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Gefahrenzone

Thriller. Originaltitel: Threat Vector.
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Jack Ryan riskiert alles - noch nie war der Einsatz so hoch
Wieder einmal legt Bestsellerautor Tom Clancy eine mitreißende Story vor, die schon morgen Wirklichkeit werden könnte: Interne politische und wirtschaftliche Kämpfe sorgen in China dafür, das … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Gefahrenzone
Autor/en: Tom Clancy

EAN: 9783641123369
Format:  EPUB
Thriller.
Originaltitel: Threat Vector.
Übersetzt von Michael Bayer, Tom Clancy
Random House ebook

13. Januar 2014 - epub eBook - 864 Seiten

Beschreibung

Jack Ryan riskiert alles - noch nie war der Einsatz so hoch
Wieder einmal legt Bestsellerautor Tom Clancy eine mitreißende Story vor, die schon morgen Wirklichkeit werden könnte: Interne politische und wirtschaftliche Kämpfe sorgen in China dafür, dass die Führung des Landes immer mehr an Einfluss verliert. Um die eigene Macht zu untermauern, soll ein lang gehegter Wunsch in die Tat umgesetzt werden: sich Taiwan mittels eines Militärschlags einzuverleiben. Doch die Insel steht unter dem Schutz der Vereinigten Staaten. Für Präsident Jack Ryan ist die Stunde der großen Entscheidung gekommen. Wie kann er den Krieg der Supermächte verhindern?

Für die verdeckt agierenden Kämpfer der Geheimorganisation »Campus« ist der Krieg gegen die Feinde Amerikas nie ausgefochten. Diesmal sind Jack Ryan junior und seine Kameraden in unmittelbarer Gefahr: Die Existenz des »Campus« wurde aufgedeckt, und da ist der Weg zu seiner Zerstörung nicht weit. Gleichzeitig hat Jack Ryan senior als amtierender US-Präsident alle Hände voll zu tun. Die politische Balance in China ist nach desaströsen Wirtschaftsentwicklungen gehörig ins Wanken geraten. Aus Gründen der Machterhaltung verlagern die Regierenden die Aufmerksamkeit nach außen und überfallen Taiwan, ein Land, auf das China Anspruch erhebt, das aber den Schutz der USA genießt. Jetzt stehen sich zwei Supermächte gegenüber, und Jack Ryan sieht sich gezwungen, seinen einzigen Joker auszuspielen. Aber so wie es aussieht, wird bereits ein weltumspannender Krieg toben, bevor er den »Campus« effektiv einsetzen kann. Denn im Cyberspace hat der Krieg längst begonnen...

Portrait

Tom Clancy hatte mit seinem ersten Thriller, Jagd auf Roter Oktober, auf Anhieb internationalen Erfolg. Der Meister des Techno-Thrillers stand seitdem mit allen seinen großen Büchern an der Spitze der internationalen Bestsellerlisten. Tom Clancy starb im Oktober 2013.

Leseprobe

 

2

Der Mann, den die Amerikaner intern »Zielperson eins« getauft hatten, saß an seinem gewohnten Bistrotisch im Straßencafé vor dem Hotel May im Mimar-­Hayrettin-Viertel. Bei schönem Wetter kam er an den meisten Abenden hierher, um ein oder zwei Raki zu trinken, die er mit eiskaltem Wasser vermischte. An diesem Abend regnete es zwar in Strömen, aber das lange Segeltuchdach über den Tischen auf dem Trottoir hielt ihn ­trocken.

Trotzdem hatten nur wenige Gäste einen Platz im Freien gewählt. Einige Paare gönnten sich noch ein Getränk und rauchten eine Zigarette, bevor sie auf ihre Hotelzimmer zurückkehren oder ein anderes Lokal irgendwo in der Altstadt aufsuchen würden.

Zielperson eins war sein abendliches Glas Raki zur lieben Gewohnheit geworden. Das milchig weiße Anisgetränk, ein doppelt gebrannter Tresterschnaps, wies immerhin einen Alkoholgehalt von 40 bis 50 Volumenprozent auf und war deshalb in seinem Heimatland Libyen und anderen islamischen Staaten, die nicht der liberaleren hanafi­tischen Rechtsschule folgten, streng verboten. Allerdings war der ehemalige JSO-Spion auch zuvor schon »gezwungen« gewesen, bei Auslandseinsätzen aus Tarnungsgründen gelegentlich alkoholische Getränke zu sich zu nehmen. Nach seiner Flucht hatte er sich jetzt jedoch daran gewöhnt, die ständige nervliche Anspannung durch den Genuss des einen oder anderen Raki zu lindern. Manchmal benutzte er diesen sogar als eine Art Schlafmittel, obwohl auch die liberale Hanafi-Schule jede Form von tatsäch­licher Trunkenheit strikt ablehnte.

Nur wenige Fahrzeuge rumpelten keine vier Meter von seinem Tisch entfernt über das Kopfsteinpflaster. Dies war keine Durchgangsstraße. Selbst an schönen Wochenend­abenden mit klarem Himmel herrschte hier kaum Verkehr. Auf den Gehsteig
en gab es jedoch etwas mehr Betrieb. Zielperson eins betrachtete mit Wohlgefallen die attraktiven Istanbuler Frauen, die unter ihren Schirmen an ihm vorbeihasteten. Der gelegentliche Anblick der nackten Beine einer sexuell anziehenden Frau verband sich jetzt mit dem wohligen leichten Rauschgefühl des Alkohols und sorgte dafür, dass der Libyer diesen Aufenthalt in seinem gewohnten Straßencafé selbst an diesem regnerischen Abend ausgesprochen genoss.

Um einundzwanzig Uhr lenkte Sam Driscoll seinen Fiat Linea ruhig und umsichtig durch den abendlichen Verkehr, der aus den Außenbezirken in die Istanbuler Altstadt strömte.

Die Lichter der Stadt spiegelten sich in der nassen Windschutzscheibe. Je weiter er in das Straßengewirr der Altstadt vordrang, desto schwächer wurde der Verkehr. An einer roten Ampel schaute der Amerikaner kurz auf das GPS-Gerät, das er mit einem Klettverschluss an das Armaturenbrett geheftet hatte. Nachdem er sich über die Entfernung zu seiner Zielperson vergewissert hatte, griff er zum Beifahrersitz hinüber und packte seinen Motorradhelm. Als die Ampel auf Grün schaltete, rollte er ganz langsam den Nacken, um sich zu entspannen, zog sich den Sturzhelm über den Kopf und schloss dessen Visier.

Beim Gedanken, was gleich passieren würde, zuckte er unwillkürlich zusammen. Obwohl ihm das Herz bis zum Hals pochte und fast jede Synapse seines Gehirns in der Konzentration auf die bevorstehende Operation feuerte, fand er doch noch den inneren Abstand, den Kopf zu schütteln und etwas vor sich hin zu murmeln.

Er hatte in seiner Zeit als Soldat und Außenagent eine Menge hässlicher Dinge erledigen müssen, aber so etwas wie jetzt hatte doch noch nicht dazugehört.

»Gleich werde ich zu einer gottverdammten Fliegenklatsche.«

Als der Libyer zum ersten Mal an seinem zweiten Raki nippte,
bog etwa achtzig Meter weiter nördlich ein silberner Fiat um die Kurve und sauste die schmale Altstadtstraße hinunter. Zielperson eins schaute gerade in die entgegengesetzte Richtung, wo sich eine wunderschöne junge Türkin auf dem Gehsteig näherte. In der linken Hand hielt sie einen roten Schirm und in der rechten die Leine ihres Zwergschnauzers. Als sie an ihm vorbeiging, hatte er von seinem Platz aus einen fantastischen Blick auf ihre langen, gebräunten Beine.

Ein lauter Schrei von links lenkte seine Aufmerksamkeit auf die Kreuzung direkt vor ihm. Sein Kopf fuhr herum, und er sah, wie ein silberfarbener Fiat bei Rot über die Ampel fuhr und jetzt die bisher so ruhige Straße herunterraste.

Er erwartete, dass er an ihm vorbeiflitzen würde.

Er nahm erneut einen Schluck, ohne sich weiter zu beunruhigen.

Dies änderte sich jedoch schlagartig, als das Auto plötzlich mit einem lauten Quietschen seiner nassen Reifen hart nach links steuerte und direkt auf den Libyer zuhielt, der fassungslos auf den Kühlergrill des Fiats starrte.

Noch immer mit seinem Glas in der Hand sprang die Zielperson eins von ihrem Stuhl hoch, blieb dann jedoch wie angewurzelt stehen. Sie hatte weder die Zeit noch den Raum, sich irgendwohin abzusetzen.

Die Frau mit dem Zwergschnauzer schrie laut auf.

Der silberne Fiat rammte jetzt den Mann am Bistrotisch mit voller Wucht und quetschte ihn gegen die Ziegelsteinwand des Hotels, wo er halb unter und halb vor das Auto geriet. Der Brustkorb des Libyers wurde dabei zerdrückt und zerschmettert. Einzelne Knochenstücke durchbohrten seine lebenswichtigen Organe wie Schrotkugeln aus einer kurzläufigen Polizeiflinte.

Die Augenzeugen im Café und auf der Straße sagten später aus, dass der Mann mit dem schwarzen Sturzhelm, der das Auto steuerte, danach ganz ruhig den Rückwärtsgang eingelegt, in den Rücks
piegel geschaut und zur Kreuzung zurückgesetzt habe, um in nördlicher Richtung davonzufahren. Er wirkte dabei so unaufgeregt wie ein Mann, der auf einem Sonntagsausflug eine Parklücke auf dem Marktplatz gefunden hatte, feststellte, dass er seinen Geldbeutel zu Hause vergessen hatte, und dann wieder ausparkte, um ihn daheim zu holen.

Einen Kilometer weiter südöstlich parkte Driscoll den Fiat in einer privaten Einfahrt. Die Motorhaube des Wagens war völlig verbeult, und sein Kühlergrill und die Stoßstange waren eingedrückt und zerfetzt. Sam stellte den Fiat so ab, dass sein beschädigtes Vorderteil von der Straße aus erst einmal nicht zu sehen war. Er stieg aus und ging zu einem Motorroller hinüber, der ganz in der Nähe an einem Laternenmast angekettet war. Bevor er das Schloss öffnete und davonfuhr, gab er noch eine kurze Botschaft in sein verschlüsseltes Mobiltelefon ein:

»Zielperson eins ist ausgeschaltet. Mit Sam ist alles klar.«

Der Ç?ra?an-Palast war ein prächtiges Stadtschloss, das in den 1860er-Jahren für Abdülaziz I. erbaut wurde, einen Sultan, der während des langen Niedergangs des Osmanischen Reiches regierte. Nachdem seine Verschwendungssucht den Staat in immer höhere Schulden gestürzt hatte, wurde er abgesetzt und »dazu bewogen«, ausgerechnet mit einer Schere Selbstmord zu begehen.

Nirgends wurde die Prunkliebe, die zu Abdülaziz’ Sturz geführt hatte, deutlicher als im Ç?ra?an-Palast. Dieser war jetzt ein Fünf-Sterne-Hotel, dessen gepflegte Rasenanlagen und kristallklare Wasserflächen und Swimmingpools sich von der Palastfassade bis zum Westufer des Bosporus erstreckten, der Meerenge, die Europa von Asien trennte.

Das Tu?ra-Restaurant im ersten Stock des Palastes zeichnete sich durch prä
;chtige hohe Räume aus. Durch die Fenster hatte man einen weiten Blick auf die Hotelanlage und die dahinter liegende Meeresstraße. Selbst während eines Dauerregens wie an diesem Dienstagabend konnten sich die Gäste von ihren Tischen aus an den hellen Lichtern der vorbeifahrenden Jachten erfreuen.

Am wichtigsten war jedoch das ausgezeichnete Essen, das neben zahlreichen zahlungskräftigen Touristen auch etliche Geschäftsleute aus der ganzen Welt in dieses Re­staurant gelockt hatte, die jetzt allein oder in unterschiedlich großen Gruppen ihre Mahlzeit genossen.

John Clark passte mit seinem feinen Nadelstreifenanzug hervorragend in diese Umgebung. Er tafelte ganz allein an einem kleinen Tisch, der mit prächtigen Kristallgläsern, edlem Knochenporzellangeschirr und vergoldetem Besteck gedeckt war. Er hatte sich einen Platz in der Nähe des Ausgangs, weit weg von den großen Panoramafenstern ausgesucht. Sein Kellner war ein gut aussehender Mann mittleren Alters in schwarzem Smoking, der Clark ein erlesenes Mahl servierte. Der Amerikaner konnte es allerdings nicht so recht würdigen, da seine ganze Aufmerksamkeit einem Tisch auf der anderen Seite des Raumes galt.

Als sich John gerade den ersten Bissen seines zarten Seeteufels auf der Zunge zergehen ließ, führte der Oberkellner drei Araber in teuren Maßanzügen zu einem Tisch direkt neben dem Fenster. Kurz darauf fragte sie ein Kellner, ob sie vor dem Essen einen Cocktail wünschten.

Zwei Männer wohnten in diesem Hotel. Clark wusste das aufgrund der Überwachungsaktivitäten seines Teams und der ausgezeichneten Vorarbeit seiner Organisation. Sie waren Bankiers aus dem Oman, die ihn in keiner Weise interessierten. Das galt jedoch nicht für den dritten Mann, einen fünfundfünfzigjährigen grauhaarigen Libyer mit einem gepflegten, gestutzten Bart.

Er war die Zielperson zwei.<
/p>

Clark hatte nach seiner Verletzung lernen müssen, die Gabel beim Essen in der linken Hand zu halten. Während er seinen Fisch sehr langsam verspeiste, konzentrierte er sich mithilfe des winzigen, fleischfarbenen Hörverstärkers in seinem rechten Ohr auf die Stimmen der drei Männer. Dabei war es ziemlich schwierig, sie von denen der anderen Restaurantgäste zu unterscheiden. Nach ein paar Minuten gelang es ihm dann jedoch,...


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