Mit Café mit Sylt und Zucker - Glück kommt selten allein hab ich den ersten Teil der gleichnamigen Reihe von Michelle Schrenk gelesen. Bei dem herrlichen Wetter kam damit direkt nochmal Urlaubsfeeling auf.
Mia lebt in Nürnberg und ist gerade total unglücklich. Ihr bester Freund hat sich verliebt und direkt verlobt, ihre Chefin ist ebenfalls glücklich verliebt und hat deswegen das Café verkauft, in dem Mia arbeitet. Somit ist sie auch noch arbeitslos.
Als sie im Internet auf eine Annonce stößt, in der eine Servicekraft für ein Café auf Sylt gesucht wird, scheint das ein guter Plan für einen Tapetenwechsel zu sein. Im Café mit Sylt und Zucker hat sie jedoch drei Konkurrenten, darunter Bene, der waschechter Sylter ist. Er ist genauso scharf auf die Stelle, wie Mia. Dieser meint es absolut ernst mit der Konkurrenz und lässt Mia in so manche Falle tappen, um die Stelle zu bekommen.
Konkurrenz holt ja eigentlich das letzte aus den Gegnern heraus, aber was Bene treibt, ist schon echt heftig. Mich wundert echt, dass Mia bei Svantje, der Besitzerin des Cafés, ihn nicht verpfeift.
Eigentlich ist er ja auch ziemlich heiß, wenn denn nur der Kampf um die Stelle nicht wäre.
Doch nicht nur Mia und Bene sind tolle Charaktere. Auch Svantje, die Besitzerin, Stammgast Heiner, der immer einen guten Rat parat hat, und andere Sylter, sind Leute, die ich gern kennenlernen würde.
Ein traumhaftes Setting. Eine schöne Story mit vielen Emotionen. Realistisch dargestellte Charaktere. Ein schön runder, flüssiger und leichter Schreibstil. Da ist es kein Wunder, dass ich regelrecht durch die Seiten geflogen bin.
Ich freu mich auf mehr aus dem Café mit Sylt und Zucker. Darum gibt es von mir auch eine klare Leseempfehlung.