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Monument 14: Die Flucht (2)

Originaltitel: Sky on Fire.
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Wenn die Zivilisation zusammenbricht, bist du ganz auf dich allein gestellt

Nachdem ein Tsunami die Ostküste der USA getroffen und weite Teile des Landes verwüstet hat, stranden vierzehn Jugendliche in einem Einkaufszentrum. Der Strom fällt aus, die Z … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Monument 14: Die Flucht (2)
Autor/en: Emmy Laybourne

EAN: 9783641131746
Format:  EPUB
Originaltitel: Sky on Fire.
Übersetzt von Ulrich Thiele
Random House ebook

12. Mai 2014 - epub eBook - 304 Seiten

Beschreibung

Wenn die Zivilisation zusammenbricht, bist du ganz auf dich allein gestellt

Nachdem ein Tsunami die Ostküste der USA getroffen und weite Teile des Landes verwüstet hat, stranden vierzehn Jugendliche in einem Einkaufszentrum. Der Strom fällt aus, die Zivilisation bricht zusammen, und aus einer nahen Chemiefabrik entweicht eine gefährliche Giftwolke. Dann dringt das Gerücht durch, dass die Überlebenden von Denver aus ausgeflogen werden. Die Jugendlichen bestimmen eine Gesandtschaft, die sich nach Denver durchschlagen soll. Der Rest von ihnen bleibt zurück, darunter der eher schüchterne Dean, der sich früher immer aus allem herausgehalten hat. Als sie von einem gewalttätigen Einbrecher bedroht werden, muss Dean über sich selbst hinauswachsen ...


Portrait

Emmy Laybourne arbeitete als Schauspielerin, ehe sie zum Schreiben kann. Über den großen Erfolg von MONUMENT 14, ihrem Debütroman, ist sie noch immer selbst erstaunt. Mit ihrem Mann, zwei Kindern und der australischen Echse Goldie lebt sie im Bundesstaat New York.

Leseprobe

 

Erstes Kapitel – Dean

ZWÖLFTER TAG

Es war ein wundervoller Moment: Astrid umarmte die kleine Caroline und den kleinen Henry, während Luna bellte und alle Gesichter abschlabberte, an die sie rankam.

Natürlich hatten wir alle fünf Schichten Klamotten an, um unsere Haut vor den Chemikalien zu schützen. Und ich trug auch noch eine Gasmaske. Und Chloe lag am Rand auf einer Luftmatratze, mit Gasmaske und dick eingemummelt, und träumte ihre Schlaftablettenträume. Aber trotzdem war es ­einer unserer schönsten Momente im Greenway.

Als Astrid die kleinen, schmutzigen, sommersprossigen Gesichter abküsste, war ich überglücklich. Ich schöpfte wieder Hoffnung. Mir platzte fast das Herz. Wahrscheinlich weil meine eigenen Gefühle für Astrid noch stärker wurden, als ich sah, wie sie die Zwillinge mit Liebe überschüttete.

Dann atmete Astrid tief ein.

Ihre Nasenlöcher blähten sich. Ich wusste, was los war – der Zorn meldete sich. Sie hatte zu tief eingeatmet.

»Warum seid ihr hiergeblieben?«, stöhnte sie. »Ihr dummen, DUMMEN KINDER! WARUM SEID IHR HIERGEBLIEBEN?«

Sie presste die Zwillinge an die Brust. Ihre rechte Hand schloss sich um Henrys rothaarigen Kopf, ihre linke um Carolines.

Ich musste Astrid umreißen und festhalten, und das tat ich auch.

So viel zu unserem wundervollen Moment.

Ich drückte Astrid auf den Boden. Caroline und Henry brachen in Tränen aus.

»Holt ihre Maske!«, brüllte ich.

Astrid schlug nach mir. Sie wehrte sich gegen meine Hände.

Die flauschig weiße Luna bellte wie blöd.

»Caroline!«, schrie ich. Die Gasmaske dämpfte meine Stimme. »Geh ihre Maske holen! Bring sie her!«


Als Astrid die Zwillinge entdeckt und umarmt und abgeküsst hatte, hatte sie die Gasmaske fallen gelassen.

Caroline brachte mir die Maske, während Astrid weiter bockte und mit den Beinen austrat. Ich musste meine letzten Reserven mobilisieren, um sie zu bändigen.

»Setzt ihr die Maske auf!«, rief ich.

Unter Tränen presste Caroline die Maske auf Astrids Gesicht. Henry kam rüber, um ihr zu helfen.

»Beruhig dich endlich!«, brüllte ich Astrid an. »Alles in Ordnung! Du hast bloß eine Ladung Giftgas abbekommen! Ganz ruhig einatmen, okay?«

»Fester«, sagte Henry zu Caroline. Sie nickte. Mit vereinten Kräften drückten die beiden die Maske nach unten.

Astrid blickte uns an. Blickte mich an. Und nach und nach verschwand der Zorn aus ihren himmelblauen Augen. Ihre Lider schlossen sich. Ich spürte, wie sich ihr Körper unter meinem entspannte.

Doch ich blieb auf ihr hocken, bis sie krächzte: »Mir geht’s gut.«

Ich stand auf. Langsam und zögerlich.

Astrid hob die Hand und legte sie auf die Maske, schob die Zwillinge sanft beiseite und setzte sich auf.

Caroline klopfte ihr auf den Rücken. »Schon gut. Wir wissen, dass das nicht du warst.«

Henry nickte. »Ja. Das war Monster-Astrid, nicht die rich­tige Astrid.«

»Kommt, Leute«, sagte ich. »Wir müssen das Tor reparieren. Sofort!«

Vorhin hatten wir das Tor geöffnet, um den Bus mit Alex, ­Niko, Josie und den anderen rauszulassen. Die vielen Lagen aus Wolldecken, Plastikplanen und Sperrholz, mit denen wir den Greenway von der Außenluft abgeschottet hatten, waren ein einziges Durcheinander.

Jetzt mussten wir das Tor wieder abdichten und die Luft irgendwie sauber kriegen. Aber wie? War jetzt der ganze Lad
en verseucht? Wir hatten keine Ahnung.

Ich griff mir die Decken und Planen, die noch halb am Tor hingen, und hielt sie an die Wand. Die Zwillinge schauten mir zu. »Gebt mir mal ’nen Handtacker!«

Die Handtacker lagen ein paar Meter neben mir auf dem Boden herum. Wir hatten sie benutzt, als wir das Tor damals abgedichtet hatten, und sie danach nicht weggeräumt. Jetzt war ich heilfroh, dass wir so schlampig gewesen waren. Oder hatte Niko das Werkzeug absichtlich da drüben deponiert? Wäre ihm zuzutrauen.

Als Astrid sich endlich aufrappelte und die erste Sperrholzplatte rüberschleifte, hatte ich schon die Planen und Decken wieder angebracht.

Ich versuchte, das Sperrholz anzutackern.

Die ersten drei Versuche saßen, doch danach stieß der Tacker nur noch ein hohles Tschick-tschick aus. Die Heftklammern waren alle.

»Scheiße«, murmelte ich.

Die Schachtel mit den Heftklammern war auch alle.

Ich drehte mich um. »Bin gleich wieder da!«

Wegen der blöden Gasmaske musste man dauernd ­schreien, wenn einen irgendwer verstehen sollte.

Ich wollte mir gar nicht ausmalen, wie Niko und Josie und Alex sich im Bus mit den Dingern im Gesicht verständigten.

Sie hätten nie fahren dürfen. Immer wenn ich aus irgend­einem Grund daran dachte, dass sie gefahren waren, wurde ich wütend.

Aber jetzt brachte es nichts, wütend zu sein. Jetzt musste ich schlau sein. Wir mussten den Greenway abdichten.

Ich lief zum Heimwerkerbedarf.

Auf dem Weg kam ich an Chloe vorbei. Sie lag immer noch auf der Matratze, mit Gasmaske und Klamottenschichten, völlig weg vom Fenster. Die Schlaftablette, die Niko ihr eingeflößt hatte, hatte ganz schön reingehauen.

Mann, würde die sauer sein, wenn sie auf
wachte und feststellte, dass Niko und Co. ohne sie gefahren waren.

Das Drama mit Astrid und mir hatte sie verpasst. Sie hatte schon gepennt, als wir den anderen erklärt hatten, dass wir nicht mitkommen konnten. Weil es zu gefährlich war, wegen unserer Blutgruppe.

Und keiner hatte Chloe nach ihrer Meinung gefragt, als ­Niko sie wieder aus dem Bus getragen hatte.

Aber ich sagte mir, dass wir die richtige Entscheidung getroffen hatten. Wir durften nicht raus. Es war zu gefährlich. Astrid hatte eben bloß einen winzigen Hauch Giftgas abbekommen und war augenblicklich ausgerastet. Wir drei, draußen im Freien, auf einer Hundert-Kilometer-Busfahrt nach Denver? Wir hätten die anderen ermordet.

Wir hatten die richtige Entscheidung getroffen. Ich war mir sicher.

Hier im Greenway hatten wir Vorräte für Wochen oder sogar Monate. Die anderen hatten Zeit genug, um zum Flug­hafen von Denver zu fahren und eine Rettungsaktion ins Rollen zu bringen. Oder wir warteten einfach ab – in drei bis sechs Monaten sollten sich die Chemikalien ja angeblich verflüchtigt haben.

Als ich den Handtacker nachgeladen hatte und zurücklief, sah ich Caroline und Henry vorsichtig auf der Luftmatratze mit der reglosen Chloe herumhopsen. An Chloes Seite hatte sich Luna eingerollt.

Wie drei Zwergaliens, die mit ihrem treuen Hund auf einem Floß auf hoher See trieben.

Da hörte ich ein lautes RUMMS vom Tor.

Astrid zuckte zusammen. Ihre Augen schnellten zu mir.

Noch ein RUMMS.

Und eine Stimme. »Hey!«

»Hallo!?«, erwiderte Astrid.

»Wusst ich’s doch! Wusst ich’s doch, dass da ein Licht war! Hey, Jeff, ich hatte recht! Da drinnen ist wer!«

»Wer sind Sie?«, rief ich.


»Ich heiße Scott Fisher. Macht doch bitte das Tor auf, ja? Das wäre nett!«

»Tut mir leid, aber wir können das Tor nicht aufmachen«, log ich.

»Aber klar könnt ihr es aufmachen! Ihr habt es doch eben erst aufgemacht, vor einer Minute. Wir haben das Licht gesehen! Jetzt kommt schon!«

»Ja, lasst uns rein!«, meinte eine andere Stimme. Das war dann wohl Jeff.

»Junge, du musst uns reinlassen«, sagte Scott. »Wir haben hier draußen einen Notfall!«

Ach was.

»Ich weiß«, antwortete ich. »Aber das geht nicht!«

»Wie, das geht nicht? Warum nicht?«

Astrid trat neben mich und brüllte durch ihre Maske: »Weil wir schon mal zwei Erwachsene reingelassen haben, und einer von denen hat ein Mädchen belästigt und versucht, einen von uns zu erschießen!«

»Okay … aber wir sind ganz anders drauf. Wir sind echt nett!«

»Tut mir leid«, sagte Astrid, klopfte auf die nächste Sperrholzplatte und nickte mir zu – tacker’s fest.

»Kommt schon!«, schrie Scott. »Wir haben Hunger und Durst! Hier draußen sterben die Leute wie die Fliegen! Lasst uns rein!«

»Tut mir leid!«, rief ich.

Ich jagte die erste Heftklammer durchs Holz.

Scott und Jeff rüttelten noch eine Weile am Tor und fluchten, wie man in so einer Situation halt flucht. Doch als die restlichen Platten dran waren, hörten wir sie kaum noch.

Ich betrachtete die fertige Wand und beschloss, eine wei­tere Schicht Plastikplanen anzubringen, sobald die Luftrei­niger liefen.

Doch Astrid zupfte mich am Ärmel. »Wenn wir schon die Klamottenschichten und die Masken anhaben, sollten wir den Typen gleich noch was zu essen vom
Dach werfen.«

»Was?«

»Wir sollten ihnen was zu trinken und zu essen runterwerfen!«, rief sie.

»Aber warum?«, fragte ich.

Sie zuckte mit den Schultern. »Weil wir so viel haben und sie gar nichts? Wir müssen ihnen helfen.«

Aarrrghh. Ich wollte nicht aufs Dach. Auf keinen Fall.

Aber Astrid sah mich an, als wäre die Sache sonnenklar. Als gäbe es nichts zu diskutieren.

»Stellen wir wenigstens erst die Luftreiniger auf«,...


Technik

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