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Noch mehr Fish!

Die unbegrenzten Einsatzmöglichkeiten eines ungewöhnlich erfolgreichen Motivationsbuchs.
eBook ePub

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Noch mehr FISH! hilft mit wahren Geschichten: Von einem Call-Center, in dem glitzernde Disco-Kugeln aufgehängt wurden, einem Autohändler, der Cappuccino serviert, oder einem Dachdeckerlehrling, der seinen Chef coacht. Mit 12-Wochen-Programm für eine … weiterlesen
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Noch mehr Fish! als eBook

Produktdetails

Titel: Noch mehr Fish!
Autor/en: Stephen C. Lundin, Harry Paul

EAN: 9783864145667
Format:  EPUB
Die unbegrenzten Einsatzmöglichkeiten eines ungewöhnlich erfolgreichen Motivationsbuchs.
Redline

26. Juli 2002 - epub eBook - 224 Seiten

Beschreibung

Noch mehr FISH! hilft mit wahren Geschichten: Von einem Call-Center, in dem glitzernde Disco-Kugeln aufgehängt wurden, einem Autohändler, der Cappuccino serviert, oder einem Dachdeckerlehrling, der seinen Chef coacht. Mit 12-Wochen-Programm für eine ganz persönliche FISH!-Strategie. Bremst der Alltag die Motivation wieder?

Portrait

Stephen C. Lundin ist Autor der millionenfach verkauften Bestsellerreihe Fish! Nach verschiedenen Tätigkeiten, deren Spektrum vom Golf-Caddy bis zum nationalen Salesmanager reicht, gründete er zusammen mit Partnern die Firma Ontend Creative Partners. Heute ist er als Filmproduzent, Schriftsteller und Redner tätig und propagiert damit seine Programme Fish! und Cats. Mit seiner Innovationsphilosophie konnte er schon viele internationale Unternehmen, darunter Microsoft und Procter & Gamble, revolutionieren.

Leseprobe

Die Grundbegriffe des FISH!ens


John Christensen und ich waren beide auf unsere Weise neugierig, welche Möglichkeiten unsere Arbeit für uns bereit hielt. Im Alter zwischen 17 und 23 habe ich sechs Sommer hintereinander in einem Camp für schwerbehinderte Kinder gearbeitet. Nachdem ich mittlerweile viele Jahre in der „realen“ Welt der Arbeit unterwegs gewesen bin, erstaunt es mich im Nachhinein über alle Maßen, was für ein angenehmer und freudvoller Arbeitsplatz Camp Courage war. Also stellte sich mir zwangsläufig die Frage, warum Unternehmen, in denen lauter körperlich fitte Menschen arbeiten, häufig so freudlos sind.

John betrachtete die Arbeitswelt mit den Augen eines Menschen, der Künstler war und darüber hinaus reichlich Erfahrung mit der Arbeit in sozialen Einrichtungen hatte. Er begeisterte sich vor allem für Unternehmen, deren Mitarbeiter viel Schwung und Hingabe zeigten. Jedes Mal, wenn er ins Büro zurückkam, konnte er eine spannende Geschichte erzählen – etwa von einem Schuhmacher, der leidenschaftlich seinem Handwerk nachging, oder einer Möbelschreinerei, in der die Leute mit viel Elan bei der Sache waren. Uns beiden war ziemlich schnell klar, dass wir nach einem Bild suchten, mit dessen Hilfe wir jedermann zeigen konnten, wie Arbeit aussehen könnte und sollte. Denn schließlich verbringen wir den Großteil unseres Lebens mit nichts anderem. 1997 flogen John und ich nach Seattle, von wo aus wir unsere Filmausrüstung in die beschauliche Kleinstadt Langley auf Whidbey Island verfrachteten. Hier machten wir einige Aufnahmen mit dem Dichter David Whyte.Von ihm stammt die berühmt gewordene Botschaft an alle Arbeitnehmer, ihr gesamtes Ich mit zur Arbeit zu nehmen und nicht nur einen Bruchteil von sich selbst. Wir sprachen mit ihm über das Thema ungeteilte Präsenz am Arbeitsplatz und Da
vid erzählte uns von einem Freund, der einmal gesagt hatte: „Das probate Gegenmittel gegen Erschöpfung ist nicht unbedingt Ruhe. Vielmehr hilft ungeteilte Präsenz gegen Erschöpfung, denn es sind die halbherzigen Dinge, die wir tun, die uns erschöpfen.“

Später, vor der Kamera, erinnerte David sich an eine Auskunft, die er einem Reporter einmal während eines Rundfunkinterviews gegeben hatte. Der hatte ihn zuvor gefragt, wie es ihm dabei erging, wenn er seine Ideen in Unternehmen trug. Davids Antwort: „Manchmal ist es großartig, wie offen die Menschen reagieren; aber manchmal komme ich mir ein bisschen vor, als würde ich mit Inhaftierten sprechen.“ Diese Aussage überraschte mich nicht nur, sondern schockierte mich regelrecht. Dann fuhr er fort: „Ich meine damit nicht, dass manche Unternehmen oder Firmen Gefängnisse sind, sondern dass wir sie mit der Art, wie wir dort leben, zu Gefängnissen machen.“

Für uns war die Zeit mit David ein Fest für die Seele. Als wir Whidbey Island verließen, wussten wir um einiges besser, wonach wir suchten. Wir wollten unser bislang rein theoretisches Bild vom idealen Arbeitsplatz in der Praxis bestätigt finden. Wir fuhren zurück nach Seattle und verbrachten die Nacht von Freitag auf Samstag dort. Ich wollte am nächsten Morgen zurückfliegen, aber John plante die Weiterreise erst für den darauffolgenden Abend. Wir fragten die Frau an der Hotelrezeption, ob sie eine touristische Empfehlung für zwei Burschen aus Minnesota hätte. Sie nannte uns den Pike Place Fischmarkt. Da wir von Seattle faktisch nichts kannten, klang es für uns reizvoll, diesen Platz zu besuchen, zumal John ein Faible für Einkaufsbummel hat.

John war am Ende des Platzes, als er lautes Lachen und Rufen hörte. Wie einst die Hamelner Kinder dem Flötenspiel des Rattenfä
;ngers nachliefen, folgte auch er dem verlockenden Lärm und fand sich schon bald in der hintersten Reihe einer lebhaften Menschenansammlung. Plötzlich trennte sich die Menge, und John ergatterte einen Blick auf die Ursache des regen Treibens. Es war der weltberühmte Pike Place Fischmarkt.

Falls Sie jemals dort gewesen sein sollten, wissen Sie, was hier vor sich geht. Sobald ein Kunde eine Bestellung aufgibt, wirft einer der Fischhändler die Ware einem Kollegen weiter hinten zu, der sie verpackt. Diese Fischhändler vollführen dabei die reinste Wurfakrobatik, und das Publikum ist begeistert. Immer wieder laden die Fischhändler einen Kunden ein, hinter den Tresen zu kommen und sein Wurf- und Fangtalent zu erproben.

Doch John ging es an diesem Tag nicht darum, sein Können unter Beweis zu stellen.Vielmehr stand er inmitten der jubelnden Menge und beobachtete fasziniert, mit welchem Schwung sich die Fischhändler ihrer Arbeit widmeten. Auf dem Markt waren sehr viel Publikum und es ging reichlich laut zu. Dennoch hatte der Fischhändler, der einen Kunden bediente, nur Augen und Ohren für den einen Menschen – als wären sie beide die einzigen Leute auf diesem Planeten. Ganz gleich wohin John sah, überall wurde gelächelt, gelacht und – was am wichtigsten war – die Menschen hatten wirklichen Kontakt miteinander. Kein Wunder also, dass die Kassen wie verrückt klingelten.

Beinahe eine Stunde lang betrachtete John wie gebannt, was sich hier abspielte. Dann riss ihn plötzlich einer der Fischhändler aus seinen Gedanken. „Hi!“ begrüßte er John. „Ich bin Shawn.“ Er hatte rote Haare, ein Lächeln, das von einem Ohr zum anderen reichte, und zwinkerte schelmisch.

„Was geht hier eigentlich vor?“ fragte John.

„Waren Sie heute Mittag essen?“ antwortete Shawn mit einer Gegenfrage. p>

„Ja“, erwiderte John und fragte sich, worauf der Fischhändler hinauswollte.

„Wie war die Bedienung?“ fragte Shawn.

John zuckte mit den Schultern. „Okay, glaube ich.“

„Ja, aber hat die Bedienung Sie wirklich angesprochen, mit Ihnen Kontakt aufgenommen?“

Kontakt aufgenommen? Wovon redet dieser Mann überhaupt? dachte John irritiert.

Shawn blickte John direkt in die Augen. „Sehen Sie, diesen Augenblick verbringen wir beide, Sie und ich, zusammen, und ich möchte, dass wir ihn wie sehr gute Freunde verbringen.“ Allmählich begriff John, was hier vor sich ging. Ausgerechnet Fischhändler – keine Betriebswissenschaftsprofessoren oder Unternehmensgurus – führten ihm vor, wie man mehr Spaß, mehr Leidenschaft, mehr Konzentration und mehr Verantwortungsbewusstsein in den Arbeitsalltag bringt.

Während John weiter beobachtete, wie die Fischhändler sich jedem einzelnen ihrer Kunden widmeten, spielte sich neben ihm ein kleines Drama ab. Einer der Fischverkäufer hatte einem kleinen Jungen eine Languste ans Hosenbein geklemmt. Der Kleine erschrak und begann zu weinen. Daraufhin ging der Fischverkäufer in die Knie und kroch zu dem Jungen herüber, der sich ängstlich an seine Mutter klammerte. Er bat ihn reumütig um Vergebung und um eine Umarmung. Der Fischverkäufer hatte diesen kleinen Jungen offenbar falsch eingeschätzt und daher einen unpassenden Scherz gemacht, aber seine Entschuldigung sprach Bände.

John musste unwillkürlich an die vergangene Woche denken, als er seine kleine Tochter, die unter schwerem Asthma litt, zum Arzt gebracht hatte, weil sie keine Luft mehr bekam. Als er am Empfangstresen der Arztpraxis stand, die kleine Kelsey erbärmlich japsend neben sich, stellte ihm ein eisige Stimme einen Haufen Fragen, deren Antworten kommentarlos
in ein Formular gehackt wurden. Ohne das Kind oder ihn auch nur ein einziges Mal angesehen zu haben sagte die eisige Stimme schließlich: „Nehmen Sie im Wartezimmer Platz.“

Irgendwann krächzte es dann aus einem Lautsprecher auf dem Flur: „Kelsey Christensen!“ Die Schwester, die ihnen entgegenkam, stellte Kelsey wortlos an eine Skala, die an der Wand befestigt war, und knallte ihr den Messstab auf den Kopf. Dann eilte sie den Flur hinunter, wobei John und die atemlose Kelsey Mühe hatten, ihr Tempo zu halten. Die Schwester blieb vor einer der Türen stehen, zeigte mit der Hand hinein und verschwand, ohne sich noch einmal umzudrehen.

John blickte den kleinen Jungen auf dem Fischmarkt an, der stolz lächelnd die Languste in der Hand hielt. Wie kann es angehen, dass ein Fischhändler einem verängstigten Kind mehr Aufmerksamkeit und Verständnis entgegenbringt, als das Fachpersonal der Klinik es konnte, in die ich Kelsey brachte? fragte er sich.

John beobachtete die einzelnen Fischverkäufer dabei, wie sie sich ihren Kunden zuwandten und ihnen eine Beachtung schenkten, wie sie von dem fürsorglichsten...


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