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Der Hexer 07

Bücher, die der Satan schrieb. Roman. Empfohlen von 16 bis 99 Jahren. 1. Aufl. 2013.
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Ein Universum des Grauens, beherrscht von bösen Gottheiten, von lebenden Schatten und von Büchern, in denen der Wahnsinn nistet.

Die vorliegende Sammleredition der Kultreihe aus der Feder von Wolfgang Hohlbein präsentiert die Hexer-Geschichten als "D … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Der Hexer 07
Autor/en: Wolfgang Hohlbein

EAN: 9783838721736
Format:  EPUB
Bücher, die der Satan schrieb. Roman.
Empfohlen von 16 bis 99 Jahren.
1. Aufl. 2013.
Bastei Entertainment

5. März 2013 - epub eBook - 64 Seiten

Beschreibung

Ein Universum des Grauens, beherrscht von bösen Gottheiten, von lebenden Schatten und von Büchern, in denen der Wahnsinn nistet.

Die vorliegende Sammleredition der Kultreihe aus der Feder von Wolfgang Hohlbein präsentiert die Hexer-Geschichten als "Director's Cut" in ihrer ursprünglichen Form, in chronologischer Reihenfolge und mit Hintergrundinfos und neuen Vorworten von Wolfgang Hohlbein über die Schaffensphase der Hexer-Reihe erweitert.

Folge 7: Bücher, die der Satan schrieb.

Das Licht der Petroleumlampe warf flackernde Muster an die Wände und schuf Leben, wo keines war. Ein muffiger Geruch hing in der Luft, und unter den Schuhsohlen der beiden Männer knirschten Unrat und staubfein zermahlene Glassplitter. Ein Spinnennetz wehte wie ein grauer Vorhang im Wind, und aus der Tiefe des Gebäudes drangen unheimliche, rasselnde Geräusche. Laute, die in der überreizten Phantasie Tremayns zu einem mühsamen schweren Atmen wurden. Er blieb stehen. Die Lampe in seiner Hand zitterte, und für einen Moment musste er mit aller Gewalt gegen den immer stärker werdenden Zwang ankämpfen, einfach herumzufahren und zu laufen, so schnell und so weit er konnte, nichts wie weg; weg aus diesem verwunschenen, finsteren Haus, das ihm mit jedem Moment mehr wie ein gewaltiges feuchtes Grab vorkam ...

Dieser Band "Bücher, die der Satan schrieb" - Folge 7 - gehörte zu den ursprünglich als Gespensterkrimi erschienenen Episoden des HEXERS.

Begleite Robert Craven auf seinen fantastisch-schaurigen Abenteuern in einer Welt zwischen Horror und Wahnsinn!

Perfekt für Fans von Lovecraft, dem Cthulhu-Mythos und schauriger Horrorspannung!

Leseprobe

 


Das Licht der Petroleumlampe warf flackernde Muster an die Wände und schuf Leben, wo keines war. Ein muffiger Geruch hing in der Luft, und unter den Schuhsohlen der beiden Männer knirschten Unrat und staubfein zermahlene Glassplitter. Ein Spinnennetz wehte wie ein grauer Vorhang im Wind, und aus der Tiefe des Gebäudes drangen unheimliche, rasselnde Geräusche; Laute, die in der überreizten Phantasie Tremayns zu einem mühsamen, schweren Atmen wurden.

Er blieb stehen. Die Lampe in seiner Hand zitterte, und für einen Moment musste er mit aller Gewalt gegen den immer stärker werdenden Zwang ankämpfen, einfach herumzufahren und zu laufen, so schnell und so weit er konnte, nichts wie weg; weg aus diesem verwunschenen, finsteren Haus, das ihm mit jedem Moment mehr wie ein gewaltiges feuchtes Grab vorkam

Was ist mit dir?, fragte Gordon. Angst?

Tremayn drehte sich zu dem zwei Köpfe größeren Mann um und setzte zu einer scharfen Antwort an, beließ es aber dann bloß bei einem schiefen Grinsen und ging, die Lampe wie eine Waffe vor sich ausgestreckt, weiter. Das Zittern in Gordons Stimme war ihm nicht entgangen; sein Spott war nichts weiter als ein schwacher Versuch, seine eigene Furcht zu kaschieren. Er hatte Angst, natürlich, aber Gordon hatte mindestens so viel Angst wie er, wenn nicht mehr. Es war eine Schnapsidee gewesen, hierherzukommen, noch dazu allein und unbewaffnet, aber keiner von ihnen war bereit gewesen, als erster dem anderen gegenüber seine Furcht einzugestehen, und so waren sie weitergegangen, wider besseres Wissen.

Eine Tür tauchte im flackernden gelben Licht der Lampe auf und der Windzug, der mit ihnen ins Haus gekommen war, ließ Staub in dünnen, wehenden Schleiern aufsteigen. Tremayn unterdrückte mit Macht den Hustenreiz, der in seiner Kehle würgte. Sein Herz jagte. Es war kalt, jetzt, nachdem die Sonne untergegangen und ihre ohnehin kaum mehr wärmenden Stahlen erloschen waren, erst recht.
Trotzdem war Tremayn in Schweiß gebadet.

Gordon deutete mit einer stummen Kopfbewegung nach vorne, und Tremayn hob die Lampe ein wenig höher, um mehr Einzelheiten erkennen zu können. Für einen ganz kurzen Moment flackerte die Flamme, und beinahe kam es ihm so vor, als wiche das Licht vor den näher kriechenden Schatten oder etwas, das sich darin verbarg zurück. Er verscheuchte den Gedanken und blinzelte angestrengt in das gelbgraue Zwielicht, um zu erkennen, worauf ihn Gordon hatte aufmerksam machen wollen.

Die Tür war nur angelehnt, und an ihrem unteren Rand glitzerte etwas Graues, Feuchtes

Tremayn unterdrückte den Ekel, der in seiner Kehle emporkroch, ließ sich in die Hocke sinken und beugte sich vor. Eine dünne, feuchte Kruste überzog den unteren Rand der Tür, und jetzt, als Tremayn genauer hinsah, erkannte er die fast halbmeterbreite Schleifspur, die durch den Staub und Schmutz auf die Tür zu und wohl auch dahinter weiterführte. Unwillkürlich musste er an die Spur denken, die sie hierher geleitet hatte ein breiter, wie glatt geschliffen wirkender Pfad, der quer durch den Wald bis zu diesem halb verfallenen Haus führte. Auch dort waren ihm hier und da kleine Pfützen dieser grauen Masse aufgefallen, eine Art Schleim, als wäre eine gigantische Schnecke durch das Unterholz gekrochen und hätte dabei alles absorbiert, was sich ihr in den Weg gestellt hatte. Das ungute Gefühl in seinem Magen wurde stärker.

Mit einem Ruck richtete er sich auf und blickte zu Gordon hoch. Lass uns verschwinden, sagte er. Die Sache gefällt mir nicht.

Wieder versuchte Gordon zu lachen, aber diesmal zitterte seine Stimme so heftig, dass er es nach wenigen Sekunden aufgab. Seine Hand kroch in die Tasche, suchte einen Moment darin herum und kam mit einem unnötig heftigen Ruck wieder hervor. In seinen Fingern blitzte ein Schnappmesser.

Hast du Angst?, fragte er. Vielleicht wartet da oben ja irgendein Monster auf uns, wie? Er schob kampflustig das Kinn v
or, drückte Tremayn das Messer in die Hand und schob die Tür mit dem Fuß auf. Der Gang setzte sich dahinter einige Schritte weit fort und endete vor den untersten Stufen einer morschen Holztreppe, die sich nach oben in ungewissem Zwielicht verlor.

Nun komm schon, du Feigling, knurrte er. Da oben ist nichts. Außer ein paar Spinnen und Fledermäusen vielleicht.

Tremayn schluckte die Antwort, die ihm auf der Zunge lag, herunter, sah noch einmal unsicher den Weg zurück, den sie gekommen waren, und folgte ihm. Die Treppe knirschte hörbar unter ihrem Gewicht, als sie nebeneinander über die ausgetretenen Stufen hinaufgingen. Das Haus war voller Geräusche, wie es alte verlassene Häuser nun einmal sind, und der moderige Geruch, der Tremayn schon unten aufgefallen war, wurde stärker.

Gordon blieb stehen, als sie eine weitere Tür erreicht hatten. Auch sie war nur angelehnt, und auch hier waren überall Spuren des grauen, glitzernden Etwas.

Tremayn rümpfte demonstrativ die Nase, als Gordon die Tür aufstieß und ihnen ein wahrhaft atemberaubender Schwall von Gestank entgegenschlug.

Sie waren im Dachgeschoss des Hauses. Vor ihnen lag ein lang gestreckter, düsterer Raum, der von einem Gewirr halb verrotteter Balken und staubverhangener Spinnweben beherrscht wurde. Da und dort war das Dach eingesunken, sodass sie ausgezackte Bruchstücke des samtblauen Nachthimmels sehen konnten. Die Geräusche des Waldes drangen von draußen herein und vermischten sich mit dem Knarren und Ächzen des Hauses.

Gordon berührte ihn an der Schulter und deutete nach links. Der Dachboden war nicht leer. In der Mitte des Raumes stand ein mächtiger, dick mit Staub und schwarz verkrustetem Schmutz bedeckter Schreibtisch, auf dem zwei altertümliche Petroleumlampen standen und flackernde rotgelbe Helligkeit verbreiteten. Und hinter diesem Schreibtisch saß ein Mann.

Tremayn schluckte mühsam, um den bitteren Kloß, der plötzlich in seinem Hals war, loszuwerden. Für den B
ruchteil einer Sekunde glaubte er, einem Toten gegenüberzustehen, aber dann erkannte er, dass das nicht stimmte. Der Mann saß in unnatürlich steifer Haltung auf dem hochlehnigen, geschnitzten Stuhl, die Augen weit geöffnet und starr, und auf seinen eingefallenen bleichen Zügen lag grauer Staub. Er blinzelte nicht. Vor ihm lag ein mächtiges, in dunkelgraues und steinhart gewordenes Schweinsleder gebundenes Buch. Es war aufgeschlagen, und Tremayn erkannte trotz der unzureichenden Beleuchtung und der großen Entfernung, dass die Seiten mit fremdartigen, bizarren Schriftzeichen übersät waren.

Mein Gott, murmelte er. Was Er keuchte, prallte mitten im Schritt zurück und griff so fest nach Gordons Arm, dass dieser vor Schmerz aufstöhnte.

Er ist tot!, keuchte er. Mein Gott, er

Gordon machte mit einer wütenden Geste seinen Arm los und trat einen halben Schritt zur Seite.

Der der Bursche ist tot!, stammelte Tremayn noch einmal. Seine Stimme zitterte und stand dicht davor überzukippen.

Das sehe ich auch, schnappte Gordon gereizt. Und zwar schon eine ganze Weile. Er lachte hart, um seine eigene Nervosität zu überspielen. Der tut dir nichts mehr, du Feigling. Komm schon. Er machte einen Schritt und wartete darauf, dass Tremayn ihm folgte, aber der rührte sich nicht von der Stelle. Auf seiner Stirn glitzerte Schweiß.

Was ist mit dir?, fragte Gordon. Fürchtest du dich vor einem Toten?

Tremayn schüttelte den Kopf, blickte Gordon für die Dauer eines Atemzuges unsicher an und nickte plötzlich. Das gefällt mir nicht, sagte er. Lass uns verschwinden. Hier hier gibt es sowieso nichts zu holen.

Gordons linke Augenbraue rutschte ein Stück weit seine Stirn hinauf. Woher willst du das wissen?, fragte er. Immerhin können wir uns wenigstens mal umsehen, oder? Er schüttelte den Kopf, schnitt Tremayn mit einer entschiedenen Bewegung das Wort ab, als dieser erneut widersprechen wollte, drehte sich um und ging weit weniger sicher und selbstb
ewusst, als es ihm lieb gewesen wäre auf den Schreibtisch und den Toten zu.

Tremayn schluckte nervös und trat einen Moment unentschlossen auf der Stelle. Plötzlich schien ihm wieder einzufallen, dass er noch immer Gordons Messer in der Hand hielt. Verlegen und überhastet ließ er die Klinge in den Griff zurückschnappen, steckte das Messer ein und machte einen zögernden Schritt, aber nur, um gleich darauf wieder stehen zu bleiben. Lass uns verschwinden, sagte er noch einmal. Bitte.

Gordon ignorierte ihn.

Aber auch seine Schritte wurden langsamer, und er fühlte, wie das Unbehagen, das auch von ihm Besitz ergriffen hatte, sich allmählich in pure Angst zu verwandeln begann. Die Dunkelheit auf dem Dachboden schien zu raschelndem, flüsterndem Leben zu erwachen, als sie sich dem Schreibtisch und dem Toten dahinter näherten. Gordon fiel auf, dass das Licht der beiden Petroleumlampen, die rechts und links von ihm auf der Schreibtischplatte standen, nur wenige Schritte weit reichte; viel weniger weit, als normal gewesen wäre. Der Tisch stand inmitten einer Insel flackernder trüber Helligkeit, die von einem finsteren Belagerungswall aus Schwärze und ungewissen, wogenden Schatten umgeben war. Und irgendetwas am Gesicht des Toten kam Gordon auf beinahe Furcht einflößende Weise bekannt vor, gleichermaßen vertraut wie abstoßend, aber er wusste nicht, was. Der bittere Kloß in seinem Hals war noch immer da, und sein Magen krampfte sich langsam zu einem harten, schmerzhaften Ball zusammen. Einen ganz kurzen Moment lang blitzte die Frage in seinem Bewusstsein auf, wer die beiden Lampen entzündet haben mochte und warum, aber der Gedanke entschlüpfte ihm, ehe er ihn richtig fassen...


Technik

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