Unsere allerbeste Zeit

Roman. 3. Auflage. Großformatiges Paperback. Klappenbroschur.
Buch (kartoniert)
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Wenn Dir das Leben eine zweite Chance gibt ...

Eigentlich hat Katja alles, was Frau braucht: ein gemütliches Apartment mitten in Hamburg, einen tollen Job, Freunde, bei denen sie sich aufgehoben fühlt. Aber als ihre Freundin Doris anruft, um ihr zu er … weiterlesen
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Unsere allerbeste Zeit als Buch (kartoniert)

Produktdetails

Titel: Unsere allerbeste Zeit
Autor/en: Gaby Hauptmann

ISBN: 3492062679
EAN: 9783492062671
Roman.
3. Auflage.
Großformatiges Paperback. Klappenbroschur.
Piper Verlag GmbH

1. Februar 2021 - kartoniert - 410 Seiten

Beschreibung

Wenn Dir das Leben eine zweite Chance gibt ...

Eigentlich hat Katja alles, was Frau braucht: ein gemütliches Apartment mitten in Hamburg, einen tollen Job, Freunde, bei denen sie sich aufgehoben fühlt. Aber als ihre Freundin Doris anruft, um ihr zu erzählen, dass sie zu Hause gebraucht wird, bricht Katja alle Brücken ab. Kurzerhand zieht sie zurück in ihre alte Heimat, um näher bei ihrer Mutter sein zu können, deren Demenz nicht mehr zu leugnen ist. Der Umzug wird für Katja auch eine Reise in die Vergangenheit, zu ihrer besten Freundin und alter Liebe - und gestaltet sich abenteuerlicher, als sie sich das vorgestellt hatte ...


Portrait

Gaby Hauptmann, geboren 1957 in Trossingen, lebt als freie Journalistin und Autorin in Allensbach am Bodensee. Ein Leben lang blieb die Bestsellerautorin, der Romane in alle Weltsprachen übersetzt und vielfach verfilmt wurden, ihrer süddeutschen Herkunft treu. In ihrem neuen Roman »Unsere allerbeste Zeit« erzählt sie davon, wie wertvoll Heimat und alte Freundschaften sein können. Zuletzt erschien von ihr der Roman »Lebenslang mein Ehemann«.

Leseprobe

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Pressestimmen

»Die Story hat viele Wendungen, wodurch es nie langweilig wird.« Schwäbische Post

»Insider haben Spaß, zwischen den Zeilen zu lesen. Gaby Hauptmann bringt ihre Kritik süffisant an.« Stuttgarter Zeitung

»Wer Gaby Hauptmann ( Suche impotenten Mann fürs Leben ) schon früher gerne las, wird nicht enttäuscht, sondern sehr gut unterhalten.« Thüringer Allgemeine

»Fans von Gaby Hauptmann werden das Buch lieben. Gute Unterhaltung!« Ruhr Nachrichten

»Wie alle Romane der Allensbacherin ist auch Unsere allerbeste Zeit mit den bewährten Zutaten Humor, Sex und gutes Essen gewürzt. Genauso interessant sind die Einblicke ins Innenleben der PR-Agentur, die eine Werbekampagne für ein junges Winzertrio gestalten soll. Viel wichtiger ist jedoch das Geschick der Autorin, eine unmittelbare Beziehung zwischen Leserschaft und Hauptfigur herzustellen.« Südkurier

»Wie Hauptmann für alle Probleme perfekte Lösungen findet, ist zwar fast zu schön, um wahr zu sein, aber im Rahmen der Geschichte völlig plausibel. Bewährte Zutaten wie Humor, Sex und gutes Essen runden das Lesevergnügen ab. Über allem steht jedoch eine tiefe Mitmenschlichkeit.« Aachener Zeitung

»Mit viel Gefühl« Dresdner Morgenpost
Bewertungen unserer Kunden
Ein Neuanfang
von Anonym - 25.02.2021
Klappentext: Eigentlich hat Katja alles, was Frau braucht: ein gemütliches Apartment mitten in Hamburg, einen tollen Job, Freunde, bei denen sie sich aufgehoben fühlt. Aber als ihre Freundin Doris anruft, um ihr zu erzählen, dass sie zu Hause gebraucht wird, bricht Katja spontan alle Brücken ab. Kurzerhand zieht sie zurück in ihre alte Heimat. Sie möchte näher bei ihrer Mutter sein, deren Demenz nicht mehr zu leugnen ist. Der Umzug wird für Katja auch eine Reise in die Vergangenheit, zu ihrer besten Freundin und zu ihrer alten Liebe. Doch die Rückkehr an den Ort, der so vertraut und altbekannt erschien, gestaltet sich abenteuerlicher, als sie sich das vorgestellt hatte¿¿ »Unsere allerbeste Zeit« ist immer die, die hinter uns liegt ¿ oder vor uns. Nie die, die wir gerade erleben. Und das ist ausgerechnet dann, wenn man sich vermeintlich am wohlsten fühlt, nicht wirklich logisch. Aber was ist schon logisch, wenn das Leben selbst die Entscheidungen trifft. Das Cover und der Titel haben mich sofort fasziniert. Ich habe einen Liebesroman mit ein paar eingestreuten Lebensweisen erwartet und war sehr überrascht, wie vielseitig die Story ist. Am liebsten hätte ich über alle Protagonisten einen eigenen Roman gelesen, weil mir die Charaktere so gut gefallen haben. Die Hausgemeinschaft hat mich sehr fasziniert aber auch über Katjas Freunde, ihren Bruder und ihre Schwägerin und den Winzern zu lesen, war sehr spannend. Gaby Hauptmann hat einen tollen flüssigen Schreibstil, es hat Spaß gemacht, die Story zu lesen. Mir hat es sehr gut gefallen über Job, Familie, Freundschaft, Liebe und Nachbarschaft zu lesen, so wurde es nie eintönig. Eine Geschichte mitten aus dem Leben, leicht zu lesen aber nicht oberflächlich. Ich werde sicher noch mehr von der Autorin lesen.
von MsChili - 25.02.2021
Gaby Hauptmann war mir natürlich ein Begriff und so habe ich mich an diesen neuen Roman gewagt. Einerseits muss ich sagen, dass es mir schon gefallen hat, andererseits war ich doch oft genervt. Von Katja selbst, die mir zu wehleidig und unzufrieden mit ihrem Leben ist, von ihrem Bruder Boris, der sehr anstrengend und feige ist, aber auch allgemein von der Geschichte. Denn Katja türmt immer mehr Probleme vor sich auf, die am Ende wie von Zauberhand gelöst werden. Hier wäre weniger mehr gewesen und hätte mir auch mehr zugesagt. Zudem bedient sie sich so mancher Klischees (gerade was die türkischstämmigen Mädchen angeht), was der Geschichte nicht so gut tut. Ansonsten liest es sich ganz angenehm, ich habe auch immer mal zur Hörversion gewechselt, was keine schlechte Alternative ist. Immerhin gibt es wunderbare Nebencharaktere, die mich berührt haben und der Geschichte doch das gewisse Etwas verleihen. Und auch Katja hat so ihre Momente, in denen ich sie ins Herz geschlossen habe. Alles in allem ein gutes, solides Buch an das man keine zu hohen Erwartungen haben sollte. Es lässt sich angenehm lesen und doch fehlt die Tiefe und es werden zu viele Probleme oberflächlich angekratzt.
ein neuer Lebensabschnitt
von Sigrid - 14.02.2021
In diesem Buch erleben wir, wie Katja ihr bisheriges Leben verlässt und wieder zurück in ihre alte Heimat Stuttgart zieht. Sie möchte näher bei ihrer Mutter sein, die wohl immer mehr unter Demenz leidet und Hilfe benötigt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, denn es kamen all die Probleme zur Sprache, die auftreten wenn ein oder gar beide Elternteile nicht mehr so einfach mit ihrem Leben zurrecht kommen. Hier in diesem Fall, ist es die fortschreitende Demenz ihrer Mutter. Katja wurde erst durch die Information ihrer besten Freundin von früher darauf aufmerksam, da Katja ja weit weg wohnt und nicht so oft nach Stuttgart fährt. Aber sie kümmert sich sofort und findet auch, das ihre Mutter doch zunehmend Hilfe benötigt. Sie trifft eine große Entscheidung. Ich fand es sehr schön, das Katja wirklich ihr altes Leben in Hamburg zurücklässt und neu anfangen will. Gut, beruflich kein Problem. Aber wie sieht es mit allem anderen aus ? Sie hat es sicher etwas einfacher, da sie als Single nicht auf Mann und Kinder Rücksicht nehmen muss. Mir hat es gut gefallen, wie die ganze Problematik um zu unterstützende Eltern dargestellt wird. Es kommt alles auf den Tisch: - das Frauen besser pflegen oder sich kümmern können - die Schwierigkeiten unter den Geschwistern (wenn vorhanden) - die Reaktionen der Eltern auf die neue Situation (die ja oft nicht einsehen, das sie Hilfe benötigen), der bürokratische Aufwand und und und. Das wird zwar gut dargestellt, allerding muss man sagen, das die Situation von Katja ziemlich gut ist. Sie ist ein sehr positiver Mensch und will auch für sich einen neue Lebensweg einschlagen. Sie trifft alte und neue Freunde - Arbeitskollegen. Sie ist eine starke Frau und sehr entschlussfreudig. Ich fand sie jedenfalls sehr sympathisch. Aber auch die anderen Protagonisten sind sehr authentische und sympatische Menschen. Sie sind hilfsbereit und auch sie haben Lust auf neue Erfahrungen. Es ist ein sehr positives Buch und es macht Spaß, es zu lesen. Es gibt natürlich genug Hindernisse und Rückschläge, aber es zeigt auch, das es immer einen Weg gibt - man muss nur aufgeschlossen und bereit für Neues sein. Die Ereignisse sind interessant und voller Überraschungen. Aber Katja kann gut damit umgehen. Es wird wirklich ein neues und aufregendes Leben. Das Buch lässt sich wirklich sehr gut und flüssig lesen. Es ist ein Wohlfühlbuch und macht Mut. Die Handlungen sind für mich schlüssig. Man kann sich mit dem Buch sehr schöne und erholsame Lesestunden machen.
von crazy girl - 12.02.2021
Der Titel und das Cover gefallen mir sehr gut. Katja Klinger zieht von Hamburg wieder in ihre Heimat nach Stuttgart, um sich wieder um ihre Mutter zu kümmern, die scheinbar an Demenz erkrankt ist. Ihre langjährige Freundin Doris hat sie alarmiert, weil sie erste Anzeichen bemerkt hat. Ihr Bruder Boris scheint ganz andere Probleme zu haben und kann oder will sich nicht kümmern. Katja ist geschieden und mit 44 Jahren steht ein Neuanfang für sie an. Und das wird es dann auch. Immer wieder trifft sie auf Leute, denen sie die frage stellt: Was war deine beste Zeit. Die Protagonisten werden sehr liebevoll beschrieben. Die Handlung ist interessant und nimmt immer neue Wendungen an. Die Einzelschicksale werden mit sehr viel Tiefgang geschildert. Mich hat der Roman sehr berührt.
Auf der Suche nach einem Neuanfang
von Baksi - 06.02.2021
"Das größte Vergnügen im Leben besteht darin, das zu tun, von dem die Leute sagen, du könntest es nicht" - dieses Zitat von Walter Bagehot ist den Buch "Unsere allerbeste Zeit" vorangestellt und aus meiner Sicht nicht nur ein großartiges Zitat an sich, sondern es bildet auch genau den richtigen Rahmen für diesen Ro-man. Ehrlicherweise kann ich mit den wenigsten Zitaten, die auf den ersten Seiten der Bücher stehen etwas anfangen - hier passt es aus meiner Sicht perfekt. Denn genau so geht es der vierundvierzigjährigen Katja: Die steht mitten im Leben, eine tolle Wohnung in Hamburg, einen guten Job in einer Agentur und gute Freunde. Dieses Leben lässt sie allerdings ohne große Überlegungen hinter sich, als sie von ihrer besten Freundin erfährt, dass ihre Mutter zunehmend dement wird. Also zieht Katja zurück in ihre Heimatstadt Stuttgart und lässt ihr altes Leben hinter sich. Doch die neue Situation ist absolut ungewohnt für sie - an einigen Tagen ist ihre Mutter wie immer, dann wieder erkennt sie ihre Tochter nicht mehr. Der große Bruder: Ohne Interesse an der Situation der Mutter, der neue Job in der Niederlassung der alten Agentur: An sich gut, wäre da nicht das unmotivierte Team. Und die neue Wohnung: Voller komischer Mitbewohner und nicht mit Hamburg zu vergleichen. Zum Glück sind ihre beste Freundin und ihr Freund aus Schulzeiten immer für sie da und unterstützen Sie - bei sämtlichen Neu-anfängen die da kommen. Ich finde die Thematik des Buches absolut wichtig: Jeder von uns muss sich mit dem Älterwerden der eige-nen Eltern beschäftigen - einem Thema, das die meisten erstmals ausblenden möchten. Eltern werden nicht alt. Genau dieses Thema bildet hier den Rahmen für Katjas Geschichte - und das finde ich eine sehr gute Idee. Auch der Umgang mit der Krankheit und den Fragen mit denen Katja zu kämpfen hat, haben mir gefallen. Ich bekomme in der eigenen Familie diese Fragen gerade auch mit und fand sie realitätsnah darge-stellt. Das Buch ist aus meiner Sicht kein klassisches "Gute-Laune-Buch" - auch kein typischer "Wohlfühlroman" würde ich sagen. Es geht um die Fragen des Älterwerdens um Familie und Freunde und um die Frage: "Was will ich eigentlich". Hier steht Katja vor den verschiedenen Fragen - sowohl beruflich als auch in Bezug auf Beziehungen oder ihre Familie und merkt, dass alles irgendwie zusammenhängt. In dieser Suche erkennt sie, dass - Lebenserfahrung hin oder her - der erste Eindruck den von einem Menschen oder einer Situation hat, nicht immer der Richtige sein muss und dass der Blick hinter die Fassade hier das Einzige ist was hilft. Katja fand ich als Protagonistin sehr gut - insbesondere sehr authentisch. Ich habe mit ihr mitgefühlt und konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Ich finde aber sie wirkt erst richtig im Kreis der Nebencharakte-re und da muss ich sagen: Großer Respekt für die Autorin: Die Nebenfiguren sind aus meiner Sicht toll be-schrieben und geben dem Buch ein ganz eigenes Flair. Insbesondere den Vermieter mochte ich immer lie-ber - auch so eine Nebengeschichte, die dem Buch sehr gut tut. Denn jede Figur steht da mit ihrer kleinen oder größeren Geschichte und ihrer Vergangenheit - ich konnte sie mir absolut gut vorstellen. Sei es unter dem kleinen Apfelbaum oder beim Klavierspielen. Die Hausgemeinschaft, aber auch Katjas Familie fand ich toll. Es gab nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen - auch wenn manche Dramen dann doch vielleicht etwas "too much" für die Idylle waren, hat die Geschichte für mich absolut gepasst. Warum gebe ich dem Buch nur vier Sterne - was hat mir also gefehlt: Ich kann es garnicht genau sagen - mich hat das Buch irgendwie nicht mitgerissen. Ich mochte die Thematik und auch die Figuren - ich habe aber nicht mit Katja mitgefiebert, so wie ich es in anderen Romanen tue. Das Buch ist aus meiner Sicht aber dennoch absolut lesenswert und regt zum Nachdenken an. Denn man ruft sich dann wieder ins Auge, dass es die kleinen Dinge sind die zählen und das Familie eben doch das Wichtigste ist.
Nettes Thema, der Roman zündet aber nicht so richtig
von Hermione - 01.02.2021
Als Katja erfährt, dass ihre Mutter immer dementer wird, zieht sie Hals über Kopf von Hamburg zurück nach Stuttgart, um in der Nähe ihrer Mutter zu sein. Der Wechsel innerhalb der Werbeagentur fällt ihr schwerer als gedacht und auch mit der Männerwelt ist es alles andere als leicht¿ Meine Meinung: Ich fand das Thema des Romans und die Situation der 44jährigen Protagonistin Katja sehr vielversprechend und hatte mir eine sehr interessante Geschichte mit einem schönen Spannungsbogen erhofft. Allerdings fing die Erzählung relativ seicht an und entwickelte sich auch nicht wirklich im Laufe der über 400 Seiten. Es gab viele nette Ideen - vom unguten Klima in der Werbeagentur über die interessante Hausgemeinschaft, in die Katja zieht, bis hin zu den alten Schulfreunden Doris und Heiko. Natürlich war auch die Entwicklung von Katjas Mutter und ihrer Krankheit mit immer wieder aufblitzenden klaren Erinnerungen an die Vergangenheit recht interessant angelegt. Trotzdem zündete das Buch nicht so recht, sondern plätscherte bis zum Ende einfach vor sich hin. Das schließt ein, dass auch Katja sehr blass blieb und mir nicht recht sympathisch wurde. Schade. Meines Erachtens hätte man aus dem Thema mit einem flotteren Erzählstil und einer warmherzigeren Perspektive auf die handelnden Personen deutlich mehr machen können. So blieb das Buch eher langweilig und nichtssagend. Ich erinnere mich hauptsächlich daran, dass die Personen immer und immer wieder Cappuccino und Kaffee trinken¿ Fazit: Leider konnte der Roman trotz des spannenden Themas meine Erwartungen nicht erfüllen. Er blieb blass und ohne Spannungsbogen und für meinen Geschmack viel zu flach und seicht erzählt.
So spielt das Leben
von leseratte1310 - 01.02.2021
Katja lebt in Hamburg. Eigentlich müsste sie zufrieden sein, obwohl es mit der Liebe nicht so wirklich klappt. Aber sie hat Freunde, eine schöne Wohnung und einen tollen Job. Doch dann erreicht sie der Anruf ihrer Freundin Doris, die ihr mitteilt, dass Katjas Mutter Hilfe braucht, da die Demenz immer weiter fortschreitet. Katja lässt alles hinter sich und kehrt nach Stuttgart zurück. Doch einfach ist das alles nicht, sie wird vor neue Herausforderungen gestellt. Hat sie die richtige Entscheidung getroffen? In Katjas Geschichte kann man sich gut hineinversetzen, denn Katja erlebt das, was viele von uns beschäftigt. Man fragt sich irgendwann, ob es das Leben ist, das wir uns wirklich mal erträumt hatten. Dazu kommen dann Herausforderungen, die uns aufgedrückt werden. Plötzlich fühlt man sich überfordert und in einem fremden Leben. Die Geschichte ist also realitätsnah. Trotzdem konnte sie mich nicht abholen, was vielleicht an der Protagonistin lag. Ich bekam Katja nicht zu fassen. In Hamburg war Katja erfolgreich in ihrem Job, doch in Stuttgart lässt sich ohne Gegenwehr schikanieren. Es ist, als ob sie beim Umzug einen Teil ihrer Persönlichkeit zurückgelassen hätte. Anstatt ihre Interessen zu vertreten, ertränkt sie lieber ihren Kummer und ihre Zweifel im Alkohol. Natürlich läuft auch mit ihrer Mutter nicht alles glatt. Katjas Bruder ist ein Egoist, der seine Familie im Stich lässt und für Katja auch keine Hilfe ist. Zudem bringt auch noch Katjas Jugendfreund Heiko ihre Gefühle durcheinander, was das Ganze nicht einfacher macht. Vielleicht habe ich zu viel erwartet, aber ich hatte das Gefühl, dass die Autorin eine Reihe von Themen unbedingt unterbringen wollte - vielleicht ein paar zu viel. Dann lösen sich die Probleme im Nu auf. Das kam mir nicht so realistisch vor. Ein leicht zu lesender Roman mit einer etwas blauäugigen Protagonistin, der mich aber nicht überzeugen konnte.
Kein Witz vorhanden leider
von Jazz - 01.02.2021
Unsere allerbeste Zeit war mein erster Roman von Gaby Hauptmann. Leider muss ich sagen, dass ich den Hype nicht nachvollziehen konnte. Es war ein solider Roman. 0815. Nicht wirklich innovativ. Wahrscheinlich bin ich einfach die falsche Altersklasse für den Roman. Ich brauche noch etwas Aktion und Spannung... In dem Roman fehlte beides. Katja, Single, Mitte 40, zieht zu ihrer Mutter, die langsam aber stetig abbaut. Um sich von ihren Problemen abzulenken, landet sie direkt in der Kiste mit ihrem BFF aus der Schulzeit, der jetzt zufällig auch Single ist... Nicht gerade originell oder inspirierend... Nach der langen Einleitung wird es ab S. 175 abstrus. Es geht um Klischees und Ehre. Schön, dass Personen aus dem Orient ebenfalls Platz im Buch finden, aber noch schöner fände ich es, wenn es sich um keine Klischees handeln würde. Ab dem Punkt wandelte das Buch auch in ein Drama. Da dachte ich mir: Da ist so ziemlich das Thema mit dem Titel komplett verfehlt. In dem Punkt wollte ich das Buch abbrechen, aber hatte gerade einfach kein neues Buch zur Hand und es waren Feiertage, daher habe ich es durchgezogen. Ein weiteres großes Problem: Noch bevor Katja ein Problem gelöst hat, folgt gleich das nächste. Nach 3/4 war noch immer kaum ein Problem vom Tisch und es kamen immer mehr hinzu! So etwas frustriert den Leser, wobei es sich ja eigentlich ausschließlich um fiktive Probleme einer Person handelt. Das Ende kam mir dann zu schnell und zu perfekt. Innerhalb von nur 6 Wochen hat Katja gefühlt 1000 Probleme bekommen und sie dann in 2 Tagen allesamt gelöst. Eine beachtliche und unrealistische Leistung. Insgesamt fehlten mir Witz und Spannung. Die Protagonistin hat einfach alles so hingenommen, ist nie ausgerastet oder hat sich gegen die Ungerechtigkeit, die ihr widerfuhr verteidigt, gekämpft. Zudem mag ich es nicht, wenn das Titelbild fehlerhaft ist. Der Designer hätte sich mal die Zeit nehmen sollen und das Buch lesen, dann hätte er schnell herausgefunden, dass es sich inhaltlich um einen Eisenstuhl und Tisch handelt und nicht Holz!
Ist eine schnelle Entscheidung richtig?
von dreamlady66 - 22.01.2021
(Inhalt, übernommen) Eigentlich hat Katja alles, was Frau braucht: ein gemütliches Apartment mitten in Hamburg, einen tollen Job, Freunde, bei denen sie sich aufgehoben fühlt. Aber als ihre Freundin Doris anruft, um ihr zu erzählen, dass sie zu Hause gebraucht wird, bricht Katja alle Brücken ab. Kurzerhand zieht sie zurück in ihre alte Heimat, um näher bei ihrer Mutter sein zu können, deren Demenz nicht mehr zu leugnen ist. Der Umzug wird für Katja auch eine Reise in die Vergangenheit, zu ihrer besten Freundin und alter Liebe - und gestaltet sich abenteuerlicher, als sie sich das vorgestellt hatte ... Zur Autorin: Gaby Hauptmann ist ein Multitalent: sie arbeitet als Autorin, freie Journalistin, Regisseurin und Produzentin. Im Erwachsenenkreis schaffte sie den Durchbruch mit ihrem Buch Suche impotenten Mann fürs Leben, aber auch im Kinder- und Jugendbuchbereich hat sie sich bereits einen Namen gemacht. Zahlreiche ihrer Bücher wurden auch verfilmt. Seit 1982 lebt sie am Bodensee, mittlerweile mit ihrer Tochter und zwei englischen Doggen. Gaby Hauptmann ist auch international erfolgreich - in mehr als 35 Ländern sind Gaby Hauptmanns Bücher mittlerweile erhältlich. Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit: DANKE an Piper für dieses RezensionsExemplar im chicen Outfit, ich freute mich! Die Autorin beschreibt, dass Katja, obwohl sie erst 44 Jahre alt/jung ist, wankelmütig wird, zur Flasche greift und, obwohl sie eine taffe Frau ist, leicht verzweifelt... Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Die einzelnen Charaktere der Protagonisten sind im grossen und ganzen sympathisch. Man ist gespannt wie es Katja weiterhin schafft, die vielen Probleme unter einen Hut zu bekommen, sicher keine leichte Aufgabe! Die Unterstützung von Familienangehörigen und Freunden ist in so einem Fall von grosser Bedeutung, die sie leider nicht hat. Aber, nach dem Motto: Die Hoffnung stirbt zuletzt finde ich diesen Roman einer starken Frau dennoch unterhaltsam und vergebe für das Gesamtpaket gute 3,5*.
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