Die Spionin

Roman. Nach einer wahren Geschichte. Originaltitel: Liberation. 3. Auflage.
Buch (kartoniert)
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Die Geschichte, die keiner kennt: ein einmalig fesselnder Roman über eine der faszinierendsten und dennoch kaum bekannten Heldinnen der jüngeren Geschichte: Nancy Wake.
Für die Alliierten ist sie ihre beste Agentin, eine gefürchtete Kämpferin, die ihr … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Die Spionin
Autor/en: Imogen Kealey

ISBN: 3352009465
EAN: 9783352009464
Roman. Nach einer wahren Geschichte.
Originaltitel: Liberation.
3. Auflage.
Übersetzt von Gabriele Weber-Jari'
Ruetten und Loening GmbH

18. Februar 2020 - kartoniert - 457 Seiten

Beschreibung

Die Geschichte, die keiner kennt: ein einmalig fesselnder Roman über eine der faszinierendsten und dennoch kaum bekannten Heldinnen der jüngeren Geschichte: Nancy Wake.
Für die Alliierten ist sie ihre beste Agentin, eine gefürchtete Kämpferin, die ihre Gegner mit einem Handkantenschlag zu töten vermag.
Für die Nazis ist sie die meistgesuchte Person Frankreichs, ein gefürchtetes Phantom, auf dessen Kopf fünf Millionen Francs ausgesetzt sind.
Ihr Name ist Nancy Wake - und sie kämpft für die Liebe.

Marseille, 1940: Nancy und Henri lieben sich und genießen ihr mondänes Leben. Dann wird Frankreich von den Deutschen besetzt, und fortan riskiert Nancy ihr Leben für die Résistance. Ihre Schönheit und ihre glamouröse Erscheinung werden zur besten Tarnung der "Weißen Maus", auf die ein Millionenkopfgeld ausgesetzt ist - denn die Nazis vermuten in ihr stets einen Mann. Schließlich wird Henri verhaftet. Nancy entkommt nach England, wo sie zur Geheimagentin ausgebildet wird. Per Fallschirm gelangt sie zurück in die Wälder der Auvergne und übernimmt das Kommando über 7.000 Partisanen. An der Seite ihrer Männer kämpft Nancy blutige Schlachten gegen die Deutschen - ihr gefangener Mann gerät indes in immer größere Gefahr.

Portrait

Imogen Kealey ist das gemeinsame Pseudonym des Drehbuchautors Darby Kealey und der Autorin historischer Romane Imogen Robertson. Kealey lebt als Autor und Producer in Los Angeles. Neben der hochgelobten Serie „The Patriots" hat er zahlreiche Kino- und TV-Drehbücher geschrieben. Imogen lehrte in Cambridge und lebt heute in London. Ihre Romane wurden mehrfach ausgezeichnet. "Die Spionin" ist ihr erster gemeinsamer Roman und wird zurzeit mit Oscar-Preisträgerin Anne Hathaway verfilmt.

Pressestimmen

"Eine wahre und bewegende Geschichte um eine mutige Heldin!" Frau im Spiegel 20200416
Bewertungen unserer Kunden
Die weiße Maus in der Résistance
von Rolands Bücherblog - 29.07.2020
Die Spionin ist ein Roman nach einer wahren Geschichte von Imogen Kealey (einem gemeinsamen Pseudonym der Autorin Imogen Robertson und des Drehbuchautors Darby Kealey). Frankreich ist 1940 im zweiten Weltkrieg von den Deutschen besetzt. Nancy Wake riskiert ihr Leben immer wieder bei Befreiungsaktionen der Résistance, man nennt sie die weiße Maus . Die Nazis setzen ein Kopfgeld auf sie aus und machen Jagd nach dem Phantom. Als die Gestapo ihren Ehemann Henri verhaftet, entkommt Nancy nur mit knapper Not nach England, wo sie zur Geheimagentin ausgebildet wird. Per Fallschirm gelangt sie zurück in die Wälder der Auvergne und übernimmt das Kommando über die Einheit der Partisanen. An deren Seite kämpft sie gegen die Deutschen. Denn es gilt alles erdenkliche vorzubereiten für die Invasion der Alliierten und die Deutschen in ihrem Nachschub zu schwächen. Dem Autorenduo ist mit diesem Spionageroman eine fesselnde Lektüre gelungen. Eindrucksvoll wird die Person Nancy Wake dargestellt mit all ihren Facetten. Zum einen eine Frau die ihren Henri über alles liebte, aber auch während der Zeit des französischen Widerstands eiskalt töten musste. Sie muss eine sehr willensstarke Persönlichkeit gewesen sein, aber auch durchsetzungsfähig in der damals schrecklichen Kriegszeit. Und dennoch ging sie an ihre absoluten Grenzen bis zur totalen Erschöpfung. Berühmt ist dabei ihre Fahrradfahrt von ca. 500km in 72h quer durch die feindlichen Linien , um ein Funkgerät zu beschaffen und den Kontakt nach England wieder herzustellen. Manches wurde von Imogen Kealey ein wenig für die Dramaturgie des Romanes angepasst, dies erläutern sie aber dem Leser im historischen Nachwort. An der letzten Seite dieses Romans angekommen, war ich einfach nur ergriffen. Ergriffen von der Person Nancy Wake, ihren Mitstreitern im Widerstand und einer Geschichte des zweiten Weltkrieges, die als Roman fesselt aber auch sehr bewusst macht, was damals alles geschah und wieviel Leid die Menschen erlebten. Ein Roman über eine der vielen Frauen von damals, die einem nur großen Respekt abverlangen. Für mich eine klare Leseempfehlung.
Eine starke Frau in der Résistance
von Gisel - 18.05.2020
1940 ist Nancy Wake eine der führenden Aktivistinnen in der Résistance im Kampf gegen die Nazis. Als "Weiße Maus" wird nach ihr gesucht, ein hohes Kopfgeld auf sie gesetzt. Sie entkommt immer wieder den Nazis, muss flüchten und wird in England zur Geheimagentin ausgebildet. Schließlich wird sie in der Auvergne eingesetzt und übernimmt das Kommando über 7000 Partisanen. Dieser Roman basiert auf einer wahren Geschichte: Nancy Wake ist historisch verbürgt. So erzählt Imogen Kealey von einer starken Frau, die sich nicht unterkriegen ließ im Kampf gegen die Nazis. Sehr schnell konnte das Buch mich fesseln, ich bin fasziniert von dieser Frau, die ihr Leben dafür einsetzte, dass Frankreich befreit werden konnte. Das Buch ist allerdings keine Biographie, einige historische Gegebenheiten wurden der Geschichte angepasst, auch die Figur des SS-Offiziers, der Gegenspieler von Nancy Wake, ist erfunden. Das wird im Nachwort erklärt, aber während der Lektüre war mir das nicht klar. Das Buch wäre für mich eindeutig ein 5-Sterne-Buch, den Abzug muss ich geben, weil der Unterschied zur Biographie nicht eindeutig genug geschieht. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter.
Wahre Begebenheit während des 2. WK spannend erzählt
von Tine Buchstabengefluester - 16.05.2020
Nancy Wake ist eine forsche und toughe Frau, die nicht auf den Mund gefallen ist. In Frankreich arbeitet sie während des zweiten Weltkriegs zunächst als Kurierin und Fluchthelferin für die Résistance. Durch ihre klugen Schachzüge und breiten Netz an Beziehungen wird sie von den Deutschen nie geschnappt. Darum erhält sie den Spitznamen "weiße Maus". Nachdem sie ihr aber langsam auf die Spur kommen, flüchtet sie nach England. Dort wird sie vom SOE als Geheimagentin ausgebildet und kehrt danach wieder nach Frankreich zurück. Hier beginnt ihr Kampf unter Partisanen von innen heraus, um den Angriff der Alliierten zu erleichtern und Frankreich zurückzuerobern. Die Protagonistin Nancy gab es tatsächlich. Diese Geschichte wurde aufgrund ihrer Erlebnisse gestaltet. Wie im Nachwort zu entnehmen ist, spielten sich manche Begebenheiten etwas anders oder in einer unterschiedlichen Reihenfolge ab. Ich finde es schön am Ende des Buches nochmals die tatsächlichen Fakten und Nancys späteres Leben zu erfahren. Auch wenn die Autorin bei der nicht-fiktiven Protagonistin keinen großen Spielraum hatte, wurde Nancys Charakter umfassend dargestellt. Sie ist eine Frau, die einerseits Härte beweist, andererseits aber verletzlich ist und sich in diesen Zeiten noch um Make-Up und ihren Mann in Gefangenschaft sorgt. Nancy mochte keine Furcht kennen, doch Henris Liebe zu ihr hatte ihn nur allzu gut gelehrt, was es bedeutete, sich zu fürchten. Nicht um sich selbst, sondern um den Menschen, den man liebte. , S. 17f Die Geschichte selbst ist spannend aufgebaut. Schon zu Beginn wird der Leser in eine Situation geworfen, wo Nancy etwas auf dem Schwarzmarkt kauft und danach durch zerstörte Häuser flüchten muss. Dass die Gestapo der weißen Maus langsam auf die Spur kommt, lässt die Geschichte an Fahrt aufnehmen. Dazu trägt ebenfalls bei, dass immer wieder aus der Sicht eines hochrangigen Gestapo-Beamten geschildert wird, der alles an ihrer Ergreifung dransetzt. Auch Nancys Mann Henri, von dem sie nach ihrer Flucht getrennt ist, erzählt in einigen Kapiteln, wie es ihm weiterhin ergeht. Das Geschehen verharrt nie lange, es erscheinen nach einer Weile immer neue Aspekte und Begebenheiten. Das Buch ist spannend, fesselnd und informativ geschrieben. Fazit: Durch "Die Spionin" erhält man einen anderen Einblick in die Zeit des zweiten Weltkriegs. Die Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht, erzählt Nancys Weg, wie sie in Frankreich für die Résistance arbeitet und später den Einfall der Alliierten in Frankreich ermöglichte. Das Buch ist durchweg fesselnd geschrieben und zeigt auch auf grauenvolle Weise, wie die Partisanen und Deutsche Gestapo gegeneinander kämpften.
Eine starke Frau und echte Heldin
von Anonym - 11.05.2020
Das Autorenduo erzählt die Geschichte der jungen Frau, Nancy Wake, die seit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten für die Résistance in Frankreich kämpft. Zusammen mit Verbündeten ist es ihr immer wieder gelungen, den Feinden einen Strich durch die Rechnung zu machen und ihnen immer wieder zu entkommen, was ihr den Spitznamen "Weiße Maus" einbrachte. Nun, nachdem ein Kopfgeld auf Nancy ausgesetzt wurde und ihr Ehemann sie immer wieder zur Vorsicht mahnt, zieht sich die Schlinge um Nancy und ihre Mitstreiter immer mehr zu, bis schließlich Nancys Ehemann inhaftiert wird und Nancy fliehen muss. Doch damit hat Nancy mit der Angelegenheit nicht abgeschlossen, im Gegenteil: Ihr Kampfinstinkt ist geweckt, ihr Drang nach Vergeltung des Vaterlandes neu entfacht. Von Briten lässt sie sich zu einer Geheimagentin ausbilden, um Seite an Seite mit Partisanen in Frankreich auf die bevorstehende Invasion der Alliierten zu kämpfen. Ein Traum und gleichzeitig ein Alptraum für die junge Frau, die immer noch auf das Überlegen ihres Mannes hofft. Das Cover ist sehr schön auf den Inhalt des Buches und die Handlung zugeschnitten und stimmt den Leser bereits auf das ein, was ihn erwarten wird. Und auch wenn es auf den ersten Seiten nach einer absolut französischen Romanze ausschaut, wartet das Grauen nur darauf, die Personen des Buches zu überfallen und sie in seine Klauen zu ziehen. Dabei wird alles sehr eingehend und leicht geschrieben, sodass der Leser bei der Sache bleibt, genau die richtige Dosis an Spannung verabreicht bekommt und dem Hauptcharakter, Nancy Wake, näherkommen kann. Liest man als Frau das Buch, kann man sich in die Kämpferin hineinfühlen. In vielen Bücher begegnen dem Leser oftmals ausufernde Textpassagen, die ihr abschrecken und das Buch an die Seite legen lassen. Diese sind mir hier nicht wirklich aufgefallen, im Gegenteil. Oftmals hatte ich eher den Eindruck, es wird zu schnell über einzelne Passagen und Handlungen hinweggegangen, kaum haben sie begonnen, sind sie auch schon wieder gelöst und es wird das nächste Thema in Angriff genommen. Hier hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle etwas mehr Tiefgründigkeit gewünscht. Nichtsdestotrotz kann der Leser dem Handlungsstrangsehr gut folgen. Dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht, macht die Story umso interessanter, ist doch diese Frau in den Tiefen der deutschen Geschichte fast untergegangen. Ein starkes Buch mit einer starken Frau als Grundlage, die es verdient, ihr ein Buch - und einen Film - zu widmen.
Eine beeindruckende Frau
von Alexander Bittner - 06.05.2020
Wir schreiben das Jahr 1940: Nancy ist für die Résistance als Spionin unter dem Decknamen die weiße Maus tätig. Dank ihres Mannes, den wohlhabenden Henri, unterstützt sie die Rebellen und schmuggelt regelmäßig Kriegsgefangene raus. Als ihr Mann von der Gestapo, die Verdacht schöpft, gefasst wird, muss sie aus Frankreich flüchten. London bietet sich als Zufluchtsort an. Dort wird sie zur Agentin ausgebildet und kämpft gegen die deutsche Wehrmacht indem sie einen wichtigen Beitrag gegen die Nazis leistet. Unerschrocken und tapfer erhebt sie sich gegen die deutsche Besetzung und schafft es durch großem persönlichen Einsatz der Befreiung Frankreichs beizutragen. Mir hat das Buch sehr gefallen, dass ich die Protagnonistin nicht kannte und im Nachhinein recherchiert habe, dass es sich um eine wahre Person gehalten hat. Der Schreibstil ist relativ einfach und sehr unterhaltsam und alles in allem handelt es sich um eine äußerst interessante Lektüre. Manchmal ein wenig übertrieben, daher der eine Stern Abzug aber trotzdem durchaus mitreißend.
Mitreißende Geschichte einer außergewöhnlichen Heldin
von Lesendes Federvieh - 01.05.2020
Marseille, 1940: Nach außen hin ist Nancy Wake die verwöhnte Ehefrau von Henri, die ihr mondänes Leben in den Metropolen Frankreichs genießt. Doch im Verborgenen riskiert sie ihr Leben für die Résistance, unterstützt Flüchtige und wird als "Weiße Maus" mit einem millionenschweren Kopfgeld von den Nazis gejagt. Als Henri verhaftet wird, entkommt sie nach England, wo sie sich angetrieben von ihrem Hass auf die Deutschen und ihrer Liebe zu ihrem Ehemann zur Geheimagentin ausbilden lässt. Per Fallschirm gelangt die gefürchtete Kämpferin und meistgesuchteste Person Frankreichs in die Wälder der Auvergne, um im Kampf gegen die Deutschen das Kommando über eine Partisanengruppe zu übernehmen. Der pathetisch klingende Klappentext von Imogen Kealeys "Die Spionin" hat mich bereits unglaublich neugierig auf die Erzählung über eine der wohl faszinierendsten, wenn auch kaum bekannten Heldinnen der jüngeren Geschichte gemacht: Ihr Name ist Nancy Wake - und sie kämpft für die Liebe . Das stimmt natürlich nicht ganz, denn in erster Linie kämpft sie für die Freiheit der französischen Bevölkerung, die unter dem menschenrechtsverachtenden Regime der Nazis leiden. Dabei wurden Fakten geschickt mit fiktiven Elementen verwoben, sodass sich ein mitreißender Spannungsroman über eine beeindruckende, tatsächlich existierende Frau entspinnt, der richtig Spaß macht und gefühlt viel zu schnell vorbei ist. Zugunsten der Dramaturgie wurden einige Änderungen der tatsächlichen Ereignisse vorgenommen, die im Nachwort aufgeklärt werden. Prinzipiell verstehe ich diese Herangehensweise natürlich, gerade weil es keine Biografie mit Anspruch auf Vollständigkeit ist. Dennoch hat die Geschichte dadurch für mich persönlich rückblickend einen kleinen Dämpfer verpasst bekommen. Mein Highlight war die Titelheldin Nancy Wake selbst, die gänzlich unerschrocken, tapfer und ungebrochen willensstark für ihre Ziele kämpft und das mit einem unnachahmlichen Charme, der mich trotz der Grausamkeit mancher Szenen immer wieder zum Schmunzeln oder gar Lachen gebracht hat. Denn sie ist und bleibt eine Frau, die selbst im Angesicht des Todes hohen Wert auf gutes Aussehen und die passenden Make-Up Produkte legt. War ihre Weiblichkeit als Phantom "Weiße Maus" die perfekte Tarnung, so scheint es im männerdominierten Metier eine Schwäche zu sein. Bevor sie überhaupt gegen die Nazis in den Kampf ziehen kann, muss sie sich in ihrer Ausbildung zur Geheimagentin gegen die unterschwellige Frauenfeindlichkeit durchsetzen und sich später in der Auvergne als Kommandantin über eine Partisanengruppe behaupten. Immer mit dabei: Ihr Lippenstift in der blutroten Farbe Victory. Die Spionin ist ein cineastisch angehauchter, mitreißender Agentenroman vor der Kulisse des Zweiten Weltkrieges, bei dem jeder auf seine Kosten kommt. Actionreiche Kampf- und Anschlagsszenen sind selbstredend Programm, aber zugleich handelt dieser Roman von der Emanzipation einer starken jungen Frau in einer Männerdomäne, einer tragischen Liebesgeschichte und beeindruckt mit gewitzten Charakteren.
Die Geschichte einer echten Heldin
von schokoflocke - 27.04.2020
In der Geschichte der Menschheit bleibt die Zeit der Nationalsozialismus für immer ein dunkler Fleck. Die Grausamkeit kannte keine Grenzen, die Menschlichkeit ist (fast ) verlorenen gegangen und aus normalen, gewöhnlichen Menschen sind Verbrecher und Mörder geworden. Aber auch diese schreckliche Zeit hatte ihre Helden, Menschen die Mut hatten dagegen zu kämpfen, ohne Rücksicht auf Verluste und Konsequenzen. Zu diesen Menschen gehörte auch Nancy Wake, eine Spionin und Resistance- Kämpferin, Frankreich meistgesuchte Person. Dieses Buch erzählt leichtfüssig und angenehm zum lesen die Geschichte von Nancy und ein aufregendes Stück der Zeitgeschichte. Die Tatsache, dass Nancy eine reale Person war, machte das Buch für mich interessanter und lesenswerter. Natürlich ist das ein Unterhaltungsroman und die Realität vermischt sich auch mit Fiktion, das wird aber im Nachwort noch genauer erklärt, deswegen ist es auch empfehlenswert auch die Anmerkungen der Autoren zu lesen. Überraschenderweise haben sich paar Erreignisse, die ich für fiktiv gehalten habe als Wahrheit herausgestellt. Falls jemand mehr über Nancy Wake und den Wiederstand erfahren möchte gibt es genügend Fachliteratur, paar Bücher werden sogar von den Autoren empfohlen. Aber für diejenigen, die eine spannende, atmosphärische und doch informative Unterhaltung suchen ist dieses Buch sehr geeignet. Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen und bin auch froh, dass ich es gelesen habe.
Ein sehr spannender Roman über das Leben einer starken Frau
von Lilli_Marleen_Art - 23.04.2020
Nancy Wake lebt mit ihrem wohlhabenden Mann in von den Deutschen besetzen Marseille. Doch anstatt sich ein schönen Leben im Luxus zu machen hat sich die mutige Nancy der Résistance angeschlossen um gegen die Besatzungsmacht zu kämpfen. Den Deutschen ist die, unter dem Namen Weiße Maus agierende Nancy, ein Dorn im Auge. Als der erfahrene Major Böhm in Marseille auftaucht, gerät Nancy ernst haft in Gefahr. Ihr Mann, der die Résistance mit Geld unterstützt, wird von der Gestapo verhaftet, und Nancy muss nach England fliehen. Dort wird sie zur Agentin ausgebildet und wieder nach Frankreich, diesmal in die Auvergne, geschickt, um die dortige Résistance zu unterstützen. Dieser Roman ist wirklich sehr spannend geschrieben. Das Leben dieser mutigen Frau ist absolut faszinierend. Man findet ja leider auch nicht allzu viele gute Bücher über die Résistance auf dem deutschen Buchmarkt. Nur den Titel finde ich etwas verwirrend, da Nancy Wake ja nicht spioniert hat, sonder als Agentin hinter den feindlichen Linien operiert hat. Ich kann diesen Roman absolut weiter empfehlen.
Die weiße Maus
von Nijura - 22.04.2020
In dem Roman geht es um die so gut wie unbekannte Freiheitskämpferin Nancy Wake, bekannt auch unter dem Pseudonym die "Weiße Maus". Nancy, die eigentlich aus Neuseeland stammt, lebte mit ihrem wohlhabenden Mann Henri Fiocca in Marseille. Er ist die Liebe ihres Lebens. Als die Nazis 1940 Frankreich besetzen, schließt sich Nancy der Rèsistance an und wird von Henri unterstützt. Die Deutschen vermuten einen Mann hinter der weißen Maus, so kann sie ihren Häschern immer wieder entwischen. Doch dann wird Henri verhaftet und Nancy flieht nach England. Dort lässt sie sich zur Geheimagentin ausbilden. Anschließend kehrt sie nach Frankreich zurück und kämpft zusammen mit den Partisanen gegen die Deutschen. Sie gibt zudem die Hoffnung nicht auf, das ihr geliebter Mann noch lebt. Meine Meinung: Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Ulrike Kampfer hat eine angenehme Stimme und ich war sofort in der Geschichte drin und habe mit Nancy mitgefiebert und -gebangt. Der Name "Die weiße Maus" war mit zwar schon irgendwie geläufig, aber ich hatte mich vorher nie über sie informiert. Was für eine taffe Frau! Ich finde bewundernswert, wieviel Mut und Durchhaltevermögen Nancy hatte. Sie musste gegen viele Widerstände kämpfen. Nicht nur die Nazis machten ihr das Leben schwer, sie hat sich auch immer wieder den Respekt ihrer Mitstreiter erkämpfen müssen. Sie hat Unglaubliches geleistet und ich finde schade, dass sie zu Lebzeiten in der Öffentlichkeit wenig Anerkennung erfahren hat. Fazit: Der Schreibstil ist unterhaltsam, ergreifend und spannend. Imogen Kealey hat ein sehr interessantes Buch über eine bemerkenswerte Spionin geschrieben. Absolute Leseempfehlung!
Eine starke Frau in einer Zeit der Ausnahme
von Anonym - 14.04.2020
Das Buch Die Spionin , welches von Imogen Kealy, dem Pseudonym des Drehbuchautors Darby Kealy und der Autorin historischer Romane Imogen Robertson, verfasst wurde, fesselt einen von Beginn bis zum Ende. Hauptfigur dieser Handlung ist Nancy Wake, eine Australierin und Mitglied der Résistance im Frankreich der 40er Jahre. Unter dem Spitznamen Die weiße Maus wird sie von der deutschen Besatzungsmacht gesucht. Fehlschläge und Flucht zu Beginn des Buches zeigen dem Leser deutlich, dass es kein Zuckerschlecken war, für die Résistance zu wirken. Das ganze Buch über bleibt es spannend, ob Nancy noch in die Hände der Gestapo fallen wird oder ob sie Glück hat. Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Es malt ein deutliches Bild des besetzten Frankreichs und der Arbeit der Résistance! Ich kann es jedem empfehlen, der sich für die Thematik interessiert!
eine packend erzählte Geschichte
von Marita Robker-Rahe - 12.04.2020
Die Spionin von Imogen Kealey ist eine packend und spannend erzählte Geschichte, die ich fast in einem Rutsch gelesen habe. Die geschichte einer Heldin, die wirklich gelebt hat und massgeblich an der Befreiung Frankreichs durch die Aliierten beteiligt war. . Sie war Australierin, heirate später einen erfolgreichen englischen Geschäftsmann, der ihre große Liebe wurde. Was aber viel wichtiger ist, sie war eine erfolgreiche Kämpferin der Resistance. Auch ihr galt ihre große Leidenschaft. Diese Geschichte hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen, Fakten werden mit fiktiven Elementen gemischt und herausgekommen ist ein spannungsgeladener und interessanter Roman, dessen Sog man sich nicht entziehen kann. Der Leser erfährt viel über eine charismatische Frau, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Nazis zu bekämpfen. Dies wird sehr flüssig und spannend erzählt, sodas die Seiten nur so dahinfliegen. Mich hat dieses Buch bestens unterhalten und mir viel über eine Frau erzählt, die mir bis dato unbekannt war. Sehr empfehlenswert.
Interessante Frau
von raschke64 - 09.04.2020
Nancy Wake ist Australierin, wird später in Europa Journalistin und heiratet in Frankreich einen sehr reichen und älteren Unternehmer. Mit seiner Bekanntschaft beginnt sie ein Leben im Luxus zu führen. Gleichzeitig unterstützt sie aber auch den Widerstand gegen die Faschisten, muss nach England fliehen, wird dort zur Agentin ausgebildet und geht zurück nach Frankreich, wo sie zusammen mit den Partisanen den Kampf gegen die Faschisten aktiv führt. Dem Buch ist eines sehr gut gelungen: eine heute fast unbekannte Frau, die viel für die Befreiung Frankreichs getan hat, bekannter zu machen. Das an sich ist sehr positiv, denn Nancy Wake ist eine sehr interessante Persönlichkeit mit vielen Facetten. Gleichzeitig ist das Buch gut geschrieben oder besser gesagt, sehr gut lesbar. Es hat einen hohen Unterhaltungswert und liest sich teilweise eher wie ein Abenteuerbuch. Genau das empfinde ich als negativ. Während des Lesens kam ich mir öfter vor, wie zu DDR-Zeiten: große pathetische Sprüche und Losungen. Diese passten so gar nicht zu der Frau. So habe ich mich zwischendurch mehr über Nancy Wake kundig gemacht. Dabei entdeckte ich viele "Fehler" im Buch. Im Nachtrag wurden diese dann aber benannt und als künstlerische Freiheit dargestellt. Genau damit habe ich meine Probleme. Nancy Wake ist keine Persönlichkeit, die "uralt" ist und über die es keine Aufzeichnungen mehr gibt. Man hätte das Buch auch als Unterhaltung sehr nah an der Wirklichkeit bleiben lassen können. Ein SS-Offizier, der persönlich Rache nimmt, den es aber nie gab - wozu? Oder man hätte dieses Buch mit einer Hauptfigur anderen Namens laufen lassen und im Anhang erklärt, dass sie nach dem Leben von Nancy Wake "erfunden" wurde. Dann wären die zugedichteten Sachen für mich in Ordnung. Diese Mischung finde ich leider für die echte Nancy Wake unangebracht.
Die Spionin
von MarySophie - 07.04.2020
Ich hatte einen sehr angenehmen Start in den Roman, die Handlung beginnt überraschend ruhig, man hat Zeit, sich von Nancy, ihrem Verlobten und den Freunden ein Bild zu machen. Zudem fand ich es interessant, wie sich Nancy auf einem gesellschaftlich angesehenen Parkett bewegt und mit was für luxuriösen Artikeln sie sich normalerweise umgibt. Ich fand es gut, dass die Handlung nicht direkt blutig und brutal beginnt, man erhält einen Einblick in Nancys Leben, aber auch in die politische Situation und das Weltgeschehen. Ich habe nach wenigen Seiten großen Gefallen an der Schreibweise gefunden, diese war teils sehr ausschmückend, manchmal fast schon karg und bildete so ein gutes Gleichgewicht zwischen zahlreichen, bildhaften Beschreibungen und Momenten, in denen zu viele Worte nicht angebracht wären. Bei diesem Buch ist es zugleich Fluch, als auch Segen, dass man sich viele Szenen gut vorstellen kann. Teilweise waren die Ereignisse doch recht brutal und auch diese Momente ließen ein Bild vor meinen Augen entstehen. So wirkt die Handlung zwar authentisch und wahrheitsgetreu, doch viele Szenen wollte ich ich mir gar nicht sooo deutlich vorstellen. Leider habe ich kein Mittel gefunden, um meine Fantasie in Schach zu halten. Am Anfang konnte ich mich noch recht gut zeitlich in der Geschichte zurechtfinden, ich konnte immer grob einschätzen, wie viel Zeit seit dem Beginn der Handlung vergangen ist. Erst als Nancy in der Auvergne landet und agiert wurde es schwierig. Gefühlt vergeht in einem Abschnitt unfassbar viel, gleichzeitig aber auch recht wenig Zeit. Und das hat dazu geführt, dass mir ein Zeitgefühl irgendwann vollkommen abhanden kam und ich mir dazu mehr Anhaltspunkte gewünscht hätte. Selbst eine Einstreuung des Monats hätte mir schon viel genützt. Es gibt viele politische Informationen, aber auch solche, die sich mit der Weltgeschichte befassen. Einige Fakten waren mir bereits bekannt, vieles habe ich erstmals gelesen und mir hat es gefallen, wie das Autorenduo wichtige Details in die Handlung eingebunden hat. Man hat nicht auf jeder Seite unglaublich viele Informationen, die man gar nicht recht verdauen kann, sondern Fakten werden immer mal wieder eingestreut oder so beschrieben, dass Nancy sie direkt miterlebt. So hatte ich nie das Gefühl, überfordert oder unterfordert zu sein. Viele Szenen haben sehr lebendig gewirkt, ich habe mir öfters gedacht, dass sie so wahrheitsgetreu wirkten, dass sie tatsächlich so hätten stattgefunden haben können. Das lag vielleicht auch an den zahlreichen Protagonisten, die wirklich gelebt haben, auf jeden Fall kann man darauf schließen, dass hinter dem Buch eine starke und langwierige Recherche steckt, um der berühmten Nancy Wake gerecht zu werden. Mit diesem Buch ist es dem Autorenduo auf jeden Fall gelungen, der Frau neues Leben einzuhauchen und sie dem Leser näher zu bringen, aber auch dazu zu verleiten, nach weiteren Informationen zu suchen. Nachdem ich das Buch beendet hatte, habe ich noch einige Zeit damit verbracht, Nancy Wake zu googeln und mehr über ihren bemerkenswerten Einsatz zu erfahren. Am liebsten hätte damit schon während des Lesens begonnen, hatte aber Angst, dass mir Informationen, wie ein Kind oder das Todesdatum vorweggenommen werden. Auf den ganzen 457 Seiten begleitet man als Leser Nancy auf ihrem Lebensweg. Sowohl in der Zeit, als sie noch heimlich als "Weiße Maus" in Marseille agiert und kurz vor der Hochzeit mit Henri steht, als auch während ihrer Ausbildung und ihrem Wirken in den Wäldern der Auvergne. Viele Szenen finden in der freien Natur statt, es ist irgendwann fast schon eine Seltenheit, dass sich Nancy in einem Haus aufhält. Ich konnte mir sowohl die Häuser, als auch die Wälder sehr gut vorstellen und war mit dem Setting vollkommen zufrieden. Anfangs erschien es mir noch etwas unrealistisch, dass Nancy, die mittlerweile doch einen gewissen Luxus gewöhnt ist, sich so einfach in den Wäldern zurechtfindet und sich dort einfach so häuslich niederlassen kann. Für mich waren dies anfangs Gegensätze, die ich mir nicht miteinander vorstellen konnte, doch hier habe ich mich sehr getäuscht. Nancy wirkte auch in einem einfachen Setting vollkommen zufrieden und konnte an unterschiedlichsten Orten leben, ohne darüber zu klagen. Stets war die Handlung voller Spannung beschrieben, ich wollte immer mehr von Nancy erfahren und konnte dementsprechend das Buch nur schwer aus der Hand legen. Zudem hatte mir die Schreibweise auch so gut gefallen, was mich zu einem schnellen Lesen verleitet hat. Es gibt nur sehr wenige Kapitel, in denen ruhige Momente geschildert werden und nicht irgendwelche Strategien oder Kämpfe geschildert werden. Doch wenn es solche gab, haben sie eindeutig etwas Ruhe in den Roman gebracht, nicht nur Nancy, sondern auch der Leser konnte mal kurz entspannen bevor es wieder aufregender wurde. So gab es stets eine steil aufsteigende Spannungskurve, das Ende des Zweiten Weltkrieges ist zwar bekannt, für mich blieb es aber spannend. Ich wusste nicht, ob Nancy den Krieg überleben wird und wie ein mögliches Weiterleben aussehen könnte. Ich bin der Handlung also bis zum Ende voller Aufmerksamkeit gefolgt und habe auch das informierende und auf weitere Quellen verweisende Nachwort mit großem Interesse gelesen. Wenige Kapitel bieten einen anderen Blickwinkel, einmal den von Nancys Verlobten Henri, der aufgrund der Vermutung, dass er der Résistance angehört, von den Nazis verhaftet wird. Zum anderen gibt es ab und an ein paar Zeilen aus der Sicht des Agentenjägers Major Böhm. So gibt es immer mal Momente, in denen man etwas Abstand zu Nancy gewinnt und, was ich ganz wichtig fand, man kann sie auch aus der Sicht anderer Personen erleben. Henri betrachtet und schätzt seine Verlobte natürlich ganz anders ein als Böhm und ihr Wesen wurde so für mich vielfältiger. Ich glaube, anhand der Vielzahl von Protagonisten wäre es ganz gut gewesen, die wichtigsten und am häufigsten auftauchenden in einem kleinen Register unterzubringen. Einfach um stets einen Überblick zu haben und nie durcheinander zu kommen. Gerade am Anfang, als Nancy nach ihrer Ausbildung in den Wäldern landet und Kontakte mit den Anführern knüpft, ist es mir schwer gefallen, mir alle Namen zu merken und auf Knopfdruck wieder aufzurufen. Im Mittelpunkt steht stets Nancy, eine unglaubliche junge Frau, die man nur bewundern muss. Ich fand sie nicht durchweg sympathisch, manchmal war mir ihre Sprache zu vulgär und ich habe mich mit ihrem Auftreten etwas schwer getan. An anderen Stellen war ihre Art sehr menschlich und normal, man hatte plötzlich einen ganz anderen Blick auf ihren Charakter und ihr ist meine Sympathie nur so zugeflogen. Oft war ihr Auftreten recht kühl, distanziert wodurch es mir schwer gefallen ist, ihr Wesen zu mögen. Ich habe sie respektiert und für ihre taktischen Züge bewundert. Doch gerade wegen ihres Kampfeinsatzes und ihrer Art zu kämpfen, hatte ich gleichzeitig etwas Furcht vor Nancy. Sie war oft schonungslos und trat in manchen Situationen herzlos und resolut auf, was mir die Bindung erschwert hat. An ihrem ganzen Charakter ist ein großer Wandel zu sehen. Anfangs war Nancy lediglich geheime Agentin, hat harmlos u.a. bei Fluchten mitgewirkt, hatte aber nie etwas mit dem Töten zu tun. Sie war eine verwöhnte reiche Verlobte, wurde von ihrem Mann geliebt und umsorgt und Nancy war mit sich vollkommen im Reinen. An diesen Stellen hätte ich sie zu gerne kennengelernt, sie war sympathisch und charismatisch. Doch je länger sich Nancy in den Bergen aufhält, desto stärker, reifer und erwachsener, aber auch skrupelloser wird sie. An ihrem Charakter hat man deutlich gemerkt, wie sehr der Krieg und das Erlebte einen Menschen ändert. Fazit: Puh, das ist eine Geschichte, die man nicht so schnell verdaut und die hängen bleibt. Ich wollte einerseits immer weiterlesen und mehr über den Fortgang der Handlung wissen. Und im gleichen Zuge hatte ich Angst vor dem Ende, weil ich im Unwissen über Nancy und ihr Schicksal war und ihr nur das Beste wünsche. Es war also ein Teufelskreis, der auf mich eine anziehende Wirkung hatte. Insgesamt bin ich tief beeindruckt von Nancy, ihrem Auftreten und ihrem Geschick, sich Manöver auszudenken und zu planen. Leider wird die Geschichte von Nancy Wake zu selten behandelt und wieder ans Tageslicht geholt, die Frau hätte es mehr als verdient. Ich bin sehr froh das Buch gelesen zu haben und mich mit ihr zu befassen, mit ihr mitzufiebern und sie als Figur kennenzulernen. Trotz kleiner Makel, die ich bereits angesprochen habe, ist das Buch eine große Empfehlung meinerseits. Es gibt einen echten, realistischen und teils brutalen Blick auf den Zweiten Weltkrieg, der mahnt und belehrt. Meine Bewertung: 4,5 von 5 Sterne
Historie trifft Fiktion
von Miss Marple - 29.03.2020
Basierend auf der wahren Lebensgeschichte von Nancy Wakes präsentiert das Autorenpaar einen spannenden Roman, der den Leser zurückführt in die Zeit des II. Weltkriegs. Nancy lebt mit Henri in Frankreich und als die Deutschen ins Land einfallen, schließt sie sich schnell den Widerstandskämpfern an. Verdeckt und unter größter Lebensgefahr arbeitet sie als Geheimagentin, später auch für die Engländer. Den Autoren gelingt es, ein detailreiches Bild der Zeit zu zeichnen. Wir befinden uns beim Lesen mittendrin in den Geschehnissen, erleben wie sie das Kommando über tausende Partisanen hat und ständig mit der Gefahr lebt, verraten zu werden. Das Buch ist und bleibt ein Roman, so trifft Fiktion auf wahre historische Ereignisse, um den Leser auch zu unterhalten.
Spannende Geschichte über eine mutige Frau
von BücherwurmNZ - 27.03.2020
Die Spionin beruht auf wahren Begebenheiten und erzählt vom Widerstand von Nancy Wake gegen die Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg. Als Nancy in Wien und Berlin antisemitische Übergriffe beobachtet, beschließt sie, die Nazis zu bekämpfen. Nancy, genannt Weiße Maus , ist gefürchtet bei den Nazis und wird mit Hilfe von Plakaten und einem Kopfgeld gesucht. Unermüdlich und unerschrocken beteiligt sie sich am Widerstand, lässt sich von nichts und niemandem aufhalten. Sie war eine beeindruckende Frau. Mutig, willensstark, unbeirrbar und angstfrei hilft sie anderen und kämpft gegen die Deutschen. Sie ist gutmütig und hat in dem Franzosen Henri ihre große Liebe gefunden, was ihre einzigen Schwächen sind. Als Frau hatte sie es damals nicht ganz einfach, da sie die Männer erst einmal davon überzeugen musste, was sie kann. Spannend und aufregend sind ihre Taten geschildert, als sie anderen Menschen hilft, zu fliehen oder als sie in der Auvergne die Partisanen im Kampf gegen deutsche Soldaten anführt. Das Geschehen ist beeindruckend geschildert, zudem ist man als Leser nah an den Charakteren und den Ereignissen dabei. Man spürt die Gefühle von Nancy und die Brutalität der SS gegenüber den Bewohnern Frankreichs. Fazit: Bewegend und spannend schildert das Autorenduo Imogen Robertson und Darby Kealy den Kampf der Résistance und der Partisanen gegen die Deutschen im Zweiten Weltkrieg, allen voran die Taten der mutigen und willensstarken Nancy Wake.
Spannende Geschichte vor historischem HIntergrund
von Smberge - 21.03.2020
Inhalt: Marseille 1940: Nancy führt zusammen mit ihrem Mann Henri ein mondänes Leben in der südfranzösischen Hafenstadt. Als die Deutschen Frankreich besetzen schließt sie sich der Résistance an und nimmt den Kampf gegen die Besatzer auf. Unter dem Namen "Weiße Maus" wird sie zu einem gefürchteten Gegner der Deutschen und auf ihre Ergreifung wird eine hohe Belohnung ausgesetzt. Als Henri verhaftet wird, gelingt ihr die Flucht nach England, wo sie sich dem Geheimdienst anschließt. Schließlich springt sie mit einem Fallschirm über der Auvergne ab und wird zur Anführerin der lokalen Résistance. Meine Meinung: Mich hat dieses Buch absolut gefesselt. Eine Frau, die sich aus einer festen Überzeugung ganz dem Kampf gegen die deutsche Besatzung widmet, die in den eigenen Reihen gegen die Voreingenommenheit der Männer vorgeht und sich mit viel Energie und Witz zur Anführerin der Partisanen etabliert. Nancy ist eine sehr starke Frau, die für ihre Zeit sehr unabhängig ist und voll uns ganz zu ihren Überzeugungen steht. Sehr beeindruckend fand ich es wie sie sich gegen die Vorurteile der Männer durchsetzt, die ihr eine so wichtige Rolle im Widerstand nicht zutrauen, da sie eine Frau ist. Ihr Vorgehen ist nicht zimperlich. Um ihre Ziele zu erreichen geht sie über einige Leichen, aber trotzdem wirkt sie nicht übertrieben brutal oder gar machohaft. Sie spielt mit den Stärken der Frau und verschafft sich so Vorteile, die ein Mann so nie erreichen würde. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und gut zu lesen. Die Charaktere werden sehr gut gezeichnet und in ihrer Entwicklung nachvollziehbar gezeichnet. Das Buch ist eine Leseempfehlung für alle Leser, die gerne ein spannendes Buch vor einer wahren, historischen Geschichte lesen.
Die Geschichte der weißen Maus
von Summerdance - 18.03.2020
»Die Spionin« erzählt die wahre Geschichte von Nancy Wake, Spionin im 2. Weltkrieg. Frankreich, 1940: Nancy und ihr Mann Henri leben glücklich in Marseille, bis in Europa der zweite Weltkrieg ausbricht. Nach der Besatzung durch die Nazis schließen sie sich dem Widerstand an, helfen geflohenen Gefangenen zu entkommen und schmuggeln Waren oder Dokumente, alles finanziert von Henris Vermögen. Als dieser gefangen genommen wird muss Nancy nach England fliehen. Dort lässt sie sich zur Spionin ausbilden und kehrt schließlich nach Frankreich zurück um weiter gegen die Nazis zu kämpfen. Der Leser begleitet Nancy während ihrer Tage in Marseille, bei ihrer harten Ausbildung zur Spionin in England, bis schließlich zu ihrer lang ersehnten Rückkehr nach Frankreich. Dort soll sie eine Partisanengruppe anführen und deren Wiederstand koordinieren. Diese sind zwar glücklich über die bereitgestellten Vorräte und Waffen, wollen sich von den Engländern aber nicht sagen lassen wie sie zu kämpfen haben und auf eine Frau wollen sie erst recht nicht hören. Bevor sie den Feind bekämpfen kann muss Nancy also erstmal ihre Verbündeten auf ihre Seite bringen. Das Buch beruht zwar auf der Lebensgeschichte von Nancy Wake, ist jedoch mehr Roman als Biografie. Im Anhang schreibt die Autorin was sie erfunden oder verändert hat. Insgesamt hätte ich mir gewünscht, dass sie sich mehr an die Tatsachen gehalten und weniger Szenen abgewandelt hätte, denn oft konnte ich sie Gründe dafür nicht nachvollziehen. Dafür gibt es von mir einen Stern Abzug. Ein tolles Buch über eine beeindruckende Frau. Trotz der Abweichungen zur wahren Geschichte ein gelungenes Buch.
Die spannendsten Geschichten schreibt das Leben
von sutane - 15.03.2020
Inhalt: Nancy Wake verlässt mit 16 Jahren Australien und kommt über Umwege nach Frankreich, wo sie als Journalistin arbeitet. Im Rahmen ihrer Tätigkeit sieht sie die Anfänge des Dritten Reiches. Anders als viele anderen schaut sie nicht weg, sonder beschließt die Deutschen Nazis zu bekämpfen. Als Weiße Maus unterstützt sie die Resistance, muss dann allerdings fliehen und gelangt nach England, wo sie zu einer knallharten Spionin ausgebildet wird und als Helene zurück nach Frankreich gelangt um den Deutschen das Leben schwer zu machen. meine Meinung: Das Buch ist von der erste bis zur letzte Seite spannend, ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. Ich habe mit Nancy mitgefiebert, gehofft das es Henri gut geht, erlebt wie sich Nancy von einer Unterstützerin der Resistance in eine knallharte Spionin und Anführerin entwickelt. Im Buch wird eindrucksvoll, spannend und anschaulich beschrieben, wie es der Bevölkerung im Frankreich des Zweiten Weltkrieges erging. Wer die Meinung der Deutschen nicht teilte, wurde in Arbeitslager gebracht. Wer den Widerstand unterstützte wurde gefoltert und getötet. Auch wenn die Geschichte primär von Nancy Wake erzählt, erfährt man auch viel über den Mut ihrer Mitstreiter, sei es den einfachen Bauern, die den Widerstand unterstützen und dabei selber zur Zielscheibe der Nazis wurden oder ihren schwulen Funker - Denis Rake - der gegen die Deutschen kämpft aber sich auch gegen seine eigenen Leute behaupten muss. Dieser historische Roman, hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt. Ich bin sehr froh, das es Schriftsteller gibt, die gerade solche wahren Geschichten erzählen, über die unbekannten - beeindruckenden Heldinnen unserer Zeit. Ich kann das Buch nur jeden Empfehlen.
Historisch und spannend
von Anonym - 14.03.2020
Nancy Wake eine Frau die schon früh auf sich allein gestellt war und es gewagt hat von Australien nach Europa auszuwandern. Nun lebt sie mit Ihrem Mann, einem angesehenen französischen Geschäftsmann, in von den Nazis besetzten Frankreich. Mir hat die Figur Nancy gut gefallen. Sie ist eine sehr unabhängige Frau, die sympathisch wirkt obwohl oder gerade weil sie es niemanden einfach recht machen will. Sie ist unerschrocken und mutig und lässt sich von niemanden im Kampf gegen die Nazis aufhalten. Besonders gut hat mit gefallen, das die Vorlage des Buches auf einer wahren Geschichte beruht und es die Spionin Nancy wirklich gab. Der Schreibstil lässt sich angenehm und flüssig lesen. Nur die sehr kurzen Kapitel haben mich etwas irritiert.
Nancy Wake
von Franzi - 09.03.2020
Inhalt: Kaum ein Deutscher kennt ihren Namen, doch war auf sie, während des 2. Weltkrieges ein Kopfgeld in Millionenhöhe ausgesetzt - Nancy Wake. Anfangs kämpfte sie gemeinsam mit der Résistance zusammen, durch ihr Geschick, ihre Schönheit und ihrer glamourösen Erscheinung konnte die sich vor den Nazis tarnen. Als ihr Mann Henry dann in Gefangenschaft geriet, entkommt Nancy nach England, wo sie zur Spionin ausgebildet wurde. Mit einem Fallschirm gelangt sie zurück nach Frankreich, in die Auvergne. Dort kämpft sie mit 7.000 Partisanen. Gemeinsam mit ihren Männern kämpft die zusammen blutige Schlachten gegen die Nazis. Ihr Mann gerät indes in immer größere Gefahr. Meinung: Ich kannte bisher den Namen Nancy Wake noch nicht und fand es toll, über das Buch, sie kennenlernen zu dürfen. Dazu kam, dass das Buch sehr locker leicht zu lesen war. Und Nancy war für mich eine Beeindruckende Person. Ich finde, sie wurde sehr sympathisch dargestellt und ich fand ihren Kampf gegen die Nazis auch sehr beeindruckend. Ich vergebe dem Buch 5 von 5 Sterne. Ich bedanke mich bei dem Team von Vorablesen, für diesen tollen Gewinn, es hat mir sehr viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen und zu rezensieren.
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