Mission Afrikakonferenz

Tatort Berlin.
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***** Ein beeindruckendes und fesselndes Werk für den August. In 'Mission Afrikakonferenz' behandelt H. G. Schulz die Auswirkungen der Afrikakonferenz 1885, auf welcher der Kontinent unter den führenden Industrienationen aufgeteilt wurde. Einfüh … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Mission Afrikakonferenz
Autor/en: H. G. Schulz

EAN: 9783739492896
Format:  EPUB ohne DRM
Tatort Berlin.
via tolino media

15. April 2020 - epub eBook - 256 Seiten

Beschreibung

Berlin 1885: Afrika wird auf der Afrikakonferenz unter den Industrienationen aufgeteilt. Berlin heute: Niam, ein junger Kongolese hat sich durchgeschlagen. Im Gegensatz zu Hunderttausenden anderer Afrikaflüchtlinge hat er eine Mission. Er sucht in Berlin Gerechtigkeit für seinen geschundenen Kontinent. Als Asylant überwindet Niam auf seinem Weg Rückschläge. Ja, er setzt sogar seine neu gewonnene Existenz aufs Spiel - alles für dieses eine Ziel. Wird es ihm gelingen? Gibt es eine zeitgemäße Antwort auf die Kolonialisierung Afrikas? H.G. Schulz greift ein brisantes Thema auf: Das Verständnis für das damalige Unrecht und die Notwendigkeit eines Neuanfangs in den Beziehungen der Nachbarkontinente.

Portrait

Während meines Berufslebens war ich viel unterwegs und traf facettenreiche Charaktere, die meine Phantasie anregten. Ich verbrachte viel Zeit an Flughäfen, in Hotels oder endlosen Verhandlungen. Schon damals machte es mir großen Spaß, Menschen zu beobachten, Situationen zu interpretieren und sie für mich »weiter zu spinnen«. Daraus entstanden in meinem Kopf Geschichten und so stürzte ich mich nach dem Ende meiner beruflichen Tätigkeit ins Abenteuer, Romane zu schreiben.

Technik

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Bewertungen unserer Kunden
von mabuerele - 26.05.2020
"...Ein Kerl wie ein Baum. Kerzengerade und erhobenen Hauptes steht er da. Der dunkelgraue Anzug sitzt wie eine zweite Haut und lässt die muskulöse Figur erahnen..." Mit diesen Worten wird der dunkelhäutige Angeklagte Niam Mutomba beschrieben. Sein Prozess stößt auf großes Interesse von der Öffentlichkeit verfolgt. Was war passiert? Der Autor hat einen spannenden Roman geschrieben. Gekonnt werden Gegenwart und Vergangenheit mit einander verknüpft. Im Gerichtssaal darf ich als Leser erfahren, warum Niam seine Heimat, den Kongo, verlassen hat und welches Ziel ihn ausgerechnet nach Berlin führte. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Er lässt Raum für Emotionen. Niam erzählt von seiner Familie. Sein Großvater war katholisch und als Hausdiener bei den belgischen Kolonialbesitzern angestellt. Das Ende der Kolonialzeit charakterisiert Niam so: "...Belgien hatte nach hundert Jahren der Plünderung das Interesse an seiner Provinz verloren, zog sich übereilt zurück, entließ das Land in die Unabhängigkeit und hinterließ Chaos..." Dem Großvater wird ein Visum nach Belgien verweigert. Das war sein Todesurteil. Nach dem Tod seiner Eltern wächst Niam bei seinem Onkel auf. Der ist Lehrer und sorgt für die Ausbildung des Jungen. Gleichzeitig bereitet er dessen Flucht nach Deutschland vor. Er gibt ihn einen Auftrag mit. Er möge eine Möglichkeit finden, das Unrecht, dass mit der Afrika - Konferenz in Berlin 1885 begann, wieder gut zu machen. Afrika braucht eine neue Chance. Dazu muss man wissen, dass 1885 in Berlin Afrika unter den Kolonialmächten aufgeteilt wurde, ohne einen einzigen Afrikaner zu seiner Meinung zu fragen. Niam berichtet über seine Flucht. Dabei wird eines deutlich. Er überlässt nichts den Zufall und geht auch ungewöhnliche Wege. Er weiß, was er will und lässt sich nicht treiben. Wenn nötig, ist er sich für keine Arbeit zu schade. "..Als die eigentliche Weinernte anfing, wurde er gerufen, wenn an Stellen Muskelkraft gefragt war, wo keine Maschinen eingesetzt werden konnten..." Schon bei der Flucht und auch im Aufnahmelager in Deutschland wird sichtbar: Unter den Flüchtlingen gibt es nur selten Solidarität. Jeder redet so wenig wie möglich und ist sich selbst der Nächste. Auch hier hebt sich Niam wohltuend von der Masse ab. Er sucht Kontakte, weiß, wo er sich fern halten muss, und kümmert sich um Salou, der Schwierigkeiten mit der Eingewöhnung hat. Wie aber soll Niam den Auftrag seines Onkels erfüllen? Er geht einen ungewöhnlichen Weg. Zugute kommt ihm dabei, dass er an einem Grundstück den Namen Bruno von Blumenau liest. Dessen Großvater war bei der damaligen Afrika - Konferenz dabei. Bruno arbeitet als Lobbyist. Was dies bedeutet, wird mir anhand seines Tun veranschaulicht. Sehr informativ fand ich sein Gespräch mit einem Bundestagsabgeordneten, dem man ein Ministeramt angeboten hatte. Dessen Antwort ließ mich den Kopf schütteln, bevor ich dann die Zusammenhänge erklärt bekam. "...Richtig ist, dass mich meine Partei bereits als künftigen Minister vorgesehen hat. [¿] doch das kann ich mir finanziell nicht leisten. Als Minister stehst du zu sehr in der Öffentlichkeit. Da ist Schluss mit Nebenjobs..." Das Buch ist sehr vielschichtig. Nicht auf alle Facetten kann ich hier eingehen. Sicher gäbe es einiges zu sagen zu den Zuständen im Aufnahmelager, zu der immer wieder neuen Betroffenheit von Niam, wenn er Abwertungen und Fremdenhass erfährt, zu den psychischen Folgen des langen Wartens auf den Asylantrag und zu den Eindrücken von Niam und Salou bei ihren Besuchen in der Stadt.. Zu den inhaltlichen und stilistischen Höhepunkten gehören die Dialoge zwischen Niam und Salou. Hier werden nicht nur die Flucht und ihre Folgen thematisiert, sondern von Salou auch die schwindende Hoffnung auf eine Zukunft. "...Du schaust in Kinderaugen, die auf der Flucht so viel gesehen haben wie Soldaten im Krieg. Viele Flüchtlinge haben Wunden, die du siehst, und solche, die du nur ahnst..." Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es arbeitet ein altes Unrecht auf und zeigt die Folgen, die bis heute nachwirken. Beeindruckt haben mich Niams Worte, die einen Weg in die Zukunft weisen und deshalb meine Rezension abschließen sollen: "...Europa liefert uns Waffen. Wir brauchen sie nicht. Was wir benötigen, ist Vertrauen in unsere Zukunft und Unterstützung bei der Bewältigung unserer Hausaufgaben..."
Ein toller Roman!
von Anonym - 20.05.2020
Das zweite Werk des Autors hat mir sehr gut gefallen, die Verbindung einer realen historischen Begebenheit mit einer sehr aktuellen Thematik ist nicht nur spannend, sondern regt auch sehr zum Nachdenken an. Die Gefühle der einzelnen Personen sind fantastisch beschrieben, die Reise von Niam ist äußerst spannend und man fiebert das ganze Buch lang mit. Ich freue mich auf weitere Werke des Autors.
Fesselnd und informativ
von AS - 03.05.2020
Nach mehreren Afrikareisen interessiere ich mich für die Geschichte und damit die Kolonialisierung Afrikas. Deshalb hat mich der Titel Mission Afrikakonferenz neugierig gemacht. Und vor allem, was das mit Berlin zu tun haben sollte... Der Klappentext versprach die Kombi aus geschichtlichen Ereignissen und dem spannenden Schicksal eines Flüchtlings. Das war nicht zuviel versprochen. Auch wenn mich ein reiner Flüchtlingsroman nicht gereizt hätte, bin ich froh, dass Niams Weg so fesselnd beschrieben wurde. So kam ich leicht und schnell zu einer überraschenden Auflösung, die mich nachdenklich gemacht hat.
Kongo
von Gelincik - 03.05.2020
In dem Buch 'Mission Afrikakonferenz' von H.G.Schulz geht es um die Fluchtgeschichte vom Kongolesen Niam, der in Berlin ankommt und dort Asyl beantragt. Er kämpft dort für die Gerechtigkeit für Kongo, muss dafür aber mehrere Opfer bringen. Gelangt ihm das? Die Kapitel waren weder lang noch sehr kurz. Ich habe gerne viele Kapitel auf einmal gelesen, weil ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand lassen konnte. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte quasi die Gefühle und Gedanken von Niam miterleben. Auch die anderen Charaktere wurden gut beschrieben. Auf der einen Seite man hier eine Fluchtgeschichte, auf der anderen Seite die Suche nach der Gerechtigkeit, auch wenn die Geschehnisse schon mehrere Jahrzehnte zurückliegen. Für Geschichtsinteressierte ist das Buch deshalb wahrscheinlich noch geeigneter! Leider ist es immernoch so, dass Afrika benachteiligt wird. Dieses Buch regt zum Nachdenken an. Wir alle sollten uns bewusst machen, was auf der Welt passiert ist und immernoch passiert. Von mir bekommt das Buch 5 von 5 Sternen.
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