Survivor Dogs 02. Ein verborgener Feind

Originaltitel: Survivors. A Hidden Enemy. Empfohlen ab 10 Jahre.
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Lucky, Bella und die anderen Leinenhunde haben es in die Wildnis geschafft. Dort gibt es Beute und sauberes Wasser - aber auch ein Rudel Wildhunde, das ihr Territorium gegen jeden Eindringling erbittert verteidigt.

Als Lucky und seine Freunde auf das … weiterlesen
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Survivor Dogs 02. Ein verborgener Feind als eBook epub

Produktdetails

Titel: Survivor Dogs 02. Ein verborgener Feind
Autor/en: Erin Hunter

EAN: 9783407744470
Format:  EPUB
Originaltitel: Survivors. A Hidden Enemy.
Empfohlen ab 10 Jahre.
Übersetzt von Elsbeth Ranke
Beltz GmbH, Julius

13. Mai 2014 - epub eBook - 271 Seiten

Beschreibung

Lucky, Bella und die anderen Leinenhunde haben es in die Wildnis geschafft. Dort gibt es Beute und sauberes Wasser - aber auch ein Rudel Wildhunde, das ihr Territorium gegen jeden Eindringling erbittert verteidigt.

Als Lucky und seine Freunde auf das Rudel Wildhunde unter der Führung eines furchterregenden Wolfshundes treffen, befürchtet Lucky blutige Kämpfe. Hin und her gerissen zwischen Angst, der Sehnsucht nach Unabhängigkeit und Loyalität gegenüber seinen neuen Freunden, lässt er sich auf eine gefährliche Mission ein ...

Portrait

Hinter dem Namen Erin Hunter verbirgt sich ein ganzes Team von Autorinnen. Gemeinsam konzipieren und schreiben sie die erfolgreichen Tierfantasy-Reihen WARRIOR CATS, SEEKERS, SURVIVOR DOGS und BRAVELANDS.

Leseprobe

1. Kapitel


»Dieses Revier gehört uns! UNS!«
Kreischend vor Schreck flatterten die Vögel aus den Baumwipfeln auf und die ausgerissenen Blätter wirbelten herab bis vor Luckys Pfoten.
Steif und zitternd stand er da und blickte zurück zu dem Tal, aus dem er gekommen war. Zu seinem Rudel – nein, nicht seinem Rudel, seinen Freunden. Bei diesem wilden Gebell war ihm eins jedenfalls klar: Sie waren in schrecklicher Gefahr!
Und er war nicht da, um ihnen im Kampf beizustehen.
Hin- und hergerissen sah er sich um. Seit dem frühen Sonnenauf, seit er seine Freunde verlassen hatte und sie auf sich selbst gestellt waren, war er schon weit gewandert. Er erkannte verschwommen die Linie der fernen Hügel und konnte fast auf den gesamten Wald hinabblicken. Ja, er war beinahe bis über die Baumgrenze hochgestiegen, und gleich da vorne war der Höhenzug, zu dem er wollte. Sein Anblick hatte ihn angespornt, hatte seine Beine schneller und schneller laufen lassen – doch jetzt stand er reglos wie ein Baum.
Seine Freunde brauchten ihn.
Mit klopfendem Herzen flitzte Lucky zurück.
Waldhund! Lass ihnen nichts zustoßen! Lass mich rechtzeitig wieder dort sein …
Er jagte auf das Tal zu, setzte über herabgefallene Äste und verstreute Tannennadeln hinweg. Er hätte auf seinen Instinkt hören sollen. Tief in seinem Inneren wusste er, dass er das Rudel nicht hätte verlassen dürfen. Doch er hatte sich davongemacht wie ein Einzelhund und jetzt konnten seinen Freunden alle möglichen schrecklichen Dinge zustoßen.
Wer beschützt sie, wenn nicht ich?
Noch immer hörte er das wütende Geheul, Hundestimmen, die er nicht kannte, vermischt mit dem Bellen seiner Wurfschwester und ihres Rudels.
&raq
uo;Unser Land, unser Wasser! Weg mit euch!«
»Alle zusammen! Bleibt bei mir!«
Luckys kräftige Hinterläufe trugen ihn schnell auf die Kuppe eines flachen Hügels. Dort stemmte er die Pfoten in den Boden und blieb stehen.
Warte, Lucky … Erkunde erst das Gelände, bevor du dich ins Getümmel wirfst.
Lucky durchforschte mit seinem scharfen Blick das Tal. Unterhalb des dichten Waldes lief es in weite, saftige Wiesen aus. Den Leinenhunden war es ideal erschienen. Es gab Stellen, an denen Mickey jagen und Martha schwimmen konnte, jede Menge Verstecke für Sunshine, Alfie und Daisy, ausgedehnte Flächen, die Bruno und Bella erforschen konnten. Er hätte wissen müssen, dass schon andere Hunde darauf gekommen waren. Natürlich war ein anderes Rudel schon vor ihnen hier und jetzt verteidigten diese Hunde ihr Revier.
In der Ferne funkelte silbernes Licht auf einer ruhigen Wasserfläche. Und dort, weiter hinten am Waldrand, lag der Fluss, an dem er die Leinenhunde zuletzt gesehen hatte. Lucky sprang hügelabwärts darauf zu.
Das Knurren und Bellen des feindlichen Rudels ließ Luckys Fell vor Wut und Angst prickeln. Doch er wusste, wenn er jetzt im hellen Sonnenhoch aus dem Wald geprescht käme, würde man ihn sofort sehen, und deshalb hielt er sich zurück.
Seit er seine Freunde hier verlassen hatte, hatte sich am Fluss etwas verändert. Etwas Seltsames, dachte Lucky. Und dann erinnerte er sich an die Flüsse und Pfützen nahe der zerstörten Stadt. Sie verströmten denselben Geruch nach Gefahr, den Lucky jetzt witterte.
Entsetzt blieb Lucky stehen und riss die Augen auf. Ein scheußlicher grüner Film lag auf dem Wasser. Dabei sollte dies doch eine sichere Zuflucht sein! Der Fluss sollte sauber sein, rein – und das war er
auch gewesen, oder zumindest dachten sie das, als sie ihn gestern entdeckt hatten.
Jetzt aber sah Lucky, wie die todbringende Verschmutzung sich flussabwärts ausbreitete.
Ich habe meine Freunde an vergiftetes Wasser geführt!
Gab es denn kein Entrinnen vor dem Verderben, das der Große Knurrer gebracht hatte? Auf dieser Seite des Flusses sahen sogar die Bäume und Sträucher an den Ufern schon halb tot aus, verschrumpelt und zerfetzt, als hätte ein Riesenhund daran herumgenagt. Als er den Fluss entlang über die Hügelflanke rannte, wog Luckys Herz schwer wie ein Stein in seiner Brust. Wenn der Große Knurrer sogar diesen abgelegenen Ort verseuchen konnte, dann gab es vielleicht gar nichts mehr, wohin die Hunde gehen konnten. Nichts, wo sie in Sicherheit wären.
»Fort mit euch!«
Ein böses Bellen durchschnitt die Luft und Lucky hörte das panische Kläffen verschreckter Hunde und ein schrilles Schmerzgewimmer. Er jagte den Hang abwärts, seine Krallen rutschten über die Steine. Als er aus dem dichten Gebüsch herausschoss, sah er sie endlich.
Seine Freunde wirkten klein und verletzlich neben dem Rudel der Angreifer, einer wild aussehenden Bande großer Hunde mit steifen Beinen und wütendem Knurren. Hin und wieder sprang einer von ihnen vor und stieß ein brutales Gebell aus.
»Ihr habt es so gewollt, Leinenhunde!«
Er hörte auch Bellas Stimme – leiser zwar, ängstlicher, aber noch immer tapfer: »Es ist alles in Ordnung, Freunde. Bleibt zusammen. Sunshine, stell dich hinter Bruno. Martha, hilf Daisy.«
Lucky kroch ein Stück weiter und kauerte sich in den Schatten eines riesigen Felsbrockens. Sieben Hunde zählte er in dem feindlichen Rudel. Das Blut schoss ihm durch den Körper, er spürte den mächti
gen Drang, sich sofort in die Schlacht zu stürzen, aber die Erfahrungen, die er in den Straßen der Stadt gemacht hatte, hielten ihn zurück. Erleichtert stellte er fest, dass der Kampf im Augenblick ruhte. Das andere Rudel stichelte nur an Bellas Gefährten herum und provozierte sie. Lucky war klar, dass die Lage wieder höchst brenzlig werden könnte, wenn er jetzt dazwischengehen würde. Womöglich beschloss dann das feindliche Rudel, kurzen Prozess mit den kleineren Hunden zu machen, damit sie sich auf ihn konzentrieren konnten.
Gerade setzen ein paar riesige Hunde nach vorne und schnappten nach der kleinen Sunshine und nach Daisy. Es waren keine gefährlichen Bisse, aber die beiden zuckten entsetzt zurück.
»Lass sie nicht aus den Augen!«, sagte ein Hund mit einem tiefen Knurren. »Pass auf, Spring!« Einer der Wildhunde warf sich zur Seite und hinderte die kleine Sunshine daran, zu fliehen, als sie hinter Bruno auf das schützende Unterholz zuwieselte. Lucky versuchte, den Hund auszumachen, der die Anweisungen gegeben hatte, aber er konnte ihn nicht sehen.
Er wusste, sobald die größeren Leinenhunde vorpreschten, um Sunshine und Daisy zu verteidigen, würde der Rest des feindlichen Rudels ihnen in die Flanken fallen, würde sie beißen und nicht ablassen, bis die Verteidiger am Ende ihrer Kräfte wären. Und wenn es dann zum eigentlichen Kampf kam, mit Krallen und Zähnen und zerfetzter Haut, wären Bella und die anderen bereits völlig erschöpft. Er hatte das schon einige Male miterlebt, es war eine gemeine, aber wirksame Methode der brutalen Hundemeuten gewesen, denen er in seinen Tagen in der Stadt aus dem Weg zu gehen versucht hatte.
Er würde diese Wildhunde überraschen müssen, musste so gerissene und hinterhältige Methoden benutzen wie sie selbst. Presch nicht einfach vor, > befahl er sich. Sei genauso listig wie der Waldhund.
Im Schatten konnte Lucky sich noch viel näher heranpirschen, bevor er lossprang, solange er sich windab hielt. Er duckte sich durch die Bäume, und als er hinter einem Wall hervorkroch, sah er zum ersten Mal den Anführer des feindlichen Rudels.
Ihren Alphahund.
Er war riesig, und in seinem grauen Fell wirkte er gelenkig und elegant, aber zugleich strotzte er vor Kraft. Er griff nicht in den Kampf ein, sondern erteilte seinem Rudel weiter scharfe Befehle. »Lasst sie nicht entkommen! Bringt ihnen bei, dass in unser Revier keiner ungestraft eindringt!« Er warf den Kopf in den Nacken und stieß ein langes, knurrendes Geheul aus.
Lucky spürte die Angst in seinem Fell prickeln, und unter den düsteren Vorahnungen zog sich sein Magen zusammen, als er weiterkroch.
Das ist kein Hund …
Kein Wunder, dass das seltsame Rudel so gerissen taktierte wie ein Wolfsrudel. Lucky hatte noch nie einen dieser entfernten Hundeverwandten aus der Nähe gesehen, aber von flüchtigen Blicken und aus dunkel erinnerten Geschichten kannte er die hellen Augen, die scharfen Zähne und das zottelige Fell. Und dieses böse Geheul konnte man gar nicht falsch deuten. Eine Erinnerung durchzuckte ihn – nicht an etwas, was er gesehen, sondern was er gehört hatte, vor langer, langer Zeit.
Dieser mächtige graue Hund musste zur Hälfte Wolf sein! Lucky hatte schon von solchen Hunden gehört, aber begegnet war er noch niemals einem.
Zwei weitere Hunde behielten die größeren Leinenhunde fest im Blick, sahen jedoch auch immer wieder zu ihrem Anführer hinüber und winselten, damit er ihnen Anweisungen gab. Lucky vermutete, dass die beiden in der strengen Wildrudel-Hierarchie gleich unter dem Wolfshund standen. Der eine war riesig und hatte ein
dunkles Fell, einen brutalen Stiernacken und ein gewaltiges Maul. Er ließ Martha nicht aus den Augen, die, obwohl sie von den Leinenhunden die größte war, bereits ein Bein nachzog und blutige Pfotenabdrücke hinterließ, wenn sie ihm aus dem Weg zu gehen versuchte.
Der andere Wildhund war eine sehr viel schmalere Schnellhündin, die dem Kampf auswich, das Gemenge so schnell umkreiste, dass Lucky ihr kaum folgen konnte, und energisch knappe Befehle herausbellte. Sie war kleiner als der dunkle Hund und sah schwächer aus, doch ihre Untergebenen schien sie voll und ganz unter Kontrolle zu...

Pressestimmen

»[...] Erin Hunter braucht keine Menschen, um von dem zu erzählen, was uns Menschen so sehr bewegt: dem Bedürfnis, eine Gemeinschaft zu bilden und sich in dieser zu behaupten. Das coolste Rudel im Bücherregal.« Topic

»Ein Muss für alle Fans der "Warrior Cats"-Reihe!« Monster High

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