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Wespennest

von Lee Child
Ein Jack-Reacher-Roman. Originaltitel: Worth Dying For (15 Reacher).
eBook ePub

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Eine Stadt lebt in Angst - bis ein einsamer Fremder auftaucht und den Tyrannen entgegentritt: Jack Reacher!

Ein angeschlagen und ungelenk wirkender Mann betritt die Bar eines Motels in Nebraska: Es ist Jack Reacher. Dort bekommt er zufällig mit, das … weiterlesen
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Wespennest als eBook

Produktdetails

Titel: Wespennest
Autor/en: Lee Child

EAN: 9783641123338
Format:  EPUB
Ein Jack-Reacher-Roman.
Originaltitel: Worth Dying For (15 Reacher).
Übersetzt von Wulf Bergner, Lee Child
Blanvalet Verlag

29. April 2014 - epub eBook - 448 Seiten

Beschreibung

Eine Stadt lebt in Angst - bis ein einsamer Fremder auftaucht und den Tyrannen entgegentritt: Jack Reacher!

Ein angeschlagen und ungelenk wirkender Mann betritt die Bar eines Motels in Nebraska: Es ist Jack Reacher. Dort bekommt er zufällig mit, dass der Dorfarzt einen Notruf entgegennimmt, sich jedoch weigert, der Anruferin zu helfen. Kurzerhand zwingt Reacher ihn dazu, seine Pflicht zu erfüllen - und lernt eine Frau kennen, die nicht zum ersten Mal von ihrem Mann verprügelt wurde. Er stellt den Schläger im örtlichen Steakhouse und löst damit eine Lawine aus. Denn der Schläger ist niemand anderes als einer der Duncan-Brüder. Seit Jahren führen sie mit eiserner Faust ein Regime der Einschüchterung und der erpresserischen Ausbeutung ...

Die Fortsetzung von "61 Stunden".


Portrait

Lee Child wurde in den englischen Midlands geboren, studierte Jura und arbeitete dann zwanzig Jahre lang beim Fernsehen. 1995 kehrte er der TV-Welt und England den Rücken, zog in die USA und landete bereits mit seinem ersten Jack-Reacher-Thriller einen internationalen Bestseller. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Anthony Award, dem renommiertesten Preis für Spannungsliteratur.

Leseprobe

1

Eldridge Tyler fuhr auf einer langen geraden Landstraße in Nebraska, als sein Handy klingelte. Das war am Spätnachmittag, fast schon abends. Er brachte seine Enkelin nach Hause, nachdem er ihr Schuhe gekauft hatte. Sein Pick-up war ein elfenbeinweißer Chevrolet Silverado mit Doppelkabine, und seine Enkelin lag auf der schmalen hinteren Sitzbank auf dem Rücken. Sie schlief nicht. Sie lag hellwach dort und hielt die Beine in die Luft gestreckt. Sie starrte ihre riesigen weißen Sneaker, die gut einen halben Meter über ihrem Gesicht hin und her wankten, fasziniert an. Dabei ließ sie eigenartig glucksende Laute hören. Sie war acht Jahre alt. Tyler vermutete, sie entwickle sich etwas langsamer als andere Kinder.

Tylers Handy war einfach genug, um keine exotischen Funktionen zu haben, aber komplex genug, um einzelnen Rufnummern verschiedene Klingeltöne zuordnen zu können. Meist erklang der vom Hersteller eingestellte Klingelton, aber vier Nummern lösten ein halblautes dringendes Klingeln aus, das ungefähr in der Mitte zwischen einer Feuerwehrsirene und dem Tauchalarm eines U-Boots lag. Und diesen Ton hörte Tyler am späten Nachmittag auf einer langen geraden Landstraße in Nebraska, zehn Meilen südlich des Outlet Stores und zwanzig Meilen nördlich seines Hauses. Also fummelte er das Handy aus dem Ablagefach der Mittelkonsole und drückte die grüne Taste, hob es ans Ohr und sagte: »Ja?«

Eine Stimme sagte: »Vielleicht brauchen wir dich.«

Tyler sagte: »Mich?«

»Na ja, dich und dein Gewehr. Wie schon mal.«

Tyler sagte: »Vielleicht?«

»Dies ist nur eine Vorsichtsmaßnahme.«

»Was ist passiert?«

»Ein Kerl schnüffelt herum.«

»Nah an euch dran?«

»Schwer zu sagen.«
;

»Wie viel weiß er?«

»Einen Teil davon. Noch nicht alles.«

»Wer ist er?«

»Niemand. Ein Fremder. Bloß irgendein Kerl. Aber er hat sich eingemischt. Wir glauben, dass er in der Army war. Wir glauben, dass er Militärpolizist war. Vielleicht hat er noch die alten Cop-Gewohnheiten.«

»Wie lange liegt seine Militärzeit zurück?«

»Vorgeschichte.«

»Verbindungen?«

»Keine, so viel wir feststellen können. Ihn vermisst keiner. Er ist ein Drifter. Wie ein Landstreicher. Der Wind hat ihn wie Steppenläuferkraut angetrieben. Jetzt muss er wieder fortgetrieben werden.«

»Beschreibung?«

»Er ist groß «, sagte die Stimme. »Mindestens einen Meter fünfundneunzig. Schätzungsweise hundertzehn Kilo. Zuletzt in einem alten braunbeigen Parka und einer Wollmütze gesehen. Er bewegt sich irgendwie komisch, als wäre er steif. Als täte ihm jede Bewegung weh.«

»Okay«, sagte Tyler. »Also wo und wann?«

»Wir möchten, dass du morgen die Scheune überwachst«, sagte die Stimme. »Ganztägig. Was in der Scheune ist, darf er nicht sehen. Nicht jetzt. Erwischen wir ihn heute Abend nicht, kriegt er irgendwann alles raus. Dann fährt er rüber, um sich dort umzusehen.«

»Er geht einfach rein, ohne sich irgendwas dabei zu denken?«

»Er denkt, dass wir zu viert sind. Er weiß nicht, dass wir fünf sind.«

»Das ist gut.«

»Erschieß ihn, sobald du ihn siehst.«

»Mach ich.«

»Ziel nicht daneben.«

»Hab ich das schon mal getan?«, fragte Tyler. Er beendete das Gespräch, legte das Handy wieder ins Ablagefach und fuhr weiter: mit d
en sich hin und her bewegenden neuen Schuhen des kleinen Mädchens im Innenspiegel, kahle Winterfelder vor sich, kahle Winterfelder hinter sich, Dunkelheit auf seiner Linken, die untergehende Sonne auf seiner Rechten.

Die Feldscheune war vor vielen Jahren erbaut worden, als mäßige Größe und eine Holzkonstruktion für die Landwirtschaft in Nebraska angemessen gewesen waren. Ihre Funktion hatten längst riesige Metallschuppen übernommen, die an abgelegenen Orten allein auf Grundlage logistischer Untersuchungen errichtet wurden. Aber der alte Bau hatte sich gehalten, obwohl er allmählich außer Form geriet, langsam verwitterte und windschief wurde. Umgeben war er von einer uralten Asphaltfläche, die von Winterfrösten rissig geworden war, in der Sommerhitze Blasen geworfen hatte und aus der an vielen Stellen drahtiges, hartes Unkraut spross. Das Haupttor war ein Schiebetor aus massiven Balken, die von Eisenbändern zusammengehalten wurden, und besaß Eisenräder, die auf einer Schiene rollten. Aber wegen der allmählichen Neigung des Gebäudes ließ das Tor sich längst nicht mehr aufschieben. Den einzigen Zugang bot das in das Scheunentor eingelassene »Judasloch«, wie man hierzulande sagte: eine gewöhnliche kleine Tür etwas links der Tormitte, etwas niedriger als ein Mann.

Diese kleine Tür starrte Eldridge Tyler durchs Zielfernrohr seines Gewehrs an. Er war schon vor einer Stunde, lange vor Tagesanbruch, in Stellung gegangen – eine Vorsichtsmaßnahme, die er für klug hielt. Er war ein geduldiger Mann. Und gründlich. Und pedantisch. Er hatte mit seinem Pick-up die Straße verlassen, war in der Dunkelheit auf Traktorspuren, die sich über die Felder schlängelten, weitergefahren und hatte in einem alten auf einer Seite offenen, früher als Regenschutz für Rupfensäcke mit Dünger
dienenden Unterstand geparkt. Der Boden war hart gefroren, sodass er keine Staubwolke hinter sich herzog und keine Spuren hinterließ. Er hatte den großen V-8 abgestellt und an der offenen Seite des Unterstands einen Signaldraht quer über die Einfahrt gespannt: ein fast unsichtbares dünnes schwarzes Elektrokabel in Schienbeinhöhe eines großen Mannes.

Dann war er zu seinem Pick-up zurückgegangen und auf die Ladefläche geklettert, anschließend aufs Dach des Fahrerhauses gestiegen und hatte sein Gewehr und eine Sporttasche aus schwarzem Nylon auf den Zwischenboden gelegt, der sich wie ein Regal unter dem Spitzdach des Unterstands hinzog. Er war nachgeklettert, nach vorn gekrochen und hatte ein loses Brettchen aus der Lüftungsjalousie in der Giebelwand gezogen, um einen unverstellten Blick auf die genau hundertzehn Meter nördlich von ihm stehende Scheune zu haben, sobald es Tag wurde. Das war kein Zufall. Diesen Ort hatte er schon vor vielen Jahren ausgekundschaftet, als seine vier Freunde ihn erstmals um Hilfe baten. Er hatte sich damals gut vorbereitet, indem er zwei Nägel für den Signaldraht eingeschlagen, die Entfernung zu der Scheune abgeschritten und das Jalousiebrettchen gelockert hatte. Heute hatte er es sich wieder auf dem Zwischenboden bequem gemacht, sich so warm wie möglich gehalten und darauf gewartet, dass die Sonne aufging, was sie schließlich blass und schwach auch tat.

Sein Gewehr war das Modell Grand Alaskan, das von der Arnold Arms Company hier in Amerika hergestellt wurde. Es war für Patronen des Kalibers .338 Magnum ausgelegt und hatte einen sechsundsechzig Zentimeter langen Lauf sowie eine Schulterstütze aus ausgesuchtem englischem Walnussholz. Es handelte sich um ein Siebentausenddollarteil, das gut gegen fast alle Vierbeiner und besser als gut gegen alle Zweibeiner war. Das Zielfernrohr war von Leica, ein fünfzehnh
undert Dollar teures ER 3,5-14 x 42 Leica Plex mit eingraviertem Standardfadenkreuz. Tyler hatte die Vergrößerung auf ungefähr zwei Drittel eingestellt, sodass es ihm auf hundertzehn Meter Entfernung einen Zielkreis mit etwa drei Meter Durchmesser zeigte. Die blasse Morgensonne stand tief über dem östlichen Horizont, und ihr sanftes Licht legte sich fast waagrecht über das schlafende Land. Später würde sie etwas höher steigen und im Süden stehen, um dann allmählich im Westen zu versinken, was alles ganz ausgezeichnet war, weil es bedeutete, dass selbst eine Zielperson, die einen braunbeigen Parka trug, sich den ganzen Tag lang gut vor dem Graubraun der verwitterten Balken abheben würde.

Tyler ging davon aus, dass die meisten Menschen Rechtshänder waren – folglich würde die Zielperson etwas links der Mitte stehen, um ihre ausgestreckte rechte Hand auf die Klinke in der Mitte der schmalen Schlossplatte der Personentür legen zu können. Die Tür selbst war ziemlich genau einen Meter achtzig hoch, aber weil man sie in das große Schiebetor eingesetzt hatte, begann sie schätzungsweise erst zwanzig Zentimeter über dem Erdboden. Bei einem Mann, der einen Meter fünfundneunzig groß war, lag die Kopfmitte ungefähr in einer Höhe von einem Meter fünfundachtzig, was wiederum bedeutete, dass der optimale Zielpunkt vertikal gesehen ungefähr fünfzehn Zentimeter unter dem Oberrand der kleinen Tür lag. Und ein Mann, der hundertzehn Kilo wog, würde breitschultrig sein, sodass sich seine Kopfmitte in dem Augenblick, in dem er die Tür zu öffnen versuchte, ungefähr einen halben Meter links neben der rechten Hand befände. Somit lag der ideale Zielpunkt horizontal gesehen etwa fünfzehn Zentimeter vom linken Türrahmen entfernt.

Fünfzehn Zentimeter tiefer, fünfzehn
Zentimeter rechts. Tyler griff hinter sich und holte zwei Kunststoffbeutel mit Langkornreis aus seiner schwarzen Sporttasche. Er stapelte sie unter dem Schaft und drückte das auf Hochglanz polierte Walnussholz sanft hinein. Dann zog er die Schulterstütze ein, brachte sein Auge wieder ans Zielfernrohr und verschob das Fadenkreuz auf die linke obere Türecke. Er ging damit etwas tiefer, etwas weiter nach links und ließ seinen Zeigefinger leicht auf dem Abzug ruhen. Er atmete langsam ein und aus. Unter ihm knackte der Motor seines Pick-ups leise, weil er abkühlte. Der lebende Geruch von Benzin und kalten Abgasen stieg in die Höhe und vermischte sich mit dem toten Geruch von Staub und altem Holz. Draußen...


Pressestimmen

"Mit Wespennest` hat Child einen perfekten Thriller geschrieben."

Technik

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