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Das muss Liebe sein

Roman. Originaltitel: It Must Be Love.
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Schlimmer kommt's immer, das weiß auch der Polizist Joe Shanahan. Und es kann wahrhaftig den stärksten Mann erschüttern, wenn er mitten in der Beobachtung eines Verdächtigen von einer sehr attraktiven Wildkatze überwältig wird, die mit nichts anderem … weiterlesen
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Das muss Liebe sein als eBook

Produktdetails

Titel: Das muss Liebe sein
Autor/en: Rachel Gibson

EAN: 9783641101756
Format:  EPUB
Roman.
Originaltitel: It Must Be Love.
Übersetzt von Elisabeth Hartmann, Rachel Gibson
Goldmann Verlag

4. Dezember 2012 - epub eBook - 352 Seiten

Beschreibung

Schlimmer kommt's immer, das weiß auch der Polizist Joe Shanahan. Und es kann wahrhaftig den stärksten Mann erschüttern, wenn er mitten in der Beobachtung eines Verdächtigen von einer sehr attraktiven Wildkatze überwältig wird, die mit nichts anderem als einer Flasche Haarspray bewaffnet ist. Jetzt soll er auch noch getarnt ermitteln, und welche Maskerade hat man für ihn ausersehen? Geschäfts- und Lebenspartner von Gabrielle Breedlove zu spielen, jener Frau, die ihn mit Haarspray attackiert hatte. Außerdem vereint sie Joes Ansicht nach alles in sich, was er an Frauen nicht ausstehen kann: zuviel Temperament, zuwenig Logik und ein Mundwerk, das selbst einen Polizisten, der mit zwei älteren Schwestern aufgewachsen ist, noch erschüttern kann. Auch Gabrielle Breedlove hat im Moment einfach keine Zeit für die Liebe: Es mag ja ganz nett sein, einen gutaussehenden, muskulöser Geschäftspartner zu haben, der auch noch ihren Begleiter mimen soll. Aber was soll sie mit einem Typen, dem sie jedes Wort aus der Nase ziehen muss, der noch nicht einmal an Karma und Aromatherapie glaubt und außerdem die Frechheit besitzt, sie selbst eines Verbrechens überführen zu wollen. Sex-Appeal hin, Muskeln her, Joe und Gabrielle sind, jeder für sich, auf Verbrecherjagd und haben einfach keine Zeit für Gemeinsamkeiten - oder gar die Liebe...

Portrait

Seit sie sechzehn Jahre alt ist, erfindet Rachel Gibson mit Begeisterung Geschichten. Mittlerweile hat sie nicht nur die Herzen zahlloser Leserinnen erobert, sie wurde auch mit dem Golden Heart Award der Romance Writers of America und dem National Readers Choice Award ausgezeichnet. Rachel Gibson hat drei erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Ehemann in Boise, Idaho.

Leseprobe

1. KAPITEL


Detective Joseph Shanahan hasste Regen. Er hasste Regen fast genauso sehr wie niederträchtige Kriminelle, aalglatte Verteidiger und dumme Gänse. Die Ersten waren Abschaum, die Zweiten Schlammwühler und die Dritten eine Schande für die Familie der Vögel im Allgemeinen.

Er setzte den Fuß auf die vordere Stoßstange eines beigefarbenen Chevy, neigte sich nach vorn und dehnte die Muskeln. Er brauchte nicht zu den silbergrauen Wolken aufzublicken, die über dem Ann Morrison Park aufzogen, um zu wissen, dass ihm ein gehöriger Regenguss bevorstand. Der dumpfe Schmerz in seinem rechten Oberschenkel verriet ihm auch so, dass dieser Tag ihm nichts Gutes bringen würde.

Als er das vertraute Ziehen in seinen Muskeln spürte, wiederholte er die Dehnübung mit dem anderen Bein. Meist erinnerte ihn nur die zehn Zentimeter lange Narbe an seinem Oberschenkel daran, dass eine Neunmillimeterkugel sein Fleisch aufgerissen und sein Leben verändert hatte. Neun Monate und zahllose Stunden intensiver Physiotherapie später war er in der Lage, Schiene und Knochennagelung zu vergessen. Außer wenn es regnete und der veränderte Barometerdruck die Narbe zum Pochen brachte.

Joe streckte sich, rollte wie ein Preisboxer den Kopf von einer Seite zur anderen, griff dann in die Tasche seiner Baumwollhose, die er zu Shorts gekürzt hatte, und zog eine Packung Zigaretten heraus. Er zündete sich mit seinem Zippo eine Zigarette an. Nach einem kurzen Blick auf die Flamme kniff er die Augen zusammen und beäugte die propere weiße Gans, die ihn aus nicht ganz zwei Meter Entfernung anstarrte. Der Vogel näherte sich watschelnd, reckte den langen Hals und zischte mit wütend aufgerissenem orangefarbenem Schnabel und herausgestreckter rosa Zunge.

Mit lässiger Handbewegung klappte Joe das Feuerzeug zu und schob Zigarettenpack
ung und Feuerzeug in die Tasche zurück. Genussvoll stieß er den Rauch aus, während die Gans den Kopf senkte und mit ihren Knopfaugen Joes Fußknöchel fixierte.

»Wenn du das tust, spiel ich mit dir Fußball.«

Mehrere Sekunden lang starrten sie sich kampflustig an, dann zog die Gans den Kopf ein, drehte sich auf ihren Schwimmfüßen um, watschelte davon und warf noch einen letzten Blick in Joes Richtung, bevor sie auf den Bordstein hüpfte und den übrigen Gänsen zustrebte.

»Schwächling«, murmelte er und löste den Blick von der zurückweichenden Bedrohung. Noch mehr als Regen, Luftdruckveränderungen und aalglatte Anwälte verabscheute Joe Polizeispitzel. Er kannte höchstens einen oder zwei von dieser Sorte, die nicht ihre Frau, ihre Mutter oder ihren besten Freund verraten hätten, um den eigenen Hintern zu retten. Das Loch im Bein verdankte er seinem letzten Zuträger, Robby Martin. Robbys Betrügereien hatten Joe einen Klumpen Fleisch und Knochen und den Job, den er liebte, gekostet. Der junge Drogendealer hatte mit einem höheren Preis bezahlt – mit seinem Leben.

Joe lehnte sich gegen die Seite des Chevy und nahm einen tiefen Zug aus seiner Zigarette. Rauch brannte in seiner Kehle und füllte seine Lungen mit Teer und Nikotin. Das Nikotin stillte seine Sucht wie die beschwichtigende Zärtlichkeit einer liebenden Frau. Was ihn betraf, gab es nur eines, was besser war als eine Lunge voller Toxine.

Dieses eine hatte er leider nicht mehr gehabt, seit er mit Wendy, seiner letzten Freundin, Schluss gemacht hatte. Wendy konnte recht passabel kochen, und in figurbetonten Stretchhosen sah sie geradezu verblüffend gut aus. Aber er konnte einer Zukunft mit einer Frau, die ausflippte, weil er das zweimonatige Jubiläum ihres Kennenlernens vergessen hatte, nicht ins Auge sehen. Sie hatte ihm vorge
worfen, unromantisch zu sein. Zum Teufel, er war genauso romantisch wie jeder andere auch. Er stellte sich deswegen nur nicht schmalzig und bescheuert an.

Joe inhalierte noch einmal tief den Rauch seiner Zigarette. Selbst wenn diese Jubiläumsscheiße nicht gewesen wäre, hätte seine Beziehung zu Wendy zu nichts geführt. Sie konnte nicht verstehen, dass er so viel Zeit für Sam aufwenden musste. Sie war eifersüchtig gewesen, aber wenn Joe Sam nicht genügend Beachtung geschenkt hätte, dann hätte Sam sämtliche Möbel angeknabbert.

Joe atmete langsam aus und betrachtete die Rauchfahne, die vor seinem Gesicht stehen blieb. Das letzte Mal hatte er das Rauchen drei Monate lang aufgegeben und er würde wieder aufhören. Aber nicht heute. Morgen wohl auch nicht. Captain Luchetti hatte gerade gehörig auf die Sahne gehauen, und wenn man ihm schon das Messer an die Kehle setzte, wollte er verdammt noch mal hinterher wenigstens eine rauchen.

Durch den Rauch hindurch erspähte er aus schmalen Augen eine Frau mit einer rotbraunen Lockenmähne, die ihr über den halben Rücken hing. Ein Windstoß hob ihr Haar und wehte es um ihre Schultern. Joe brauchte das Gesicht nicht zu sehen, um zu wissen, wer da mitten im Ann Morrison Park stand und die Arme in die Höhe streckte wie eine Göttin, die den grauen Himmel anbetete.

Ihr Name war Gabrielle Breedlove und ihr gehörte zusammen mit ihrem Geschäftspartner Kevin Carter ein Kuriositätenladen im historischen Hyde-Park-Bezirk. Beide standen im Verdacht, den Laden als Tarnung für ihre anderen, bedeutend lukrativeren Geschäfte zu benutzen – den Handel mit gestohlenen Antiquitäten.

Keiner der beiden Ladenbesitzer hatte ein Strafregister und wäre der Polizei wohl nie aufgefallen, wenn sie sich weiterhin auf Kleinkram beschränkt hätten, aber sie
strebten nach Höherem. Einem der vermögendsten Männer im Staat, Norris Hillard, besser bekannt als der Kartoffelkönig, war in der vorangegangenen Woche ein berühmtes impressionistisches Gemälde gestohlen worden. In Bezug auf Macht und Einfluss im Staate Idaho kam er gleich nach Gott. Nur jemand mit einem hohen Maß an Tollkühnheit würde den Monet des Kartoffelkönigs stehlen. Bislang waren Gabrielle Breedlove und Kevin Carter die Hauptverdächtigen in diesem Fall. Ein Gefängnisspitzel hatte der Polizei ihre Namen gesteckt, und als die Hillards ihren Zeitplaner konsultierten, stellten sie fest, dass Carter sechs Monate zuvor in ihrem Haus gewesen war, um eine Sammlung von Tiffanylampen zu schätzen.

Joe zog an seiner Zigarette und stieß den Rauch langsam aus. Dieses kleine Antiquitätengeschäft im Hyde Park war eine perfekte Tarnung für Hehlerei, und er wettete sein linkes Ei darauf, dass Mr. Carter und Ms. Breedlove den Monet der Hillards versteckt hielten, bis sich die Wogen geglättet hatten und sie ihn für ein Bündel Scheine an einen Hehler weitergeben konnten. Die beste Chance für die Lösung des Falls bestand darin, das Gemälde aufzuspüren, bevor es in die Hände des Hehlers überwechselte und im Untergrund verschwand.

Der Kartoffelkönig machte Chief Walker die Hölle heiß, der wiederum heizte Captain Luchetti und den Beamten vom Raubdezernat ein. Stress führte bei einigen Polizisten dazu, dass sie zur Flasche griffen. Nicht so Joe. Er war kein großer Trinker, und er nahm einen weiteren beruhigenden Zug aus seiner Zigarette, während er die Verdächtige musterte. Im Kopf ging er die hastig zusammengestellte Akte über Ms. Breedlove durch.

Er wusste, dass sie in einer Kleinstadt im Norden Idahos geboren und aufgewachsen war. Ihr Vater war gestorben, als sie noch klein war, und sie h
atte mit ihrer Mutter, einer Tante väterlicherseits und einem Großvater zusammen gewohnt.

Sie war achtundzwanzig, einssiebzig groß und wog ungefähr einhundertundzwanzig Pfund. Ihre Beine waren lang. Ihre Shorts nicht. Er sah zu, wie sie sich vornüberbeugte und mit den Fingern den Boden zu ihren Füßen berührte, und er genoss den Anblick genauso wie seine Zigarette. Seit er den Auftrag hatte, sie zu beschatten, hatte er die süßen Formen ihrer Kehrseite schätzen gelernt.

Gabrielle Breedlove. Ihr Name klang wie der eines Pornostars. Joe hatte noch nie mit ihr gesprochen, aber er hatte sie nah genug vor Augen gehabt, um zu wissen, dass sie an genau den richtigen Stellen entzückende Kurven aufwies.

Und auch ihre Familie war im Staate Idaho nicht unbekannt. Die Breedlove Mining Company hatte etwa neunzig Jahre lang oben im Norden gearbeitet, bevor sie Mitte der Siebziger verkauft wurde. Die Familie war einmal unermesslich reich gewesen, aber Fehlinvestitionen und Missmanagement hatten das Vermögen um ein Beträchtliches schrumpfen lassen.

Joe sah zu, wie sie auf einem Bein irgendwelche Jogadehnübungen ausführte, bevor sie langsam davonjoggte. Er schnippte seine Zigarette ins taufeuchte Gras und stieß sich von dem Chevy ab. Er folgte ihr quer durch den Park bis zu dem schwarzen Asphaltweg, der den Namen Grüngürtel trägt.

Der Grüngürtel folgt dem Fluss Boise und windet sich durch die Hauptstadt, wobei er auf seinem Weg acht größere Parks miteinander verbindet. Der würzige Geruch von Wasser und Pappeln erfüllte die Morgenluft, kleine Fetzen Pappelwolle trieben im Wind und blieben an Joes T-Shirt kleben.

Er kontrollierte seine Atmung, atmete locker und langsam, während er das gleiche Tempo hielt wie die etwa fünfzehn Meter vor ihm laufende Frau. Seit einer Woche, seit dem Diebstahl, beschattet
e er sie, machte sich mit ihren Gewohnheiten vertraut – suchte die Art von Informationen zusammen, die er weder von privaten noch von öffentlichen Aufzeichnungen bekommen konnte.

Soweit er wusste, joggte sie immer die gleiche Zweimeilenschleife und trug immer dieselbe schwarze Gürteltasche. Ständig schaute sie sich in ihrer Umgebung um. Zuerst hatte er vermutet, sie suche irgendetwas oder irgendjemanden, aber sie traf sich mit keiner Menschenseele. Außerdem fürchtete er, dass sie etwas von seiner Überwachung ahnte, doch er achtete streng darauf, täglich etwas anderes anzuziehen, den...


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