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Neuntöter

Buch (kartoniert)
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Vor Menschen hat sie Angst. Serienmörder versteht sie.

Berlin, Potsdamer Platz. Beim Klettern auf einem Baugerüst macht ein Junge eine grausame Entdeckung: Drei Leichen, einbandagiert in Panzertape, hängen in schwindelerregender Höhe an den Gerüststan … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Neuntöter
Autor/en: Ule Hansen

ISBN: 3453438043
EAN: 9783453438040
Bearbeitet von Susann Rehlein
Heyne Verlag

1. März 2016 - kartoniert - 495 Seiten

Beschreibung

Vor Menschen hat sie Angst. Serienmörder versteht sie.

Berlin, Potsdamer Platz. Beim Klettern auf einem Baugerüst macht ein Junge eine grausame Entdeckung: Drei Leichen, einbandagiert in Panzertape, hängen in schwindelerregender Höhe an den Gerüststangen. Sie sehen aus wie Mumien und scheinen in dieselbe Richtung zu blicken, als würden sie auf etwas warten. Als die menschenscheue Fallanalystin Emma Carow auf den Fall angesetzt wird, ist ihr schnell klar, dass er für ihre Karriere entscheidend ist. Doch je fester sie sich verbeißt, desto mehr droht ein altes Trauma sie in den Abgrund zu ziehen.


Portrait

Ule Hansen ist das Pseudonym eines Berliner Autorenduos. Astrid Ule ist zudem Lektorin, Eric T. Hansen freier Journalist. Gemeinsam haben Sie bereits mehrere Dreh- und Sachbücher verfasst. Sie teilen eine Leidenschaft für nächtliche Gespräche bei gutem Whisky, exzentrische Halloweenpartys und ziellose Streifzüge durch die vergessenen Ecken der Stadt.

Pressestimmen

"Für alle, die es zu schätzen wissen, wenn ihnen beim Lesen ein Schauer über den Rücken läuft, ist "Neuntöter" genau der richtige Lesestoff." freundin

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Blutbuche
Buch (kartoniert)
von Ule Hansen
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Bewertungen unserer Kunden
Emma Carow und die Kokons von Berlin
von Catmaniac - 17.06.2016
Mitten in Berlin, total öffentlich, aber doch von allen unbemerkt, hängen Leichen. Sie sind in Panzertape gewickelt, die quasi Kokons bilden. Schell ist klar, da gibt es noch mehr solche "Nester". Aber wo? Und vor allem: warum? Die Profilerin Emma Carow findet Stück für Stück immer mehr über den Serienmörder heraus. Doch ihre eigene Vergangenheit kommt ihr in die Quere Das Buch hat mich sehr schnell sehr tief in seinen Bann gezogen. Der Stil ist außergewöhnlich. Mal humorvoll, mal regelrecht depressiv, mal normale Sätze, mal sehr minimalistisch gestaltete Sätze mit drei, vier Worten. Dummerweise strengt das Buch irgendwann auch extrem an und ich musste immer öfter Pausen einlegen. Trotzdem war da noch dieser Bann und ich griff nach ein paar Tagen doch wieder nach dem Buch und las weiter. Die Protagonisten sind durchweg außergewöhnlich. Otto Normalverbraucher findet man in diesem Buch nicht. Das ist interessant, aber auch anstrengend. Vor allem driftet man dabei ein wenig ab, denn so wirkt alles extrem unecht. Teilweise hatte ich keine Ahnung, warum es gerade auf die Weise weiterging, die das Autorenduo eingeschlagen hat, doch irgendwann fand ich den Sinn darin, sah den Bogen, den sie gegangen waren und wohin die Reise wohl gehen könnte. Trotzdem kam es zu mehr oder weniger großen Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Allerdings hatten ein paar Szenen auch Längen, die es nicht gebraucht hätte. Der Schluss macht aus dem Buch schon fast einen Psycho-Thriller. Emma hat mich sehr gefordert. Auch wenn mir klar ist, dass sie total traumatisiert ist, kann ich ihre Handlungen öfter nicht wirklich nachvollziehen, sondern frage mich, ob sie sich damit nicht noch mehr Probleme macht. Schlimm finde ich auch, dass sie keine Hilfe hat. Insgesamt verdient dieser Thriller dennoch vier Sterne, denn er hat sich einfach nicht abbrechen lassen, auch wenn ich mich zwischendurch gefragt habe, warum ich weiterlese. Es hat sich gelohnt - und ich bin gespannt, was Ule Hansen noch gemeinsam verfassen werden.
Ein deutsch-amerikanischer Thriller
von Sabana - 18.04.2016
Wer hier denkt einen reinen deutschen Thriller zu bekommen, weil der Handlungsort Berlin ist, der täuscht. Als Hauptprotagonistin gibt es da Emma. Eine ganz normale junge Frau, die bei der Polizei arbeitet. So scheint es zumindest. Warum sie menschenscheu ist erfahrt ihr natürlich im Buch und das ist dann neben dem eigentlichen Fall genauso spannend. Emma ist eine junge Frau mit Ängsten und Vorlieben, mit Sehnsüchten und Träumen, wie wir alle. Das Team rund um Emma ist perfekt abgestimmt und jeder trägt dazu bei, dem Buch das gewisse Etwas zu geben. Einige unterstützen Emma und andere wiederum werfen ihr Knüppel zwischen die Beine, aber jeder Charakter ist so liebevoll mit Details ausgeschmückt, dass man alle bildlich vor den Augen hat, während man das Buch liest. Das Buch ist von der ersten Seite an spannend. Aus der Sicht eines Erzählers geschrieben, bekommt der Thriller das gewisse Etwas. Der Leser bekommt immer wieder häppchenweise oder teilweise auch nur kleine Krümel serviert, so dass man einfach mitfiebert und schon überlegt und analysiert wie Emma und manchmal sogar denkt, nein so nicht und am liebsten den Fall selbst lösen möchte. Ich habe das Buch bekommen, nachdem ich ein Ticket für die Lesung ergattert hatte. Klar wollte ich das Buch vorher durchlesen, aber dachte das schaff ich nie in der kurzen Zeit. Aber das Autorenpaar machte es mir sehr leicht und meinem Umfeld schwer. Ich versank förmlich in dem Buch. In jeder freien Minute nahm ich es zur Hand und schaffte es sogar noch vor der Zeit. Da ich gelesen habe, dass dies zwar der Debüt-Thriller ist, aber es noch weitere Bände rund um Emma und die Berliner Polizei geben soll, kann ich kaum erwarten, bis der Folgeband erscheint. Das ganze Buch ist so spannend aufgebaut, dass man einfach weiterlesen muss. Der Kriminalfall, denke ich mal ist echt typisch amerikanisch, aber irgendwie auch wieder nicht. Auf jeder Seite des Buches erfährt man etwas neues, sei es über Emma und ihre Kollegen oder über den Fall. Ab und an bekommt man mehr, auf anderen Seiten muss man genau lesen und kann dann wieder einen Zusammenhang erkennen. Ich langweile mich meistens bei Thrillern, weil man das Ende meistens schon in der Mitte es Buches kennt, ohne die letzte Seite gelesen zu haben. Das ist hier aber meiner Meinung nach ganz anders. Auch die Wendungen (nein es wird nix verraten) in diesem Buch sind einfach nur genial und ich bewundere immer wieder diese Kreativität der beiden Autoren. Des weiteren werden hier auch die Gedanken von Emma mit einbezogen und teilweise hat man das Gefühl es passiert wirklich und dann ist es als erwacht sie oder auch man selbst aus einem Traum und ist wieder in der Realität. Das alleine sorgt schon für ein Gänsehaut-Feeling. Die komplette Geschichte könnte sich wirklich so abgespielt haben und das ist wirklich erschreckend, aber macht eben einen guten Thriller aus. Man erkennt keine Fiktion, sondern das hier und heute.Auch wenn es darüber unterschiedliche Meinungen gibt. Fazit: Auch wenn es ein relativ unbekanntes Autorenpaar ist (zumindest für mich waren sie es) kann ich nur sagen, es lohnt sich für alle Krimifans. Egal ob sie den Hauch von deutscher Ermittlung oder von ein bischen amerikanischer CSI lieben, es ist für beide ein toller Thriller. Ich war richtig traurig, als es zu Ende war. Also ran an die Fallanalytikerin Emma.
Einsam und verlassen...
von Martin Schult - 11.04.2016
(0) Ein absolut fesselnder und beängstigender Thriller in einer sehr düsteren Atmosphäre!!!! Ein grausiger Fund in Berlin. In einem hohen Baugerüst werden durch Zufall drei Leichen entdeckt. Sie sind in einem Kokon aus silbernen Panzertape eingewickelt und hängen schon längere Zeit an diesem Ort. Die Gesichter sind beim Auffinden bereits verwest, was darauf schließen lässt, dass sie schon lange an diesem Ort gehangen haben. Die Polizei steht vor einem Rätsel, es gibt kaum Spuren und die wenigen vorhandenen Spuren führen ins Nichts. Es wird Emma Carow hinzugezogen, eine bemerkenswerte Fallanalytikerin mit einem Gespür für Serientätern. Aber neben dem mysteriösen Todesfällen hat sie es auch noch mit ihrer eigenen dramatischen Vergangenheit zu tun. Kann sie den Serientäter stoppen? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Ule Hansen ist das Pseudonym zweier Berliner Autoren, Astrid Ule und Eric T. Hansen. Den beiden ist aus meiner Sicht hervorragender Thriller gelungen. Die Schreibweide ist speziell und ich musste mich ein wenig einlesen. Die Sätze sind teilweise sehr abgehackt und kurz, es werden lediglich gefühllos die Fakten geschildert. Diesen Passagen wird somit ein zusätzliches Tempo verliehen. Auch sehr interessant und für mich als Stilart völlig neu die Schilderung spannender Passagen, als würden sie gerade geschehen, entpuppten sich dann aber nachher als Traum, Vision oder ähnliches. Die Geschichte wird dadurch zu einer rasanten Achterbahnfahrt in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele. Die Spannung wurde perfekt zu Beginn des Buches aufgebaut und auf einem für mich sehr hohem Niveau gehalten, um dann in einem furiosen Finale zu enden. Auch die Hauptprotagonistin ist nicht die Wohlfühl-Ermittlerin, wie der Leser sie sich wahrscheinlich wünscht. Sie hat sehr viele Ecken und Kanten und ist aufgrund eines dramatischen Erlebnisses in ihrer Vergangenheit schwer traumatisiert. Dies macht sie aber interessant und führt zu einigen Situationen und Handlungen, von denen der Leser sie am liebsten wegreißen möchte. Insgesamt eine alptraumhafte Reise nach Berlin, die mich bestens gefesselt hat und mich einige Stunden Schlaf gekostet hat. Meine Bewertung lautet 5 von 5 Sternen verbunden mit einer absoluten Leseempfehlung für Thrillerliebhaber, die auch mit härteren Stoff umgehen können!!!
Wettlauf gegen die Zeit
von leseratte1310 - 20.03.2016
Ein Junge, der verbotenerweise auf einem Baugerüst am Potsdamer Platz in Berlin herumklettert, entdeckt etwas, das aussieht wie Mumien. Doch es sind drei Leichen, die bis auf das Gesicht komplett in Panzertape eingewickelt sind, in großer Höhe am Gerüst hängen und in die gleiche Richtung blicken. Die Fallanalystin Emma Carow wird auf den Fall angesetzt. Der Schreibstil ist einfach und flüssig zu lesen. Die Geschichte wird sehr detailliert erzählt und lässt den Leser das Grauen spüren. Dort oben am Gerüst sterben drei Menschen langsam und qualvoll - was verbindet die drei, die scheinbar nichts gemeinsam haben und auch nicht gleichzeitig dort sterben? Emma ist sich sicher, dass es ein Wettlauf gegen die Zeit wird. Sie erwartet weitere Tote und ist sich sicher, dass hier kein Einzeltäter am Werk ist. Zehn Jahre zuvor musste Emma Carow eine brutale Vergewaltigung über sich ergehen lassen. Sie ist schwer traumatisiert, menschenscheu und liebt ihre Arbeit, vor allem weil sie nicht an den Tatorten ihrer Fälle ermitteln muss. Ihr Vergewaltiger hat seine Strafe hinter sich und sein Buch über seine Sichtweise zu der Vergewaltigung kommt auf den Markt. Eine schwierige Zeit für Emma. Doch ihre Vorgesetzte Karen Brennemann ist schwanger und sucht eine Vertretung und Emma macht sich Hoffnungen auf den Job. Daher verbeißt sie sich ganz besonders in diesen Fall. Aber sie hat auch einen Konkurrenten. Felix Schreiner, neu im Team, will ebenfalls unbedingt diesen Job und ist auch nicht gerade zimperlich. Emmas Mentor Bogner unterstützt Emma immer wieder. In dieser Konstellation bleiben Reibereien im Team nicht aus. Die Charaktere sind höchst unterschiedlich. Obwohl ich Emmas Rolle schlüssig finde, ist sie mir nicht sympathisch. Sie ist gut in ihrem Job und sie weiß das, aber sie ist kein bisschen teamfähig. Keine gute Voraussetzung für eine Führungsposition. Auch hält sie sich nicht an die Vorschriften und bringt sich selbst in Gefahr. Bezüglich ihrer Person bin ich ständig im Zwiespalt. Einerseits fühle ich mit ihr, andererseits geht sie mir oft auf die Nerven. Über die Darstellung von Emmas Problemen gerät manchmal der bizarre Fall etwas in den Hintergrund. Wenn man über manche Längen hinwegsieht, ist die Geschichte spannend bis zum überraschenden Schluss. Ein spannender Thriller mit einer etwas nervigen Protagonistin.
Ein Thriller, der mich nicht überzeugen konnte
von Miss Norge - 29.02.2016
Mit Emma Carow haben die beiden Autoren einen Charakter geschaffen, der mich als Leserin, manchmal in den Wahnsinn getrieben hat. Einmal findet man sie sympathisch, dann irritiert sie einen mit ihren wirren Gedanken und Vorstellungen, dann leidet man mit ihr wenn sie an ihre Vergewaltigung zurückdenkt und dann versteht man sie wieder nicht, wenn sie ihre gefährlichen Alleingänge in Angriff nimmt.Sehr gewöhnungsbedürftig fand ich am Anfang auch die kurzen abgehackten Sätze, oder manchmal auch nur ein Wort. Da fühlte ich mich gehetzt beim Lesen. Dann wieder wird beschrieben was Emma gerade macht und nach einigen Sätzen wird man aufgeklärt, das sie dies doch nicht gemacht hat, sondern sich nur vorgestellt. Oftmals war es einfach von allem ein bisschen zu viel des Guten. Keine Ahnung ob das daran liegt, dass das Buch von zwei Personen geschrieben wurde.Aber es gab auch einige Szenen wo ich mit Emma gelitten habe und wo man vielleicht etwas nachvollziehen kann, warum sie so ist, wie sie ist und was sie tut. Vor allem als ihre Vergewaltigung Thema wird und man als Leserin mitbekommt, was ihr angetan wurde und die schwerwiegenden Folgen daraus.Etwas übertrieben hingegen finde ich wieder die internen Machtkämpfe zwischen Emma und ihrem Kollegen Felix, diese stehen in keiner Relation zur Position die beide haben wollen, nämlich der Schwangerschaftsvertretung der Abteilungsleiterin. Man könnte Wunder denken, um was für eine aufstrebende Position es geht.Das letzte Kapitel wartet noch mit einem Ende auf, wo Emma endlich mal was tut, was man verstehen kann und wo sie Größe und Stärke beweist.
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