Dolly, Band 06

Abschied von der Burg. Originaltitel: Last Term at Malory Towers.
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Noch einmal erleben Dolly und ihre Freundinnen Aufregungen im Internat: dafür sorgen eine Sportkanone und die ewige Außenseiterin Evelyn. Mit vielen fröhlichen Erinnerungen scheiden die Mädchen von Möwenfels.
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Produktdetails

Titel: Dolly, Band 06
Autor/en: Enid Blyton

EAN: 9783505136191
Format:  EPUB
Abschied von der Burg.
Originaltitel: Last Term at Malory Towers.
Egmont Schneiderbuch

6. November 2014 - epub eBook - 144 Seiten

Beschreibung

Noch einmal erleben Dolly und ihre Freundinnen Aufregungen im Internat: dafür sorgen eine Sportkanone und die ewige Außenseiterin Evelyn. Mit vielen fröhlichen Erinnerungen scheiden die Mädchen von Möwenfels.

Portrait

Enid Blyton wurde 1897 in London geboren. Bereits im Alter von 14 Jahren schrieb sie ihre ersten Gedichte. Sie verfasste über 700 Bücher und mehr als 10.000 Kurzgeschichten, die in über 80 Sprachen übersetzt wurden. Der erste Band der Reihe "Hanni und Nanni" erschien in Deutschland 1965. Enid Blyton starb im Jahr 1968. Bis heute gehört sie zu den meistgelesenen Kinderbuchautoren der Welt.

Leseprobe

Alte und neue Gesichter

Dolly und Susanne stiegen die Treppe hoch und gelangten in den großen Vorraum.

Gehen wir auf unser Zimmer, sagte Dolly. Da können wir unsere Sachen auspacken und uns gleich ein wenig umschauen.

Sie gingen hinauf in das kleine, behagliche Zimmer, das sie gemeinsam bewohnten. Die Mädchen aus der sechsten Klasse hatten das Vorrecht: Immer zwei Mädchen wohnten in einem Raum und sowohl Dolly als auch Susanne liebten den ihren sehr. Auf dem Fußboden lag ein schöner Teppich, den ihnen Frau Rieder gegeben hatte. An den Wänden hatten beide ihre Lieblingsbilder befestigt. Auf den Stühlen lagen bequeme Kissen und ein paar Figürchen standen im Regal auf dem Sims, meist Hunde und Pferde aus Holz.

Wer wohl dieses Zimmer nach uns bewohnen wird? Dolly schaute aus dem Fenster. Es ist eins der schönsten.

Das allerschönste, behauptete Susanne und ließ sich in einen kleinen Sessel fallen. Wahrscheinlich zwei aus der Fünften, die Glücklichen!

Außer den kleinen Zimmern hatte die sechste Klasse noch einen eigenen Gemeinschaftsraum. Dort stand eine Musikanlage und es gab natürlich eine Bibliothek. In Schränken und Regalen konnten sie ihre privaten Sachen unterbringen. Der Gemeinschaftsraum war luftig, hell und sonnig und man hatte einen herrlichen Blick auf das Meer.

Wir gehen wohl besser nach unten zur Hausmutter, sagte Dolly, als sie ihre Nachtsachen herausgelegt und ein paar Andenken aufgestellt hatte. Dolly schob ein kleines Teeservice in den Eckschrank. Sie hatte es von zu Hause mitgebracht, weil sie es besonders hübsch fand. In diesen letzten Wochen gab es sicher häufig Teegesellschaften in ihrem Zimmer.

Hast du dein Gesundheitszeugnis dabei?, fragte Susanne. Ich bin gespannt, ob Irene ihres findet. Die letzten drei oder vier Male hatte sie es ja glücklicherweise mit. Es wäre lustig, wenn sie es dieses letzte Mal wieder vergessen hätte.

Dolly lachte. Irene und ihr Gesundheitsze
ugnis waren ein ständiger Spaß für die Schule. Felicitas Zeugnis habe ich auch hier. Besser, ich gebe es ihr gleich. Komm, gehen wir! Sie fanden die Hausmutter inmitten einer Schar von Mädchen, die ihre Gesundheitszeugnisse ablieferten und die jüngeren Mädchen auch ihr Taschengeld.

Eine fröhliche Stimme begrüßte Dolly und Susanne. Hallo, da sind wir ja wieder!

Irene!, riefen Dolly und Susanne gleichzeitig. Irene lachte sie an. Sie hatte sich kaum verändert, seit Dolly sie vor sechs Jahren zum ersten Mal gesehen hatte. Sie war zwar größer und älter geworden, aber derselbe unordentliche Wirrkopf geblieben. Ihr Aussehen täuschte freilich: Irene war ein Genie in Musik und außergewöhnlich begabt in Mathematik. Nur bei den alltäglichen Dingen erwies sie sich als Chaotin.

Irene!, rief jetzt die Hausmutter, die wie jedes Mal über die Gesundheitszeugnisse der Mädchen in schiere Verzweiflung geriet. Muss ich dich diesmal in die Isolierstation stecken, weil du dein Gesundheitszeugnis vergessen hast, oder hast du ausnahmsweise daran gedacht?

Hier ist es, Hausmutter, sagte Irene und händigte ihr einen Umschlag aus. Die Hausmutter öffnete den Umschlag. Es fiel eine Fotografie heraus, die Irene im Badeanzug zeigte.

Irene! Das ist eine Fotografie, rief die Hausmutter verärgert.

Oh, das tut mir leid, sagte Irene und gab ihr einen zweiten Umschlag. Die Hausmutter riss ihn auf und erstarrte.

Soll das ein Witz sein? Dies ist das Steuerformular für einen Hund!

Ach du lieber Himmel!, sagte Irene. Da habe ich also Harras Steuerkarte mitgenommen! Verzeihung, Hausmutter. Dies hier muss aber der richtige Umschlag sein!

Alle kicherten.

Jetzt erschien auch Alice; ihre lebhaften Augen blitzten.

Die Hausmutter öffnete den dritten Umschlag und fing an zu lachen. Da war eine sauber gezeichnete Karikatur, die sie selbst zeigte, wie sie Irene wegen des vergessenen Gesundheitszeugnisses Vorwürfe machte. Britta, Irenes Freund
in, hatte die Karikatur gezeichnet und sie zum Scherz in den dritten Umschlag gesteckt. Das werde ich zum Andenken an dich aufheben. Ich werde die Zeichnung in meinem Zimmer aufhängen, zur Warnung für alle Mädchen, die ein schlechtes Gedächtnis haben. Aber was ist jetzt mit dem richtigen Gesundheitszeugnis?

Es wurde zu guter Letzt gefunden und die Hausmutter sagte zufrieden: Du musstest deine traditionelle Vergesslichkeit wohl noch einmal auskosten! Sie lächelte. Nun, Irmgard, wo ist dein Zeugnis? Und deins, Josi?

Felicitas kam und erhielt von Dolly ihr Gesundheitszeugnis. Dann ging Dolly mit Alice und Susanne hinaus.

Ich wette, das ist Will, sagte sie auf einmal, als das Trappeln von Pferdehufen in der Auffahrt zu hören war. Wie viele Brüder sie wohl diesmal begleiten?

Wilhelmina, kurz Will genannt, hatte sieben Brüder und alle waren Pferdenarren. Ein paar Brüder begleiteten sie immer zur Schule und das war jedes Mal eine Sensation. Die Mädchen eilten ans Fenster.

Ja, es ist Will, aber es sind nur drei Brüder dabei, sagte Susanne. Und da ist auch Clarissa. Sie muss auf ihrem kleinen Pferd zusammen mit Will gekommen sein.

Und da ist ja auch unsere liebe Evelyn, sagte Alice spöttisch. Wie oft haben wir eigentlich schon diese rührende Abschiedsszene mit ihrer Mutter gesehen? Kommt, wir schauen zu, weil es das letzte Mal ist!

Aber Evelyn nahm sich in Acht. Zu oft war sie von den Mädchen schon aufgezogen worden. Sie stieg aus dem Auto, ernst und mit Würde. Sie küsste ihre Mutter und Frau Winter, ihre alte Hauslehrerin, und tröstete sie. Ihrem Vater gab sie keinen Abschiedskuss.

Er rief ihr nach: Auf Wiedersehen, Evelyn.

Auf Wiedersehen, sagte sie in so eisigem Ton, dass sich die Mädchen erstaunt ansahen.

Da hat es Krach gegeben, sagte Susanne. Ich vermute, ihr Vater hat ihr wieder mal den Kopf zurechtgesetzt wegen ihrer ständigen Überspanntheit. Es tut Evelyn nur gut, dass es in ihrer Familie wenigste
ns einen vernünftigen Menschen gibt!

Evelyns Mutter betupfte sich die Augen mit einem Taschentuch. Das Auto wendete, fuhr die Auffahrt hinunter und verschwand. Evelyn betrat das Zimmer.

Hallo, sagte sie. Schöne Ferien gehabt?

Hallo, Evelyn, sagte Dolly. Und du?

Danke, zufrieden. Allerdings war mein Vater entsetzlich anstrengend.

Die anderen erwiderten nichts. Evelyn hatte einfach kein Benehmen. Es gehörte sich nicht, seine Eltern vor anderen schlechtzumachen.

Meine Mutter hat beschlossen, dass ich in die Schweiz auf eine einfach himmlische Schule gehen soll, erzählte Evelyn. Sie ist schrecklich teuer. Die berühmtesten Leute schicken ihre Töchter dorthin, die Töchter von Baronin Greif, die

Immer dieselbe Evelyn, dachten Dolly und Susanne angewidert. Eingebildet, überheblich und dumm. Sie wandten sich ab. Offensichtlich war nichts auf der Welt imstande, aus Evelyn ein bescheidenes, freundliches Mädchen zu machen.

Evelyn bemerkte gar nicht, dass ihr die Mädchen den Rücken zukehrten. Sie plapperte immer weiter. Und dann, als schon alles beschlossen war, sagte Papa, es sei zu teuer und es sei überhaupt Unsinn. Ich solle lieber arbeiten gehen. Stellt euch nur vor, arbeiten gehen! Er sagte

Warum musst du uns denn das alles erzählen?, unterbrach Dolly sie unvermittelt. Ich glaube, dass sich dein Vater darüber nicht freuen würde!

Das ist mir egal, sagte Evelyn. Er verdirbt immer alles. Aber ich habe ihm gesagt, was ich von ihm halte! Ich gehe meinen eigenen Weg, basta!

Susanne und Dolly sahen sich an. Sechs Jahre hatte Evelyn auf Burg Möwenfels verbracht und viele harte Erfahrungen gemacht. Aber es hatte ganz den Anschein, als ob sie nichts gelernt hatte! Jetzt lernt sie auch nichts mehr, dachte Dolly. Es ist zu spät.

Zusammen mit Susanne und Alice verließ sie den Raum. Sie waren wütend. Evelyn schickte ihnen einen finsteren Blick nach. Schon so oft hatte man sie einfach stehen lassen.


Gerade als ich erzählen wollte, wie ich meinem Vater die Meinung gesagt habe, dachte sie. Ich bin froh, dass ich mich von ihm so kühl verabschiedet habe. Schließlich bin ich seine einzige Tochter und so soll er mich gefälligst behandeln! Immerhin weiß er jetzt wenigstens, was ich von ihm halte!

Sie war so von sich und ihrem vermeintlichen Sieg über ihren Vater eingenommen, dass sie ganz vergaß, Kummer und Heimweh zu heucheln, wie sie es sonst nach den Ferien tat. Sie streifte ziellos umher. Dabei stieß sie auf Marlies. Marlies war zwar gewachsen und reifer geworden; aber immer noch war sie schüchtern und glaubte nur zu gern, dass die meisten Menschen besser und interessanter seien als sie selbst.

Marlies hörte jedem bereitwillig zu. Deshalb fing Evelyn sofort an, ihr alles zu erzählen, was sie den anderen schon mitteilen wollte. Aber sogar Marlies starrte sie unwillig an. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du wirklich so mit deinem Vater geredet hast!, sagte sie. So unverschämt kann man gar nicht sein!

Und die kleine Marlies ging tatsächlich weg, die Nase hoch in der Luft! Endlich begriff Evelyn, dass sie wohl kaum irgendwo Freundschaft finden würde, wenn sie sich weiter so verhielt.

Beim Abendessen sahen sich die Mädchen um, wer zurückgekommen war und wer nicht. Sie entdeckten einige Neulinge und auch ein paar neue Lehrerinnen.

Dolly hatte fest damit gerechnet, dass in die sechste Klasse keine Neuen kämen. Es geschah nur...


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