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Böses Kind

Der erste Fall für Kommissar Henry Frei.
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JEDE LÜGE HAT IHREN PREIS. DIESE WIRD DICH TÖTEN.

Ein Mord mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt. Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team ermitteln.
Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit i... weiterlesen
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Böses Kind als eBook
Produktdetails
Titel: Böses Kind
Autor/en: Martin Krist

EAN: 9783739399850
Format:  EPUB ohne DRM
Der erste Fall für Kommissar Henry Frei.
via tolino media

20. November 2017 - epub eBook - 320 Seiten

Beschreibung

JEDE LÜGE HAT IHREN PREIS. DIESE WIRD DICH TÖTEN.

Ein Mord mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt. Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team ermitteln.
Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort.
Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt!

Der erste Fall für Kommissar Henry Frei. Der neue Thriller von Bestsellerautor Martin Krist.

DIE PRESSE:
»Schreibstil, Charaktere, Spannung, Story - bei Martin Krist stimmt einfach alles! Ein Autor, auf den man sich verlassen kann und für mich ein neuer Held in meinem persönlichen Thriller-Olymp.« (Eileen Bolloff, Buchhaim)

»Grandios!« (Kristin Braun, Bücherherzrausch)

»Schnelle Schnitte, Szenenwechsel, heftige Wortwechsel, beklemmend düstere Räume, nassen Asphalt, Kälte - großes Kino. Sogar die Musik fehlt nicht.« (Erika Mager, Litblogkoeb, Bücherei Oedekoven)

»Eine ganz klare Leseempfehlung für Thrillerfans.« (Alexandra Stiller, Bücherkaffee)

»"Böses Kind" ist schmutzig, hart und schonungslos. Der Autor denkt sich tief in die Psyche von Menschen und fabriziert daraus ein buntes Potpourri unterschiedlichster sozialer Schichten. Dabei wird die spannende Handlung schon fast zur Nebensache. Aber nur fast.« (Susanne Kasper, Literaturschock)

»Danke, Martin Krist, für diesen wieder einmal genial konstruierten Thriller.« (Silke Tellers, World of Books & Dreams)

»Man fegt als Leser durch die Seiten. Richtig thrillig, rasant, voll böser Erwartungen, die sich böse erfüllen.« (Iris Tscharf, Die Leserin)

Portrait

Martin Krist, geboren 1971, lebt als Schriftsteller in Berlin. Er arbeitete viele Jahre als leitender Redakteur bei verschiedenen Zeitschriften. Seit 1997 ist er als Schriftsteller tätig. Nach mehr als 30 Sachbüchern, darunter Biografien über die Hamburger Kiez-Ikone Tattoo-Theo, die Punk-Diva Nina Hagen, den Rap-Rüpel Sido, die Grunge-Ikone Kurt Cobain und den gewaltlosen Rebell Mahatma Gandhi, schreibt er seit 2005 Krimis und Thriller.

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Bewertungen unserer Kunden
Spannend und ungewöhnlich
von dieschmitt - 30.11.2017
Spannend und ungewöhnlich Zum Inhalt: Ein Mord. Ein zur Schau gestelltes Opfer, erschlagen und gekreuzigt. Ein Fall für Frey und seine Kollegin Albers. Dann verschwindet eine Jugendliche und die Mutter gibt den Ermittlern ebenfalls Rätsel auf. Die Alleinerziehende wirkt heillos überfordert und wirkt auf die Ermittler nicht sehr zuverlässig. Ein Fall der die Ermittler in Atem hält. eine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt! Meine Meinung: Dies ist das erste Buch des Autors das ich - in diesem Fall - gehört habe. Die Geschichte hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Der Sprecher des Buches passt wunderbar zur Geschichte. Mit dem Beginn des Buches ist man schon mitten in der Geschichte. Die Charaktere des Buches haben mir sehr gut gefallen. Der penible Kommissar, ordnungsliebend bis zur Pendanterie, schrullig und supergenau. Die Kollegin entsprechend chaotisch, Dauermüde, da sie gerade Nachwuchs bekommen hat. Alles sehr authentisch und sympathisch. So kam in der doch sehr spannenden Geschichte durchaus auch der ein oder andere Schmunzler nicht zu kurz, was ich gut fand. Der Autor beschreibt sehr detailliert und anschaulich, zart besaitete Gemüter müssen sich überlegen ob das Buch geeignet ist. Das Buch ist sehr spannend vom Anfang bis zum Ende (und für mich nicht vorhersehbar), was mir sehr gut gefällt. In der Geschichte wechselt die Erzählung immer wieder zwischen verschiedenen Handlungssträngen, das hat mir gut gefallen. Wer das nicht mag, wird hier vielleicht teilweise nicht gut folgen können. Die Kombination aus den Charakteren, der Story und dem Schreib- bzw. Erzählstil hat mich wirklich fasziniert. Ein wenig verblüfft hat mich das Ende der Geschichte, das kam für mich dann doch etwas plötzlich. Aber es passt dennoch gut. Mich persönlich hat es sehr neugierig zurückgelassen. Wer keine offenen Enden mag, wird hier vielleicht enttäuscht sein. Ich mag es im Nachgang nochmal zu überlegen und das Kopfkino in Gang zu bringen und sich auf den Folgeband zu freuen. Und das tue ich definitiv. Ich habe für mich einen neuen Autor entdeckt. Ein wirklich außergewöhnliches Buch in einem ungewohnten Stil. Meine Begeisterung und meine Neugier auf mehr ist geweckt. Fazit: Spannend und ungewöhnlich. Eine Neuentdeckung für mich.
spannender Auftakt
von tweed - 06.12.2017
Seit ihr Mann sie mit ihren drei Kindern sitzen gelassen hat ist Suse mit der Erziehung und dem stressigen Alltag überfordert. Sie versucht die Familie mit einem Teilzeitjob über Wasser zu halten, der Streßlevel ist für sie enorm. Dazu trägt auch die pubertierende 14-jährige Jacqueline bei. Jetzt ist spurlos verschwunden, ebenso ihr Hund. Ihre Mutter Suse meldet sie vermisst, aber die Polizei glaubt ihr nicht, da Suse schon öfter ausgerissen ist. Währenddessen ermittelt Kriminalkommissar Henry Frei in einem Mordfall. Spannend wird es, als klar wird dass die beiden Stränge irgendwie verbunden sind. Mit Henry Frei hat Martin Krist einen interessanten Charakter geschaffen, er wirkt lebensecht mit seinen Macken. Kein Ermittler wie so viele 08/15 Ermittler, sondern einer der herausragt. Neben den beiden Strängen gibt es immer wieder Einblicke aus der Sicht einer Person, die in einem Keller gefangen gehalten wird. Der Autor baut Wendungen ein, mit denen ich nicht gerechnet hätte und hält die Spannung hoch. Ein perfekter Reihenauftakt, ich freue mich auf die Fortsetzung.
Spannend bis zum Ende
von Jawolf35 - 28.11.2017
Mit"Böses Kind " startet der Autor Martin Krist eine neue Thriller Reihe deren zweiter Band bereits für Mai 2018 angekündigt wurde und bei mir bereits im Kalender notiert wurde. Ein heimischer Thriller mit gutem Tempo spannend und unvorhersehbar bis zum Schluss ,dazu ein mehr als sympathisches und authentisches Ermittlerteam welches sehr gut miteinander harmonisiert und so einfach nur Spaß macht zu lesen Zum Inhalt Ein Mord in der Hauptstadt . Ein erschlagenes und gekreuzigten Opfer, eine Mutter die ihr Kind vermisst . Scheinbar zwei unterschiedliche Fälle ,so glaubt man .. anfangs Zum Buch . Ich glaube ich habe noch nie so schnell 320 Seiten gelesen . Der Schreibstil ist einfach und flüssig zu lesen und so fliegen die Seiten einfach nur so dahin . Spannung wird bereits an der ersten Seite aufgebaut und steigert sich immer wieder bis zum Ende . Besonders gut hat mir gefallen hier mal einen deutschen Thriller zu lesen was das ganze für mich noch interessanter gestaltete . Das Storyboard ist gut durchdacht und die Protagonisten rund um Kommissar Henry Frei fand ich einfach nur toll . Hier sind Mal keine Superkops am Werk ,sondern authentische Charaktere mit Ecken und Kanten und den ganz normalen Alltagsproblemen die wir alle kennen . Meine Meinung . Ich fand dieses Buch wirklich gut ,und warte gespannt auf den nächsten Teil
Guter Beginn
von raschke64 - 27.11.2017
Kommissar Frei und sein Team sollen einen Mord aufklären an der Frau eines Predigers. Doch dann wird ein junges Mädchen vermisst und bei der Suche werden verstümmelte Tote entdeckt. Und von dem Mädchen fehlt immer noch jede Spur¿ Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Kurze Kapitel, die man schnell gelesen hat und die einen vorwärts treiben. Ständige Spannung aufgrund verschiedener Fälle und man hat keine Ahnung, wie sie miteinander im Zusammenhang stehen. Ein für mich unerwartetes Ende und eine gute Aufmachung für eine Fortsetzung. Außerdem noch Ungeklärtes aus der Vergangenheit. Ein richtig guter Krimi, der auch als Thriller durchgeht. Die volle Punktzahl vergebe ich nicht, weil mich zwei Sachen gestört haben: die ständigen Zeitangaben und die vielen Macken von Kommissar Frei. Trotzdem spreche ich eine absolute Leseempfehlung aus und freue mich auf eine Fortsetzung.
grausame Berliner Morde und ein genialer Ermittler
von nickilotta - 23.11.2017
Mit Böses Kind erschien am 20.11.2017 der erste Teil der neuen Kriminal-Reihe um Kommissar Henry Frei aus der Feder des bekannten Autoren Martin Krist. Das Buch ist als Taschenbuch, E-Book und Hörbuch erhältlich. Ich rezensiere hier die Hörbuch-Ausgabe. Während 469 Minuten führt uns der Sprecher Matthias Lühn tief in die Geschichte um die grausamen Morde hinein und lässt den Hörer live dabei sein. Inhalt: Grausame Morde passieren in Berlin. Zunächst wird eine Frau ermordet in einem Hotel aufgefunden. Dieser Fall scheint beginnend schnell gelöst. Doch dann verschwindet eine Jugendliche - Jacqueline - und deren Hund Tapsi spurlos. Deren Mutter Suse ist heillos überfordert. Nicht nur mit dieser katastrophalen Situation sondern komplett mit Ihrem Leben. Drei anstrengende Kinder, der Hund, vom Mann verlassen, die Arbeit. Alles wächst Ihr über den Kopf. Kommissar Henry Frei und seine Kollegin Louise Albers übernehmen diesen Fall. Schnell wird eine Leiche gefunden. Doch es handelt sich nicht um Jaquie sondern um deren Bekannten Zack. Bei der Leiche wurden Gegenstände der Vermissten gefunden. Und auch Tapsi wurde zum Opfer des Mörders. Die Kommissare setzten nun alles daran, um wenigstens das Mädchen lebend zu finden. Meine Meinung: Zunächst möchte ich etwas zu den Hauptprotagonisten erzählen. Mit Henry Frei habe ich für mich einen neuen Ermittler gefunden, den ich auch in Zukunft sehr gerne weiter begleiten werde. Er hat eine sehr feinfühlige und genaue Art, die sich vor allen Dingen im liebevollen und vertrauten Umgang mit seinem autistischen Sohn Benedikt zeigt. Dies überträgt er auf sein komplettes Leben. Wie bei einem Autisten muss alles auf seine Art und Weise geordnet sein und einen Sinn haben. Er verstrickt sich in kleinste Details und tut alles Menschen mögliche, um seine ihm anvertrauten Fälle zu lösen. Tief im Nacken sitzt ihm ein alter Fall, in dem es ebenfalls um ein vermisstes Mädchen ging - Alanna - die Tochter seines damaligen Kollegen. Ihm zur Seite steht seine Kollegin Louisa Albers. Über Sie erfahren wir nicht zu viel. Vor 4 Monaten wurde sie Mutter und stieg jetzt, mit diesem Fall, wieder in die Ermittlungsarbeiten ein. Sie ist oftmals übermüdet von den schwierigen Nächten mit Ihrem Kind - lenkt jedoch auch Ihre volle Aufmerksamkeit auf diesen Fall. Ich kann noch nicht so recht sagen wie ich für Sie empfinde. Dies wird sich erst im Laufe der nächsten Folgen herausstellen. Der Thriller an sich ist recht düster. Die Morde die geschehen sind allesamt grauenhaft. Das Buch selbst beginnt gleich mit einer solch blutrünstigen Szene. Somit weiß man zumindest gleich am Anfang, womit man es beim Lesen bzw. Hören zu tun bekommen wird. Der Schreibstil des Autors ist sehr sachlich und zugleich genial. Er schafft es eine sehr gefährlich wirkende Szenerie aufzubauen und schickt den Leser durch meisterhafte Wendungen immer wieder an den Rand der Verzweiflung. Ich konnte gar nicht mehr aufhören der Geschichte zu lauschen, was auch an den Lesekünsten von Matthias Lüst lag. Ich höre noch nicht sehr lange Bücher, finde daran aber immer mehr Gefallen daran und teste mich gerade durch die verschiedenen Vorleser. Die kalte und dunkle Stimme des Sprechers passt hervorragend zu dieser kühlen Geschichte. Die Schaffung des neuen Berliner Mordermittlers Henry Frei ist Herrn Krist aus meiner Sicht perfekt gelungen. Ein Charakter, der mich durchwegs überzeugt. Sei es seine positive Art mit Menschen umzugehen oder seine Zielstrebigkeit bei seiner Arbeit. Hierfür beide Daumen hoch! Fazit : Ich vergebe für Böses Kind sehr gerne die volle Punktzahl von 5 Sternen. Alle vorhandenen Thriller-Elemente haben mich sehr überzeugt. Vielen Dank hierfür an den Autor. Es wird mir eine Ehre sein, auch die kommenden Bücher zu lesen.
Nur ein schlechter Traum
von subechto - 14.11.2017
Um es gleich vorwegzunehmen, ich bin ein großer Fan von Martin Krist und habe fast alle seine Krimis und Thriller gelesen, zuletzt "Brandstifter". Und so war ich schon gespannt auf "Böses Kind". Die Inhaltsangabe ließ erneut auf einen abgründigen Thriller hoffen und ich wurde nicht enttäuscht. Der Autor geht gleich in medias res: "Böses Kind" startet mit einem blutigen Intermezzo. Nur ein schlechter Traum? Suse hat verschlafen. Sie ist total überfordert - drei Kinder und kein Mann. Deshalb merkt sie auch erst nicht, dass ihre 14-jährige Tochter Jaquie verschwunden ist. Zudem fühlt sie sich von einem Mann namens Miro verfolgt. Danach lernen wir den Berliner Kommissar Henry Frei kennen. Zusammen mit seiner Kollegin Louisa Albers wird er zu einem Tatort gerufen: Sina Weinstein wurde in einem Hotel ermordet. Der Fall scheint schnell gelöst¿ Im Fall Jacqueline stapeln sich die Leichen: Die Opfer wurden tagelang gefangen gehalten und gefoltert. Ist Jaquie die Nächste? Wo liegt das Motiv? Martin Krist, der Meister der Irrungen und Wendungen, hat seinen neuen Thriller routiniert in Szene gesetzt. Wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik. Selbst wenn der Leser der Polizei immer einen Schritt voraus ist, wird dennoch Spannung aufgebaut. Gleich mehrere Handlungsstränge, die zeitlich versetzt sind, gilt es zu verfolgen. Ab und zu werden sogenannte Intermezzi eingestreut. Sie verleiten zu unterschiedlichen Spekulationen und Deutungen. Nichts ist wie es auf den ersten Blick scheint. Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Henry und Louisa, beide haben Familie und so nimmt das Privatleben sehr viel Raum ein. Auch Reporter Hardy Sackowitz, eine Figur aus anderen Krist-Romanen, ist wieder mit von der Partie. Es wird ermittelt, manch falsche Fährte begangen, überraschende Nebenwege tun sich auf. Erst ganz am Ende schließt sich dann der Kreis. Die Auflösung kommt unerwartet und mit voller Wucht, ist aber absolut stimmig. Gut gefallen hat mir, dass es auch wieder einen Soundtrack zum Roman gibt. Gestört hat mich dagegen, dass auf 276 Seiten (epub), der Rest sind Leseproben und Werbung, vierzigmal das Wort "verflixt" vorkommt. Mitunter zwei- bis dreimal auf einer Seite. Last but not least: Wie geht es weiter mit Alanna? Werden wir es nächstes Jahr in "Stille Schwester" erfahren? Jedenfalls endet das Buch mit einem fiesen Cliffhanger, der neugierig macht, wie der Autor diese Reihe fortsetzen wird. Fazit: Der erste Fall für Kommissar Henry Frei. Grausam und brutal!
Verwirrung stiftende Spannung
von Mona - 27.11.2017
Jede Lüge hat ihren Preis. Diese Wird dich töten Ein Mord mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschalgen und gekreuzigt. Kriminalkomiisar Henry Frei und sein Team ermitteln. Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort. Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt! Der erse Fall für Kommissar Henry Frei. Zuerst einmal zu den äußerlichen Formalia: Das Buch hat mit seinen 316 Seiten eine angenehme Länge. Trotz der Kürze hat man nicht das Gefühl das Buch sei schnelllebig bzw. man könnte was verpassen. Es ist zeitlich stimmig und wie man so schön sagt: kurz und knackig! Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und weckt sofort das Interesse. Krist schafft es eine ganz besondere Stimmung herzustellen. Distanziert, nüchtern aber spannend. Sowie auch einer der Hauptcharaktere Komissar Henry Frei. Meiner Meinung nach ist er kein Sympathieträger, im Gegensatz zu seiner Kollegin Albers, was aber nicht unbedingt negativ zu bewerten ist. Durch ihn erhält man als Leser eine Art Filmperspektive bzw. Draufischt auf die Geschehnisse. Ich habe mich während des Lesens nicht mit ihm identifiziert bzw. mich in ihn hineinversetzt. Die Charaktere sind trotz eher minimalistischen Beschreibungen sehr authentisch und klar strukturiert. Es ging hierbei nicht in erster Linie um äußerliche Merkmale, sondern eher um Charakter, Prinzipien, Gewohnheiten, Ansichten und dergleichen mehr. !!!Achtung Spoiler zum Ende!!! Meine Meinung zu dem Ende ist zwiegespalten. Zum einen fand ich die Befreiungsszene von Suse zu kurz, schnell und abrupt. Ich hatte mich auf eine wilde Verfolgungsjahgd und Spannung eingestellt, bekam jedoch nur eine dreiseitige Darstellung der Geschehnisse. Das war ein bisschen enttäuschend und nahm zum Ende hin die Spannung leider etwas weg. Zum anderen jedoch muss ich sagen, dass das Ende mit er Wiederkehr von Jacqueline und den zuvor gelesenen Kapiteln über das Mädchen, welches im Keller/Verlies gefngen gehalten wurde die Spannung und Neugier auf den zweiten Teil höher schlagen ließ. Ich habe sofort Theoien aufgestellt in denen ich den Namen Alanna auf dem Cover des Buches, der kurzen Erwähnung von ihrer Entführung vor 13 Jahren und dem Ende, wo sich herausstellt, dass es gar nicht Jacqueline war, die in dem Verschlag gefangen gehalten wird, miteinander verknüpft. Da ich den zweiten Teil natürlich noch nicht gelesen habe (kommt erst nächstes Jahr raus) kann ich noch nichts zu den von mir aufgestellten Theorien sagen, jedoch bin ichs ehr gespannt, ob sie sich bewahrheiten! Ich bin froh Böses Kind von Martin Krist gelesen zu haben!
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von Archer - 22.11.2017
Es beginnt mit einem Mord in einem nicht sehr hochpreisigen Hotel, als die Frau eines Fernsehpredigers tot aufgefunden wird. Allerdings wird der Erzählstrang nicht wirklich wieder aufgegriffen bis zum Schluss, weil Frey und sein Team mit einem weiteren Mord konfrontiert werden. In einem sanierungsbedürftigen Gebäude findet man einen gefolterten und verstümmelten Toten. Dass dann einer alleinerziehenden und gestressten Mutter die vierzehnjährige Tochter abhaut, interessiert daher niemanden von der chronisch unterbezahlten Polizei. Doch jemand Irres ist unterwegs und jemand anders endet als Gefangener dieses Irren. Okay. Ich sag mal aus dem Bauch raus: Wer Fitzek gut findet, wird dieses Buch verschlingen. Ist dasselbe System: viele sehr kurze, sehr hektische Kapitel, die jeweils mit einer Art Cliffhanger enden. Für die einen mag das Spannung aufbauen, ganz besonders, weil der Irre äußerst brutal und abartig vorgeht und auch nicht an Details wie Blutlachen mit Gehirnmasse und Knochensplitter gespart wird, aber jemand, der es vielleicht ein bisschen logischer aufgebaut hätte, wird sich durch diese Art des Erzählens einfach nur gestresst fühlen. Ich zum Beispiel. Auch den Kniff des Autors mit seinen Intermezzi kann man gut oder genial finden oder einfach als Irreführung des Lesers. Ich konnte mit dem Buch nicht viel anfangen und werde wohl Freys weiteren Karrieweg nicht weiter verfolgen. 2,5/5 Punkten.
Unterhaltsam...
von Lerchie - 07.12.2017
Am Anfang, noch vor dem ersten Kapitel, lesen wir, wie eine Frau in einem Kerker erwacht. In einem Kerker, in dem vermutlich ein Verbrechen geschehen ist¿ Suse erwacht und stellt fest, dass ihre Tochter Jaqueline nicht nach Hause gekommen ist¿ Doch ihr kleine Sohn Dennis vermisst den Hund Tapsi¿ Kommissar Frei und seine Kollegin Albers sind im Mordfall Weinstein unterwegs¿ Und jetzt haben sie auch einen Verdächtigen¿ Doch dann ruft Charlie sie zu einem Fundort Nicht die Leiche eines Menschen, aber die eines Hundes finden sie dort¿ Am nächsten Tag finden sie an derselben Stelle, eingemauert, eine Jungenleiche¿. Und immer wieder sieht Suse ihren Stalker, wenn sie aus dem Fenster sieht¿. Wie ist die Frau in den Kerker gekommen? Wie kann man ersehen, dass dort bereits ein Verbrechen geschehen sein muss? Ist dort jemand ermordet worden? Wenn ja, wer? Wieso kommt Jaqueline nicht nach Hause? Warum meldet Suse sie nicht gleich als vermisst? Und wo ist der Hund Tapsi geblieben? Wen vernehmen die beiden im Fall Sina Weinstein? Und wen haben sie als Verdächtigen? Der ermordete Hund, ist das Tapsi? Wie und wann kam die Leiche des Jungen in die Mauer? Wo ist Jaqueline? Und wo ist Ludger Pirnatt, den die Polizei zwecks einer Aussage sucht? Wer ist Suses Stalker? Alle diese Fragen - und noch viel mehr - beantwortet dieses Buch. Meine Meinung Dies ist das erste Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe. Enttäuscht wurde ich nicht, aber es hat mich auch nicht vom Hocker gerissen. In der Geschichte war ich schnell drinnen, auch wenn der Fall Weinstein angesichts des Verschwindens von Jaqueline in den Hintergrund getreten ist. Wenn ich das Ende betrachte, so nehme ich an, dass dieser Fall in dem nächsten Buch vielleicht gelöst wird. Doch nun zu dieser Geschichte. Wie ein roter Faden zieht sich die Lage der eigekerkerten Frau durch das Buch. Immer wieder zwischendurch liest man von ihr. Ich konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Auch in Suse. Was war mit Jaqueline? Ist sie entführt worden? Lebt sie noch? Oder ist sie nur abgehauen? Am Ende des Buches wird der Leser das wissen. An Spannung fehlt es in diesem Buch nicht. Auch ist es durchaus gruselig, auch wenn ich da schon Schlimmeres gelesen habe. Ein Krimi, der mich zwar gut unterhalten, aber nicht unbedingt mitgerissen hat. Alles in Allem hat es mir, wie gesagt, ganz gut gefallen. Es bekommt von mir eine Lese-/Kaufempfehlung, sowie vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.
Ein sehr ordentlicher Kommissar ermittelt
von Fredhel - 26.11.2017
Kriminalkommissar Henry Frei ist schon ein extrem gewöhnungsbedürftiger Ermittler. Zwanghaft ordnet er die Gegenstände in seiner direkten Umgebung, selbst wenn es die Messiewohnung einer wichtigen Zeugin ist. Seine Kollegin Albers ist konträr leger, ständig übermüdet und Äpfelkauend. Die Kombination der beiden war mir etwas zu schrullig, aber dennoch konnte mich ihre Vorgehensweise bei den entsetzlichen Mordfällen fesseln. Die Morde scheinen eine Verbindung zu einem verschwundenen Teenager zu haben. Obwohl die Mutter, Suse, sehr besorgt wirkt, und man ihre chronische Überforderung nachvollziehen kann, bleibt sie von Anfang bis Ende neben dem Mörder die unsympathischste Person des Krimis. Viele Faktoren bauen hier die Spannung auf: einmal natürlich die grausamen Morde, aber auch die Einschübe, die von einer gefesselten Frau in einem unsäglichen Verliess handeln. Gerade wenn es spannend wird, schwenkt der Autor wieder auf Suses chaotisches Leben. Man bekommt schnell eine Ahnung, wie unerfreulich das Familienleben für ihre vermisste Tochter Jacquie gewesen sein muss. Nein, den Mörder konnte ich nicht schnell erraten, aber nicht nur deswegen konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Viel haben auch der angenehme Sprachstil und die gekonnten Cliffhanger ausgemacht. Gerne werde ich nach weiteren Büchern des Autors suchen.
Wettlauf gegen die Zeit
von schliesi - 29.11.2017
Inhalt: Suse hat drei Kinder und ist nun alleinerziehend, ihr Mann hat sich vor Kurzem von ihr getrennt. Sie ist mit der Kindererziehung und ihrem Job total überfordert. Ihre Tochter Jacqui und auch der Hund der Familie verschwinden spurlos, deshalb alarmiert Suse die Polizei. Die Kommissare Henry Frei und Louisa Albers beginnen in dem Fall zu ermitteln und schon bald wird ein Toter in der Nähe von Suses Wohnung gefunden. Der Tote wurde vor seinem Tod schwer misshandelt und auch der Hund der Familie wird tot aufgefunden. Wer ist der Tote, etwa Jacquelines Freund? Ihr Rucksack wurde nämlich beim Toten gefunden. Meine Meinung: Die Handlung hat mich schon auf den ersten Seiten gefesselt und auch die komplette Handlung nicht wieder losgelassen. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Geschichte häppchenweise in kurzen Kapiteln geschrieben wurde und auch dass die Perspektive mit jedem Kapitel gewechselt hat. Eine gelungene Kombination, denn so kann man als Leser das Buch nur sehr schwer aus der Hand legen. Die Handlung nimmt immer wieder unerwartete Wendungen und man tappt lange Zeit über Motiv und Täter im Dunkeln. Das Ende kommt dann aber leider sehr schnell und überraschend und es wurden für mich auch nicht alle Fragen ausreichend beantwortet, diese lassen mich etwas ratlos zurück. Alles in allem aber ein guter Thriller den ich gerne weiterempfehlen kann. Ich freue mich auch schon auf eine Fortsetzung und hoffe hier natürlich noch ein paar Antworten auf meine Fragen zu erhalten.
Solide jedoch viel zu viele Klischees
von anyways - 04.12.2017
Der erste Fall für Kommissar Henry Frei und seiner Kollegin Luisa Albers führt sie ein schmuddeliges heruntergekommenes Zimmer in einem Hotel. Pikant, es ist die Frau eines allseits bekannten Fernsehpredigers und somit ist dieser als erstes Tatverdächtig. Gleichzeitig bahnt sich ein ganz anderer Fall für die Kommissare an. In einer Plattenbausiedlung in einem der vielen sozialen Brennpunkte kämpft eine alleinerziehende Mutter fast buchstäblich ums Überleben. Nach der Trennung von ihrem Ehemann, ist sie allein zuständig für den Unterhalt ihrer drei Kinder im Alter von 14, 6 und einem Jahr. Und eines Nachts verschwindet plötzlich die 14 jährige Tochter Jacqueline. Tage später werden Frei und Albers zum Fundort einer fürchterlich entstellten Leiche gerufen. Neben dieser liegt der Rucksack der Verschwundenen. Befindet sich Jacqueline in großer Gefahr? Ich liebe Thriller und Krimis, mein Lieblingsgenre sozusagen. Da ich schon sehr viele gelesen habe bin ich irgendwie geneigt jedes neue Buch sehr kritisch zu betrachten. Handelt es sich dann auch noch um eine neue Serie bin ich ganz besonders gespannt auf den/ die Protagonisten. Ich habe so einige "kennengelernt" um sie miteinander vergleichen zu können. In der Regel sind es Workaholics mit dem ein oder anderen psychischen Problem, kommen aus zerrütteten Familienverhältnissen und sind in der Regel auch nicht bindungsfähig und gerade deshalb meint der ein oder andere Autor, das gerade sein Protagonist mit den oben erwähnten charakterlichen Zügen ganz genial in der Aufklärung besonders scheußlicher Verbrechen sei. Auch Martin Krist neue Serie um den Kommissar Frei bedient sich einschlägiger Klischees. Es wird bis zum Umfallen gearbeitet in der Regel um die 12 Stunden täglich und wie könnte es anders sein, unterliegt zu mindestens Frei einer zwanghaften Persönlichkeitsstörung, seine Kollegin kommt da schon besser weg, sie ist nur vollkommen übermüdet resultierend aus langen Diensten und kurzem Schlaf wegen ihres Babys. Einen winziger Unterschied gibt es jedoch bei Frei, er führt ein (noch) intaktes Familienleben. Ansonsten sind die Kapitel recht kurz gehalten und man fliegt förmlich durch die Seiten, es gibt etliche wirklich gut gesetzte Spannungsbögen und eine sehr ausgefeilte Story, die mich oft verwirrte und mich in die falsche Richtung trieb. Wirklich anstrengend fand ich dass der Autor einfach zu viel Wert auf die Erwähnung der vielen Zwänge seines Protagonisten legte. Die ständigen Angaben der Uhrzeit zum Beispiel. Im Handlungstrang Frei/ Albers gibt es gefühlt keine Seite in der nicht mindestens einmal die aktuelle Uhrzeit genannt wird oder fast noch schlimmer, Gegenstände akribisch sortiert werden. Das war wirklich enervierend. Fazit: Sieht man über den in Krimis häufig skizzierten von Klischees nur so strotzenden Protagonisten einmal ab, gelingt dem Autor ein spannender Krimi. Aufgrund der stereotypen Charakterzeichnungen werde ich die Serie nicht weiter verfolgen.
spannender Krimi
von wusl - 01.12.2017
"Böses Kind" ist ein Titel, der vielleicht schon etwas viel vom Inhalt verrät. Es war mein erstes Buch von Martin Kirst und ich gebe zu, dass ich mir das Buch nicht gekauft hätte, da ich das Cover total hässlich finde. Aber der Autor interessiert mich schon lange und da es eine neue Reihe ist, die hier ihren Anfang nimmt, war das ein guter Grund es lesen zu wollen. Der Schreibstil ist von Anfang an auf Spannung ausgerichtet. Kurze Sätze, prägnante Akteure, wechselnde Perspektiven in relativ kurzen Kapiteln. Dem entsprechend ist es gut lesbar und man hat keine Zeit für Langeweile, fragt sich statt dessen ziemlich schnell, was mit dem verschwundenen Mädchen passiert ist und was sie mit dem Toten zu tun haben könnte. Alles in allem ein guter Krimi. Beide Ermittler haben so ihre Eigenarten. Das fand ich sehr amüsant. Das Ende ist ungewöhnlich offen. Aber für mich okay. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.
Unglaublich spannend
von Alexandra Baunach - 11.12.2017
Hier handelt es sich um den ersten Fall für Kommissar Henry Frei und den Beginn einer neuen Reihe. Ein Mord, bei dem das Opfer erschlagen und gekreuzigt wurde, ist der erste Fall für Kommissar Frei und sein Team. Zudem ist noch Jacqueline verschwunden und die Polizei glaubt ihr zunächst nicht, doch wo ist Jacqueline? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Schon der Klappentext hat mich neugierig gemacht und das Buch konnte meine Erwartungen erfüllen. Die Spannung ist von Beginn an da und hält bis zum Schluss. Die handelnden Personen sind gut beschrieben und ich konnte mir alle sehr gut vorstellen. Für mich ein spannender Auftakt und ich freue mich auf weitere Bücher um Kommissar Henry Frei.
Spannend bis zum Schluß
von Engel07 - 29.11.2017
Suse ist alleinerziehende Mutter von drei Kindern und völlig überfordert. Der Wecker hat nicht geklingelt, das Baby schreit, Dennis vermisst Tapsy den Hund, und die 14 Jährige Tocher Jaquie ist spurlos verschwunden. Abgehetzt kommt sie bei der Arbeit an, als sie nach Hause kommt fehlen von Tapsy und Jaquie immer noch jede Spur. Sie versucht Jaquie über ihr Handy zu erreichen, doch ohne Erfolg. Auch ein Anruf über die Freundin bleibt erfolglos. Dann ruft sie bei der Polizei an und gibt eine Vermisstenanzeige auf. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist von der ersten bis zur letzten Seite nur spannend. Ich konnte es überhaupt nicht aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte wie das Buch ausgeht. Das Ermittlerduo Henry Frei und Louisa Albers sind beide sehr sympathisch, ich kann mir sehr gut vorstellen noch weitere Fälle von den beiden zu lesen, schon auch um zu erfahren was mit Alanna passiert ist.
Habe mir mehr erhofft
von flieder - 30.11.2017
Eigentlich sollte es ein Tag wie jeder andere werden. Der ganz normale Wahnsinn also. Doch als die alleinerziehende und mit den Kindern völlig überforderte Suse an diesem Morgen die Augen aufschlägt, spürt sie schon das etwas nicht stimmt. Das Baby Theo brüllt seinen Unmut in die Luft und Dennis, der schon im Kindergartenalter ist, läuft durch die Wohnung und sucht seine Schwester Jacqueline und den Familienhund Tapsy. Mehrere Versuche Jacqueline auf dem Handy zu erreichen sind vergebens. Die Polizei winkt erst einmal ab, da es schon öfters vorgekommen ist, dass Jacqueline nicht nach Hause kommt. Einige Stunden später wird Kommisar Henry Frei zu einem mysteriösen Fall gerufen, hinter einer Mauer versteckt kommt eine Leiche zum Vorschein, erschlagen und gekreuzigt. Noch ahnt niemand, dass die verschwundene Jacqueline eine entscheidende Rolle bei dem Mord spielt. Ich habe jetzt schon einige Bücher von Martin Krist gelesen und bisher haben sie mir immer ziemlich gut gefallen. Mit Böses Kind hatte ich aber so meine Probleme. Ich wurde mit den Protagonisten nicht wirklich warm. Zwar gab es einen guten Spannungsaufbau, aber irgendwie hat mir der Schreibstil so gar nicht zugesagt. Mich nervte die ständige und völlig unnötige Zeitangabe, dazu kamen die Marotten des Kommissars immer und überall aufräumen zu müssen und als letztes I-Tüpfelchen kam dann noch eine karottenkauende Frau Albers dazu, die die Dinger scheinbar kiloweise verspeiste. Leider konnte mich das Buch dieses Mal nicht überzeugen. Aber macht ja nichts, Herr Krist schreibt bestimmt noch weitere Bücher. Von mir deshalb leider nur 3 von 5 möglichen Sternen.
Interessantes neues Ermittlerpaar
von Langeweile - 01.12.2017
Suse ist von ihrem Mann verlassen worden und mit der Erziehung ihrer drei Kinder heillos überfordert. Als dann noch ihre halbwüchsige Tochter Jacqueline samt dem Familienhund Tapsi verschwunden ist, bricht das absolute Chaos aus. Kurz darauf werden eine grausame zugerichtete Leiche und ein toter Hund gefunden.Obwohl Suse sehr erleichtert ist, dass es sich nicht um Jacqueline handelt, bleibt diese nach wie vor verschwunden. Meine Meinung: Der Spannungsbogen, welcher zu Beginn aufgebaut wurde, konnte durchgehend gehalten werden. Der Schreibstil war gut und flüssig. Mit dem neuen Ermittlerpaar ist dem Autor ein guter Wurf gelungen, wie ich finde. Louisa Albers ist junge Mutter, infolge von Babygeschrei und kurzen Nächten, ständig müde und leicht chaotisch. Ihr Kollege Henry Frei dagegen , ein Ordnungsfanatiker wie er im Buche steht,versucht ständig gegen die Unordnung seiner Kollegin anzukämpfen. Das gegensätzliche Verhalten der Beiden, brachte mich öfter zum Lachen. Im Verlaufe der Geschichte wurden geschickt mehrere falsche Fährten gelegt, sie endete mit einem Cliffhanger zum nächsten Band, auf den ich mich schon sehr freue. Ich spreche eine Leseempfehlung aus und vergebe vier Sterne.
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