Nasses Grab (Zwischen Mord und Ostsee, Küstenkrimi 1) als Buch (kartoniert)
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Nasses Grab (Zwischen Mord und Ostsee, Küstenkrimi 1)

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Am Ostseestrand der Halbinsel Holnis, Dänemark in Sichtweite, wird die schrecklich entstellte Leiche eines Mannes gefunden. Eine Hiobsbotschaft, die kurz vor Start der neuen Urlaubssaison zahlende Gäste abschrecken könnte. Somit ist bei den Ermittlun … weiterlesen
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Nasses Grab (Zwischen Mord und Ostsee, Küstenkrimi 1) als Buch (kartoniert)

Produktdetails

Titel: Nasses Grab (Zwischen Mord und Ostsee, Küstenkrimi 1)
Autor/en: Thomas Herzberg

ISBN: 394536292X
EAN: 9783945362921
Paperback.
FeuerWerke Verlag

16. März 2021 - kartoniert - 276 Seiten

Beschreibung

Am Ostseestrand der Halbinsel Holnis, Dänemark in Sichtweite, wird die schrecklich entstellte Leiche eines Mannes gefunden. Eine Hiobsbotschaft, die kurz vor Start der neuen Urlaubssaison zahlende Gäste abschrecken könnte. Somit ist bei den Ermittlungen Leisetreten angesagt.

Ina Drews und Jörn Appel - das neue Team der Flensburger Mordkommission - kommen da gerade recht. Aber schon ihr erstes Aufeinandertreffen endet im Eklat, wofür es gute Gründe gibt. Während sich die beiden widerwillig zusammenraufen, geht es mit den Ermittlungen anfangs erfreulich schnell voran.

Doch mehr und mehr versinkt alles sicher Geglaubte in einem Strudel aus Lügen und Halbwahrheiten. Hinzu kommt Druck von oben, mit dem sich Ina und Jörn noch zusätzlich herumschlagen müssen. Dabei gerät selbst der Mordfall zeitweise in Vergessenheit ...

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Zwischen Mord und Ostsee - Ein Tippfehler? Keineswegs! Vielmehr definiert diese Schreibweise, wo genau die Kommissare Ina Drews und Jörn Appel auf die Jagd nach Mördern gehen. Zwischen den Meeren, wo Wind und Wetter einen auf die Probe stellen, die meisten Leute nicht besonders redselig sind, und wo das Land so flach ist, dass man morgens schon sehen kann, wer mittags zu Besuch kommt. Eine Landschaft, in die man sich einfach verlieben muss.
Wer dabei sein will, wenn Ina und Jörn zwischen Sylt, St. Peter-Ording und Usedom an Nord- und Ostsee ermitteln, ist herzlich eingeladen. Und eins kann ich versprechen: Langweilig wird es bestimmt nicht!

Der neue Küstenkrimi von Bestseller-Autor Thomas Herzberg.

Portrait

Mit weit über 1,5 Millionen verkauften Büchern gehört Thomas Herzberg zu den erfolgreichsten Krimiautoren der letzten Jahre. Seine Wegner-Reihe hat Kultstatus, die Sylt-Krimis um Hannah Lambert sind auf gutem Weg dorthin. Als "leichte Kost" beschreibt er das, was er da tut. Wer probieren möchte, ist herzlich eingeladen...
Bewertungen unserer Kunden
Da fehlte mir noch ein bisschen was...
von Gisel - 14.04.2021
Am Ostseestrand der Halbinsel Holnis wird die schrecklich entstellte Leiche eines Mannes gefunden. Das neue Team der Flensburger Mordkommission, Ina Drews und Jörn Appel, sind angehalten, eher vorsichtig zu ermitteln, denn sie sollen zahlende Gäste in der Urlaubssaison nicht abschrecken. Aber sie müssen sich auch erstmal zusammenraufen, denn beide kennen sich bereits und haben wenig Lust auf eine Zusammenarbeit. Doch obwohl es anfangs ganz gut läuft mit den Ermittlungen, löst sich der Fall letztendlich nicht so schnell auf wie erhofft... Ein interessantes Team wird hier zusammengewürfelt, kennen sie sich doch bereits aus anderen Zusammenhängen: Jörn ist der Ex-Mann von Inas Schwester, zwischen den beiden lief es noch nie richtig gut. Doch es ist spannend und gleichzeitig realistisch zu lesen, wie sich das Verhältnis zwischen ihnen entwickelt. Das Thema Menschenschmuggel ist sehr feinfühlig in die Geschichte eingearbeitet. Allerdings konnte ich mit einigen Geschehnissen nicht so ganz einig gehen: Der Chef der beiden kommt mir eher flach ausgearbeitet vor, und die Probleme mit der Pubertät erhalten zwar ihren Platz, werden dann aber recht pauschal und vor allem voller Klischees abgehandelt. Vor allem habe ich beim Lesen immer wieder den Bezug zum Land zwischen den Meeren verloren, da hätte ich mir noch mehr Lokalkolorit gewünscht. Alles in allem hat diese Reihe noch viel Potenzial, da kann sich noch vieles im Verlauf der Fälle entwickeln. Deshalb vergebe ich knappe 4 von 5 Sternen.
Das neue Team der Flensburger Kripo...
von Sylvia Ballschmieter - 14.04.2021
Zwischen Mord und Ostsee- Nasses Grab von Thomas Herzberg mein Fazit: Den Leser erwartet ein packender, spannender und fesselnder Kriminalroman. Es ist der 1.. Teil einer Roman- Serie und jeder Teil ist in sich abgeschlossen. Das Buch ist leicht und flüssig geschrieben. Als Leser tauche ich in die Welt der Flensburger Kripo ein. Ein neues Ermittler- Team muss sich zusammen raufen. Es sind Ina Drews und Jörn Appel. Beide kennen sich bereits, denn Jörn ist der Ex- Mann ihrer Schwester. Ich begleite beide bei ihren Ermittlungen. Denn auf der kleinen Halbinsel Holnis ist eine Leiche angespült worden... Unfall oder Mord? Schnell steht fest, der Tote wurde erschlagen. Als eine alte Frau ihren Sohn als vermisst meldet, steht schnell fest das es sich um seine Leiche handelt. Ina und Jörn ermitteln jeder auf seine Art und oft im Alleingang... Ihre Ermittlungen konzentrieren sich auf das Schiff " Lüttje Deern", denn hier arbeitete der Tote. Kommt mit und schaut den Kommissaren über die Schulter und helft, den Mord aufzuklären...
Rauer Ton auf hoher See
von venenorojo - 13.04.2021
Gleich zu Beginn startet das Buch spannend - nämlich mit der Entsorgung einer Leiche auf hoher See. Ein Fall für das neue Flensburger Team Ina Drews und Jörn Appel. Für beide ist der Beginn der Zusammenarbeit ein wenig schwierig, da sie sich aus der Vergangenheit kennen. Auch der neue Chef ist quasi ein alter Bekannter... Nach einigen persönlichen Differenzen raufen sich Ina und Jörn jedoch zusammen und bilden ein gut zusammenarbeitendes Team, das sich trotzdem erst einmal in ein paar Spuren verrennt und nicht so wirklich weiter kommt. Denn was sie aufdecken, ist eher eine Arbeit für den Zoll und scheint nichts mit dem Mord zu tun zu haben. Rasant entwickeln sich die Dinge und aus einem Mord werden drei Morde. Thomas Herzberg schreibt sehr kurzweilig, so dass es Spaß macht, den Roman am Stück zu lesen. Ein leichter, aber sehr unterhaltsamer Küstenkrimi mit verschiedenen Charakteren, die doch ein wenig Lust auf die schon angekündigte Fortsetzung aufkommen lassen.
Schwieriger Beginn
von scouter - 10.04.2021
Ina Drews nimmt nach ein paar Jahren den Polizeidienst in Flensburg wieder auf. Karsten Bruhns ist ihr neuer Chef und ehemaliger Liebhaber. Außerdem bekommt sie einen altbekannten Kommissar als Partner, es ist ihr Ex-Schwager, Jörn Appel. Da sind Konflikte eigentlich vorprogrammiert. Auf Holnis wird ein Toter gefunden und das stört den Innenminister wegen der Touristen sehr und erhöht damit den Druck auf die Polizeibehörde. Die Polizisten ermitteln im Umfeld des Ermordeten. Er war Matrose auf einem Boot und es wurde auf jeden Fall kein Fisch gefangen. In Zusammenarbeit mit dem Zoll kommt der Verdacht auf, dass mit dem Boot Schmuggelgut transportiert, wurde. Auf jeden Fall haben die Kommissare eine Menge Staub aufgewirbelt, denn der Kapitän wird schwer verprügelt. Sie versuchen das Boot beim Schmuggeln zu ertappen, aber das gelingt nicht. Bei weiteren Vernehmungen taucht ein Verdacht auf: Menschenschmuggel. Ob hier das Motiv für den Tod von Piet Nissen, lag? Ein sehr interessantes Buch, das von Beginn an die Charaktere sehr sorgfältig entwickelt und bei den Guten sehr positiv, bei den Bösen geht es stetig bergab. Caro, die nach einem Trauma zurückkehrt und die in Flensburg geboren ist. Das ihr neuer Partner Jörn Appel ist, ihr Ex-Schwager, passt ihr überhaupt nicht. Schwierig ist auch das sie mit dem Kriminaldirektor ein Verhältnis hatte. Jörn hat dagegen nicht nur Bedenken in der Zusammenarbeit mit Cora, es gibt da auch noch seine Tochter Dini, die gerade massive Probleme bereitet und seine Ex jetzt den Vater einfordert. Ein nicht gerade tolles Umfeld für die Ermittlungen in diesem Mordfall. Aber die Beiden raufen sich zusammen und werden ein ganz passables Team. Die Figuren werden sehr schön entwickelt und ich konnte jeden dieser Schritte gut nachvollziehen. Eingebettet ist dieser Mordfall in ein typisches Umfeld, sehr schweigsame und mundfaule Einheimische, denen die Ermittler alles aus der Nase ziehen müssen. Die Einbindung des Menschenschmuggels ist ein sehr aktuelles Grenzthema und passt hier gut in die Story. Der Krimi bleibt bis zum Ende spannend, da man einiges Vermuten kann, doch das Motiv doch lange im Dunkeln bleibt. Ich finde den Krimi "Nasses Grab" von Thomas Herzberg spannend, aktuell und unterhaltsam. Sehr viele Facetten des Lebens im Norden und im zwischenmenschlichen Bereich, so dass ich dieses Buch gerne empfehlen kann.
Spannend
von Christin O. - 08.04.2021
Ein Toter am Strand ist das Letzte, was sie jetzt gebrauchen können. Am Ostseestrand der Halbinsel Holnis, Dänemark in Sichtweite, wird die schrecklich entstellte Leiche eines Mannes gefunden. Eine Hiobsbotschaft, die kurz vor Start der neuen Urlaubssaison zahlende Gäste abschrecken könnte. Somit ist bei den Ermittlungen Leisetreten angesagt. Ina Drews und Jörn Appel - das neue Team der Flensburger Mordkommission - kommen da gerade recht. Aber schon ihr erstes Aufeinandertreffen endet im Eklat, wofür es gute Gründe gibt. Während sich die beiden widerwillig zusammenraufen, geht es mit den Ermittlungen anfangs erfreulich schnell voran. Doch mehr und mehr versinkt alles sicher Geglaubte in einem Strudel aus Lügen und Halbwahrheiten. Hinzu kommt Druck von oben, mit dem sich Ina und Jörn noch zusätzlich herumschlagen müssen. Dabei gerät selbst der Mordfall zeitweise in Vergessenheit ... Es ist schwierig ein genaues Fazit zu ziehen, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten...daher kurz und knapp: Ein spannender, aber kurzweiliger Küstenkrimi mit einem sympathischen Ermittlerduo und authentischen Charakteren. Durchaus lesenswert, aber keine hohe Krimikunst. Man kann trotzdem auf den zweiten Band gespannt sein.
Spannender Krimi mit dem Ermittlerteam Ina Drews und Jörn Appel
von Babs - 05.04.2021
Zwischen Mord und Ostsee Nasses Grab von Thomas Herzberg Ein neues Ermittlerteam nimmt seine Arbeit auf. Ina Drews und Jörn Appel haben ihre Anfangsschwierigkeiten, miteinander, mit ihrem Arbeitskollegen und im privaten Bereich. Aber sie finden verschiedene Wege alles unter einen Hut zu bringen,sodass ihre zusammen Arbeit klappt. Flüssiger Schreibstil. Die Beschreibung der Protagonisten ist gut gelungen, sodass man ihre Beweggründe, Handlungen und Emotionen gut nach voll ziehen kann. Die Beschreibung der Handlungsorte ist gut gelungen , man hat das Gefühl man steht neben den Akteuren und sieht so genauso viel wie diese. Die Ermittlungen kommen nicht in null Komma nichts zum Erfolg, sondern ihre Ansätze entpuppen sich manches mal als falsch , aber gerade dies macht alles authentisch. Hoffe auf ein baldiges wiedersehen mit dem Ermittlerteam Ina Drews und Jörn Appel, da mir dieser einige spannende Lesestunden beschert hat.
Harte Zeiten an der Küste
von Caroas - 03.04.2021
Dieser erste Krimi von Herzberg mit Ina und Jörn als Ermittlerteam nimmt einen mit an die Küsten Deutschlands sowie Dänemarks. Ina und Jörn müssen nicht nur ihr privates Leben unter einen Hut bringen sondern auch die Treffen mit ihrer neuen zickigen Schreibkraft und ihrem neuen Chef. Der Leser wird hier mit auf eine Ermittlung mitgenommen, die mit Mord, Schmugglerware und Menschenhandel zu tun hat. Beide Ermittler kommen sympathisch rüber und man nimmt ihren den Verlauf der Ermittlung mit all ihren Höhen und Tiefen ab. Nebstbei erfährt man auch einiges über den Fischhandel und den Menschen vor Ort. Ein gelungener Start zu einer neuen Serie, die verschiedenen Charaktere sind gut beschrieben und der Schreibstil ist flüssig. Ich freue mich schon auf Band 2.
Das ist ein spannender und unterhaltsamer Küstenkrimi.
von MariaSonne - 03.04.2021
Zum Inhalt: Am Ostseestrand der Halbinsel Holnis, Dänemark in Sichtweite, wird die schrecklich entstellte Leiche eines Mannes gefunden. Eine Hiobsbotschaft, die kurz vor Start der neuen Urlaubssaison zahlende Gäste abschrecken könnte. Somit ist bei den Ermittlungen Leisetreten angesagt. Ina Drews und Jörn Appel - das neue Team der Flensburger Mordkommission - kommen da gerade recht. Aber schon ihr erstes Aufeinandertreffen endet im Eklat, wofür es gute Gründe gibt. Mein Fazit: Ich bin ein großer Regionalkrimi Fan und kam bei diesem Buch auf meine Kosten. Hoch im hohen Norden, werden zwei sympathische Ermittler an einen Mordfall gesetzt. Sie müssen sich etwas zusammenraufen aber schaffen das in kürzester Zeit. Durch gute Arbeit und gezieltes Fragen, kommen sie gut im Fall weiter. So bleibt es spannend für den Leser und das ist gut so. Der Schreibstil ist locker und man hat einen guten Lesefluss. Bei manchen norddeutschen (platt) Ausdrücken musste man etwas nachdenken, aber das ist ja authentisch für eine Küstenkrimi. Außerdem kommt die dänische Sprache für die Ermittler zum Einsatz. Ich bin sehr gespannt auf weitere Bände mit dem Team Drews und Appel.
Neues Flensburger Ermittlerduo
von Anonym - 02.04.2021
Für das neue Team der Flensburger Mordkommission ruft die Arbeit, nachdem am Ostseestrand der Halbinsel Holnis eine schrecklich entstellte Leiche eines Mannes gefunden wird. Kurz vor dem Start der Urlaubssaison ist dieser Mordfall besonders brisant und erfordert absolute Diskretion. Der flüssige und leichte Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut. Durch die kurzen Kapitel ist der Krimi sehr angenehm zu lesen. Die involvierten Charaktere sind vielseitig und gut in das Szenario integriert. Leider rücken die Ermittlungen des Mordfalls durch die Geschichte um das Ermittlerduo Ina Drews und Jörn Appel in den Hintergrund. Denn die beiden verbindet eine persönliche Vergangenheit. Allgemein kann man den leichten Küstenkrimi Zwischen Mord und Ostsee von Thomas Herzberg als einen sehr soliden Start einer neuen Krimireihe bezeichnen.
Urlaubskrimi für den Strand
von Paul Schmitz - 31.03.2021
Ina Drews und Jörg Appel kommen neu zur Flensburger Mordkommission. Dort müssen sie sofort einen Mord aufklären. Eine männliche Leiche wurde am Strand der Halbinsel Holnis gefunden. Appel und Drews haben zu Beginn ein ziemlich angespanntes Verhältnis, da Appel früher mit der Schwester von Drews verheiratet war und Drews ihm die Schuld an der Trennung gibt. Als weiteres Problem hatte Drews früher ein Verhältnis mit dem auch neu nach Flensburg versetzten Polizeidirektor. Aus dieser kurzen Zusammenfassung der privaten Probleme der Hauptakteure kann man sich schon vorstellen, dass diese Probleme einen großen Teil des Buches füllen. Der eigentliche Fall bekommt dabei weniger Gewicht. Ich vermisse bei diesem Krimi die Spannung. Thomas Herzberg erzählt recht betulich mit einer unerklärlichen Distanziertheit. Als Krimi im Strandkorb sicher das Richtige. Es besteht noch Luft nach oben.
Schöner Friesenkrimi
von Anett Heincke - 29.03.2021
"Nasses Grab" ist der 1. Teil der neuen Krimireihe "Zwischen Mord und Ostsee". Ich habe ihn als ebook mit 277 Seiten gelesen, die in 51 Kapitel eingeteilt sind. Im Anschluss findet man eine Leseprobe des 2. Teils ¿Grünes Grab`. Am Strand der Halbinsel Holnis wird die Leiche eines Mannes gefunden. Schnell kann dieser einem Fischkutter zugeordnet werden. Jetzt beginnen für Ina Drews und Jörn Appel die Ermittlungen. Es ergeben sich interessante persönliche Konstellationen. Die beiden haben einen holprigen Start, da sie sich schon lange kennen und so ihre Probleme miteinander haben. Aber sie raufen sich sehr schnell zusammen und werden bald zu einem guten und eingespielten Team. Die humorvollen verbalen Schlagabtausche der beiden haben mir gefallen. Auch der Kriminaldirektor ist für Ina kein Unbekannter, was sich zwischendurch als schwierig herausstellt. Die Ermittler verfolgen einige Spuren, die allerdings zu Beginn ins Leere führen und die Sache gestaltet sich schwieriger als gedacht. Einige Kapitel sind aus der Perspektive eines afrikanischen Flüchtlings geschrieben. Das ist sehr bewegend. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es war nicht super spannend, ließ sich aber sehr gut lesen, die Kapitel waren relativ kurz. Mit den schön beschriebenen Landschaften war es ein friesisch ruhiger Krimi. Die Charaktere waren gut herausgearbeitet und authentisch. Das Cover mit dem Leuchtturm, der Möwe, dem dunklen Himmel und der düsteren See passt gut und hat mir gefallen.
Gemütlicher Friesenkrimi
von fredfred - 28.03.2021
In der Flensburger Förde wird eine Leiche gefunden, die augenscheinlich gewaltsam zu Tode kam. Zum Glück verzeichnet die Flensburger Mordkommission zwei Neuzugänge, die sich sofort um diesen Fall kümmern muss, der zu Beginn der Tourismussaison denkbar ungünstig liegt. Die beiden, Ina und Jörn, kennen sich überraschenderweise von früher und auch zu ihrem Vorgesetzten gibt es mit Ina eine interessante Vorgeschichte. Es gibt also eine Reihe privater Verwicklungen und familiäre Nebenschauplätze, die in der Erzählhierarchie den gleichen Stellenwert haben wie die eigentliche Mordermittlung. Diese läuft erst mal sehr zäh an. Sie führt in die Menschenschmugglerszene zwischen Deutschland und Dänemark. Den Beteiligten ist so schnell nichts nachzuweisen und schon gar nicht ein Mord. Ina und Jörn finden schnell zu einer harmonischen Arbeitsweise, die zu einem erfolgreichen Einstand in die Mordkommission führt. Um es vorwegzusagen: Rasant ist dieser Krimi nicht, eher im Gegenteil. Die ganzen familiären Episoden entschleunigen, sind aber auch sehr interessant. Gerade so ein pubertierender Teenie wie Jörns Tochter, kann allerhand Zündstoff bergen. Alles, was den Mordfall betrifft, hätte ich mir noch etwas ausführlicher und spannender gewünscht, doch immerhin bleiben am Ende keine offene Fragen übrig. Der Schreibstil des Autors ist gleichbleibend ruhig. Irgendwie passt das allerdings auch zu dem friesischen Flair, den friesischen Protagonisten und vor allem den wortkargen Seeleuten. Mir hat es in der Flensburger Mordkommission ganz gut gefallen und sicher gibt es bald mehr von dort zu lesen.
Zwischen den Meeren
von subechto - 28.03.2021
Sonne, Wind und Meer. So kann man zumindest literarisch verreisen und ein bisschen von Urlaub träumen. Deshalb musste ich mich hier unbedingt bewerben - und wurde nicht enttäuscht. "Nasses Grab (Zwischen Mord und Ostsee)" ist der Auftakt einer neuen Krimi-Reihe, die im hohen Norden verortet ist. Worum geht es? Am Ostseestrand der Halbinsel Holnis wird die schrecklich entstellte Leiche eines Mannes gefunden. Schnell steht fest, es handelt sich um Peter Nissen, der auf einem Kutter gearbeitet hat. Carina Drews und Jörn Appel von der Flensburger Mordkommission ermitteln. Jörn kommt aus Bochum. Er ist der Ex-Mann von Inas Schwester und so scheinen die Konflikte vorprogrammiert¿ Thomas Herzberg hat seinen Küstenkrimi atmosphärisch mit viel Lokalkolorit in Szene gesetzt. Spannend, keine Frage. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Dazu flüssig geschrieben und flott zu lesen. Eine echte (positive) Überraschung. Denn den Autor kannte ich bisher nicht. Es wird ermittelt, manch falsche Fährte begangen, überraschende Nebenwege tun sich auf. Nichts ist wie es scheint. Doch am Ende ist alles stimmig aufgelöst. Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Ina und Jörn, die sich noch zusammenraufen müssen, sind mir sofort ans Herz gewachsen. Fazit: Kurzweilige Krimi-Kost zum Schmunzeln. Gerne mehr davon!
Spannung pur, von der ersten bis zur letzten Seite
von Rabbitmaus - 27.03.2021
Toll geschrieben, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Nachdem ein toter Mann an der Ostseeküste gefunden wurde, haben Ina und Jörn, als neues Team der Mordkommission alle Hände voll zu tun. Die beiden Ermittler haben auch keinen guten Start, sowie bei den Ermittlungen, als auch privat, denn die beiden kennen sich. Schnell raufen sie sich zusammen und bilden ein fantastisches Team. Bei den Ermittlungen geht es allerdings zunächst recht schleppend voran, denn nichts scheint logisch zu sein. Statt dem Mörder näher zu kommen, decken sie allerhand grauenhafte Dinge auf, dich ihrem Chef reicht das nicht und macht zusätzlich Druck... Schon von der ersten Seite an, konnte ich das Buch nicht weglegen. Es ist wirklich super geschrieben und die Charaktere sind durchweg sympathisch beschrieben. Der Autor gibt außerhalb der Ermittlungen auch einen tollen Einblick in die privaten Hintergründe der Ermittler was das Buch authentisch und zusätzlich spannend macht. Es gab keinen Teil in diesem Buch, der mich nicht interessierte. Der Spannungsbogen wurde durchweg aufrecht erhalten, so dass ich bis zum Ende mitgefiebert habe. Außerdem werden aktuelle Themen angesprochen, die leider sehr realistisch und dementsprechend schlimm dargestellt werden, was dem Buch noch einen zusätzlichen Pluspunkt gibt. Auch die Ermittlungen selbst waren stimmig und zu keiner Zeit langweilig oder stockend. Für mich ein sehr gelungener Auftakt einer neuen Krimireihe mit hohem Potential. Ich würde mich über weitere Bände mit dem Ermittlerduo freuen.
Buch verliert durch Nebenschauplätze an Spannung
von Rebecca1120 - 27.03.2021
Carina Drews, von allen nur Ina genannt, kehr in ihre alte Heimat Flensburg zurück, um nach einer 11-monatigen Auszeit wieder als Mordermittlerin zu arbeiten. Doch hier muss sie feststellen, dass ihr neuer Partner der Exmann ihrer Schwester ist, gegen den sie nach der Scheidung der beiden so einige Vorbehalte hat. Gleich bei Arbeitsantritt wird am Strand eine männliche Leiche gefunden. Scheinen Ina und Jörn am Anfang noch von einer schnellen Aufklärung des Falls auszugehen, erweist sich dies als absoluter Irrtum. Immer mehr bewegen sie sich in einem Netz aus Schweigen und Lügen. Der Krimi liest sich flüssig. In meinen Augen verliert sich der Autor aber in zu vielen Nebenschauplätzen. So zum Beispiel die Schwierigkeiten der beiden Ermittler ein Team zu bilden, der Ärger von Jörn mit seiner pubertierenden Tochter, seine finanziellen Probleme. Das hat mich zu sehr von der eigentlichen Mordermittlung abgelenkt und ging zu Lasten der Spannung. Gut gefallen haben mir der wieder einfließende Humor des Autors bei der anschaulichen Beschreibung von Personen wie auch dem Schlagabtausch zwischen Ina und Jörn. Alles in allem ein lesbarer Krimi, mit sympathischen Ermittlern, dessen Spannung aber noch ausbaufähig ist. Von mir gibts diesmal nur 3 Lese-Sterne.
Hat noch Luft nach oben
von Leserin - 27.03.2021
Am Ostseestrand der Halbinsel Holnis, Dänemark in Sichtweite, wird die schrecklich entstellte Leiche eines Mannes gefunden. Eine Hiobsbotschaft, die kurz vor Start der neuen Urlaubssaison zahlende Gäste abschrecken könnte. Somit ist bei den Ermittlungen Leisetreten angesagt. Ina Drews und Jörn Appel - das neue Team der Flensburger Mordkommission - kommen da gerade recht. Aber schon ihr erstes Aufeinandertreffen endet im Eklat, wofür es gute Gründe gibt. Während sich die beiden widerwillig zusammenraufen, geht es mit den Ermittlungen anfangs erfreulich schnell voran. Doch mehr und mehr versinkt alles sicher Geglaubte in einem Strudel aus Lügen und Halbwahrheiten. Hinzu kommt Druck von oben, mit dem sich Ina und Jörn noch zusätzlich herumschlagen müssen. Dabei gerät selbst der Mordfall zeitweise in Vergessenheit ... (Klappentext) Die Krimi läßt sich gut lesen. Die Charaktere sind gut beschrieben und ich konnte sie mir auch sehr gut vorstellen. Die Handlung ist mir ein wenig zu stark mit dem privaten Umfeld der Ermittler behaftet, anstelle den Schwerpunkt auf den eigentlichen Fall zu legen. Die Handlungsorte konnte ich mir gut vorstellen und ich war mitten dabei. Trotzdem ein schöner Krimi für Zwischendurch, einfach nur genießen.
Küstenkrimi mit Lust auf Meer
von Sandhaas - 26.03.2021
Ina Drews und Jörn Appel - 2 Kommissare, die sich schon aus der Vergangenheit kennen und sich deshalb nicht leiden können, treffen bei Ihren neuen Jobs bei der Kripo Flensburg aufeinander und sollen gemeinsam im Mordfall einer bei Holnis aufgefunden Leiche ermitteln. Natürlich sind da Startschwierigkeiten vorauszusehen, denn die beiden müssen sich erst mal zusammenraufen und die Vergangenheit aufarbeiten. Aber immer mehr harmonieren die beiden miteinander und trotzen den Schwierigkeiten, die sich auch im internen Dienstbetrieb auftun. Eine unterhaltsame und flüssig geschriebene Story, die den Leser schnell in die Handlung einbindet. Genau wie bei Klaus-Peter Wolf und Eva Almstädt atmet man bei Thomas Herzberg mit jedem Wort die frische Meeresluft ein. Fazit: Wer das Land zwischen den Meeren mag und die Mentalität des Nordens Deutschland spürt wird dieses Buch gierig verschlingen wie ein frisches Krabbenbrötchen oder die dänischen Hot Dogs.
Noch Luft nach oben
von Mathildis Schmitz - 26.03.2021
Ina Drews und Jörg Appel sind neu in der Flensburger Mordkommission und bekommen gleich einen Fall auf ihre Schreibtische: ein Mann wurde auf der Halbinsel Holnis tot aufgefunden. Er arbeitete auf einem Fischerboot, das wahrscheinlich nicht nur Fische transportierte. Die Zusammenarbeit von Appel und Drews gestaltet sich von Beginn an schwierig, denn Appel war einmal mit Drews Schwester verheiratet und hat sie betrogen. Drews dagegen hatte ein Verhältnis mit dem jetzigen Polizeidirektor. Keine einfachen Verhältnisse! Das Buch ist sehr konventionell geschrieben und das Privatleben der Ermittler steht (zu) oft im Vordergrund. Das geht auf Kosten der Spannung. Leider ist auch der Schreibstil etwas betulich und auf größere Überraschungen wartet man vergeblich. Das Ermittlerduo hat noch viele Entwicklungsmöglichkeiten, da ist noch Luft nach oben!
neue Ermittler
von crazy girl - 25.03.2021
Cover und Titel passen zur Handlung. Ina Drews war elf Monate von den aktiven Ermittlungen frei gestellt und kehrt nun zur Mordkommission nach Flensburg zurück. Dort wird sie nicht nur mit ihrem ehemaligen Freund und jetzigem Chef konfrontiert. Sie bekommt Jörg Appel als Partner, der sich aus Bochum an die Küste versetzen lassen hat. Jörg ist der unbeliebte Ex-Schwager von Ina. Ihr erster Toter liegt ausgerechnet auf der Halbinsel Holnis, wo andere Leute Urlaub machen. Der Innenminister mischt sich ein. Dies ist der Auftakt zu einer neuen Serie des Autors und enthält natürlich auch einiges zum Privatleben der Ermittler, die sehr sympathisch rüber kommen. Die Landschaft rund um die Küste und in Dänemark wird sehr genau beschrieben. Die Handlung ist spannend mit viel Witz und Humor. Richtig passend für einen norddeutschen Krimi.
Spannende Ermittlungen zwischen Flensburg und Dänemark
von cybergirl - 25.03.2021
Am Strand der Ostsee-Halbinsel Holnis wird eine recht entstellte Leiche gefunden. Ein schlechter Zeitpunkt, so kurz vor Beginn der Sommersaison. Dementsprechend ist bei den Ermittlungen Vorsicht geboten. Ina Drews und Jörn Appel sind das neue Team der Flensburger Mordkommission. Gleich ihr erster gemeinsamer Fall stellt sich als äußerst verzwickt und brisant heraus. Dazu bekommen sie noch reichlich Druck von höherer Ebene sie ihre Arbeit nicht gerade leichter macht. "Zwischen Mord und Ostsee - Nasses Grab" ist der erste Teil der neuen Küstenkrimi-Reihe von Thomas Herzberg. Gerade erst haben die zwei Ermittler Ina Drews und Jörn Appel ihren Dienst angetreten. Mit entsetzten stellt der jeweils andere fest wer sein Teamkollege ist. Jörn ist der Exmann von Inas Schwester. Die zwei Ermittler sind eigentlich noch viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, mit Missgunst und Vorwürfen da bekommen sie es auch schon mit einem brisanten Fall zu tun. Eine männliche Leiche wurde auf Holnis gefunden. Da die Urlaubssaison kurz bevorsteht und man die Touristen nicht verschrecken will ist bei den Ermittlungen leisetreten angesagt. Der Fall ist spannend erzählt. Die Ermittlungen sind recht schwierig, dazu kommt noch der Druck aus der Chefetage. Am Ende wird der Fall natürlich gelöst und stellt sich als viel weitreichender da als gedacht. Einziges Manko, ich bin nicht so recht mit den Ermittlern warm geworden. Manchmal waren sie mir etwas zu einfach gestrickt. Vor allem Ina, die sich nicht immer im Griff hat. Das gibt sich aber vielleicht beim 2. Fall der dann nach Sankt Peter Ording führt.
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