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Hokus Pokus Zauberkuss

Originaltitel: Put a spell on you.
eBook ePub

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Hokus(s) Pokus(s) - mit Magie zum Mann der Träume Josies größter Wunsch zum Geburtstag? Endlich ein Heiratsantrag! Aber statt des ersehnten Verlobungsrings bekommt sie von ihrem Liebsten Will nur ein selbstgebasteltes Armband aus recyceltem Müll. Un … weiterlesen
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Hokus Pokus Zauberkuss als eBook

Produktdetails

Titel: Hokus Pokus Zauberkuss
Autor/en: Karen Clarke

EAN: 9783641118549
Format:  EPUB
Originaltitel: Put a spell on you.
Übersetzt von Claudia Franz
Random House ebook

17. März 2014 - epub eBook - 288 Seiten

Beschreibung

Hokus(s) Pokus(s) - mit Magie zum Mann der Träume Josies größter Wunsch zum Geburtstag? Endlich ein Heiratsantrag! Aber statt des ersehnten Verlobungsrings bekommt sie von ihrem Liebsten Will nur ein selbstgebasteltes Armband aus recyceltem Müll. Und auch sonst läuft in Josies Leben nichts nach Wunsch: Will mutiert seit neuestem zum Hippie und interessiert sich eher für Bio-Müsli als für sie. Ihre beste Freundin Lara hat zwischen Babygeschrei und Windeln kaum noch Zeit und Nerven. Und zu allem Überfluss muss sie sich im Job mit dem ruppigen Giles herumschlagen. Doch dann schenkt ihre Großmutter ihr ein altes Zauberbuch, und Josie hat neun Wünsche frei. Aber damit fangen die Probleme erst richtig an ...

Portrait

Karen Clarke ist in Scarborough, North Yorkshire, geboren und aufgewachsen. Neben ihrer Arbeit als Bibliothekarin schreibt sie regelmäßig Artikel und Kurzgeschichten für verschiedene Zeitungen und Magazine. Karen Clarke lebt heute mit ihrem Ehemann, ihren drei Kindern und dem Hund "Molly" in Buckinghamshire.

Leseprobe

1. Kapitel

Was ich mir wünschen würde, wenn ich einen Zauberstab hätte:

  1. Dass Zen nicht länger den Hippie spielt, sondern einfach wieder der alte Will Hammond ist und mir einen Heiratsantrag macht, bevor ich so faltig bin, dass kein anderer Mann mich mehr anschaut.
  2. Dass ich die perfekte Location für die Dreharbeiten von Geschwisterzwist finde, bevor ich gefeuert werde. Am besten ein Anwesen, dessen Besitzer nicht im letzten Moment einen Rückzieher macht und mich mit der Schrotflinte in der Hand vom Gelände jagt.
  3. Dass Laras Baby nicht pausenlos brüllt, damit ich meine liebenswerte Freundin zurückbekomme anstelle dieses schlitzäugigen Wracks in Schlabberklamotten.
  4. Dass sich Mums Freund Del, dieser perverse tätowierte Trucker aus Letchworth, einer Persönlichkeitstransplantation unterzieht. Sie hätte wirklich Besseres verdient.
  5. Glänzendes, feuerrotes Haar statt dieser kuhfladenbraunen Krause. Und eine Körbchengröße mehr. Und zierlichere Finger. Und einen kleineren Hintern. (Außerdem wäre ich gern nicht ganz so oberflächlich.)

Mein siebenundzwanzigster Geburtstag begann wie jeder andere Tag auch, nur dass ich noch wütender auf Will war als sonst.

»Du hast mir noch nicht einmal eine Glückwunschkarte gekauft.«

»Ich habe dir aber eine gebastelt, Josie, das ist viel mehr wert. Und nenn mich bitte Zen. Will bin ich schon seit Wochen nicht mehr.«

Er sprach sanft und nicht im Mindesten vorwurfsvoll, weil Will … Zen, meine ich … im Moment halt so spricht.

Trotzdem wirkte er verletzt – er kniff seine braunen Augen so komisch zusammen –, aber ich war zu enttäuscht, um darauf Rücksicht zu nehmen. »Du hast ein paar trockene Nudeln auf ein Stück Papp
e geklebt, das du aus einer Cornflakes-Packung ausgeschnitten hast. Das ist weder etwas wert noch romantisch, Will. Mit sechs habe ich das besser hinbekommen.«

»Ich habe deinen Namen in ein Herz geschrieben«, stellte er richtig. »Das ist romantisch.«

»Aber es sind schon ein paar Teile abgefallen. Da steht ›Joie‹.«

Ich erwähnte lieber nicht, dass ich auf wilden Morgensex und ein Feuerwerk an roten Rosen gehofft hatte. Außerdem hatte ich darauf spekuliert, einen Verlobungsring in dem Räucherlachs zu finden, den er auf den Tisch gezaubert haben würde, um mich anschließend für ein Wochenende mit Sex und Shopping nach Venedig zu entführen.

»Ich habe dir auch ein energetisches Armband gebastelt«, sagte er und weigerte sich einfach, meine Enttäuschung zu registrieren. Er strich sich das wellige braune Haar zurück, das ihm schlaff ins Gesicht gefallen war, zog schwungvoll seine Boxershorts hoch und hüpfte mit linkischer Beflissenheit zum Frisiertisch.

Will ist nie gehüpft, hatte nie schlaffes Haar und war auch nie linkisch. Bevor er sich von seinem Bruder Ben (beziehungsweise »Mondfuchs«, wie er sich jetzt nannte) zu einem Ausflug ins Shambalaya hatte überreden lassen – ein spirituelles Zentrum in Kent –, war er in der Werbebranche tätig und galt als Durchstarter.

Nie im Leben wäre er in Batikshirts und abgeschnittenen Jeans herumgelaufen, aber das Shambalaya hatte ihn dazu gebracht, »seine Prioritäten zu überdenken« – und offenbar auch seinen Kleidergeschmack.

Nach der Rückkehr hatte er verkündet, dass er es satthabe, den Menschen Geld für Katzenfutter und Frühstücksflocken aus der Tasche zu ziehen, und ging bei Ad Men auf eine Teilzeitstelle. Ab sofort arbeitete er ehrenamtlich in einem Es
elsheim namens Ned & Eddie’s in der Nähe von Oxford, und wenn er nicht dort war, meditierte er oder züchtete in einem winzigen Schrebergarten in Grove Park unförmiges Gemüse.

In gewisser Weise war das alles höchst bewundernswert, aber ich vermisste den alten Will. Manchmal würde ich ihn am liebsten verklagen – von wegen Vorspiegelung falscher Tatsachen und so.

»Das ist aber … hübsch«, sagte ich wenig überzeugt, als er mir ein unregelmäßig gearbeitetes, elastisches Teil übers Handgelenk zog und sich bewundernd zurücklehnte. »Woraus hast du das denn gemacht?« Ich hielt meinen Arm in die Augustsonne, die zum Fenster hereinstrahlte. Immerhin glitzerte es.

»Altglas und Autoreifen«, sagte er stolz und pflanzte mir einen Kuss auf die Hand, was mich fast rührte. »Ich habe es im Schuppen im Schrebergarten gemacht.«

»Ein echter Will Hammond«, erklärte ich skeptisch, aber der Fairness halber sollte ich erwähnen, dass er den falschen Namen nicht korrigierte, sondern sich nur ein wenig im Kreuz versteifte. »Sicher willst du mich erst später mit deinem richtigen Geschenk überraschen«, fügte ich demonstrativ hinzu, schlug die Bettdecke zurück und angelte schnell nach meinem Bademantel. »Ich mach mir dann mal selbst Frühstück, was?«

»Gestern Abend habe ich noch etwas von meinem Spezialmüsli eingeweicht«, sagte Will, sprang auf und half mir in die Pantoffeln, als wäre ich steinalt. Dass ich unter dem Bademantel nackt war, schien ihn nicht zu beeindrucken. »Da ist alles drin, was du gern magst. Rosinen, Kokos, Mandeln, alles.«

»Würstchen?«, fragte ich, während ich mit der Bürste gegen mein zerzaustes Haar ankämpfte. »Chicken Kebab?«

Liebevo
ll massierte er mir die Schultern. »Mein kleiner Griesgram«, sagte er, was schnell mein neuer Spitzname geworden war. Früher hatte er mich Nigella genannt, als er noch fand, ich hätte Ähnlichkeit mit der Göttin der Hausfrauen. »Ich weiß gar nicht, was du hast. Du wirst doch heute Abend die Party bekommen.« Mit schmutzigen Fingernägeln malte er Anführungszeichen in die Luft.

»Ach was«, sagte ich und legte die Bürste weg. Ein merkwürdiges Gefühl breitete sich in meiner Magengrube aus, aber ich hätte nicht sagen können, ob es Hunger oder Aufregung war. »Alles Ammenmärchen.«

»Das werden wir ja sehen, oder?« Als er seine Jeans vom Fußboden aufsammelte und anzog, funkelten mit einem Mal seine Augen. »Heute ist der Tag, an dem meine Freundin endlich eine Hexe wird.«

»Hör auf«, sagte ich und verspürte schon wieder dieses merkwürdige Gefühl. »Ich bin … keine Hexe. Ich bin das Gegenteil von einer Hexe. Ich habe nicht die geringste Veranlagung zur Hexe.«

»Nun, deine Großmutter sieht das aber anders. Du bist in achter Generation dazu bestimmt, an deinem siebenundzwanzigsten Geburtstag das ›Buch der Zaubersprüche‹ zu erben.« Seine Imitation meiner schottischen Großmutter war gar nicht übel.

»So ein Quatsch«, sagte ich und nestelte am Gürtel meines Bademantels herum. »Das ist doch alles nur Gerede. Frei erfunden wie … wie Loch Ness oder das Gerücht, im Abwassersystem von New York lebten Krokodile. Ein Aberglaube, der sich in meiner Familie hält, mehr nicht.« Warum raste dann aber mein Puls?

»Hokuspokus fidibeh, gib mir Körbchengröße G«, rezitierte Will, sprang im Schlafzimmer herum und schwen
kte einen imaginären Zauberstab.

»So einen Monsterbusen fände ich grauenhaft«, grummelte ich und fühlte mich plötzlich ganz heiß.

»Hokuspokus fidibeld, ich hätte gerne ganz viel Geld«, leierte er mit Fistelstimme und zog ein löchriges T-Shirt an.

»Tu nicht so, als würde ich so klingen.« Ich warf ein Kissen nach ihm. »Wenn ich zaubern könnte, würde ich meine Fähigkeiten auch nicht an so triviale Dinge verschwenden«, log ich. Da Will jetzt weniger verdiente und meine Stelle bei Lotus TV wackelte, sah ich den Rechnungen des kommenden Monats in Wahrheit mit größter Sorge entgegen.

Obwohl unsere Wohnung winzig war – zu klein, um sich um die eigene Achse zu drehen, wie meine Mutter immer sagte –, war die Hypothek gewaltig. Will wollte, dass wir aus London wegzogen, aber das würde bedeuten, noch mehr Geld auszugeben, weil wir ja irgendwie zur Arbeit kommen mussten.

»Außerdem sagen Hexen ›Abrakadabra‹«, erklärte ich und machte mich auf die Suche nach frischer Unterwäsche. »Du denkst wohl an Zauberer.«

»Du redest schon wie eine echte Hexe.«

»Will!«

»Ich sag ja nur.« Er schaute auf die Uhr und wuschelte sich einmal durchs Haar. »So, jetzt muss ich aber mal. Ich habe einen Termin.«

»In dieser Aufmachung?«

»Nicht bei der Arbeit, im Schrebergarten. Irgendjemand hat Maud Winthrops Pastinaken geklaut. Wir müssen eine Videoüberwachungsanlage installieren oder so«, sagte er und kratzte sich den Bart, den er sich neuerdings stehen ließ. Bald würde er wie Jesus aussehen.

Ich starrte ihn an. »Ist ja nett, dass du den Leuten helfen willst, aber ich habe mir heute freigenommen.«

»Was?«
Er schien wirklich überrascht. »Ich dachte, es läuft nicht gut bei der Arbeit. Hattest du nicht gesagt, dass du gefeuert wirst, wenn du nicht diese Woche noch einen Drehort für deine Serie findest?«

»Es ist nicht MEINE Serie. Und ich habe natürlich übertrieben«, sagte ich, obwohl das nicht stimmte. Nicht wirklich. »Wenn ich nicht einmal an meinem Geburtstag freibekomme, dann kann ich … Ach, vergiss es«, wütete ich und stürmte an ihm vorbei in die Dusche.

»Tut mir leid, Josie, aber ich hatte mich auch schon mit Giles verabredet. Ich würde ihn gerne dazu überreden, uns beim Eintreiben von Spenden fürs Eselsheim zu helfen.«

Ich schnellte herum. Giles Cornish war ein Studienfreund von Will, ein Archäologe, der von einer vermutlich ätzend langweiligen Ausgrabung...


Pressestimmen

"Ebenso chaotisch zauberhaft wie zauberhaft chaotisch

Technik

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