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Command Authority

Thriller. Originaltitel: Command Authority.
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Der Aufstieg zur Macht des neuen starken Mannes in Russland verdankt sich dunklen Machenschaften, die Jahrzehnte zurückliegen. Ausgerechnet President Jack Ryan war daran nicht ganz unbeteiligt, aber er ist auch der Einzige, der jetzt den Übergriff ei … weiterlesen
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Command Authority als eBook

Produktdetails

Titel: Command Authority
Autor/en: Tom Clancy

EAN: 9783641149840
Format:  EPUB
Thriller.
Originaltitel: Command Authority.
Übersetzt von Michael Bayer, Tom Clancy
Heyne Verlag

17. November 2014 - epub eBook - 864 Seiten

Beschreibung

Der Aufstieg zur Macht des neuen starken Mannes in Russland verdankt sich dunklen Machenschaften, die Jahrzehnte zurückliegen. Ausgerechnet President Jack Ryan war daran nicht ganz unbeteiligt, aber er ist auch der Einzige, der jetzt den Übergriff einer wiedererwachten Weltmacht auf die Krim stoppen kann. In einem fiktiven, aber nicht minder wirklichkeitsnahen Szenario zeigt Tom Clancy auf beeindruckende Weise, wie schnell alte Fronten wieder stehen, wenn Großmachtstreben und wirtschaftliche Interessen sich in die Hand spielen.


Der russische Präsident Wolodin droht mit der militärischen Annexion Estlands, der Ukraine und anderer ehemaliger Staaten der UdSSR. Bei seinem Plan unterstützt ihn der erstarkte Inlandsgeheimdienst FSB, Nachfolger des KGB, indem die Zielländer mit seiner Hilfe von innen untergraben werden. Dass die USA und andere Westmächte angeblich antirussische Provokationen anstachelten, dient schließlich als Grund, in Estland einzumarschieren. Hier kann die Invasion mit einem NATO-Einsatz schnell gestoppt werden, während die Ukraine zum nächsten Pulverfass wird. US-Präsident Jack Ryan sen. hat in diesem wiedererwachten Kalten Krieg alle Hände voll zu tun, die Situation zu entschärfen, und wo sie ihm gebunden sind, kommen seine klandestin operierenden Gefährten zum Einsatz: John Clark, die Mannen des Campus und sein Sohn Jack Ryan jun.

Command Authority - Kampf um die Krim ist ein hochaktueller, actionreicher Jack-Ryan-Roman, in dem Tom Clancy derzeitige weltpolitische Entwicklungen frappierend präzise vorhergesehen hat.


Portrait

Tom Clancy hatte mit seinem ersten Thriller, Jagd auf Roter Oktober, auf Anhieb internationalen Erfolg. Der Meister des Techno-Thrillers stand seitdem mit allen seinen großen Büchern an der Spitze der internationalen Bestsellerlisten. Tom Clancy starb im Oktober 2013.

Leseprobe

 

Prolog

Die rote Fahne der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken wehte unter einem grauen Regenhimmel hoch über dem Kreml. Der junge Hauptmann auf dem Rücksitz des Taxis, das gerade quer über den Roten Platz rollte, nahm dieses Bild tief in sich auf.

Der Anblick dieser Fahne über dem Machtzentrum des größten Landes der Welt erfüllte den Hauptmann auf gewisse Weise mit Stolz, obwohl er sich in Moskau trotzdem niemals richtig heimisch fühlen würde. Er war zwar gebürtiger Russe, hatte jedoch die letzten Jahre im Ausland gekämpft, nämlich in Afghanistan. Die einzigen Sowjetflaggen, die er dort gesehen hatte, waren auf den Ärmeln seiner Mitsoldaten aufgenäht gewesen.

Sein Taxi setzte ihn nur zwei Blocks vom Platz entfernt an der Nordseite des riesigen Kaufhauses GUM ab. Er vergewisserte sich noch einmal, dass das triste graue Bürogebäude vor ihm tatsächlich die richtige Hausnummer hatte, zahlte den Fahrpreis und trat in den Nachmittagsregen hinaus.

Die Lobby des Gebäudes war klein und unansehnlich. Ein einzelner Wachmann beäugte ihn nur kurz, als er sich seine Dienstmütze unter den Arm klemmte und eine schmale Treppe hinaufstieg, die zu einer ungekennzeichneten Tür im ersten Stock führte.

Der Hauptmann blieb vor ihr stehen, strich seine Uniform glatt und fuhr mit der Hand noch einmal über seine Ordensreihen, um sicherzustellen, dass sie auch absolut gerade ausgerichtet waren. Erst danach klopfte er an die Tür.

Wchoditje! Herein!

Der junge Hauptmann betrat das kleine Büro und zog die Tür hinter sich zu. Mit der Dienstmütze in der Hand trat er vor den einzigen Schreibtisch in diesem Raum und nahm Haltung an.

Hauptmann Roman Romanowitsch Talanow meldet sich wie befohlen.

Der Mann hinter dem Schreibtisch sah so aus, als ob er noch nicht einmal dreißig Jahre alt wäre, was Hauptmann Talanow in hohem Maße überraschte. Immerhin war er zu einem hö
heren KGB-Offizier befohlen worden. Und deshalb hatte er auch ganz gewiss niemand seines eigenen Alters erwartet. Der Mann trug Anzug und Krawatte, er war klein und dünn und wirkte alles andere als sportlich. Der russische Soldat war sich sicher, dass sein Gegenüber keinen einzigen Tag seines Lebens im Militärdienst verbracht hatte.

Natürlich ließ sich Talanow nicht anmerken, dass er enttäuscht war. Für ihn teilten sich wie für jeden Militär die KGB-Angehörigen in zwei Klassen auf: die Sapogi und die Pidschaki, die Schaftstiefel und die Anzugjacken. Der junge Mann vor ihm war vielleicht tatsächlich ein hochrangiger Geheimdienstmann, aber für einen Soldaten war er nur ein Zivilist. Ein Anzugträger.

Der Mann stand auf, ging um seinen Schreibtisch herum und setzte sich auf dessen Kante. Seine lässige, leicht gebeugte Statur war das genaue Gegenteil der kerzengeraden Körperhaltung des Offiziers, der jetzt direkt vor ihm stand.

Ohne seinen Namen zu nennen, begann der KGB-Mann zu sprechen. Sie sind gerade aus Afghanistan zurückgekehrt.

Jawohl, Genosse.

Ich werde Sie nicht fragen, wie es dort gewesen ist, weil ich das sowieso nicht verstehen würde, was Sie dann wahrscheinlich nur verärgern würde.

Der Hauptmann stand regungslos da wie ein Stein.

Der Anzugträger fuhr fort: Sie sind ein GRU-Speznas. Sie haben in Afghanistan hinter den gegnerischen Linien operiert. Sie sind sogar über die Grenze nach Pakistan eingesickert.

Dies war keine Frage, deshalb gab der Hauptmann auch keine Antwort.

Mit einem Lächeln lehnte sich der Mann auf seinem Schreibtisch zurück und sagte: Selbst unter den Mitgliedern dieser Elitetruppe des Militärgeheimdienstes gibt es keinen Besseren als Sie. Intelligenz, Widerstandsfähigkeit, Eigeninitiative. Er zwinkerte Talanow zu. Loyalität.

Talanow fixierte mit seinen blauen Augen einen imaginären Punkt an der W
and hinter dem Schreibtisch, wodurch er dieses Zwinkern überhaupt nicht mitbekam. Als Antwort gab er mit lauter, kraftvoller Stimme das wohleingeübte Mantra von sich, das von einem Soldaten wie ihm in einer solchen Situation erwartet wurde: Ich diene der Sowjetunion.

Der Anzugträger verdrehte leicht die Augen, was Talanow jedoch ebenfalls entging. Stehen Sie bequem, Hauptmann. Schauen Sie mich an und nicht die Wand. Ich bin nicht Ihr Kommandeur. Ich bin nur ein Genosse, der ein Gespräch mit einem anderen Genossen und nicht mit einem verdammten Roboter führen möchte.

Talanow blieb weiterhin in Habtachtstellung, richtete jedoch die Augen ab jetzt auf den KGB-Mann.

Sie wurden in der Ukraine geboren, in Cherson, aber Ihre Eltern waren Russen.

Jawohl, Genosse.

Ich selbst stamme aus Leningrad, aber ich habe meine Ferien immer bei meiner Großmutter in Odessa verbracht. Das ist ja nicht weit von Ihrem Herkunftsort entfernt.

Jawohl, Genosse.

Der Anzugträger stieß einen leichten Seufzer aus. Offensichtlich begann ihn allmählich die Zugeknöpftheit des Speznas-Soldaten zu frustrieren. Sind Sie auf die Orden stolz, die Sie auf Ihrer Brust tragen?, fragte er plötzlich.

Auf Talanows Gesicht war zum ersten Mal der Anflug eines Gefühls zu erkennen. Allerdings handelte es sich dabei um eine gewisse unschlüssige Verwirrung. Er wusste anscheinend nicht, wie er jetzt reagieren sollte. Ich ... Sie sind ... Ich diene ...

Sie dienen der Sowjetunion. Da, Hauptmann, zur Kenntnis genommen. Was würden Sie jedoch sagen, wenn ich Ihnen befehlen würde, diese Orden abzunehmen und sie niemals wieder anzulegen?

Ich verstehe nicht, Genosse.

Wir haben Ihre Karriere sehr genau verfolgt, vor allem die Operationen, die Sie hinter den feindlichen Linien durchgeführt haben. Und wir haben jeden Aspekt Ihres Privatlebens gründlich durchleuchtet, wobei dies nur wenig Aufwand erforderte, da Sie j
a kaum ein Privatleben haben. Aus alldem gelangten wir zu dem Schluss, dass Sie weniger am Wohl der Kommunistischen Partei als an der Arbeit selbst interessiert sind. Sie, mein lieber Hauptmann, haben ein fast krankhaftes Bedürfnis, immer und überall der Beste zu sein. Wir haben bei Ihnen jedoch keine besondere Leidenschaft für die Freuden des Kollektivs oder irgendeine Begeisterung für die Planwirtschaft entdecken können.

Talanow blieb still. Sollte hier seine Loyalität gegenüber der Partei überprüft werden?

Der Anzugträger sprach unbeirrt weiter. Generalsekretär Tschernenko wird in ein paar Monaten sterben. Vielleicht hat er auch nur noch ein paar Wochen vor sich.

Jetzt zuckte Hauptmann Talanow doch noch mit der Wimper. Was soll dieses verrückte Gerede? Wenn jemand draußen im Feld in Afghanistan so etwas im Beisein eines KGB-Manns geäußert hätte, wäre er sofort aus dem Verkehr gezogen worden und auf Nimmerwiedersehen verschwunden.

Glauben Sie mir, das ist die Wahrheit, fuhr der Anzugträger fort. Sie halten ihn vor der Öffentlichkeit versteckt, weil er inzwischen im Rollstuhl sitzt und die meiste Zeit in Kunzewo im Kreml-Krankenhaus verbringt. Herz, Lunge, Leber, nichts funktioniert mehr bei dem alten Bastard. Gorbatschow wird ihm als Generalsekretär nachfolgen. Auch Sie haben bestimmt bereits gehört, dass er der nächste Parteichef sein wird. Selbst in den Gebirgshöhlen von Afghanistan dürfte dies inzwischen allgemein bekannt sein.

Der junge Offizier zeigte keinerlei Regung.

Sie fragen sich wohl, woher ich das weiß?

Da, Genosse, erwiderte Talanow langsam. Das frage ich mich wirklich.

Ich habe das alles von Leuten erfahren, die sich große Sorgen machen. Sorgen über die Zukunft und Sorgen darüber, wohin Gorbatschow die Union letzten Endes führen wird. Sorgen darüber, wohin Reagan den Westen führen wird. Sie sorgen sich, dass alles über uns zusammenstürzen könnte.

Ein paar Sekunden lang herrsc
hte in dem Raum völliges Schweigen. Schließlich fuhr die KGB-Anzugjacke fort: Das alles klingt ziemlich unwahrscheinlich, ich weiß. Aber ich kann Ihnen versichern, dass es tatsächlich Grund zur Besorgnis gibt.

Jetzt hielt es Talanow nicht länger aus. Er musste wissen, was hier eigentlich gespielt wurde. General Solotow hat mir befohlen, mich heute hier einzufinden. Er erklärte mir, ich sei für ein Spezialprojekt des KGB vorgesehen.

Mischa Solotow wusste genau, was er tat, als er Sie zu mir schickte.

Sie arbeiten doch für den KGB, oder?

So ist es, das tue ich tatsächlich. Vor allem arbeite ich jedoch für eine Gruppe von Überlebenden. Für Männer des KGB und der GRU, für Männer, die genau wissen, dass von einem Fortbestand unserer Organisationen das Überleben unserer Nation, unseres Volkes abhängt. Es ist nicht der Kreml, der unsere Nation führt. Die eigentliche Führung unserer Nation sitzt in einem gewissen Gebäude am Dserschinski-Platz.

Das KGB-Gebäude, die Lubjanka?

Da. Und von besagten Leuten habe ich den Auftrag erhalten, dieses Gebäude und nicht etwa die Kommunistische Partei zu schützen.

Und General Solotow?

Die Anzugjacke lächelte. Er ist Mitglied unseres Klubs. Ich habe ja bereits erwähnt, dass sich einige GRU-Leute unserer Sache angeschlossen haben.

Der Anzugträger stellte sich jetzt direkt vor den Speznas-Offizier. Sein Gesicht war nur noch Zentimeter von Roman Talanows kantigen Backenknochen...


Pressestimmen

"Seine Krimis sind der Wirklichkeit oft näher als der Fiktion."

Technik

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