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Flammenzungen

Erotischer Roman.
eBook ePub

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***** Eine feurige Lektüre für den Juli - perfekt für Liebhaber von stilvoller Erotik! Die Autorin versteht es, ihren LeserInnen eine großartige und prickelnde Unterhaltung zu bieten: 'Flammenzungen' erzählt geschmackvoll von Begierde und Leid … weiterlesen
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Flammenzungen als eBook

Produktdetails

Titel: Flammenzungen
Autor/en: Sandra Henke

EAN: 9783955200664
Format:  EPUB ohne DRM
Erotischer Roman.
dotbooks Verlag

20. November 2012 - epub eBook - 272 Seiten

Beschreibung

Als Amy den geheimnisvollen Lorcan zum ersten Mal sieht, fühlt sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Obwohl sie kaum etwas von ihm weiß, lässt sie sich auf eine heiße Affäre mit ihm ein - und verfällt ihm bald mit Haut und Haar. Amy entdeckt eine Leidenschaft und Sinnlichkeit, die sie nicht für möglich gehalten hätte. Doch dann erfährt sie, dass Lorcan verdächtigt wird, einen Mord begangen zu haben. Ist es wirklich nur ein Zufall, dass sie ihm begegnet ist - oder wird Amy ihre neuerwachte Lust zum Verhängnis?
"Ein gelungener erotischer Krimi voller Spannung, ungeahnten Wendungen, liebenswerten Helden und erotischen Szenen, die Lust auf mehr machen!" www.auszeit-magazin.de
Jetzt als eBook: "Flammenzungen" von Sandra Henke. dotbooks - der eBook-Verlag.

Portrait

Sandra Henke, geboren 1973, gehört zu den Autorinnen, die sich nicht auf ein Genre beschränken, sondern ihre Leserinnen auf die unterschiedlichste Art begeistern - mit großen Liebesgeschichten, Fantasyromanen und erotischer Literatur. Unter dem Namen Laura Wulff veröffentlicht Sandra Henke außerdem erfolgreich Thriller. Sie lebt, glücklich verheiratet, in der Nähe von Köln. Mehr Informationen finden sich auf den Websites der Autorin (www.sandrahenke.de und www.LauraWulff.de) und auf Facebook: https://www.facebook.com/sandra.henke.autorin Bei dotbooks veröffentlichte Sandra Henke die erotischen Romane "Jenseits aller Tabus", "Flammenzungen", "Die Maske des Meisters", "Opfer der Lust", "Loge der Lust", "Lotosblüte" und "Gebieter der Dunkelheit" sowie den Sammelband "Fürstenkuss", der die romantischen Romane "Verbotene Küsse", "Prinzessin unter falschem Namen" und "Obwohl ich dich nicht lieben wollte" erhält. Unter dem Namen Laura Wulff veröffentlichte Sandra Henke bei dotbooks die Thriller "Leiden sollst du", "Nr.13" und "Opfere dich" Gemeinsam mit Kerstin Dirks verfasste Sandra Henke die erotische Trilogie über die Vampirloge Condannato, die ebenfalls bei dotbooks erschienen ist: "Die Condannato-Trilogie - Erster Band: Begierde des Blutes" "Die Condannato-Trilogie - Zweiter Band: Zähmung des Blutes" "Die Condannato-Trilogie - Dritter Band: Rebellion des Blutes"

Leseprobe

2. KAPITEL


Nervös lockerte Amy mit den Fingern ihren weizenblonden schulterlangen Schopf. Erst gestern hatte sie sich Stufen schneiden lassen. Schon heute bereute sie es, denn ihre Haare schienen am Kopf zu kleben. Null Volumen. Mit der neuen Frisur hatte sie genau das Gegenteil von dem erreicht, was sie beabsichtigt hatte. Wie Wanda diese Spaghettihaare als kess bezeichnen konnte, blieb ihr ein Rätsel. Eigentlich sollte sie sich in diesem Obdachlosenasyl mit angegliederter Suppenküche keine Gedanken über ihr Aussehen machen. Aber seit Lorcan hierherkam, trug sie sogar während ihrer gemeinnützigen Arbeit Lippenstift, wenn auch in einem dezenten Pfirsichton.

Wanda neigte sich zu ihr und feixte leise: »Du starrst ihn schon wieder an.«

»Wen?«, fragte Amy mit unschuldiger Miene.

Ihre Freundin zwinkerte. »Lorcan natürlich.«

Da er in diesem Moment von seinem Platz am hintersten Esstisch aufschaute, und zwar geradewegs zu ihr, senkte sie verlegen den Blick. »Unsinn! Ich war nur in Gedanken.«

»Er zählt noch nicht zu den hoffnungslosen Fällen«, ließ Wanda beiläufig fallen und wischte mit einem Lappen die Soßenspritzer zwischen den Warmhalteplatten weg. »Sein Atem stinkt noch nicht, und seine Pupillen sind klar.«

Wie lange würde er es schaffen, sich gegen die Versuchung zu wehren, die Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit zu ertränken oder wegzukoksen? Amy bediente den nächsten Gast und vermied es tunlichst, Lorcan noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Er sollte nicht merken, dass sie ihn attraktiv fand. Wie immer saß er abseits von den anderen. Schweigend aß er und verstrickte sich weder in Gespräche, noch geriet er in Kämpfe. Er nutzte regelmäßig das Angebot, in der Gemeindeeinrichtung zu duschen und seine Kleidung zu waschen, aber er b
lieb niemals über Nacht. Viele der Clochards schliefen auf der Straße, weil die Nächte im Sommer angenehm warm blieben und sie es nicht mehr gewohnt waren, sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten. Wo mochte er sich hinlegen? Auf eine Parkbank, in einen Hauseingang oder in eine U-Bahn-Station? Bei der Vorstellung krampfte sich ihr Magen zusammen.

»Ich würde mich trotzdem von ihm fernhalten.« Wanda musterte ihn kritisch. »Niemand sitzt unschuldig im Kittchen, egal wie sehr er das beteuert.«

Ohne eine Antwort abzuwarten, ging sie in die Küche. Just in diesem Moment erhob sich Lorcan und kam auf Amy zu. Stumm hielt er ihr seinen Teller hin. Seine Fingernägel waren kurz geschnitten und sauber. Auch das bewies ihr, dass er kein gewöhnlicher Stromer war. Noch hatte er sich nicht aufgegeben. Aber mit jedem Tag auf der Straße schwand seine Chance darauf, wieder in ein normales Leben zurückzufinden. Er brauchte dringend Hilfe, lehnte es aber ab, mit dem Sozialarbeiter der Wohnungslosenhilfe zu sprechen.

»Du weißt doch, dass es keinen Nachschlag gibt, damit Nachzügler nicht leer ausgehen.« Wanda hatte ihr geraten, streng mit den Stadtstreichern zu sprechen, um sich von Anfang an Respekt zu verschaffen, aber bei Lorcan gelang ihr das nicht. »Erst wenn die offizielle Öffnungszeit vorbei ist, verteilen wir den Rest an alle.«

»Bitte«, sagte er sanft, und in Amys Ohren klang das so verführerisch, als würde er mit ihr flirten. Tat er das nicht sogar, wenn auch nicht mit Worten? Das Timbre seiner Stimme ging ihr durch und durch. Diese hellblauen Augen, aus denen er sie neugierig musterte, erinnerten sie an die Eisblumen auf den Fenstern ihrer Tante Bridget, die sie vor zwei Jahren im Dezember in Minnesota besucht hatte. Glücklicherweise fiel die Temperatur in Louisiana selbst im Winter selten unter zehn Grad plus.
Eigentlich hätte Lorcans stechender Blick sie beunruhigen müssen, aber eben weil es in New Orleans keinen Frost gab, übte seine Augenfarbe eine besondere Faszination auf sie aus.

Sie biss sich auf die Unterlippe und schaute über ihre Schulter in die Küche, aber weder Wanda noch Finley, der Koch, waren zu sehen. Auch Seth, der Security Guard, der die Nachtschicht im Asyl hatte, zeigte sich nicht. Schnell füllte sie Lorcans Teller ein zweites Mal.

Sein warmes Lächeln ließ ihren Puls hochschnellen. Mochte er auch durch seine Introvertiertheit und seinen Körperbau gefährlich wirken, so flößte er ihr eine Furcht ein, die sie unpassenderweise erregte. An diesem Tag trug er ein beige-blau kariertes Hemd, dessen Ärmel er herausgerissen hatte, sodass seine gebräunten Oberarme zu sehen waren. Die obersten Knöpfe standen auf, seine Brust war trainiert und haarlos. Trotz seiner Muskeln machte er einen geschmeidigen Eindruck.

Schließlich nickte er ihr zum Dank zu, sah sie noch einige Sekunden lang an, als könnte oder wollte er sich nicht von ihr losreißen, und kehrte leichtfüßig zu seinem Platz zurück.

Innerlich erschrak Amy, als Wanda plötzlich mit einem Radio neben ihr stand. Sie hatte ihre Kollegin nicht kommen hören, ließ sich aber nichts anmerken. Der Moderator ratterte die Wettervorhersage so schnell herunter wie ein Maschinengewehr.

»Alle reden ständig von einem Jahrhundertsommer.« Seufzend stellte Wanda das Empfangsgerät in die Durchreiche zur Küche, sodass beide Räume beschallt wurden.

Amy zuckte die Achseln. »Der wurde für letztes Jahr auch schon angekündigt.«

»Bisher sind es nur sechsunddreißig Grad Celsius, auch nicht mehr als sonst Anfang August«, pflichtete Wanda ihr bei.

»Mir reicht das.« Um nicht st&au
ml;ndig an Lorcan denken zu müssen, drehte sie ihm den Rücken zu, doch es half nicht.

»Aber bei über vierzig Grad spinnt die Klimaanlage in der Uni.« Wandas Mundwinkel zuckten. »Vielleicht fällt der Unterricht dann aus.«

»Studentin müsste man sein.« Amy seufzte. Sie waren beide 26 Jahre alt, und Wanda studierte an der Loyola Universität Gesellschafts- und Sozialwissenschaften, während Amy bereits seit drei Jahren in der Verwaltung von Waggaman, einem Vorort von New Orleans, arbeitete – und dort war »Hitzefrei« ein Fremdwort. Eigentlich mochte sie ihre Heimatstadt. Manchmal jedoch befürchtete sie, dort zu versauern, daher hatte sie sich letzten Dezember auf etwas eingelassen, das sie fast den Job gekostet hatte.

Ein Mann mit fettigen langen Haaren, die er lose mit einem Schnürsenkel zusammengebunden hatte, stellte sich vor die Theke. »Ich will auch noch was!«

»Das geht nicht, tut mir leid.« Prüfend sah sie auf die Uhr, die über dem Durchgang zu den Schlafsälen hing. »Frag bitte in zwanzig Minuten nach, ob noch Essen übrig ist.«

»Ich will aber jetzt was essen.« Er knallte seinen Teller auf den Tresen. »Hab Hunger, verdammte Scheiße.«

Amys Anspannung wuchs. Nach acht Monaten Dienst erkannte sie einen Krawallmacher sofort. Jetzt war es wichtig, ruhig zu bleiben und sich nicht provozieren zu lassen. »Hier drinnen wird nicht geflucht. Du bist doch nicht das erste Mal zu Besuch und kennst die Regeln.«

»Besuch? Gäste? Diese Bezeichnungen sind doch für’n Arsch.« Mit dem Ärmel des zerschlissenen Pullovers, den er trotz der Hitze an diesem Abend trug, wischte er sich den Sabber vom Mund. »Hast wohl was gegen Indianer, was?«

»Nur gegen Betrunkene«, sagte Amy bestimmt und st
raffte die Schultern, dabei hätte sie sich am liebsten in den Schutz der Küche zurückgezogen. »Setz dich wieder hin oder geh. Eigentlich hätten wir dich mit der Fahne gar nicht reinlassen dürfen.« Sie war wie immer zu gutmütig gewesen. Das rächte sich nun.

Streitsüchtig hob er seinen Teller an und ließ ihn auf die Theke fallen, sodass es schepperte und er die Aufmerksamkeit aller im Saal auf sich zog. »Gib mir was zu fressen, Blondie!«

Wanda wedelte furchtlos mit dem Putzlappen herum, dabei überragte der aggressive Kerl sie um zwei Köpfe. »Hast du was an den Ohren? Du musst warten, wie alle anderen auch.«

»Und warum hat der Weiße da drüben was bekommen?« Ungeniert kratzte er sich im Schritt und roch an seinen Fingern, bevor er auf Lorcan zeigte. Cholerisch schrie er: »Ich verklage euch wegen Diskriminierung!«

Finleys Gesicht erschien in der Durchreiche. Als er den stämmigen Querulanten erblickte, weiteten sich seine Augen, und er, selbst dürr wie ein Zahnstocher, verkroch sich wieder in der Küche.

»Ich hole Seth. Dauert nur eine halbe Minute«, sagte Wanda zu Amy und schrie dann in die Küche: »Komm gefälligst her und steh deinen Mann, Finn!«

Sie rannte aus dem Speiseraum und ließ Amy mit dem Randalierer allein, doch der Koch blieb verschwunden.

Besten Dank auch, dachte Amy. Beruhigend sprach sie auf den Indianer ein: »Bitte nimm wieder Platz. Du weißt, dass mit dem Wachmann nicht zu spaßen ist. Inzwischen sind es nur noch fünfzehn Minuten bis zum Ende der Öffnungszeit.«

»Haste was mit dem Knastbruder laufen, oder warum gibste dem was und mir nicht?« Kraftvoll knallte er seine Hände auf die Theke und neigte sich so weit vor, dass sie seinen Alkoholatem roch.

Amy trat instinktiv
einen Schritt zurück und stieß gegen die Wand.

Triumphierend grinste er. Er richtete sich wieder auf, nahm den Kochlöffel aus dem Püree und wollte gerade aus dem Topf essen, als plötzlich sein Arm nach hinten gebogen wurde. Vor Schmerz verzerrte er das Gesicht. Dann brüllte er wütend, denn Lorcan legte von hinten den Arm um seinen...


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