Worte haben Macht - "¿¿¿ ¿¿¿ ¿¿¿¿¿ ¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿" erzählt eine emotionale Body-Positivity-Slow-Burn-Romance unter den Wundern von Paris.Gleich an ihrem ersten Arbeitstag taucht Elodie mit einem Fleck auf der Bluse auf, verhaspelt sich bei der Vorstellungsrunde und bekommt zudem noch eine äußerst delikate Aufgabe. Doch sie darf es nicht verpatzen, denn die junge Frau braucht den Job bei dem beliebten Single-Magazin Le Clic dringend - hauptsächlich, um ihrer Katze Mimi die nötige Physiotherapie zu ermöglichen. Dass Aufreißer und Star-Kolumnist Klartext-Lucas ihren Blick wie magisch anzieht, dieser nicht der erwartete Playboy ist, von dem sie sich fernzuhalten geschworen hat, sie eng mit ihm zusammen- und sogar gemeinsam mit ihm ein Projekt erarbeiten muss, trägt nicht zu Elodies Gelassenheit bei ... Dafür zu einem intensiven Kennenlernen, einem Offenlegen seelischer Wunden und einem Näherkommen, das von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist - denn eine ernste, romantische Beziehung ist ein fristloser Kündigungsgrund ...Laurie Jixon schafft es, dass Mensch sich in der Geschichte wiederfindet, berührt und auf eine Reise mitgenommen wird, die tiefer geht, Wachstum bereithält, Akzeptanz und so viel Mut. Elodie, die vor Jahren nach einer schmerzlich gescheiterten Beziehung aus der Bretagne und nach Paris geflüchtet ist, um Journalismus zu studieren, hat es nie geschafft, Rèmis Worte, die sich in sie einbrannten wie Wunden, hinter sich zu lassen. Noch immer quält sie seine Abneigung gegen ihren Körper, verwehrt es ihr, sich zu verlieben. Sich selbst zu lieben. Sich zu berühren, ohne Ekel in den Spiegel zu sehen.Klartext-Lucas, bekannt für seine Ehrlichkeit, frönt dem Single-Dasein genauso wie seine neue Kollegin. Seine Kolumnen, in denen der attraktive Redakteur ohne Tabus, ungeschönt, von seinem Sexleben schreibt, sind der Verkaufsschlager von Le Clic. Seine traumatische Kindheit lehrte ihn, dass nichts und niemand bleibt, Sicherheit nur ein Mythos ist, für den er keine Risiken eingeht - eine emotionale Bindung - außer zu seiner Schwester - kommt daher nicht infrage. Doch Elodie - mit den ständig Scham geröteten Wangen, der Schüchternheit und ihrer unverstellten Art - bringt seine Überzeugungen gefährlich ins Wanken - doch nichts darf seinen Job - sein Herz - gefährden ...,¿¿ ¿¿¿ ¿¿¿ ¿¿¿¿, ¿¿¿¿ ¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿, ¿¿¿¿ ¿¿¿ ¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿.'In "All the Words we Believe" werden wir mit unseren Makeln konfrontiert, mit Hass und den Vorurteilen der Gesellschaft, mit Fatshaming und mit Charakteren, die uns an ihren puren Selbstzweifeln, an ihren Ängsten und bewegenden Erfahrungen teilhaben lassen. Es war so leicht, Elodie, die Befangenheit, die sie ihrem Körper gegenüber empfindet, die Sorge vor Häme und Bewertungen, zu verstehen - und sich selbst zu erkennen. Ebenfalls aufgegriffen und stimmig, auf interessante Weise integriert, werden der (offene) Umgang mit Sexualität und die Enttabuisierung dieser sowie das Singleleben. Elodies aufrichtige Liebe zu Mimi, der Wunsch, mit ihrer Arbeit etwas zu bewirken, und der Mut, den sie mehr als einmal beweist, während sie Komfortzonen überschreitet, sind nur wenige Beispiele, die sie zu einer wunderbaren Protagonistin machen. Nahbar - und authentisch.Genauso einfach war es, sich in Lucas zu verlieben - immer dann, wenn er Professionalität und Distanz fallen lässt. Bisher Ungesagtes ausspricht. Der Verlauf ist ein Auf und Ab, angefüllt mit Unsicherheiten und falschen Glaubenssätzen - Jixon lässt all das, die sensiblen, aktuellen, realen Themen, intensiv mitklingen. Sanft und eindringlich erzählt die Autorin von einer Liebe, die weder perfekt noch einfach, nicht geradlinig oder immer zu sehen ist: jener zu sich selbst.