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Gelobtes Land

Hoop. Empfohlen von 14 bis 99 Jahren. Erstauflage.
Buch (kartoniert)
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Ein Europa nach dem Klimawandel. Ein Ziel, von dem niemand weiß, ob es existiert. Und eine junge Frau, die alles opfert, um ihren Bruder zu retten.
Der Klimakollaps ist Realität geworden, die Menschheit hat vor ihrer größten Verantwortung versagt.
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Produktdetails

Titel: Gelobtes Land
Autor/en: Christine Heimannsberg

ISBN: 3966981203
EAN: 9783966981200
Hoop.
Empfohlen von 14 bis 99 Jahren.
Erstauflage.
Herausgegeben von Christine Heimannsberg
NOVA MD

20. November 2019 - kartoniert - 340 Seiten

Beschreibung

Ein Europa nach dem Klimawandel. Ein Ziel, von dem niemand weiß, ob es existiert. Und eine junge Frau, die alles opfert, um ihren Bruder zu retten.
Der Klimakollaps ist Realität geworden, die Menschheit hat vor ihrer größten Verantwortung versagt.
Hoop steht für Hoffnung und Hoffnung ist dringend vonnöten in einer Welt, in der sich sämtliche Grenzen und Kräfte verschoben haben: Nach dem sogenannten Vorfall ist Europa auf einen Bruchteil seiner Größe reduziert und wird von einer restriktiv- autoritären Regierung sowie archaischen Clans beherrscht. Die oberste Maxime lautet, das Überleben der männlichen Nachkommen zu sichern.
Als die achtzehnjährige Lore von einem Treffen mit ihrer heimlichen Liebe Jul auf den elterlichen Hof zurückkommt, bricht die Katastrophe über sie herein. Der Anführer des Nachbarclans ist tot - in Notwehr erschlagen von ihrem jüngeren Bruder Jame. Lore muss mit ihm fliehen und alles zurücklassen.
Ihr Ziel: das Gelobte Land, ein mystischer Sehnsuchtsort, von dem niemand weiß, ob es ihn wirklich gibt, oder wo er sich befindet.
Wo immer es noch geht, versuchen Lore und Jame den Umständen ein würdiges Leben abzuringen. Während sie sich, ihrem inneren moralischen Kompass folgend, durch ein unwirtliches Land bewegen und sich mutig den Herausforderungen stellen, strotzt Heimannsbergs Weltentwurf vor Komplexität und radikalen Veränderungen. Die Autorin bedient sich neben dem Klimawandel weiterer aktueller Themen wie die Emanzipation der Frau und Flüchtlingspolitik.

Portrait

Geboren wurde Chris/ne Heimannsberg in einer norddeutschen Kleinstadt.
Weitere Sta/onen führten Chris/ne Heimannsberg zunächst nach Hamburg und zuletzt New York, wo sie drei Jahre lang Schauspiel am Herbert Berghoff Studio studierte. Heute arbeitet Chris/ne Heimannsberg als Hörfilmautorin für verschiedene TV-Sender und Kinoproduk/onen und unternimmt regelmäßige Ausflüge ans Theater. Nominierungen erhielt sie für den "Deutschen Hörfilmpreis" sowie 2011 für den "New Berlin Film Award" in der Kategorie "Bester Spielfilm". Gelobtes Land ist ihr Debütroman und der erste Teil der Trilogie HOOP - GLOOV - LEEV. Die Autorin lebt und arbeitet am Chiemsee, Bayern.

Leseprobe

Auszug:
»Lore!« Wieder schüttelt mich Mari. »Du musst ... hörst du ... Lore! ... sieh mich an ... sieh mich an ... Lore!«
Mit einem Schlag ist alles wieder da. Das berstende Holz des Dachstuhls, das Knistern und Heulen der Flammen, Lidas Schreie, Mari, die zu flüstern scheint.
»Bring ihn ins gelobte Land! Ihr müsst ins gelobte Land! Lauf!« Sie zieht mich hoch. »Lauf!« Mari stößt mich davon. Ich stolpere, fange mich ab, will rennen.
»Lauf!« Sie wird lauter. Ich kann nicht, ich kann sie doch nicht zurücklassen!
»Lauf!« Maris Gesicht ist verzerrt. »Laaaaauf!«
Mir ist schwindlig, der Ackerboden dreht sich. Jame kauert auf dem Feld. Endlich bewegen sich meine Beine. Ich reiße Jame hoch und zerre ihn am Handgelenk hinter mir her. Ein Pfeifen folgt uns, es kommt vom Haus, vom Feuer, das sich hindurchfrisst. Dazwischen höre ich James Rufe:
»Maaaamaaa!«
Der Klang eines verwundeten Tieres.
»Mamaaaaaa!«
Nicht locker lassend, schleife ich Jame von ihr fort, weg von der Hitze, weg vom brennenden Hof. Erst am Ende des östlichen Ackers bleibe ich stehen und wage mich umzudrehen. Unser Hof leuchtet in grausamer Schönheit weit in die Nacht hinein.
Bewertungen unserer Kunden
Absolut gelungener Auftakt
von Magnolia - Time 4 Books and more - 27.01.2020
Viel zu lange lag "Hoop" und hat darauf gewartet das ich es lese. Ich konnte gut und schnell in die Geschichte hinein finden und der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht und flüssig zu lesen. Es wurde aus Lores Sicht geschrieben sehr interessant sind aber auch die Einblicke in ihre Vergangenheit mit Jul. Die habe ich sehr genossen. Kurz nach dem Einstieg geht es auch direkt mit der Katastrophe weiter und dann passiert richtig viel. Die Reise führt zu einigen Begegnungen, einige sind neutraler Natur, andere eher nicht. Aber so richtig viel Zeit zum durchatmen bleibt einem nicht und das ist auch gut so. Mir haben die Begegnungen sehr gefallen und die Spannung bleibt bis zum Schluss, eigentlich bin ich jetzt sogar so richtig neugierig wie es weiter geht denn das Ende ist sehr passend gewählt. Mir hat auch die Protagonistin sehr gut gefallen. Lore ist 18 und ich finde sie sehr stark auch wenn es nicht immer so scheint. Sie trifft gute Entscheidungen und zeigt das sie ein gutes Herz ist dabei muss sie aber auch unglaublich viel einstecken. Sie ist sehr glaubwürdig und sympathisch. Hier wurde eine sehr interessante Welt geschaffen mit einem Frauenbild das mir nicht so ganz zusagt sie erinnert eher an vergangene Zeiten. Mir haben auch die Beschreibungen der verlassenen Orte und Fahrzeuge gefallen, sie haben ein passendes Bild vermittelt. Das Cover und der Klappentext sind interessant und machen durchaus Lust auf mehr. Beim Cover finde ich gerade interessant das es doch sehr einfach ist und dennoch eine komplexe Geschichte verbirgt. Fazit: "Hoop" ist ein gelungener Auftakt dieser Trilogie und hat schon einiges zu bieten. Mir gefallen die Beschreibungen der Umgebung und das hier wirklich schon viel los ist. Ich hoffe es geht in Band zwei so weiter und bin sehr gespannt. Ich kann "Hoop" absolut empfehlen.
Spannende Dystopie mit überraschenden Wendungen
von Anonym - 23.01.2020
Cover: Das Cover ist schlicht gehalten. Es zeigt einen schwarzen Laubbaum mit pastellfarbenen Kreisen vor weißem Hintergrund. Für mich passte es zum dystopischen Inhalt des Buches. Titel und Klappentext machten mich neugierig auf mehr. Ich versprach mir eine ungewöhnliche, spannende Geschichte und wurde nicht enttäuscht. Inhalt: Nach einer Klimakatastrophe herrscht eine neue Weltordnung. Nur das Überleben der männlichen Nachkommen zählt. Frauen werden als zweitrangig betrachtet und auch so behandelt. Protagonistin Lore hat Glück im Unglück. Die Achtzehnjährige hat in Jul ihre große Liebe gefunden. Nur noch wenige Monate muss sie es mit ihrer gefühlskalten Mutter aushalten. Doch dann passiert das Undenkbare: Lores jüngerer Bruder Jame erschlägt in Notwehr den Anführer des Nachbarclans. Die Geschwister müssen fliehen. Sie machen sich auf, das mysteriöse Gelobte Land zu finden, in dem alles gut sein soll. Wird Lore ihren Liebsten jemals wiedersehen? Charaktere: Protagonistin Lore war mir direkt sympathisch. Obwohl sie in einer frauenverachtenden Welt lebt, lässt sie sich nicht unterkriegen. Sie steht zu sich und verliert nicht ihre Träume. Tapfer nimmt sie den hoffnungslos erscheinenden Kampf auf, ihren kleinen Bruder in Sicherheit zu bringen. Alle Charaktere machen eine Entwicklung durch. Besonders stark empfand ich die von Jame. Er wandelt sich von einem verhätschelten, von allen bevorzugten Jungen in einen starken, ehrlichen Jugendlichen, der den Status Quo hinterfragt. Schreibstil: Christine Heimannsberg erzählt die Geschichte aus Lores Licht in der ersten Person Präsens. Die Gegenwartsform fand ich optimal, da sie die Schnelligkeit und Spannung der Handlung unterstützt. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Sprachlich sicher nimmt die Autorin den Leser mit auf eine spannende Reise voller Gefahren und Überraschungen. Inhalt: Die Geschichte beginnt ruhig, und der Leser erfährt einiges über die Zustände in der neuen Weltordnung. Es ist der Autorin bestens gelungen, die Informationen geschickt mit der Handlung zu verweben. Mich erinnerte die Handlung teilweise ein wenig an einen Roadmovie auf dystopisch. Dies hat mir sehr gut gefallen. Überraschende Wendungen verstärkten die ohnehin durchgehend vorhandene Spannung, was mich nur so durch die Seiten fliegen ließ. Fazit: Die Autorin schuf eine ungewöhnliche, spannende Dystopie mit überraschenden Wendungen. Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil der Trilogie. "Hoop" war eines der wenigen Bücher, die mich traurig zurückließen, weil es schon zu Ende war. Von mir gibt es die ultimative Leseempfehlung.
Starker Auftakt!
von Ro_Ke - 23.01.2020
Die greifbare Atmosphäre, die starke Charakterzeichnung/-entwicklung und die strammen Fesseln machen diesen Auftakt zu einem Highlight und somit eine ganz klare Leseempfehlung!
Spannend!
von Arya - 23.01.2020
Inhalt Nach dem Vorfall sind Länder und Gesellschaft nicht mehr das, was sie einmal waren. Männer sind das bevorzugte Geschlecht, Frauen weitaus weniger wert. Die 18-Jährige Lore bekommt das am eigenen Leib zu spüren: ihre eigene Mutter bevorzugt Jame, den einzigen Sohn, während Lore und ihre zwei Schwestern in deren Augen nur zum Arbeiten und Verheiraten taugen. Doch dann kommt alles anders als gedacht: Lore muss fliehen, um ihren Bruder Jame zu retten. Dabei lässt sie nicht nur ihre Familie zurück, sondern auch ihre heimliche Liebe Jul. Doch wenn sie bleiben, ist nicht nur James Leben verwirkt. Und so machen sie sich auf die Suche nach dem Gelobten Land , über das niemand reden darf und welches oft als Mythos abgetan wird. Meinung Als ich mit dem Lesen begann, erwartete ich ehrlich gesagt eine weitere Dystopiegeschichte, die an Tribute von Panem erinnert und nicht unbedingt mit etwas Neuem aufwarten kann. Nahc wenigen Seiten hat sich dieser Gedanke jedoch sehr rasch verflüchtigt. Das gelobte Land lebt vor allem durch zwei Sachen: seine interessanten Charaktere und die durch den Schreibstil erzeugte Atmosphäre. Die Figuren sind weder flach noch klischeehaft, oft wurde ich von neuen Charakterzügen überrascht und man lernte die Figuren mit jedem Kapitel besser kennen. Gerade die Geschwisterbeziehung zwischen Lore und Jame legt eine interessante Entwicklung hin. Die Seiten flogen beim Lesen nur so dahin, da der Schreibstil einfach und klar ist, gleichzeitig aber die Szenerie und Atmosphäre intensiv einfängt. Die Gefühle und Empfindungen von Lore konnte ich beinahe am eigenen Leib spüren. Fazit Ich habe das Buch an einem einzigen Tag ausgelesen, da es mich so gepackt hat und ich mit den Figuren mitgefiebert habe. Vor allem der Schreibstil und die Charaktere haben mich überzeugt, das Buch an sich harmoniert definitiv in allen Bereichen und ist in meinen Augen ein mehr als gelungenes Werk! 5 Sterne sind absolut verdient, da ich mich schon lange nicht mehr von einer Dystopie so gefesselt gefühlt habe. Jetzt heißt es Warten auf Band 2!
fesselnder Einstieg
von Silke G. - 19.01.2020
In einer Welt in der Männer alles bedeuten und Frauen nur Menschen zweiter Klasse sind, wächst die junge Lore mit ihren Geschwistern auf dem Hof ihrer Eltern auf. Außer Arbeit kennt sie nichts und die kurze Zeit die sie für sich hat, nutzt Lore, um sich mit Jul zu treffen. Einem jungen Mann, dem sie ihr Herz geschenkt hat. Als ihr Bruder eines Tages einen anderen Mann im Streit erschlägt, wird der elterliche Hof aus Rache niedergebrannt und ein Teil der Familie ermordet. Lore und Jame gelingt die Flucht. Ihr Ziel: Das gelobte Land. Doch der Weg dorthin ist nicht nur beschwerlich, sondern auch lebensgefährlich! Lebendig, voller Spannung, mitreißend und einfach schön! So ist der Beginn der Trilogie von Christine Heimannsberg. Selten haben ich ein Buch gelesen, dass mich direkt gefangen nahm und seinen Klammergriff erst auf der letzten Seite wieder löste. Leider muss ich sagen, denn ich muss einfach wissen, wie es weiter geht! Die Autorin schildert das Leben nach dem Vorfall. Der Vorfall ist das abrupte Absacken der Pole und die damit einhergehende Zerstörung der Welt, wie wir sie heute kennen. Die Küsten haben sich ins Landesinnere verschoben und nur langsam kann sich der Rest der Bevölkerung von diesem Tiefschlag der Zerstörung erholen. Nahrungsmittel sind die eine Seite, die andere - und in meinen Augen wichtigere - der Neuaufbau der Gesellschaft. Doch was Heimannsberg vor meinem inneren Auge entstehen lässt, ist weder schön, noch wild romantisch oder gar heimelig. Eher unheimlich und brutal, denn die Menschheit gliedert sich in zwei Schichten: Die Männer stehen an der Spitze der Nahrungskette und weit abgeschlagen als Sklaven und Eigentum die Frauen. Während des Lesens habe ich das einfach so hingenommen, da keine Zeit zum Nachdenken blieb, aber später beschäftigte mich der Inhalt des Buches weiter. Und genau das mag ich an einem guten Buch: Zuschlagen, sacken lassen und auch später noch gerne daran denken und über den Inhalt nachdenken. Wie gesagt, das ist nur die eine Seite des Buches. Im Mittelpunkt steht die Flucht der Geschwister Lore und Jame. Nachdem sie ihre Heimat verlassen mussten, suchen die das gelobte Land und die Reise dorthin ist Abenteuer pur. Viele helfende Hände stützen ihren Weg, aber noch mehr Gefahren lauern am Wegesrand und drohen ihr Vorhaben schneller zum Scheitern zubringen, als befürchtet. Voller Spannung begleitete ich sie und war über die Ereignisse genauso schockiert, überrascht und erfreut, wie die beiden, denn die Autorin schaffte es nicht nur, Spannung aufzubauen und aufrecht zu halten, sondern sie überraschte mich auch immer wieder mit unvorhersehbaren Ereignissen. Ganz großes Kopfkino! Besonders gelungen fand ich die Charaktere. Ich merkte deutlich, dass Christine Heimannsberg all ihr Herzblut in Lore gesteckt hat und ich denke, dass ein Teil von ihr zwischen den Seiten steckt und sie sich gegenseitig widerspiegeln. Trotz der eher archaischen Lebensbedingungen wächst Lore zu einer starken und bodenständigen jungen Frau heran. Sie steht zu ihren Taten und wächst an ihren Aufgaben. Lore verweigert sich nicht dem Neuen, sondern lernt und nimmt alles Gute wie ein Schwamm auf. Ich mag sie sehr und denke, dass Lore das Potential für ein starkes Vorbild hat. Ihr Bruder Jame hingegen wirkt eher schwächlich. So wie Menschen schon mal wirken, deren Macht und Vorherrschaft nicht in Frage gestellt wird. Jetzt, wo er sich beweisen muss, merkt Jame erst, wie sehr er sich auf andere verlassen hat und wie wenig er selbst einbringt. An ihm ist eine starke Veränderung im Lauf der Handlung zu sehen, die ihn mehr erstaunte als mich. Mein Fazit Ein wirklich grandioser Einstieg. Mein Rat: Nicht lesen, ohne die nächsten Teile in Griffweite zu haben!
Toller Auftakt einer Trilogie
von Anonym - 18.01.2020
Nach dem Vorfall ist Europa auf den Bruchteil seiner Größe reduziert. Das Überleben der männlichen Nachkommen hat oberste Priorität. Lore soll mit ihrem jüngeren Bruder Jame in das gelobte Land flüchten um ihn zu retten. Niemand weiß ob dieser Ort überhaupt existiert. Lore muss dafür ihre große Liebe Jul zurücklassen. Hoop ist der erste Band zur Trilogie. Begebt euch mit Lore und Jame auf eine Reise und begleitet sie durch Höhen und Tiefen. Mir hat das Buch außerordentlich gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und die Autorin schafft es eine tolle Atmosphäre aufzubauen. Ich habe mich gefühlt als wäre ich mitten in der Geschichte drin. Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen. Lest selbst und taucht in die Welt von Lore und James ein.
Ein starker Auftakt
von sunshine-500 - 18.01.2020
"Gelobtes Land - HOOP von Christine Heimannsberg Nach einem Vorfall ist Europa auf einen Bruchteil seiner ehemaligen Größe reduziert. Es herrscht eine autoritäre Regierung, aufgeteilt in archaische Clans und Familienverbände, es ist eine Welt in der Männer herrschen und Frauen keinen Stellenwert besitzen. In dieser neuen Welt lebt Lore mit ihren Eltern, der Großmutter, zwei Schwestern und ihrem Bruder Jame. Bei einem Überfall auf die Mutter, erschlägt Jame de Angreifer. Aus Angst vor der Rache der Nachbarn schickt die Mutter Lore mit Jame weg, sie soll ihn in Sicherheit bringen in das gelobte Land. Die gefürchtete Racheaktion überleben Lore und Jame mit knapper Not. Sie machen sich auf den Weg, der beschwerlich, abenteuerlich und lebensgefährlich wird...... Christine Heimannsberg hat mit ihrem Debüt eine mitreißende Geschichte erschaffen. Sehr detailliert schildert die Autorin das einfache Leben der Bevölkerung nach dem Vorfall, ich meine es hat etwas mit Radioaktivität und Erderwärmung zu tun, denn die Pole sind geschmolzen und das Land war verwüstet. Europa ist sehr viel kleiner geworden Grenzen gibt es nicht mehr und nur die Regierung besitzt Technik. Die Bevölkerung hat keinen Strom aus der Steckdose und Nahrungsmittel sind knapp und teils verseucht. Die Gesellschaft ist patriarchalisch aufgebaut, Frauen sind Menschen zweiter Klasse, teils versklavt. Sie dürfen erst mit 19 Jahren heiraten und oft werden sie nach mehrfachen Mädchengeburtten verstoßen. Die neue Weltordnung ist nicht romantisch sondern brutal und abstoßend. Voller Spannung habe ich Lore und Jame auf ihrer Suche nach dem gelobten Land begleitet, mitreißend und sehr lebendig hat die Autorin die Reise beschrieben. Den Beiden begegnen viele Gefahren, sie lauern oft hinter sorglosen Situationen, doch auch Hilfe und Freundschaft bekommen sie zu spüren. Die Autorin hat es geschafft den Spannungsbogen hoch zu halten, doch niemals zu überziehen. Mich hat sie überrascht mit Situationen die ausweglos erschienen und für mich glaubwürdig überwunden wurden. Die Sprache ist sehr atmosphärisch und dadurch fühlte ich mich emotional ins Geschehen gezogen. Die Charaktere hat Christine Heimannsberg sehr gut ausgearbeitet. Es gibt Charaktere die sich sehr berechnend verhalten, die Verschlagenen, Bösen und liebenswerten. Lore und Jame entwickeln sich auf ihrer Reise, sie reifen zu Persönlichkeiten. Lore hat ihr Leben, das bis dato fremdbestimmt war, selbst in die Hand genommen. Sie entwickelt sich zu einer starken und mutigen jungen Frau. Jame der sich anfangs sehr abfällig gegenüber Lore benimmt, reift auf der Reise, er entwickelt sich weiter und wird sehr emphatisch seiner Umwelt gegenüber. Fazit: Christine Heimannsberg hat ein mitreißendes und spannungsvolles Erstlingswerk abgeliefert, der erste Teil einer Trilogie. Er macht neugierig auf den zweiten Teil. Mich hat sie gut unterhalten und begeistert. Sehr gut geeignet ist die Geschichte für Fans von Dystopien. Ich gebe meine Leseempfehlung.
Anfangs etwas langatmig jedoch dann super
von Lerchie - 18.01.2020
Lore, Jame, Jul und Sim haben es in das Gelobte Land geschafft. Neue Welt wird es hiergenannt. Sie finden dort alles, was sie brauchen. Lore und Jame wollen sich möglichst schnell integrieren, während Jul und Sim die Sache skeptisch sehen. Schuld daran ist ein Mann namens Maklaren, der, so meint Jul, die Menschen manipulieren will. Er entreißt den Eltern die Kinder noch im Kleinkindalter und wenn man nicht tut, was er will, verstößt man gegen die Regeln und das hat Folgen. Genau das passiert Jame und Lore merkt, dass eben nicht alles Gold ist was glänzt. Doch es gibt auch in diesem Land Rebellen¿ Meine Meinung Zunächst plätschert das Buch so dahin, man erfährt hier und da etwas, was nicht so ganz geheuer ist. Es gibt Beichten, wo die Macher des Camps, in dem sich die vier befinden, von den Taten der Neulinge erfahren, man kann fast nicht lügen oder man muss es sehr geschickt anstellen. Maklaren propagiert die Liebe, die fließt und zeichnet dabei ein völlig falsches Bild auf. Wer nicht gehorcht, wird ausgewiesen. Es ist schwer herauszufinden, wer es nun mit Maklaren hält bzw. wer gegen ihn ist. Und dann entdeckt Kaspar - ein Junge der in dieser neuen Welt geboren und im Kleinkindalter seinen Eltern entrissen worden war, der zunächst darüber traurig und wütend war, sich dann aber Maklaren angeschlossen hatte - dass eben Maklaren ein falsches Spiel trieb. Dieses Buch war am Anfang etwas langatmig, nahm dann aber doch Fahrt auf und wurde richtig spannend. Es hat mich gefesselt, in seinen Bann gezogen und mich sehr gut unterhalten. Auch war es unkompliziert geschrieben, es gab keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen. Von mir daher eine Empfehlung sowie doch noch die volle Bewertungszahl.
Alle glücklich im gelobten Land?
von Rajets Fantastische Leseseite - 18.01.2020
Eine Mauer, dahinter eine andere Welt: Die Neue Welt, wie sie diesseits genannt wird. Und sie übertrifft Lores kühnste Erwartungen: Nahrung, Wärme, Unterkunft, ein sicherer Ort für ihren Bruder Jame - es scheint an nichts zu fehlen. Lore brennt darauf, ein vollwertiges Mitglied dieser auf Gleichberechtigung und ökologische Nachhaltigkeit ausgerichteten Gesellschaft zu werden, die von dem charismatischen Jefferson Maklaren angeführt wird. Dessen Gegenspielerin Sisdal umwirbt Lores Freund Jul für ihre eigenen undurchschaubaren Ziele. Lore gerät zunehmend zwischen die Fronten. Und dann ist da noch das Buch Liebe und sein brisanter Inhalt. Der Schreibstil ist spannend und flüssig geschrieben. Der Klappentext macht neugierig auf eine spannende und neue Dystopie Reihe. Fazit: Der erste Band der Dystopie der Autorin konnte mich gleich überzeugen und auch Band 2 steht dem in nichts nach. Einfach toll! Angekommen und nach den ersten aufregenden Tagen kommt das Erwachen. Ach im gelobten Land - New World - gibt es Regeln zu lernen. Und jeder muss sich mit den erkannten Fähigkeiten einbringen. Vor allem der charismatische Jefferson Maklaren der die Regierung führt mit seinem Slogan Liebe muss fließen diese an. Aber es scheint dass nicht alle in der Bevölkerung damit einverstanden sind! Werden Lore und ihre Freunde den Weg in die Gemeinschaft schaffen oder war das Leben im alten Land besser? Oder geraten sie zwischen die Fronten? Liebevolle und reale Protagonisten machen das ganze glaubwürdig und echt. Auch wenn sie mal kurz vor dem aufgeben sind öffnet sich eine Tür und es geht weiter. Bin gespannt wie es im 3.Teil der Trilogie weiter gehen wird (noch nicht erschienen). Und Hoffnung, Glaube und Liebe in einem vom Klimawandel und Machtspielen geprägten Europa der Zukunft weiter gehen wird.
Toller Auftakt
von Sonjalein1985 - 18.01.2020
Inhalt: Das Europa der Zukunft wird, seit einem Vorfall, von Clans beherrscht, denen männliche Nachkommen über alles gehen. In so einem Clan lebt auch die 18-jährige Lore, die es gewohnt ist, hart für ihren Hof zu arbeiten. Als sie eines Tages von einem heimlichen Treffen mit ihrem Freund Jul kommt, ändert sich ihr Leben jedoch abrupt. Denn in der Zwischenzeit hat ihr kleiner Bruder Jame einen Nachbarn in Notwehr getötet. Lore und Jame fliehen, denn im sogenannten Gelobten Land wären sie sicher. Aber der Weg birgt viele Gefahren. Und Lore kann Jul einfach nicht vergessen. Meinung: "Hoop - Gelobtes Land" von Christine Heimannsberg ist eine spannende und gut gemachte Dystopie mit tollen Charakteren und flüssigem Schreibstil. Im Mittelpunkt steht die 18-jährige Lore. Sie ist stark und versucht immer zu tun, was ihr gesagt wird. Als Mädchen hat sie eh nicht viel zu melden, was sie vor allem ihre lieblose Mutter spüren lässt. Kontakte, gerade zum männlichen Geschlecht sind minderjährigen Mädchen verboten. Wenn sie 19 Jahre alt werden, haben sie dann ein Jahr Zeit um sich einen Mann zu suchen, bevor sie verstoßen und sich selbst überlassen werden. Aus Protest hat eine von Lores Schwestern sogar das Sprechen aufgegeben. Anders so Lore. Sie hat schon einen künftigen Bräutigam, nämlich den Nachbarsjungen Jul, mit dem sie sich heimlich trifft. Jul ist liebenswert und mitfühlend. So ist es kein Wunder, dass Lore ihren 19. Geburtstag kaum erwarten kann. Als sie mit Jame fliehen muss, lässt sie also nicht nur ihr Zuhause, sondern auch ihre große Liebe hinter sich. Während der Reise beweist sie große Stärke und enormen Überlebenswillen. Ihr kleiner Bruder Jame ist es gewohnt, immer alles zu bekommen und wurde als Junge und Stammhalter immer gut behandelt. Trotzdem ist er nicht hochnäsig und hört, fast immer, auf seine große Schwester. Im Laufe des Buches macht er eine große Veränderung durch und wurde mir persönlich immer sympathischer. Ein weiterer wichtiger Charakter ist Sim. Sie wurde schnell zu meinem Liebling, denn sie hat sowas an sich, was man entweder hassen oder lieben muss. Mir kam sie etwas wie eine Überlebenskünstlerin vor, was mich beeindruckt hat. Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern bringt den Leser zusätzlich noch zum Nachdenken. Vor allem über die Ungerechtigkeiten zwischen den Geschlechtern. Das Ende ist offen und es bleiben noch viele Fragen zu beantworten. Ich kann es kaum erwarten weiterzulesen und freue mich schon auf den nächsten Band dieser tollen Dystopie. Fazit: Gelungener Reihenauftakt, der alles hat, was ich mir von einer guten Dystopie wünsche. Bitte mehr davon.
Absolut toll!
von Anonym - 18.01.2020
Meine Meinung:  Ich habe mich nach Ewigkeiten mal wieder an eine Dystophie getraut, obwohl ich sehr lange Zeit kein Fan davon war.. und was soll ich sagen? Ich bin absolut begeistert! Was für ein  unglaublich starker Auftakt. ¿ Danke liebe Christine Heimannsberg für dieses gandiose Werk! Damit hat sie mir dieses Genre definitiv wieder schmackhaft gemacht.  Volle 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung!
Dystopie in realistischem Szenario
von Tanja - 18.01.2020
Als ich in das Buch startete, konnte ich gar nicht glauben, dass dies ein Debüt ist. Der Schreibstil ist super flüssig. Die mutige Protagonistin Lore hat mich sofort fasziniert, ebenso wie ihre empathisch erzählte Liebesgeschichte. Der Fokus der Geschichte liegt dann auf Lore und ihrem Bruder. Deren Geschichte ist gefährlich und spannend. Die Beziehung zwischen den beiden ist krass und einnehmend. Neben einer Klimakatastrophe nimmt die Rolle der Frau in der Gesellschaft eine Großteil der Geschichte ein. Christine Heimannsberg ist es gelungen daraus ein fesselndes Szenario zu spinnen. Auf der einen Seite ist es so unvorstellbar, so zu leben, auf der anderen Seite sind doch Parallelen zu meinem Leben als Frau und Mutter aufgetaucht. Damit wird die Dystopie aktuell und für mich ist sie zudem ein tolles feministisches Statement. Vor allem weil es Christine Heimannsberg gleichzeitig gelungen ist aufzuzeigen, welchen Weg Feminismus nicht gehen sollte. So zumindest ist meine Interpretation des Buchs. Ich denke aber, auch wer keine Frauenrechtlerin ist, wird diese Story lieben. Hoop las sich wie im Flug und setzt den Höhepunkt mit einem gelungenen Cliffhanger. Weiterlesen ist direkt möglich, im März 2019 ist der Teil zwei erscheinen. Unbedingt empfehle ich, dieses Buch davor zu lesen!
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