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Ich will es doch auch!

(K)ein Beziehungs-Roman. 1. Auflage.
eBook ePub

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Frikadelle zum Frühstück

Charlotte ist Ärztin, hat einen tollen Job, eine tolle Wohnung, tolle Freunde - nur leider keinen Mann. Und das mit 39! Langsam wird es eng. Da taucht plötzlich Uwe auf, der attraktive, aber ziemlich ungehobelte Klempner. Ge … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Ich will es doch auch!
Autor/en: Ellen Berg

EAN: 9783841208323
Format:  EPUB
(K)ein Beziehungs-Roman.
1. Auflage.
Aufbau Digital

5. November 2014 - epub eBook - 304 Seiten

Beschreibung

Frikadelle zum Frühstück

Charlotte ist Ärztin, hat einen tollen Job, eine tolle Wohnung, tolle Freunde - nur leider keinen Mann. Und das mit 39! Langsam wird es eng. Da taucht plötzlich Uwe auf, der attraktive, aber ziemlich ungehobelte Klempner. Geht gar nicht. Tja, geht doch! Denn Hals über Kopf verliebt sich Charlotte in sein umwerfendes Lächeln und seine unkonventionelle Art: Buletten zum Frühstück, Tanzen im Regen, Poolbillard in düsteren Kneipen. Charlotte ist selig, ihr Umfeld entsetzt. Downdating? Das kann doch nichts werden! Was willst du denn mit dem?

»Herrlich fieser Humor.« cosmopolitan

Portrait

Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu. Ihre Romane „Du mich auch. (K)ein Rache Roman“, „Das bisschen Kuchen. (K)ein Diät-Roman“, „Den lass ich gleich an. (K)ein Single-Roman“, „Ich koch dich tot. (K)ein Liebes-Roman“, „Gib’s mir, Schatz! (K)ein Fessel-Roman“, „Zur Hölle mit Seniorentellern! (K)ein Rentner-Roman“, „Ich will es doch auch! (K)ein Beziehungs-Roman“, „Alles Tofu, oder was? (K)ein Koch-Roman“, „Blonder wird’s nicht. (K)ein Friseur-Roman“, „Ich schenk dir die Hölle auf Erden. (K)ein Trennungs-Roman, „Manche mögen’s steil. (K)ein Liebes-Roman“ und „Wie heiß ist das denn? (K)ein Liebes-Roman“ liegen im Aufbau Taschenbuch vor und sind große Erfolge.

Besuchen Sie die Autorin auch auf www.ellen-berg.de.

Leseprobe

1


Traumhochzeit, dachte Charlotte. Das wird die absolute Traumhochzeit!

Strahlend blau wölbte sich der Himmel über einem kleinen Park voller Zypressen und Olivenbäume, dahinter glitzerte das Meer in einem satten Türkiston. Eine leichte Brise wehte vom Strand herüber und mischte sich mit Blütendüften und edlen Parfums.

Es war später Nachmittag. Lachend und schwatzend stapften die Hochzeitsgäste über den Rasen zu einem Pavillon, der über und über mit weißen Blumen geschmückt war. Davor standen mehrere Reihen Stühle mit weißen Stoffbezügen. Ein Streichquartett, natürlich in weißen Fräcken, stimmte seine Instrumente.

Das Ganze hatte was von Hollywood. Mindestens.

Einer nach dem anderen nahmen die Gäste Platz und reckten erwartungsvoll die Hälse. Was für ein Tag! Was für eine wundervolle Kulisse! Das Tuscheln verstummte, als das Streichquartett den Hochzeitsmarsch intonierte und der Bräutigam erschien.

Charlotte schluckte. Wie hinreißend Tom aussah in seinem grauen Cut. Verführerisch lächelnd durchschritt er Spaliere mit weißen Rosen, die den Weg zum Pavillon säumten.

Alle hielten den Atem an. Auch Charlotte. Herzflimmeralarm!

Plötzlich war alles wieder da. Der frostige Dezembertag, an dem Tom in ihr Leben geschneit war wie ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk. Die erste Verabredung in einem kleinen Restaurant. Der erste Kuss. Die erste Nacht. Ihr Herzflimmern wurde stärker.

Inzwischen hatte Tom den Pavillon erreicht. Ein Sonnenstrahl fiel durch die Zweige der Bäume auf sein jungenhaftes Gesicht. Charlottes Herz klopfte zum Zerspringen. Es war alles so  perfekt.

Das Ganze hatte nur einen Fehler: Dies war nicht ihr Tag. Dies war auch nicht ihre Hochzeit.

Denn nun durchschritt ihre Freundin Antonia die Rosenspaliere.

Ein Raunen ging durch die Hochzeitsgesellschaft. Antonia, die am Arm ihres Vaters mehr schwebte als ging, sah wirklich atemberaubend
aus. Das maßgeschneiderte Kleid aus weißer Spitze ließ ihre zartgebräunten Schultern frei. Ihr blondes Haar war zu einer kunstvollen Hochsteckfrisur aufgetürmt, über der sich ein hauchdünner Schleier bauschte. Darunter strahlte und schimmerte ihre Haut wie mit Goldpuder bestäubt.

Einige Gäste applaudierten, als der Brautvater seine Tochter dem Bräutigam übergab. Galant ergriff Tom Antonias Hand, dann stiegen sie gemeinsam die drei Stufen zum Pavillon hoch. Ein schönes Paar. So schön und so perfekt, dass einem schlecht werden konnte. Mist, verdammt!

Charlotte gab sich einen Ruck. Los, freu dich gefälligst. Deine beste Freundin heiratet! Und doch sank ihre Laune mit jeder Sekunde weiter ins Bodenlose. Warum Antonia? Warum nicht ich? Sie knetete ihre schweißnassen Hände. O Gott. Da vorn hätte ich stehen können.

Nicht, dass sie Tom zurückwollte. Den hatte sie längst abgehakt  eine Enttäuschung mehr in ihrem trostlosen Liebesleben. Aber die Sache mit der Hochzeit hatte sie unterschätzt. In ihrem Herzen tobte mittlerweile ein Orkan.

Oder war es nur Torschlusspanik? Nun ja, auch Charlotte wollte endlich einen Ehering. Ohne Wenn, aber mit Amen. Auf die große Liebe wartete sie schon lange nicht mehr, nur auf einen Mann, der einigermaßen zu ihr passte und mehr sein wollte als ein Gelegenheitslover. War das denn zu viel verlangt?

Beklommen betrachtete sie das Hochzeitspaar. Antonia war achtunddreißig, ein Jahr jünger als Charlotte. Schon seit dem Medizinstudium waren die beiden Ärztinnen ein unzertrennliches Gespann. Zwei Singles, die alles geteilt hatten: Lust und Frust, Patientengeschichten und Diättipps. Bis Tom gekommen war.

Wie im Schnelldurchlauf zog das miese Filmchen dieser Dreiecksbeziehung vor Charlottes innerem Auge vorbei.

Von Anfang an war Antonia von Tom begeistert gewesen, und niemand hatte sich mehr darüber gefreut als Charlotte. Hieß es nicht, dass Frauenfreundschaften zerbrachen, wenn Beziehu
ngen ernster wurden? Umso größer war ihre Erleichterung gewesen, dass sich Antonia und Tom so gut verstanden. Immer öfter hatten sie etwas zu dritt unternommen, gemeinsame Konzertbesuche, Ausflüge, Fondueabende.

Es war eine wunderbare Zeit gewesen: seliger Dreiklang, geschmeidige Harmonie.

Viel zu spät hatte Charlotte begriffen, dass Antonia und Tom mehr als freundschaftliche Gefühle füreinander hegten. Und nun? Segelte Antonia in den Hafen der Ehe, während Charlotte wie Treibgut am Strand von Mallorca rumdümpelte.

Eine rauschende Hochzeit unter spanischer Sonne, das war immer Antonias Wunsch gewesen. Heute ging er in Erfüllung. Sechzig Gäste waren eingeflogen und hatten sich in einem Luxushotel an der Südküste Mallorcas einquartiert, selbstverständlich auf Einladung der wohlbetuchten Brauteltern.

Nein, Charlotte war nicht neidisch. Charlotte war am Boden zerstört. Kein Wunder, wenn man neununddreißig war und die beste Freundin ihren Hochzeitstraum verwirklichte, während man selbst ins männerlose Nirwana abstürzte.

In diesem Moment warf Tom ihr vom Podium aus einen triumphierenden Blick zu. Als wollte er sagen: Na, bin ich nicht der absolute Traummann?

Keine Frage, wo andere den Schalter fürs Taktgefühl hatten, war bei ihm der Ich-find-mich-super-Knopf. So war er immer gewesen, wenn sie es recht bedachte. Selbstbewusst, aber ein bisschen zu selbstverliebt: toll, toller, ich. Warum war sie auf ihn reingefallen? Und warum hatte sie immer noch dieses dumme Herzklopfen?

Eine flammende Hitze durchlief ihren Körper. Toms Blick hatte genügt, um Charlotte in 80 Kilo hochentzündliches Östrogen zu verwandeln. Leider. Ihre Gefühle für ihn waren so hartnäckig wie eine Erkältung und so lästig wie Fußpilz. Sie machte sich keine Illusionen über Tom. Trotzdem zog er sie unwiderstehlich an. Und wenn sie ganz ehrlich war, trauerte sie ihm immer noch hinterher.

Beschämt sah Charlotte an sich herab. Es war ihr so
wieso ein Rätsel, warum einer wie Tom sich für sie interessiert hatte. Sie fand sich bei weitem nicht so hübsch, so witzig und charmant wie Antonia. Außerdem schleppte sie seit Jahren ein paar Pfunde zu viel mit sich rum. Einen BMI von 30 plus, um genau zu sein. Niemand hätte Charlotte dick genannt, aber ein bisschen rundlich war sie schon.

Wie peinlich. Da hielt sie ihren Patienten stundenlange Vorträge über gesunde Ernährung und verdrückte heimlich Gummibärchen. Unwillkürlich zog sie den Bauch ein.

Die Zeremonie begann. Erste Schluchzer der Rührung waren zu hören, als der Geistliche eine kurze Ansprache über den heiligen Stand der Ehe hielt.

Auch Charlotte hatte Tränen in den Augen, heiße Tränen der Enttäuschung. Sie gönnte Antonia alles Glück der Welt. Aber diese grandios inszenierte Hochzeit mit dem Mann, der ihr einst den Himmel auf Erden versprochen hatte, war mehr, als sie verkraften konnte. Beim Jawort flossen ihr die Tränen in Strömen über die Wangen, und als der Bräutigam die Braut küsste, heulte Charlotte los, als sei dies keine Hochzeit, sondern eine Beerdigung.

Ein unsanfter Stoß mit dem Ellenbogen ließ sie zusammenzucken.

Freudentränen sind die schönsten Tränen, aber man kanns auch übertreiben.

Antonias Mutter, die neben ihr saß, reichte ihr ein Stofftaschentuch.

Wurde aber auch Zeit, dass Antonia unter die Haube kommt, wisperte sie. Na ja, mein verwöhntes kleines Mädchen wollte eben nicht den Erstbesten. Sie war immer schon sehr wählerisch.

Das konnte man wohl laut sagen. So wählerisch, dass sich Antonia unter Millionen von Männern ausgerechnet den Freund ihrer besten Freundin aussuchen musste.

Charlotte schnäuzte sich geräuschvoll. Antonias Mutter hatte nicht die leiseste Ahnung, dass ihr Fräulein Tochter Charlotte den Mann ausgespannt hatte. Für die Brautmutter war diese Hochzeit so wolkenlos wie der Himmel über der Baleareninsel, und Charlotte hatte nicht vor, die Bilderbuchidylle durch
Eifersuchtsattacken zu zerstören.

Warum auch? Sie fühlte sich jämmerlich genug. Zurückgewiesen. Abgehängt. Überflüssig wie die Zeitung von gestern, sexy wie Altpapier.

Antonias Mutter hingegen platzte fast vor Stolz. Dem Anlass und ihrem Geldbeutel entsprechend, trug sie ein hochelegantes sonnengelbes Designerkleid und einen gleichfarbigen riesigen Hut, mit dem sie sogar bei einem Tuntenball aufgefallen wäre.

Ist sie nicht entzückend, meine Kleine?

Es war keine Frage, es war eine Feststellung. Charlotte nickte matt. Ja doch, sie hatte großmütig verzichtet. Aber was war ihr denn anderes übriggeblieben?

Anfangs hatte sie noch um Tom gekämpft. Doch als Antonia ihr vor zwei Monaten eröffnet hatte, sie sei schwanger, hatte Charlotte die Waffen gestreckt. Und gute Miene zum reichlich unfairen Spiel gemacht, weil sie außer Tom nicht auch noch ihre beste Freundin verlieren wollte.

Ihre einzige Freundin, genauer gesagt. Charlotte war nämlich etwas anders als die anderen. Schüchtern, sagten ihre Eltern. Ein Freak, sagte Antonia. Defizitäres Sozialverhalten, sagte ihre Therapeutin. Ganz egal, wie man es nannte  sie hatte hammermäßige Schwierigkeiten, Beziehungen aufzubauen.

Das Streichquartett wechselte zu einem Walzer. Formvollendet legte Tom seiner frisch angetrauten Frau einen Arm um die Schulter, und sie schwebten mit entrückten Gesichtern über das Podest. Einen gemeinen kleinen Augenblick lang hoffte Charlotte, dass die beiden stolpern würden.

Sie passen perfekt zusammen, raunte Antonias Mutter. Der...


Technik

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