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Dunkle Gier

Originaltitel: Dark Predator.
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Zacarias ist der Einzige seiner Brüder, der noch ohne Seelengefährtin ist, und daher fest entschlossen, seinem Leben ein Ende zu setzen. Als er auf den erlösenden Sonnenaufgang wartet, wird er gegen seinen Willen von einer jungen Frau gerettet.

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Produktdetails

Titel: Dunkle Gier
Autor/en: Christine Feehan

EAN: 9783838718866
Format:  EPUB
Originaltitel: Dark Predator.
Übersetzt von Ulrike Moreno
Lübbe

15. Februar 2013 - epub eBook - 560 Seiten

Beschreibung

Zacarias ist der Einzige seiner Brüder, der noch ohne Seelengefährtin ist, und daher fest entschlossen, seinem Leben ein Ende zu setzen. Als er auf den erlösenden Sonnenaufgang wartet, wird er gegen seinen Willen von einer jungen Frau gerettet.

Die starrköpfige Marguarita eröffnet dem Karpatianer eine vollkommen neue Welt. Alles könnte sich zum Guten wenden, doch Zacarias' Todfeind ist ihm auf der Spur ...

Leseprobe

1. Kapitel


Rauch, der von den zahlreichen Feuern im umliegenden Regenwald gespeist wurde, stieg in brüllenden Wellen um ihn auf und verbrannte ihm die Lunge. Es war ein langer, erbitterter Kampf gewesen, aber er war vorbei, und Zacarias war erschöpft. Der größte Teil des Haupthauses war verbrannt, aber sie hatten zumindest die Wohnstätten der Leute retten können, die ihnen dienten. Es hatte nur wenige Tote gegeben, doch jeder einzelne war betrauert worden – wenn auch nicht von ihm, Zacarias. Er starrte nur mit leeren Augen die Flammen an und spürte nichts; er blickte in die Gesichter der Toten, anständige Männer, die seiner Familie treu gedient hatten, sah ihre weinenden Witwen und Kinder und spürte … nichts.

Zacarias de la Cruz blieb nur einen Moment stehen, um das Schlachtfeld zu betrachten. Wo vorher üppig grüner Regenwald gewesen war mit Bäumen, die bis in die Wolken reichten, und das Zuhause vieler wilder Tiere, stiegen jetzt Flammen und schwarzer Rauch in den Himmel auf. Der Geruch des Blutes war überwältigend; die toten, zerfleischten Körper starrten mit blicklosen Augen zu dem dunklen Himmelszelt auf. Doch dieser Anblick rührte Zacarias nicht. Er betrachtete alles wie aus einiger Entfernung und mit mitleidlosem Blick.

Wo oder in welchem Jahrhundert, spielte keine Rolle, die Szene war immer die gleiche, und er hatte in all den langen, dunklen Jahren so viele Schlachtfelder gesehen, dass er den Überblick verloren hatte. So viel Tod! So viel Brutalität! So viel Morden! So viel Zerstörung! Und er war immer mittendrin, ein schneller, grimmiger Jäger, gnadenlos, brutal und unerbittlich.

Blut und Tod waren ein Teil von ihm geworden. Er hatte so viele Feinde seines Volkes hingerichtet, dass er ohne die Jagd oder das Töten nicht mehr existieren konnte. Es gab für ihn keine andere Leben
sweise. Er war ein Raubtier, das hatte er schon vor langer Zeit erkannt – wie jeder, der es gewagt hatte, sich in seine Nähe zu begeben.

Zacarias de la Cruz war ein legendärer karpatianischer Jäger, der einer fast schon ausgestorbenen Spezies angehörte, die zwar in einer modernen Welt lebte, sich aber an die alten Sitten hielt, was Ehre und Pflichtbewusstsein anging. Seine Gattung beherrschte die Nacht, schlief während des Tages und brauchte Blut zum Überleben. Nahezu unsterblich, führten Karpatianer eine lange, einsame Existenz, in der Farbe und Emotion verblassten, bis nur noch Ehre sie auf ihrem selbst gewählten Weg hielt, nach der einen Frau zu suchen, die sie vervollständigen und ihnen Farbe und Gefühle zurückgeben würde. Viele karpatianische Jäger gaben auf und töteten während der Nahrungsaufnahme, um den Rausch zu spüren – irgendwas zu spüren –, und wurden zu der abscheulichsten, gefährlichsten Kreatur, die die Menschheit kannte: dem Vampir. Und Zacarias de la Cruz, der mindestens ebenso brutal und gewalttätig war wie die Untoten, war ein Meister darin, sie zu jagen.

Blut rann aus unzähligen Wunden an seinem Körper, und die giftige Säure brannte sich bis in seine Knochen, doch er spürte, wie ihn Ruhe überkam, als er sich abwandte und sich still entfernte. Einige Feuer tobten noch, aber die konnten seine Brüder löschen. Das säurehaltige Blut, das vom Angriff der Vampire herrührte, sickerte in die stöhnende, protestierende Erde, aber seine Brüder würden sich auch darum kümmern und sie von den Giftstoffen befreien.

Seine öde, schonungslose Reise war vorbei. Endlich. Nach über tausend Jahren des Lebens in einer leeren, grauen Welt hatte Zacarias alles erreicht, was er sich vorgenommen hatte. Seine Brüder waren abgesichert. Sie alle hatten e
ine Frau, die sie vervollständigte. Sie waren glücklich und gesund, und er hatte die schlimmste Gefahr für sie beseitigt. Bis die Zahl ihrer Feinde sich wieder erhöhte, würden seine Brüder sogar noch stärker sein und seine Führung oder seinen Schutz nicht mehr benötigen. Er war frei.

»Zacarias! Deine Wunden müssen versorgt werden. Und du brauchst Blut.«

Es war eine weibliche Stimme, die er da hörte. Solange, die Gefährtin Dominics, seines ältesten Freundes, würde ihrer aller Leben für immer verändern mit ihrem reinen, königlichen Blut. Und er war zu alt, zu festgefahren in seinen Gewohnheiten und viel zu müde, um die Art von Veränderungen an sich zuzulassen, die nötig waren, um in diesem Jahrhundert weiterzuleben. Er war rettungslos veraltet wie die mittelalterlichen Ritter. Der Geschmack der Freiheit war metallisch und kupferartig wie das Blut, die Essenz des Lebens, das aus ihm herausfloss.

»Zacarias, bitte!« Da war eine Bewegung in ihrer Stimme, die ihm nahegehen müsste, doch sie berührte ihn nicht. Da er nicht empfinden konnte wie die anderen, war er auch nicht durch Mitleid, Liebe oder Sanftheit umzustimmen. Er hatte keine sanftere, weichere Seite. Er war ein Killer. Und seine Zeit war abgelaufen.

Solanges Blut war ein unglaubliches Geschenk an seine Leute, das war Zacarias durchaus klar, auch wenn er es zurückwies. Wenn sie es zu sich nahmen, verlieh es Karpatianern die Fähigkeit, sich in der Sonne aufzuhalten. Karpatianer waren während der Tagesstunden verwundbar, besonders er. Je mehr sie Jäger waren – oder Killer -, desto mehr war auch das Sonnenlicht ihr Feind. Von den meisten seiner Leute wurde Zacarias für den karpatianischen Krieger gehalten, der sich am dichtesten am Rand der Finsternis befand, und er wusste, dass das stimmte. Solanges Blut hatte ihm diesen letzt
en und endgültigen Grund gegeben, sich von seinem düsteren Leben zu befreien.

Mit einem tiefen Atemzug, der seine Lunge erneut mit Rauch füllte, setzte Zacarias seinen Weg fort, ohne einen Blick zurückzuwerfen oder auch nur Notiz von Solanges Angebot zu nehmen. Er hörte die alarmierten Rufe seiner Brüder, aber er ging weiter und beschleunigte sogar seine Schritte. Die Freiheit war noch weit entfernt, und er musste sie erreichen. Als er einem der letzten angreifenden Vampire, die seine Familie hatten zerstören wollen, das Herz herausgerissen hatte, hatte er gewusst, dass es nur einen Ort gab, an den es ihn zog. Es machte keinen Sinn, doch wen kümmerte das schon? Er würde trotzdem gehen.

»Bleib stehen, Zacarias!«

Er blickte auf, als seine Brüder aus dem Himmel fielen und eine solide Mauer vor ihm bildeten. Alle vier. Riordan, der Jüngste, Manolito, Nicolas und Rafael. Sie waren gute Männer, und fast konnte er die Liebe zu ihnen, die er einst empfunden hatte, wieder spüren – schwer zu fassen und gerade eben außer Reichweite. Sie verstellten ihm den Weg und hielten ihn von seinem Vorhaben ab – aber nichts und niemand durfte sich zwischen ihn und seine Wünsche stellen. Zacarias gab ein warnendes Grollen von sich, das tief aus seiner Kehle kam, und ließ den Boden unter ihren Füßen erbeben. Sie wechselten beklommene Blicke, und Furcht flackerte in ihren Augen auf.

Diese Blicke seiner Brüder, die so große Angst vor ihm verrieten, hätte Zacarias zu denken geben müssen, doch er spürte nichts. Er hatte diesen vier Männern sämtliche kämpferischen Fähigkeiten, über die sie heute verfügten, und Überlebensstrategien beigebracht. Er hatte jahrhundertelang neben ihnen gekämpft, auf sie aufgepasst, sie angeführt, ja, einmal sogar sehr liebevolle Erinnerungen an sie gehabt
. Aber nun, da er die Bürde der Verantwortung abgelegt hatte, war nichts mehr da. Nicht einmal diese schwachen Erinnerungen, um ihn aufrechtzuerhalten. Er konnte sich weder an Liebe noch an Lachen erinnern. Nur an Tod und Töten.

»Zurück!« Ein knappes Wort nur, ein Befehl – und Zacarias erwartete, dass sie gehorchten, so wie jeder ihm gehorchte. Er hatte in seinem langen Leben unermessliche Reichtümer angehäuft, sich in den letzten Jahrhunderten jedoch nie etwas mit Geld erkaufen müssen. Ein Wort von ihm genügte, damit die Welt erzitterte und beiseitetrat, um seinen Wünschen nicht im Weg zu stehen.

Widerstrebend und viel zu langsam für seinen Geschmack traten jetzt auch seine Brüder zur Seite, um ihn vorbeizulassen.

»Tu das nicht, Zacarias!«, sagte Nicolas. »Geh nicht weg!«

»Lass wenigstens deine Wunden versorgen!«, fügte Rafael hinzu.

»Und nimm Blut zu dir!«, drängte Manolito. »Du brauchst Nahrung.«

Zacarias fuhr herum, worauf sie zurückfielen und die Furcht in ihren Augen zu schierer Panik wurde – und er wusste, dass sie allen Grund hatten, sich zu fürchten. Die Jahrhunderte hatten ihn geformt, ihn zu einem brutalen, gnadenlosen Jäger – zu einer Tötungsmaschine – gemacht. Es gab nur wenige wie ihn auf dieser Welt. Und er befand sich am Rande des Wahnsinns. Seine Brüder waren großartige Jäger, aber ihn zu töten würde all ihre beträchtlichen Fähigkeiten erfordern, und sie konnten sich kein Zögern leisten. Sie alle hatten ihre Seelengefährtin gefunden. Sie alle hatten Gefühle. Sie alle liebten ihn. Er dagegen spürte nichts und war ihnen gegenüber damit sehr im Vorteil.

Er hatte sie schon abgeschrieben und ihre Welt verlassen, als er ihnen den Rücken zugekehrt und sich die Freiheit g
enommen hatte, seine Verpflichtungen aufzugeben. Aber ihre von Kummer und Verzweiflung geprägten Gesichter ließen ihn für einen Moment in der Bewegung innehalten.

Wie mochte es sein, solch tiefen Kummer zu empfinden? Liebe zu verspüren? Überhaupt etwas zu fühlen? Früher hätte er einfach an ihr Bewusstsein gerührt und mit ihnen geteilt, was sie bewegte, doch seit sie Seelengefährtinnen hatten, wollte er nicht riskieren, einen von ihnen mit der Finsternis, die er in sich trug, zu beflecken. Seine Seele war nicht nur in Stücke zerbrochen. Er hatte zu oft getötet, sich zu sehr von allen, die er schätzte, distanziert, um die, die er liebte, besser...


Technik

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