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Die Sprache des Schmerzes

Psychothriller.
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Thomas Juchmann kann aus dem Maßregelvollzug fliehen. Dabei ist er nur von einem Gedanken getrieben: die Konfrontation mit dem Gutachter, der dafür verantwortlich ist, dass Thomas für einen Mord verurteilt wurde, den er nie begangen hat. Elf Jahre la... weiterlesen
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Die Sprache des Schmerzes als eBook
Produktdetails
Titel: Die Sprache des Schmerzes
Autor/en: Leonie Haubrich

EAN: 9783739412993
Format:  EPUB ohne DRM
Psychothriller.
via tolino media

18. März 2018 - epub eBook - 230 Seiten

Beschreibung

Thomas Juchmann kann aus dem Maßregelvollzug fliehen. Dabei ist er nur von einem Gedanken getrieben: die Konfrontation mit dem Gutachter, der dafür verantwortlich ist, dass Thomas für einen Mord verurteilt wurde, den er nie begangen hat. Elf Jahre lang saß er in der Psychiatrie. Doch das Vorhaben gestaltet sich schwieriger als geplant. Bald muss sich Thomas fragen: Gibt es für ihn eine Grenze, die er nicht überschreitet, um sein Ziel durchzusetzen? Ist er wirklich besser als der Gewalttäter, für den ihn alle halten? Ein dramatischer Psychothriller, in dem aus Jägern Gejagte werden und umgekehrt, in dem Schuld und Unschuld verschwimmen.

Portrait

Mit ihrem Wunsch, Autorin zu werden, schaffte es Leonie Haubrich immer wieder, sich das Leben schwer zu machen. Warum nicht einfach nach dem Studium (Musikwissenschaft, Germanistik und Schulmusik) etwas »Vernünftiges« arbeiten? Aber wenn Leonie Haubrich einmal alt ist, möchte sie sich sagen können, dass sie es wenigstens versucht hat. Doch bei einem Versuch ist es nicht geblieben. Haubrich veröffentlicht seit 1999 in Verlagen, seit 2012 als Selfpublisherin.

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Ausdrucksstarker Psychothriller von Leonie Haubrich
von Xanaka - 06.04.2018
Ist Thomas Juchmann wirklich unschuldig? Er weiß, dass er die junge Frau nicht vergewaltigt und ermordet hat. Seine Argumente und Erklärungen, die er sich selbst und dem Leser darlegt, lassen einen das auch wirklich glauben. Der psychologische Gutachter im Prozess Christopher Günther sieht das aber ganz anders. Für ihn gibt es ein eindeutiges Ergebnis auf Grund verschiedener psychologischer Tests, die er durchführte, dass Thomas Juchmann in jedem Fall schuldig ist. Vorausschauend gibt er sogar noch die Prognose, dass von Juchmann auch in Zukunft wahrscheinlich ähnliche Taten zu erwarten sind. Sein Ergebnis stützt er u.a. auf den Rohrschachtest, einem über hundert Jahre alten Verfahren, welcher für ihn ein unverzichtbares Hilfsmittel ist. Während des Lesens schwankte ich bereits von Thomas, der durchaus glaubhaft schilderte, dass er auf keinen Fall der Täter sein kann, dann doch wieder zu Christopher dem Gutachter. Dieser belegt nicht nur an Hand des Testes eine mögliche Täterschaft von Thomas. Doch wem soll ich nun glauben? Thomas Juchmann wiederum nimmt den Verlauf der Handlung selbst in die Hand. Er flieht aus der Haft und will sich nun rächen. Es ist aber auch die Geschichte von Liz und Jan. Jan, ein kleiner Junge, der zu Hause und auch in der Schule durch Gewaltphantasien auffällt. Liz ist seine Therapeutin. Ihr gelingt es in ersten Ansätzen zu ihm durchzudringen und ist der Meinung, sie kann ihm auf jeden Fall helfen. Obwohl alle diese Personen bis auf wenige Ausnahmen eigentlich keine Gemeinsamkeiten haben, gelingt es der Autorin ungemein gut, diese zusammen zu führen. Am Anfang ahnte ich noch nicht worauf es hinausläuft. Leonie Haubrich gelingt es auch in diesem Buch erneut, sich in die Psyche des Menschen so extrem hinein zu versetzen. Ob es nun die Gewaltphantasien von Jan sind, die nur zu Tage treten, wenn er mit Jakob seinem imaginären Freund spricht, oder aber auch das Sinnieren von Liz über ihre Ehe mit Christopher. Schon entsteht beim Lesen die Ahnung, ja so könnte es auf jeden Fall gewesen sein, und die eigenen Gedanken wandern weiter. Auch das Fortschreiten der Handlung wird geschickt durch die Gedanken der agierenden Personen gesteuert. Die Dramatik entsteht während des Lesens. Anfänglich, wie oben beschrieben, ahnt man das Ausmaß des Ganzen noch gar nicht. Aber dann verselbstständigen sich die Gedanken und die Spannung erhält einen neuen Schub. Dieser erneute Psychothriller von Leonie Haubrich spielt wieder mit den Gedanken der Protagonisten und lässt uns an ihnen teilhaben. Hilflos steht man als Leser und Zuschauer in der ersten Reihe und kann das Geschehen dann letztlich doch nicht verhindern. Für mich war auch dieses Buch von Leonie Haubrich wieder ein absolut gelungener Ausflug in die Psyche und die Abgründe der Menschen. Ich kann es allen nur empfehlen und vergebe verdiente fünf Lesesterne.
spannender und fesselnder Psychothriller
von janaka - 01.04.2018
*Inhalt* Ist es moralisch vertretbar, sich an einem Gutachter zu rächen, wenn sein Gutachten Grund dafür ist, dass man unschuldig verurteilt wurde. Wer ist Opfer, wer ist Täter? Diese Fragen muss sich Thomas Juchmann stellen, der 11 Jahre unschuldig wegen Mordes in der Psychiatrie saß. Seine Rachegedanken sind so groß, dass er schafft zu fliehen. Nun will er sich an den Gutachter Christopher Günther rächen und spioniert diesen aus. In einem zweiten Erzählstrang geht es um Jan, einem kleinen Jungen, der sich bei Liz Günther, einer Kinder- und Jugendpsychologin in Therapie befindet. Seine Gedanken sind manchmal schon sehr erschreckend¿ Hier stellt sich die Frage, wird er seinen Gedanken Taten folgen lassen? *Meine Meinung* Die Sprache des Schmerzes von Leonie Haubrich ist der zweite Teil der Liz-Günther-Reihe, ein spannender Psychothriller, der ohne Blutvergießen auskommt und mir beim Lesen eine Gänsehaut erzeugt. Mit ihrem fesselnden Schreibstil zieht die Autorin mich sofort in den Bann. Einfühlsam erzählt sie die Geschichte von Thomas Juchmann, von seiner Unschuld und von seinen Racheplänen. Die Autorin beschreibt den Zwiespalt, der im Inneren von Thomas herrscht, sehr gut. Wenn er seine Rache umsetzt, ist er dann genauso schuldig wie der Gutachter? Wie weit kann man mit seiner Rache gehen ohne schuldig zu werden? Ich mag es, wenn Bücher mich zum Nachdenken animieren und das ist bei diesem Thriller der Fall. Schwarz oder Weiß, Gut oder Böse, kann man hier eine klare Grenze ziehen? Die Spannung wird durch die Perspektivwechsel zusätzlich erhöht, jedes Kapitel wird aus der Sicht was mir sehr gut gefällt. Die Charaktere sind facettenreich, die Autorin zeigt uns hier, dass Menschen nicht nur gut oder böse sind, die Konturen verwischen sich. Auf ein Wiedersehen mit Liz habe ich mich sehr gefreut, mir war sie schon im ersten Band sehr sympathisch. Ich mag ihre Art, wie sie mit ihren Patienten umgeht. Sie hat nicht dieses Schubladendenken, wie ihr Mann Christopher. Wie sie mit dem kleinen Jan umgeht und seine Gedanken hinterfragt, gefällt mir sehr gut. *Fazit* Wer spannende und fesselnde Psychothriller liebt, die ohne Blutvergießen auskommen, ist hier genau richtig. Von mir gibt es 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Über einen dritten Teil mit der Psychologin Liz Günther würde ich mich sehr freuen.
Ein dramatischer Psychothriller der fesselt
von Gaby2707 - 06.04.2018
Thomas Juchmann ist der Ausbruch aus dem Maßregelvollzug gelungen Hier hat er 11 Jahre verbracht, 8 Jahre in der Psychatrie sollen noch folgen. Er will Rache an dem Mann, den er für seine Misere verantwortlich macht und dessen Gutachten ihm das alles eingebrockt hat - Christopher Günther. Dann trifft er auf Christophers Frau Liz... Die sympathische Kinder- und Jugendpsycholigin Dr. Elisabeth Liz Günther und ihren Mann Christopher, ebenfalls Psychologe, habe ich schon in dem ersten Thriller von Leonie Haubrich kennengelernt. Ihre Ehe kriselt, beide haben total unterschiedliche Herangehensweisen an ihre Fälle und es kommt dauernd zu Auseinandersetzungen, die Christopher meint für sich entscheiden zu müssen. Gerade Liz¿ Seelenleben wird so detailiert und vorstellbar beschrieben, dass ich ihr in allem was sie tut und sagt recht gebe und sehr nahe bin. Ich käme mit diesem Mann auch nicht zurecht. Bei Thomas Juchmann, der von sich sagt, er sein kein Mörder und Vergewaltiger bin ich mir bis zum Schluss nicht sicher: Hat ihn wirklich ein falsches Gutachten in die Psychatrie gebracht? Seine innere Zerrisenheit finde ich so gut beschrieben, dass er mir sogar hier und da leid tut und ich mit ihm fühle. Und der kleine Jan Langhans mit seinem Teddy Jakob, dem er alle seine Gedanken erzählt und der für ihn mehr ist als nur ein Kuscheltier - beim Blick in seine Gedanken habe ich oft geschluckt und nicht geglaubt, was ich da gerade gelesen habe. Auch in diesem Thriller zeigt sich wieder, wie abgrundtief die menschliche Psyche ist und wie schnell sich hier etwas entwickeln kann, das nur schwer wieder zurecht gerückt werden kann. Nicht ales lässt sich in Schwarz oder Weiss einteilen. Der ruhige Erzählstil des Buches steht im krassen Gegensatz zu der sich permanent aufbauende Spannung. Da ich vor jedem neuen Kapitel erfahre, welcher der Protagonisten hier seine Gedanken mit mir austauscht, fällt es mir leicht, der Geschichte zu folgen. Leonie Haubrich schafft es auch hier wieder, mich schon sehr früh in die Story hineinzuziehen, mich an ihren Plot zu fesseln und ich fühle mich mittendrin. Ich habe das Gefühl, bis zu den Knöcheln im Morast zu versinken, habe den modrigen Geruch in der Nase und ich meine am Qualm zu ersticken zu müssen. Mein Kopfkino habe ich hier und da ausschalten müssen. Gerade mit Liz kann ich sehr gut mitfühlen. Ich bewundere ihre Art mit ihrer Angst umzugehen. Den kleinen Jan würde ich mehr als einmal gerne in meine Arme ziehen und ihm sagen, dass alles bald gut werden wird. Der Schluss hat mich nicht ganz zufrieden zurück gelassen. Erstens ging mir der Abschluss des Falles zu schnell. Ausserdem kommt mir ein Besucher zu schnell und zu plötzlich ins Geschehen. Aber vielleicht deutet der ja schon auf Band 3 mit Liz Günther hin? Ich würde mich freuen. Trotz der kleinen Kritikpunkte, die meine Bewertung aber nicht beeinflussen, wurde ich wieder bestens unterhalten. Leonie Haubrich ist einfach ein Garant für spannungsgeladene Unterhaltung, die auch ohne großes Blutvergießen auskommt.
Ich bin doch einer von den Guten, oder?
von MissJaneMarple - 26.03.2018
Inhalt: Liz glaubt nicht mehr an die Beziehung zu Christopher. Sie streiten ständig und Liz zieht sich zunehmend zurück. Im Moment beschäftigt sie eh der Fall des kleinen Jan, der sehr schaurige Gedanken hat und diese gerne in die Tat umsetzten würde. Als sie auf Thomas trifft, spürt sie zuerst ein Unbehagen, freundet sich allerdings dann doch mit ihm an. Thomas, was Liz nicht weiß, ist aus der Psychatrie geflohen. Er wurde durch ein Fehlgutachten zu Unrecht, als Mörder verurteilt. Nun will Thomas Rache. Meinung: Leonie Haubrich konnte mich auch in diesem Thriller sofort wieder fesseln. Ihr Schreibstil ist kurz und knackig. Sie hält sich nicht mit großen Beschreibungen auf. Die Situation wird beschrieben und dann taucht man in die Gefühlswelt der Protagonisten ein. Und genau das ist es, was ihre Thriller so spannend und mitreißend macht. Die Kapitel sind immer mit dem jeweiligen Namen überschrieben, so weiß man gleich, mit wem man es zu tun hat. Mal betrachtet man die Situation von außen und dann scheint man wieder im Kopf der Charaktere zu sein. Was mir bei diesem Thriller besonders gefallen hat, ist das keine der Personen wirklich rein gut oder böse ist. Schon Jan hegt Gedanken, die man einem Kind niemals zutrauen würde. Thomas denkt er will Rache, doch entschädigt sie ihn wirklich für sein Leid? Christopher ist der festen Überzeugung, dass er niemals Fehler macht und doch scheint ihm zumindest einer unterlaufen zu sein, oder? Liz kann sogar in der schlimmsten Lage Thomas keine Vorwürfe machen. Die Autorin kommt ohne Blutvergießen, Waffen und große Gewaltszenen aus. Vielmehr setzt sie auf Psychologie und Emotionen. Für mich die wahre Kunst des Thriller schreibens. Der Spannungsbogen baut sich immer weiter auf, bis zum finalen Plot. Dieser lässt einen nachdenklich und auch ein wenig entsetzt zurück. Fazit: Für mich wieder ein Pageturner in gewohnter Leonie Haubrich Manier! Absolute Leseempfehlung!!!!
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