die Inhaltsangabe hatte für mich Potential für gute Thriller-Unterhaltung. Aber leider verlor die Geschichte für mich von Seite zu Seite mehr an Spannung und Raffinesse. Die Probleme in der Gruppe wurden zu sehr in den Fokus gerückt und die eigentliche Thriller-Handlung zu oft vernachlässigt. Hier hat die Autorin viel Potential verschenkt. Was anfänglich noch atmosphärisch und fesselnd erzählt wurde nahm im Verlauf immer mehr ab. Die unheimlichen Passagen sind zwar ganz gut platziert, aber im Ganzen betrachtet letztlich zu wenig für einen guten Thriller. Auch die einzelnen Figuren haben mich leider nicht wirklich überzeugen können. Teilweise waren sie doch sehr stereotyp gezeichnet. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Zusammengefasst kann ich sagen beginnt der Thriller vielversprechend kann aber das Niveau leider nicht durchgängig halten, sodass Camilla Stens Debüt-Thriller aus meiner Sicht mehr Schwächen als Stärken hat. Ich vergebe knappe 3 von 5 Sterne.
Ein Highlight
von Sandra Kibbert - 28.06.2020
Ein Highlight ! "Das Dorf der toten Seelen" war für mich wieder einmal ein Lese-Highlight in diesem Jahr. Viveca Steen schreibt so spannend, dass man trotz Alltag einfach nicht die Hände von ihren Büchern lassen kann, bis man sie ausgelesen hat, egal wieviel man auch noch zu tun gehabt hätte. Und ihre Tochter Camilla Sten steht ihr ganz offensichtlich in nichts nach, denn dieses Erstlingswerk hat mich rasch auch von ihr als Autorin überzeugt. Der Klappentext "Alice Lindstedt hat gerade die Filmhochschule in Stockholm abgeschlossen und plant, ihren ersten Dokumentarfilm zu drehen: über Silvertjärn, einen abgelegenen Grubenort im Wald von Norrland. Vor 60 Jahren verschwanden unter ungeklärten Umständen alle Bewohner von einem Tag auf den anderen. Kurz zuvor zog ihre Großmutter von dort weg. Alice will herausfinden, was damals geschehen ist. Mit ihrem Team bricht sie zu dem einsamen Ort auf. Doch bald geschehen seltsame Dinge. Die Handys haben keinen Empfang, im Walkie-Talkie ist ein heiseres Lachen zu hören. Und kurz darauf ist der erste aus dem Team tot. Wer ist außer ihnen noch in Silvertjärn? Was ist damals passiert? Und vor allem: Werden Sie diesen grausamen Ort lebend verlassen?" verheißt, was das Buch dann auch hält: spannende Unterhaltung, die dem Leser schier den Atem raubt. Hier wurde das Talent für die Schriftstellerin offensichtlich in die Wiege gelegt. Die Stimmung ist düster, fast schon melancholisch und der Spannungsaufbau sehr geschickt und gut präsentiert. Ich fand sehr schnell in die Geschichte hinein und auch die Figuren konnten mich von sich überzeugen, sehr authentisch und lebensnah. Mein Fazit: ein phantastischer Thriller von einer absolut talentierten Autorin, dem hoffentlich noch sehr viele mehr folgen werden.
Gänsehaut-Feeling
von gerlisch - 27.06.2020
Inhalt: Alice Lindstedt plant eine Dokumentation über das ausgestorbene Dorf Silvertjärn. Was ist hier vor 60 Jahren passiert. Alle Bewohner verschwanden plötzlich spurlos. Kaum ist Alice mit ihrem Team in dem Dorf angekommen, passieren seltsame Dinge. Ihre Handys haben keine Empfang und aus den mitgebrachten Walkie Talkies ertönen seltsame Geräusche. Bald darauf ist der erste von ihnen tot. Sind sie nicht allein in Silvertjärn? Meinung: Dies ist das erste Buch der skandinavischen Autorin Camilla Sten. Die Story ist in zwei Handlungssträngen aufgebaut. Zum Einen das Geschehen von vor 60 Jahren und zum Anderen die Gegenwart, erzählt aus der Sicht von Alice als Ich-Erzähler. Die Story braucht etwas Zeit um in Gang zu kommen, die Charaktere der Protagonisten werden gut beschrieben. Hervorhebenswert finde ich die Art und Weise wie die Autorin eine tolle mystische und unheimliche Atmosphäre erschafft. Allerdings war es an manchen Stellen der Geschichte etwas unglaubwürdig. Meiner Meinung nach hätte das Ende noch etwas dramatischer ausfallen können. Fazit: Im Großen und Ganzen durchaus ein guter Thriller, der viel Potenzial für weitere Werke verspricht.
Gruselige Atmosphäre
von Annabell95 - 22.06.2020
Vor 60 Jahren sind in dem abgelegenen Grubenort Silvertjärn mit einmal alle Einwohner verschwunden. Was ist damals vorgefallen. Das fragt sich auch Alice, die Enkelin von Margareta, die damals vor dem Verschwinden in Silvertjärn gelebt hat. Der Ort zieht sie quasi magisch an. Gerade hat sie in Stockholm die Filmhochschule abgeschlossen und will nun einen Film in Silvertjärn drehen und dabei herausfinden was damals geschehen ist. Gemeinsam mit ihrem kleinen Team macht sie sich auf den Weg. Doch scheinbar sind sie nicht allein in diesem verlassenen Ort. Mysteriöse Funkgeräusche kommen aus dem Walkie Talkie und bald darauf ist einer aus dem Team tot.... Die Handlung ist in zwei Handlungsstränge unterteilt - Damals & Heute. Der Handlungsstrang mit der Vergangenheit erzählt die Geschichte der Einwohner, was bis zum Verschwinden passiert. Der Handlungsstrang mit der Gegenwart wird als Ich-Erzähler aus Sicht von Alice erzählt und schildert was vor Ort passiert. Anfangs hatte das Buch eher etwas von einer Dokumentation. Es wurde nur erzählt, wie es vor Ort aussieht und was das Team macht ohne jegliche Spannung aufzubauen. Das geht bis ca. zur Hälfte des Buches so. Ehrlich gesagt habe ich mich da recht gelangweilt und war kurz davor das Buch abzubrechen. Doch der Schreibstil der Autorin ist flüssig mit vielen detaillierten Beschreibungen, die ich teilweise manchmal zu ausführlich fand. Doch ein Gutes hatten diese ausführlichen Ortsbeschreibungen. Dadurch konnte man sich das verlassene Dorf richtig gut vorstellen und allein dieses Setting hatte etwas gruseliges an sich. Ab der Hälfte wurde es dann spannend und dann passierte auch endlich immer was Neues, sodass man immer weiterlesen wollte. Die Vorkommnisse von heute und auch aus der Vergangenheit hatten ein bisschen was Übernatürliches an sich. Für einen Debütthriller ist er recht solide und ganz ordentlich gelungen. Aber von der Handlung und Spannung her noch ausbaufähig. Man kann es lesen, aber wer von Anfang an Spannung erwartet wird enttäuscht und muss sich erst bis zur Mitte durchbeißen. Aufgrund dass ich einmal kurz vor dem Abbruch stand, bekommt das Buch von mir nur 3 Sterne.
wohin
von Maria Wolters - 21.06.2020
Schon das Cover des Buches wirkt dunkel, geheimnisvoll, fast etwas bedrückend. Trotzdem war ich nach der Leseprobe heiß darauf mehr zu erfahren. Alice Lindstedt hat sich für ein Filmprojekt entschieden, das auch ihre Familiengeschichte berührt. In Silvertjärn verschwanden vor damals alle Einwohner spurlos. Keiner von ihnen tauchte wieder auf. Alice macht sich zusammen mit einigen Helfern auf den Weg in den Ort. Er liegt heute einsam und verlassen in der Gegend. Trotzdem häufen sich mit ihrer Ankunft mysteriöse, unheimliche Ereignisse! Wer oder was ist der Hintergrund dieser Geschehnisse???? Die Autorin greift eine unheimliche Geschichte auf, und lässt sie Alice als Film verarbeiten. Der Grundgedanke des Buches hat mich sehr angesprochen. Ein verlassenes Dorf - dann die unheimlichen Ereignisse. Alles Zutaten für einen spannenden Krimi. Trotzdem bleibt die Frage nach dem Verbleib der Bewohner des Ortes. Im Buch stellt sich die Protagonistin auch ihrer eigenen Vergangenheit. Dabei wird auch deutlich, was ihre heutigen Verhaltensmuster prägt. Die Beschreibung des Ortes und der Gegend schufen eine teilweise mulmige Atmosphäre. Abgelegener Ort, alte Häuser, zum Teil verfallen, aber es gab noch Spuren der einstigen Bewohner, all das trug zur Atmosphäre des Buches bei. Rückblicke in die damalige Zeit geben Aufschluss über die Ereignisse, die zum Exodus führten. Alice¿s Geschichte tangiert die Ereignisse ebenfalls. Das Buch lies sich spannend und flüssig lesen. Das Szenario und der Aufbau der Geschichte waren stimmig. Die Autorin bescherte mir einige schöne Lesestunden, die ich spannend fand.
Das Geisterdorf
von Martin Schult - 07.06.2020
Das schwedische Grubendorf Silvertjärn liegt im Wald von Norrland und wird von einem großen Rätsel umgeben. Vor mittlerweile 60 Jahren verschwanden von einem Tag auf den anderen alle Bewohner der kleinen Gemeinschaft und bisher konnte deren Verbleib nicht geklärt werden. Dies nimmt die junge Alice Lindstedt zum Anlass, nach ihrem gerade absolvierten Filhochstudium, einen Dokumentarfilm über das ungelöste Rätsel zu drehen. Sie macht sich mit vier weiteren jungen Menschen in die Abgeschiedenheit auf, um das Geheimnis zu lüften... Die skandinavische Autorin Camilla Sten hat sich für ihren Thriller Das Dorf der toten Seelen ein bewusst düsteres Szenario geschaffen. Das mystische Verschwinden der 60 Bewohner des kleinen Grubenortes wirft viele Fragen auf und gerade die lange verlassenen Häusern bilden die nahezu perfekte Kulisse für eine dunkle und geheimnisvolle Geschichte. Camilla Sten erzählt diese dann in einem gut zu lesenden Schreibstil, der mich zu Beginn noch auf ein wenig Gruseln hoffen lässt. Im Verlauf entwickelt sich das Ganze aus meiner Sicht aber zu konstruiert und die Protagonisten bleiben zu oberflächlich, was dazu führt, dass zumindest bei mir der Funke nicht übergesprungen ist. Ich war sehr gespannt, wie die Autorin das mystische Rätsel auflöst, was ihr in dem durchaus spannenden Finale auch nachvoll-ziehbar gelingt, aber auch hier konnte mich das Buch nicht wirklich fesseln, so dass der Aha-Effekt einfach ausblieb. Für mich hat die Autorin sich zu sehr bemüht diese Mystische des durchaus vielversprechenden Szenarios aufrecht zu erhalten und hat damit das Potential, was diese Geschichte sicherlich hat, nicht ausgeschöpft. Mich konnte der Thriller daher nicht überzeugen, so dass ich ihn mit lediglich drei von fünf Sternen bewerte.
Dokumentarischer Stil
von isaba - 05.06.2020
Die Inhaltsangabe des Buches Das Dorf der toten Seelen von Camilla Sten klingt nach einem spannenden und außergewöhnlichen skandinavischen Horrorthriller. Leider wurden meine Erwartungen daran nicht ganz erfüllt. Alice Linstedt möchte eine Low-Budget-Doku über den verlassenen schwedischen Ort Silvertjärn drehen, in dem vor 60 Jahren alle Dorfbewohner von einem Tag auf den anderen spurlos verschwanden. Nur eine Leiche und ein Neugeborenes wurden damals im Ort gefunden. Alice fährt mit einer kleinen Gruppe in die Kleinstadt, um für einige Tage ihre Filmaufnahmen zu machen. Doch schon bald geschehen merkwürdige Dinge: Alice hört seltsames Lachen über Funk und sieht Personen, die nicht zu ihrer Gruppe gehören. Zunehmend eskaliert die Situation. Abwechselnd zur Geschichte von Alice in der Gegenwart lernt der Leser auch die wahren Ereignisse von damals kennen. So schließt sich nach und nach Kreis zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Grundidee der Geschichte ist wirklich sehr gut, wenn auch nicht gänzlich neu. Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, aber zum Ende konnte es mich leider doch nicht ganz überzeugen. Die Beschreibungen des Ortes Silvertjän sind sehr gelungen und machen sofort Lust auf eine Reise nach Schweden. Der Erzählstil der Autorin jedoch hat mich leider nicht in die Geschichte hineinziehen können. Diese wird aus der Ich-Perspektive von Alice im Präsens erzählt. Ihre Handlungen und vor allem ihre Gefühle konnte ich über weite Strecken kaum nachempfinden und die weiteren Figuren neben ihr wirkten auf mich farblos und wenig authentisch. Daher war auch ein Mitfiebern mit den sich zuspitzenden Ereignissen nicht möglich, was die Lesefreude getrübt hat. Die Geschichte aus der Vergangenheit wirkte auf mich eher wie eingeschoben und nicht wie eine wichtige Ergänzung der Hauptstory, den auch hier konnte ich keine Sympathien für die Protagonisten herstellen. Dennoch hat mir die Idee und auch die Geschichte selbst gut gefallen. Insgesamt bewerte ich das Debüt von Camilla Sten als durchschnittlich. Die Story war interessant und spannend, jedoch scheitert das wirklich gute Leseerlebnis an dem schwachen Erzählstil und den eindimensional wirkenden Akteuren.
Nordische Spannung
von hoonili - 05.06.2020
Alice möchte ihre erste Dokumentation über Silvertjän drehen, ein Geisterort. Denn dort passierte vor 60 Jahren etwas Unheimliches und alle Bewohner verschwanden. Bei ihren Recherchen trifft sie auf Erschreckendes und begibtsich selbst in Gefahr. Die Handlung spielt in zwei Zeitebenen und zieht dadurch einen sehr hohen Spannungsbogen durch das ganze Buch. Die Autorin zieht den Leser gekonnt in den Bann dieser Geschichte. Durchweg wird man mitgenommen und rätselt immer wieder über die Zusammenhänge. Dazu sind die Personen authentisch beschrieben und stets hat man das Gefühl dabei zu sein. Besonders gut hat auch das regnerische Wetter gepasst, was alles sehr mysthisch macht. Die Auflösung war schlüssig und tragisch. Und vor allem nicht vorhersehbar. Ein Thriller, der mich sehr begeistert hat!
Tolle Atmosphäre
von World of books and dreams - 03.06.2020
Kurz nach ihrem Abschluss an der Filmhochschule in Stockholm macht Alice Lindstedt ihren Traum wahr: sie dreht, gemeinsam mit ihrer Crew, einen Dokumentarfilm über die Stadt Silvertjärn. Silvertjärn ist ein kleiner Bergbauort, in dem vor beinahe 60 Jahren alle Einwohner auf einmal spurlos verschwanden. Alice fühlt sich mit dem Ort verbunden, denn ihre Großmutter wuchs in Silvertjärn auf. Alice und ihre Crew machen sich auf den Weg und bauen ihre Zelte mitten auf dem Marktplatz auf. Doch es dauert nicht lang, bis die ersten unheimliche Dinge geschehen: Schritte im Erdgeschoss der verlassenen Schule, unheimliches Lachen über die Walkie Talkies und das Gefühl, nicht alleine zu sein. Was ist damals in Silvertjärn geschehen? Und was hat es mit den unheimlichen Geräuschen auf sich. Meine Meinung Das Cover sieht unheimlich und düster aus und machte mich auf den ersten Blick neugierig. Mit dem wirklich spannenden Klappentext gab es nur eins: ich musste dieses Buch lesen. Camilla Sten, Tochter von Viveca Sten, hat mit "Das Dorf der toten Seelen" ein spannendes und vor allem unheimlich atmosphärisches Debüt geschrieben. Dabei ist ihr Stil direkt und klar und man bekommt eine wirklich gute Vorstellung von dem verlassenen Ort Silvertjärn. Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen, bei der der Leser zum einen Alice und ihr Filmteam in der Gegenwart begleitet und zum anderen miterlebt, was damals in Silvertjärn wirklich geschah. Beide Zeitebenen haben etwas für sich. Während man in der Vergangenheit mehr über die Bewohner Silvertjärns und das, was damals wirklich geschah, erfährt, bekommt man in der Gegenwart immer wieder passende Gänsehautmomente geliefert. Absolut punkten konnte die Autorin bei mir mit ihrer Darstellung des verlassenen Ortes Silvertjärn. Gerade wenn man selbst noch ein gewisses Faible für Lost Places hat, kann man sich den Ort wirklich hervorragend vorstellen. Man konnte den leicht schimmeligen Geruch in der Luft förmlich riechen und hörte gemeinsam mit den Protagonisten die unheimlichen Geräusche. Ich fühlte mich einfach live dabei in Silvertjärn. Der Beginn ist noch ruhig, doch so nach und nach steigert sich die Spannung und man wird allein schon durch die unheimliche Atmosphäre an die Seiten gefesselt. Natürlich möchte man auch wissen, was mit den Bewohner des Ortes damals geschehen ist und auch wenn ich irgendwo auch eine Ahnung hatte, was einst geschah, so wurde es dennoch nicht langweilig, denn drumherum passierte einfach unheimlich viel. Erzählt wird in der Gegenwart in der Ich-Perspektive aus der Alices Sicht, in der Vergangenheit ist es ein Erzähler, der aus der Sicht von Elsa, Alice Urgroßmutter berichtet. Protagonistin Alice lernt man durchaus gut kennen, doch lange Zeit konnte ich sie doch auf Abstand halten. Sie ist nicht unbedingt der Sympathieträger schlechthin, denn trotz der spürbaren Gefahr verfolgt sie ihre Ziele. Trotzdem fand ich sie sehr glaubhaft und authentisch. Ebenso die weiteren Charaktere, von denen mir die meisten zwar nicht ans Herz wuchsen, von denen ich aber immer mehr wissen wollte. Alles in allem sind die Charaktere richtig gut gelungen und ihre Handlungen jederzeit nachvollziehbar. Mein Fazit Für mich war "Das Dorf der toten Seelen" ein rundum gelungenes Debüt, dass ich an einem freien Tag komplett verschlungen habe. Man erkundet gemeinsam mit den Protagonisten den verlassenen Ort Silvertjärn und sieht diesen lebhaft vor sich. Die Atmosphäre ist wirklich unheimlich und machte für mich den ganz besonderen Reiz an der Geschichte aus. Ein kleiner Kritikpunkt ist hier der Klappentext, der mit dem Tod eines der Teammitglieder etwas wiedergibt, was in der Handlung erst recht spät geschieht. Wer es gerne unheimlich und atmosphärisch mag, sollte die Reise nach Silvertjärn wagen.
es gibt bessere Krimis
von Andreas Rahe - 02.06.2020
Alice hat so lange davon geträumt und nun ist sie endlich da. Silvertjärn war die Heimat ihrer Großmutter und ist auf wundersame Weise vor 60 Jahren verschwunden. Zusammen mit vier anderen versucht Alice dem Verschwinden der Dorfbewohner auf den Grund zu kommen. Die Idee hinter der Story ist gut und hat mich sofort angesprochen. Leider wir recht schnell klar, was in dem Dorf passiert ist. Ich hätte mir in dem Erzählstrang der Vergangenheit ein wenig mehr Spannung gewünscht. Mit Spannung wurde in der Gegenwart nicht gespart. Auf jeden Fall sehr gruselig stellenweise. Auch wenn die Idee gut war und es einige Spannungsmomente gab, konnte mich das Buch nicht zu 100% überzeugen. Aber auf jeden Fall eine Autorin, die ich im Auge behalten werde.
Spannung und Gänsehaut pur trotz kleiner Schwächen
von books4ever - 27.05.2020
In ihrem Debüt "Das Dorf der toten Seelen" nimmt die Autorin Camilla Sten den Leser mit an einen schaurigen und doch auf unheimliche Weise anziehenden Ort namens Silvertjärn. In diesem einsamen Grubenort im schwedischen Norrland fernab von jeglicher Zivilisation verschwanden vor 60 Jahren über Nacht sämtliche Dorfbewohner spurlos. Niemand fand heraus, was damals geschehen ist. Doch nun soll das Geisterdorf Schauplatz eines Dokumentarfilms werden, den die junge Filmstudentin Alice Lindstedt gemeinsam mit ihrem Team drehen möchte. Kaum sind sie jedoch in Silvertjärn angekommen, geschehen unheimliche Dinge. Ist der Ort doch nicht so verlassen, wie es scheint? Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen "Damals" und "Heute". Einerseits wird die Geschichte von Alice¿ Urgroßmutter Elsa erzählt, welche zur Zeit des Verschwindens der Dorfbewohner in Silvertjärn gewohnt und daher die Geschehnisse im Dorf miterlebt hat. Auf der anderen Seite stehen Alice und ihr Filmteam, welche im Rahmen eines Crowdfunding-Projekts eine Dokumentation über den Ort drehen wollen. Dieser Film liegt insbesondere Alice sehr am Herzen, da sie durch ihre Großmutter, welche Silvertjärn kurz vor dem Verschwinden verlassen hat, viel über den Ort erfahren hat und nun nach all den Jahren endlich Licht ins Dunkel der Ereignisse bringen möchte. Die treibenden Charaktere dieser Geschichte sind eindeutig Alice und ihre Urgroßmutter Elsa. Über sie erfährt der Leser sehr viel und ich konnte mich gut in die beiden hineinversetzen. Die anderen vier Mitglieder des Filmteams sowie die restlichen Bewohner von Silvertjärn bleiben hingegen leider etwas blass. Über die meisten Charaktere erfährt man - bis auf einzelne Ausnahmen - nur am Rande etwas und so bleiben ihre Gedanken und Motive überwiegend im Dunkeln. Die schaurige Geschichte rund um den verlassenen Grubenort hat mich vom Prolog an gefesselt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Stellenweise bin ich nur so über die Seiten geflogen, da ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte weitergeht und wer hinter den mysteriösen Geschehnissen steckt. Die unheimliche Atmosphäre des verfallenen Dorfes mit seinen verlassenen Häusern, welche nach all der Zeit noch voller persönlicher Gegenstände der ehemaligen Bewohner sind, wird so detailliert und greifbar beschrieben, dass ich stets das Gefühl hatte, gemeinsam mit Alice und den anderen die Orte zu erkunden und nach Hinweisen zu suchen. Als dann auch noch merkwürdige Geräusche aus den Walkie-Talkies kommen und sich beängstigende Vorkommnisse häufen, steigt die Spannungskurve noch einmal an. An einigen Stellen habe ich mich dann auch wirklich gegruselt. Insgesamt konnte mich das Debüt von Camilla Sten bis auf wenige Ausnahmen überzeugen. Einige Charaktere hätten noch etwas besser ausgearbeitet sein können und auch bei der Auflösung am Ende bleiben kleinere Logiklücken. Da dies mein Lesevergnügen jedoch nicht wesentlich geschmälert hat, vergebe ich schließlich 4 Sterne! Ich freue mich schon darauf, mehr von der Autorin zu lesen.
von Archer - 27.05.2020
Vor sechzig Jahren verschwanden in einem kleinen, abgelegenen Ort alle Einwohner - gefunden wurden nur noch eine an einem Pfahl gefesselte, zu Tode gesteinigte Frau und ein Baby. Alice, die Enkelin von jemandem, der einst in diesem Dorf gelebt hat, möchte jetzt einen Film über dieses Dorf drehen und sie hat es geschafft, ein Team und etwas Ausrüstung aufzubringen. Noch bevor sie dort ankommen, merken sie, dass ihre Handys nicht mehr funktionieren - auch die mitgebrachten Walkie Talkies haben immer wieder seltsame Störungen. Schon nach einem Tag geschieht ein Unfall, eines ihrer Autos explodiert und sie müssen sich zugestehen: Sie sind nicht allein in dem Geisterdorf. Bald gibt es Tote ... Mit dieser Prämisse wurde zwar das Rad nicht neu erfunden, aber es ist trotzdem eine spannende Sache - oder sollte es zumindest sein. Die Autorin hat es nicht geschafft, einen Spannungsbogen aufzubauen, was auch an der suboptimal gewählten Protagonistin liegt. Alice kann keine Geschichte tragen; sie ist zickig, anstrengend und verliert ständig die Nerven. Von Sympathie konnte da keine Rede sein. Auch die anderen Mitwirkenden sind wenig geeignet, wirklich Interesse aufkommen zu lassen. Lediglich Elsa - aus dem Erzählstrang von 1959 - schaffte es, Wohlwollen zu erregen. Das wäre alles nicht so problematisch, wenn die Geschichte wenigstens zu einem logischen und nachvollziehbaren Ende gelangen würde, aber was uns die Autorin hier präsentiert, ist entweder Unfähigkeit, einen glaubwürdigen Schluss zu präsentieren oder sie dachte sich: Ach, egal. Bei dem Nachnamen werde ich eh gelesen, da brauche ich mir um Logik nun wirklich keine Gedanken zu machen. Selbiges gilt für das Buch - darum muss man sich keine Gedanken mehr machen, sondern kann es gleich nach dem Zuklappen wieder vergessen.
Tolles Debüt!
von KiMi - 26.05.2020
Das Buchcover hat mich sofort sehr angesprochen und der Klappentext war da kaum noch nötig um mich vom Lesen dieses Buches zu überzeugen. Der Aufbau der Geschichte ist sehr gut und die Schreibweise angenehm zu lesen. Die Spannung besteht über weite Teile des Buches und so wird es nicht langweilig. Die Geschichte um Alice und Ihr Team fand ich sehr interessant und die Art und Weise wie sich langsam rausstellt welche Beziehungen im Team existieren und sich dadurch neue Vermutungen auf einen Täter ergeben ist sehr geschickt eingesetzt. Lediglich das für mich doch sehr überraschende und seltsame Ende hat mich nicht begeistert und zu einem Punktabzug geführt. Da hätte ich mir doch etwas anderes gewünscht aber man kann es ja nicht jedem Leser recht machen.
Geheimnisvolles Silvertjärn
von scouter - 21.05.2020
Geheimnisvolles Silvertjärn Alice will in Silvertjärn einen Dokumentarfilm über die verschwundenen Einwohner der alten Bergbaustadt drehen. Sie hat sich Geld geliehen und ein erfahrenes Team zusammengestellt. Emmy, Tone, Robert und Max. Tone ist eine Freundin, die mit Silvertjärn mehr verbindet als nur der Film, sie ist ein Findelkind und ihre Mutter stammt aus der Stadt. Auch Alice hat in der Bergbaustadt gelebt und ist zum Studieren nach Stockholm gegangen. Die Stadt Silvertjärn liegt an einem Fluss, weit ab von der nächsten Stadt. Auch die Verbindung zur Außenwelt ist nur sehr schwer herzustellen. Als die Gruppe Silvertjärn erreicht ist alles ruhig und verlassen, doch Alice spürt, dass hier ein Geheimnis zu Hause ist. Parallel wird immer wieder in die Vergangenheit des Jahres 1959 zurückgeblendet. Es ging hier auch um ein Verbrechen, das an Brigitte einer Außenseiterin, aber Verwandte von Alice begangen wurde. Sie wurde gesteinigt und an einem Schandpfahl von der Polizei gefunden. Der Grund für dieses Verbrechen wird nach und nach durch die Rückblenden aufgedeckt. Doch im Heute wird es nach und nach immer geheimnisvoller. Alice hört Stimmen durch das Walkie-Talkie und bei der Besichtigung der alten Schule bricht Tone ein und verletzt sich schwer am Fuß. Dann ist Tone Plötzlich verschwunden und das Team sucht sie verzweifelt. Alice findet bei der Durchsuchung der Kirche, eine Menge geheimnisvolle Briefe. Was haben diese mit dem Verschwinden der Menschen von Silvertjärn zu tun und welche Mächte haben hier gewirkt. Was hat die Familie von Alice damit zu tun, oder am Ende ihre Schwester Alina, die sich in den gutaussehenden Pfarrer verliebt hat? Auch die Geschehnisse in der verlassenen Stadt machen dem Team langsam Angst und was muss noch alles geschehen bis sie dem Geheimnis von Silvertjärn auf die Spur kommen. Das Dorf der toten Seelen ist ein Thriller, der auf einer überaus ungewöhnlichen Story basiert. Das Geheimnis eines verlassenen Dorfes. Diesem Geheimnis möchte Alice, deren Familie hier gewohnt hat auf die Spur kommen. Alice ist sehr neugierig und tut alles, um diesem Ort sein Geheimnis zu entreißen. Auch die Figuren ihres Teams und hier vordergründig die Frauen, sind sehr gut beschrieben. Tone, die ebenfalls mit diesem Ort verbunden ist, aber lange ein Geheimnis darum macht. Ihr Verschwinden erhöht die Spannung ungemein, da jetzt auch immer wieder sehr mysteriöse Dinge geschehen. Stimmen, die im Walkie-Talkie auftauchen, Schritte, die in den verlassenen Häusern zu hören sind. Auch Emmy, die Alice wegen ihrer Qualitäten beim Film dazu geholt hat, passt als Figur sehr gut zu Alice. Sie war ihre beste Freundin, die ihr in ihrer schwärzesten Phase beigestanden hat, dann aber es nicht mehr mit Alice ausgehalten hat. Robert und Max, die das Team komplettieren, sind wichtig für das Team, aber Max, der eine Beziehung zu Alice zu haben scheint, passt sich in Alice¿ Dunstkreis ein. Die Rückblenden in die Vergangenheit geben nach und nach immer mehr Details um Silvertjärn preis und man erfährt immer mehr was sich in der Vergangenheit abgespielt hat und man lernt die Hauptdarsteller der Vergangenheit kennen: Aina, Birgitta, Elsa und Staffan und den neuen Pastor Mattias. Hier wird sehr spannend die Vergangenheit mit dem heute verwoben und der Leser direkt in das Geschehen integriert. Dieser Thriller ist ein sehr spannendes, aber auch sehr unterhaltsames Buch. Es ist in der Tradition skandinavischer Thriller geschrieben, ohne dass hier die Polizei eine Rolle spielt. Die Rolle der Ermittler übernimmt hier das Filmteam. Sehr ungewöhnlich, aber nicht minder spannend. Auch die persönlichen Verwicklungen von Alice, der Hauptperson tragen zur Spannung bei. Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen.
Ein typisch skandinavischer Thriller
von LadyNinily - 20.05.2020
Von melail "Das Dorf der toten Seelen" erzählt die fiktive Geschichte einer kleinen Dorfgemeinschaft, die Mitte des 20 Jahrhunderts in den tiefen Wäldern Skandinaviens spurlos verschwand. Der Leser erlebt die Geschehnisse dabei aus drei Perspektiven, die die Gegenwart geschickt mit der Vergangenheit verknüpfen. Der Thriller scheint mit Themen wie religiösen Sekten, verlassenen Dörfern mit düsteren Geschichten und ein bisschen Found Footage Grusel, genau den momentanen Zeitgeist in Film und Literatur zu treffen. Das Buch nimmt allerdings nicht so schnell Fahrt auf, wie es der Klappentext vermuten lässt. "Den ersten Toten", der dort versprochen wird, gibt es nämlich erst nach gut 2/3 der Handlung und diese ist demnach auch nicht so spannungs- und gruselgeladen, wie ich mir erhofft hatte. Dennoch ist die Geschichte von Anfang an immer etwas unheimlich, auch wenn ich mir persönlich SEHR viel mehr Horror und Grusel gewünscht hätte. Das Setting des verlassenen Dorfes mitten im Nirgendwo ist trotzdem eine derart fesselnde Atmosphäre, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Aber hier zeigt sich eben auch die typisch skandinavische Seite der Geschichte: es geht nicht um Übernatürliches, sondern um die eigene Familiengeschichte und die finsteren Geheimnisse der Vergangenheit. Fazit Die Behauptung "Stranger Things meets Scandinavian Crime" kann ich so nicht wirklich unterschreiben. Die Geschichte hat zwar einen leichten Gruselfaktor, bei weitem aber nicht auf einem "Stranger Things" Level und mit Übernatürlichem darf man hier schon gleich gar nicht rechnen. Es ist ein typisch skandinavischer Thriller, der düstere Geheimnisse der Vergangenheit und deren weitreichende Auswirkungen thematisiert. Das macht er sehr gut und man findet hier durchaus eine spannende Geschichte, bei der man sich etwas gruselt, aber garantiert nicht nachts das Licht anlassen muss. Für mich aufgerundete 3,5/5 Sternen.
Zu viele toten Seelen?
von ES - 18.05.2020
Alice Lindstedt hat gerade die Filmhochschule in Stockholm abgeschlossen und plant ihren ersten Dokumentarfilm zu drehen: über das Dorf in dem einst ihre Großmutter wohnte. Kurz nachdem sie vor 60 Jahren das Dorf verließ, verschwanden alle anderen Bewohner spurlos. Dem will Alice in ihrer Doku nachgehen. Doch alles ist dort gruselig. Die Handys haben keinen Empfang und aus den Walkie-Talkies kommen nur eigenartige Geräusche. Es dauert nicht lange und jemand aus dem Team stirbt. Was ist hier los in Silvertjäärn? Die Spannung wird zunächst gut aufgebaut, verliert sich aber nach einiger Zeit und nicht alle Rätsel werden schlüssig gelöst. Trotzdem finde ich es für ein Erstlingswerk recht gelungen.
Mysteriös und spannend!
von Malin - 16.05.2020
Ich habe mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut! Allein den Klappen und Einbandtext fand ich schon total spannend. Was ist mit den rund 900 Dorfbewohnern aus Silvertjärn, einen abgelegenen Grubenort in Schweden passiert, die vor 60 Jahren urplötzlich von einem Tag auf den anderen verschwunden sind? Welche Tragödie rangt sich um die Weibliche Leiche, die Polizisten kurz danach an einen Schandpfahl gefesselt auf dem Marktplatz entdeckt haben? Und wieso hat ein kleiner, allein gelassener Säugling als einziger überlebt? Alice Lindstedt, die durch ihre Großmutter, die kurz vor dem mysteriösen Ereignis aus Silvertjärn weggezogen ist, einen persönlichen Bezug zu der Geschichte hat, möchte es Herausfinden. Nach einem Abschluss an der Filmhochschule plant sie ihren langgehegten Wunsch umzusetzen und einen Dokumentarfilm über das Dorf zu drehen. Alice stellt ein kleines Team zusammen und die fünf machen sich auf den Weg. Im Dorf angekommen machen sich erste Schwierigkeiten bemerkbar und so langsam breitet sich auch die Angst aus, in diesem einsamen Ort nicht allein zu sein.. Diese ganze "Lost Place" Atmosphäre fand ich toll! Ich konnte mir das alles richtig vorstellen, aber war auch teilweise froh, nicht selbst dort zu sein. Viel zu gruselig! Allein die morschen Treppen zu betreten, verlassene Häuser zu bekunden, die Dorfkirche und die Schule zu besichtigen¿das war schon beklemmend. Und als dann auch noch seltsame und auch gefährliche Dinge passiert sind, wollte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen! Aus sicherer Distanz versteht sich. Sehr gut fand ich die Kapitelaufteilungen in Heute und Damals. Dabei gibt es keine strikte Reihenfolge, sondern es gibt zb ein paar Kapitel Heute und dann Damals. Das hat mir sehr gefallen, ich habe oft gedacht "ja, das passt". Es hat bei mir den Lesefluss nicht unterbrochen und ich konnte im Heute bleiben, wenn ich wollte. Relativ schnell bekam ich eine leise Ahnung, was wohl damals passiert sein könnte, das fand ich aber überhaupt nicht schlimm, sondern irgendwie sogar schlüssig. Auch den etwas unerwarteten Psychologischen Aspekt zwischen zwei Teammitgliedern, die eine gemeinsame Vergangenheit haben fand ich sehr spannend. Hat mir gut gefallen! Ich kann hier leider nicht mehr oder allzu viel verraten, ohne zu spoilern. Ja okay, vielleicht gibt es ein paar kleine Ungereimtheiten, auch am Schluss, aber das hat mich überhaupt nicht gestört! Ich fand das Buch sehr spannend, gut geschrieben, es hat mich abgelenkt, es war "schön" gruselig! Ich habe es sehr gern gelesen und bin auch fast ein bisschen traurig, dass es zuende ist. Außerdem hat das Buch wie ich finde ein tolles, düsteres Cover und ich habe tatsächlich bis unmittelbar vor dem Schluss nicht mit einem Ereignis gerechnet. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter!
Das große Schweigen
von Tintenherz - 15.05.2020
Das Cover zu diesem mysteriösen Thriller ist absolut perfekt gestaltet. Der Schreibstil liest sich leicht verständlich und sehr lebendig. Die Geschichte wird abwechslungsreich in der Gegenwart und Vergangenheit erzählt. Alice Lindstedt will einen Film über die Heimatstadt ihrer Großmutter drehen, in der alle Bewohner plötzlich verschwunden sind. Die Handlung wird schlüssig dargestellt und es herrscht ständig eine beklemmende und bedrohliche Atmosphäre mit einer unheimlichen Szenerie. Man erwartet immer, das etwas Unerwartetetes, Unerklärliches passiert. Und der Leser wird nicht enttäuscht. Alle Protagonisten in diesem Buch zahlen auf verschiedenste Weise ihren Preis für das Filmvorhaben. Fazit: Ein super und spannungsgeladener Thriller mit Gänsehautfeeling!
Etwas zu gruselig
von Anonym - 13.05.2020
In Silvertjärn, einem kleinen abgelegenen Dorf verschwanden plötzlich und auf unerklärliche Weise im Jahr 1959 die Bewohner spurlos. Nur eine Leiche und ein schreiendes Baby blieben zurück. 60 Jahre später will die Hochschulabsolventin Alice Lindstedt, deren Großmutter einst in Silvertjärn gelebt hat, eine Dokumentation über die Ereignisse in dem seltsamen Dorf drehen und darüber berichten. Sie möchte herausfinden, was damals geschehen ist. Mit einem kleinen Team reist sie in das völlig verlassene Dorf, doch sobald sie ankommen passieren seltsame Dinge, die einen Zufall ausschließen. Etwas geht in dem verlassenen Dorf vor sich und man weiß nicht was man glauben soll. Ist etwas Übernatürliches im Spiel? Der Erzählstil ist sehr flüssig und packend erzählt jedoch fand ich es manchmal übertrieben. Einiges fand ich logisch nicht immer erklärbar und das Ende war auch nicht sehr nachvollziehbar für mich, obwohl die Geschichte vielversprechend begann. Generell für ein Debüt vielversprechend aber man kann noch daran feilen.
Tolle Idee, schwache Umsetzung
von schokoflocke - 13.05.2020
1959 verschwinden ind Silvertjärn spurlos fast 900 Einwohner. Die Polizei findet nur ein Baby und eine gesteinigte Leiche auf dem Marktplatz. Die Ermittlungen bleiben erfolglos und der Fall jahrelang ein ungelöstes Rätsel. 60 Jahre später plant Alice Lindstedt einen Dokumentarfilm zu derehen und hofft auf neue Erkenntnisse. Unter den verschwundenen Einwohner war auch die gesamte Familie ihrer Großmutter, deswegen ist es für Alice von großer Bedeutung zu wissen, was damals wirklich passiert ist. Die Grundidee klingt sehr spannend und vielversprechend und anfangs hat mir die Geschichte gut gefallen. Ein gruseliger Ort, ein Geheimnis, ein hauch Mystery - das fand ich richtig toll. Leider hab ich recht schnell gemerkt, dass die Umsetzung das Niveau nicht halten kann, es ist fast so, als ob die Autorin nicht gewusst hätte, was sie mit ihren Idee eigentlich machen will. Die Geschichte verläuft sehr zäh, es passiert nicht viel ( hier ein Geräusch, da eine Bewegung ) und es dreht sich alles fast ausschliesslich um die Spannungen zwischen den Protagonisten. Die Figuren fand ich überhaupt nicht gut gelungen und vorallem Alice fand ich sehr anstrengend und nervig. Unterschwelig ist die Geschichte schon spannend und leicht gruselig, die Rückblenden fand ich interessant, leider ist das nur heiße Luft und das Potential der Idee bleibt irgendwo auf der Strecke liegen. Und dazu gibt es viel zu früh Hinweise auf die Lösung, das fand ich echt schlimm...Zum Schluss passiert alles sehr schnell, die Lösung ist nur teilweise zufriedenstellend, teilweise unlogisch. Bei der tollen Idee und dem atmosphärischen Spielort hab ich wirklich mehr erwartet. Leider war dieses Buch wie eine billige Horrorproduktion, die auf paar Gänsehautmomenten basiert, inhaltlich aber nicht viel zu bieten hat.
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