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Honor Harrington 05. Im Exil

Honor Harrington Zyklus. Empfohlen von 16 bis 99 Jahren. 1. Aufl. 2012.
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Honor Harrington 05. Im Exil als eBook

Produktdetails

Titel: Honor Harrington 05. Im Exil
Autor/en: David Weber

EAN: 9783838722603
Format:  EPUB
Honor Harrington Zyklus.
Empfohlen von 16 bis 99 Jahren.
1. Aufl. 2012.
Übersetzt von David Weber, Dietmar Schmidt
Lübbe

16. November 2012 - epub eBook - 608 Seiten

Beschreibung

Ein neues, in sich abgeschlossenes Abenteuer um die schillernde Honor - diesmal im Exil.

Leseprobe

Prolog


Auf der Flaggbrücke Ihrer Majestät Sternenschiff Queen Caitrin saß der Admiral der Grünen Flagge Hamish Alexander, Dreizehnter Earl von White Haven, und starrte in den »Plot«, die holographische taktische Darstellung. Das Zentralgestirn des Nightingale-Systems glitzerte darin als weißer Funke, und dessen einziger bewohnbarer Planet, der zu weit entfernt war, um mit bloßem Auge sichtbar zu sein, zeigte sich als blaugrüner Lichtpunkt.

Die roten Lichtkennungen der havenitischen Kriegsschiffe taten es den Himmelskörpern gleich: Sie sprenkelten das Display wie ein aggressiver Hautausschlag. Die Schiffe standen zwischen der gelben G3-Sonne und der Queen Caitrin. White Haven betrachtete diesen Wall aus Licht aufmerksam. Die Sensoren der Volksflottenschiffe mussten seinen Verband schon vor Stunden entdeckt haben, doch bisher hatte der Gegner nichts Ausgefallenes versucht: Er hatte sich lediglich zwischen White Havens Kampfverband und dessen Ziel zu einer Mauer formiert und einen Kurs gesteuert, der das Zusammentreffen weit innerhalb der Hypergrenze des Sonnensystems platzierte. Damit überließ der Feind zwar White Haven die Initiative, der aber vermochte nicht allzu viel damit anzufangen. Die Haveniten wussten genau, was White Haven wollte, und sie befanden sich systemeinwärts von seinem Kampfverband und verfügten über die Mittel, ihre Position auch zu halten. Noch schlimmer, sie blieben zusammen und verfielen nicht in die zerstreuten Manöver, zu denen die Volksflotte in letzter Zeit oft neigte. Die Haveniten waren vier zu drei in der Überzahl, und angesichts ihrer Beharrlichkeit hatte White Haven sämtliche Gedanken an taktische Taschenspielertricks beiseitegeschoben. Aber er vertraute auf die Überlegenheit seiner Schiffe, und wenn er die Havies nicht aufspalten oder ausmanövrieren konnte, dann wollte er sie e
ben frontal angreifen.

Ein letztes Mal las er die Distanz ab, dann blicke er auf den Combildschirm, der das Kommandodeck der Queen Caitrin zeigte.

»Nun denn, Captain Goldstein. Sie dürfen das Feuer eröffnen.«

»Aye, aye, Mylord!«, schnarrte Captain Frederick Goldstein, und die Backbordbreitseite von HMS Queen Caitrin spuckte die erste schwere Salve.

Gleichzeitig mit dem Flaggschiff feuerte der Rest von Schlachtgeschwader 21, und alle acht Superdreadnoughts lösten simultan die Raketengondeln aus, die sie mit sich schleppten. Die Dreadnoughts von BatRon 8 und BatRon 17 schlossen sich an, und 3 200 impellergetriebene Raketen setzten zur Durchquerung von fünfeinhalb Millionen Kilometern Vakuum an.

White Haven beobachtete ihre Flugbahnen auf dem Plot und zog ein finsteres Gesicht. Dieser Eröffnungsschlag war klassisch, geradezu dem Taktiklehrbuch entnommen, und doch verspürte er ein bohrendes Unbehagen, das durch nichts Ersichtliches oder Fassbares begründet war. Voraus befanden sich erheblich mehr Ziele, als es dort hätte geben dürfen. Monatelang war der havenitische Widerstand bestenfalls punktuell gewesen und mit Einheiten vorgetragen worden, die aus irgendeinem Grunde lange genug zusammengehalten hatten, dass man sie noch gegen Manticores Vorstoß auf Trevors Stern einsetzen konnte. Nur entsprach die havenitische Kampfkraft in diesem Sonnensystem eher schon einem echten Kampfverband. Der Unterschied zwischen ihrem beständigen, unbeirrten Kurshalten und der Verwirrung, die seit Kriegsbeginn die havenitischen Flottenbefehlshaber heimgesucht hatte, hätte nicht größer sein können. In White Haven weckte der Gegensatz eine instinktive Vorsicht, es war, als stochere ihm dieser Instinkt fortwährend mit einem spitzen Stecken in die Seite. Nur darum feuerte White Haven auf derart große Entfernung, anstatt n&a
uml;her heranzugehen, bevor er seine erste und zugleich schwerste Salve auslöste. Er brachte sich dazu, bewegungslos zu sitzen, und kämpfte sodann den Drang nieder, erneut auf dem Sessel herumzurutschen. Die havenitische Feuererwiderung punktierte das taktische Display.

Der feindliche Beschuss war leichter als der Feuersturm, den White Havens Schiffe abgegeben hatten, denn die Haveniten vermochten den manticoranischen Raketengondeln nichts Vergleichbares entgegenzusetzen. Aber der gegnerische Kampfverband bestand aus vier kompletten Schlachtgeschwadern: insgesamt zweiunddreißig Wallschiffe, ohne Ausnahme Superdreadnoughts. Der havenitische Schlachtwall spie zwölfhundert Raketen gegen White Haven, und der Admiral unterdrückte einen Fluch, als er begriff, dass sich der Beschuss sich einzig und allein auf die acht Großkampfschiffe von BatRon 21 konzentrierte.

Die tödlichen Leuchtwürmchen schwärmten aufeinander zu. Durch die Queen Caitrin ging ein Ruck, als sie die zweite Breitseite ausstieß, bald gefolgt von der dritten, und dann glommen die grünen Pünktchen des Abwehrfeuers auf und warfen sich der Vernichtung entgegen, die sich auf White Havens Vorhutgeschwader stürzte. Havenitische Raketen vergingen, von überschnellen Antiraketen zerrissen, doch gab es einfach zu viele Angreifer. Die Havies hatten offenbar Nachhilfe in Taktik erhalten – ihr dicht konzentrierter Beschuss diente unverkennbar dem Versuch, die Nahbereichsabwehr von Schlachtgeschwader 21 zu sättigen. Der manticoranischen technischen Überlegenheit zum Trotze musste die massive Salve wenigstens zum Teil durchkommen.

White Havens Eröffnungsbreitseite gelangte als erste auf Angriffsentfernung und bahnte sich den Weg durch das verzweifelte Kreuzfeuer der letzten Verteidigungen. Laser schwenkten herum und spuckten kohärentes Licht in dem Bemühen, die heranrasenden Raketen auf
mindestens fünfundzwanzigtausend Kilometer Abstand zu vernichten, aber die Wahrscheinlichkeitstheorie kennt keine Günstlinge. Obwohl White Haven seine Salve nicht bloß über ein Geschwader, sondern über drei ausgebreitet hatte, war seine Salvendichte dennoch höher. Laser-Gefechtsköpfe detonierten, und bombengepumpte Laser zuckten auf ihre Ziele herab.

Seitenschilde wanden sich unter dem Anprall und schwächten die Strahlen ab. Aber trotzdem brachen Dutzende der Strahlen hindurch, und von Panzerstahlrümpfen stoben glühende Splitter auf. Aus den durchbohrten Flanken der Leviathane strömte die Atemluft, Männer und Frauen starben, Geschütze und Raketenwerfer wurden zerschmettert, und explodierende Antriebsemitter brachten die Energiesignaturen zur Fluktuation. Doch während White Havens Raketen dem Feind noch zusetzten, waren die Reste der ersten havenitischen Salve an den manticoranischen Antiraketen vorbei. Nun waren White Havens Lasercluster an der Reihe, Feuer zu spucken, aber BatRon 8 stand zu weit achteraus, um seine Raketenabwehrgeschütze effektiv einsetzen zu können. Alles lag nun an Schlachtgeschwader 21 und 17, und die beiden hatten zusammengenommen einfach zu wenig Lasercluster zur Verfügung. Zahlenmäßige Überlegenheit band alle Geschütze, viele havenitische Raketen blieben unbehelligt, und dann blinkten an den grünen Lichtkennungen der eigenen Schiffe auf White Havens Display die ersten Anzeigen für Gefechtsschäden auf.

Neue Salven zuckten hervor, Gefechtsdurchsagen und das Piepen von Vorrangmeldungen umgaben den Admiral. Er senkte halb die Lider und konzentrierte sich. Seine Geschwaderchefs und

Schiffskommandanten verstanden ihr Geschäft, und die erste Breitseite hatte den Havies übel mitgespielt. Am unteren Rand des Displays tanzte die Abschätzung der gegnerischen Schäden; die Operationszentrale ha
tte diese Kalkulation erstellt, demzufolge dreimal so viele havenitische wie manticoranische Schiffe Treffer kassiert hatten. Ein oder zwei Schiffe erweckten sogar den Eindruck, als seien sie halb zu Wracks geschossen worden, aber dennoch näherte sich der Feind weiterhin. Die Queen Caitrin erbebte, als sie einen Treffer erhielt, und beim zweiten Treffer flackerte White Havens Plot kurz, stabilisierte sich jedoch unverzüglich. Fast unbewusst nahm er die seitliche Anzeige der Schadenskontrolle wahr. Die Wunden der Queen Caitrin waren leicht, aber der Abstand zwischen beiden Schlachtwällen schmolz rasch dahin. Raketen zuckten mit zunehmender Wut hin und her, während der Abstand fiel, und White Haven wusste mit untrüglicher Gewissheit, dass das Gefecht schlimm werden würde.

»Da haut der erste ab!«, rief White Havens Stabschef. Ein so gut wie manövrierunfähiger havenitischer Superdreadnought verließ den feindlichen Schlachtwall und legte sich auf die Seite, um dem manticoranischen Beschuss den Bauch seines Impellerkeils zuzuwenden.

»Ich seh’s, Byron«, antwortete White Haven, aber seine unbewegte Stimme ließ Captain Hunters Jubel vermissen, denn das ungute Gefühl, das dieser neue, gefährliche Gefechtsrhythmus in White Haven hervorrief, verstärkte sich beim Rückzug des beschädigten Schiffes. Dieses eine Schiff mochte von seinen Schäden zum Verlassen der Formation getrieben worden sein, aber die anderen hielten Kurs, und ihre Raketenwerfer überzogen den manticoranischen Verband mit Verderben. White Haven biss die Kiefer zusammen und musste einräumen, dass die Havies sich offenbar wieder erholt hatten. Schon ihre anfängliche, konzentrierte Zielerfassung lag Welten entfernt von der Stümperei, die sich in den vergangenen Monaten bei ihnen eingeschlichen hatte, und ihr Durchhalten unter Beschuss war ebenfalls
vorbildlich. Eigentlich hätten sich mittlerweile Schiffe in Zweier- und Dreiergruppen vom feindlichen Schlachtwall lösen müssen, der viel mehr Treffer einstecken musste als White Havens Verband. Der neuerliche Beweis für Manticores technische Überlegenheit hätte den demoralisierten Havies eine Heidenfurcht in die Glieder jagen müssen. Aber das war nicht geschehen. Diese neue Entwicklung musste jeden Admiral in Angst und Schrecken versetzen, dem die zahlenmäßig...


Technik

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