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Magie der Schatten

Roman.
eBook ePub

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***** Phantastisch gut - ein Geheimtipp für Fantasy-Fans! Thomas Lisowsky versteht es, seine LeserInnen mit diesem düsteren Werk in seinen Bann zu ziehen. Gekonnt vereint er die Geschichten von zwei unterschiedlichen Männern in einer magischen … weiterlesen
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Magie der Schatten als eBook

Produktdetails

Titel: Magie der Schatten
Autor/en: Thomas Lisowsky

EAN: 9783943835779
Format:  EPUB ohne DRM
Roman.
dotbooks Verlag

17. September 2013 - epub eBook - 424 Seiten

Beschreibung

Ein alter Krieger.
Ein junger Magier.
Ein Land, in dem alles möglich ist.

Auf den ersten Blick haben sie nichts miteinander gemein - doch die Männer sind beide nicht bereit, sich ihrem Schicksal zu ergeben: Nairod, der junge Magier, akzeptiert nicht, dass keine mächtigen Zauberkräfte in ihm schlummern, und macht sich auf die gefahrvolle Suche nach dem Geheimnis der Unsterblichkeit. Raigar, ein alter Söldner, hat sein Leben lang in der Armee des Kaisers gedient - und wird von diesem nun, da Frieden herrscht, für vogelfrei erklärt. Seine Flucht führt ihn und eine wilde Horde anderer Verfolgter in das Land der sterbenden Wolken. Doch dort sind die Schrecken ohne Namen und ohne Zahl ...

»Thomas Lisowsky hat eine starke Stimme, die schon bald nicht mehr aus der Phantastik wegzudenken sein wird.« Christoph Hardebusch

Jetzt als eBook: "Magie der Schatten" von Thomas Lisowsky. dotbooks - der eBook-Verlag.

Portrait

Thomas Lisowsky wurde 1987 in Berlin geboren. Er studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie, bevor er als Autor bei einer Berliner Entwicklerfirma für Computerspiele arbeitete. 2009 wurde er mit dem ZEIT-Campus-Literaturpreis ausgezeichnet. Lernen Sie Thomas Lisowsky im Internet kennen - auf seiner Homepage (http://thomaslisowsky.wordpress.com/), bei Facebook (https://www.facebook.com/thomas.lisowsky.8) und in seinem Youtube-Kanal (http://www.youtube.com/channel/UCtFYbg-GZJS16lxK2oOqfJg). Bei dotbooks veröffentlichte Thomas Lisowsky bereits den Roman "Magie der Schatten". Seine Serie "DIE SCHWERTER" umfasst die folgenden Einzelbände: "DIE SCHWERTER - Erster Roman: Höllengold"; "DIE SCHWERTER - Zweiter Roman: Drachenblut"; "DIE SCHWERTER - Dritter Roman: Duell der Klingen"; "DIE SCHWERTER - Vierter Roman: Hexenjagd"; "DIE SCHWERTER - Fünfter Roman: Schwarzer Turm"; "DIE SCHWERTER - Sechster Roman: Verbotenes Wissen", "DIE SCHWERTER - Siebter Roman: Feuerteufel"; "DIE SCHWERTER - Achter Roman: Blutiger Sand"; "DIE SCHWERTER - Neunter Roman: Dämonenzorn"

Leseprobe

Kapitel 1:
FEUER, BLITZ UND DUNKELHEIT


Feuer erhellte den Nachthimmel.

Hunderte Menschen umstanden den weiten Veranstaltungsplatz, der von Laternen in allen Farben eingefasst wurde. Von Meerblau und Seidensilber über Smaragdgrün und Sonnengelb bis hin zu Glutrot und schwerem Gold. Es war, als habe jemand das sonst so trübe, schmutzige Licht auf den Straßen ausgetauscht gegen Stücke des Regenbogens.

Kinder saßen auf Schultern von Erwachsenen, rissen die Hände in die Höhe und begleiteten jeden Teil der Darbietungen mit Freudenschreien. Die hinteren Reihen drängten nach, während die vorderen einen respektvollen Abstand zur Darbietung hielten.

Auf der hölzernen Bühne tanzten junge Männer und Frauen zu einer unhörbaren Melodie. Sie warfen die Arme herum, öffneten die Hände, und aus ihren Handflächen traten Flammen. Wie Schlangen wanden sich die Feuer um ihre Körper und fegten in wilden und immer weiteren Kreisen um die Tänzer und die Bühne herum. Aus ihren Bewegungen knüpften sie ein glühendes Netz, das bis dicht ans Publikum heranreichte. Die Menschen jubelten, und in der ersten Reihe bedeckten einige zum Schutz vor der Hitze die Augen.

Nairod saß auf der Treppe eines Hauseingangs und beobachtete das Spektakel aus der Ferne. Neben ihm saßen und standen Kinder, die keinen Platz mehr im Publikum gefunden hatten. Ihre Münder öffneten sich jedes Mal weit, wenn die Magier ihre Feuer herumsausen ließen.

Ein Mädchen mit braunen Locken, das an einem Bonbon lutschte, zog Nairod am Ärmel. »Duuu?«

»Lass mich. Ich will die Zauberer sehen«, sagte er und entzog ihr seinen Ärmel.

Neuerlicher Beifall hallte durch die Nacht. Die Flammenzauberer hielten inne und legten die Hände zusammen. Das Feuer aus ihren Fingern vereinigte sich j
etzt zu einer einzigen Form. Ein glühender, pulsierender Ball entstand. Die Zauberer rissen gleichzeitig die Hände hoch, und der Feuerball raste fauchend in die Luft. Alle Blicke folgten ihm. Weit über der Stadt explodierte die Kugel mit einem Donnern, feurige Strahlen schossen in alle Richtungen davon und erhellten die Hausdächer mit ihrem Schein. Ihre Formen waren die von Tieren. Ein Feuervogel zog Kreise um einen Schornstein, eine flammende Fledermaus verschwand im Sturzflug in einer Gasse, und ein winziger Drache hielt sich in der Luft über den Magiern. Die Menge brach in tosenden Applaus aus.

Nur das Mädchen schwieg und stupste ihn wieder an. »Duuu? Du hast die gleiche Jacke an wie die auf der Bühne.«

Nairod lächelte bitter und zog sich die dunkle Uniformjacke zurecht. »Du hast gute Augen.«

»Ja!« Das Mädchen strahlte.

Er wandte sich wieder der Vorstellung zu. Die Flammenmagier verließen unter Begeisterungsstürmen die Bühne, und eine andere Gruppe nahm ihren Platz ein.

Das Mädchen schmatzte an seinem Bonbon. »Bist du auch ein Zauberer?«

Er spürte, wie sich seine Miene verhärtete. »Pass auf. Wenn ich dir meine Jacke gebe, bist du dann eine Zauberin?«

Das Mädchen schob das Bonbon im Mund hin und her. Es schien zu überlegen. »Ich glaube nicht.«

»Aha. Na also.«

Er schaute wieder zur Bühne. Die nächsten Magier trugen Wassereimer auf das Podest und vollführten wilde Gesten über den Behältern. Schließlich rissen sie die Eimer in die Höhe, und das Wasser spritzte in hohem Bogen heraus. In der Bewegung erstarrte es zu einer eisigen Skulptur, die bei jedem Magier anders aussah. Eine gefrorene Flutwelle. Eine Sonne aus Eis. Ein durchscheinender Turm. Die Zuschauer klatschten und pfiffen.

Nairod klatsch
te nicht. Die Kinder um ihn herum taten es, nur das gelockte Mädchen nicht. Es hatte ihn die ganze Zeit angesehen. »Duuu? Gibst du mir deine Jacke? Bist du ein Zauberer?«

»Nein, ich gebe dir meine Jacke nicht.« Nairod schloss die Messingknöpfe, obwohl es ein erstaunlich warmer Herbstabend war. »Aber wenn du mich jetzt in Ruhe lässt, dann, gut, bin ich eben ein Zauberer.«

Das Mädchen sah ihn mit einem Blick an, den es sich von einer strengen Mutter abgeschaut haben musste, und drehte sich dann weg.

Nairod widmete sich wieder dem Fest der Magie. Die Frostmagier ließen ihr Wasser abwechselnd auftauen und wieder gefrieren und schufen immer neue, waghalsigere Skulpturen aus Eis. Sie wurden schließlich abgelöst von einem Telekinetiker, der einen vollen Schreibtisch mit auf das Podest brachte. Seine Magie ließ die Schreibfeder durch die Luft segeln, sie mit dem Kiel ins Tintenfass eintauchen und schwebende Dokumente signieren.

»Gehst du auch noch nach vorn?«, fragte das Bonbonmädchen.

Er seufzte. »Ganz bestimmt nicht.«

»Papa hat gesagt, beim Fest der Magie zeigen alle Zauberschüler von Wolkenfels, was sie gelernt haben.«

»Ich habe nichts zu zeigen.« Er bot dem Mädchen seine leeren Handflächen dar.

»Aber du bist ein Zauberer. Warst du nicht fleißig genug und kannst noch nichts?«

»Egal, wie fleißig ich bin, das macht keinen Unterschied. Da oben werde ich nie stehen.« In seiner Jackentasche ballte sich eine Hand zur Faust. Er sah hinüber zu den nächsten Darbietungen auf der Bühne. Aus den Fingerspitzen dieser Zauberer zuckten Blitze, und ein leises Knistern erfüllte die Luft.

»Das ist schade, dass du niemandem zeigen willst, was du kannst.« Das Mädchen hatte aufgehört, an seinem Bonbon
zu lutschen. »Zeig es mir! Ich bin aus Zweibrück mit meinem Papa hier nach Felsmund gekommen, nur um mir die Zauberer ansehen zu können.«

Nairod schloss die Augen und schüttelte den Kopf. »Was ich dir zeigen kann, ist nichts Besonderes. Ich meine, eigentlich ist es nichts, überhaupt nichts.«

»Ich habe noch nie nichts gesehen.«

Auch die anderen Kinder horchten auf. Mit großen Augen schauten sie ihn an.

Nairod blickte in die kleinen Gesichter. »Es hat einen Grund, wieso ich nicht auf der Bühne … Ach, beim Ewigen.« Er stand auf und klopfte sich die Hose ab. Langsam stieg er die Treppe hinab, und die Kinder taten es ihm gleich. Das Bonbonmädchen stolperte fast über den Saum seines Kleides, während es die Stufen hinuntersprang und neben Nairod herlief.

Er warf noch einen letzten Blick auf den Festplatz, aber ohne die erhöhte Position der Treppe sah er nur die Rücken der Zuschauer. Die Kinder folgten ihm weg vom Platz, eine Gruppe aus strubbeligen Haaren und flatternden Mäntelchen.

Die hellen Festlaternen leuchteten selbst die engsten Gassen mit ihren bunten Farben aus und färbten das dunkle Wasser der Kanäle. Die Stimmen vom Festplatz verhallten langsam.

»Wieso gehen wir so weit weg?«, fragte das Bonbonmädchen.

Nairod beobachtete den Himmel, über den noch immer die Feuertiere zogen. »Weil nicht jeder meine Magie sehen will, deswegen. Aber ihr wollt es ja unbedingt.«

»Ja!«

Nairod führte den Zug aus Kindern weiter. In der Nähe der Feierlichkeit hatten viele Fensterläden offen gestanden, aus denen sich die Zuschauer hinauslehnten, aber hier brannten nicht einmal mehr Lichter in den Fenstern. Sie gelangten an eine Brücke, auf der eines der kleinen Feuertiere gelandet war. Ei
ne armdicke Schlange wand sich um das Geländer und strahlte Hitze ab. Vier Laternen markierten die Brückenenden mit einem hellen, türkisfarbenen Licht.

Nairod blieb stehen und zog die zitternden Hände aus seinen Jackentaschen. »Gut. Ihr wollt es ja unbedingt so haben. Wer es nicht sehen will, der kann noch weggehen.« Die Kinder sahen ihn mit unverändert neugierigen Mienen an. »Dachte ich mir«, sagte er.

Er spreizte die Finger seiner Hand – nur eine Hand, eine Hand musste genügen – und richtete sie auf die Schlange. Noch immer schlängelte sie sich am Geländer der Brücke entlang, und die Flammen zischten. Die Magie zitterte durch Nairods Arm, kitzelte und kribbelte. Es war eine kleine Entladung, die in etwa die gleiche Kraft beanspruchte wie das Anheben eines Ziegelsteins. Er entließ sie durch die Fingerspitzen.

Die Schlange erstarrte in der Bewegung. Es schien, als würde sie ihm den Kopf zuwenden. Die Flammen ihres Körpers flackerten, liefen ineinander, schmolzen zusammen. Die Gestalt verschob sich und zerlief, bis nur noch eine einzige Flamme übrig blieb, die an der Brücke keinen Halt mehr fand. Sie fiel hinab und verglomm langsam auf dem Weg zum Kanal. Gleichzeitig flackerten die Lichter der Brückenlaternen. Seine Hand zitterte. Der Schein der ersten Laterne wurde immer matter, bis er schließlich ganz erlosch. Die zweite und dritte Laterne verloren ihr Licht kurz nacheinander. Die eine Seite der Brücke war jetzt beinahe völlig in Dunkelheit gehüllt, und die Kinder standen im türkisfarbenen Schimmer der letzten Laterne. Die ersten drehten sich um und rannten davon. Die nächsten folgten schnell. Schließlich blieben nur noch das Bonbonmädchen und ein Junge übrig, der es eifrig an seinem Kleid zog. Als es nicht reagierte, lief er allein davon.

Nairod atmete schwer. Das war mehr Energie
gewesen, als er gedacht hatte. In der Luft hing ein Nachhall der Magie. Er senkte den Kopf, in ihm war eine Leere. »War es das, was du sehen wolltest?«

Das türkise Licht flimmerte auf dem Gesicht des Mädchens. »Das ist also nichts?« Auch die letzte Laterne erlosch, und die Finsternis der Nacht machte aus dem Mädchen eine vage Silhouette, einen kleinen Schatten, der enttäuscht zu Boden blickte.

»Es tut mir leid.« Nairod stützte sich auf das Brückengeländer und streckte wie zur Entschuldigung eine Hand aus. »Ich wollte dich nicht erschrecken. Aber ich kann es nicht ändern. Nichts davon.«

...

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