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Forgotten Girl (Thriller, Psychothriller)

1. Auflage.
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Traue niemandem, vor allem nicht dir selbst

Der spannende Psychothriller für alle Fans von Gone Girl

Fünf Teenager zelten am Karfreitag 1984 am Totenmaar. Am nächsten Morgen sind drei von ihnen tot - sie wurden auf grausame Art und Weise ermordet. Die … weiterlesen
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Forgotten Girl (Thriller, Psychothriller) als eBook

Produktdetails

Titel: Forgotten Girl (Thriller, Psychothriller)
Autor/en: Eva-Maria Silber

EAN: 9783960873266
Format:  EPUB ohne DRM
1. Auflage.
dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH

1. April 2018 - epub eBook

Beschreibung

Traue niemandem, vor allem nicht dir selbst

Der spannende Psychothriller für alle Fans von Gone Girl

Fünf Teenager zelten am Karfreitag 1984 am Totenmaar. Am nächsten Morgen sind drei von ihnen tot - sie wurden auf grausame Art und Weise ermordet. Die anderen beiden überleben schwer verletzt. Sebastian behauptet, nichts gesehen zu haben und Katharina hat durch das Trauma ihr Gedächtnis verloren. Der Täter wurde nie gefunden.

30 Jahre später werden die Morde von Ermittlerin Janna Habena als „cold cases" wiederaufgenommen. Bei der erneuten Befragung trifft Katharina nach all den Jahren wieder auf Sebastian und die beiden verlieben sich ineinander. Doch kann sie ihm wirklich vertrauen? Spielt Sebastian ihr nur etwas vor, weil er Angst hat, dass sie sich erinnert? Und weiß er mehr als er zugibt?

Forgotten Girl basiert auf einem authentischen, ungelösten Mordfall aus Finnland.

Erste Leserstimmen

„fesselnd bis zum Schluss mit einem überraschenden Ende"
„Spannung ohne Pausen - sehr empfehlenswert für alle, die Psychothriller lieben!"
„ein Buch, das man nicht mehr so einfach aus der Hand legen kann"
„düsterer und mitreißender Thriller"
„wenn man nach dem Lesen noch tagelang über die Geschichte nachdenken muss, hat die Autorin alles richtig gemacht"

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Verhängnisvoller Karfreitag am Totenmaar
von claudi-1963 - 27.10.2018
Nichts hält etwas intensiver in der Erinnerung fest, als der Wunsch es zu vergessen. (Michel de Montaigne) Trier 1984 die fünf Jugendlichen Britta, Anette, Katharina, Marc und Sebastian, wollen gemeinsam in Brittas Geburtstag hinein feiern und verbringen die Nacht im Zelt am Totenmaar. Die Eltern wissen nichts davon das sie ausgerechnet dort zelten werden, den sonst hätten, sie es niemals erlaubt. Am nächsten Morgen findet man ein Blutbad vor, nur noch Sebastian und Katharina können lebend geborgen werden. Beide sind schwer verletzt, während Sebastian nichts gesehen haben will, hat Katharina eine Amnesie und ein Trauma erlitten. Die anderen drei dagegen wurden auf brutalste und bestialische Weise getötet. Wer nur richtet so ein Blutbad an, fragen sich KHKC Helmuth Berg und die junge Kriminalmeisterin Janna Habena die den Fall übernehmen. Doch der Täter soll nie gefunden werden. 30 Jahre später Janna Habena hat dieser Fall nie wirklich losgelassen, ist er doch der einzige, den sie nie lösen konnte. Inzwischen ist Janna stellvertretende Kommissarleiterin und rollt den Fall als Cold Case wieder auf. Sie trifft nun wieder auf Katherina und Sebastian, die sich nach ihrer erneuten Befragung ineinander verlieben. Doch kann Katharina ihm wirklich trauen, den noch immer kämpft sie mit ihrem Trauma und Alpträumen. Weiß Sebastian doch mehr als er zugeben will? --- Meine Meinung: Ein geheimnisvolles Cover und ein interessanter Klappentext haben mich neugierig auf dieses Buch gemacht. Der Schreibstil war sehr gut und fesselt mich sofort von Anfang an. Eingeteilt in 2 Teile, bei der es zu anfangs um die Ereignisse von 1984 geht um dann 30 Jahre später in die Gegenwart zu kehren. Der Plot war so brillant geschrieben, das ich mehrmals den Eindruck verspürt, ob diese Geschichte womöglich in der Realität passiert ist. Dass die Autorin eine ehemalige Rechtsanwältin und Strafverteidigerin gewesen ist, merkt man dem Inhalt sehr gut an. Sie brilliert durch gute Schilderungen der Taten, gute Ermittlungen und durch präzise Zusammenfassungen am Ende der Geschichte. Was mich hingegen stutzig machte, war das extreme Trauma von Katharina, das ich nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Genauso das Katharinas Eltern viel zu lange zugesehen haben, bis sie überhaupt reagierten, fand ich etwas unglaubwürdig. Dafür konnte mich alles andere zu 100 Prozent überzeugen. Die Charaktere waren sehr gut durchdacht und für mich weitestgehend glaubwürdig. Trotzdem ich für niemanden von ihnen große Sympathien entwickeln konnte, dazu waren mir die Personen alle zu flach geblieben. Am interessantesten fand ich noch Janna, die alles dafür tat um die Wahrheit herauszufinden. Mit Katharina hingegen wurde ich nie richtig warm, ihre Veränderung, die sie nach dem Massaker erlebte machte sie mir fast sogar noch unsympathischer. Mein Verdacht, den ich hatte, hat sich dann im Nachhinein auch bestätigt, nur nicht ganz in dem Maße wie die Tat wirklich stattgefunden hat. Am meisten erschreckte mich in dieser Geschichte wie Leichtsinn, Neid, Hass und Eifersucht Menschen zu Bestien werden lassen. Dabei nimmt die Autorin bei den Schilderungen kein Blatt vor den Mund und man braucht teilweise schon starke Nerven. Für mich ein Thriller, von denen ich gerne weiter lesen würde und der von mir 41/2 von 5 Sterne bekommt.
Wenn Dich die Vergangenheit einholt
von bk68165 - 01.08.2018
Wir schreiben das Jahr 1984. Am Karfreitag ziehen fünf Jugendliche los um eine schöne Zeit miteinander zu erleben. Es soll ein Ausflug zum Zelten werden, der eigentlich schon anders geplant ist, als es den Eltern mitgeteilt wird. Aber dieser Ausflug endet für drei Jugendliche tödlich! Und die beiden Überlebenden können keine Aussagen zum Geschehen machen. Sebastian gibt an, dass er sich nicht mehr erinnern kann und Katharina erleidet einen Gedächtnisverlust. Aber dieser Fall lässt keinen unberührt. So geht es auch der Ermittlerin Janna Habena. Immer wieder setzt sie an diesem Fall an und 30 Jahre später soll ihr endlich der Durchbruch in diesem Fall gelingen. Sebastian und Katharina treffen bei diesen Befragungen aufeinander und verlieben sich, vielleicht erneut, ineinander. Doch welches Spiel treibt Sebastian mit Katharina? Kann sie ihm trauen? Und wer wird als Täter entlarvt werden? Janna muss erkennen, dass manches auf den zweiten Blick ganz anders erscheint, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Natürlich möchte ich es mir auch nicht nehmen lassen, ein paar Worte zu diesem Buch zu schreiben. Eines sei als erstes angemerkt: Forgotten Girl basiert auf einem authentischen, ungelösten Mordfall aus Finnland. Als nächste möchte ich erwähnen, dass ich das Buch mit einer kleinen Unterbrechung in einem Rutsch gelesen habe. Die Story hat mich ab der ersten Seite gefesselt und ich musste einfach wissen, wie es gelaufen ist und wer hier wen auf dem Gewissen hat! Katharina ist eine sehr interessante und vielschichtige Hauptprotagonistin. Ihr Lebenslauf ist erschreckend und zu gleich sehr realitätsnah. Eine solche Geschichte geht einem echt unter die Haut. Da bekomme ich selbst bei 37 Grad im Schatten an der einen oder anderen Stelle Gänsehaut. Das Buch eignet sich perfekt für die lauen Sommernächte, in denen man vor Hitze eh nicht schlafen kann und vor allem dann auch nicht mehr schlafen will, weil man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Ich kann hier ohne Bedenken 5 Sterne vergeben!
Die Realität schreibt die schrecklichsten Geschichten
von Buchlandung_in_Muenchen - 10.05.2018
Immer, wenn ein Kriminalfall auf Tatsachen beruht, dann wird mir ganz mulmig. Eva-Maria Silbers Thriller basiert auf einem bisher ungeklärten Mehrfachmord, der sich in Finnland in den 60er Jahren zutrug. Die tatsachengetreue Beschreibung der drei Mordopfer, die aufgestapelt übereinander lagen, hat mich das ganze Buch nicht mehr losgelassen. Mir war quasi dauermulmig. Der Erzählstil war für mich schön flüssig und hat dafür gesorgt, dass ich das Buch nur selten aus der Hand gelegt habe. Auch der Wechsel der Erzählperspektive und die fiktive Auflösung des Falls hat mir gut gefallen. Hier geht noch ein Dank an Eva-Maria raus, die uns noch extra Hintergrundinformationen geliefert hat. An ein paar Stellen haben mich aber ein paar Darstellungen (nicht den realen Fall betreffend) geärgert, die sehr generalisiert waren. Sowas nervt mich grundsätzlich, vor allem, wenn alle Menschen über einen Kamm geschert werden, was hier auch der Fall war. Das gibt in meiner persönlichen Bewertung einen Stern Abzug. Die Story war gut aufgebaut und hat sich teilweise überraschend entwickelt. Wenn sie allerdings nicht auf einem realen Fall basieren würde, bin ich mir nicht sicher, ob sie mir auch gefallen hätte. Es war spannend und kurzweilig, so wie ein Thriller für mich sein muss.
Forgotten Girl
von nellsche - 03.05.2018
Am Karfreitag 1984 zelten fünf Teenager am Totenmaar. Am nächsten Morgen sind drei von ihnen tot, Sebastian und Katharina überleben schwer verletzt. Der Angriff auf die Jugendlichen war kaltblütig und grausam. Sebastian behauptet, nichts gesehen zu haben, auch nicht den Täter. Katharina kann sich an überhaupt nichts mehr erinnern, sie hat aufgrund des Traumas ihr Gedächtnis verloren. Der Täter konnte nie ermittelt werden. 30 Jahre später nimmt Janna Habena die Ermittlungen dieses "Cold Cases" erneut auf. Dass der Fall bis heute ungeklärt ist, lässt ihr keine Ruhe. Bei den Befragungen treffen Sebastian und Katharina das erste Mal wieder aufeinander und verlieben sich ineinander. Aber kann Katharina Sebastian wirklich trauen oder spielt er ihr nur was vor um zu erfahren, an was sie sich erinnert? Und hat Sebastian damals wirklich nichts gesehen? Ein absolut spannender Psychothriller, der mir sehr gut gefallen hat. Die Spannung wurde von Beginn an prima aufgebaut und durchgängig gehalten. Ich musste einfach immer weiterlesen, um zu erfahren, wie alles zusammenhängt und wer damals der Täter war. Der Aufbau des Buches war sehr gelungen. Zuerst wird der Leser ins Jahr 1984 gebracht und begleitet die Teenager während des Zeltens. Man erlebt hautnah mit, wie sie gefunden wurden und was ihnen angetan wurde. Das ließ Bilder im Kopf entstehen und war wirklich schrecklich. Die Ermittlungen der Polizei wurden detailliert beschrieben und auch als Leser war ich ratlos, was damals geschah und wer der Täter gewesen sein könnte. Der Sprung in die Gegenwart wurde wieder Dank einer deutlichen Überschrift klar definiert, so dass ich keinerlei Probleme bei den Zeitwechseln hatte. Janna Habena nimmt sich erneut des Falles an und erhofft sich aufgrund der fortgeschrittenen Analysemöglichkeiten eine Aufklärung des Falles.  Katharina wurde sehr detailliert beschrieben. Ich konnte nachvollziehen, in welch schwerer Situation sie seit damals steckte und wie sehr sie unter ihrem fehlenden Gedächtnis bis heute litt. Ihr Verhalten empfand ich teils als merkwürdig, so dass ich nicht mit absoluter Sicherheit sagen konnte, dass sie mit der damaligen Tat nichts zu tun hatte. Aber inwieweit sie Schuld daran trug, konnte ich auch nicht definieren. Sie war also ein äußerst interessanter und undurchsichtige Charakter. Ebenso undurchsichtig, dabei aber sehr unsympathisch, war Sebastian. Ihn mochte ich nicht und war dementsprechend lauernd ihm gegenüber. Sein Verhalten war undurchsichtig, so dass ich ihm nicht traute. Der Fall selbst war äußerst spannend und fesselnd und sehr authentisch. Das lag auch daran, dass die Autorin einen echten Fall genutzt hat, um darum ihre eigenen Fantasien zu stricken. Mir hat das sehr gut gefallen. Ich kann diesen spannenden Psychothriller absolut empfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen.
nach einer wahren Begebenheit
von MissSophi - 01.05.2018
Dieses Buch hat mich so gefesselt, dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Es ist unglaublich spannend und basiert auf einer wahren Begebenheit. Drei Mädchen wollen in der Nacht vor Ostersamstag beim Zelten in den Geburtstag eines der Mädchen reinfeiern. Aber es ist ein abgekartertes Spiel: Katharina, die pummelige Pfarrerstochter wird nur zum Alibi mitgenommen und zudem stoßen noch zwei Jungs dazu. Aber diese eine Nacht wird alles verändern. Drei der jungen Menschen erlebt den nächsten Morgen nicht und einer ist schwer verletzt - und Kathi.... kann sich an nichts erinnern. Eva-Maria Silber schildert diese Geschichte, aus zwei Ezählebenen und so bekommt man genauen Einblick in die Ermittlungen auf der einen Seite und in das Seelenleben und Ergehen von Katharina auf der anderen Seite. Ich finde den Perspektivenwechsel sehr gelungen und gerade Kathis Sicht erscheint mir sehr plausibel und eindrücklich. Ein Trauma, Erinnerungslücken, die sich in Form von Flashbacks langsam füllen.... ein Leben, welches so keines mehr zu sein scheint. Ich kann dieses Buch nur sehr empfehlen. Mich hat es ausgesprochen gut unterhalten und auch, wenn ich schon eine Ahnung hatte... am Ende bekam ich noch eine große Überraschung präsentiert.
Abgründe menschlichen Verhaltens
von Gisel - 30.04.2018
Eine Geschichte nach einem wahren Fall: An Karfreitag 1984 finden sich fünf Jugendliche zusammen zum Zelten am Totenmaar. Am nächsten Morgen sind drei davon tot, zwei werden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Doch die beiden Überlebenden können bei der Aufklärung des Falles nicht helfen: Sebastian behauptet, nichts gesehen zu haben, Katharina hat ihr Gedächtnis verloren. 30 Jahre später wird der Fall als Cold Case erneut aufgenommen - und diesmal scheint eine Aufklärung möglich. Bei dieser Geschichte lehnt sich die Autorin Eva-Maria Silber an reale Geschehnisse an, sie lässt lediglich eine fiktive Auflösung geschehen, denn der Fall selbst wurde nie gelöst. Recht eng hält sich die Autorin an die bekannten Fakten, Veränderungen gut eingebaut. Die Motive der Jugendlichen lassen sich nach und nach erkennen, durch Katharinas Amnesie bleibt aber zunächst viel Raum zum Mitraten. Erst im Verlauf der Geschichte bietet die Autorin eine Lösung des Falles an, die durchaus realistisch erscheint. Die Ereignisse an sich hinterlassen einen schalen Geschmack über die Abgründe menschlichen Verhaltens, dies fängt die Geschichte überzeugend ein. Durch den Bezug auf die realen Geschehnisse wird dieser fiktiv gelöste Kriminalfall von Anfang an beklemmend. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, so dass mich das Buch schnell fesseln konnte. Mit "Forgotten Girl" ist der Autorin ein fesselnder Thriller gelungen, der neugierig macht auf ihre weiteren Werke. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter.
Erinnerungslücken
von Ännie - 27.04.2018
Eifel, 1984. Ein grausames Bild ist es, dass sich zwei arglosen Spaziergängern am Totenmaar in der Eifel bietet. Selbst hartgesottene Polizisten ringen mit der Fassung beim Anblick der vier grausam zugerichteten Körper. In der Nähe treffen Sie auf die verstörte Tochter des Pfarrers, Katharina. Dann der Schock: einer der jungen Menschen, Sebastian, lebt und zugleich die Hoffnung, wenigstens einen weiteren Überlebenden zu retten! Mit schweren Verletzungen werden beide in die Klinik eingeliefert. Schnell wird klar, dass Katharina, mutmaßlich vergewaltigt vom Täter, sich an nichts erinnern kann. Amnesie - weder sie selbst noch Ärzte oder Polizei wissen, ob ihre Erinnerungsfetzen der Wahrheit entsprechen oder neuronalen Schutzmechanismen ihres Bewusstseins entspringen. Auch Sebastian erholt sich von seinen körperlichen Verletzungen, doch es bleibt dabei, der Fall kann nicht geklärt werden. Janna Habena, die junge Kriminalmeisterin, wird der Fall nie mehr loslassen. Zu prägend waren die Ereignisse des Osterwochenendes 1984, in einer für sie noch schwierigen Phase ihrer beruflichen Laufbahn bei der Kriminalpolizei, wo sie nicht nur mit ihren Fällen sondern auch mit den männlichen Platzhirschen zu kämpfen hat, von denen der ein oder andere nicht nur stillschweigend der Meinung ist, dass sei doch nun wirklich kein Beruf für Frauen. Doch Janna bleibt dabei, bei ihrer Berufswahl und bei diesem Fall. Nie gibt sie die Hoffnung auf, immer wieder wenn es erkennungstechnische Fortschritte gibt, klopft sie ihre Beweismittel ab, was können moderne DANN-Analysen leisten, kann sie endlich diesen cold case für die Opfer, deren Familien und sich selbst abschließen? Auch Katharina hat diese Nacht niemals mehr losgelassen. Als im Jahr 2014 erneut die Ermittlungen aufgenommen werden, kommen einige schwerwiegende Ereignisse ins Rollen. Neue Konstellationen werden offenbar, Lücken schließen sich. Jedoch nicht für alle Beteiligten - und mehr möchte ich an dieser Stelle nicht mehr zu inhaltlichen Aspekten sagen. Forgotten Girl - das vergessene Mädchen. Katharina, die Außenseiterin, die nicht dazu gehört, die nur als Alibi taugt. Die keiner für voll nimmt, mit der "man es ja machen kann", ein Opfer. Forgotten Girl - das Mädchen, das vergessen hat. Wirklich? Das ist die spannende Frage dieses Thrillers von Eva-Maria Silber und diese Unsicherheit, die Unzuverlässgkeit von Katharinas Erinnerungen, ihre Gefühle, ihre Schilderungen gepaart mit den grauenvollen Ereignissen am Maar tragen einen hochspannenden Plot. Insbesondere ist es der Autorin gelungen, durch geschickte Perspektivwechsel zwischen einem übergeordneten Erzähler, der vor allem die Arbeit der Behörden und die Figur Janna Habenas beleuchtet, und in einem recht nüchternen, faktenorientierten Stil verfasst ist und Passagen, in erster Linie aus Katharinas Sicht und in der Ich-Form, zu wechseln. Dies hat insbesondere den Reiz dieses Thrillers für mich ausgemacht. Diese Perspektiven bedingen auch, dass der Leser einen Wissensvorsprung, über weite Strecken verbunden mit sehr viel Unsicherheit bezüglich dieses Wissens, gegenüber den polizeilichen Ermittlungen besitzt. Ich finde ebenfalls, dass die Personenzeichnung der Autorin und insbesondere bei Katharina, die, und es tut mir leid, dass ich das so konstatieren muss, im Rahmen der Handlung auch einfach kein sympathischer Mensch ist, -selbstverständlich ein traumatisierter Mensch, aber nun mal keine einfache Persönlichkeit per se -, wirklich auf den Punkt gelungen ist. Sehr gut werden hier auch widerstreitende Emotionen und Charakterzüge herausgearbeitet. Fazit: eine Entdeckung! Absolute Leseempfehlung, hochspannend, keinerlei Längen und das alles auf einem wahren Ereignis beruhend, beeindruckend!
Was wirklich geschah - nach einer wahren Begebenheit
von Christina P. - 25.04.2018
1984, Totenmaar in der Eifel: Eine Zeltnacht endet an Karfreitag für drei von fünf Teenagern tödlich, grausam verstümmelt werden sie wie nach einer Hinrichtung von Spaziergängern entdeckt. Zwei Teenager überleben mehr oder weniger stark verletzt: Katharina erleidet einen posttraumatischen Gedächtnisverlust und kann sich an nichts erinnern, Sebastian behauptet, nichts gesehen zu haben. So endet der Fall ungeklärt... bis 30 jahre später Ermittlerin Janna Habena den cold case wieder aufrollt. Dank moderner DNA-Analysen stehen der Polizei nun deutlich mehr Mittel zur Verfügung und auch Katharina glaubt, sich wieder an Einzelheiten erinnern zu können. Können ihre Flashbacks die Polizei auf die richtige Spur bringen? Der Roman beruht auf einer wahren Begebenheit,welche sich 1959 in Finnland ereignete. Auch damals tappte die Polizei im Dunkeln, der Fall blieb ungelöst. Neben einer anderen Umgebung hat die Autorin dem Fall auch mit Katharina eine fiktive Ich-Erzählerin verpasst, welche selbst als Erwachsene noch stark unter dem damaligen Ereignis leidet und in ihren Albträumen nicht zwischen realer Erinnerung und bildgewordener Angst zu unterscheiden weiß. Der Thriller ist dahingehend sehr gut aufgebaut, dass man selbst als Leser bis zum Schluss nicht weiß, was wirklich in der damaligen Nacht geschah, man tappt ähnlich der Ermittlerin lange Zeit im Dunkeln, verdächtigt mal in die eine, dann wieder in die andere Richtung. Und zu guter letzt: Die Wahrheit kennt nur der Leser, der Fall bleibt wie damals in Finnland für die Polizei ungelöst.
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