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Marta schläft als Buch (kartoniert)
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Marta schläft

Thriller.
Buch (kartoniert)
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Ab wann ist eine Schuld abgegolten? Kann ein Täter jemals wieder frei sein ...?
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Marta schläft als Buch (kartoniert)

Produktdetails

Titel: Marta schläft
Autor/en: Romy Hausmann

ISBN: 3423262508
EAN: 9783423262507
Thriller.
dtv Verlagsgesellschaft

24. April 2020 - kartoniert - 400 Seiten

Beschreibung

"Hab dich. Und jetzt spielen wir. Wir spielen: Gericht."

Es ist Jahre her, dass man Nadja für ein grausames Verbrechen verurteilt hat. Nach ihrer Haftentlassung wünscht sie sich nichts sehnlicher, als ein normales Leben zu führen. Doch dann geschieht ein Mord. Und der soll ungeschehen gemacht werden. Ein abgelegenes Haus wird zum Schauplatz eines bizarren Spiels - denn Nadjas Vergangenheit macht sie zum perfekten Opfer. Und zur perfekten Mörderin ... Ein tief unter die Haut gehender Psychothriller über Schuld, Vergeltung und die Frage, ob ein Täter je wieder frei sein kann.

"Romy Hausmann reüssiert auch mit ihrem zweiten Roman. Zweiter Treffer nach dem Thriller-Debüt: Mit ihrem Roman 'Marta schläft' erobert Romy Hausmann aus dem Stand Platz 4 der SPIEGEL-Paperback-Belletristik.

Lisa Starke, buchreport: SPIEGEL-Bestseller-Barometer, 29.4.2020

Portrait

<i>Romy Hausmann, Jahrgang 1981, hat sich mit ihrem Thrillerdebüt ,Liebes Kind' (Februar 2019) sogleich an die Spitze der deutschen Spannungsliteratur geschrieben: ,Liebes Kind' landete auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste, Übersetzungen erscheinen in 15 Ländern. 2019 erhielt sie den Crime Cologne Award 2019, die Filmrechte wurden hochkarätig verkauft. ,Marta schläft' ist ihr zweiter Thriller. Romy Hausmann wohnt mit ihrer Familie in einem abgeschiedenen Waldhaus in der Nähe von Stuttgart. Weitere Informationen unter www.romy-hausmann.de

Pressestimmen

"Nach 'Liebes Kind' legt Romy Hausmann jetzt ihren neuen Thriller vor: ein hochspannendes Buch über Schuld, Vergeltung und die Frage, ob ein Täter je frei sein kann."
Zeit für mich 06/2020
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg
Spannend bis zum Schluß
von Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg - Hugendubel Buchhandlung Flensburg Holm - 26.04.2020
Ein unglaublich spannender Thriller mit vielen überraschenden Wendungen. Nadja, die Hauptfigur in diesem Roman, ist als Jugendliche für einen Mord verurteilt worden. Doch muss sie deshalb auch für einen weiteren Mord verantwortlich sein? Der Schluss dieses Thrillers hat mich dann doch sehr überrascht. Darüber gibt es für mich noch Gesprächsbedarf. Ich bin sehr gespannt auf die Meinung anderer LeserInnen.
Bewertungen unserer Kunden
Anders als gedacht
von vielleser18 - 24.05.2020
Ein Mord- und ein Opfer. Vergangenheit, und Gegenwart. So einfach ? Nein, hier spielt Romy Hausmann mit den Figuren und auch mit dem Leser. Nadja will ihrer Freundin helfen, als diese in Not geraten ist. Der Notfall erweist sich als Leiche, die beseitigt werden muss. Doch schnell wird aus der Hilfe eine Bedrohung für Nadja. Anfangs etwas verwirrend, weil viele Fäden, viele scheinbar nicht zusammenhängende Sequenzen erzählt werden, dennoch schon von Beginn an wurde ich dadurch auch neugierig. Was steckt hinter den Fäden, wie hängt alles zusammen? Verschiedene Rückblenden und ein aktuelles Geschehen, welches immer wieder neue Wendungen und Überraschungen bereit hält. Wem kann man trauen, wen betrauern? Es gibt nicht die Guten und die Bösen, es gibt Schuldige und Geschädigte, Misshandelte und Opfer. Die Übergänge sind fließend und wechselhaft. Dieser Thriller war anders, er ist nicht überaus blutig, er spielt auf der psychischen Ebene, er punktet mit sich veränderten Protagonisten und mit den Gefühlen des Lesers, der eigentlich keinem der Akteure so richtig trauen kann. Nachdem ich mich darauf eingelassen habe, diese Fäden anfangs nicht immer überblicken zu müssen, hat der Roman mir spannende Unterhaltung beschert und war nach zwei Tagen ausgelesen. Ein Buch, bei dem man über Schuld noch eine Weile nachgrübelt, auch nach dem die Buchdeckel schon lange geschlossen hat.
Tod im Spreewald?
von Tabagana - 21.05.2020
Klappentext: Hab Dich. Und jetzt spielen wir Gericht. Die Stimme in meinem Rücken sagt: Das ist eines deiner größten Probleme, nicht wahr, meine Liebe? Dass du dir selbst nicht trauen kannst. Keiner Wunder wahrscheinlich bei deiner Geschichte. Ein abgelegenes Haus im Spreewald wird zum Schauplatz eines bizarren Spiels .... Noch bevor ich zum Lesen begonnen habe, hat mich schon das Cover fasziniert: Auffällig und dann eine außergewöhnliche Haptik. ob das Teil des Konzeptes ist? Ich habe Gänsehaut bekommen, als ich mit den FIngern über die Titelseite gefahren bin - der Wechsel von total rauh (der Schriftzug) zu äußerst glatt (beim Hintergrund) passt finde ich auch sehr gut zu den gegensätzlichen Charakteren der Hauptfiguren. Ich hatte nach wenigen Abschnitten schon meine Hassfiguren bzw. Antihelden gefunden. Hat sich auch im weiteren Verlauf immer wieder bestätigt. Deswegen war ich auch ein wenig enttäuscht, dass sich gerade zwischen den 3 Hauptpersonen am Ende scheinbar alles beinahe in Harmonie aufgelöst hat. Toller Schreibstil, die verschiedenen Handlungsstränge tragen enorm zur Spannung bei. Allerdings war es besonders am Anfang schwierig, die Namen richtig zuzuordnen und sich dann im weiteren Verlauf die zeitliche Reihenfolge entsprechend zu merken. Der Spannungsbogen steigt kontinuierlich an, hatte für mich nur am Ende eine Schwäche, ich habe eigentlich ein furioses Finale erwartet. Was aber nicht heißt, dass das Ende nicht gelungen ist. Schön war die Schlussszene mit Nadjas Bruder. Der Kreis hat sich geschlossen - Marta schläft. Auf alle Fälle tolle Unterhaltung.
Komplexer Thriller, der unter die Haut geht
von Verena Bielefeldt - 20.05.2020
Komplexer Thriller, der unter die Haut geht Vor einigen Jahren wurde Nadja für ein grausames Verbrechen verurteilt und saß für einige Zeit im Gefängnis. Nach ihrer Entlassung hofft sie auf ein normales Leben. Doch kann sie es tatsächlich führen? Ein Mord geschieht und dieser soll verheimlicht werden. Nadjas Vergangenheit holt sie ein, denn sie ist ein perfektes Opfer in einem krankhaften Spiel. Ein Psychothriller, der einem eine Gänsehaut beschert, über Schuld, Vergeltung und Freiheit. Meine Meinung: Nach "Liebes Kind" von Romy Hausmann, war ich wahnsinnig gespannt auf ihren neuen Thriller. Was soll ich sagen? Das Warten hat sich gelohnt. Die Autorin hat mich erneut begeistert. Das Cover ist schlicht gehalten und dennoch hat es eine gewisse "Ausstrahlung". Ich mag es auch total gerne, dass man es fühlen kann, wenn man mit den Fingern darüber streicht. Es ist gar nicht so leicht, das Gelesene in Worte zu fassen. Theoretisch gab es gar nicht "so viel Handlung", aber die Story hat dennoch so viel zu erzählen. Sie ist ergreifend und packend zu gleich. Romy Hausmanns Schreibstil ist einfach fesselnd. Vielleicht muss man sich anfangs ein wenig rein finden, aber das geht schnell, und dann lässt sich die Geschichte wie in einem Rutsch lesen. Die Autorin hat ein Talent dem Leser unter die Haut zu gehen, und eine Gänsehaut zu bescheren. "Marta schläft" ist ein tiefgründiger und komplexer Psychothriller. Anfangs gibt es verschiedene Handlungsstränge, die sich Stück für Stück zusammen führen, und sich damit von selbst erklären. Mit der Protagonistin Nadja hatte ich so meine Schwierigkeiten, aber nicht im negativen Sinne. Ganz im Gegenteil. Nadja ist verwirrend. So ganz wusste ich nie, was wirklich in ihr vor geht. Teils durch ihre geschundene Seele, teils durch ihre psychischen Probleme. Nadja ist für mich ein komplizierter Charakter, und genau das hat der Geschichte einen besonderen Reiz gegeben. Für mich ist sie verantwortlich für meine Achterbahnfahrt der Gefühle. Neben ihr, stehen noch weitere Figuren im Mittelpunkt, die ich hier aber nicht genauer aufführen werde, da es vielleicht zu viel verraten würde. Das Buch hat eine ganz eigene Spannung. Sie kann direkt sein, aber ebenso subtil. Eine starke Mischung, die mich als Leser atemlos gemacht hat. Manchmal kribbelt es von der Kopfhaut bis hinunter in die Zehenspitzen. Fazit: "Marta schläft" ist ein starker Psychothriller. Die Story ist geprägt von einem ganz eigenen Stil, einer eigenen Spannung, die einen nicht mehr los lässt. Verwirrend und atemberaubend. Wer gerne Thriller liest, die komplex und tiefgründig sind, ist hier genau richtig. Ein absolut gelungenes Werk der Autorin und von mir gibt es deswegen eine klare Leseempfehlung.
Spannung pur
von Carolin Stiehr - 17.05.2020
Romy Hausmann sagte mir bisher leider nichts als Autorin. Das Cover und der Titel haben mich jedoch sofort angesprochen. Das Buch fängt spannend an und die Geschichte um Protagonistin Nadja hat mich gleich gepackt. Schwierig fand ich die zeitlichen Sprünge, welche sich doch arg vermischten. Das Taschenbuch würde sich hier zum schnelleren Nachblättern anbieten. Dennoch baute sich die Spannung sehr gut aus, die Vergangenheit von Nadja hat mich gefesselt und ich konnte nicht mehr aufhören mit lesen. Romy Hausmann hat es mit ihrer Story auf jeden Fall geschafft mich zu fesseln und emotional zu berühren. Für mich war dieses Buch ein absolutes Lesevergnügen und ein Thriller der sich gelohnt hat!
Einfach gut.
von Wuschel - 17.05.2020
Irgendwie sind wir in der Gruppe vom üblichen Schema abgewichen und haben das Buch in drei Abschnitte aufgeteilt, was absolut okay war, denn so konnte man besser Suchten . Nach dem ersten Abschnitt saß ich mit einem riesigen Fragezeichen im Gesicht da, denn alles war irgendwie ein wenig konfus und undurchsichtig. Nach dem zweiten Abschnitt war ich dann Feuer und Flamme, denn ich war absolut in der Geschichte. Das war ich zuvor auch, bitte nicht falsch verstehen, aber es gab einfach zu viel Verwirrung. Nachdem ich den letzten Satz gelesen hatte, das Buch beendete, lief mir ein dezenter Schauer über den Rücken. Ich fand es so genial! Die Geschichte war komplett anders als Liebes Kind , denn hier ging es mehr um eine Intrige, wie es der Klappentext schon sehr gut beschreibt. Etwas schade fand ich, dass man in diesem erfährt, dass Nadja für ein Verbrechen verurteilt wurde. Das hätte man ein wenig anders verpacken können/ sollen, da man beim Lesen permanent auf die dazugehörige Geschichte wartet, diese aber in dem kompletten Buch verwebt ist. Wobei ich auch ehrlich gesagt nicht wüsste, wie man ihn anders schreiben sollte. Zwar wurde das Buch dennoch inhaliert, aber dieser Fakt saß immer etwas nervig im Nacken. Ehrlich gesagt, wenn ich so im Nachhinein drüber nachdenke, war das Buch jetzt echt nichts Besonderes. Eine Story, wie sie eigentlich schon einigen Klischees entspringt und nichts Neues war, aber dennoch war sie so gut verpackt, dass es reichte, um mich zu begeistern. Schon allein, weil wir so fleißig in der Gruppe spekulieren konnten, da Romy Hausmann das Ganze so schön kompliziert gemacht hat. Kompliziert ist es selbstverständlich nicht, aber der Leser erlebt die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln sowie Zeitsträngen, so dass man immer nur ein paar Häppchen hingeworfen bekommt. Die Geschichte von Nadja fand ich unfassbar bewegend und ich muss gestehen, dass ich sie irgendwie verstehen kann. Keine Ahnung, was ich noch groß zu dem Buch sagen soll. Auch wenn es erst das zweite Buch der Autorin ist, so bin ich dennoch aktuell davon überzeugt, dass ich auch das nächste Werk von ihr lesen werde, da mich ihre Bücher nachhaltig begeistern - und dies tun momentan wirklich wenige Thriller. Mir gefällt einfach ihre Art, die Umsetzung und die Ideen, die sie an den Tag legt. Ich bin sehr gespannt was die Zukunft noch bringt. Fazit: Wieder ein spannender Thriller mit interessanten Wendungen und packender Hintergrundgeschichte. 
Martha schläft
von Anonym - 17.05.2020
Von ¿Liebes Kind¿ war ich absolut begeistert! Daher wollte ich unbedingt auch Romy Hausmanns neuen Thriller ¿Martha schläft¿ lesen. Der Schreibstil war wieder unglaublich fesselnd. Ihre Beschreibungen der Umgebung ist detailliert als bei anderen Autoren, doch dafür braucht sie keine ellenlangen Sätze, sondern schafft dies mit wenigen Worten. Bei ¿Martha schläft¿ gibt es wieder verschiedene Erzählstränge, die am Ende zu einem Ganzen zusammenfließen. Auch, wenn diese gut durchdacht und plausibel waren, konnten sie mich nicht so packen wie bei ihrem Debüt. Man erfährt viel über die einzelnen Stationen des Lebens der Protagonisten, was diese greifbar macht. Auch, wenn die Handlungen der Charaktere authentisch war, fehlte mir etwas. Ich glaube, durch ¿Liebes Kind¿ hatte ich enorm hohen Ansprüche. Dennoch ist ¿Martha schläft¿ ein gelungener Thriller, den es lohnt zu lesen!
Ergreifender Thriller
von Alexandra D. - 15.05.2020
Nachdem Nadja aus dem Gefängnis entlassen wurde, in dem sie wegen der Verurteilung für ein grausames Verbrechen gesessen hatte, wünscht sie sich nichts sehnlicher als ein normales Leben zu führen. Sie arbeitet in einer Anwaltskanzlei und versucht ihr Leben in den Griff zu bekommen. Doch dann geschieht ein Mord, sie gerät in ein bizarres Spiel und Nadja scheint die perfekte Mörderin zu sein¿ "Marta schläft" ist der zweite Thriller von Romy Hausmann und der erste, den ich selbst gelesen habe. Zu Beginn des Buches hatte ich einige Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen: ich fand es bei den Sprüngen zwischen den verschiedenen Zeiten und zwischendrin immer wieder relativ kurzen Briefen recht schwer den Überblick zu behalten. Allerdings hat sich das Durchhalten gelohnt, die Geschichte rund um Nadja hat mich mit jeder Seite mehr gepackt und am Ende habe ich sogar ein paar Tränen verdrückt. Romy Hausmann schreibt spannend, mitreißend und ihre Geschichte ist unvorhersehbar. Insgesamt ist "Marta schläft" ein gelungener und spannender Thriller, den es sich zu lesen lohnt.
Verwirrend
von Katrin - 12.05.2020
Viele Namen, viele Geschichten und leider viele Fragezeichen. Ich mag es an sich ja sehr gern, wenn man rätseln kann und sich immer wieder fragt wer nun wohl was gemacht hat. Doch hier war es mir einfach zu viel. Ich musste mir nebenbei Dinge notieren um nicht völlig den Überblick zu verlieren. Das hat im Lesefluss leider sehr gestört und war für mich daher kein Lesevergnügen. Die Sprache an sich war flüssig und gut verständlich, doch der Inhalt leider nicht. Liebes Kind, der erste Thriller der Autorin, hatte mir eigentlich sehr gut gefallen, sodass ich mich auf das neue Buch sehr gefreut hatte - doch leider war das hier nichts für mich.
von Nele33 - 10.05.2020
Nach dem Sensationserfolg von LiebesKind war ich auf Marta schläft von Romy Hausmann sehr gespannt und freute mich auf genauso spannende Stunden. Es wird die Geschichte von Nadja erzählt, eine junge Frau, die einen wirklich traumatischen Start ins Leben hatte und schon als Jugendliche aufgrund einer schlimmen Tat, die sie bestreitet ins Gefängnis kommt. Mittlerweile ist sie aus Polen nach Deutschland gekommen und arbeitet in einer Kanzlei. Eines NAchts wird sie von der Frau ihres Ccefs angerufen und und um Hilfe gebeten. Sie soll eine Leiche verschwinden lassem. Doch dann kommt alles anders als geplant. Die ersten Seiten des Buches waren schleppend und völlig konfus zu lesen, ich fand so gar keinen Zugang in die Geschichte, die aus unterschiedlichen Erzählsträngen besteht. Dennoch wollte ich dem Buch, aufgrund des Schreibstils eine Chance geben und wurde dann letzendlich doch belohnt. Die Tiefe der Verzweiflung der Protagonistin wird excellent transportiert und traf mich teiweise bis ins Mark. Dennoch war Marta schläft für mich kein Thriller im herkömmlichen Sinn, sondern eher ein Psychogramm unterschiedlicher Charaktere. Für einen Thriller fehlte mir dann doch die atemlose Spannung und der Thrill Faktor. Wer auf ein Buch ala Liebeskind mit atemloser Spannung hofft, wird sicher enttääuscht sein, wer jedoch einen aussergewöhnlichen Schreibstil mag und auch mal quer denkt, dem wird das Buch gute Lesestunden schenken.
Fesselnd
von begine - 08.05.2020
Von der Schriftstellerin Romy Hausmann habe ich schon Liebeskind gerne gelesen. Der Neue Roman "Marta schläft" ist ein fesselnder Psychothriller. Nadja soll als 15jährige ihre Mutter umgebracht haben. Nach ihrer Haft braucht sie Tabletten. Sie hat einen seelischen Knacks, leidet an gemeinen Träumen und Ängsten. Ihr Chef und seine Frau, die sie als Freundin ansieht spielen ein bizarres Spiel mit ihr. Manchmal kann man sie nicht richtig verstehen, aber durch ihre Psychose, ist sie ein leichtes Opfer, aber sie ist auch nicht ohne. Daneben erzählt sie für ihren kleinen Bruder von ihrer Kindheit. Ihre Mutter war Marta und sie hatte viele verschiedene männliche Gäste, wie sie sie ihrer Tochter gegenüber nennt. Die Autorin gibt den Thriller eine spannende Geschichte, sie lässt uns ziemlich zittern.
Ein Thriller der anders ist
von Xanaka - 07.05.2020
Die Geschichte von Nadja ist kompliziert. Sie ist in Polen unter extremen, für sie schlimmen Bedingungen, aufgewachsen. Jetzt als Erwachsene arbeitet sie in einer renommierten Anwaltskanzlei in Berlin. Eigentlich könnte sie ein gutes Leben führen. Aber ganz so ist es dann doch nicht. Sie hat psychische Probleme. Ihre immer wiederkehrenden Panikattacken machen ihr das Leben schwer. Sie nimmt starke Medikamente. Und sie schreibt diese Briefe, bei denen man nicht weiß an wen sie gerichtet sind. Und doch genau diese Briefe, die einen Teil des Buches ausmachen, erzählen die Geschichte von Nadja und auch von Marta. Und es gibt Laura ihre Freundin aus der Kanzlei. Sie ist jetzt mit Gero van Hoven, ihrem Chef, verheiratet. Laura ruft panisch bei Nadja an und benötigt dringend ihre Hilfe, etwas Schlimmes ist passiert und sie kann ihren Mann nicht erreichen. Wenn ihr Wissen wollt, was passiert ist, was das alles mit Nadja und Marta zu tun hat, lest es selbst. Dieser Thriller von Romy Haussmann ist so ganz anders als andere Thriller. Gerade die ersten einhundert Seiten haben es in sich. Man versteht eigentlich gar nicht, was das alles soll. Dieses Hin- und Herspringen zwischen den Briefen Nadjas, Vergangenheit und Gegenwart. Und man kann scheinbar auch keinen Zusammenhang zwischen den Ereignissen herstellen. Aber wenn man diese erste Hürde übersprungen hat, dann kommt der große Durchblick. Plötzlich ist da ein Verstehen, sowohl für die Handlung, die Protagonisten und auch für die Briefe. So wie die ersten einhundert Seiten haben es auch die letzten einhundert Seiten in sich. Angefangen von der Spannung die sich aufbaut und Stück für Stück steigert. Dann scheint alles klar. Und dann reist die Autorin das Ruder noch einmal rum und verblüfft mit einem Ende, mit dem ich so auf jeden Fall nicht gerechnet hätte. Ein spannendes Buch, was sich auf jeden Fall lohnt zu lesen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne.
Ein Verwirrspiel
von buchwurm05 - 03.05.2020
Nadja wurde vor Jahren für ein Verbrechen verurteilt. Nach ihrer Haftentlassung findet sie eine Anstellung bei einem Anwalt. Psychisch ist sie immer noch angeschlagen. Lebt ihr Leben so gut es geht. Dann geschieht ein Mord, in den Nadja verwickelt wird. Und damit beginnt ein grausames Spiel..... Marta schläft ist ein Verwirrspiel. In kurzen Kapiteln geht es um Nadja, aber auch um Nelly. Nelly beginnt ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann. Das hat Folgen. Aber was haben diese beiden Erzahlstränge miteinander zu tun? Dann gibt es noch Briefe einer unbekannten Person. Lange ist unklar wer das ist. Zudem springt die Geschichte in der Zeit hin und her. Man muss sich schon konzentrieren um den Anschluss nicht zu verpassen. Genau das hat meinen Ehrgeiz geweckt. Die Story konnte mich gleich in ihren Bann ziehen. Nach und nach werden winzige Puzzleteile präsentiert. Das große Ganze wurde mir aber erst am Schluss bewusst und hatte ich so nicht erwartet. Die Autorin hat es geschafft mit dem Leser*in ein Spiel zu spielen. Genau wie die Protagonisten es im Buch machen. Lediglich das Ende hat sich etwas gezogen. Für mich waren es ein paar Wendungen zu viel. Jedoch wurde alles logisch aufgelöst. Fazit: Ein Thriller, den man nicht einfach mal nebenher lesen kann. Man braucht die volle Aufmerksamkeit um den Faden nicht zu verlieren. Mich konnte die Geschichte zum Miträtseln animieren. Den Schluss hätte ich so nicht erwartet. Empfehle ich gerne weiter.
Ein Thriller außerhalb des Gewöhnlichen
von Liesgern - 02.05.2020
Ein Blick auf das Cover und schon ist klar, "Marta schläft" ist der 2.Thriller der Bestsellerautorin Romy Hausmann. Ein Cover mit absolutem Wiedererkennungswert, aber dennoch ein Buch mit einer ganz neuen Idee. Meine Empfindungen zu diesem Thriller lassen sich vergleichen mit der Entstehung eines Sandbildes, das sich ganz langsam zeigt. Zuerst sind es nur feine Linien die gestreut werden und faszinieren. Man betrachtet sie und kann, so sehr man sich auch bemüht, das ganze Bild einfach nicht erkennen. Doch irgendwann kommt der Wendepunkt und alles nimmt Form an, ja alles fügt sich zusammen und lässt einen das große Kunstwerk erkennen. Nadja versucht ihr Leben so gut es geht zu leben.Dies alles unter den Umständen, dass sie die Last und die Strafe für ein grausames Verbrechen in Haft ertragen musste. Doch ihr Schicksal sieht etwas anderes als Ruhe und Frieden für sie vor. Ein grausamer Mord geschieht und Nadjas Vergangenheit holt sie wieder ein. Sie gerät in ein weiteres Verbrechen, welches unglaubliche Ausmaße mit sich führt. "Marta schläft" hat es mir nicht leicht gemacht hinein zu finden. Ein Thriller der durch verschiedene Zeitebenen und eingesetzte Briefe viele Informationen preisgibt, allerdings ohne diese wirklich zuordnen zu können. Im Lesefluss war dies allerdings ein Problem. Dennoch hat mich das Gelesene und der Schreibstil der Autorin so gefesselt, dass ich es unbedingt verstehen wollte.Mit zum Verstehen wollen, haben ganz besonders kurze Schockinformationen aus der Vergangenheitsperspektive beigetragen. Zum Glück, denn der Wendepunkt kam und damit das schreckliche Begreifen. Was die Charaktere betrifft, erfährt man außer der Geschichte von Nadja noch die einiger anderer vielseitiger Personen. Sie alle haben eine Geschichte zu erzählen, die auf mich eine interessante aber auch bedrückende Wirkung ausgeübt haben. Unvorhersehbar wie die Geschichte war auch der Abschluss. Er ließ mich überrascht, aber zufrieden zurück. Ich vergebe gerne eine Leseempfehlung für alle Thrillerliebhaber, die bereit sind sich außerhalb des Gewöhnlichen zu begeben und sich den Emotionen von komplexeren Charakteren stellen.
Ein spannender Thriller
von Helgas Bücherparadies - 02.05.2020
Laura bittet ihre frühere Arbeitskollegin und Freundin Nadja um Hilfe. Nadja trifft bei Laura ein und findet eine Leiche vor. Da Laura Angst hat ihre Tochter zu verlieren, planen sie gemeinsam die Leiche in den Spreewald zu schaffen und zu entsorgen. Da aber der Ehemann Gero nichts davon wissen soll, fährt Nadja mit der Leiche im Kofferraum schon mal voraus. Eine abenteuerliche Reise beginnt. Dabei hat Nadja viel Zeit zum Nachdenken und ihre eigene Vergangenheit kommt ihr immer wieder in Sinn. Sie lebt in der ständigen Angst entdeckt zu werden. Wird es ihr gelingen die Leiche zu entsorgen? Kommt Laura zum ausgemachten Treffpunkt? Steckt womöglich was ganz anderes dahinter? Was ist wirklich am 17.06.1999 geschehen? Dieses Buch von Romy Hausmann ist ganz anders als Liebes Kind. Man kann und soll die beiden Bücher nicht miteinander vergleichen. Mich hat es von Anfang an fasziniert und durch die unterschwellige Spannung gefangen gehalten. Immer wieder gibt es Einblicke in die Vergangenheit, Auszüge aus Briefen und der Gegenwart. Diese Perspektivenwechsel steigern die Spannung. Die verschiedenen Handlungsstränge werden am Ende gekonnt zusammen geführt. Am Anfang ahnt man nicht, wohin das Ganze führt. Im Mittelpunkt der Geschehens steht Nadja. Ihre Geschichte erfährt man nach und nach. Diese hat mich fasziniert und berührt. Es gibt Einblicke in die Vergangenheit, die sehr dramatisch waren. Die Nebengeschichte von Nelly und Paul ist nicht unbedingt notwendig. Sie verwirren eher. Den Titel Marta schläft, finde ich sehr passend. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne. Fazit: spannend, fesselnd und unvorhersehbar.
Solider Thriller
von Alexandra Horn - 01.05.2020
Kurzrezi Zitat: "Sieben Jahre, falls der Richter einen guten Tag hat und aus irgendwelchen Gründen Mitleid mit dir haben sollte." Klappentext: Hab Dich. Und jetzt spielen wir Gericht. Die Stimme in meinem Rücken sagt:" Das ist eines deiner größten Probleme, nicht wahr, meine Liebe? Dass du dir selbst nicht trauen kannst. Keiner Wunder wahrscheinlich bei deiner Geschichte." Ein abgelegenes Haus im Spreewald wird zum Schauplatz eines bizarren Spiels¿ Mein persönliches Fazit: "Marta schläft" war für mich die ersten 100 Seiten in der Tat eine logistische Herausforderung. Unglaublich viele Personen, Zeitsprünge und Verknüpfungen, die es mir zunächst schwer machten den Überblick zu behalten. Hätte ich das Buch ohne meine "speziellen Aufzeichnungen" ¿¿ weitergelesen, dann hätte ich mich in meinen Gedanken völlig verrannt und das Wesentliche nicht gesehen. Ein Thriller der es definitiv schafft, den Leser an der Nase herumzuführen. Alle Charaktere hätten Grund genug dazu gehabt, ein Verbrechen zu begehen. Ob gebeutelt von ein schweren Kindheit, zerstörte Lebensträume durch diverse Umstände oder sexuelle Neigungen, die lieber im Verborgenen bleiben. Gründe sich zu rächen gibt es in diesem Buch genug. Was liegt da näher, als sich für ein perfides Spiel ein Opfer zu suchen, das sich selbst kaum schützen kann. Doch oftmals kommt es anders als man denkt. Romy Hausmann stellt den Leser vor ein großes Rätsel. Am Ende laufen die Fäden zusammen und alles klärt sich logisch auf. Es gibt wirklich nichts zu bemängeln. Aber leider konnte mich das Buch einfach nicht packen. Kein Protagonist, der mich für sich gewinnen konnte. Mir fehlte es in den letzten zwei Dritteln an Tempo und Spannung und die Irrwege lösten sich für mich zu schnell auf. "Liebes Kind" war 2019 mein Jahreshighlight. Das irre Mädchen mit der großen Wassermelone. Ich liebe sie nach wie vor. Ein Buch, das sich in mein Herz gefressen hat und es gibt wirklich nur wenige Bücher die Emotionen in mir auslösen ¿¿ Ich glaube, "Marta schläft" ist ein Buch, das die Leser spalten wird. Viele werden Romy Hausmann an "Liebes Kind" messen. Ich habe mich bemüht es losgelöst hiervon zu lesen und zu bewerten und ich denke, dass ich bin meiner Linie treu geblieben bin. Liebe Romy Hausmann! Viele Dank für den netten Austausch. Das ist nicht selbstverständlich! Deine natürliches Wesen und deine Art und Weise wie du mir als Bloggerin bisher begegnet bist, finde ich unglaublich positiv Ich freue mich auf dein nächstes Buch! 4/5 Sterne
Marta schläft, aber wie kam es dazu?
von Dyara - 25.04.2020
In ihrer Jugend wurde Nadja für ein Verbrechen verurteilt das sie angeblich nicht begangen hat. Jahre später hat sie sich in Berlin ein neues Leben aufgebaut, sie arbeitet in einer Anwaltskanzlei und lebt sehr zurückgezogen. Als eine ehemalige Kollegin in Schwierigkeiten gerät möchte Nadja ihr helfen, ohne es zu ahnen wird sie in ein perfides Spiel hineingezogen. Ich kann die beiden Thriller von Romy Hausmann nicht vergleichen, weil ich Liebes Kind noch nicht gelesen habe. Der Einstieg in Marta schläft ist mir gut gelungen, die Kapitelüberschriften geben klar an in welcher Geschichte man sich gerade befindet. Also ob es um Nadjas Jugend in Polen geht oder um ihre aktuellen Probleme in Berlin. Außerdem gibt es noch ein paar kleinere Handlungsstränge die gegen Ende perfekt in das große Ganze eingewoben werden. Mir hat die Geschichte gut gefallen, wer einen blutigen Thriller erwartet könnte aber enttäuscht werden, denn viel Blut fließt hier definitiv nicht. Ich lese sehr gerne Geschichten mit kurzen Kapitel und Zeitsprüngen, diese Vorliebe wird hier klar bedient. Mich nervt an Thrillern und Krimis oft, dass ich schon ganz früh weiß wie alles endet, das war hier nicht der Fall. Ich wurde nicht vollkommen überrascht, aber es gab einige spannende Wendungen. Und warum vergebe ich nicht die volle Punktzahl? Die Charaktere sind ein bisschen schwierig. Ich kann nicht sagen warum, aber die vermeintlich böseste Figur hat mir am besten gefallen, dafür wurde ich mit Nadja gar nicht warm. In Anbetracht, dass man die Hauptfigur nicht unbedingt lieben muss wenn der Rest stimmt, habe ich die Geschichte trotzdem gerne gelesen und werde Romy Hausmanns ersten Thriller auf meine Einkaufsliste setzen.
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