Inhalt: Das Buch "ein Leben im goldenen Käfig", von Jaz Feehily geschrieben, handelt von der Liebesgeschichte zwischen Ben, dem Kronprinzen von England und Heath, ein kanadischer Eishockeyspieler und Student.Ben flüchtet von seinen königlichen Verpflichtungen nach Kanada, um dort zu studieren und lernt dabei Heath kennen.Handlung und Umsetzung:Bevor ich hier auf einzelne Punkte eingehe, möchte ich euch kurz mitteilen, dass ich nach Seite 122 aufgehört habe zu lesen. Die Geschichte hat mich leider nicht angesprochen, obwohl der Klappentext für mich ziemlich vielversprechend klang. Ich hatte das Gefühl, dass Handlung stattgefunden hat, z.B. ein konkretes Ereignis stattfindet, worauf dann aber nicht näher eingegangen wird. Die Handlung wurde vor allem am Anfang des Buchs bis ca zu dem Augenblick als Ben Heath getroffen hat nur grob beschrieben und erst dann hat sich der Autor langsam getraut Geschehenes detailreicher auszuformulieren. Die Story ist nicht komplex und besitzt kaum Spannung oder dramatische Ereignisse (die Charaktere sind sich einer Meinung und es gibt keine Ungereimtheiten). Der Fokus des Autors liegt in der Liebesgeschichte, die gut ausgearbeitet wurde.Personen/Charaktere:Es gibt einen Antagonisten in der Geschichte. Hierbei handelt es sich um die Mutter von Ben, der Königin von England. Die restlichen Charaktere ähneln sich meiner Meinung sehr und durchlaufen keine wahrnehmbare Entwicklung (was für eine Boyslove- Geschichte auch nicht unbedingt erforderlich ist). Sie sind harmonisch, freundlich und angenehme Personen.Charaktereigenschaften erfahren wir in diesem Buch auf direktem Wege, leider nicht auch noch durch den indirekten Weg (näheres beim Schreibstil).Die Beziehungen zwischen den Charakteren sind (außer dem Antagonisten) sehr idyllisch, es gibt keine Ecken und Kanten, alles passt einfach perfekt zusammen, ganz nach dem Motto "Friede-Freude-Eierkuchen".Passend dazu haben die beiden Hauptprotagonisten sehr schnell zueinander gefunden, was mich als erfahrender Boylove-Leser ein wenig enttäuscht hat, da man z.B. damit gut Spannung aufbauen hätte können. Schreibstil:Der Schreibstil an sich lässt nicht zu, dass man Genaueres über die Gedanken- und Gefühlswelt erfährt. Das Geschehen wird aus einer rosaroten- und negative Ereignisse filternden Brille heraus erzählt, dementsprechend erscheinen selbst mir einige Szenen als kitschig und z.T. auch etwas unrealistisch.Fazit: Mir persönlich hat das Buch nicht zugesagt, die Handlung war mir zu oberflächlich und relativ einseitig sowie ebenfalls die Charaktere, die sich alles in allem relativ ähnlich waren. Die Liebesgeschichte hingegen ist sehr süß und das Augenmerk der Geschichte. Sie ist sehr idealtypisch und deswegen würde ich sagen, falls ihr auf "kitschige" Geschichten steht, die rundherum nicht so viel Handlung aufweisen, könnte das hier doch was für euch sein.Abschließend tut es mir ein wenig Leid so eine schlechte Bewertung zu geben, aber ich kann nur wiederholen, dass das meine eigene Meinung ist und andere das Buch eventuell supertoll finden.