Das Chalet

von Ruth Ware
Mit dem Schnee kommt der Tod, Thriller. Originaltitel: One by One. Großformatiges Paperback. Klappenbroschur. …
Buch (kartoniert)
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»Klaustrophobisch, nervenzerfetzend, tödlich.« USA Today


Ein Luxus-Chalet in den französischen Alpen, tiefer Winter und ... plötzlich verschwindet einer nach dem anderen ...

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Produktdetails

Titel: Das Chalet
Autor/en: Ruth Ware

ISBN: 3423263067
EAN: 9783423263061
Mit dem Schnee kommt der Tod, Thriller.
Originaltitel: One by One.
Großformatiges Paperback. Klappenbroschur.
Übersetzt von Susanne Goga-Klinkenberg
dtv Verlagsgesellschaft

22. Dezember 2021 - kartoniert - 411 Seiten

Beschreibung

»Klaustrophobisch, nervenzerfetzend, tödlich.« USA Today


Ein Luxus-Chalet in den französischen Alpen mitten im tiefsten Winter. Die Mitarbeiter eines erfolgreichen Social-Media-Start-ups haben sich hier eingemietet, um über das Übernahmeangebot eines großen Unternehmens zu diskutieren. Die Stimmung ist angespannt. Alle hier haben etwas zu verlieren. Und manche viel zu gewinnen. Dann beginnt das Grauen: Ein Mitglied der Gruppe nach dem anderen wird ermordet oder verschwindet. Nach einem Lawinenabgang ist das Chalet von der Außenwelt abgeschnitten, es gibt keinen Handyempfang. Der Killer muss einer der Gäste sein ...




Von Ruth Ware sind bei dtv weitere spannende Thriller auf Deutsch erschienen:


»Der Tod der Mrs Westaway«


»Hinter diesen Türen«


»Wie tief ist deine Schuld«


»Woman in Cabin 10«


Portrait

Ruth Ware wuchs im südenglischen Lewes auf und lebte nach ihrem Studium an der Manchester University eine Zeit lang in Paris. Sie hat als Kellnerin, Buchhändlerin, Englischlehrerin und Pressereferentin für einen großen Verlag gearbeitet und wohnt jetzt mit ihrer Familie in der Nähe von Brighton. Mit ihren raffinierten, atmosphärischen Thrillern ist sie zu einer der erfolgreichsten internationalen Bestsellerautorinnen geworden.






Pressestimmen

»Die kurzen Kapitel, die perfekt gewählte Szenerie, die langsam, aber geschickt aufgebaute Spannung machen 'Das Chalet' zum Lesespass.«
Markus Wüest, Basler Zeitung 20.01.2022
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Ihrem Buchhändler
von Ihrem Buchhändler - Hugendubel Buchhandlung Erfurt Anger - 31.12.2021
Wer träumt auch davon, mal im Winter abgeschnitten von der Außenwelt mit gutem Essen in einem Luxuschalet in den Alpen festzuhängen? Könnte ganz gemütlich sein? Jaaa, wenn da nicht jemand wäre, der noch ein paar Rechnungen zu begleichen hätte… Extrem spannend und am Ende sehr actionreich!
Bewertungen unserer Kunden
Gefährliche Skiabfahrten
von Knopf - 21.01.2022
'Das Chalet' spielt in den französischen Alpen. Eine Gruppe Mitarbeiter eines jungen IT-Unternehmens möchte dort gemeinsam einen Skiurlaub verbringen. Gleich nach der Ankunft wird allen klar, dass sie nicht sofort wieder abreisen können und nun erst einmal ihre gegenseitige Gesellschaft genießen dürfen. Erinnerte mich stark an Agatha Christies 'Zehn kleine Negerlein' - Die Grundidee wurde ja bereits von mehreren Autoren verwendet, aber Ruth Ware hat mich dann doch wieder einmal überrascht. Das Buch wird aus zwei Perspektiven 'erzählt'. Einerseits von Erin, welche zusammen mit Danny, die Gäste des Chalets versorgt, andererseits von Liz, einer ehemaligen Mitarbeiterin von Snoop. Ihr gehören zwei Prozent der Firmenanteile, welche wohl der Grund für ihre Anwesenheit sind. Obwohl alle sich doch so liebhaben und so gut drauf sind, grummelt es gewaltig im Untergrund. Bei einem Skiausflug passiert es dann: Der erste tödliche Unfall, welchem noch einige folgen sollten. Zusätzlich ein Lawinenabgang und das Chalet ist jetzt endgültig von der Außenwelt abgeschnitten, ohne Strom, Heizung und Telefon. Jeder mißtraut jedem. Die kurzen Kapitel der Erzählerinnen und der rasante Schreibstil verführen dazu immer weiter zu lesen. Die Spannung wird stark aufgebaut und obwohl ich mich eigentlich nicht fürs Skifahren interessiere, wurde ich richtig mitgerissen. Auch die Andeutungen der beiden Frauen an ihr früheres Leben macht schon sehr neugierig. Häppchenweise versteht man manche Beweggründe und Handlungen. Warm werden konnte ich allerdings mit keiner der Personen und auch den Täter/die Täterin hatte ich erst spät auf dem Schirm. Das Buch hat mir einige unterhaltsame, spannende Lesestunden beschert und ich freue mich auf weitere Thriller der Autorin.
Eine mörderische Auszeit
von Sagota - 19.01.2022
Dieser fulminante Winter-Thriller, Das Chalet (UT: Mit dem Schnee kommt der Tod) von Ruth Ware ist nicht der erste Thriller, den ich von dieser englischen Autorin gelesen habe - und wird auch nicht der Letzte sein: Spannende Unterhaltung auf hohem Thriller-Niveau scheint Ruth Ware zu eigen zu sein, was sie zurecht zu einer international anerkannten und erfolgreichen Bestseller-Autorin dieses Genres machte. Französische Alpen, ein Luxus-Chalet: Erin und Danny, Angestellte im Chalet, die sich ausser um das Haus selbst auch um die Gäste kümmern, erwarten eine neue Gruppe, die aus England anreist: Snoop, ein hippes Start-up-IT-Unternehmen, deren Gründer und Angestellte hier eine Auszeit verbringen wollen und das Chalet buchten. Nach der Ankunft der Gäste wird relativ schnell deutlich, dass es Spannungen zwischen den Gruppenmitgliedern gibt, was Erin und Danny nicht verborgen bleibt: Es scheint zwei Lager zu geben, wenn es um die Zukunftsfrage und Entscheidung der gemeinsamen Firma gehen wird: Manche sind für eine Übernahme und manche für den status quo. Im Gegensatz der versnobten, attraktiven und äußerst selbstbewussten, erfolgsgewohnten beiden Chefs und deren Mitgründer namens Topher, Eva, Rik und Elliot scheint sich als einziger Gast die unscheinbare Liz, die zwar bei Snoop kündigte, jedoch Anteilseignerin ist, hier sehr fehl am Platze zu finden und unwohl zu fühlen, was anfangs bei Erin und auch beim Leser ein gewisses Mitleid erzeugt. Der Thriller beginnt mit einem Ski-Ausflug und ist anfangs sehr ruhig, jedoch spätestens als klar wird, dass eine Person der Gruppe unauffindbar und verschollen ist, macht sich Unbehagen in der Gruppe - wie auch bei den Angestellten - breit. Die unterschwelligen Spannungen kommen bei weiteren Todesfällen mit Außeneinwirkung - also Mord - immer mehr zum Vorschein und es ist die Frage, wer hier noch wem vertrauen kann. Als wäre dies noch nicht genug, verschlechtert sich zusehends die Wetterlage und eine Lawine geht ab, die das ohnehin schwer erreichbare Chalet komplett von der Außenwelt abtrennt: Nun beginnen die Verdächtigungen und bevor ein weiterer Mord geschieht, versuchen einzelne Gruppen, Hilfe von außen herbeizuholen; trotz widriger und gefährlicher Schneesituation (das Chalet befindet sich auf 2000 Höhenmetern; alles Notwenige wurde vor dem Lawinenabgang mit einer Standseilbahn hochgeschafft . Wird es jemandem rechtzeitig gelingen, den Mörder zu entlarven - oder wird es weitere Opfer geben? Der Stil von Ruth Ware ist sehr durchdacht und psychologisch raffiniert: Die Spannung entwickelt sich konstant und die Story wird in kurzen Kapiteln immer abwechselnd aus der Perspektive von Erin (Hausangestellte) und Liz (Snoop-Gruppenmitglied) in der Ich-Form erzählt. Motive und Gedanken der ProtagonistInnen sind sehr nachvollziehbar und nach und nach erfährt man mehr von den Hintergründen, die zu den immensen Spannungen führten. Besonders gut gefällt mir am Stil der Autorin, dass sie sehr stark die Umgebung - hier also die französischen Alpen, das fiktive St. Antoine au Lac, in die Handlung einbindet und so eine große atmosphärische Dichte schafft. Das Chalet dürfte nicht nur mich, sondern auch alle skifahrenden Thriller-LeserInnen in ihren Bann schlagen: Ich hatte zu diesem sehr fulminanten und gut geplotteten Thriller einen persönlichen Bezug, da ich mehrmals im Massif Central, dem Département Haute-Savoie, selbst Ski gefahren bin und diese Region als märchenhaftes Naturerlebnis und wahres Schneeparadies in Erinnerung habe. In meinem Falle war es zwar kein Luxus-Chalet mit Angestellten und Pool, jedoch die Außenwelt und die Schneehöhe stimmten! Der fulminante Showdown findet am Ende wiederum im Schnee statt und ist atemberaubend spannend, da man Jäger und Gejagten über die Schulter sehen - und seine Gedanken lesen kann. Auch die Auflösung und das Ende des Thrillers empfand ich als sehr stimmig. Erin und Danny waren mir ganz besonders sympathisch; die Snoop-Firmenmitglieder hingegen weniger: Hier würde ich auch eine gewisse Kritik herauslesen, wie sehr es gerade in der IT-Branche ums Geld verdienen geht (um den Datenschutz der UserInnen geht es weniger) - wie heißbegehrt Firmen sind, die sich im Marktwert weit oben befinden - und wie schnell diese auch in den Keller abstürzen können. Und auch darüber, wie weit manche Menschen gehen, um auf jeden Fall beruflichen Erfolg zu haben. Fazit: Ein sehr empfehlenswerter, spannungsgeladener Winter-Psychothriller par excellence. Psychologisch raffiniert aufgebaut mit zahlreichen unvorhersehbaren Wendungen um die Auszeit eines Start-up-IT-Unternehmens, das vermutlich nicht alle Mitarbeiter richtig einschätzen konnte; ein Blick auch in menschliche Abgründe, in denen sich zuvor so einiges zusammenbraute . Rasante Spannung, die sich stetig steigert. Chalet- und Skiurlaubfeeling incl. Gänsehautfaktor . Von mir gibt es eine überzeugte Empfehlung und 4,5 * und 95° auf der Krimi-Couch.
eingeschneit
von andrea tandel - 10.01.2022
Die Mitarbeiter eines erfolgreichen Social-Media-Start-ups haben sich in einem Luxus-Chalet in den französischen Alpen eingemietet. Hier wollen sie über das Übernahmeangebot eines großen Unternehmens diskutieren. Die Stimmung ist angespannt. Bei der ersten Ski-Tour verschwindet ein Mitglied der Gruppe. Zurück im Chalet wird einer nach dem anderen ermordet oder er verschwindet. Zu allem übel ist das Chalet nach einem Lawinenabgang auch noch von der Außenwelt abgeschnitten, es gibt keinen Handyempfang und die Leitungen sind tot. Der Mörder ist unter ihnen. Das Buch hat mir gut gefallen. Es war spannend und flüssig geschrieben. Ich war sehr gespannt, wer der Mörder ist und aus welchen Beweggründen er gehandelt hat. Ich stelle es mir furchtbar vor, in einem Chalet oder Hotel gefangen zu sein und zu wissen, dass einer der anderen Gäste ein Mörder ist. Ich hätte da keine ruhige Minute. Bei ihnen war es ja noch schlimmer, sie waren ja alle Kollegen. Wem traut man da noch? Irgendwie hatte jeder zumindest ein kleines Motiv und hätte der Täter sein können. Oder er ist für die eine oder andere Tat nicht infrage gekommen. So musste ich bis zum Schluss rätseln wer denn nun der Mörder ist. 4 von 5*.
Tod in Eis und Schnee
von Petra Sch. - 03.01.2022
Die Mitarbeiter eines britischen Start-Ups treffen sich in einem französischen Chalet, um über die Zukunft der Firma zu sprechen. Soll das Übernahmeangebot angenommen werden oder die App doch ausgebaut werden? Alle haben etwas zu verlieren bzw. zu gewinnen, die Stimmung ist angespannt... bis die Chefin beim Schifahren verunglückt. Und kurz darauf weitere Mitarbeiter sterben. Da das Chalet aufgrund eines Schneesturms und Lawinenabgangs eingeschneit und von der Außenwelt abgeschnitten ist, muss der Mörder unter ihnen sein... Meine Meinung: Die Geschichte fesselt von Anfang an durch eine atmosphärische, beklemmende Schreibweise und einem von Beginn an hohen Spannungsbogen, der einen mitreißt. Man kann sich sowohl den Handlungsort, als auch die Personen alle genau vor seinem inneren Auge vorstellen. Zuerst muss man sich aber erstmal in die vielen Personen einfinden. Eine hilfreiche Übersicht der acht Mitarbeiter und Geschäftspartner der App Snoop findet man zu Beginn; doch man muss erst herausfinden, wer die beiden Ich-Erzählerinnen sind, aus deren Sicht man häppchenweise die Geschehnisse präsentiert bekommt. Es wird nämlich einerseits aus Sicht von Erin berichtet; sie ist die Angestellte und Gastgeberin im Chalet, gemeinsam mit Danny, dem Koch. Und dann ist da Liz, die ebenfalls dem Leser über die Geschehnisse berichtet. Liz ist eine ehemalige Mitarbeiterin von Snoop, die aber 2% der Anteile besitzt und somit ausschlaggebend ist für die Abstimmung über den Verkauf oder nicht. Die Autorin schafft es hervorragend, dass man die Beklemmung und Angst nach dem Verschwinden von Eva und der darauffolgenden Erkenntnis eines Schiunfalls nachvollziehen kann. Und als dann auch noch 2 andere Mitarbeiter sterben und ein weiterer verschwindet und ein Schreiben hinterlässt, in dem er den anderen mitteilt, dass es ihm leid tut, ist man mittendrin im Rätseln, wer wohl der Mörder ist und warum. Nach einem Lawinenabgang, der die Seilbahn zerstört, und auch noch Stromausfall ist, machen sich die übriggebliebenen Sechs auf den Weg, um Hilfe zu holen. Dass ausgerechnet die beiden ich-Erzählerinnen, die verletzt im Chalet zurückbleiben, macht es noch spannender, weil man auch nicht weiß, wie die beiden Gruppen vorankommen. Und der Stromausfall und die Kälte macht alles nochmal beklemmender. Nur die Erzählungen am Schluss waren mir etwas zu viel und zu langatmig; nach dem Showdown hätte man die Zukunft der Personen für meinen Geschmack auch einkürzen können. Dass ich schon recht bald wusste, wer der Mörder war, hat dem Lesespaß keinen Abbruch getan, weil ich immer noch am Motiv rätseln musste. Fazit: Zu Beginn ein klassischer Whodunit-Krimi mit beklemmender Atmosphäre, polarisierenden Persönlichkeiten und einem rasanten Showdown.
Nichts neues, nicht überraschend
von Dana G. - 03.01.2022
Ein Luxus-Chalet in den französischen Alpen mitten im tiefsten Winter. Die Mitarbeiter eines erfolgreichen Social-Media-Start-ups haben sich hier eingemietet, um über das Übernahmeangebot eines großen Unternehmens zu diskutieren. Die Stimmung ist angespannt. Alle hier haben etwas zu verlieren. Und manche viel zu gewinnen. Dann beginnt das Grauen: Ein Mitglied der Gruppe nach dem anderen wird ermordet oder verschwindet. Nach einem Lawinenabgang ist das Chalet von der Außenwelt abgeschnitten, es gibt keinen Handyempfang. Der Killer muss einer der Gäste sein (Quelle: Klappentext, Lovelybooks) Auch wenn ich mich sehr auf dieses Buch gefreut habe, weil Ruth Ware eine fantastische Autorin ist, muss ich gestehen, dass ich im Großen und Ganzen doch sehr enttäuscht bin. Erstmal war die erste Hälfte sehr gewöhnungsbedürftig, um nicht zu sagen langweilig und alles andere als spannend. Es wird aus der Sicht von zwei Protagonisten erzählt. Teilweise ist die Handlung sehr unrealistisch und fadenscheinig. Fast alle Figuren sind unsympathisch, was die Lust am Lesen sehr erschwerte und nicht gerade steigerte. Motiv und Täter werden schon sehr bald klar und den Gedanken und die Hoffnung auf eine überraschende Wendung kann man schnell verwerfen. Die Idee und Umsetzung war nichts Besonderes, vor allem aber nicht neu. Keine Leseempfehlung von mir und von mir gibts gut gemeinte 3 von 5 Punkte.
Snoop
von Suntweety - 03.01.2022
Die IT-Firma Snoop bucht sich im Charlet für 1 Woche Weihnachtsfeier ein. Dabei kommt es zu einem Lawinenunglück und sie sind eingeschneit. Bald wird allen klar, das einer nach dem anderen der Gruppe umgebracht wird. Wer steckt dahinter und können sie entkommen? Das Cover wirkt düster und passt zu der Geschichte. Der angeraute Rand gefällt mir sehr gut und ist ein Hingucker. Der Schreibstil ist flüssig und man fliegt nur so durch die kurzen Kapitel, die nur noch mehr Spannung aufbauen. Es wir überwiegend abwechselnd aus 2 Perspektiven erzählt. Einmal Erin, die Hausdame und zum Anderen Liz, die ehemalige Angestellte bei Snoop.  Somit bekommt man einen guten Einblick über die Personen, wie sie wirken und wie das Geschehene wahrgenommen wird. Die Geschichte hat mich regelrecht gefesselt. Es gab einige falsche Fährden, die ich ebenfalls erst zum Schluss als dieses erkannt habe. Man konnte hier sehr gut miträtseln und spekulieren wer dahinter steckt. Bis fast zum Schluss wusste man es nicht und war doch an Ende überrascht. Die Autorin werde ich mir merken und hoffe bald wieder etwas von ihr zu lesen.
chalet de la mort
von stefanb - 03.01.2022
Ruth Ware entführt uns in ein schönes Luxus-Chalet in den französischen Alpen. Dort haben sich Mitarbeiter eines Unternehmens eingemietet. Bereits nach den ersten Seiten ist man vom Schreibstil gefangen und merkt mit jeder weiteren Seite, dass sich die Stimmung ändert und es zunehmend bedrückender wird. Und das nicht erst ab dem Lawinenabgang und der Trennung zur Außenwelt. Wie gewohnt schreibt Ruth Ware spannend, atmosphärisch dicht und temporeich und obwohl man schon relativ schnell weiß wer hinter diesen Morden steckt, wird es bis zum Ende niemals langweilig. Für dieses schön durchdachte Setting hätte ich nicht unbedingt dieses Social-Media-Start-up-Thema gebraucht, wer hier wen und warum snoopt. Das passt zwar ganz gut zur Story und dem Setting, zumal auch jedes Kapitel mit einer Snoop-ID und Snoopscriber beginnt. Mich hingegen hat es eher etwas gestört. Besonders gefällt mir, dass die Geschichte aus den Sichtweisen der Protagonistinnen Erin und Liz erzählt werden. Man erhält Einblicke in ihre Gedankenwelt und wird dadurch sehr tief mit ins Geschehen gezogen. Auch das Ende war ein toller Showdown. Halsbrecherisch und sehr gelungen. "Das Chalet" von Ruth Ware ist ein gut geschriebener Thriller mit tollem Setting.
Idee ist nicht innovativ, dennoch spannend
von Anonym - 03.01.2022
Das Chalet ist mein dritter Thriller von Ruth Ware und hat mir gut gefallen. Worum geht es? Mehrere Kollegen eines Start-up Unternehmen machen für ein paar Tage Urlaub in einem Chalet. Außerdem lernen wir neben den Kollegen noch zwei Mitarbeiter des Chalets kennen. Die Stimmung war schon zu Beginn angespannt, aber als dann plötzlich ein Mord geschieht und draußen ein Schneesturm tobt, geht die Angst in der Gruppe rum. Denn einer von ihnen muss der Täter sein. Der Schreibtstil ist fesselnd und somit bin ich schnell mit dem Buch vorangekommen. Das Buch bringt die Atmosphäre gut rüber und ist durchweg spannend aufgebaut. Ich habe während des ganzen Lesens gerätselt wer der Täter sein könnte und welches Motiv hinter der Tat steckt. Durch die verschiedenen Perspektiven wird die Geschichte noch lebendiger, da man in jedem Kapitel mehr über diese Person erfährt. Die Geschichte lebt durch mehrere Geheimnisse, aber ich bin nicht auf den Täter gekommen und fand die Geschichte nicht vorhersehbar. Dennoch muss man sagen, dass die Geschichte nicht wirklich innovativ ist, da die Idee von einer eingeschneiten einsamen Hütte oder einem Chalet nichts Neues ist. Während des Lesens kamen Erinnerungen an ähnliche Bücher hervor, wie zum Beispiel an das Buch Frostgrab, wo ebenfalls eine Gruppe von Menschen in den französischen Alpen abgeschnitten war vom Rest der Welt. Aus diesem Grund gebe ich dem Buch gute 4 Sterne, es ist zwar keine komplett neue Idee für einen Thriller, aber es war dennoch eine interessante Auflösung.
beklemmend
von mellidiezahnfee - 02.01.2022
Auch im neuen Thriller von Ruth Ware gibt es ein Locked in Setting. Alle Personen , in diesem Fall die Angehörigen einer Start-up-Firma plus zwei Angestellte des Chalets, sind in diesem Chalet eingeschlossen und einige von ihnen sterben. Auf der Skipiste oder unter mysteriösen Umständen im Chalet. Und das Besondere: jeder ist verdächtig. Die einen haben ein Alibi, andere wiederum nicht und viele haben ein Motiv. Jetzt liegt es am Leser herauszufiltern, wer die Taten begangen haben könnte und wer nicht. Alle Protagonisten dieses Buches werden über eine Liste in das Buch vorab eingeführt und in der Geschichte selber sehr gut und lebendig beschrieben. Man ist als Leser sofort in der Geschichte drin und hat aufgrund des sprachgewandten Schreibstils der Autorin teilweise auch das Gefühl sich mitten in der Szenerie zu befinden. Alles ist beklemmend, beengt und von großem Misstrauen geprägt. Dann stellt sich auch noch heraus, dass einige Menschen nicht die sind, die sie angeben zu sein und das macht das Ratespiel dann erst recht amüsant und spannend. Der Spannungsbogen ist generell sehr hoch, es passiert viel, vor allem Kommunikation und Verdächtigungen. Ohne Handyempfang und abgeschnitten von der Außenwelt kommen dann natürlich auch einige Fehltritte ans Licht, die besser verborgen geblieben wären. Erzählt wird aus der Perspektive zweier junger Frauen , Erin, die Bedienstete des Chalet und Liz, eine der Mitreisenden. Diese wechselnden Perspektiven sorgen für einen recht guten Kontrast in den verschiedenen Sichtweisen und Handlungsabläufen, haben aber leider auch den Nachteil , dass man als geübter Thrillerleser sehr schnell auf die Auflösung kommt. Dieses Buch hat mich wunderbar unterhalten und ist ein spannend geschriebener Rätselspaß für alle Krimifans , die überschaubare Settings mögen. Gut ausgearbeitete Charaktere mit großen Kontrasten und ein klug ausgearbeiteten Plot. Mich hat es bedauerlicherweise nicht zu 100 % überzeugen können, da ich die Auflösung viel zu naheliegend fand. Sorry dafür.
Spannung pur
von querbuch - 02.01.2022
Es war das Schlimmste, was ich je erlebt habe. Kaum zu glauben, aber wahr. Sogar dieses Wochenende eingeschlossen. Noch weiß Erin nicht, was dieses Wochenende bringt. Eine Entscheidung über den Verkauf des hippen Social-Media-Start-up soll an diesem Wochenende im exclusiven französischen Skiort Saint-Antoine getroffen werden. Die Stimmung scheint locker und gelöst bei der Anreise in das verschneite Chalet, das nur über eine Bahn oder mit dem Hubschrauber erreichbar ist. Es wird getrunken und gescherzt, nur eine ist still und fühlt sich fehl am Platz - Liz. Längt aus dem Unternehmen ausgeschieden, weiß sie nicht, warum gerade sie an der Fahrt teilnehmen sollte. Es gibt nur eine Sache, die sie noch mit Snoop, der Firma für die sie einst fast alles gegeben hatte, noch verbindet. Zwei Prozent der Anteile, die bei der Verkaufsentscheidung das Zünglein an der Waage sein können. Doch kaum im Chalet angekommen, gibt es den ersten Toten und ein Unglück folgt dem nächsten. Liz und Erin, die angestellte Gastgeberin des Chalets, erzählen abwechseln diesen Thriller, der wirklich spannend daherkommt. Ruth Ware vermittelt ganz ausgezeichnet die hilflose Situation, in der sich die Protagonisten befinden. Die Lawine bringt alle in eine ausweglose Situation und man möchte lesen, lesen, lesen, denn irgendwer muss doch der Mörder sein! Es gibt keine Verbindung zur Außenwelt, keinen Strom, keine Heizung, das Essen wird knapp und auch die Zahl der Gäste des Chalets minimiert sich rasant. Spannung pur, ich kann es nur empfehlen!
EEE Eien Arbeitstreffen gerät ausser Kontrolle
von Heidi - 01.01.2022
"Das Chalet" von Ruth Ware ist der erste Thriller den ich von dieser Autorin gelesen habe. Die Führungsebene und einige wichtige Mitarbeiter eines Start-up-Unternehmens (Musik App) treffen sich in einem luxuriösen Chalet in den französischen Alpen. Es sollen wichtige Entscheidungen getroffen werden, aber man will auch Spaß haben und so beschließt man, vor der eigentlichen Arbeit Ski zu fahren. Zumal schlechtes Wetter angekündigt wurde. Die Angestellten des Chalets (Erin und Danny) sehen den Ausflug mit gemischten Gefühlen entgegen. Es kommt wie es kommen muss, bereits nach dem ersten Skitag fehlt am Abend eine Person. Ungewiss bleibt was geschehen ist. War es ein Mord oder Unfall? Es kommt zu einem Lawinenabgang und das Chalet ist von der Außenwelt abgeschnitten. Telefon und Stromverbindungen sind ausgefallen. Unruhe macht sich breit, weitere Todesfälle folgen. Jeder verdächtigt jeden. Zumal fast alle ein Motiv haben und niemand vertraut mehr dem anderen. Es scheint, dass nur Erin und Danny sicher seien. Schließlich machen sich einige "Eingeschneite" auf den Weg um Hilfe zu holen. Kann der Wahnsinn gestoppt und die Verbrechen aufgeklärt werden? Zwar hat Ruth Ware hier ein bekanntes Thema aufgegriffen, jedoch gelingt es ihr hervorragend einen dynamischen Spannungsbogen aufzubauen. Zu Beginn war ich ein wenig überfordert, da sämtliche Protagonisten im Buch vorgestellt werden (gleich am Anfang) und ich dachte ich müsste mir nun alle Charaktere ganz genau merken. Aber die Bedenken lösten sich schnell auf. Die Handlung wird abwechselnd aus der Perspektive von Liz (einer Teilhaberin der Firma) und Erin (Servicekraft im Chalet) erzählt. Somit kann man dem Geschehen sehr gut folgen. Die Kapitel sind kurz und knackig, so bleibt der Verlauf dynamisch. Es braucht ein bisschen, bis die Geschichte in Fahrt kommt, aber dann geht es Schlag auf Schlag und man mag das Buch kaum aus den Händen legen. Mit meiner Vermutung wer der Täter sein könnte, lag ich von Anfang an richtig (war also ein bisschen vorausschaubar), aber das hat mich nicht gestört, denn Ruth Ware versteht es, die Spannung zu halten und bringt interessante psychologische Aspekte ans Licht. Aus meiner Sicht noch nicht der ganz perfekte Thriller, aber schon sehr nah dran. Weitere Thriller von Ruth Ware stehen nun auf meiner Wunschleseliste und ich empfehle dieses Buch auf alle Fälle mit vier von fünf Punkten weiter, denn es ist solide gemacht und dürfte Thrillerfans nicht enttäuschen.
Spannende Unterhaltung auf hohem Niveau
von JoanStef Bender - 30.12.2021
Spannende Unterhaltung auf hohem Niveau Dieser neue Thriller von Ruth Ware wird am 22.12.2021 in Deutschland erscheinen. Das Original : One by One ( 12.10.2020),wurde von Susanne Goga-Klinkenberg, ins Deutsche übersetzt. Und trägt nun den Titel: Das Chalet. mit dem Schnee kommt der Tod . Die britische Autorin Ruth Ware hat weltweiten Erfolg mit ihren Romanen. Drei, ihrer psychologisch ausgeklügelten Kriminalromane,wurden in über 40 Sprachen übersetzt und weltweit verkauft.. Sie wurde 1977 in Südengland geboren und lebt in Brighton/Großbritanien. Als Fremdsprachen-Korrespondentin, Englischlehrerin und Service-Berufen tätig, hatte sie auch eine Weile in Paris gelebt. Der erste, in Deutschland erschienene Roman war : Im dunklen, dunklen Wald ( 2016). Dieser wurde vom dtv-Verlag München veröffentlicht. Das Cover: zeigt eine, von mit Schnee bedeckten Felsmassiven, umgebene einsame Berg-Hütte. Der dadurch entstehende, bedrückende Eindruck, wird durch den Titel verstärkt. Jetzt erwartete ich einen spannenden & sicher auch, beklemmenden Roman. Der Inhalt: Die Mitarbeiter und Eigner eines Start-ups, treffen sich in den französischen Alpen, in einem feudalem Chalet. Es sollen wichtige Veränderungen in der Firmenstruktur, besprochen werden. Schon bei Eintreffen der Gäste, wird das Wetter zunehmend ungemütlicher. Schnee-& Geröll-Lawinen sind nun nur eine Gefahr, denen die Gruppe & deren Gastgeber, ausgesetzt sind. Schon nach kurzer Zeit kommen die ersten Teilnehmer ums Leben. Abgeschnitten von dem Rest der Welt, versuchen alle, ihres & das Leben der Anderen, zu schützen. Was passiert hier und wer ist verantwortlich? Mein persönlicher Leseeindruck Erzählstil, Grammatik, Übersetzung: Die Autorin benutzt eine sehr gute Gliederung. Die Kapitel sind immer einer Person zugeordnet, die dann die Geschehen in Real-Zeit in der Ich-Form , erzählt. Dadurch werden mir nicht nur die Geschehnisse, besonders greifbar, dargestellt. Ich fühle mich den Emotionen, Gedanken und Motivationen der jeweiligen Personen sehr nah. DIe Erzählung geht in gutem Tempo voran & lässt nicht viel Leerlauf , zwischen den mitunter gefährlichen Etappen. Die Fage warum hier geschieht, was niemand erwartet hätte, ist bis kurz vor dem Buchende, präsent und unvorhersehbar. Spannung und Thrill: Es zieht sich ein roter Spannungsfaden durch die gesamte Story. Gedanklich bin ich als Ermittlerin dabei. Ich möchte nicht, dass meine Favoriten zu Schaden kommen. So manche Situationen sind sehr spannend und machen es unmöglich, das Buch zur Seite zu legen. Zusammenfassung: Der Ein oder Andere, werden sich hier an ein anderes 2020 veröffentlichtes deutsches Buch erinnern. Die Geschichte erzählte von einer Gruppe Menschen, die im Gebirge durch extremen Schneefall eingeschlossen wurden. Hier kamen ebenfalls einige der Teilnehmer, ums Leben Ich hoffte, dass es nicht, zu viele Paralellen geben würde. Nun, da ich Das Chalet gelesen habe, stelle ich fest: es gibt einige Ähnlichkeiten. Aber, diese haben meinen positives Gesamteindruck nicht geschmälert.. Im Rückblick ist ganz klar: obwohl sich einige Rahmenbedingungen ähneln, ist es eine andere Geschichte. Die deutsche Übersetzung ist gut gelungen. Ruth Ware zeigt in diesem Roman ihr Können und unterhält auf hohem Niveau. Ich ziehe einen halben Punkt bei der Bewertung ab, da sich die Rahmenbedingungen ähneln. Fazit: EIne sehr gute 4,5*Sterne Bewertung verbunden mit einer Leseempfehlung für Thriller-Fans,
Lesenswerter Thriller!!
von Fee04 - 27.12.2021
Klappentext: Ein Luxus-Chalet in den französischen Alpen mitten im tiefsten Winter. Die Mitarbeiter eines erfolgreichen Social-Media-Start-ups haben sich hier eingemietet, um über das Übernahmeangebot eines großen Unternehmens zu diskutieren. Die Stimmung ist angespannt. Alle hier haben etwas zu verlieren. Und manche viel zu gewinnen. Dann beginnt das Grauen: Ein Mitglied der Gruppe nach dem anderen wird ermordet oder verschwindet. Nach einem Lawinenabgang ist das Chalet von der Außenwelt abgeschnitten, es gibt keinen Handyempfang. Der Killer muss einer der Gäste sein Es ist bereits mein zweites Buch von Ruth Ware und obwohl die Idee mit dem verschütteten Chalet und rätselhaften Morden in einer Gruppe nicht neu ist, hat mich das Buch bis zuletzt sehr gut unterhalten. Der Schreibstil ist fesselnd, es wird abwechselnd zwischen Erin und Liz in der Ich-Form erzählt. Anfangs ist es etwas langatmig, jedoch wird das Chalet in den Alpen wunderschön beschrieben, auch die Ausführungen zu den Protagonisten ist umfangreich. Der Thriller seine ganz eigene klaustrophobische Art und legt ab der Hälfte an Spannung und Nervenkitzel zu. Es stellt sich schnell heraus, wer der Mörder ist und doch macht dies dem meisterhaften Ende keinen Abbruch. Im Gegenteil die Spannung wird sogar noch erhöht. Persönlich wurde ich sehr gut unterhalten und kann diesen Thriller empfehlen! Einen Punkt ziehe ich ab weil es zu sehr an andere Bücher mit ähnlichem Inhalt z.B.Offline erinnert.
Versunken im Schnee
von Annabell95 - 27.12.2021
Die Mitarbeiter eines erfolgreichen Media-Start-Up Unternehmens haben sich in einem Chalet in den französischen Alpen eingemietet. Die Diskussion über das Übernahmeangebot eines erfolgreichen Unternehmens steht im Vordergrund. Mit auf dem Programm: Skifahren. Die Stimmung unter den Gästen ist angespannt. Manche haben viel zu verlieren, aber manche auch viel zu gewinnen. Nach einem Lawinenabgang beginnt das Grauen. Ein Mitglied nach dem anderen verschwindet oder wird ermordet aufgefunden. Eins ist klar: Der Mörder muss einer der Gäste sein. Zu Beginn ist die Story etwas langatmig und zäh. Die Story wird über die ganze Länge des Buchs abwechselnd aus der Sicht von Liz (Miteignerin des Start-ups) und Erin (Hausmutter des Chalets) in der Ich-Perspektive erzählt. Man spürt die Gedanken und Gefühle dieser beiden Hauptprotagonisten und kann sich auch recht gut in sie hineinversetzen. Es dauert ein wenig bis die ganze Handlung an Fahrt aufnimmt. Aber dann wird es herzzereißend spannend und nervenaufreibend. Es wird realtiv schnell aufgelöst, wer hier hinter den Morden steckt, aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Eher im Gegenteil dann nimmt die Spannung nochmal an Fahrt auf. Man kommt kaum zu Atem. Nur kurz bekommt man als Leser eine kleine Pause zum Verschnaufen bis es dann rasant weitergeht. Mit den verschneiten Alpen und dem Chalet, abgeschnitten von der Außenwelt wurde ein tolles Setting geschaffen. Allerdings war es irgendwie nichts Neues. Es hat mich so an Arno Strobels Offline erinnert. Mein Fazit: Temporeich, herzzereißend spannend und nervenaufreibend. Ein tolles Buch für kalte Wintertage, aber leider nicht unbedingt was Neues. Trotzdem eine klare Leseempfehlung.
Eingeschneit
von Gosulino - 27.12.2021
Die Mitarbeiter einer Social Media Firma finden sich in einem Chalet in den französischen Alpen ein, um über ein Übernahmeangebot der Firma zu diskutieren und abzustimmen. Die Stimmung ist kurz vorm kippen, als die Teilnehmer beschließen, trotz starker Schneefälle, Skifahren zu gehen, um die Gemüter wieder zu beruhigen. Die beiden Angestellten des Chalets, Erin und Danny, sorgen für das Wohl der Gäste und Erin begleitet die Gruppe als Skiführerin. Anfänger und Fortgeschrittene suchen ihre Pisten aus und als sich die Gruppe abends wieder im Chalet einfindet, ist ein Mitglied verschwunden. Als sich eine Lawine löst, das Chalet von der Außenwelt abgeschnitten ist und eine weitere Person den Tod findet, ist allen klar, der Mörder ist unter den Gästen. Dies war der erste Roman, den ich von Ruth Ware gelesen habe und sicher nicht der letzte. Der angenehme Schreibstil der Autorin war bezeichnend, die Charaktere sehr gut dargestellt mit all ihren Macken und Eigenheiten. Ebenfalls ist die Stimmung im Chalet sehr gut eingefangen, vielleicht auch durch die Erzählweise, die abwechselnd aus der Sicht von Erin und Liz geschieht. Die Spannung baut sich langsam auf und steigert sich bis zum Ende. Wer selbst Ski fährt, dem bleibt vor allem am Schluss während der Fahrt auf der von der Lawine verschütteten schwarzen Piste das Herz fast stehen. Ein sehr guter Roman, dem ich alle fünf Sterne und eine Leseempfehlung gebe.
Spannung im Schnee
von readingmimi - 27.12.2021
In Das Chalet von Ruth Ware lernen wir eine Gruppe von Mitarbeitern eine Social-Media-Start-ups kennen, die zusammen in ein Chalet in den französischen Alpen fahren. Hier soll eine Übernahmeangebot zusammen diskutiert, aber natürlich auch Ski gefahren werden. Die Gruppe ist gespalten, wie sie sich entscheiden sollen. Noch bevor eine Entscheidung getroffen werden kann, wird schon das erste Mitglied nach einem Skiausflug vermisst und kurz darauf beginnt das Morden im Chalet. Der Anfang war sehr langatmig, sodass es leider auch erst ab der Hälfte spannend wurde. Die erste Hälfte war man sehr damit beschäftigt sich zu merken wer welcher Protagonist war und kommt immer wieder durcheinander. Ab der Hälfte wurde es dann spannend, was aber viel mehr am Schreibstil als an der eigentlichen Offenbarung des Mörders lag, da ich gleich von Anfang an einen Verdacht hatte, der sich dann auch bestätigt hat. Leider waren die Protagonisten auch alle nicht sonderlich sympathisch. Jedoch muss betont werden, dass mir der Schreibstil wieder einmal sehr gut gefallen hat und man daher die Geschichte doch sehr schnell liest. Der Thriller ist keineswegs schlecht, aber auch nicht das beste Werk der Autorin.
Alptraum in den Bergen
von kikiwees.welt.der.buecher - 26.12.2021
Die Mitarbeiter des Start-Up-Unternehmens Snoop verbringen ihren luxuriösen Firmenausflug in einem Chalet in Frankreich. Doch mit der Urlaubsstimmung ist es schnell vorbei, bereits vom ersten Skiausflug kehrt eine Mitarbeiterin nicht zurück und nachdem kurze Zeit später eine Lawine das Chalet von der Außenwelt abschneidet, stellt sich heraus, dass unter den Gästen ein Mörder sein muss. Luxusurlaub in den Bergen, eine traumhafte Winterlandschaft, hier scheint zunächst ein Wintermärchen wahr zu werden, bevor sich dann alles in einen Alptraum verwandelt. Die Spannung ließ am Anfang einige Kapitel auf sich warten, denn das Einführen der zahlreichen Charaktere braucht seine Zeit, aber nach dem Lawinenabgang hat mich die beklemmende Stimmung und das tiefe Misstrauen jedem gegenüber an die Handlung gefesselt. Ich mochte die kurzen Kapitel, den Schreibstil und die Erzählperspektiven. Man erfährt die Geschichte aus Sicht von Liz, einer Teilhaberin der Firma und Erin, die als Angestellte im Chalet arbeitet. Auch die Idee der Snoop App fand ich kreativ und gelungen, gäbe es sie wirklich, würde ich mit Sicherheit zu den Usern gehören. Der Spannungsbogen ist konstant gespannt und steigt zum Ende hin noch einmal dramatisch an. Trotzdem konnte mich die Auflösung und der Schluss nicht so überraschen und überzeugen, wie beispielsweise bei Hinter diesen Türen der Wow-Effekt blieb leider diesmal aus. Das Chalet ist ein Thriller, der das Rad nicht neu erfindet und mit dem abgeschnittenen Chalet in den Bergen ein beliebtes und bekanntes Thriller-Setting bietet. Durch den anschaulichen Schreibstil löste dieses Buch bei mir aber ein absolutes Unbehagen ausl und hat mich bezüglich Täter und Motiv den überwiegenden Teil des Buches miträtseln lassen. Von mir gibt es vier Sterne und eine Leseempfehlung.
One by one
von Galladan - 26.12.2021
Das Chalet: Mit dem Schnee kommt der Tod, Thriller von Ruth Ware, erschienen im dtv Verlag am 22. Dezember 2021. Topher St Clair-Bridges und Eva van den Berg umringen sich jeder mit einer Art Hofstaat. Sie sind Gründer eines IT-Unternehmens und Topher möchte das Geschäft erweitern, Eva hingegen will es mit großem Gewinn verkaufen. Um die Fronten zu klären sind sie mit den anderen Eignern und einigen Mitarbeitern in ein wunderschönes Chalet gefahren, um Besprechungen zu machen und dazwischen die Zeit mit gutem Essen und etwas Skifahren zu nutzen. Nach einem Ausflug kommen nicht alle wieder zurück ins Chalet, schlimmer noch, eine Lawine trifft das Chalet und plötzlich sind Gäste und Personal von der Außenwelt fast völlig abgeschnitten. Die Geschichte wird aus Sicht von Erin und Liz erzählt. Erin ist eine Angestellte, die sich um das Haus und die Gäste kümmert, Liz ist eine der Gäste über die Zukunft des Unternehmens entscheiden werden. In den weitläufigen französischen Alpen fühlt man sich schnell bedrängt und eingesperrt als es die Lawine schafft Internet, Telefon und Rückweg abzuschneiden. Wie viel schlimmer ist es, wenn dann noch eine Person nach der anderen ermordet wird. Wir wissen schon bei den ersten Zeilen des Buches wie viele Tote es gab, nicht aber wer Opfer und wer Täter ist. Durch die Abwechselnde Erzählung durch die beiden Protagonisten werden verschiedene Blickwinkel gezeigt und man kann gut mitfühlen, wie es sich dort im Schnee anfühlt. Ruth Ware hat wieder einen Page Turner geschrieben, der mich begeistert hat. Klare Leseempfehlung.
Ruth Ware weiß einfach wie Spannung geht
von Anonym - 25.12.2021
Ruth Ware ist auf dem besten Weg, sich ganz nach oben auf meine Lieblings-Autoren Liste zu setzen, mit diesem Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte, ist sie auf jeden Fall wieder ein gutes Stück weiter nach oben gehüpft. Zwar ist die Story alles andere als neu - eine Gruppe von Menschen sitzt fest in einem abgelegenen einsamen Chalet und es sterben nacheinander Mitglieder dieser Gruppe, es ist also vollkommen klar, dass einer aus der Gruppe der Mörder sein muss - aber Ruth Ware hat das so dermaßen spannend geschrieben, dass es keineswegs vorhersehbar oder auch nur in Ansätzen langweilig gewesen wäre. Ganz im Gegenteil, während des Lesens hatte zumindest ich immer mal wieder einen anderen Verdächtigen in Betracht gezogen. Nach ca. zwei Dritteln des Buchs ist dann klar, wer der Mörder ist. Hier war ich ein bisschen besorgt, ob nach dieser Auflösung der Rest des Buchs dann wohl immer noch spannend ist, meine Besorgnis war aber völlig unbegründet. Alles in allem von mir eine absolute Leseempfehlung.
Dramatischer Aufenthalt in den Bergen
von Hornita - 22.12.2021
Die spannende Geschichte um den Firmenausflug eines IT Start-Ups ins Bergchalet, bei dem sich immer mehr Tote ansammeln, wird aus den Perspektiven zweier weiblicher Hauptpersonen erzählt. Die Anzahl der Verdächtigen ist von Anfang an begrenzt und erinnert damit an klassische Agatha Christie Settings. Bei der Art und Weise, wie die Personen miteinander umgehen, musste ich unweigerlich an Sartres "Geschlossene Gesellschaft" denken, denn es finden sich immer neue Allianzen, die dann andere Personen unter Druck setzen. Alle Personen sind sehr glaubhaft und nachvollziehbar beschrieben und psychologisch gekonnt umgesetzt. Der Thriller lässt sich flüssig und am liebsten in einem Rutsch lesen, die Sprache ist angenehm. Ich wurde sehr gut unterhalten und kann dieses Buch nur empfehlen.
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