Ich habe Band 2 dieser fantastischen Buchreihe von Jeremy C. Gotzler beendet und bin erneut durch ein Portal gefallen.
Eine Geschichte, die mich gleichermaßen zum Lachen wie auch zum Weinen gebracht hat.
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Granny sitzt wie so oft alleine in ihrem Garten, umgeben von der Ruhe und der Tristheit einer kleinen schottischen Stadt. Ein Abend wie jeder andere auch, bis sich plötzlich ein Portal vor ihr öffnet und sie in eine andere Welt zieht.
Nun findet sich Granny mit ihren 80 Jahren in einer magischen Welt wieder und trifft inmitten von Lavendelfeldern auf den Stierdämonen Kenny. Auf seiner verzweifelten Suche nach seiner Schwester begleitet Granny ihn, da sie sowieso keine Ahnung hat, wie sie wieder nach Hause kommt. Sie macht sich auf den Weg ein unglaubliches Abenteuer zu erleben obwohl ihre Kinder ihr nicht mal den Weg in die nächste Stadt zutrauen.
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In Band 2 von Hangaia beschränkt sich die Welt auf eine abgelegene Insel mit sehr diversen Landabschnitten, welche wir alle auf der abenteuerlichen Reise von Granny erkunden dürfen.
Mit Granny zeichnet Jeremy hier ein Bild einer sehr ungewöhnlichen, unperfekten, aber liebenswürdigen Heldin, die durch kleine Gesten, Freundschaft und Verständnis Großes bewirkt. Auf ihrer Reise treffen wir auf eine okkulte Sekte, gruselige Waldzombies (?!) und anderen sehr einfallsreichen Wesen. Jedoch lässt Granny sich nicht beirren, auch nicht von ihrem Alter.
Jeremy zeigt, dass Fantasy auch ganz ohne Romance/Spice funktioniert und nicht jede*r Held*in 20 Jahre alt und super durchtrainiert sein muss.
Eine Geschichte, die dazu anregt, einander mehr zuzuhören und seine Träume, auch im Alter, nicht aufzugeben.
Für mich wieder eine fantastische Reise nach Hangaia!
Bewertung: 5/5 Sterne