Schloss Hessen - Fürstlich Braunschweigische Residenz der Renaissance als Buch (kartoniert)
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Schloss Hessen - Fürstlich Braunschweigische Residenz der Renaissance

'Arnhold & Kotyrba Architekturführer'. m. 53 Abbildungen. Geklebt 15, 0 cm / 15, 0 cm / 0, 5 cm ( B/H/T ).
Buch (kartoniert)
Hessen ist eine Gemeinde, die im Landkreis Harz im nördlichen Harzvorland direkt an der Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen liegt.
Über die Frühgeschichte der Burg in Hessen können bis heute nur Vermutungen angestellt werden. Die erste na … weiterlesen
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Schloss Hessen - Fürstlich Braunschweigische Residenz der Renaissance als Buch (kartoniert)

Produktdetails

Titel: Schloss Hessen - Fürstlich Braunschweigische Residenz der Renaissance
Autor/en: Sándor Kotyrba

ISBN: 3942712105
EAN: 9783942712101
'Arnhold & Kotyrba Architekturführer'.
m. 53 Abbildungen.
Geklebt
15, 0 cm / 15, 0 cm / 0, 5 cm ( B/H/T ).
Kotyrba Verlag und Medien

17. Juni 2016 - kartoniert - 64 Seiten

Beschreibung

Hessen ist eine Gemeinde, die im Landkreis Harz im nördlichen Harzvorland direkt an der Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen liegt.
Über die Frühgeschichte der Burg in Hessen können bis heute nur Vermutungen angestellt werden. Die erste nachweisbare Quelle über die Existenz einer solchen stammt aus dem Jahr 1129, in dem die Edelherren von Hessen als Besitzer von Dorf und Schloss genannt wurden. Wie die damalige Burg allerdings aussah, wurde nicht überliefert. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Anfänge des heutigen Schlosses noch vor der ersten Erwähnung Hessens in einer Schenkungsurkunde Kaiser Ottos I. im Jahre 966 zu finden sind. Einige Architektur- und Kunsthistoriker gehen davon aus, dass eine erste Burganlage in Hessen zu Beginn des 10. Jahrhunderts angelegt wurde. Zu dieser Zeit ließ der damalige ostfränkische König Heinrich I. (reg. 919-936) entlang seiner östlichen Reichsgrenze eine Burgenkette als Schutz gegen die Slawen und Ungarn errichten. Von seiner geografischen Lage her könnte Hessen ein Teil dieser Verteidigungslinie gewesen sein.

Erhaltene und archäologisch untersuchte Burganlagen, z.B. die Westerburg oder die Kaiserpfalz Werla bei Schladen, die nachweislich ein Teil der Burgenkette Heinrichs waren, lassen Rückschlüsse auf die Anlage und Gestalt der Burg Hessen zu Beginn des 10. Jahrhunderts zu. Demnach könnte in Hessen eine kreisförmige Befestigungsanlage aus Erdwällen mit Holzpalisaden existiert haben. Ein Nachweis dafür müsste jedoch durch archäologische Grabungen erbracht werden. Die früheste, sicher dokumentierte Bausubstanz am Hessener Schloss ist in die Zeit um 1300 zu datieren. Vermutlich wurde seinerzeit über den Fundamenten des frühromanischen Vorgängerbaus eine Burg errichtet, die den Kern des heute noch erhaltenen Schlossensembles bildet.

Schon zu Beginn des 14. Jahrhunderts wurde die Burg als eine Anlage mit zwei Höfen mit jeweils ei-nem Bergfried angelegt. Der erste Hof wurde durch eine vierflügelige Kernburg (Oberburg) umfasst. Westlich davon erstreckte sich die dreiflügelige Unterburg, welche sich zu der kompakten Anlage der Oberburg öffnete. Die Unterburg ist als Wirtschaftshof geplant worden. Wie bei Niederungsburgen charakteristisch, umschloss die Anlage ein schützender Wassergraben, wobei die Ober- und Unterburg nicht durch Wasser getrennt waren. Die gesamte Burg wurde von einer ca. 1,80 m starken Ringmauer umgeben, welche gleichzeitig als Fundament der grabenseitigen Außenmauern der Burg diente. Bis auf den im Südosten der Oberburg errichteten Pavillon entstanden alle der heute noch erhaltenen Gebäude sowie die um 1950 abgetragenen Bereiche der Oberburg (Nord- und Westflügel) in ihrer Kernbausubstanz zu Beginn des 14. Jahrhunderts. Mit der ersten Erwähnung der beiden Bergfriede und der Steinscheune an der Nordflanke der Unterburg im Jahr 1355 ist ein sicherer Hinweis auf den baulichen Charakter der Burganlage um 1350 gegeben.

Die in der Mitte des 14. Jahrhunderts vorhandene Bausubstanz verdeutlicht, dass die Burg auch für Wohnzwecke vorgesehen war. Darauf weist eine Beschreibung von 1369 hin, die das "hus to hesnum" als "slot" (Schloss) bezeichnet. Im Zuge des Ausbaus der Hessener Burg wurde 1343 der Hessendamm als Weg über das Große Bruch nach Mattierzoll aufgeschüttet. Der Ausbau des Hessener Schlosses zu einem fürstlichen Renaissanceschloss begann unter Heinrich dem Jüngeren, Herzog zu Braunschweig-Lüneburg (reg. 1514-68). In den Jahren 1535 bis 1538 beauftragte der damalige Pächter Kurt von der Schulenburg den Abriss des "Alde Huß" (Nordflügel der Oberburg), um es durch das "Newe Hause darin der Windelstein und Hoffestuben" zu ersetzen.

Am Bergfried der Unterburg (Hausmannsturm) wurden eine Uhr (Seyger) sowie eine Glocke angebracht. Das gesamte Schloss wurde mit einem Fachwerkaufbau und Ziergiebeln versehen. Die farbliche Gestaltung des Ensembles war typisch für die Zeit der Renaissance.

Inhaltsverzeichnis

Zeittafel Schloss Hessen
Turm der Unterburg (Hausmannsturm)
Torhaus
Brauerei
Herrenhaus
Steinscheune
Westflügel
Portale des Westflügels
Bergfried der Oberburg
Malereien im ersten Obergeschoss
des Turmes der Oberburg
Südflügel
Arkaden
Ostflügel
Schlosskapelle
Nordflügel
Altan
Der Fürstlich Braunschweigische
Garten zu Hessen
Elisabeth-Stift
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