Warenkorb
€ 0,00 0 Buch dabei,
portofrei
Orchesterstücke/Violinkonz. als CD
PORTO-
FREI

Orchesterstücke/Violinkonz.

FSK freigegeben ab 00 Jahren.
CD
Ihr 10% Rabatt bei Hugendubel.de
 
10% Rabatt sichern mit Gutscheincode: XMAS10
 
"Die Werke der ,klassischen Moderne', das zeigt nicht nur ein Blick in seine Diskographie und
Biographie, sind immer wieder Zentrum von Michael Gielens künstlerischem Schaffen. Seine
analytischen Fähigkeiten münden hier in klangsinnliche Umsetzungen, d … weiterlesen
CD

21,99 *

inkl. MwSt.
Portofrei
vorbestellbar
Orchesterstücke/Violinkonz. als CD

Produktdetails

Titel: Orchesterstücke/Violinkonz.
Autor/en: Ostertag/Gielen/SWR SO

EAN: 4010276017585
FSK freigegeben ab 00 Jahren.
Naxos Deutschland Musik & Video Vertriebs-GmbH / Poing

Audio-CD

Beschreibung

"Die Werke der ,klassischen Moderne', das zeigt nicht nur ein Blick in seine Diskographie und
Biographie, sind immer wieder Zentrum von Michael Gielens künstlerischem Schaffen. Seine
analytischen Fähigkeiten münden hier in klangsinnliche Umsetzungen, die an Prägnanz und Schärfe
meist ihresgleichen suchen.
Mit dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg beschäftigt er sich in letzter Zeit verstärkt
mit dem Oeuvre Béla Bartoks, einer der Zentralgestalten der europäischen (und im Exil dann auch der
amerikanischen) Moderne der ersten Hälfte des letzen Jahrhunderts. Die ,Vier Stücke für Orchester'
op.12 (1912/21), das 1. Violinkonzert (1907/08) und die bekannte ,Musik für Saiteninstrumente,
Schlagzeug und Celesta' (1936) füllen nun eine randvolle, grandiose CD des Labels hänssler classic.
Präzision und Sinnlichkeit
Das bewundernswerte und überzeugende an diesen Interpretationen ist, dass Gielen und seine Musiker
sich nicht für eines der gängigen Interpretationsmodelle entscheiden: bei ihnen ist Bartók weder der
spätromantische Modernist Karajans, noch der intellektuelle Neutöner Boulez'. Michael Gielen
versteht auch Béla Bártok aus seiner eigenen Zeit heraus, zeigt sowohl die Anlage der
Auseinandersetzung mit Traditionen und Zeitgenössischem, wie auch Bartóks formale und harmonische
Kühnheiten. Sah Ulrich Schreibe in solchen Herangehensweisen Anfang der 1970er Jahre noch Grenzen,
so demonstriert Gielen, dass es genau diese Perspektive ist, die Bartók vom Akademisch-Trockenen hin
zu einer sinnlich erfahrbaren Lesart führt.
Musiziert wird, wie stets unter Gielen, mit einer bewundernswerten Genauigkeit. In der subtil
differenzierten Orchesterbehandlung hat jede Stimme ihren angemessenen Platz, steht im Dialog mit
dem übrigen Geschehen und trägt zu einer selten gehörten Transparenz der komplexen Partituren bei.
Gerade die ,Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta', das wohl populärste Werk der
Zusammenstellung, setzt hier Maßstäbe an Genauigkeit und Klangkapriolen. Der Zugang zu den
polyphonen Strukturen der Partituren, scheint dem Hörer nie so einfach gewesen zu sein. Die
unbedingte Genauigkeit in der Umsetzung von rhythmischen Strukturen, Tempo- und Dynamikvorgaben
verleihen dem Werke eine Intensität, das es - etwa im Allegro - in die Nähe von Strawinskys großen
Ballettmusiken rückt. Hier führt jede Stimme ein Eigenleben und ist doch ohne die übrigen nicht zu
denken. Nicht minder faszinierend das Ergebnis in der sorgfältigen Inszenierung der Klangfarben in
den vier Orchesterstücken op.12, die sich mit dem spätromantischen Orchesterapparat, der bei Liszt
seinen Ausgang nahm und in Richard Strauss seinen Höhepunkt erreicht hatte, auseinandersetzen. Doch
nicht eine verkappte Tondichtung erklingt unter Gielens Leitung, sondern ein aufregendes und
pulsierendes Orchesterwerk mit deutlich kontrastierenden Abschnitten. Hier feiert, entgegen dem
weltpolitischen Zusammenbruch der Entstehungszeit, die Melodie und der tänzerische Rhythmus noch
einmal Urstände, um schließlich in den großen ,Marcia funebre' des Schlusssatzes zu münden, der
quasi im Nichts verhallt.
Das zweisätzige Violinkonzert, gespielt von Christian Ostertag, der seit 1996 Konzertmeister des
Orchesters ist, besticht mit der intensiven, um keine Farbnuance verlegenen, lyrischen Tongebung des
Solisten, der sich, technisch brillant, als Teil des Ganzen versteht. Die Sorgfältigkeit mit der
hier die Streicherstudie zu Beginn gestaltet wird, bis sie zur vollen Intensität angewachsen ist,
ist von großer Spannung geprägt, die in der virtuosen Leichtigkeit mit der das darauffolgende
,Allegro giocoso' einsetzt, einen überzeugenden formalen Kontrapunkt findet. Es sind auch
interpretatorisch schlüssige Bezüge wie dieser, die diese CD zum besonderen Hörereignis werden
lassen."
Uwe Schneider auf www.klassik.com
"Gielen führt das Orchester präzise und bestimmt, lässt sich aber bei den Tempoumschwüngen auch Zeit
und erlaubt so den Bartókschen Klängen das freie Atmen. Das ist grandios und wirkt sich ungemein
positiv auf die heikel zu realisierende Balance zwischen Solist und Orchester aus. Sowohl Ostertag
als auch das SWR Sinfonieorchester glänzen mit einer in sich abgerundeten Darstellung, wie sie kaum
besser vorstellbar ist." Dr. Stefan Drees auf www.klassik.com

Entdecken Sie mehr
Servicehotline
089 - 70 80 99 47

Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 20.00 Uhr
Filialhotline
089 - 30 75 75 75

Mo. - Sa. 9.00 - 20.00 Uhr
Bleiben Sie in Kontakt:
Sicher & bequem bezahlen:
akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal
Zustellung durch:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
Artikel mit dem Hinweis "Pünktlich zum Fest" werden an Lieferadressen innerhalb Deutschlands rechtzeitig zum 24.12.2018 geliefert.
** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.