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Raven Stone - Wenn Geheimnisse tödlich sind

Roman. Originaltitel: Storm and Stone. Empfohlen von 12 bis 14 Jahren. Format: EPUB.
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Als ihre Mitschüler spurlos verschwinden beschließt Raven, der Sache auf den Grund zu gehen.

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Raven Stone - Wenn Geheimnisse tödlich sind als eBook

Produktdetails

Titel: Raven Stone - Wenn Geheimnisse tödlich sind
Autor/en: Joss Stirling

EAN: 9783423425209
Format:  EPUB
Roman.
Originaltitel: Storm and Stone.
Empfohlen von 12 bis 14 Jahren.
Format: EPUB.
Übersetzt von Michaela Kolodziejcok, Joss Stirling
dtv Verlagsgesellschaft

24. Oktober 2014 - epub eBook - 448 Seiten

Beschreibung

Spannend, romantisch, mitreißend
Seltsame Dinge gehen vor sich an dem Eliteinternat, das Raven Stone besucht. Schüler verschwinden spurlos, ihre beste Freundin wendet sich plötzlich von ihr ab. Also beschließt Raven, der Sache auf den Grund zu gehen. An ihrer Seite: der neue Mitschüler Kieran. Er ist superintelligent und weiß einfach alles - und geht Raven damit zunächst ziemlich auf die Nerven. Zunächst...

Portrait

Joss Stirling studierte Anglistik in Cambridge und arbeitete als Diplomatin in Polen. Mittlerweile schreibt sie sehr erfolgreich Romane für Kinder und Jugendliche. Mit ›Finding Sky‹, dem ersten Band der ›Macht der Seelen‹-Trilogie, war sie 2013 von der Jugendjury für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Oxford.

Leseprobe

Kapitel 1


Ein blaues Auge.

Raven betrachtete es im Spiegel und betastete vorsichtig den Bluterguss. Autsch. Die Leuchtröhre über dem Waschbecken flimmerte, sodass ihr Spiegelbild aussah wie der zuckende Abspann eines alten Schwarz-Weiß-Films. Der Wasserhahn quietschte unter Protest, als sie einen Lappen zum Kühlen nass machte.

Du siehst aus wie ne Siebenjährige, sagte sie zu ihrem Gegenüber im Spiegel. Aufgeschürfte Knie und kleine Beulen hatte sie sich zum letzten Mal vor zehn Jahren auf dem Schulhof eingehandelt, sodass für Raven die Verletzung mehr demütigend als schmerzhaft war. Sie zog eine Strähne ihrer schwarzen Korkenzieherlocken ins Gesicht, aber sie wippte zurück und weigerte sich, die dunkle Stelle rund um ihr linkes Auge zu verdecken. Sie überlegte, ob sie sich vielleicht in ihrem Zimmer verschanzen könnte, bis sie verblasst war ?

Keine Chance. Alle Schüler wurden zum Welcome-Back-Abendessen erwartet, und wenn sie nicht hinginge, würde das auffallen. Und überhaupt  sie pfefferte den Lappen ins Waschbecken , warum ihren Feinden die Genugtuung geben und einfach den Schwanz einkneifen? Feigheit zählte nicht zu ihren Charaktereigenschaften. Dafür war sie viel zu stolz.

Raven streifte ihr Tenniszeug ab und schlüpfte in einen Bademantel. Sie warf die schmutzigen Sachen in den Wäschekorb neben der Tür. Es war verdammt schwer, das ihr selbst auferlegte Versprechen zu halten und stark zu sein; es wäre um so vieles leichter, wenn ihr jemand anders noch den Rücken stärkte. Aber das zweite Bett im Zimmer war leer  kein Berg von durcheinandergeworfenen Habseligkeiten, kein Koffer, so wie sie es erwartet hatte. Wo steckte Gina bloß? Sie war die Einzige, mit der Raven darüber sprechen wollte, was eben passiert war. Raven ließ sich auf ihr Bett fallen. Wie hatte es in nur wenigen Stunden so weit kommen können? Bis zu dem blauen Auge war ihr Leben an der Schule ohne große Probleme verlaufen; Westron war ein
Ort der Geborgenheit und Sicherheit nach einer Reihe von schwierigen Jahren. Zwar ging es unter der Leitung von Mrs Bain hier manchmal ein bisschen seltsam zu; man legte zu großen Wert auf Reichtum und Eltern, Promi-Schüler und Privatheit, aber nachdem sie und Gina sich zusammengetan hatten, war Raven in der Lage gewesen, die meisten Aberwitzigkeiten mit einem Lachen abzutun. Sie hätte nie geglaubt, dass jemand an der Schule ihr übel gesinnt war. Obwohl Raven ihren Schulplatz nur der Tatsache zu verdanken hatte, dass ihr Großvater zum Personal von Westron gehörte, hatten die anderen Schüler anscheinend nie Anstoß daran genommen, dass sie sich in ihren privilegierten Kreisen bewegte. Jetzt war sie eines Besseren belehrt worden.

Diese Erkenntnis war wie aus dem Nichts gekommen, wie der Tornado, der Dorothys Haus ins Land Oz gefegt hatte. Mit dem Öffnen der Tür zum Umkleideraum war alles ins Unwirkliche abgeglitten.

Dabei hatte Heddas Frage so na ja, normal gewirkt. Hey, wo ist meine Chloé Tote Bag?

Die anderen Mädchen, die sich gerade für das anstehende Tennisturnier umzogen, hatten daraufhin in ihren Sachen nachgeschaut. Raven hingegen hatte sich gar nicht erst die Mühe gemacht: ihre kleine Sporttasche, ein viel verlachtes Giveaway einer Fluggesellschaft, war viel zu klein, als dass die bauchige taupefarbene Lederhandtasche darin Platz finden konnte. Hedda hatte sie den ganzen Vormittag zur Schau gestellt wie ein Angler, der seinen Siegerfang präsentierte. Die geschmeidige, glatte Oberfläche hatte in ihren manikürten Händen geglänzt wie eine Forelle: So viele Innentaschen und ihr werdet nicht glauben, was ich dafür bezahlt habe! Für Hedda war die Tasche ein Schnäppchen gewesen, aber sie hatte mehr gekostet, als Ravens Großvater im Monat als Hausmeister der Schule verdiente. Etwas, was dermaßen absurd teuer war, konnte doch nur Beschiss sein.

Hey, ich rede mit dir, Stone.

Raven spürte, wie jemand sie grob am Ellbogen p
ackte. Sie band sich gerade auf einem Bein stehend einen Tennisschuh zu, verlor die Balance und kippte zur Seite. Warum sprach Hedda sie auf einmal mit dem Nachnamen an?

Whoa, Hedda! Pass doch auf! Halt suchend lehnte sich Raven gegen die Spindtür und zog die Schuhbänder fest. Fast hättest du mich umgerissen.

Spindeldünn und mit einer Fülle von burgunderrotem Haar erinnerte Hedda Raven an einen Irish Red Setter, die Witterung des nächsten Schnäppchens in der Nase, mit einer kleinen Kerbe im Kinn, die ihrem Gesicht einen entschlossenen Ausdruck verlieh. Hedda stemmte die Hände in die Hüften. Wo hast du sie versteckt?

Was? Raven war zu überrascht, um zu begreifen, was Hedda ihr da zum Vorwurf machte. Ich?

Ja, du. Ich bin doch nicht blöd. Ich hab genau gesehen, wie du sie angeschaut hast. Mein Handy, mein Schminkzeug, mein Geld  alles war in dieser Tasche.

Raven versuchte, ihr schnell aufbrausendes Temperament zu beherrschen, und schob beiseite, wie sehr sie diese aus der Luft gegriffene Anschuldigung verletzte. Genau so etwas hatte sie schon einmal an ihrer alten Schule erlebt, vor ihrem Umzug nach England. Sie probierte es mit Vernunft. Ich habe mit der Tasche überhaupt nichts gemacht. Wo hast du sie denn zuletzt gesehen?

Beim Mittagessen  und spiel jetzt nicht die Ahnungslose.

Im Umkleideraum wurde es still; alle Mädchen verfolgten gespannt den Wortwechsel. Schamröte überzog Ravens Wangen, obwohl sie wusste, dass sie unschuldig war. Erinnerungen holten sie ein, wie sie vor dem Rektor ihrer alten Schule gestanden hatte. Ihr wurde übel von dem Déjà-vu-Gefühl.

Moment mal, willst du etwa behaupten, ich habe deine Tasche gestohlen?

Hedda warf den Kopf in den Nacken und blickte an ihrer langen Nase auf Raven herunter. Das behaupte ich nicht nur. Ich weiß, du hast sie gestohlen!

Raven schüttelte die Gedanken an die Vergangenheit ab und konzentrierte sich auf ihre Mitschülerin. Was um all
es in der Welt war eigentlich mit Hedda geschehen? Sie hatte fast das ganze letzte Semester versäumt und war dann allem Anschein nach mit einer neu transplantierten Persönlichkeit zurückgekehrt  von nölig-nerviger Klette zu resoluter Oberzicke.

Raven würde keinen Rückzieher machen; man hatte sie schon einmal fälschlich beschuldigt, aber sie war nicht mehr das kleine traumatisierte Mädchen von damals.

Was konnte Hedda ihr schon Schlimmes antun? Sie mit ihrem Mascara-Zauberstab verhexen?

Du glaubst also, dass ich deine Tasche genommen habe? Und worauf gründet sich dein Verdacht? Bloß darauf, dass ich sie angeschaut habe? Anschauen ist nicht gleich stehlen. Raven wandte sich an die anderen Mädchen, in der Hoffnung, dass ihr jemand beispringen und den Vorwurf als absurd abtun würde, aber die Gesichter, in die sie blickte, zeigten sich wachsam oder neutral. Toll. Danke, Leute!

Dann klinkte sich Heddas Freundin Toni ein. Du brauchst es gar nicht erst abzustreiten. Im letzten halben Jahr sind ständig Sachen weggekommen.

Damit hatte ich nichts zu tun. Mir sind auch Sachen gestohlen worden.

Toni ging über ihren Einwand hinweg. Wir alle haben bemerkt, dass immer wieder Kleinigkeiten verschwunden sind, aber wir wollten nicht also, wir hatten uns schon gedacht, dass du das warst, aber du hast uns leidgetan und Toni wedelte mit der Hand, als wollte sie sagen: Das war letztes Jahr, aber das hier ist jetzt.

Euch leidgetan? Raven lachte erstickt. Wenn es etwas gab, was sie von anderen nicht haben wollte, dann Mitleid. Das hatte sie nie gewollt. Selbst nicht in ihren verzweifeltesten Stunden, nachdem sie beide Eltern verloren hatte.

Hedda kam ganz dicht an ihr Gesicht heran. Aber meine nagelneue Chloé-Tasche klauen? Jetzt bist du echt zu weit gegangen. Rück sie sofort wieder raus, Stone.

Lächerlich. Raven kehrte Hedda den Rücken zu. Und was mache ich deiner Meinung nach mit dem ganzen Zeug, das
ich stehle?

Dein Großvater hat ein neues Auto  sofern man einen Skoda als Auto bezeichnen kann.

Toni schnaubte abfällig. In Raven wallte Zorn auf: Sie niederzumachen war eine Sache, aber ihren Großvater ließ Hedda gefälligst aus dem Spiel oder es würde hier gleich richtig die Luft brennen.

Ach so, verstehe. Ich stehle also von den Reichen, ums den Armen zu geben, oder was? Mensch, warum bin ich da nicht von selbst drauf gekommen? Ravens feiner Spott war an Hedda vollkommen verschwendet.

Hör auf, es abzustreiten. Ich will meine Tasche und ich will sie sofort.

In der Hoffnung, Hedda würde aufgeben, wenn sie ihr infantiles Gezeter einfach ignorierte, kramte Raven in ihren Sachen nach einem Haargummi.

Hör gefälligst auf, mich wie Luft zu behandeln! Mit einem wütenden Knurren schubste Hedda Raven gegen die offene Spindtür, direkt auf einen Metallhaken, der sie am äußeren Augenwinkel erwischte. Obwohl der Haken mit angehängten Klamotten abgepolstert war, sah Raven kurz Sternchen. Wütend fuhr sie mit einer Hand über ihr Gesicht und drehte sich zu Hedda um; ihr Temperament drohte jeden Moment mit ihr durchzugehen.

Hör mal, Hedda, ich habe deine blöde Tote Bag nicht! Sie nahm die Verteidigungsposition ein, so wie sie es gelernt hatte. Raven musste aufpassen, sie wusste, dass sie mit den Kampfkunsttechniken, die ihr Vater ihr beigebracht hatte, eine Menge Schaden anrichten konnte. Das Training hatte sich zwar als äußerst nützlich erwiesen, um die Aggrotypen abzuwehren, die an ihrer öffentlichen Schule in...


Pressestimmen

»Von Joss Stirlings Romanen geht eine immens hohe Suchtgefahr aus. Man kann von ihnen niemals genug bekommen.«
Susann Fleischer, literaturmarkt.info 10.11.2014

Technik

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