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Level

Originaltitel: Shift.
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Im Jahr 2049 wird der junge amerikanische Architekt Donald Keene von Senator Thurman mit dem Bau einer riesigen unterirdischen Anlage beauftragt. Noch ahnt er nicht, über welch brisantes Wissen seine Auftraggeber verfügen: Ein politischer Konflikt zw … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Level
Autor/en: Hugh Howey

EAN: 9783492967914
Format:  EPUB ohne DRM
Originaltitel: Shift.
Übersetzt von Gaby Wurster
Piper Verlag GmbH

11. August 2014 - epub eBook - 432 Seiten

Beschreibung

Im Jahr 2049 wird der junge amerikanische Architekt Donald Keene von Senator Thurman mit dem Bau einer riesigen unterirdischen Anlage beauftragt. Noch ahnt er nicht, über welch brisantes Wissen seine Auftraggeber verfügen: Ein politischer Konflikt zwischen Iran und den USA steht bevor - und eine Katastrophe, die die Erde unbewohnbar machen wird. Die Menschen sollen in fünfzig unterirdischen Silos Zuflucht suchen. In ihnen wird das Leben autoritär organisiert und streng reglementiert. Und es fordert Opfer. Als ein Aufstand ausbricht, muss der Wärter Troy alle Bewohner in den sicheren Tod schicken. Doch Troy weiß mehr über die Silos, als alle vermuten ...
»Level« ist das Prequel zu Howeys internationalem Bestseller »Silo«. Packend und von beängstigend visionärer Kraft.

Portrait

Hugh Howey, Jahrgang 1975, verdiente sein Geld als Skipper, Bootsbauer, Dachdecker und Buchhändler, bevor er als Romanautor erfolgreich wurde. Mit seinem großen Endzeitthriller »Silo«, der als Erzählung angelegt war und so überwältigend viele Leser fand, dass schließlich, ein Roman daraus wurde, gelang ihm der internationale Durchbruch. Inzwischen verkaufte sich die Trilogie weltweit mehr alsdrei Millionen Mal.

Leseprobe

3. KAPITEL

2049
Washington, D.C.

Donald hatte den dicken Ordner in sein Jackett gestopft und eilte durch den Regen. Lieber wurde er nass, als dass er in den Tunneln seine Klaustrophobie ertrug.

Der Verkehr rauschte über den nassen Asphalt. Donald wartete auf eine Lücke und rannte über die Straße. Vor ihm glitzerten die Marmorstufen des Rayburn House, in dem die Büros der Kongressabgeordneten untergebracht waren. Vorsichtig stieg er hinauf und bedankte sich beim Portier, als er hineinging.

Ein Sicherheitsbeamter stand teilnahmslos neben ihm, während sein Ausweis gescannt wurde. Donald prüfte den Ordner, den Thurman ihm gegeben hatte, er vergewisserte sich, dass er noch trocken war, und fragte sich, warum Geheimunterlagen noch immer bevorzugt auf Papier weitergegeben und nur selten digitalisiert wurden.

Sein Büro lag im ersten Stock. Er lief zur Treppe – die ihm lieber war als der alte, langsame Fahrstuhl im Rayburn House. Seine Schuhe quietschten auf den Fliesen, als er die weiche Matte verließ, mit dem der Eingangsbereich ausgelegt war.

Seine Sekretärin Margaret stand vom Schreibtisch auf. »Sie haben Besuch, Sir.«

Donald sah sich im Wartezimmer um. Es war leer. Dann sah er, dass seine Bürotür einen Spalt offen stand.

»Entschuldigen Sie, ich habe sie eingelassen.« Margaret mimte jemanden, der eine Kiste trug, sie stemmte die Hände in die Hüften und drückte den Rücken durch. »Sie hatte eine Lieferung für Sie dabei, sie komme vom Senator.«

Donald winkte ab – schon okay. Margaret war älter als er, Mitte vierzig, sie hatte ausgezeichnete Referenzen, hatte sich aber einen etwas verschwörerischen Unterton angewöhnt. Vielleicht eine Folge ihrer jahrelangen Erfahrung.

»Alles in Ordnung«, versiche
rte Donald ihr. »Ich werde schauen, worum es geht. In der Zwischenzeit müssen Sie mir bitte täglich etwas Platz im Terminkalender freihalten. Ein oder zwei Stunden vormittags wären ideal.« Er zeigte ihr den Ordner. »Das hier wird ziemlich viel Zeit fressen.«

Margaret nickte und setzte sich vor ihren Computer. Donald wollte in sein Büro gehen.

»Ach, Sir …«

Er drehte sich noch einmal um. Margaret deutete auf ihren Kopf. »Ihr Haar«, flüsterte sie.

Donald fuhr sich mit der Hand durchs Haar, Wassertropfen sprangen heraus wie aufgeschreckte Flöhe. Margaret zog die Stirn kraus und zuckte in einer Geste der Hilflosigkeit mit den Schultern. Donald kümmerte sich nicht weiter um sein Äußeres und drückte die Bürotür auf. Er erwartete, jemanden vor seinem Schreibtisch sitzen zu sehen, stattdessen sah er, wie jemand darunter herumkroch.

»Hallo?«

Die Tür war gegen einen Gegenstand auf dem Boden gestoßen. Donald sah sich um und entdeckte einen großen Karton mit dem Bild eines Computermonitors darauf. Er blickte zum Schreibtisch und stellte fest, dass der Bildschirm bereits aufgebaut war.

»Oh, hallo!«

Der Gruß klang gedämpft unter dem Schreibtisch hervor. Schlanke Hüften bewegten sich in einem Tweedrock, während die Frau in Donalds Richtung zurückkrabbelte. Noch bevor ihr Kopf auftauchte, wusste er, wer sie war. Schuldgefühle überkamen ihn. Und Wut, dass sie so unangekündigt auftauchte.

»Du solltest deine Putzfrau ab und zu hier unten saugen lassen.« Anna Thurman stand lächelnd auf. Sie schlug die Hände zusammen und wischte den Staub ab, bevor sie ihm die Hand hinstreckte.

Nervös ergriff er sie.

»Hallo, Fremder.«

»Ja, hallo.« Die Regentropfen rannen i
hm über Wangen und Hals und verbargen einen plötzlichen Schweißausbruch. »Was ist hier los?« Er ging um seinen Schreibtisch herum, um einen gewissen Abstand zu schaffen. Dort stand unschuldig ein neuer Monitor, die Schutzfolie aus Plastik noch über dem flachen Bildschirm.

»Dad meinte, du könntest ein zusätzliches Gerät gebrauchen.« Anna steckte sich eine Strähne ihres kastanienbraunen Haars hinters Ohr. Wenn ihre Ohren so hervorstanden, sah sie noch immer so verführerisch und elfenhaft aus wie früher. »Ich habe mich freiwillig gemeldet«, erklärte sie mit einem Achselzucken.

»Ach so.« Er legte den Ordner auf den Schreibtisch und dachte an die Gebäudeskizze, von der er kurz vermutet hatte, Anna hätte sie zwischen die Unterlagen geschmuggelt. Und nun war sie selbst hier.

Er setzte sich und stellte fest, dass er den Stuhl vor dem Schreibtisch nicht mehr sehen konnte. Er schob den neuen Monitor auf die Seite, während Anna zu ihm kam und sich mit verschränkten Armen und völlig entspannt neben ihn stellte. Als hätten sie sich gestern erst gesehen.

»Du bist also in der Stadt«, sagte er.

»Seit letzter Woche. Ich wollte dich und Helen am Samstag besuchen, aber ich hatte so viel mit dem Einzug zu tun. Sachen auspacken, du weißt schon …«

»Ja.« Aus Versehen stieß er an die Maus, der alte Bildschirm schaltete sich ein, sein Computer lief. Der Schreck, mit seiner Ex im selben Raum zu sein, wich augenblicklich, als Donald bewusst wurde, wie die Ereignisse des Tages zeitlich zusammenhingen.

»Moment mal.« Er sah Anna an. »Du hast dieses Ding hier installiert, während dein Vater mich gefragt hat, ob ich an seinem Projekt mitarbeiten will? Was, wenn ich abgelehnt hätte?«

Sie hob eine Augenbraue. Donald wurd
e klar, dass man sich einen solchen Gesichtsausdruck nicht antrainieren konnte – es war eine erblich bedingte Fähigkeit.

»Die Wahl zum Kongressabgeordneten ist gewissermaßen ein Bonbon gewesen«, sagte sie trocken.

Donald nahm den Ordner und strich über die Seitenkanten wie über ein Kartendeck. »Ihr hättet zumindest die Illusion aufrechterhalten können, dass ich frei entscheiden darf.«

Anna lachte. Jetzt würde sie gleich sein Haar verwuscheln, er spürte es. Er nahm die Hand vom Ordner und tastete in seiner Sakkotasche nach dem Handy. Es war, als wäre Helen hier bei ihm. Er musste sie dringend anrufen.

»War Dad wenigstens nett zu dir?«

Er blickte auf und sah, dass Anna sich nicht bewegt hatte. Ihre Arme waren noch immer verschränkt, sein Haar war unzerzaust – also kein Grund zur Panik.

»Was? Oh … Ja. Er war nett. Wie in alten Zeiten. Als wäre er wirklich keinen Tag älter geworden.«

»Weißt du, er altert nicht.« Sie ging durch den Raum, hob die Styroporverschalung auf, in die der Monitor verpackt gewesen war, und stopfte sie geräuschvoll in den leeren Karton. Donald ertappte sich dabei, wie sein Blick zu ihrem Rock glitt, und zwang sich wegzusehen.

»Er nimmt es mit seinen Nanobehandlungen peinlich genau. Wegen seines Knies hat er damit angefangen. Das Militär ist eine Zeit lang für die Kosten aufgekommen, und nun schwört er darauf.«

»Das wusste ich nicht«, log Donald. Natürlich hatte er Gerüchte gehört. Die Nanobehandlung sei »wie Botox für den ganzen Körper«, hieß es. Besser als Testosteronspritzen. Es kostete ein Vermögen, und man lebte nicht ewig, aber man konnte ziemlich sicher sein, dass sich die schmerzhaften Alterserscheinungen hinauszögern ließen.

A
nna kniff die Augen zusammen. »Du findest die Behandlung doch nicht grundsätzlich falsch, oder doch?«

»Was? Nein. Ich würde es nur selbst nicht wollen. Warte mal … Warum? Sag jetzt nicht, du hast …«

Anna stemmte die Hände in die Hüften und neigte den Kopf. In ihrer defensiven Haltung lag etwas seltsam Aufreizendes, etwas, das ihn die Jahre, in denen er sie nicht gesehen hatte, vergessen ließ.

»Findest du etwa, dass ich das nötig hätte?«, fragte sie.

»Nein, nein, darum geht es nicht!« Er hielt abwehrend die Hände vor sich. »Ich denke nur … ich zumindest würde es nicht wollen.«

Annas Lippen öffneten sich zu einem Lachen. Die reifen Jahre ließen ihr schönes Gesicht härter wirken und betonten ihre schlanke Figur, aber die Wildheit ihrer Jugend war geblieben. »Das sagst du jetzt, aber warte, bis deine Gelenke anfangen zu schmerzen und du dir den Rücken verrenkst, sobald du einem jungen Mädchen auf der Straße nachsiehst.«

»Gut, okay.« Er klatschte in die Hände. »Du hast dir nicht gerade den besten Tag ausgesucht, um die alten Zeiten wiederaufleben zu lassen.«

»Ja. Also, an welchem Tag passt es dir am besten?« Anna schob den großen Karton mit dem Fuß zur Tür. Sie ging wieder um den Schreibtisch herum, stellte sich neben Donald und legte eine Hand auf seinen Stuhl, mit der anderen griff sie nach der Maus.

»An welchem Tag …?«

Er sah zu, wie sie ein paar Konfigurationen an seinem Rechner verstellte und der neue Monitor zum Leben erwachte. Donald roch ihr vertrautes Parfüm. Der Luftzug, den sie verursacht hatte, als sie durchs Zimmer gegangen war, schien ihn noch immer zu umspielen. Es fühlte sich fast an wie eine Liebkosung, eine körperliche
Berührung, und er fragte sich, ob er Helen in diesem Moment schon betrog.

»Du kannst mit dem Computer umgehen, oder?« Mit der Maus zog sie den Cursor von einem Bildschirm zum anderen und verschob dabei ein altes Solitär-Spiel.

»Mh, ja.« Donald wand sich auf seinem Stuhl. »Was meinst du mit einem Tag, an dem es mir besser passt?«

Sie ließ die Maus los. Es fühlte sich an, als hätte sie die Hand von seinem Schenkel genommen.

»Dad will, dass ich die technische Durchführung übernehme.« Sie deutete auf den Ordner, als wüsste sie genau, was darin stand. »Ich nehme beim Institut ein Sabbatjahr, bis dieses Projekt steht und läuft. Ich dachte, wir könnten uns einmal pro Woche zur Besprechung treffen.«

»Oh. Verstehe. Darüber müssen wir noch mal sprechen. Meine Termine hier sind der Wahnsinn. Jeder Tag ist anders.«

Er stellte sich vor, was Helen dazu sagen...


Pressestimmen

»Abermals beklemmend, wieder mit einer großen, gesellschaftskritischen Geste. (...) Ein zugleich packendes und beängstigendes Buch.«, Dresdner Neueste Nachrichten, 08.12.2014

Technik

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von Ulf B. - 21.06.2015
Nachdem ich "Silo" gelesen hatte und in einer damaligen Bewertung, aufgrund des offenen Endes, eine Fortsetzung "gefordert" hatte, tat mir Hugh Howey den Gefallen und erschuf mit "Level" eine hochgradig spannende "Fortsetzung" die eigentlich ein Prequel ist. Der Wechsel zwischen unterschiedlichen Zeitebenen hält die Spannung aufrecht, erklärt viele der in "Silo" nur angerissenen Vorgänge und am Ende überschneiden sich die Erzählebenen aus "Level" und "Silo". Das Buch liest sich, aufgrund der Schreibweise, extrem unangestrengt und man taucht tief in die Erzählung ein. Das "Problem" an der ganzen Sache.....am Ende des Buches stellt man fest, das man nun auch noch unbedingt "Exit" lesen muss bzw. will.
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