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Cobra

Thriller. Originaltitel: Cobra. 1. Auflage.
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Der beste Polizist von Kapstadt. Eines kann Bennie Griessel gar nicht gebrauchen: Ärger. Er ist trockener Alkoholiker, er belügt seine Kollegen, und er ist bei seiner Freundin Alexa eingezogen. Ein Riesenfehler! Als auf einem Weingut drei Bodyguards … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Cobra
Autor/en: Deon Meyer

EAN: 9783841208217
Format:  EPUB
Thriller.
Originaltitel: Cobra.
1. Auflage.
Übersetzt von Stefanie Schäfer, Deon Meyer
Aufbau Digital

10. September 2014 - epub eBook - 448 Seiten

Beschreibung

Der beste Polizist von Kapstadt. Eines kann Bennie Griessel gar nicht gebrauchen: Ärger. Er ist trockener Alkoholiker, er belügt seine Kollegen, und er ist bei seiner Freundin Alexa eingezogen. Ein Riesenfehler! Als auf einem Weingut drei Bodyguards erschossen werden und ein berühmter britischer Mathematiker verschwindet, will der südafrikanische Geheimdienst den Fall übernehmen, doch Bennie widersetzt sich. Die Täter sind völlig skrupellos und hinterlassen nur eine Spur: Geschosse mit dem eingravierten Kopf einer Schlange. Einer könnte Bennie helfen: Tyrone, ein smarter, gerissener Taschendieb aus Kapstadt. Denn er hat etwas, das sie Mörder suchen: ein Handy mit geheimen Daten... Packend, voller beeindruckender Schauplätze und mit einem unvergleichlichen Helden - das Meisterwerk des südafrikanischen Bestseller-Autors.

Portrait

Deon Meyer wurde im Jahr 1958 in Paarl, Südafrika geboren. Seine Romane wurden bisher in 27 Sprachen übersetzt. Er hat auch zahlreiche Drehbücher für Filme und Fernsehserien geschrieben. Deon Meyer lebt in Stellenbosch, in der Nähe von Kapstadt.
Im Aufbau Taschenbuch Verlag liegen seine Thriller »Tod vor Morgengrauen«, »Der traurige Polizist«, »Das Herz des Jägers«, »Der Atem des Jägers«, »Weißer Schatten«, »Dreizehn Stunden«, »Rote Spur«, »Sieben Tage«, »Cobra« und »Icarus« sowie der Storyband »Schwarz. Weiß. Tot« vor. Zuletzt erschien von ihm bei Rütten & Loening „Fever". Mehr Informationen zum Autor unter www.deonmeyer.com.

Leseprobe

1


Der Regen prasselte auf das Wellblechdach. Morgens um zehn nach acht. Kaptein Bennie Griessel stellte seine Tasche, die er stets mit zum Tatort nahm, auf der Mauer der hohen, breiten Veranda ab und holte zuerst die Schuhschützer, dann die dünnen, durchscheinenden Latexhandschuhe heraus. Er streifte sie über. Er spürte die bewundernden Blicke der Uniformierten und der beiden Kollegen der Einsatzpolizei, die ihn jenseits des Regenvorhangs aus der offenen Garage heraus beobachteten. Müdigkeit und Frust traten in den Hintergrund, und Griessel konzentrierte sich auf das, was ihn in dem großen Haus erwartete.

Die massive Eingangstür stand offen. Griessel trat über die Schwelle. Die Diele lag so dämmrig im trostlosen Morgengrau, dass das zweite Opfer nur als dunkle, formlose Masse zu erkennen war. Griessel blieb einen Moment lang mit angehaltenem Atem stehen und dachte an Dok Barkhuizens Worte: Lass es nicht an dich ran, Bennie! Bleib auf Distanz!

Was bedeutete das in diesem Moment?

Er suchte einen Lichtschalter, fand ihn seitlich des Türrahmens und betätigte ihn. Hoch oben an der Stuckdecke flammte ein Kronleuchter auf. Die Kälte vertrieb er nicht. Auf dem schimmernden Eichenholzboden lag ausgestreckt der Mann, vier Meter von der Tür entfernt. Schwarze Schuhe, schwarze Hose, weißes Hemd, hellgraue Krawatte, oberster Hemdknopf geöffnet. Die Arme ausgestreckt, in der rechten Faust eine Pistole. Mitte dreißig. Durchtrainiert.

Griessel trat vorsichtig näher. Er sah die Schusswunde auf der Stirn, schräg über dem linken Auge. Ein dünnes Blutrinnsal, inzwischen fast schwarz, war nach rechts unten gesickert. Unter dem nach rechts gedrehten Kopf hatte sich mehr Blut zu einer etwa untertassengroßen Pfütze gesammelt. Das Blut aus der Austrittswunde.

Griessel spürte Erleichterung ob des einfachen Todes
, ob seiner Schnelligkeit.

Er stieß einen langen Seufzer aus, um seine innere Spannung zu lösen.

Vergeblich.

Er sah sich im Eingangsbereich um. Rechts, auf einem antiken Tisch stand eine hellblaue Vase mit einem dicken Strauß frischer Callas in Grün und Weiß. Gegenüber, an der linken Wand, befand sich eine Garderobe, daneben ein Schirmständer. Neben der Garderobe hingen sechs altmodische Porträts in ovalen Rahmen, aus denen würdevolle Männer und Frauen starrten.

Durch die beiden Säulen am Ende der Diele gelangte man in ein Wohnzimmer.

Griessel berechnete anhand der Lage der Leiche die mögliche Flugbahn des Geschosses, damit er nicht versehentlich etwaige, mit bloßem Auge nicht sichtbare Spuren wie Blutspritzer und -tropfen zerstörte. Er umkreiste die Leiche, bückte sich zu der Pistole und sah das Glock-Logo auf dem Lauf, daneben die Gravur 17 Gen 4 Austria 9x19.

Griessel roch an der Mündung. Die Waffe war nicht abgefeuert worden. Er richtete sich wieder auf.

Der Schütze hatte wahrscheinlich in der Tür gestanden, sein Opfer mehr oder weniger in der Mitte der Diele. Falls es sich bei der Mordwaffe um eine Pistole handelte, hatte sie die Hülsen nach rechts ausgeworfen. Griessel suchte danach, fand aber nichts. Vielleicht hatte der Mörder einen Revolver benutzt, oder die Hülsen waren von der Wand abgeprallt und lagen unter der Leiche. Oder der Schütze hatte sie aufgesammelt.

Das Vorhandensein der Austrittswunde bedeutete, dass die Kugel irgendwo eingeschlagen war. Griessel zog eine imaginäre Linie, die ihn ins Wohnzimmer führte.

Er ging in einem großen Bogen um die Leiche herum und trat zwischen den Säulen hindurch. Es roch dezent nach Kaminfeuer. Der Kronleuchter in der Diele erhellte nur einen schmalen Streifen in dem großen Raum, und Griessel warf einen langen
Schatten. Er suchte wieder einen Lichtschalter und fand drei in einer Reihe, direkt hinter einer Säule. Er betätigte einen nach dem anderen und drehte sich um. Weiches Licht. Dicke Balken an der Decke. Regale mit ledergebundenen Büchern an den Wänden. Ein großer Orientteppich, silbern und blau, große Sofas und Sessel über zwei Aufenthaltsräume verteilt. Niedrige Tische, golden schimmerndes Holz. Zu viele Vasen und Leuchten, die zusammen mit der üppig gemusterten Tapete den Eindruck europäischer Eleganz vermitteln sollten. Im Zentrum thronte vornehm und beeindruckend der große Kamin. Das Feuer war erloschen. Und dort, rechts, kaum sichtbar hinter einem tiefblauen Sessel – die Schuhe und Hosenbeine des dritten Opfers. Dahinter, an der schneeweißen Wand eines Flures, sah Griessel einen hellen Fächer von Blutspritzern wie ein surrealistisches Kunstwerk.

Als Griessel die Ähnlichkeiten zwischen den Opfern bemerkte, legte sich die Vorahnung wie ein Gewicht auf seine Brust.

Die Leiche im Flur hatte denselben militärischen Haarschnitt, die gleichen breiten Schultern und die gleiche sportlich-schlanke Figur wie die in der Diele. Auch die schwarzen Schuhe, die schwarze Hose und das weiße Hemd waren gleich. Und auch dieser Mann besaß eine Glock, die blutverschmiert neben seiner zerschmetterten Hand lag. Nur die Krawatte fehlte.

Noch eine Kopfwunde, zwischen Schläfe und rechtem Auge. Doch die erste Kugel musste die Hand getroffen haben – die obere Hälfte eines Fingers war gegen die weiß lackierte Fußleiste gerollt.

Dann entdeckte Griessel die beiden matt glänzenden Hülsen im Abstand von kaum zehn Zentimetern auf dem Saum des Wohnzimmerteppichs. Ihrer Lage nach konnten sie nur vom Schützen stammen.

Sein Ermittlerhirn spulte selbstständig den Tathergang ab, er sah, hörte und roch, was geschehen war
. Der Mörder huschte als Schatten durch den Raum, Pistole in der ausgestreckten Hand, er sah den Mann im Flur, zwei Schüsse, die Hand eine kleine rote Explosion, höllischer Schmerz, ein Zucken, bevor der Tod kam, keine Zeit für Angst, nur der kurze lautlose Schrei in die Ewigkeit hinein.

Mit einem so lauten Stöhnen, dass es sogar den Regen übertönte, versuchte Griessel, die Bilder zu unterdrücken. Der Schlafmangel setzte ihm zu. Der Scheißstress der letzten Wochen. Er musste sich zusammenreißen!

Vorsichtig näherte er sich der Leiche und beugte sich hinunter zur Waffe. Genau die gleiche wie die des anderen. Glock 17 Gen 4. Griessel schnupperte daran. Kein Korditgeruch.

Er stand auf, blickte sich suchend im Flur um und fand weiter hinten die beiden Flecken an der rechten Wand.

Er musste aufpassen, wohin er trat. Da waren die Leiche, der abgerissene Finger, die Pistole und das Blut. Er hüpfte von einem Fuß auf den anderen bis zur Tür und inspizierte die Flecken. Beide Kugeln steckten tief im Gips. Die würden ihnen weiterhelfen.

Dann suchte er nach dem vierten Opfer.

Die Tür des ersten Zimmers hinten links stand offen, die Gardinen vor dem Fenster waren zugezogen. Griessel schaltete das Licht ein. Auf dem Doppelbett stand eine geöffnete Tasche; eine graublaue Krawatte und ein schwarzes, leeres Schulterholster lagen auf dem Frisiertisch. Im angrenzenden Badezimmer waren Rasierzeug und Zahnbürste säuberlich bereitgelegt. Sonst nichts.

Griessel betrat das zweite Zimmer. Ordentlich. Zwei Einzelbetten. An einem Fußende eine kleine Reisetasche. Ein Jackett auf einem Bügel, eingehakt in den Türgriff des Kleiderschranks. Ein Reisenecessaire hing an einer Handtuchstange im Bad nebenan.

Griessel ging wieder hinaus auf den Flur und öffnete eine Tür auf der rechten Seite. Er gelangte in ein gro&szl
ig;es schneeweißes Badezimmer mit einer Badewanne auf Löwenfüßen, einem Waschbecken auf einer Marmorplatte, einem Bidet und einer Toilette.

Die nächsten beiden Schlafzimmer waren leer, nichts wies auf Gäste hin. Das letzte befand sich ganz hinten links. Die Tür stand offen, im Raum war es stockfinster. Griessel betätigte den Lichtschalter.

Draußen hörte der Regen plötzlich auf. Bedrohliche Stille trat ein.

Das Zimmer war groß. Und chaotisch. Der Teppich lag zusammengeschoben auf der Seite. Das Doppelbett stand schief, Matratze und Bettzeug waren heruntergezerrt worden. Der Stuhl vor dem dekorativen antiken Sekretär lag auf dem Rücken, die Schreibtischlampe war umgeworfen worden, die Schubladen waren herausgerissen. Die Türen der massiven Herrenkommode standen offen, die Kleider lagen auf dem Boden. Eine große Reisetasche war in die Ecke geworfen worden.

»Benna!« Der laute Ruf von der Eingangstür her durchschnitt die Stille. Griessel fuhr erschrocken zusammen.

Kaptein Vaughn Cupido war eingetroffen.

»Ich komme!«, rief Griessel zurück. Heiser hallte seine Stimme durch das leere Gebäude.

Cupido stand in der Tür, in einem langen schwarzen Mantel, seinem neuen Markenzeichen, zugegebenermaßen »von einem Lagerverkauf in Soutrivier, ein Wahnsinnsschnäppchen, Pappie! Klassischer Detectivestyle, ein Falke im Winter, echt voll der Hammer!«

Als Griessel vorsichtig durch das Foyer ging, wurde er sich plötzlich seiner zerknitterten Hose bewusst. Gut, dass der Pulli und das Sakko sein Hemd verbargen. Die Klamotten von gestern. Cupido würde das nicht entgehen.

»Und, wie sieht’s aus, Benna? Wie viele sind drin?«

Griessel trat hinaus auf die Veranda und zog die Handschuhe aus. Die dunklen Wolken hatten sich verzogen, die Sonne brach durch
, so dass er blinzeln musste. Der Blick war jetzt atemberaubend, das Franschhoek-Tal hob sich aus den Dunstschleiern hervor.

»Ein Angestellter liegt im Weinberg. Wegen des Regens konnte ich noch nicht hin. Zwei liegen drin.«

»Jissis …« Dann sah Cupido ihn forschend an. »Alles okay, Benna?«

Griessel wusste, dass seine Augen gerötet waren;...


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